Funktionen von Banana Buchhaltung Plus
Alle Funktionen, die Sie brauchen
Das Programm umfasst eine Reihe von Funktionen, um Ihr Geschäft einfach und professionell zu verwalten. Unsere Benutzer sind sehr zufrieden, da sie Zeit sparen, indem sie komplexe Buchhaltungsaufgaben einfach bewältigen. Sie werden auch Geld sparen, da Sie die Arbeit und die Kosten Ihres Finanzberaters reduzieren werden.
Sofortige Bilanzen und Berichte
Drucken Sie schnell und jederzeit alle benötigten Berichte:
- Kontoauszüge
- Bilanz und Erfolgsrechnung
- Buchungsjournal
- Budget und vieles mehr!

Rechnungen mit QR-Code
Geben Sie die Rechnungen als einfache Buchungen ein, indem Sie die Rechnungsnummer und das Kundenkonto angeben. Wenn Sie verschiedene Produkte haben, können Sie auch die Spalten Menge, Einheit und Einzelpreis verwenden.
Mit einem Befehl werden Ihre Buchungen zu professionellen Rechnungen, die bereit sind, gedruckt oder per E-Mail an Ihre Kunden gesendet zu werden.

Kunden- und Lieferantenverwaltung
Dank der bereits vorbereiteten Vorlagen mit Kunden- und Lieferantenkonten können Sie alles optimal verwalten: Fügen Sie einfach das Konto Ihres Kunden oder Lieferanten in die Buchungen ein.
Erhalten Sie vollständige Informationen über Lieferanten und Kunden und behalten die Zahlungen und Einnahmen im Blick.

MWST-Management
Höchste Einfachheit: Geben Sie den Mehrwertsteuersatz-Code in den Bewegungen an und das Programm erledigt den Rest.
Mit nur wenigen Klicks erhalten Sie das Schweizer Mehrwertsteuerformular, detaillierte Zusammenfassungen pro Periode, nach Mehrwertsteuersatz, Konto und Prozentsatz, sowohl nur für Gesamtsummen als auch mit allen Buchungen.

Kostenstellen und Segmente
Heben Sie besondere Bereiche Ihres Geschäfts einfach und effizient hervor und erhalten Sie ein höheres Detailniveau!
Kostenstellen und Segmente von Banana Buchhaltung Plus ermöglichen es Ihnen, Details zu Projekten, Veranstaltungen, Events, Baustellen, Partnern und anderen spezifischen Aktivitäten zu sehen oder Kosten und Einnahmen nach Einheiten, Abteilungen oder Niederlassungen zu markieren.

Budget und Liquiditätsplanung
Erstellen Sie ganz einfach Ihr Budget für eine effektive Kostenkontrolle und einen Blick in die Zukunft!
In der Tabelle Budget geben Sie zukünftige Buchungen ein und geben deren Wiederholung an. Das Programm projiziert Ihre Prognosen für Monate, Quartale, Semester, Jahre und über mehrere Jahre hinweg.
Ein grossartiges Werkzeug, um vorauszuplanen und rechtzeitig Massnahmen zu ergreifen, um Ihre Ziele bestmöglich zu erreichen.

Import und Automatisierung
Dank innovativer Funktionen zum Import von Bankauszugsdaten und der Automatisierung von Zeilen mit den Regeln wird die Buchhaltung einfach, sofortig und Fehler werden vermieden.
Beim Import wird für jede Bewegung, die sich voraussichtlich in der Zukunft wiederholt, eine Regel erstellt und das entsprechende Gegenkonto, die Mehrwertsteuer-Code, gegebenenfalls Kosten- oder Profitstellen angegeben. In den folgenden Importen werden alle Bewegungen, die mit den Regeln übereinstimmen, automatisch vom Programm eingefügt und vervollständigt, wodurch die Dateneingabezeiten drastisch reduziert werden.

Spezielle Ausdrucke dank Erweiterungen
Erweiterungen sind zusätzliche Programme, die die Buchhaltungs-Funktionen von Banana Buchhaltung Plus erweitern. Dank ihnen können Sie auch Folgendes erhalten:
- Spendenbescheinigungen für Vereine
- Buchlisten für Bibliotheken
- Bilanz- und Cashflow-Analysen
- Wertpapierportfolio-Management
- Bau- und Renovierungsverwaltung
Viele dieser Erweiterungen erfordern den Advanced-Plan.

Kategorisierungen
Gruppierungs- und Totalisierungssystem in Banana Buchhaltung+
Das Gruppierungssystem von Banana Buchhaltung Plus ermöglicht es, die Beträge von Konten und Gruppen schnell und einfach zu summieren. Das Programm bietet maximale Flexibilität, um beliebig viele Totalisierungsebenen zu erstellen.
Die Gruppierung ist ein sehr leistungsfähiges Werkzeug, um die Totalsummen automatisch zu berechnen.
Es kann in folgenden Fällen angewendet werden
- In den Tabellen Konten und Kategorien, um die Struktur der Bilanz und der Erfolgsrechnung zu definieren.
- In der Tabelle MWST/USt-Codes für die Gruppierung der MWST/USt-Codes.
- In der Tabelle Artikel der App Lagerverwaltung.
- In der Tabelle Artikel der App Anlagenbuchhaltung.
▶ Schauen Sie das Video Gruppierungs- und Totalisierungssystem an
So funktioniert's
Das Gruppierungssystem basiert immer auf zwei Spalten:
- Die Spalte Gruppe (Total-Zeile), in der die Identifikatoren der Gruppen (Gruppenidentität) angegeben werden, die textuell oder numerisch sein können.
- Die Spalte Summ.in, in der für jede Konto- oder Gruppenzeile die Gruppe angegeben wird, in der die Zeile (Total-Zeile) summiert werden soll.
Jede Gruppenzeile ist eine Summenzeile, in welcher...:
- Die Gruppensalden entsprechen den Summe der Zeilen, die in der Spalte "Summ.in" den Namen der Gruppe enthalten.
- Das Programm berechnet die Summen aller Spalten, die Beträge (des Typs 'Betrag') enthalten, unabhängig davon, ob es sich um vordefinierte Spalten (Eröffnung, Saldo usw.) oder um manuell hinzugefügte Spalten handelt.
Mit dem Gruppierungssystem können Sie mehrere Ebenen von Totalisierungen erstellen.

Die Logik des Programms
Um die Logik des Programms zu verstehen, nehmen wir als Beispiel einen kleinen Teil des Kontenplans. Für die Liquiditätskonten "Kasse, Post und Bank" ist eine Gruppe Total Liquidität zu erstellen. So vorgehen:
- Fügen Sie zunächst eine Zeile unmittelbar nach den Liquiditätskonten hinzu. Geben Sie danach in der Spalte Gruppe den Namen der Gruppe Total Liquidität ein.
- Geben Sie in der Spalte Beschreibung als Begriff für die Gruppe 'Total Liquidität' ein.
- Damit das Programm die Salden aktualisieren kann, müssen Sie angeben, welche Konten in der Gruppe summiert werden sollen.
Geben Sie in der Spalte Summ.in jedes Kontos (Kasse, Post und Bank) die Gruppe "Liquidität" ein. Die Salden der Gruppe "Liquidität" werden sofort mit dem Saldo der Liquiditätskonten Kasse, Post und Bank aktualisiert.

Mit der gleichen Logik können Sie auch Gruppen zusammenfassen. Gruppen können auch in den Gruppenzeilen einer höheren Gruppe totalisiert werden.
Angenommen, Sie fügen eine Gruppe hinzu, in der Sie die Gruppe Liquidität gruppieren und dann summieren.
- Fügen Sie zunächst eine Zeile unmittelbar nach der Liquiditätsgruppe hinzu. Geben Sie danach in der Spalte Gruppe den Namen der Gruppe Aktiven ein.
- Geben Sie in der Spalte Beschreibung die Beschreibung der Gruppe Total Aktiven ein.
- Damit das Programm die Salden aktualisieren kann, müssen Sie angeben, welche Gruppen in der Gruppe Aktiven summiert werden sollen.
Geben Sie in der Spalte Summ.in der Gruppe "Liquidität" die Gruppe "Aktiven" ein. Die Salden der Gruppe werden sofort aktualisiert.

Wenn Sie dieser Logik folgen, können Sie eine Struktur mit Gruppen und Untergruppen für den gesamten Kontenplan erstellen. Gleichzeitig erhalten Sie einen Kontenplan, der auf das jeweilige Land und die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Verwenden Sie die gleiche Logik, um die MWST/USt-Codes in der Tabelle "MWST/USt-Codes" sowie Artikeln in der Tabelle "Artikel" der Lagerverwaltung und der Anlagenbuchhaltung zu gruppieren.

Ausgiebiger Gebrauch des Totalisierungssystems
Das Totalisierungsssystem ist sehr flexibel:
- In einer Gruppe können Konten wie auch Gruppen totalisiert werden.
- Die Titel der Texte können der Gruppe zugeordnet werden, zu der sie gehören.
- Es kann jede mögliche Art von Nummerierung verwendet werden (Zahlen und/oder Buchstaben).
- Es können bis zu 100 Ebenen von Totalisierungen erstellt werden.
- Die Totalisierung ist unabhängig von der Reihenfolge:
- Die Totalzeile kann vor bzw. nach den Konten- oder Gruppenzeilen definiert werden.
- Die Totalzeile kann sich an einer völlig abgetrennten Position befinden.
Das wird zur Erstellung von Postenbüchern (z.B. Postenbuch Kunden) benutzt.
- Dasselbe Konto kann nicht gleichzeitig in zwei oder mehreren Gruppen totalisiert werden.
- Das System wird auch für die Totalisierung von Kostenstellen und Segmenten benutzt.
Die Totalisierung der Betragsspalten
Die Berechnungsprozedur totalisiert Spalten des Typs Betrag.
- Die im Programm standard definierten Betrag-Spalten werden totalisiert.
- Vom Benutzer hinzugefügten Betrag-Spalten werden totalisiert.
Die Berechnungssequenz
Das Programm berechnet die Totale wie folgt:
- Stellt die Werte der Betragsspalten der Gruppenzeilen auf Null.
- Totalisiert die Beträge der Kontenzeilen in den Gruppenzeilen (erste Ebene der Berechnung).
- Totalisiert die Saldi der Gruppenzeilen in den Gruppenzeilen der nächsthöheren Ebene.
Wiederholt die Operation, bis alle Ebenen berechnet sind.
Wurde eine Gruppe in einer Gruppe einer niedrigeren Ebene totalisiert wird, entsteht ein unendlicher Zyklus.
Prüfung und Meldung von Fehlern
Wenn Sie Gruppierungen erstellen, prüft das Programm eventuelle Fehler und meldet sie, damit Sie sie sofort korrigieren können.
Wenn Sie in der Spalte "Summ.in" eine nicht vorhandene Gruppe angeben (in der Spalte "Gruppe" wurde keine Gruppe mit diesem Namen definiert), meldet das Programm sofort eine Fehlermeldung mit dem Text "Gruppe nicht gefunden".
In diesem Fall reicht es aus...:
- in der Spalte 'Gruppe' die Gruppe zu erstellen
- den Befehl Buchhaltung nachkontrollieren (Menü 'Aktionen') auszuführen
- die Totale mittels Befehl Totalsummen nachrechnen (Menü 'Aktionen') neu zu berechnen
Gruppen umbenennen
Mit dem Befehl Umbenennen (Menü Daten) können bestehende Gruppennamen automatisch umbenannt werden, ohne dass die Übereinstimmungen in den Spalten 'Gruppe' und 'Summ.in' manuell geändert werden müssen.
Ausdrucke
Wenn Sie die Bilanz und die Erfolgsrechnung oder andere Berichte mit Gruppierungen ausdrucken, wird die Struktur mit den Gruppierungen auch im Ausdruck angezeigt; so wie sie in den verschiedenen Tabellen festgelegt wurden.
Kostenstellen und Profitstellen
Die Kosten- und Profitstellen von Banana Buchhaltung dienen dazu, die Leistungen der verschiedenen Bereiche oder Abteilungen eines Unternehmens zu analysieren und zu überwachen, wie etwa Organisationseinheiten, Abteilungen und Filialen, auch wenn diese nicht miteinander verbunden sind. Sie ermöglichen es, die Buchhaltungsdaten nach anderen Kriterien zu strukturieren als in der normalen Buchführung. Das Hauptziel besteht darin, die Betriebskosten zu minimieren, die Einnahmen zu optimieren und gleichzeitig die Qualität sowie Effizienz der Dienstleistungen sicherzustellen. In Banana Buchhaltung Plus ist die Funktion der Kosten- und Profitstellen in allen Applikationen verfügbar.
Kosten- und Profitstellen werden ausschliesslich zu internen Informationszwecken verwendet (um die Betriebskosten zu überwachen und zu kontrollieren) und sind nicht Teil des Jahresabschlusses.
▶ Video: Kosten- und Profitstellen
Hinweis: Falls eine nach Projekten, Sektoren oder Filialen unterteilte Bilanz gewünscht wird, sollten anstelle von Kosten- und Profitstellen besser Segmente verwendet werden.
Buchen der Bewegungen in den Kosten- und Profitstellen
In Banana Buchhaltung werden die Kosten- und Profitstellen in der Tabelle Buchungen erfasst. In den entsprechenden Spalten werden die Konten angegeben, die mit den in der Tabelle Konten eingerichteten Kosten- und Profitstellen verknüpft sind. Die Kostenstellen werden den Buchungszeilen zugewiesen und können gleichzeitig mit den Segmenten verwendet werden.
Häufige Verwendungszwecke sind:
- Katalogisieren bestimmter Ausgaben
- Vorführungen und Veranstaltungen
- Kunden, Lieferanten, Mitglieder
- Zusätzliche Angaben zu bestimmten Ausgaben (z.B. Nebenkosten)

Die Spalten für die Eingabe von Daten befinden sich in der Ansicht Kostenstellen. Wenn sie nicht sichtbar sind, können sie in jeder Ansicht über das Menü Daten > Spalten einrichten eingeblendet werden. Es stehen drei verschiedene Spalten zur Verfügung: KS1, KS2 und KS3, die jeweils unabhängig voneinander genutzt werden können.
Zum Buchen geben Sie Folgendes ein:
- Datum, Beschreibung und die anderen üblichen Buchungselemente
- Konten Soll und Haben
- Betrag und eventuell MWST-Code
- In der entsprechenden Spalte (KS1, KS2, KS3) das Konto für die Kosten- oder Profitstelle eintragen – ohne vorangestellten Punkt.
- Um im Konto "Kosten- und Profitstellen" im Haben zu buchen, muss die Kostenstelle mit einem vorangestellten Minuszeichen (-) eingetragen werden.
In der Einnahmen-/Ausgabenrechnung und im Cash Manager kann die Option Die Kostenstellen wie die Kategorie buchen (+/-) eingerichtet werden, damit die Kostenstellen dem Vorzeichen der Kategorie folgen.
Wenn ein Gesamtbetrag auf mehrere Kosten- oder Profitstellen auf derselben Ebene aufgeteilt werden soll, müssen mehrere Buchungszeilen erstellt werden. In jeder Zeile wird der Betrag angegeben, der der jeweiligen Kosten- oder Profitstelle zugewiesen werden soll, sowie das entsprechende Konto.
Die Buchung der Kostenstellen in der Einnahmen-/Ausgaben-Buchhaltung und im Cash Manager
In der Einnahmen- und Ausgabenbuchhaltung können die Kostenstellen sowohl in der Tabelle Konten als auch in der Tabelle Kategorien eingerichtet werden, je nachdem, aus welchem Grund sie festgelegt werden:
- Die Kosten- und Profitstellen, die sich auf Kunden/Lieferanten, Mitglieder/Spender beziehen, werden in der Tabelle Konten eingetragen.
- Die Kosten- und Profitstellen, die sich auf Ausgaben oder Einnahmen (z.B. Rückerstattungen an Mitglieder, Veranstaltungen, Projekte…) beziehen, werden in der Tabelle Kategorien eingetragen.
Um eine Buchung auf Kosten- und Profitstellen vorzunehmen, muss in der dafür vorgesehenen Spalte das Kürzel oder die Nummer eingetragen werden, die in der Tabelle Konten definiert sind.
Wenn ein Betrag von einer Kosten- oder Profitstelle storniert werden muss, muss dieser in der entsprechenden Spalte mit einem Minuszeichen (-) vor dem Kürzel/der Nummer der Kosten- und Profitstelle gebucht werden.
Im Beispiel:
- In der Profitstelle des Mitglieds 1 wird in der Spalte KS3 das Kürzel MITGLIED 1 (MEMBER 1) eingetragen, um die Forderung gegenüber Mitglied 1 darzustellen.
- Wenn der Beitrag des Mitglieds 1 eingezogen wird, wird in der Spalte KS3 das Kürzel -MITGLIED 1 (-MEMBER 1) eingetragen, damit im entsprechenden Kontenauszug des Mitglieds 1 die Zahlung und somit die Tilgung der Forderung angezeigt wird.

In der Einnahmen-/Ausgaben-Buchhaltung und im Cash Manager kann die Option Die Kostenstellen wie die Kategorie buchen (+/-) aktiviert werden, damit die Kostenstellen das Vorzeichen der Kategorie übernehmen.
Man muss vorsichtig sein, diese Option zu verwenden, da das Programm die Beträge in den entsprechenden Konten der Kosten- und Profitstellen summiert, wenn Buchungen vorliegen, bei denen die Beträge immer in die Spalte für Einnahmen oder Ausgaben gehören, während der Betrag für die Kosten- und Profitstelle eigentlich umgekehrt gebucht werden muss.
Im Beispiel des vorherigen Bildes gibt es die Beträge des Mitgliedsbeitrags (Forderung und Zahlung), bei denen beide Beträge in der Spalte für Einnahmen gebucht sind, während in der Profitstelle MITGLIED 1 (MEMBER 1) der Betrag storniert werden muss, um die Forderung gegenüber Mitglied 1 zu tilgen.
In diesem Fall, wenn die Option Die Kostenstellen wie die Kategorie buchen (+/-) verwendet würde, wäre der Saldo im entsprechenden Profitstelle-Kontenauszug falsch: Da der Betrag in beiden Buchungen immer in der Spalte für Einnahmen gebucht ist, würde der Betrag im entsprechenden Kontoauszug der Profitstelle addiert und nicht storniert, was jedoch für die Tilgung der Forderung gegenüber MITGLIED 1 (MEMBER 1) erforderlich ist. Daher sollte in solchen Fällen diese Option nicht verwendet werden, sondern das Minuszeichen manuell vor der Kosten-/Profitstelle eingetragen werden.
Es wird daher empfohlen, die Option nur in den Fällen zu verwenden, in denen sicher ist, dass der Betrag auf der Kosten-/Profitstelle das Vorzeichen der Kategorie folgt.
Konten der Kosten-/Profitrechnung
Die Konten der Kostenstellen werden in der Tabelle Konten eingefügt, ausser beim Cash Manager, der das Einfügen nur in der Tabelle Kategorie vorsieht.

- Die Kosten- und Profitstellen (KS) sind Konten, denen ein vorangestelltes Satzzeichen wie ein Punkt (.), Komma (,) oder Strichpunkt (;) zugeordnet ist.
- Es gibt drei Stufen von Kostenstellen:
- KS1– Konten mit vorangestelltem Punkt "."
- KS2– Konten mit vorangestelltem Komma ","
- KS3– Konten mit vorangestelltem Strichpunkt ";"
- Jede Stufe ist unabhängig von den anderen.
- In jeder Stufe können beliebig viele Kosten- und Profitstellen eingerichtet werden.
- Es ist möglich, eine höhere Stufe zu verwenden, ohne die tiefere Stufe nutzen zu müssen.
- Sie können entweder alphabetisch oder numerisch angeordnet sein.
- Sie können eine eigene Gruppierung haben, die sich von der Gruppierung der normalen Konten unterscheidet.
Für Kostenstellen gleicher Stufe können Untergruppen erstellt werden.
Achten Sie darauf, dass Sie keine Gruppen von Kostenstellen unterschiedlicher Stufen mit anderen Gruppen, normalen Konten oder Segmenten kombinieren. - Für jede Kostenstelle gibt es einen eigenen Kontoauszug mit Bewegungen und Saldo.
- Die Buchung auf einer Kostenstelle ist unabhängig vom Konto, das im Soll oder im Haben geführt wird.
Eine Kostenstellenbuchung kann auch dann vorgenommen werden, wenn kein Konto in der Soll- oder Habenspalte vorhanden ist (z.B. im Fall des Kunden-/Lieferantenbuchs mit Mehrwertsteuer auf erhaltene Barmittel).
Kostenstellen in der Tabelle Konten einrichten
Die Kosten- und Profitstellenkonten werden in der Tabelle Konten wie folgt eingerichtet:
- Erstellen Sie am Ende des Kontenplans einen speziellen Abschnitt für Kostenstellen:
- Geben Sie eine Sektion mit einem Sternchen (*) für den Wechsel der Sektion ein und tragen Sie in der Spalte Beschreibung den Titel Kosten- und Profitstellen ein.
- In der folgenden Zeile tragen Sie in der Spalte Sektion den Wert 03 für die Kostenstellen und 04 für die Profitstellen sowie deren Beschreibung ein.
- Fügen Sie Zeilen für die Kostenstellen in der Buchungen-Tabelle hinzu:
- In der Spalte Gruppe geben Sie die Herkunftsgruppe ein.
- In der Spalte Konto fügen Sie die Kosten- oder Profitstellen ein:
- Mit einem vorangestellten Punkt (.) für die Einträge in Spalte KS1.
- Mit einem Komma (,) für die Buchungen in Spalte KS2.
- Mit einem Semikolon bzw. Strichpunkt (;) für die Buchungen in Spalte KS3.
- In der Spalte Summ. in geben Sie an, in welcher Gruppe die Beträge summiert werden sollen.
- In der Buchhaltung mit Fremdwährungen müssen Sie ausserdem die Währung des Kontos in der Spalte Währung angeben (z.B. EUR).
- Gruppen der Kostenstellen einrichten:
- In einer Gruppe sollten ausschliesslich Posten einer bestimmten Ebene summiert werden.
- Wie bei normalen Konten können auch für Kostenstellen mehrere Ebenen erstellt werden.
MWST/USt-Betrag mit den Kosten- und Profitstellen
Unter Eigenschaften (Stammdaten), Registerkarte MWST/USt, können die Beträge der Kostenstellen mit den folgenden Optionen eingerichtet werden:
- Den Betrag der Buchungen benutzen – Der Betrag der Kostenstelle wird genauso wie der Betrag der Buchung verbucht.
- Den Betrag exklusive MWST/USt benutzen – Der Betrag der Kostenstelle wird ohne die MWST/USt verbucht.
- Den Betrag inklusive MWST/USt benutzen – Der Betrag der Kostenstelle wird inklusive MWST/USt verbucht.
Kontoauszug der Kostenstelle
Die Kostenstelle wird wie jedes andere Konto behandelt und hat ihren eigenen Kontoauszug mit buchhalterischen Bewegungen und Saldo.
Im Gegensatz zu anderen Konten verfügt die Kostenstelle jedoch nicht über ein Gegenkonto. Wenn Sie den Gegenposten anzeigen möchten, empfehlen wir, die Segmente zu verwenden.
Um alle Kontoauszüge der Kostenstellen anzuzeigen, klicken Sie im Menü Berichte > Kontoauszüge > Kostenstellen (Option Filter).
Unterschiede zwischen Kosten- und Profitstellen und Segmenten
- Kosten- und Profitstellen
- Es sind Einheiten, denen Kosten und Erträge zugewiesen werden können. Diese werden kumuliert, um bestimmte Bereiche des Unternehmens (z.B. Abteilungen, Bereiche, Projekte, Betriebseinheiten oder sogar einzelne Maschinen) zu überwachen. Ziel ist es, die Effizienz und das Kostenmanagement zu verbessern und eine interne Kontrolle zu ermöglichen.
- Für Vereine: Wenn die Liste der Mitglieder mit Kostenstellen verwaltet wird, erlaubt dies diverse Funktion für Vereine wie
- Bei vereinnahmter MWST-Verwaltung:
- Für die Verwaltung von Kunden und Lieferanten allgemein.
- Für das Ausdrucken für Rechnungen bei vereinnahmter MWST konsultieren Sie bitte unbedingt die spezifische Webseite mit Anweisungen und Einschränkungen.
- Segmente
- Sie beziehen sich auf Teile der Geschäftstätigkeit, die für die externe Berichterstattung und strategische Analyse verwendet werden.
- Sie dienen dazu, Gewinne und andere Finanzkennzahlen über verschiedene Geschäftsbereiche, Sektoren, Tochtergesellschaften, Projekte, Märkte, Kunden und andere Unternehmensdimensionen hinweg zu analysieren, um die wirtschaftliche Leistung zu bewerten.
Unterschiede in den Einstellungen und Buchungen
In Banana Buchhaltung unterscheiden sich die Einstellungen und Buchungen für Kosten- und Profitstellen und Segmente.
Tabelle Konten
- Kostenstellen in der Konten-Tabelle
- Es können bis zu drei Arten von Kosten- und Profitstellen eingerichtet werden (KS1, KS2 und KS3).
- Jede dieser Arten von Kosten- und Profitstellen kann eine unbegrenzte Anzahl an Kosten- und Profitstellen enthalten.
- Sie werden in der Spalte Konto der Tabelle Konten mit einem Komma, Punkt oder Strichpunkt (KS1, KS2 bzw. KS3) vor der Kontonummer (oder dem Konto-Kürzel) erfasst.
- Segmente in der Konten-Tabelle
- Es können bis zu 10 Ebenen von Segmenten eingerichtet werden.
- Jede Ebene kann eine unbegrenzte Anzahl von Segmenten enthalten.
- Sie werden in der Spalte Konto der Tabelle Konten eingetragen, wobei der Abkürzung oder Nummer, die das Segment definiert, ein oder mehrere Doppelpunkte (:, ::, ::: usw.) vorangestellt werden.
Tabelle Buchungen
- Kosten- und Profitstellen in der Buchungen-Tabelle
- Kosten- und Profitstellen werden ausschliesslich in den Spalten KS1, KS2 und KS3 der Ansicht Kostenstellen erfasst.
Das Kürzel oder die Nummer der Kosten- bzw. Profitstelle wird ohne das vorangestellte Interpunktionszeichen (z.B. Punkt, Komma oder Strichpunkt) erfasst. - Um auf Kosten- und Profitstellen im Haben zu buchen, muss die Kostenstelle mit einem vorangestellten Minuszeichen erfasst werden.
- Kosten- und Profitstellen werden ausschliesslich in den Spalten KS1, KS2 und KS3 der Ansicht Kostenstellen erfasst.
- Segmente in der Buchungen-Tabelle
- Segmente werden in den Spalten Soll und Haben nach dem Hauptkonto erfasst (z.B. 4000:P1). Das bedeutet, dass der in der Spalte Betrag erfasste Betrag sowohl dem Konto 4000 als auch dem Segment P1 zugeordnet wird. Alternativ können Segmente auch in der spezifischen Spalte Segment der Tabelle Konten erfasst werden.
- Die Beträge der Segmente folgen der Soll- oder Haben-Zuordnung der Konten.
Berichte
- Berichte mit Kosten- und Profitstellen:
- Bei Verwendung von Kosten- und Profitstellen ist es nicht möglich, eine Bilanz, Erfolgsrechnung oder einen allgemeinen Buchhaltungsbericht zu erstellen.
- Kosten- und Profitstellen ermöglichen es jedoch, für jede einzelne Kosten- oder Profitstelle einen Kontoauszug zu erstellen.
- In der Tabelle Konten können Sie die Totalsummen für die verschiedenen Gruppen von Kosten- und Profitstellen einsehen.
- Berichte mit Segmente:
- Mit Segmenten können die Bilanz und die Erfolgsrechnung mit einer Aufschlüsselung der Ebenen erstellt werden, die den Gewinn oder Verlust pro Segment anzeigen.
- In der Tabelle Konten können Sie auch die Summe der verschiedenen Gruppen von Segmenten einsehen. Es können Kontoauszüge für die diversen Segmente erstellt werden, und auch Buchhalterische Berichte sind möglich.
- Mit Segmenten können Sie zusätzlich einen mehrstufigen Bericht erstellen, der sowohl Konten als auch Segmente kombiniert. Hierfür sind spezifische Erweiterungen erforderlich.
Weiterführende Informationen
Segmente
Segmente sind eine Funktion von Banana Buchhaltung Plus, welche in allen Anwendungen verfügbar ist.
Man benutzt Segmente wenn man eine systematische Zuordnung der Kosten und Erträge nach Einheit, Abteilungen, Betriebseinheiten, Niederlassungen oder Funktionstrennungen braucht.
Mit den Segmenten können Sie die Erfolgsrechnung nach Einheiten, Abteilungen oder Niederlassungen unterteilen lassen, ohne für jede Einheit spezifische Konten zu erstellen.
Ein Museum kann beispielsweise Segmente verwenden, um herauszufinden, wie hoch die Einnahmen, die Personalkosten sowie die Aufbaukosten jede einzelne Ausstellung sind.In den Buchungen werden die Segmente der Kontonummer folgend erfasst.
Die Kostenstellen hingegen benutzt man für zusätzliche Katalogisierungen, die weniger strukturiert sind (z.B. zur Erfassung aller Ausgaben einer Veranstaltung oder der Einkäufe für einen bestimmten Zweck).
Kostenstellen und Segmente kann man gleichzeitig benutzen.
Merkmale der Segmente
- Segmente sind Konten mit einem Doppelpunkt voran ":".
- Man kann sowohl Zahlen als auch Buchstaben für deren Bezeichnung benutzen.
- Es kann bis 10 Ebenen von Segmenten geben.
- Die Ebene ist die Anzahl von Doppelpunkten, die dem Kennzeichen vorangehen.
- :LU Segment Ebene 1
- ::P1 Segment Ebene 2
- :::10 Segment Ebene 3
- Für jede Ebene kann es eine unbegrenzte Anzahl von Segmenten geben.
- Die verschiedenen Ebenen von Segmenten sind unabhängig voneinander.
- Segmente haben keine BKlasse und kein Währungskennzeichen.
- Das Rechnen mit Segmenten geschieht in Basiswährung.
- In den Buchungen folgt das Segment dem Konto Soll und Haben.
Es kann keine Buchungen auf Segmenten ohne ein Konto geben. - Man kann Kontoauszüge der Buchungen auf den einzelnen Segmenten erhalten.
Segmente einrichten
Die Segmente muss man in der Tabelle Konten, Spalte Konto, einrichten, am Ende des Kontenplans.
- In Spalte Sektionen ein Sternchen (*) eingeben, um die Sektion Segmente zu definieren.
- In Spalte Beschreibung den Titel der Segmente eingeben.
- Die Beschreibung der Segmente der ersten Ebene eingeben und in der Spalte Konto eingeben:
- Die Segmente der ersten Ebene aufzählen, wobei für jedes ein Code zur Identifikation mit vorangestelltem Doppelpunkt (:) eingegeben wird.
- Die Segmente der zweiten Ebene eingeben (und eventuell der dritten Ebene), nämlich wie die der ersten Ebene, mit dem Unterschied, dass in der Spalte Konto den Codes der Segmente :: oder ::: vorangestellt wird, je nach Ebene.

Nicht zugeordnetes Segment
Wenn in den Buchungen das Konto Soll oder Haben ohne Segment angegeben ist, wird der Wert im "leeren" oder nicht zugewiesenen Segment eingegeben.
Im Kontenplan kann dem nicht zugeordneten Segment eine Beschreibung gegeben werden, indem man als Konto den Text "{}" eingibt.
Saldo und Kontoauszug des Segments
Das Segment ist eine Unterteilung von den auf dem Konto eingegebenen Buchungen.
- Der für das Segment gebuchte Betrag entspricht immer dem des Kontos.
In der Regel wird das Segment zur Unterteilung der Bilanz oder der Erfolgsrechnung verwendet.
Um die Totalsumme des Segments zu erhalten, muss der Menübefehl Berichte > Buchhalterischer Bericht oder > Formatierte Bilanz nach Gruppen > Registerkarte 'Unterteilung' aufgerufen werden, wobei die Option Unterteilung nach Segment auszuwählen ist. - Der Saldo des Segments, der in der Tabelle Konten angezeigt wird, ist die Summe der Bewegungen auf dem Segment.
- Der Saldo ist Null (leer), wenn in der Buchung das Segment in der Spalte Segment eingegeben wird oder wenn es gleichzeitig für das Soll-Konto und das Haben-Konto benutzt wird. In diesem Fall sind die Beträge Soll und Haben gleich gross und heben sich daher gegenseitig auf.
- Der Saldo ist nur dann vorhanden, wenn das Segment ausschliesslich mit Konten der Erfolgsrechnung oder der Bilanz verwendet wird.
- Im Kontoauszug des Segments erscheinen alle Bewegungen.
- Wenn bei derselben Buchung das Segment sowohl für das Soll- als auch für das Habenkonto verwendet wird oder das Segment in die Spalte Segment eingetragen wird, erscheint die Bewegung zweimal und zwar, einmal im Soll und einmal im Haben.
Buchungen
Segmente werden in der Tabelle Buchungen erfasst, wobei auf das Hauptkonto das Segmentkonto folgt.
Beim Buchen eines Segmentes mit mehreren Ebenen muss dem Hauptkonto das Segment der ersten Ebene folgen und danach das der zweiten Ebene.

Spalte Segment
In dieser Spalte können Sie Segmente getrennt vom Konto eingeben.
- Die Spalte Segment ist ausgeblendet und muss, wenn Sie sie verwenden möchten, über das Menü Daten > Spalten einrichten sichtbar gemacht werden.
- Die in der Spalte Segment eingefügten Segmente werden auf die Konten angewendet, die bei der Buchung verwendet werden und zwar in den Spalten KtSoll, KtHaben und MWST/USt-Konto, die kein Segment haben.
- Sie können die Spalte Segment verwenden und zudem Segmente in die Spalten KtSoll und KtHaben einfügen.
- Wenn Sie die Spalte Segment verwenden, wird der Betrag sowohl im Soll als auch im Haben gebucht, weshalb der Saldo des Segments in der Tabelle Konten Null sein wird.

Bewegungen zwischen den Segmenten
Die Aufteilung der Kosten erfolgt grundsätzlich für jeden einzelnen Buchungsposten. Es gibt jedoch Situationen, in denen es besser ist, die Kosten auf einem einzigen Konto zu verbuchen und sie erst am Ende des Jahres nach Segmenten zu unterteilen. Dies ist beispielsweise bei den Verwaltungskosten der Fall, die prozentual auf die verschiedenen Unternehmensbereiche aufgeteilt werden.
So vorgehen:
- Die Buchungen werden während des Jahres erfasst, wobei die Konten in den Spalten Soll und Haben ohne Segment angegeben werden, oder indem der gesamte Betrag nur einem Segment zugeordnet wird. So werden z. B. alle Büromaterialkosten ohne das Segment gebucht.
- Am Ende des Jahres werden Buchungen vorgenommen, um den Anteil jedes Segments einem bestimmten Konto für Aufwand oder Ertrag zuzuordnen:
- Beim Buchen trägt man in den Spalten Soll und Haben immer dasselbe Konto ein.
- Es werden die Ursprungssegmente (die auch fehlen können) und die Zielsegmente angegeben.
- Zum Beispiel für die Zuweisung der Büromaterialkosten an die verschiedenen Sektoren:
- Es müssen so viele Buchungen vorliegen, wie es Sektoren gibt.
- Für jede Zeile hat das Konto Haben kein Segment.
- Das Konto Soll hat das Segment, das sich auf den Sektor bezieht.
- Der Betrag entspricht dem des Sektors zuzuordnenden Anteil Büromaterialkosten.
- Diese Buchungen werden durchgeführt, um jedem Sektor den Anteil der noch nicht zugeteilten Kosten zuzuweisen.

Eröffnungssaldi der Segmente
Die Segmente, die einen Eröffnungssaldo haben, sollten vorzugsweise als Buchungen erfasst werden, damit sie einem Konto zugeordnet werden können. Wenn Sie den Anfangssaldo eines Segments in der Spalte Eröffnung (Tabelle Konto) eingeben, wird dieser dem Segment "{} nicht zugeordnet" zugewiesen.
Um den Eröffnungssaldi für einzelne Segmente zuzuweisen, müssen Eröffnungsbuchungen (Tabelle Buchungen) eingegeben werden.
- In der Spalte Typ (Beleg-Typ) gibt man den Wert 01 ein.
- Das Datum muss mit dem Anfangsdatum der Buchführung übereinstimmen.
Mit den Eröffnungsbuchungen der Segmente wird der Betrag aus dem "leeren" Segment gelöscht und dem jeweiligen Segment zugeordnet.
Wenn der zu verteilende Saldo negativ ist (Haben), muss das Konto ohne Segment in der Spalte KtSoll und das Konto mit dem Segment in der Spalte KtHaben stehen.
Beispiel Eröffnungsbuchung Segmente
Nehmen wir an, dass der Eröffnungssaldo von 100.00 des Kontos 1000 (ohne Angabe eines Segmentes gebucht wurde, damit er in das leere Segment einfliesst) zwei Segmenten (Segment 01 für 80.00 und Segment 02 für 20.00) zugeordnet werden muss und man muss wie folgt vorgehen:
- Die Eröffnungsbuchungen werden mit dem Anfangsdatum des Buchhaltungsjahr erfasst. In der Spalte Beleg-Typ gibt man den Wert 01 ein.
- Die erste Eröffnungsbuchung des Segments hat in der Spalte KtSoll das Konto 1000:EVENTS und in der Spalte KtHaben das Konto 1000. Der Betrag beträgt 80.00.
- Die erste Eröffnungsbuchung hat das Konto 1000:COURSES in der Spalte KtSoll und das Konto 1000 in der Spalte KtHaben. Der Betrag beträgt 20.00.

Befehl Neues Jahr erstellen
Mit dem Befehl Neues Jahr erstellen oder Eröffnungssaldi aktualisieren werden automatisch die Eröffnungsbuchungen für die Segmente aller Ebenen erstellt.
Wenn Sie die Eröffnungssaldi einer Segmentebene nicht übertragen wollen, müssen Sie die entsprechenden Eröffnungsbuchungen, die das Programm automatisch erstellt hat, löschen.
Minuszeichen (-) als Trennzeichen benutzen
Beim Buchen können Sie anstelle des ":" (Doppelpunkt) das "-" (Minuszeichen) als Trennzeichen benutzen.
- In den Eigenschaften (Stammdaten) die Option Minuszeichen (-) als Trennzeichen der Segmente benutzen auswählen
- Beim Buchen das Zeichen (-) als Trennzeichen benutzen.
- Wenn das Zeichen "-" als Trennzeichen für ein Segment verwendet wird, sollten keine Konten mit Bindestrichen verwendet werden.
Bericht
Segmentberichte können für mehrere Buchhaltungsbelege erstellt werden:
- Formatierte Bilanz nach Gruppen
- Buchhalterischer Bericht
- Kontoauszüge
- Bericht mit mehreren Ebenen
Wenn man Berichte bekommen will, die Konten und Segmente in sich vereinigen (z.B. alle Ausgaben der Niederlassung LG des P1) muss man die Funktionen der Banana-Erweiterungen benutzen.
Bericht unterteilt nach Ebene
In der Bilanz nach Gruppen, muss man in der Sektion Unterteilung die Ebene des Segments angeben, das man benutzen will.

Zusammenfassender Bericht
Dies ist ein Bericht über alle in der Sektion Kontenplan eingerichteten Segmente mit einer möglichen Aufteilung nach Periode oder Segment.

Bericht über nicht zugewiesene Segmente
Das "leere" Segment fasst alle Beträge zusammen, die ohne Angabe eines Segments erfasst wurden. Sie können den Titel dieses Segments festlegen, indem Sie ihn in der Kontentabelle angeben. Wählen Sie ausserdem die Option Überschrift Segment: Beschreibung in der Sektion Unterteilung.

Unterschiede zwischen Segmenten und Kosten-/Profitstellen
Segmente werden einem Teil der Geschäftstätigkeit des Unternehmens für die externe Berichterstattung und die strategische Analyse zugeordnet. Sie werden verwendet, um Gewinne und andere Finanzkennzahlen über verschiedene Geschäftsbereiche, Sektoren, Tochtergesellschaften, Projekte, Märkte, Kunden und andere Unternehmensdimensionen hinweg zu analysieren, um die wirtschaftliche Leistung zu bewerten.
Kosten- und Profitstellen hingegen sind Einheiten, welchen Kosten und Erträge zugewiesen werden können und kumuliert werden, um ein bestimmtes Gebiet des Unternehmens (Abteilungen, Bereiche, Projekte, Betriebseinheiten oder sogar bestimmte Maschinen) zu überwachen, um die Effizienz und das Kostenmanagement zu verbessern und eine interne Kontrolle zu ermöglichen.
- Zweck: Segmente konzentrieren sich auf die Bewertung der finanziellen Gesamtleistung, während sich Kostenstellen auf die Kostenverwaltung und -kontrolle konzentrieren.
- Schwerpunkt: Segmente werden häufig für die externe Berichterstattung und strategische Entscheidungen verwendet, während Kostenstellen im Allgemeinen für detaillierte interne Kostenanalysen genutzt werden.
- Struktur: Segmente werden nach strategischen Kriterien wie Produktlinien oder Märkten definiert, während Kostenstellen jeder internen Betriebseinheit entsprechen kann, welche Kosten verursacht.
- Buchhaltung: Segmente sind eher für das Management und die Finanzbuchhaltung relevant, während Kosten- und Profitstellen hauptsächlich für die Kostenrechnung von Bedeutung sind.
Unterschiede in den Einstellungen und Buchungen
In Banana Buchhaltung sind die Einstellungen und Buchungen für die Kosten-/Profitstellen und die Segmente unterschiedlich:
Tabelle Konten
- Es können bis zu 10 Ebenen Segmente eingerichtet werden, und jede Ebene kann über eine unbegrenzte Anzahl von Segmenten verfügen. Sie werden in der Spalte Konto der Tabelle Konten eingetragen, wobei der Abkürzung oder der Nummer, die das Segment definiert, ein oder mehrere Doppelpunkte (:, ::, usw.) vorangestellt wird.
- Es können bis zu 3 Arten Kosten-/Profitstellen - KS1, KS2 KS3 - eingerichtet werden und jede dieser Art von Kosten-/Profitstelle kann über eine unbegrenzte Anzahl von Kosten-/Gewinnstellen verfügen. Sie werden in der Spalte Konto der Tabelle Konten mit einem Komma, Punkt und Strichpunkt (KS1, KS2 bzw. KS3) vor der Kontonummer (oder dem Konto-Kürzel) eingegeben.
Tabelle Buchungen
- Segmente werden in den Spalten Soll und Haben nach dem Hauptkonto erfasst (z. B. 4000:P1). Das bedeutet, dass der in der Spalte Betrag erfasste Betrag dem Konto 4000 und auch dem Segment P1 zugeordnet wird). Alternativ können sie auch in der spezifischen Spalte Segment der Tabelle Konten erfasst werden.
- Kosten-/Profitstellen werden ausschliesslich in den Spalten KS1, KS2, KS3 der Ansicht Kostenstellen erfasst. Die Kosten-/Profitstelle wird ohne das vorangestellte Interpunktionszeichen erfasst.
Berichte
- Mit Segmenten ist es vorgesehen, die Bilanz und Erfolgsrechnung mit der Aufschlüsselung der Ebenen zu erhalten, die den Gewinn oder Verlust pro Segment zeigt.
- In der Tabelle Konten können Sie auch die Summe der verschiedenen Gruppen von Segmenten sehen. Es können Kontoauszüge der diversen Segmente erstellt werden. Auch Buchhalterische Berichte sind möglich.
- Mit Segmenten können Sie auch den mehrstufigen Bericht erhalten, der Konten und Segmente kombiniert. Hierzu sind spezifische Erweiterungen zu verwenden. Bei Verwendung von Kosten-/Profitstellen hingegen ist es nicht möglich, eine Bilanz und Erfolgsrechnung oder einen Buchhaltungsbericht zu erstellen.
- Kosten-/ und Profitstellen erlauben, für jede Kosten-/Profitstelle einen Kontoauszug zu erstellen.
- In der Tabelle Konten können Sie die Totalsummen für die verschiedenen Gruppen von Kosten- und Profitstellen sehen.
Weiterführende Informationen:
Projekte, Sektoren, Unternehmensbereiche und Niederlassungen mit Segmenten verwalten
Dank der Funktion Segmente kann man verschiedene Bereiche eines Unternehmens oder verschiedene Projekte eines Vereins verwalten und für jedes komplette Bilanzausdrucke erhalten, welche den Gewinn und den Verlust jedes einzelnen Projektes aufzeigen.
Die Segmente werden im Kontenplan eingerichtet. Beim Erfassen einer Buchung, wird auch das Segment angegeben. Segmente können auch zur Verwaltung von Niederlassungen, Abteilungen oder Betriebseinheiten verwendet werden. Ein Museum benutzt die Segmente, um Berichte über die verschiedenen Ausstellungen zu erhalten, ein Transportunternehmen, um Berichte für jedes einzelne Fahrzeug zu erhalten,
Segmente im Kontenplan einrichten
Es ist nützlich für ein Unternehmen mit mehreren Niederlassungen, die Veranstaltungen und Kurse organisiert und für jeden Tätigkeitsbereich und jede Niederlassung einen eigenen Bericht bekommen möchte.
Erste Ebene Tätigkeitsfeld, Konten mit vorangestelltem Doppelpunkt ":"
- Kurse
- Veranstaltungen
Zweite Ebene die Niederlassungen, Konten, denen ein doppelter Doppelpunkt "::" vorangestellt ist
- Zürich
- Lugano
- Basel
Die Verwendung von Kennzeichen ist im Allgemeinen praktischer als die Verwendung langer Namen.
- Sehen Sie sich das Video-Tutorial an: Segmente

Auf Segmenten buchen
Die Segmente bucht man in der Tabelle Buchungen und zwar in den Spalten Soll und Haben nach den Kontonummern
- Segmente können erfasst werden, indem man ihnen nach dem Konto entweder einen Doppelpunkt (:) oder ein Zeichen (-) voranstellt.
- Wenn Sie Segmente mit einem Minuszeichen vor dem Segmentkonto erfassen wollen, wählen Sie die Option Minuszeichen (-) als Segmenttrennzeichen verwenden, die Sie im Menü Datei, Eigenschaften (Stammdaten) > Optionen finden.

Erfolgsrechnung nach Segment
Der Bericht unterteilt nach Segment wird über folgendes Menü abgerufen:
- Berichte > Formatierte Bilanz nach Gruppen
In den Registerkarten Kontenplan und Sektionen ist die Sektion Erfolgsrechnung auszuwählen.

- Wählen Sie Unterteilung nach Segment
- Wählen Sie das Segment aus, dessen Bilanz Sie abrufen möchten (im Beispiel nach Projekt oder nach Niederlassung)

Bericht nach Bereich
In diesem Bericht werden die verschiedenen Bereiche dargestellt. Die Spalte mit dem geschweiften Klammern {} ist die Spalte der Werte, die keinem Segment zugeordnet sind.

Bericht nach Filiale
Der Bericht zeigt Ertrag, Aufwand und Profit für die verschiedenen Filialen.

Wechsel zum neuen Kontenplan
Nachfolgend finden Sie eine Erklärung, wie Sie:
- zu einem Kontenplan mit einer anderen Nummerierung wechseln;
- die vorhandenen Buchhaltungsdaten, einschliesslich der Buchungen, in den neuen Kontenplan übernehmen und umwandeln.
Umstellung für das neue Jahr
Wenn Sie ein neues Jahr mit einem neuen Kontenplan beginnen möchten, gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen.
1. Zuerst das Vorjahr umstellen und danach das neue Jahr erstellen
In diesem Fall haben Sie zwei Dateien:
- Die Datei des abzuschliessenden Jahres, die Folgendes enthält:
- die Spalte Konten mit den alten Kontonummern;
- die Spalte Konten_1 mit den neuen Kontonummern;
- Die Datei für das neue Jahr, die auf dem neuen Kontenplan basiert.
Diese Vorgehensweise wird empfohlen, da sie es ermöglicht, die Kontenpläne der beiden Jahre aufeinander abzustimmen.
Ausserdem können Sie weiterhin Änderungen im Abschlussjahr vornehmen und die Eröffnungssaldi später automatisch in die Datei für das neue Jahr übernehmen.
2. Neues Jahr erstellen und Datei des neuen Jahres umwandeln
Die Datei des abzuschliessenden Jahres bleibt unverändert.
Für das neue Jahr erhalten Sie zunächst eine Zwischen-Datei mit dem alten Kontenplan, jedoch bereits mit den übertragenen Salden.
Die Umwandlung/Konvertierung der Datei des neuen Jahres kann sofort erfolgen oder auch erst, nachdem bereits einige Buchungen erfasst wurden.
Bei dieser Methode bleibt die Datei des Vorjahres mit den alten Kontonummern unverändert. Daher ist es später nicht mehr möglich, nachträgliche Änderungen aus dem Vorjahr in das neue Jahr zu übernehmen.
- Neue Buchhaltungsdatei erstellen
- Erstellen Sie eine neue Datei über das Menü Datei > Neu.
- Wählen Sie eine Vorlage mit einem vordefinierten Kontenplan.
- Passen Sie den Kontenplan an Ihre Bedürfnisse an.
- Konten für die Zuordnung in der Tabelle Konten hinzufügen
- Wählen Sie im Menü Daten > Spalten einrichten.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
- Fügen Sie eine Spalte mit der Bezeichnung Konto_1 hinzu.
Geben Sie für jedes Konto im neuen Kontenplan in der Spalte Konto_1 die entsprechende Nummer aus dem alten Kontenplan ein.
- Wenn ein Konto unverändert bleibt, kann die Spalte Konto_1 auch leer bleiben. Das bedeutet, dass die neue Kontonummer der alten entspricht.
- Wenn mehrere Konten in einem einzigen Konto zusammengefasst werden sollen, geben Sie die Nummern durch einen Strichpunkt getrennt ein (z.B. 1000;1001).
In diesem Fall muss das erste Konto (1000) wiederholt werden, sonst wird nur das letzte (1001) berücksichtigt. - Wenn ein Konto hingegen auf mehrere neue Konten aufgeteilt werden muss, muss die Aufteilung manuell vorgenommen werden. Befolgen Sie dazu die Anleitung weiter unten.

Import starten
- Aktivieren Sie den Befehl über das Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren > Pulldownmenü 'Importieren': Datei.
- Wählen Sie mit der Schaltfläche Blättern die Buchhaltungsdatei mit dem alten Kontenplan aus.

- Klicken Sie auf OK, um zum nächsten Fenster zu gelangen.
- Legen Sie die Importoptionen fest:
- Aktivieren Sie die Option Kontonummern umwandeln (konvertieren).
- Geben Sie an, dass die Zuordnungen in der Zieldatei vorhanden sind.
- Starten Sie den Import.

Import wiederholen
Wenn Fehler gemeldet werden und der Vorgang wiederholt werden muss, ist es unbedingt erforderlich, den vorherigen Import rückgängig zu machen (Menü Bearbeiten > Rückgängig: Bearbeiten), sodass die Zieldatei wieder leer ist.
Wichtig: Andernfalls würden die Eröffnungssaldi und Buchungen doppelt erfasst.
Ein Konto auf mehrere Konten aufteilen
Beim Wechsel zu einem detaillierteren Kontenplan kann es notwendig sein, ein Konto auf mehrere Konten aufzuteilen.
Gehen Sie nach dem Import manuell wie folgt vor:
- Teilen Sie im Kontenplan die Eröffnungs-, Budget- und Vorjahressaldi auf mehrere Konten auf.
- Überprüfen Sie jede Buchung des aufzuteilenden Kontos und weisen Sie das passendere Konto zu.
- Erstellen Sie bei Bedarf zusätzliche Buchungen, um einen Betrag auf mehrere Konten zu verteilen.
- Gehen Sie auf die gleiche Weise auch für die Buchungen in der Budget-Tabelle vor.
Ergebnis und mögliche Fehler
Wenn das Programm Fehler meldet (fehlende Konten oder andere Probleme), kann es notwendig sein:
- den Import rückgängig zu machen;
- die Zuordnungen zu ergänzen oder zu korrigieren;
- den Importvorgang zu wiederholen.
Da das Programm mit unterschiedlichen Kontenplänen arbeitet, ist es nicht möglich, automatisch eine umfassende Prüfung der Korrektheit der Gruppierungen durchzuführen.
Es wird daher empfohlen, das Ergebnis manuell zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Totalsummen der Bilanz und der Erfolgsrechnung korrekt sind.
Umgliederung von Bilanz und Erfolgsrechnung
In Banana Buchhaltung Plus erfolgt die Neugliederung der Bilanz und der Erfolgsrechnung über den Externen Buchhaltungsbericht, eine separate Datei, die für eine individuelle Darstellung der Daten konzipiert ist. Dadurch können die Konten anders gruppiert werden als in der Standardstruktur des Kontenplans.
Das im Externen Buchhaltungsbericht definierte Gruppierungsschema ist mit der Buchhaltungsdatei verbunden, um die Konten gemäss der gewünschten Klassifikation zu übernehmen, zu summieren und darzustellen. Diese Funktion ist ausschliesslich im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar.
Datei für den Externen Buchhaltungsbericht erstellen
Um eine Datei für den Externen Buchhaltungsbericht zu erstellen:
- Wählen Sie im Menü Datei > Neu > Typ 'Buchhalterischer Bericht'
- Sie können ein bestehendes Schema auswählen oder mit einem neuen beginnen.
- Speichern Sie die Datei nach der Erstellung unter einem Namen.
Nachfolgend wurde als Beispiel ein vordefinierter Buchhaltungsbericht für die Bilanz gemäss Art. 959 des Schweizerischen Obligationenrechts ausgewählt.
Sie können jedoch auch einen eigenen Bericht erstellen, ausgehend von einer leeren Datei.
- Beim Erstellen eines eigenen Externen Buchhaltungsberichts können Gruppen und Totale frei definiert werden.
- Es ist auch möglich, den in diesem Beispiel verwendeten Buchhaltungsbericht anzupassen, indem Sie ihn aus unserem Programm herunterladen (wie in den vorhergehenden Abschnitten beschrieben) und die Konten oder Gruppen für eine eigene Umgliederung anpassen.

Die Spalten des externen Buchhaltungsberichts
Die Tabelle des Externen Buchhaltungsberichts enthält die gleichen Spalten wie die Tabelle Konten, in der die Konten oder Gruppen für die Totalsummen gemäss einem eigenen Schema definiert werden.
Im Beispiel wurden Gruppen und Totalsummen für die Umgliederung der Bilanz gemäss Art. 959 des Schweizerischen Obligationenrechts erstellt.

Sektion
Diese Spalte wird verwendet, um den Wert anzugeben, der für die Darstellung verwendet werden soll.
Die verschiedenen Möglichkeiten finden Sie in der Dokumentation zu den Sektionen.
Gruppe
Gibt die Gruppe an, in der die aus der Buchhaltung übernommenen Konten sowie die Totalisierungsgruppe summiert werden.
Konto (nur in der Ansicht 'Komplett' sichtbar)
Das Konto aus der Buchhaltungsdatei, das im Buchhaltungsbericht übernommen wird.
- Wenn Konten eingegeben werden, werden bei der Ausführung des Berichts nur die angegebenen Konten übernommen.
- Wenn kein Konto eingegeben wird, werden die Konten der Buchhaltung über die Gruppe übernommen.
Beschreibung
Beschreibung der Gruppierung oder des Kontos.
Summ. in
In der Spalte Summ. in wird die Gruppe (Totalzeile) angegeben, in der die Zeile summiert werden soll.
Tot
Wenn 'Ja' festgelegt ist, wird nur die Totalzeile angezeigt und nicht die Zeilen der Konten, aus denen sie besteht.
Siehe 'Nur Totalsummen der Gruppen anzeigen' für den Buchhalterischen Bericht.
Halten/Beibehalten
Normalerweise enthält der Bericht Totalzeilen mit Konten, die einen Saldo aufweisen.
Wenn in dieser Spalte Ja festgelegt ist, wird die Zeile immer angezeigt, auch wenn kein Wert vorhanden ist. Dies kann auf Gruppen (Totale) oder auf Konten angewendet werden.
Mit Bew. (Bewegungen)
Gilt für Gruppen mit einem Nullsaldo.
Die Zeile wird im Bericht angezeigt, wenn während der Periode Bewegungen erfolgt sind.
Methoden zur Umgliederung der Bilanz und der Erfolgsrechnung
Um die Bilanz und die Erfolgsrechnung umzugliedern, ist es erforderlich, über eine Datei für den Externen Buchhaltungsbericht zu verfügen.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Datei des Externen Buchhaltungsberichts zu konfigurieren, um die Bilanz und die Erfolgsrechnung umzugliedern:
1. Umgliederung über die Spalte Gruppe
Mit dieser Methode können Bilanz und Erfolgsrechnung über die Spalte Gruppe in der Datei des Externen Buchhaltungsberichts umgegliedert werden.
Im Externen Buchhaltungsbericht erstellen Sie Ihr eigenes System von Gruppen und Untergruppen.

In der Spalte Sektion wird eine Nummer eingefügt, um im Ausdruck den Titel der verschiedenen Sektionen festzulegen.
- In der Spalte Gruppe werden die Gruppen definiert, welche eine Reihe von Konten aus der Buchhaltungsdatei totalisieren.
Im Beispiel totalisiert die Gruppe 1.1.A des Buchhaltungsberichts die Liquiditätskonten (Kasse, Bank, Post usw.). - In der Spalte Gr geben Sie die Gruppe ein, welche die vorhergehenden Gruppen totalisiert.
Im Beispiel totalisiert in der Spalte Gr der Wert 1.1, identisch mit der Gruppe 1.1, das Umlaufvermögen.
Wichtig: In der Buchhaltungsdatei muss für die Verknüpfung mit dem Buchhaltungsbericht die Spalte GR1 konfiguriert werden.

- In der Tabelle Konten, Spalte GR1 oder GR2, geben Sie die im Buchhaltungsbericht definierte Gruppe ein, in der das Konto totalisiert werden soll.
Im Beispiel haben in der Spalte GR1 alle Liquiditätskonten die Gruppe 1.1.A, welche im Buchhaltungsbericht die Liquiditätskonten totalisiert.
Wenn die Spalte GR1 nicht sichtbar ist, verwenden Sie den Befehl Spalten einrichten im Menü Daten, um sie zu aktivieren. - Konten ohne entsprechende Zuordnung werden im Bericht nicht berücksichtigt.
2. Umgliederung nach Konten
Diese Methode ist nützlich, wenn Sie nur bestimmte Konten aus der Buchhaltung in die Datei des Buchhaltungsberichts übernehmen möchten.
- In der Spalte Sektion wird eine Nummer eingefügt, um im Ausdruck den Titel der verschiedenen Sektionen festzulegen.
- In der Spalte Gruppe werden die Gruppen definiert, welche jedes aus der Buchhaltung übernommene Konto totalisieren.
Im Beispiel totalisiert die Gruppe E1.1 des Buchhaltungsberichts die Konten 3000, 4000 und 4500. - In der Spalte Konto geben Sie die gleichen Kontonummern ein wie in der Buchhaltung, die Sie in den Buchhaltungsbericht übernehmen möchten.
Es werden nur die angegebenen Konten in den Bericht aufgenommen. - In der Spalte Beschreibung geben Sie die Bezeichnung der Konten ein.
In der Spalte Summ. in geben Sie die Totalisierungsgruppe ein (z.B. E.1, E1.2 ...).
Buchhaltungsbericht drucken
Der externe Buchhaltungsbericht, der die Bilanz und die Erfolgsrechnung umgliedert, wird aus der Buchhaltungsdatei angezeigt und gedruckt.

Den Bericht mit den folgenden Befehlen erstellen:
- Menü Berichte > Formatierte Bilanz nach Gruppen
- In der Sektion Kontenplan > Option Externer buchhalterischer Bericht aktivieren (siehe obige Abbildung).
- Im folgenden Dialogfenster wählen Sie in der Spalte Gruppierung die Spalte aus, nach der Sie die Gruppierung vornehmen möchten (z.B. GR1, BKlasse, MWST usw.).

Sie erhalten einen Ausdruck ähnlich der formatierten Bilanz nach Gruppen, jedoch mit Ihrer eigenen Umgliederung.

Oder:
- Menü Berichte > Buchhalterischer Bericht
- In der Sektion Basis > Option 'Externer buchhalterischer Bericht' auswählen.

Sie erhalten die Anzeige einer Tabelle, ähnlich der Tabelle Konten, jedoch mit Ihrer eigenen Umgliederung.

Anpassung der Tabelle Buchungen
Die Buchungstabelle ist das Zentrum der Buchhaltung und kann angepasst so werden, um eine Vielzahl von Funktionen zu unterstützen, wie z.B. die Eingabe von Mengen und Preisen, Mehrwertsteuer (MWST), Kosten- und Profitstellen und vieles mehr.
Die Tabelle kann durch das Anzeigen oder Hinzufügen von Spalten angepasst werden, sodass bestimmte Funktionen nur aktiviert werden, wenn sie benötigt werden.

Standard-Einstellung
Die Buchungstabelle ist mit Standardspalten wie Datum, Beschreibung usw. voreingestellt, die bereits beim Öffnen der Datei sichtbar sind. Der Nutzer kann entscheiden, welche Spalten sichtbar gemacht werden sollen, und diese mit dem Befehl im Menü Daten > Spalten einrichten anpassen.
Es gibt spezifische Spalten für den geöffneten Dateityp. Zum Beispiel gibt es in der doppelten Buchführung Spalten wie Soll-Konto und Haben-Konto, während es in der Einnahmen- und Ausgabenbuchhaltung Spalten für Konto und Kategorie gibt.
Die Spalten, die für alle Buchhaltungstypen gemeinsam sind, werden ausführlich auf der Seite Spalten der Buchungstabelle der doppelten Buchführung erklärt, nämlich:
- Spalten zum Einfügen verschiedener Datumsangaben
Valutadatum, Dokumentdatum, Fälligkeitsdatum oder voraussichtliches Datum. - Dokumente
Spalten zum Einfügen von Dokumentenverweisen oder Protokollen. - Hinweise und Bemerkungen
Zum Hinzufügen von zusätzlichen Informationen aller Art. - Verknüpfungen (Links) zu Dokumentendateien
Um die entsprechenden Bewegungen sofort anzuzeigen. - Dokumenttyp
Um die Art der Buchung anzugeben (z.B. 01 für Eröffnungssaldo). - Rechnungsnummer
- Kosten- und Profitstellen
Um Kosten und Erlöse in spezifische Konten für Projekte oder andere Zwecke aufzuteilen. - Segmentierung
Um Berichte für Filialen oder Unternehmensbereiche zu erstellen.
Nachfolgend sind die Spalten aufgeführt, die nur in bestimmten Buchhaltungstypen vorhanden sind:
- Mehrwertsteuer-Verwaltung
Spalten, die nur in Buchhaltung mit Mehrwertsteuer vorhanden sind. - Mehrere Währungen in der Buchhaltung
Spalten, die nur in doppelten Buchhaltungen mit Fremdwährung vorhanden sind.
Anpassen der Ansicht
Sie können die Ansicht der Tabelle nach Ihren spezifischen Anforderungen anpassen, wie folgt:
- Mithilfe des Befehls Daten > Spalten einrichten
- Ändern der Breite und Formatierung der Spalten.
- Ändern der Reihenfolge, in der die Spalten angezeigt werden.
- Sichtbar Machen oder Verbergen bereits vorhandener Spalten.
- Erstellen oder Bearbeiten neuer Ansichten mit Anzeigeeinstellungen (Tabelleneinstellungen).
Zusätzliche Spalten hinzufügen
Sie können je nach Bedarf zusätzliche Spalten hinzufügen. Die Optionen sind:
- Vordefinierte Spalten mit klaren Bedeutungen hinzufügen
Zum Beispiel Spalten für Mengen, Einzelpreis (wie im nächsten Absatz erläutert). - Freie Spalten hinzufügen (Daten > Spalten einrichten)
Um beliebige andere nützliche Informationen einzufügen. - Spalten hinzufügen und sie mit vom Benutzer hinzugefügten Tabellen verknüpfen
Es ist möglich, zusätzliche Tabellen hinzuzufügen, z. B. die Tabelle Projekte" und dann eine Spalte zu erstellen, in der der Projektname eingetragen wird.
Zusätzliche Spalten für Mengen und Preise
Sie können Mengen und Preise direkt in die Buchhaltungsdatei eingeben.
Die spezifischen Spalten werden im Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen oder entfernen angezeigt. Es werden die folgenden Spalten gleichzeitig (aufs Mal) hinzugefügt:
- Artikel-ID
Die sich auf den Artikel in der Tabelle Artikel bezieht. - Menge - Ein numerischer Wert
- Einzelpreis
- Beschreibung der Menge
Wenn Sie einen Wert in die Mengen- oder Preis-Spalte eingeben, berechnet das Programm automatisch den Betrag, indem es die beiden Werte multipliziert.
Diese Spalten eignen sich für verschiedene Zwecke:
- Zur Verwaltung von Mengen und Preisen für Kostenbuchhaltung.
- Zum Angeben von Elementen auf einer Rechnung.
- Zum Eingeben von Bewegungen von Artikeln aus der Artikel-Tabelle oder zur Verwaltung des Kaufs und Verkaufs von Wertpapieren (Portfolio-Erweiterung).
Verknüpfung mit der Tabelle Artikel
Die Tabelle Artikel ist eine Art Mini-Lager, das in die Buchhaltung integriert ist. Sie dient dazu:
- Die Liste der Produkte, Mengen und Preise zu verwalten.
- Wird in der Tabelle Buchungen den Artikel eingegeben, übernimmt das Programm automatisch die Beschreibung und den Verkaufspreis.
- Wird in der Tabelle Buchungen die Menge eingegeben, aktualisiert das Programm automatisch die aktuelle Menge in der Tabelle Artikel.
Zusätzliche Spalten zur Zahlungsabwicklung
Sie können zusätzliche Spalten hinzufügen, um Ihre Zahlungsaufträge besser zu verwalten.
Diese werden im Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen... hinzugefügt.
Weitere Informationen zur Zahlungsabwicklung.
Zusätzliche Spalten für Enddatum und Wiederholung
Darüber hinaus können Sie spezifische Spalten hinzufügen, um automatische wiederkehrende Bewegungen in der Tabelle Buchungen einzufügen.
Diese werden im Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen... hinzugefügt.
Weitere Informationen zu den automatischen Buchungen.
Tabelle Sich wiederholende/wiederkehrende Buchungen
Die Tabelle Sich wiederholende Buchungen hat dieselben Spalten und Anordnungen wie die Tabelle Buchungen. Wenn Sie die Ansicht der Spalten in der Tabelle Buchungen ändern, wird sich dies auch auf die Tabelle Sich wiederholende Buchungen auswirken.
Kunden und Lieferanten
Die Funktionen für Kunden, Lieferanten und Rechnungsstellung in Banana Buchhaltung ermöglichen es Ihnen, Ihre Geschäftstätigkeit vollständig und direkt innerhalb der Buchhaltung zu verwalten.
Sie behalten jederzeit den Überblick über Salden, Fälligkeiten, Buchungen und Dokumente – alles ist mit Ihren Buchungsvorgängen synchronisiert.
Dank dieser Funktionen können Sie:
- Kunden und Lieferanten direkt in der Buchhaltung verwalten
- Rechnungen erstellen und buchen – ohne doppelte Erfassung oder Fehlerrisiko
- Fälligkeiten, Forderungen und Verbindlichkeiten in Echtzeit überwachen
- Das Ausfüllen der Rechnungen mithilfe der Artikeltabelle beschleunigen
- Klare und aktuelle Auswertungen für eine vollständige Kontrolle der Geschäftsbeziehungen erhalten
- Organisierter arbeiten und Zeit bei der administrativen Verwaltung sparen.
Kunden
Die Kundenverwaltung ermöglicht es Ihnen, Forderungen, Fälligkeiten und Buchungen pro Kunde im Blick zu behalten.
Sie können ausgestellte Rechnungen und erhaltene Zahlungen erfassen und automatisch Kundenauszüge sowie Berichte für jeden einzelnen Kunden erstellen.
So sehen Sie jederzeit klar, wie es um Ihre Einnahmen steht, erkennen sofort, wer bezahlt hat und wer nicht – und Ihre Debitorenbuchhaltung ist vollständig mit dem Hauptbuch abgestimmt.
Lieferanten
Mit der Funktion Lieferanten verwalten Sie Ihre offenen Verbindlichkeiten einfach und effizient.
Erfasste Zahlungen werden automatisch den entsprechenden Rechnungen zugeordnet, sodass Sie jederzeit genau wissen, wem Sie wie viel und bis wann schulden.
Zudem können Sie Zahlungslisten und detaillierte Berichte erstellen, um stets den Überblick über Ihre Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten zu behalten.
Kunden verwalten
Die Kundenverwaltung von Banana Buchhaltung Plus ermöglicht es, Kundendaten inkl. Kontaktinformationen zu erfassen, zu organisieren und effizient zu verwalten. Darüber hinaus können Kundentransaktionen, Zahlungen sowie Fälligkeiten bequem verfolgen. Es besteht die Möglichkeit, Zahlungseingänge zu überwachen, den Zahlungsstatus ausgestellter Rechnungen zu aktualisieren sowie Rechnungen zu erfassen und zu drucken.
Die Kundenverwaltung ist eine Funktion von Banana Buchhaltung Plus, die in allen Buchhaltungs-Apps verfügbar ist – hauptsächlich jedoch.in der doppelten Buchhaltung verwendet wird.
Siehe auch Lieferantenverwaltung.
Kundentransaktionen erfassen
Die Tabelle Buchungen ist das Herzstück von Banana Buchhaltung und wird verwendet, um alle Vorgänge, einschliesslich der Kundentransaktionen, durch Angabe des Kundenkontos zu erfassen. Sie können schnell arbeiten, indem Sie zuvor eingegebene Kundentransaktionen auswählen, kopieren und einfügen. Wenn Sie Fehler machen, können Sie sie korrigieren, daher ist die Erfassung einfach.

Es gibt Spalten, in die verschiedene Informationen eingetragen werden können, nämlich:
- Das Datum der Transaktion, des Fälligkeitsdatums, des Erwartungsdatums und des Zahlungsdatums.
- Die Rechnungsnummer.
- Das Soll- und Haben-Konto, in dem das Kundenkonto und das Gegenkonto angegeben werden.
- Der Betrag.
- Die Mehrwertsteuercodes zur automatischen Berechnung der Mehrwertsteuer.
- Verknüpfungen zu digitalen Dokumenten (z. B. die Rechnung, die dem Kunden ausgestellt wurde, oder Notizen im PDF-Format).
Kundenkonten
Kundenkonten werden verwendet, um alle Transaktionen im Zusammenhang mit den Kunden eines Unternehmens zu erfassen.
Die Hauptfunktionen der Kundenkonten sind wie folgt:
- Erstellen eines Kontos für jeden Kunden und Verfolgen aller getätigten Transaktionen.
- Erfassung der ausgestellten Rechnungen für jeden Kunden.
- Erfassung der Zahlungen der Kunden und Zuordnung zu den ausgestellten Rechnungen.
In Banana Buchhaltung:
Die Kundenkonten und Adressen (Name, Nachname, Firmenname, Adresse, Sprache des Kunden, Steuernummer usw.) werden in der Tabelle Konten eingerichtet.
Die buchhalterischen Transaktionen auf den Kundenkonten werden in der Tabelle Buchungen erfasst.
Nach jeder Buchung werden alle Salden der Kundenkonten (Tabelle Konten) automatisch aktualisiert und Sie haben sofort einen Überblick über die noch ausstehenden Salden zur Zahlung.

Ausgestellte Rechnungen
Die Rechnung wird für Buchhaltungs- und Steuerzwecke verwendet, da sie es ermöglicht, die Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens genau zu erfassen und die Umsatz- oder Vorsteuern zu berechnen.
Wenn Sie Rechnungen in Word, Excel oder anderen Programmen erstellen, können Sie die Ausstellung in der Buchhaltung erfassen, um den fälligen Betrag des Kunden zu kennen und gegebenenfalls Mahnungen/Zahlungserinnerungen zu senden.
In Banana Buchhaltung werden die Rechnungen in der Tabelle Buchungen erfasst:
- Durch Eingabe des Datums und der Beschreibung
- Eingabe einer Rechnungsnummer
- Erfassung des Kundenkontos im Soll und des Erlöskontos im Haben
- Angabe des Mehrwertsteuersatzes für Verkäufe oder Dienstleistungen. Die Berechnungen und Mehrwertsteuerbeträge werden automatisch eingefügt.
Mit der Buchung der Rechnung erstellt und druckt das Programm die Rechnung automatisch.
Erstellung und Druck von Rechnungen
Direkt in der Tabelle Buchungen können Sie auch Bewegungen erfassen, um Rechnungen als einfache Buchungen in der Tabelle Buchungen zu erstellen.
Durch Eingabe von Soll- und Habenkonten sowie dem Drucken der Rechnung haben Sie gleichzeitig die Buchung in der Buchhaltungsdatei erfasst.

Vom Menü Bericht > Kunden > Rechnung drucken können Sie:
- Die Rechnung in der Vorschau anzeigen und drucken
- Das Drucklayout auswählen und weitere Informationen einstellen, die für die Anpassung des Drucks nützlich sind, wie z. B. der QR-Code.
Mit dem Advanced-Plan sind weitere Anpassungen möglich.

Zahlungseingänge von Kunden verbuchen
In Banana Buchhaltung werden die Kundenzahlungen in der Tabelle 'Buchungen' auf eine der folgenden Arten erfasst:
- Manuelle Buchung:
- Es wird das Datum und die Beschreibung erfasst
- Wenn in der Spalte "Rechnung" das Kundenkonto eingegeben wird, erscheint ein Dropdown-Menü mit den noch offenen Rechnungen. Es genügt, die bezahlte Rechnung aus der Liste auszuwählen und die Eingabetaste zu drücken. Das Programm ergänzt daraufhin automatisch das Kundenkonto im Haben-Bereich sowie den Rechnungsbetrag. Anschliessend muss nur noch das Konto für den Geldeingang im Soll-Bereich eingetragen werden, um die Buchung abzuschliessen.
- Datenimport aus Kontoauszügen mit Regeln
Das Programm importiert Daten aus ISO 20022-Kontoauszügen und verwendet dabei Regeln, um automatisch vollständige Buchungen zu erstellen, indem alle erforderlichen Daten eingetragen werden, ohne dass manuell eingegriffen werden muss.
Wichtig: Wie in unserer Anleitung Verschiedene Kundengeschäftsvorfälle beschrieben, ist es entscheidend, bei Zahlungseingängen dieselbe Rechnungsnummer anzugeben, die bereits bei der Erfassung der Rechnung verwendet wurde (oder auch keine, falls damals keine angegeben wurde).
Diese Angabe ist notwendig, damit bestimmte Automatismen des Programms korrekt funktionieren – beispielsweise:
- zur Erstellung verschiedener Berichte
- und für den automatischen Ausgleich des Betrags im Kundenkonto, sobald die Rechnung bezahlt wurde.
Offene Rechnungen
Offene Rechnungen pro Kunde sind Rechnungen, die noch nicht vollständig bezahlt wurden und daher offen oder ausstehend sind.
Offene Rechnungen pro Kunde können über ein Buchhaltungsregister verwaltet werden, das die ausgestellten Rechnungen, Fälligkeitsdaten und erhaltenen Zahlungen verfolgt. Dadurch kann der Verkäufer die finanzielle Situation jedes Kunden überwachen und bei Bedarf Zahlungserinnerungen senden, wenn Rechnungen über einen längeren Zeitraum offen bleiben.
Es ist wichtig zu beachten, dass offene Rechnungen pro Kunde die Liquidität des Verkäufers beeinflussen können, da das mit diesen Rechnungen verbundene Geld noch nicht eingegangen ist.
Banana Buchhaltung erstellt automatisch einen Bericht über offene Rechnungen, in dem Sie sofort sehen können, welche Rechnungen noch ausstehend sind, von welchem Kunden und welcher Gesamtbetrag der offenen Rechnungen.
Es gibt zwei Arten von Berichten:
1. Offene Rechnungen pro Kunde, in dem alle offenen Rechnungen für jeden Kunden aufgelistet sind.
2. Offene Rechnungen nach Fälligkeit, in dem die offenen Rechnungen in chronologischer Reihenfolge nach Fälligkeit aufgelistet sind.

Das Fälligkeitsdatum einer Rechnung kann auf verschiedene Arten festgelegt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Fälligkeit und Zahlungskonditionen.

Kontoauszug
Kontoauszüge sind Dokumente in der Buchhaltung, die die finanziellen Transaktionen eines Unternehmens anzeigen. Jeder Kontoauszug repräsentiert ein bestimmtes Konto im allgemeinen Buchhaltungsregister des Unternehmens und enthält detaillierte Informationen über die Transaktionen, die dieses Konto betreffen, wie das Datum der finanziellen Transaktion, den Transaktionstyp, den Betrag und die Beschreibung der Transaktion.
In Banana Buchhaltung werden auf Basis der in der Tabelle Buchungen eingegebenen Daten automatisch Kontoauszüge für jeden Kunden erstellt. Diese enthalten den Anfangssaldo, alle Transaktionen und den Endsaldo. Sie können auch Kontoauszüge für einen bestimmten Zeitraum generieren.

Zahlungserinnerungen
Zahlungserinnerungen werden verwendet, um Kunden zur Zahlung überfälliger oder ausstehender Rechnungen aufzufordern.
Durch die Verwendung von Zahlungserinnerungen wird der Zahlungsprozess von Kunden beschleunigt, Zahlungsverzögerungen werden reduziert und der Cashflow effektiv verwaltet.
Banana Buchhaltung bietet Funktionen zur:
- Identifizierung überfälliger oder ausstehender Rechnungen.
- Generierung von Zahlungserinnerungen.
- Anpassung von Zahlungserinnerungen.
In Banana Buchhaltung Plus können Sie Zahlungserinnerungen auf zwei verschiedene Arten drucken:
- Mit den Zahlungserinnerungs-Layouts
- Druck der Zahlungserinnerungsübersicht (Liste der überfälligen Rechnungen)
- Druck ohne QR-Zahlungsschein
- Eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten
- Funktion verfügbar in Banana Buchhaltung Plus - alle Pläne (ausser dem Free-Plan).
- Mit dem Rechnung-Layout
- Druck mit QR-Zahlungsschein
- Anpassungen gemäss den Layout-Optionen
- Erfordert die Banana Buchhaltung Plus Dev-Channel-Version und den Advanced-Plan.

Gutschriften
Die Gutschrift ist ein Buchungsdokument, das verwendet wird, um eine bereits ausgestellte Rechnung zu korrigieren oder zu stornieren. Sie kann aus verschiedenen Gründen ausgestellt werden:
- Rückerstattung einer Überzahlung
- Preissenkung eines Produkts oder einer Dienstleistung
- Rückgabe eines Produkts
- Korrektur eines Rechnungsfehlers
In Banana Buchhaltung werden Gutschriften in der Tabelle Buchungen erfasst, wobei das Einnahmenkonto im Soll und das Kundenkonto im Haben eingetragen wird. Die Mehrwertsteuer muss mit einem Minuszeichen vorne eingetragen werden, um den Mehrwertsteuerbetrag gleichzeitig zu stornieren.
Das Programm verwendet die Buchungsdaten der Gutschrift, um automatisch den Druck der Gutschrift zu erstellen.

Die Einrichtung und Nutzung der Kunden- und Rechnungsfunktionen
1. Einrichten der Konten für eine Umsatzbuchhaltung (Kompetenzprinzip) oder
2. eine Kassenbuchhaltung (Kassenprinzip)
3. Konfigurieren der Kunden-Einstellungen
4. Einrichten der Tabelle Buchungen und Erfassen der Rechnungen
5. Berichte über offene, überfällige oder erstellte Rechnungen anzeigen
6. Erstellen von Rechnungen
Hinweis
Bei einer Buchhaltung mit mehreren Währungen basieren die Berichte auf den Währungssalden der Kundenkonten, sodass eventuelle Wechselkursdifferenzen nicht berücksichtigt werden.
In der Tabelle Ausgestellte Rechnungen werden jedoch auch Buchungen zu Wechselkursdifferenzen aufgeführt, während in anderen Berichten nur der Betrag in der Kundenwährung relevant ist.
Beispieldatei Kunden und Lieferanten
Die Seite 'Kunden und Lieferanten' beinhaltet einen Link für den Download einer Musterdatei (.ac2)
Adressen | Postenbuch Kunden/Lieferanten | Mitglieder
In der Tabelle Konten, Ansicht Adressen, stehen Spalten zur Verfügung, um die Adressen von Kunden, Lieferanten oder Mitgliedern eines Vereins zu verwalten.
Adressdaten sind wichtig für die Verwaltung von Rechnungen, Mahnungen sowie für die Kontrolle von Zahlungseingängen und -ausgängen.
Standardmässig sind die Spalten zur Adressverwaltung in der Tabelle Konten nicht sichtbar, können aber hinzugefügt werden.
Wenn in der Tabelle Konten die Spalten für Adressdaten fehlen, fügen Sie sie wie folgt hinzu:
- Wählen Sie im Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen > Adress-Spalten in der Kontentabelle hinzufügen
Fehlt die Spalte IBAN, verwendet Ihre Buchhaltungsdatei eine veraltete Konfiguration. In diesem Fall sollten Sie die Datei mit dem Befehl Werkzeuge > In neue Datei konvertieren... aktualisieren.

Der Befehl Funktionen hinzufügen/entfernen erweitert die Tabelle Konten um folgende Elemente:
- Die Ansicht Adresse, in der die Spalten zur Eingabe der Adressdaten angezeigt werden.
Um die Ansicht oder die Anordnung der Spalten zu ändern, verwenden Sie den Befehl Spalten einrichten.
Spalten der Ansicht 'Adresse'

Anrede (Prefix)
Geben Sie die Anrede ein (z.B. Herr, Frau, Dr. oder eine andere Bezeichnung).
Vorname
Der Vorname des Kunden, Lieferanten oder Mitglieds.
Nachname
Der Nachname des Kunden, Lieferanten oder Mitglieds.
Organisation
Geben Sie den Namen der Firma oder des Vereins ein.
Strasse
Die Strasse, an der der Kunde, Lieferant oder das Mitglied ansässig ist.
Haus-Nr.
Hier wird die Hausnummer eingetragen.
Die Hausnummer kann entweder in der Spalte Strasse oder in der separaten Spalte Haus-Nr. erfasst werden.
Extra
Spalte für zusätzliche Adressinformationen, z.B. ein Postfach oder eine sehr umfangreiche Adresse.
PLZ
Die Postleitzahl.
Ort
Der Name des Ortes, an dem der Kunde, Lieferant oder das Mitglied ansässig ist.
Nation (Land)
Das Land, zu dem der Ort gehört.
Nation Kennzeichen (Ländercode)
Der Ländercode besteht aus zwei Buchstaben und richtet sich nach der Norm ISO 3166-1 (z.B. CH, LI, AT, DE, IT, FR).
Sprache
Für jedes Kunden-, Lieferanten- oder Mitgliedskonto kann eine Sprache hinterlegt werden, sodass Dokumente (z.B. Rechnungen) automatisch in dieser Sprache erstellt werden.
Zulässige Codes:
- de – für Deutsch
- fr – für Französisch
- it – für Italienisch
- en – für Englisch
- es – für Spanisch
- nl – für Niederländisch ( Holländisch)
- zh – für Chinesisch
- pt – für Portugiesisch
- ru – für Russisch
Telefon (Hauptnummer)
Festnetznummer des Kunden, Lieferanten oder Mitglieds.
Mobile
Mobiltelefonnummer (Handynummer).
Fax
Faxnummer.
E.Büro (geschäftlich E-Mail)
Geschäftliche E-Mail-Adresse.
www (Webseite)
Internetseite des Kunden, Lieferanten oder der Organisation.
Geburtsdatum (Geburt)
Geburtsdatum des Kunden, Lieferanten oder Mitglieds.
Tage
Anzahl der Tage, innerhalb derer die Zahlung bzw. der Zahlungseingang erfolgen soll.
Limite
Wenn ein Kredit gewährt wird, kann hier das Kreditlimit für Kunden bzw. das Belastungslimit für Lieferanten eingetragen werden.
Bank (Name)
Name der Bank des Kunden, Lieferanten oder Mitglieds.
IBAN
IBAN-Nummer der Bank des Kunden, Lieferanten oder Mitglieds.
Clearing
Bankidentifikationscode der Bank des Kunden, Lieferanten oder Mitglieds.
MWST-Verwaltung nach vereinbarten Entgelten (Kompetenzprinzip)
Einführung
In Banana Buchhaltung ist es möglich, Kunden sowohl nach Kompetenzprinzip als auch Kassenprinzip zu verwalten. Eine detaillierte Erklärung finden Sie auf folgender Seite Buchen nach Kompetenzprinzip (MWST-Abrechnung nach vereinbarten Entgelten) oder Kassenprinzip (MWST-Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten).
Folgend wird erklärt, wie ein Konto pro Kunde und eine Gruppe Kunden zu erstellen sind. Dies ist nötig, wenn die Liste der Rechnungen nach Kunde getrennt vorgezeigt werden muss.
Wenn man nur einige Rechnungen hat und man dazu keine separaten Kundendetails wünscht, so gibt man nur ein einziges Konto an, worauf alle Kunden gebucht werden. In diesem Fall wird die Liste der Rechnungen nach allen Kunden und nicht nach einzelnen Kunden zusammengefasst.
Gruppe und Kundenkonten einrichten
Das Postenbuch Kunden mit den zugehörigen Konten und/oder Kundengruppen wird am Ende der Tabelle 'Konten' mit einer separaten Sektion erfasst. So erscheint in den Aktiven nur die Summe dieses Postenbuches in einer Gruppenzeile und nicht alle einzelnen Kundenkonten dessen.
So vorgehen:
- Eine Sektion * (Titel) (siehe Sektionen)
- Eine Sektion 01 für die Kunden (siehe Sektionen)
- Die gewünschten Kundenkonten (siehe Konto hinzufügen).
Jeder Kunde entspricht einer Zeile des Kontenplans und verfügt über eine eigene Kontonummer. Die Nummerierung der Konten ist sonst freigestellt (siehe Konten). Es ist jedoch ratsam, nur Zahlen zu verwenden, insbesondere bei der Verwaltung von Zahlungen. - Eine Gruppe, in der alle Kundenkonten aufsummiert werden.
- Diese Gruppe wiederum wird in einer in den Aktiven vorhandenen Gruppe summiert.
Es ist auch möglich, stattdessen Konten und/oder Kundengruppen direkt im Kontenplan im Bereich der Aktiven einzugeben.

- Für die Totalsumme der Kunden (im obigen Beispiel Gruppe 110A auf Zeilen-Nr. 110) ist in der Spalte Summ. in wie im Beispiel der Wert 110 oder ein anderer Wert oder Code zu erfassen.
- Derselbe Wert, der für die Spalte Summ. in verwendet wird (im Beispiel 110), muss weiter oben in der Tabelle Konten im Bereich der Aktiv-Konten in der Spalte Gruppe der vorhanden sein oder erfasst werden, um den Gesamtbetrag der offenen Kundenrechnungen in der Bilanz auszuweisen.
- Die Nummerierung der Gruppen ist dem Benutzer freigestellt.

Ausgestellte Rechnung buchen
Die ausgestellte Rechnung wird erfasst, indem die folgenden Daten in die entsprechenden Spalten eingetragen werden:
- Rechnungsdatum und Belegnummer, falls vorhanden
- Rechnungsnummer - Es ist erforderlich, die Rechnungsnummer in die Spalte Rechnung einzutragen, da sie für den Automatismus der verschiedenen Kundenberichte und zum Ausgleich des offenen Kundenpostens nach Erfassung des Zahlungseingangs - automatisch durch Import der Bankbewegungen oder manuell - verwendet wird.
- Kundenkonto im Soll und Ertragskonto im Haben
- Der den in Rechnung gestellten Artikeln/Dienstleistungen entsprechende MWST-Code
Siehe in folgender Abbildung die Buchungszeilen 22 und 23:

Zahlungseingang buchen
Zahlungseingänge können auf zwei Arten verbucht werden (siehe Verbuchung Zahlungseingänge):
- Durch Import des Kontoauszugs im ISO 20022-Format
- Durch manuelle Buchung (z.B. bei Barbezahlung)
Das Inkasso einer Kundenrechnung wird manuell erfasst, indem die folgenden Daten in die entsprechenden Spalten eingetragen werden:
- In der Spalte Datum das Datum der Einnahme der Rechnung angeben.
- In der Spalte Typ den Code 11 (Zahlung vom Kunden) eingeben. Für die Aktivierung der Spalte Typ verweisen wir Sie auf folgender Seite Spalten einrichten.
Hinweis: Wenn eine Anzahlung/Akontozahlung des Kunden auf der Rechnung erscheinen soll, darf in der Zelle in der Spalte Typ nichts erfasst werden (leere Zelle).
Wenn eine Anzahlung des Kunden erfasst wird und auf der Rechnung erscheinen soll, muss die Zelle in der Spalte Typ leer bleiben. - In der Spalte Rechnung die Nummer der bezahlten Rechnung erfassen.
- Mit einem Doppelklick in die Zelle zeigt das Programm die Liste der offenen Rechnungen an.
Als Alternative kann man auch die Taste F2 drücken. Wenn die F2-Taste nicht funktioniert, ist in den Kundeneinstellungen (Menü Bericht > Kunden > Einstellungen) die Gruppe des Postenbuchs Kunden einzugeben. - Wählen Sie die Nummer der einkassierten Rechnung. Das Programm fügt automatisch folgendes ein:
- In der Spalte Beschreibung wird die Beschreibung der Zahlung angegeben.
- In der Spalte Haben das Konto des Kunden.
- In der Spalte Betrag den Betrag der Rechnung.
Wenn der eingegebene Betrag keine Mehrwertsteuer enthält und die Kunden als Kostenstellen eingerichtet sind, müssen Sie die Kostenstellen korrekt konfigurieren, um den Betrag mit Mehrwertsteuer in Eigenschaften (Stammdaten), Registerkarte MWST/USt zu verwenden. Siehe auch MWST/USt-Betrag mit Kostenstellen.
- Mit einem Doppelklick in die Zelle zeigt das Programm die Liste der offenen Rechnungen an.
- In der Spalte Soll manuell den Gegenposten eingeben (das Bankkonto, auf dem der Betrag eingegangen ist, oder die Kasse).

Gutschriften buchen
Für den Betrag, der von der ursprünglichen Rechnung abgezogen werden soll, muss dieselbe Rechnungsnummer verwendet werden.
- Wenn der Korrekturbeleg (z.B. eine Gutschrift) eine andere Nummerierung hat, die Sie bereithalten müssen, schreiben Sie diese Referenz in eine andere Spalte, z.B. Beleg
- Es sind die Daten für die Spalten Datum, Beleg, Originalbeleg, Beschreibung zu erfassen
- In der Spalte Soll das Erlöskonto angeben (das gleiche, das für die Rechnung an den Kunden verwendet wird); in der Spalte Haben das Kundenkonto eingeben
- Den Betrag erfassen und in der Spalte MWST/USt-Code den MwSt-Code für den Verkauf mit vorangestelltem Minuszeichen (-V77) eingeben, damit die MWST-Transaktion rückgängig gemacht wird, oder es muss ein spezieller MwSt-Code für Gutschriften verwendet werden, welcher in der Tabelle MWST/USt-Codes vorhanden ist.
Hinweis: Um die Gutschrift auszudrucken, ist in der Spalte Typ (Beleg-Typ ) der Code 12 anzugeben (siehe Eingabe einer Gutschrift).
Verwaltung nach vereinnahmter Methode (Kassenprinzip)
Es ist möglich, das Postenbuch Kunden und Lieferanten auf Einnahmen mit Kosten- und Profitstellen zu führen. Dies wird am Ende des Kontenplans mit Kostenstellen gemacht (siehe folgende Abbildung):
- Es wird empfohlen, die Kostenstelle KS3 zu verwenden (Konten mit vorangestelltem Strichpunkt ";").
- Die Salden der Kostenstellen werden somit nicht in der Bilanz ausgewiesen.
- Die Gruppe der Kunden muss über das Menü Berichte > Kunden > Einstellungen eingerichtet werden.
Für Schweizer Benutzer, die die Mehrwertsteuer auf ihren Einnahmen haben, ermöglicht diese Einstellung eine optimale Verwaltung der Mehrwertsteuer und die Kenntnis der Details ihrer Kunden und Lieferanten.
Mit dieser Einstellung werden die Kostenstellensalden nicht in der Bilanz erscheinen, aber Sie werden weiterhin alle Daten und Berichte für interne Zwecke haben.

Die Rechnungsausstellung erfassen
Die ausgestellte Rechnung wird erfasst, indem die folgenden Daten in die entsprechenden Spalten eingetragen werden:
- In der Spalte Datum das Datum der Rechnung eingeben
- In der Spalte Beleg die Belegnummer angeben, falls vorhanden
- In der Spalte Rechnung die Rechnungsnummer erfassen
- In der Spalte Beschreibung eine Beschreibung eingeben
- In den Spalten Soll, Haben und MWST-Code keine Daten eintragen
- In der Spalte Betrag den Bruttobetrag ohne MwSt-Code angeben
Der Mehrwertsteuer-Code wird beim Buchen mit Kassenprinzip eingegeben, wenn die Rechnung kassiert wird. - In der Spalte KS3 (CC3 in der folgenden Abbildung) das KS3-Konto des Kunden ohne das ";" eingeben (z.B. 10004).

Eine Einnahme buchen
Wenn man eine Rechnung einkassiert, ist wie folgt vorzugehen:
- In der Spalte Datum das Datum eingeben, an dem die Rechnung kassiert wurde
- In der Spalte Beleg die Belegnummer angeben, falls vorhanden
- In der Spalte Rechnung die Nummer der einkassierten Rechnung erfassen
- In der Spalte Beschreibung eine Beschreibung eingeben
- In der Spalte Soll das Bankkonto (oder ein anderes Liquiditätskonto) angeben
- In der Spalte Haben das Konto für den Ertrag eintragen, das der Rechnung entspricht
- In der Spalte Betrag den Bruttobetrag eingeben
- In der Spalte MWST-Code den MWST-Code des Umsatzes oder der in Rechnung gestellten Dienstleistung eintragen
- In der Spalte KS3 (CC3 in der folgenden Abbildung) das KS3-Konto des Kunden ohne ";" und mit einem Minuszeichen "-" vor dem Konto schreiben (z.B. -10004).
In der integrierten Fakturierung mit Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, darf bei einem mit Kostenstellen eingerichteten Postenbuch Kunden die Option Die Kostenstellen wie die Kategorie buchen (+/-) nicht aktiviert werden, da das Konto und die Kategorie bei der Rechnungsstellung nicht angegeben werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Kunden und Lieferanten bei MWST nach vereinnahmten Entgelten.
Gutschriften auf Einnahmen buchen
Für den Betrag, der von der ursprünglichen Rechnung abgezogen werden soll, muss dieselbe Rechnungsnummer verwendet werden.
- Wenn der Korrekturbeleg (z.B. eine Gutschrift) eine andere Nummerierung hat, die Sie bereithalten müssen, schreiben Sie diese Referenz in eine andere Spalte, z.B. Beleg
- Es sind die Daten für die Spalten Datum, Beleg, Originalbeleg, Beschreibung zu erfassen
- Die Spalten 'Soll' und 'Haben' leer lassen.
- Den Betrag eingeben und in der Spalte KS3 das KS3-Konto des Kunden mit einem vorangestellten Minuszeichen eingeben (z.B. -10004).
Hinweis: Um die an den Kunden ausgestellte Gutschrift auszudrucken, ist in der Spalte Typ (Beleg-Typ ) der Code 12 anzugeben (siehe Eingabe einer Gutschrift).

Kunden einrichten
Um die Optionen des Menüs Kunden zu aktivieren, muss die Gruppe der Kunden über das Menü Berichte > Kunden > Einstellungen eingestellt werden.
Im Folgenden werden die Funktionen für Kunden erläutert, sie gelten aber auch für die Funktionen der Lieferanten (Berichte > Lieferanten > Einstellungen). Die folgenden Dialogfenster sind sowohl für die Funktionen des Kunden als auch des Lieferanten identisch.
Ohne die Angabe der Gruppe sind alle Funktionen in den Einstellungen des Menüs Kunden deaktiviert.

Allgemein
Gruppe oder Konto
Die Gruppe oder das generische Konto auswählen, welches die Liste der Kunden oder Lieferanten enthält. Die Gruppe oder das Konto muss bereits in der Tabelle Konten vorhanden sein.
Informationen betreffend das Einrichten des Postenbuchs Kunden oder Lieferanten finden Sie auf folgenden Seiten:
- Postenbuch Kunden einrichten und Postenbuch Lieferanten einrichten (nach vereinbarter Methode).
- Postenbuch Kunden einrichten und Postenbuch Lieferanten einrichten (nach vereinnahmter Methode).
Rechnungen fällig (in Tagen)
Zur Berechnung der Fälligkeit der Rechnungen geht das Programm nach folgender Priorität vor:
- Das Fälligkeitsdatum, sofern es in der Buchungszeile erfasst wurde.
Wenn es mehrere Daten für dieselbe Rechnungsnummer gibt, berücksichtigt das Programm das aktuellste Datum - Wenn die Anzahl der Tage in der Spalte FälligkeitBezahlungInTagen in der Tabelle Konten angegeben wird, wird das Datum der Erfassung um die eingestellte Anzahl von Tagen erhöht
- Das Datum der Buchung erhöht sich um die im Dialogfenster der Einstellungen angegebenen Tage
Bewegungen der letzten Jahre einschliessen
- '0' - das Programm zeigt die Rechnungen des Vorjahres nicht an. Es werden nur die Eröffnungssaldi des Kundenkontos angezeigt
- '1' - das Programm schliesst im Kontoauszug des Kunden auch die Vorjahresrechnungen ein
- '2 oder länger' - die Software schliesst im Kontoauszug des Kunden auch die Rechnungen der Vorjahre ein
Erweitert

Verbindung zum Rechnungsdokument
Sie können die Rechnungen speichern (pdf, doc oder andere) und den Link in das Feld Link zum Rechnungsdokument einfügen. Wenn in der Tabelle Buchungen, Spalte Rechnung, die Rechnungsnummer angegeben ist, öffnet das Programm das Dokument und ermöglicht den Zugriff auf den Inhalt.
Der Link kann enthalten:
- Den XML-Namen <DocInvoice> oder denjenigen einer anderen Spalte, welche zwischen <> steht.
Wird der Befehl "<DocInvoice>.pdf" benutzt und befindet man sich z.B. auf der Zeile mit der Rechnungs-Nr. 100, so wird das Programm versuchen, die Datei "100.pdf" zu öffnen. Sie können dem Dateinamen auch einen Ordnernamen voranstellen. - Jede Dateierweiterung kann verwendet werden. Sie muss jedoch in der Liste der als sicher geltenden Dateierweiterungen enthalten sein ( Werkzeuge > Programmoptionen > Erweitert).
- Sie können auch einen Pfad vor dem Feldnamen angeben, der den Namen des zu öffnenden Dokuments enthält
- Mit dem Link "c://temp/<DocInvoice>.pdf" und der Rechnungsnummer 100 sucht und öffnet das Programm die Datei c:\temp\100.pdf
- Der Name des Ordners entspricht dem Namen des Ordners, in dem sich die Buchhaltungsdatei befindet
Alternativer Text für die Autovervollständigung der eingegangener Zahlung (Zahlung %1)
Der Zahlungseingang einer Rechnung kann durch die automatische Vervollständigung des Textes "Zahlung" in der Spalte 'Beschreibung' erleichtert werden, indem Sie die F2-Taste direkt in der Zelle der Spalte 'Rechnung' (Tabelle 'Buchungen) betätigen, um sie zu aktivieren.
Die automatische Vervollständigung ergänzt in der Eingabespalte der Buchungen die folgenden Informationen: Rechnungsnummer, Beschreibung, Betrag, Konten (Soll/Haben). In der Spalte "Beschreibung" können Sie den Text "Zahlung", gefolgt von der Beschreibung der ersten Zeile der Rechnung (%1), ändern und den gewünschten Text angeben.
Rundung des Rechnungsbetrags (nur Basiswährung)
Geben Sie den Mindestbetrag für die Rundung des Rechnungsbetrags an (z.B. 0,01 rundet den Rechnungsbetrag auf den Hundertstel auf; 0,10 rundet den Rechnungsbetrag auf die nächsten 10 Rappen.
Wenn das Feld leer ist, wird der Rechnungsbetrag in CHF auf 5 Rappen aufgerundet, für die anderen Währungen erfolgt die Rundung auf den Hundertstel.
Deaktivieren der Autovervollständigung der Rechnungsdaten
Diese Option wird in der Regel deaktiviert, wenn es viele Buchungen gibt und die Dateneingabe durch das Anzeigen der Liste der offenen Rechnungen im Feld 'Rechnung' der Tabelle 'Buchungen' verlangsamt wird.
Automatischen Ausgleich offener Rechnungen mit Eröffungssalden deaktivieren
Automatischer Ausgleich bezieht sich auf den Prozess, bei dem die Eröffnungsbilanz des Kontos verwendet wird, um offene Rechnungen auszugleichen. Wenn die Eröffnungsbilanz die Beträge in der Buchungstabelle vollständig decken kann, gelten die Rechnungen als bezahlt, und ihr Status wird als "paidOpening" angezeigt. Falls die Eröffnungsbilanz nicht ausreicht, um die Rechnungen auszugleichen, bleiben diese offen.
Wenn Sie diese Funktion deaktivieren, wird das System die Eröffnungsbilanz nicht mehr verwenden, um offene Rechnungen auszugleichen. Stattdessen wird die Eröffnungsbilanz separat von den Rechnungen in der Rechnungsliste angezeigt.
Wenn Sie eine Rechnung mit dem Anfangssaldo ausgleichen möchten, unabhängig von der Option 'Automatischen Ausgleich deaktivieren', geben Sie einfach 'openBalance' in das Feld für die Rechnungsnummer ein.
Ein Rechnungsdokument öffnen
- Positionieren Sie sich in der Tabelle Buchungen, Spalte Rechnung, in der Zelle, in der der Link zu dem zu öffnenden Dokument eingefügt wurde
- Öffnen Sie das Kontextmenü mit der rechten Maustaste
- Wählen Sie den Befehl Link Rechnung öffnen
Verschiedene Kundengeschäftsvorfälle
Um Kunden besser verwalten zu können, erklären wir im Folgenden einige sehr wichtige Funktionen und Einstellungen, um die Arbeit zu beschleunigen und die Berichte korrekt zu erhalten.
- Spalte Rechnung in der Tabelle Buchungen anzeigen
- Rechnungsdaten automatisch vervollständigen
- Rechnungszeilen extrahieren und Verknüpfung von Rechnungen öffnen
- Spalten für Adressen aktivieren (fakultativ)
- Fälligkeitsdatum der Rechnungen definieren
- Einstellungen Kunden vornehmen
Spalte Rechnung in der Tabelle Buchungen anzeigen
Wenn die Spalte Rechnung in der Tabelle Buchungen nicht sichtbar ist, kann sie über das Menü Daten > Spalten einrichten > Spalte RechnungBeleg (DocInvoice) aktiviert werden.
Es ist massgebend, die Rechnungsnummer in der Spalte Rechnung einzugeben, da sie für verschiedene Automatismen des Programms benötigt wird – etwa für die Erstellung der verschiedenen Berichte und den Ausgleich des Betrags im Kundenkonto, sobald die Rechnung bezahlt wird.

Wenn Sie in der Spalte Rechnung auf die Zelle klicken, gelangen Sie zu der im PDF-Format gespeicherten Rechnung.
Automatische Vervollständigung der Rechnungsdaten
Beim Buchen einer Zahlung oder einer Berichtigung von einer ausgestellten Rechnung macht das Programm Vorschläge zur Vervollständigung der Buchung auf automatische Art. Dabei wird wie folgt vorgegangen:
- Erstellen Sie eine neue Eingabezeile und fügen Sie das Datum und eine eventuelle Belegnummer hinzu.
- In der Spalte Rechnung die Taste F2 drücken:
- worauf die Liste der noch offenen Rechnungen erscheint. Wird eine Rechnungsnummer oder eine Kundennummer eingeben, wird die Liste anhand dies eingegebenen Textes gefiltert.
- Wählen Sie die gewünschte Rechnung aus der Liste aus und drücken Sie die Eingabetaste. Das Programm vervollständigt den Eintrag automatisch mit der Beschreibung, dem Soll- oder Habenkonto und dem Betrag. Natürlich können die Daten auch manuell bearbeitet werden.
- Es ist möglich, nicht nur das Datum, sondern auch das Kundenkonto anzugeben, bevor Sie die Taste F2 drücken, um die Liste der offenen Rechnungen anzuzeigen; in diesem Fall wird die Liste nach dem in der Erfassungszeile vorhandenen Kundenkonto gefiltert.
Hinweis
Die in der Spalte Rechnung angezeigte Liste enthält sowohl Kunden- wie auch Lieferantenrechnungen. Eine Lieferantenrechnung kann dieselbe Nummer haben wie eine von einem anderen Lieferanten, da das Anzeigekriterium nicht nur die Rechnungsnummer, sondern auch die Kontonummer des Lieferanten berücksichtigt.
Rechnungszeilen extrahieren und Verknüpfung von Rechnungen öffnen

Der Befehl Rechnungszeilen extrahieren zeigt die Bewegungen der ausgewählten Rechnung an.
Der Befehl ist durch Klicken auf das blaue Symbol in der rechten oberen Ecke der Zelle oder mit der rechten Maustaste verfügbar.
Der Befehl Rechnungslink öffnen führt den in den Kundeneinstellungen (Berichte > Kunden > Einstellungen > Erweitert > Link zum Rechnungsdokument) definierten Text aus.
In der Befehlszeile können Sie auch andere Spalten in der Tabelle mit ihrem XML-Namen angeben.
Wenn die Meldung Datei mit Erweiterung gilt als unsicher erscheint, fügen Sie die Erweiterung (z. B. .doc) über den Befehl Werkzeuge > Programmoptionen, Registerkarte Erweitert, Dateierweiterung hinzu.
Spalten für Adressen aktivieren ( fakultativ)
Sie können dafür sorgen, dass im Kontenplan Spalten zur Eingabe der Adresse und anderer Kundendaten vorhanden sind:
- Aus dem Menü Werkzeuge den Befehl Neue Funktionen hinzufügen auswählen.
- Die Option Spalten Adressen in der Kontentabelle hinzufügen auswählen.
(Sollte diese Option nicht in der Liste erscheinen, so bedeutet dies, dass sie bereits aktiviert wurde).
Das Programm fügt der Tabelle Konten folgendes hinzu:
- Eine Ansicht Adressen, in welcher die hinzugefügten Spalten sichtbar sind.
- Spalten zum Erfassen der Adressen und anderer Informationen.
- Aus dem Menü Daten den Befehl Spalten einrichten benutzen, um eine oder mehrere dieser Spalten auch in den anderen Ansichten sichtbar zu machen.
- Um andere Ansichten mit nur bestimmten Spalten zu kreieren, den Befehl Tabellen einrichten aus dem Menü Daten benutzen.
In der Tabelle Konten, Ansicht Adressen auswählen und für die Kundenkonten die gewünschten Informationen hinzufügen.

Fälligkeitsdatum der Rechnungen definieren
Um Fälligkeitsdaten für Rechnungen festzulegen/zu ändern, können Sie auf drei Ebenen vorgehen, wobei die erste Ebene höhere Priorität hat. Die Fälligkeitsdaten werden im Zahlungsplan angezeigt und auf den Rechnungsdokumenten ausgedruckt.
1. Ebene - Fälligkeitsdatum auf dem einzelnen Rechnungsdokument festlegen
In der Buchungszeile der Rechnung (Tabelle Buchungen → Ansicht Fälligkeitsdaten) gibt es eine Spalte Fälligkeiten. Wird hier ein Datum festgelegt, so hat es Vorrang vor dem in der zweiten und dritten Ebene festgelegten Datum.
2. Ebene - Fälligkeitsdatum für das einzelne Kunden- bzw. Lieferantenkonto festlegen
Um ein allgemeines Fälligkeitsdatum auf Kundenebene festzulegen, z. B. +20 Tage ab dem Ausstellungsdatum des Dokuments, wählen Sie das Kundenkonto in der Tabelle Konten, Ansicht Adresse, Spalte Tage (PaymentTermInDays), und legen die gewünschte Anzahl von Tagen fest.
3. Ebene - im Allgemeinen
Mit dem Befehl Berichte → Kunden →Einstellungen können Sie die Fristen festlegen, die für die gesamte Gruppe der Kunden/Lieferanten gelten sollen.
Einstellungen Kunden vornehmen
- Wählen Sie den Befehl Berichte → Kunden →Einstellungen
- Es ist wichtig, unter "Gruppe oder Konto" die Gruppe des Kontenplans anzugeben, in der die verschiedenen Kundenkonten gruppiert sind
- Eine Erklärung der verschiedenen Optionen finden Sie unter Einstellungen Kunden/Lieferanten
Listen der Kundenrechnungen
Ausgestellte Rechnungen an Kunden anzeigen
Befehl: Berichte > Kunden > Ausgestellte Rechnungen...

Dieses Dialogfenster ist sowohl für das Menü Kunden als auch für das Menü Lieferanten identisch.
Im Folgenden werden die Funktionen für Kunden erläutert, sie gelten aber auch für Lieferanten.
Alle Kunden
Zeigt Kontoauszüge aller Kunden an, die zu der Gruppe gehören, die in den Kunden-/Lieferanteneinstellungen definiert wurde.
Nur ausgewählte Kunden
Zeigt den Kontoauszug des ausgewählten Kunden an, der zu der Gruppe gehört, die in den Kunden-/Lieferanteneinstellungen definiert ist.
Offene Kundenrechnungen anzeigen
Befehl: Berichte > Kunden > Offene Kunden-Rechnungen
In dieser Tabelle werden die Rechnungen mit offenem Saldo angezeigt.
Bei Buchhaltungen mit Fremdwährungen wird bei nicht gebuchten Wechselkursdifferenzen für einen bestimmten Kunden eine Zeile 'Anpassung Wechselkursdifferenzen' angezeigt, die den Saldo der Liste der offenen Rechnungen mit dem Saldo des Kontoauszugs abgleicht.

Fällige Kundenrechnungen anzeigen
Befehl: Berichte > Kunden > Offene Rechnungen nach Fälligkeitsdatum
In dieser Tabelle werden die Rechnungen mit offenem Saldo, gruppiert nach Fälligkeitsdatum angezeigt.

Die Fälligkeit der Rechnung kann auf verschiedene Arten festgelegt werden. Bitte sehen Sie hierzu unsere Anleitung Fälligkeiten und Zahlungskonditionen.
Auszüge ausdrucken
Um dieses Fenster anzuzeigen, müssen die Kundeneinstellungen konfiguriert werden.
Der Ausdruck von Auszügen geschieht über das Menü Berichte > Kunden > Auszüge ausdrucken.
Die Installation des Layouts des Kontoauszugs des Kunden ist zwingend erforderlich, um den Auszug ausdrucken zu können. Es gibt zwei Möglichkeiten:
- Wählen Sie im Menü Erweiterungen > Erweiterungen verwalten > das Layout Kundenauszug aus und klicken Sie danach auf die Schaltfläche Installieren.
- Wählen Sie im Menü Berichte > Kunden > Auszüge ausdrucken > Weitere Layouts > das Layout für den Kundenauszug aus.

Datum Auszug
Auf dem Dokument aufgedrucktes Datum. Es ist nicht möglich, ein früheres Datum als das Datum der letzten vorhandenen Buchung einzurichten.
Layout
Ermöglicht die Installation des Layouts für den Kontoauszug.
In PDF exportieren
Das Programm zeigt eine Vorschau der Auszüge an und hierauf können Sie mit der Option PDF-Datei exportieren die Datei mit allen Auszügen oder PDFs für jeden Auszug erstellen.
Zahlungserinnerungen ausdrucken
Diese Funktion ist in Banana Buchhaltung Plus verfügbar - in jedem Plan (ausgenommen Einschränkungen des kostenlosen Free-Plan).
Über Menü Berichte > Kunden > Zahlungserinnerungen ausdrucken... greifen Sie auf die Mahnungen/Zahlungserinnerungen.

Das Programm erstellt automatisch die Zahlungserinnerungen, die auszudrucken sind, aufgrund der überfälligen Rechnungen.
- Nebst der Erstellung von Berichten, erstellt das Programm automatisch die entsprechenden Buchungen (Tabelle Buchungen), die dazu dienen, eine Übersicht über die ausgestellten Zahlungserinnerungen zu erhalten.
- In diesen Buchungen ersieht man das Datum des Beleges und den Beleg-Typ (z.B. 16-1 erste Mahnung, 16-2 zweite Mahnung und 16-3 dritte Mahnung).
Letzte Zahlungserinnerungen verwenden
Wenn es in der Tabelle Buchungen Zahlungserinnerungen gibt, werden diese Mahnungen zum Ausdrucken noch einmal vorgeschlagen.
Neue Zahlungserinnerungen erstellen
Für alle Rechnungen, die fällig sind, werden neue Buchungen von Mahnungen (Tabelle Buchungen) erstellt, dank denen die Zahlungserinnerungen ausgedruckt werden können.

Mahnungen/Zahlungserinnerungen
Es werden die Rechnungen präsentiert, die zur Zahlung fällig sind, welche man annullieren kann, wenn man die Zahlungserinnerung (noch) nicht versenden will.

Layout
Es stehen zwei Layouts von Zahlungserinnerungen zur Verfügung, eine mit oder ohne Logo (siehe Logo einrichten). Es ist nicht möglich, den Einzahlungsschein beizufügen oder eigene Notizen und freie Texte einzugeben!
Wenn Sie den Einzahlungsschein benötigen, verwenden Sie den Dialogfunktion Mahnungen aus Dialogfenster Rechnungen ausdrucken.
Erweiterungen verwalten
Über Menü Erweiterungen können Sie nicht mehr aktuelle Layouts auf den neusten Stand bringen oder Ihr eigenes personalisiertes Layout hinzufügen (hierzu werden Javaskriptkenntnisse und der Advanced-Plan benötigt).
Ermöglicht die Parameter der ausgewählten Stilart einzurichten.
Fälligkeiten anzeigen
Verwaltung von Kunden und Lieferanten
Zur Kontrolle der ausgestellten oder erhaltenen Rechnungen, empfiehlt es sich, die Befehle aus den Menüs Kunden / Lieferanten zu verwenden.
Fälligkeitsdatum mit einer Buchung verbinden
Als Alternative zum Verwaltungssystem 'Kunden / Lieferanten', oder zu anderen (wesentlich einfacheren) Kontrollzwecken, kann in der Buchungszeile auch manuell das Zahlungsdatum eingegeben werden.
Es handelt sich hierbei um ein vereinfachtes Kontrollbetriebssystem.
Über Menü Daten → Spalten einrichten die Spalten DatumFälligkeit und DatumZahl sichtbar machen.
Danach in der Spalte Fälligkeit das Fälligkeitsdatum der Rechnung eingeben und in der Spalte Zahlung das Datum der Zahlung.
Die Fälligkeit der Rechnung kann auf verschiedene Arten festgelegt werden. Bitte sehen Sie hierzu unsere Anleitung Fälligkeiten und Zahlungskonditionen.
Befehl 'Fälligkeiten anzeigen'
Mithilfe des Befehls Fälligkeiten anzeigen aus dem Menü Aktionen, zeigt das Programm in der Tabelle Fälligkeiten die Buchungszeilen an, die ein Fälligkeitsdatum haben (aber kein Zahlungsdatum).

Um eine automatische Offene-Posten-Liste (OP-Liste) Kunden oder Lieferanten zu erhalten, verweisen wir auf folgende Seite Listen der Kundenrechnungen.
Lieferanten verwalten
Lieferantenkonten und Kontrolle offene Rechnungen
Direkt in der Buchhaltungsdatei kann man:
- Lieferantenkonten einrichten, mit Angabe der Adressen und anderer Daten der Lieferanten
- In den Buchungen geben Sie ein:
- Informationen betreffend den erhaltenen Rechnungen (Rechnungsnummer, Lieferant, Betrag, Fälligkeitsdatum)
- Informationen betreffend den bezahlten Lieferantenrechnungen und den erhaltenen Gutschriften
- Listen für die Kontrolle der Zahlungsabwicklung einholen.
Funktionen für Lieferanten einrichten und nutzen
- Konten einrichten für die Buchhaltung nach vereinbarter Methode (Kompetenzprinzip)
- Konten einrichten für Buchhaltung nach vereinnahmter Methode (Kassenprinzip)
- Lieferanteneinstellungen vornehmen (wie für Kunden)
- Erstellen der Tabelle Buchungen und Erfassen von Lieferantenrechnungen
- Berichte über offene, abgelaufene oder eingegangene Lieferantenrechnungen
Hinweise
- Bei der Buchführung mit Fremdwährung basieren die Berichte auf den Salden in Währung des Kontos des Lieferanten, sodass dass eventuelle Wechselkursunterschiede nicht berücksichtigt werden.
In der Tabelle Erhalten Rechnungen werden auch die Wechselkursdifferenzen aufgeführt, während in den anderen Ausdrucken nur der Betrag in Währung des Lieferanten steht. - Die Spalte Beschreibung der Berichte übernimmt für jede Rechnung die erste Buchungszeile
- Für die Buchhaltung nach vereinnahmter Methode ist es möglich, ein Postenbuch für Lieferanten mit Kostenstellen einzurichten
Beispieldatei
MWST-Verwaltung nach vereinbarten Entgelten (Kompetenzprinzip)
Einführung
In Banana Buchhaltung ist es möglich, die Lieferanten sowohl nach vereinbarter Methode als auch nach vereinnahmter Methode zu verwalten. Eine detaillierte Erklärung finden Sie auf unserer Webseite Buchführung mit vereinbarter oder vereinnahmter MWST/USt-Abrechnungsmethode.
Im Folgenden wird erklärt, wie Sie die Gruppe und die Konten der Lieferanten einrichten, so dass Sie für jeden Lieferanten eine eigene Rechnungsliste haben können.
Wenn Sie nur wenige Rechnungen haben und nicht nach Lieferanten aufschlüsseln wollen, können Sie auch ein einziges Konto führen, in dem Sie alle Lieferantenrechnungen erfassen. In diesem Fall wird die Liste der Rechnungen nach allen Lieferanten und nicht nach einzelnen Lieferanten gruppiert.
Gruppe und Lieferantenkonten einrichten
Die Konten und/oder Gruppen der Lieferanten können als normale Konten direkt im Kontenplan, Sektion Passiven erfasst werden.
Es kann jedoch stattdessen auch eine separate Sektion mit Postenbuch Lieferanten erstellt werden. Auf diese Weise wird auf der Passivseite nur die Totalsumme der Gruppe Lieferanten ausgewiesen und im Postenbuch hingegen werden alle Lieferantenkonten angezeigt.
Um das Postenbuch separat zu erstellen, ist am Ende des Kontenplans folgendes hinzuzufügen:
- Eine Sektion * (Titel) (siehe Sektionen)
- Eine Sektion 02 für die Lieferanten (siehe Sektionen)
- Die gewünschten Lieferantenkonten (siehe Konto hinzufügen). Jeder Lieferant entspricht einer Zeile des Kontenplans und verfügt über eine eigene Kontonummer. Die Nummerierung der Konten ist freigestellt (siehe Konten). Es wird jedoch empfohlen, nur Zahlen zu verwenden, insbesondere für die Zahlungsabwicklung.
- Eine Gruppe, in welcher alle Lieferantenkonten zusammengefasst werden.
- Diese Gr/https://www.banana.ch/doc/de/node/3317uppe wiederum wird in einer in den Passiven vorhandenen Gruppe totalisiert.

- Die Gesamtsumme des Lieferanten wird der zusammenfassenden Gruppe 200A in der Spalte Summ. in summiert.
- Dieselbe Nummer oder derselbe Code, der für den Bezugswert in der Spalte 'Summ. in' (200A) verwendet wird, muss in der Spalte Gruppe der Passiva für die Meldung der Gesamtsumme der Lieferanten in der Bilanz angegeben werden.
- Die Nummerierung der Gruppen ist frei (siehe Gruppen).

Erhaltene Rechnung buchen

Zahlung buchen
- Buchungsdatum eingeben.
- Sich auf Feld Rechnung begeben und die Taste F2 drücken oder Doppelklick auf die Zelle. Die Liste der offenen Rechnungen wird angezeigt.
- Die bezahlte Rechnung des Lieferanten auswählen und die Taste Enter drücken.
Das Programm vervollständigt die Eingabe mit Feld Beschreibung, Konto Soll und Betrag. Solange das Gegenkonto nicht eingegeben wird, meldet das Programm die Differenz in der Buchung.

Gutschrift buchen
Damit der Betrag von der Eingangsrechnung abgezogen werden kann, muss die gleiche Rechnungsnummer verwendet werden. Wenn das Berichtigungsdokument (z.B. Gutschrift) eine andere Nummerierung hat, die man bereithalten muss, schreiben Sie die entsprechende Nummer in eine andere Spalte (z.B. in Spalte Beleg Original).

MWST-Verwaltung nach vereinnahmten Entgelten (Kassenprinzip)
Lieferantenkonten mit Kostenstellen einrichten
Für Schweizer Benutzer, die die Mehrwertsteuer nach vereinnahmten Entgelten abrechnen, ermöglicht diese Option eine optimale Verwaltung der Mehrwertsteuer.
Kundenkonten und Lieferantenkonten können mit Kostenstellen geführt werden (sehen Sie hierzu bitte unsere Webseite Kosten- und Profitstellen).
Eine detaillierte Erklärung finden Sie auf unserer Webseite Buchführung mit vereinbarter oder vereinnahmter MWST/USt-Abrechnungsmethode.
- Wir empfehlen die Benutzung von Kostenstellen 'KS3' (Konten mit vorangestelltem Strichpunkt ";").
- Die Salden der Kostenstellen werden somit nicht in der Bilanz ausgewiesen.

Buchungen
Informationen finden Sie unter Kunden und Lieferanten bei MWST/USt nach vereinnahmten Entgelten.
Verschiedene Lieferantengeschäftsvorfälle
Die folgenden Funktionen für Lieferanten funktionieren gleich wie die für Kunden. Lesen Sie dazu bitte die entsprechenden Seiten für Kunden:
Spalte Rechnung in der Tabelle Buchungen anzeigen
Siehe Spalte Rechnung in der Tabelle Buchungen anzeigen
Automatische Vervollständigung der Rechnungsdaten
Siehe Automatische Vervollständigung der Rechnungsdaten
Befehle Rechnungszeilen extrahieren und Verknüpfung von Rechnungen öffnen
Siehe Rechnungszeilen extrahieren
Adressen eingeben (fakultativ)
Siehe Spalten für Adressen aktivieren ( fakultativ)

Einstellungen Lieferanten vornehmen
- Wählen Sie den Befehl Berichte → Lieferanten → Einstellungen
- Wichtig: In 'Gruppe oder Konto' die Gruppe im Kontenplan angeben, worin die verschiedenen Lieferantenkonten gruppiert sind
- Siehe Einstellungen Kunden/Lieferanten für eine Erklärung der verschiedenen Optionen
Listen der Lieferantenrechnungen
Empfangene Rechnungen anzeigen
Menü Berichte → Lieferanten → Erhaltene Rechnungen von Lieferanten
In dieser Tabelle werden alle Rechnungen angezeigt, die dem Postenbuch Lieferanten oder einem einzelnen Lieferanten zugehören.

Offene Rechnungen anzeigen
Menü Berichte → Lieferanten → Offene Lieferanten-Rechnungen
In dieser Tabelle werden ausschliesslich Rechnungen mit offenem Saldo angezeigt.
Bei Buchhaltungen mit Fremdwährungen wird bei nicht gebuchten Wechselkursdifferenzen für einen bestimmten Lieferanten eine Zeile "Anpassung Wechselkursdifferenzen" angezeigt, die den Saldo der Liste der offenen Rechnungen mit dem Saldo des Kontoauszugs ausgleicht.

Rechnungen nach Fälligkeitsdatum anzeigen
Menü Berichte → Lieferanten → Offene Rechnungen nach Fälligkeitsdatum
In dieser Tabelle werden ausschliesslich Rechnungen mit offenem Saldo, gruppiert nach Fälligkeitsperiode angezeigt.

Zahlungsaufträge für Rechnungen von Lieferanten
Mit der neuen Zahlungsfunktion ist es möglich, ausgehend von einer Buchungsliste oder durch das Einlesen der QR-Codes der erhaltenen Rechnungen, Zahlungsdateien (pain.001) zu erstellen, die an die Bank übermittelt werden.
Die Zahlungsdateien pain.001 sind XML-Nachrichten, die Details zu den zu tätigenden Zahlungen enthalten und an Finanzinstitute gesendet werden können, die dieses Format anerkennen. Banana Buchhaltung+ unterstützt derzeit die Schweizer Zahlungsstandards (SPS).
Siehe Zahlungsaufträge pain.001 für weitere Informationen.
Migration zu strukturierten Adressen
Voraussetzungen und wichtige Hinweise
Derzeit ist die Zahlungsfunktion:
- In der neuesten Version von Banana Buchhaltung+ Dev Channel verfügbar.
- Diese Erweiterung funktioniert nur mit dem Advanced Plan, Sie können einen 1-Monats-Promo-Code von unserem Support-Service anfordern.
- Die Erweiterung befindet sich derzeit im Beta-Test, bitte überprüfen Sie alles und melden Sie jedes Problem.
So erstellen Sie einen pain.001-Zahlungsauftrag
- Öffnen Sie Ihre Buchhaltungsdatei (doppelte Buchhaltung oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) oder laden Sie unsere Beispieldatei Payments_2024_en.ac2 herunter.
- Überprüfen Sie in der Tabelle Konten, ob die Ansicht Adresse vorhanden ist.
Wenn die Ansicht nicht verfügbar ist, können Sie sie über den Menübefehl Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen... > Adress-Spalten in der Kontentabelle hinzufügen hinzufügen.
Wenn Ihre Adressspalten unterschiedlich sind (z. B. fehlende IBAN), lesen Sie die Dokumentation zur Adressansicht.
- Beim ersten Mal muss die Zahlungsfunktion über den Befehl Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen > Zahlungsfunktionen hinzufügen, installiert werden.
- Richten Sie das Bankkonto ein, das bei der Erstellung des Zahlungsauftrags verwendet wird. Bestimmen Sie in der Tabelle Konten das Belastungskonto und vervollständigen Sie die folgenden Daten (Ansicht Adresse):
- Name, Nachname oder Firmenname (Bankkontoinhaber)
- IBAN (IBAN-Konto des zu belastenden Bank- oder Postkontos)
- Bankclearing (BIC-Code des zu belastenden Kreditinstituts)
- Überprüfen und aktualisieren Sie die Adress- und Zahlungsinformationen Ihrer Lieferanten in der Tabelle Konten (Ansicht Adresse).
Wenn Sie keine Liste von Lieferanten haben, definieren Sie diese bitte gemäss unserer Erklärung im Abschnitt Lieferanten.
Wenn Sie Zahlungen durch Scannen von QR-Codes durchführen, müssen Sie keine Adressen einrichten, da alle Informationen für die Zahlung im QR-Code enthalten sind.
- Geben Sie in der Tabelle Buchungen die Rechnungen Ihrer Lieferanten ein oder lesen Sie die QR-Codes ein.

- Fügen Sie die Zahlungsdaten ein und vervollständigen Sie sie, indem Sie direkt auf die Spalte Zahlungsdaten klicken. Wenn Sie die Lieferantenliste (Creditor Account ID) verwenden möchten und diese leer ist, müssen Sie die Erweiterung konfigurieren, indem Sie die Lieferantengruppe festlegen.
Siehe Zahlungsaufträge (pain.001) Erweiterung (Dialogfenster Zahlungsdaten) für weitere Informationen.
- Wählen Sie den Befehl Berichte > Lieferanten > Zahlungsertrag erstellen

- Bitte füllen Sie den Namen des Kontoinhabers, die dazugehörige IBAN und den BIC-Code aus, von dem abgebucht werden soll. Wenn Sie diese Informationen bereits in der Tabelle "Konten" eingegeben haben, werden sie automatisch vorgeschlagen.
Wenn Sie die einzelnen Zahlungen auf dem Bankkontoauszug sehen möchten, müssen Sie beim Erstellen des Zahlungsauftrags die Option "Einzeln buchen" aktivieren, andernfalls wird auf dem Bankkontoauszug nur der Gesamtbetrag angezeigt.
Drücken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
- Geben Sie den Namen der Datei an, die den Zahlungsauftrag enthalten wird. Wenn Sie den Dateipfad nicht angeben, wird die Zahlungsdatei im selben Ordner wie die Buchhaltungsdatei gespeichert.
Drücken Sie auf die Schaltfläche Abschliessen, um die Datei zu erstellen.
Hinweis: In Banana Buchhaltung ist es nicht möglich, sich direkt mit der Bank zu verbinden, um die Datei zu übertragen. Sie müssen die Datei zuvor auf Ihrem Computer speichern und sie dann über das Webportal oder die Anwendung des Finanzinstituts hochladen.
- Nach dem Speichern des Zahlungsauftrags (XML-Datei) wird eine Zeile in der Tabelle Buchungen eingefügt, die die Datei enthält.
Der Inhalt der XML-Datei kann erneut angezeigt werden, indem Sie zweimal auf die Zelle Zahlungsdaten klicken oder auf das Bearbeitungssymbol oben rechts in der Zelle klicken.
Es handelt sich dabei um eine Quittung, und es ist nicht mehr möglich, die Zahlungsdatei zu ändern oder sie ein zweites Mal zu senden.
Achtung! Die Zahlungsaufträge (payment/file) dienen dazu, zu bestimmen, ob eine Zahlung an die Bank übermittelt wurde.
Es wird daher empfohlen, die Zeilen mit diesen Zahlungsdateien nicht zu entfernen, da andernfalls bereits übermittelte Zahlungen weiterhin als ausstehend angezeigt werden.
- Nach Erstellung vom Zahlungsauftrag, werden die Zahlungsbuchungen nicht sofort erfasst, da die Datei zuerst an die Bank übermittelt werden muss und die Zahlung erst nach Bestätigung durch die Bank erfolgt.
Um die Zahlungen korrekt zu verbuchen, wird empfohlen, in Banana die von der Bank bereitgestellte ISO 20022-Datei zu importieren, die die Details der ausgeführten Zahlungen enthält.
Nach dem Import der Zahlungen vom Bankkontoauszug können Sie diese Buchungen vervollständigen, indem Sie die Taste F2 auf der Rechnungsnummer drücken, sodass sie in der Tabelle Lieferantenrechnungen (Menü Berichte > Lieferanten) als bezahlt erscheinen.
Eröffnung neues Jahr
Der Zahlungsauftrag (XML-Datei) kann ausschliesslich in der Buchhaltungsdatei erstellt werden, in der die entsprechenden Zahlungsdaten erfasst sind. Beim Eröffnen eines neuen Geschäftsjahres werden zwar die Kunden- und Lieferantenrechnungen übernommen, die zugehörigen Zahlungsdaten jedoch nicht. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, Zahlungsaufträge für Rechnungen zu erstellen, die in der Buchhaltungsdatei des Vorjahres erfasst wurden.
Über das Menü Berichte > Lieferanten > Zahlungsauftragsliste können Sie jedoch auch die Zahlungsaufträge der Vorjahre anzeigen, je nach Einstellungen der Lieferanten, indem Sie die Option Bewegungen der letzten Jahre einschliessen im Befehl Berichte > Lieferanten > Einstellungen aktivieren.
Zahlungsdatei erstellen
Der Befehl Berichte> Lieferanten > Zahlungsdatei erstellen ermöglicht es, einen elektronischen Zahlungsauftrag im Format pain.001 zu erstellen, der an Ihr Finanzinstitut übermittelt werden kann.

- Format
Für Zahlungen in der Schweiz empfehlen wir die Verwendung des neuesten Formats pain.001.001.09.ch.03, das von den meisten Finanzinstituten unterstützt wird.
- Ausstehende Zahlungen / Alle Zahlungen
In der Buchhaltung werden Zahlungen erfasst und in einem Objekt vom Typ payment/data in der Tabelle Buchungen gespeichert. Anschliessend können über den Dialog des Befehls die gewünschten Zahlungen ausgewählt werden. Das System erstellt eine XML-Datei sowie einen neuen Eintrag, der mit einem Objekt vom Typ payment/file verknüpft ist und ebenfalls in der Spalte PaymentData der Tabelle Buchungen gespeichert wird.
Das Objekt payment/file definiert den Status der Zahlungen. Wenn dieser Eintrag in der Tabelle verbleibt, werden die Zahlungen als übermittelt betrachtet: Ihr Status ändert sich von "offen" zu "übermittelt". Dadurch werden sie nicht mehr in der Liste der offenen Zahlungen angezeigt.
Um die Verwaltung zu vereinfachen, empfehlen wir, die payment/file-Objekte in der Tabelle Buchungen zu belassen. Auf diese Weise werden bei der Erstellung neuer Zahlungsaufträge nur Zahlungen angezeigt, die noch nicht übermittelt wurden.

Lastschriftanzeige
In Banana sind folgende Kombinationen für die Lastschriftanzeige möglich:
- Sammelauftrag (Collective Order) ausgewählt und Detaillierte Bestätigung (Detailed Confirmation) ausgewählt
Sammelautrag (ein einziger Betrag auf dem Kontoauszug), mit detaillierter Lastschriftanzeige.
Einstellungen im pain.001-Dateiformat:
batchbookg=true, prtry=CWD
- Sammelauftrag (Collective Order) ausgewählt und Detaillierte Bestätigung (Detailed Confirmation) nicht ausgewählt
Sammelauftrag (ein einziger Betrag auf dem Kontoauszug), ohne detaillierte Lastschriftanzeige.
Einstellungen im pain.001-Dateiformat:
batchbookg=true, prtry=CND
- Einzeln verbuchen (Individual Booking) ausgewählt und Detaillierte Bestätigung (Detailed Confirmation) ausgewählt
Einzelbuchung (jeder Zahlungsvorgang ist im Kontoauszug sichtbar), mit detaillierter Lastschriftanzeige.
Einstellungen im pain.001-Dateiformat:
batchbookg=false, prtry=SIA
- Einzeln verbuchen (Individual Booking) ausgewählt und Detaillierte Bestätigung (Detailed Confirmation) nicht ausgewählt
Einzelbuchung (jeder Zahlungsvorgang ist im Kontoauszug sichtbar), ohne detaillierte Lastschriftanzeige.
Einstellungen im pain.001-Dateiformat:
batchbookg=false, prtry=NOA
Es ist wichtig, mit der Bank zu klären, ob die gewünschte Lastschriftanzeige akzeptiert wird, und sich über mögliche Gebühren zu informieren.
Es wird empfohlen, stets die Option "Detaillierte Bestätigung" auszuwählen. Andernfalls kann es vorkommen, dass ein Gesamtbetrag vom Konto abgebucht wird, ohne dass die Einzelheiten ersichtlich sind.

Scannen von QR-Codes
Der Befehl Berichte > Lieferanten > QR-Code lesen zeigt den Dialog Scan Code an, in dem Sie einen oder mehrere QR-Codes eingeben und aus diesen Daten die zugehörigen Zahlungsdateien und die Buchhaltungseinträge erstellen können.

Lesen von QR-Codes
Um QR-Codes in Banana zu lesen, sind folgende Methoden möglich:
- Verwenden Sie einen QR-Code-Scanner mit USB-Schnittstelle und Tastatureingabesimulation. Wir haben den Datalogic QuickScan-Scanner getestet, weitere Informationen finden Sie auf der Scanner-Konfigurationsseite.
- Scannen Sie einzelne QR-Codes mit einer mobilen App, kopieren Sie die Daten in die Zwischenablage und fügen Sie sie in den Scan-Code-Dialog von Banana ein. Sie können im Apple oder Android Store nach einer App suchen, die QR-Codes scannt und die Daten in der Zwischenablage speichert. Banana.ch stellt keine Software dieser Art bereit oder veröffentlicht sie.
- Kopieren Sie eine Liste von QR-Codes, die durch Semikolons getrennt sind, in die Zwischenablage und fügen Sie sie in den Scan-Code-Dialog von Banana ein.
QR-Code-Scanner konfigurieren und verwenden
- Scanner konfigurieren und verbinden.
- In Banana den Befehl Berichte > Lieferanten > Scan QRCode (Strg+8) auswählen und den Cursor ins Eingabefeld setzen.
- Taste am Scanner drücken.
- Der Scan-Dialog wird automatisch ausgefüllt.
- Vorgang abschließen.
Mobile App konfigurieren und verwenden
- Mobile App installieren, QRCodes mit der App scannen und in die Daten in die Zwischenablage speichern.
- Den gespeicherten Text am Computer mit Banana übertragen (z.B. per Email oder AirDrop).
- In Banana den Befehl Berichte > Lieferanten > Scan QRCode (Strg+8) auswählen und den Cursor ins Eingabefeld setzen.
- Den kopierten Text im Scan-Dialog einfügen.
- Vorgang abschließen.
Zuordnen eines Lieferantenkontos aus QR-Daten
Wenn Sie die Daten des QR-Codes einem Lieferantenkonto zuordnen möchten, sind die folgenden Situationen möglich:
- Der Lieferant ist bereits in der Tabelle Konten vorhanden
Beim Scannen des QR-Codes wird das Lieferantenkonto automatisch im Dialogfeld "Zahlungsdaten" ausgewählt, wenn der Name in der Spalte "Organisation" der Kontentabelle mit dem im QR-Code übereinstimmt.
Wenn die Liste der Lieferanten im Dialogfeld "Zahlungsdaten" leer ist, muss die Zahlungserweiterung konfiguriert werden, indem die Gruppe "Lieferanten" eingestellt wird. Siehe Zahlungserweiterung (Konfiguration der Erweiterung). - Der Lieferant ist nicht in der Tabelle Konten vorhanden
Der Benutzer muss das neue Lieferantenkonto manuell in der Tabelle "Konten" hinzufügen.
Es ist jedoch nicht erforderlich, für jede einzelne Zahlung ein Lieferantenkonto zu haben. Zahlungen können ohne Angabe von Konten durchgeführt und die Buchungen in der Buchhaltung erst dann registriert werden, wenn die Zahlung erfolgt ist, indem die Daten aus dem Kontoauszug CAMT der Bank übernommen werden.
Liste der Zahlungen
Der Befehl Berichte > Lieferanten > Zahlungsauftragsliste zeigt alle Zahlungen an, die in den Zahlungsaufträgen (Payment file) enthalten sind, welche in der Tabelle Buchungen vorhanden sind.

Zahlungsliste

Fakturierung/Rechnungsstellung in Banana Buchhaltung
In Banana Buchhaltung Plus können Sie Ihre Rechnungen entweder direkt in der Buchhaltungsdatei erstellen oder vollständig getrennt über die Applikation 'Offerten und Rechnungen' verwalten.
- Fakturierung/Rechnungsstellung (in die Buchhaltungsdatei integriert)
Diese zusätzliche Funktion ist in allen Buchhaltungsanwendungen enthalten (Doppelte Buchhaltung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Fremdwährungen, Cash Manager). - Applikation 'Offerten und Rechnungen'
Eine eigenständige Applikation, die unabhängig von den anderen Buchhaltungsanwendungen funktioniert und ausschliesslich zum Erstellen von Offerten und Rechnungen dient – ohne Verbindung zur Buchhaltungsdatei.
Die folgende Tabelle bietet einen detaillierten Vergleich der beiden Methoden sowie ihrer jeweiligen Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten.
Hinweis: ✅ mit Professional- oder Advanced-Plan 🔒 NUR mit Advanced-Plan ❌ nicht verfügbar
Funktionen | Fakturierung/Rechnungsstellung | Applikation 'Offerten und Rechnungen' |
| Gemeinsame Funktionen | ||
| Rechnungen erstellen | ✅ Ja, direkt in der Tabelle Buchungen. | ✅ Ja, im entsprechenden Dialogfenster. |
| Proforma-Rechnungen erstellen | 🔒 Ja, die Rechnung in der Tabelle 'Buchungen' erfassen und anschliessend als Proforma-Rechnung ausdrucken (nur im Advanced-Plan verfügbar). | 🔒 Ja, die Rechnung über das entsprechende Dialogfenster erstellen und anschliessend als Proforma-Rechnung ausdrucken (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| Offerten verwalten | 🔒 Nein, eine Rechnung mit dem Vermerk "Offerte" erstellen und anschliessend als Offerte ausdrucken (nur im Advanced-Plan verfügbar). | ✅ Ja, im entsprechenden Dialogfenster. |
| Zahlungserinnerungen/Mahnungen verwalten | ✅ Ja, automatisierte Verwaltung mit dem Befehl Mahnungen drucken. | 🔒 Nein, eine Rechnung mit dem Vermerk "Mahnung" erstellen und anschliessend als Mahnung ausdrucken (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| Lieferscheine erstellen | 🔒 Nein, nur eine Rechnung mit dem Vermerk "Lieferschein". Im Dialogfenster 'Rechnungen ausdrucken' > Drucken als > Lieferschein (nur im Advanced-Plan verfügbar). | 🔒 Nein, nur eine Rechnung mit dem Vermerk "Lieferschein". Im Dialogfenster 'Rechnungen ausdrucken' > Drucken als > Lieferschein (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| Auftragsbestätigungen erstellen | 🔒 Nein, nur Rechnung mit dem Vermerk "Auftragsbestätigung". Im Dialogfenster 'Rechnungen ausdrucken' > Drucken als > Auftragsbestätigung (nur im Advanced-Plan verfügbar). | 🔒 Nein, eine Rechnung mit dem Vermerk "Auftragsbestätigung" erstellen. Im Dialogfenster 'Rechnungen ausdrucken' > Drucken als > Auftragsbestätigung (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| Logo in der Kopfzeile (Briefkopf) | ✅ Ja, über den Menübefehl Datei > Logo einrichten. | ✅ Ja, über den Menübefehl Datei > Logo einrichten. |
| Absenderadresse in der Kopfzeile (Briefkopf) | ✅ Ja, über den Menübefehl Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Adresse. | ✅ Ja, über den Menübefehl Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Adresse. |
| Rechnungsdetails (Informationen) | ✅ Rechnungsdaten (Rechnungsnummer und -datum, Kundennummer, Fälligkeitsdatum usw.). | ✅ Rechnungsdaten (Rechnungsnummer und -datum, Kundennummer, Fälligkeitsdatum usw.). Anpassbar durch zusätzliche Felder. |
| Rechnungsadresse (Kunde) | ✅ Verwaltung der Kundenkonten in der Tabelle 'Konten' > Ansicht 'Adresse'. | ✅ Verwaltung der Kundenadressen in der Tabelle 'Kontakte'. |
| Titel/Betreff | ✅ Ja, anpassbar über die Spalte 'Typ' (Beleg-Typ) in der Tabellen 'Buchungen' oder über die Einstellungen des Rechnungs-Layouts. | ✅ Ja, anpassbar im entsprechenden Dialogfenster oder über die Einstellungen des Rechnungs-Layouts. |
| Freier Anfangstext | ✅ Ja, über die Spalte 'Typ' (Beleg-Typ) in der Tabellen 'Buchungen' oder über die Einstellungen des Rechnungs-Layouts. | ✅ Ja, im entsprechenden Dialogfenster oder über die Einstellungen des Rechnungs-Layouts. |
| Vordefinierte (Standard-)Spalten und Spaltenanordnung | ✅ Spalten der Tabelle 'Buchungen' (Artikel, Beschreibung, Menge, Einheit, Stückpreis, Betrag, MWST-Code). Spaltenanordnung im Rechnungsdruck-Layout anpassbar. | ✅ Spalten im Rechnungsdialogfeld (Datum, Artikel, Beschreibung, Menge, Einheit, Stückpreis, Rabatt, Betrag, MWST-Code). Spaltenanordnung im Rechnungsdruck-Layout anpassbar. |
| Benutzerdefinierte Spalten (Tabellen 'Buchungen' / 'Artikel') | 🔒 Benutzerdefinierte Spalten in den Tabellen 'Buchungen' und 'Artikel' anwenden (nur im Advanced-Plan verfügbar). | 🔒 Benutzerdefinierte Spalten in der Tabelle 'Artikel' anwenden (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| Rabatte und Skonti | ✅ Ja, Rabatte und Skonti können über zusätzliche Buchungssätze bzw. separate Rechnungspositionen abgebildet werden. | ✅ Ja, Spalte für Artikelrabatt und Gesamtrabatt im Dialogfenster 'Rechnung bearbeiten'. |
| Anzahlungen | ✅ Ja, Anzahlungen können über zusätzliche Buchungssätze bzw. separate Rechnungspositionen abgebildet werden. | ✅ Ja, im entsprechenden Dialogfenster. |
| Anmerkungen und Schlusstext | ✅ Ja, über die Optionen im Dialogfenster, die Einstellungen des Rechnungs-Layouts oder die Spalte 'Typ' (Beleg-Typ). | ✅ Ja, im Dialogfenster 'Rechnung bearbeiten' > Abschlusstext, über die Optionen im Dialogfenster oder die Einstellungen des Rechnungs-Layouts. |
| QR-Einzahlungsschein mit IBAN-Konto | ✅ Ja, Rechnungen mit Schweizer QR-Einzahlungsschein mit IBAN-Konto. | ✅ Ja, Rechnungen mit Schweizer QR-Einzahlungsschein mit IBAN-Konto. |
| QR-Einzahlungsschein mit speziellem QR-IBAN-Konto | ✅ Ja, Rechnungen mit Schweizer QR-Einzahlungsschein mit speziellem QR-IBAN-Konto. | ✅ Ja, Rechnungen mit Schweizer QR-Einzahlungsschein mit speziellem QR-IBAN-Konto. |
| Anpassung von Stilen und Farben | ✅ Ja, im Dialogfenster 'Rechnungen ausdrucken' > Einstellungen > Abschnitt Stile > Schriftart und Farben. | ✅ Ja, im Dialogfenster 'Rechnungen ausdrucken' > Einstellungen > Abschnitt Stile > Schriftart und Farben. |
| CSS-Anpassung | 🔒 Ja, Stile sowie das Erscheinungsbild der Rechnung können über CSS-Anpassungen festgelegt werden (nur im Advanced-Plan verfügbar). | 🔒 Ja, Stile sowie das Erscheinungsbild der Rechnung können über CSS-Anpassungen festgelegt werden (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| JavaScript-Anpassung | 🔒 Ja, der Rechnungsdruck kann über Anpassungen mit JavaScript festgelegt werden (nur im Advanced-Plan verfügbar) | 🔒 Ja, der Rechnungsdruck kann über Anpassungen mit JavaScript festgelegt werden (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| Produktbilder | 🔒 Ja, Bilder von Produkten oder Dienstleistungen können hinzugefügt werden. Siehe Rechnung mit Produktbildern (nur im Advanced-Plan verfügbar). | 🔒 Ja, Bilder von Produkten oder Dienstleistungen können hinzugefügt werden. Siehe Rechnung mit Produktbildern (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| MWST/USt-Verwaltung | ✅ Ja, Rechnungen mit Mehrwertsteuer ausdrucken und Verwaltung in der Buchhaltung. ⚠️ Einschränkung: Verwaltung der Netto-Mehrwertsteuer | ✅ Ja, nur Rechnungen mit Mehrwertsteuer. |
| Rechnungen in anderen Währungen ausdrucken | ✅ Ja | ✅ Ja |
| Exklusive Funktionen der integrierten Rechnungsstellung/Fakturierung | ||
| In die Buchhaltungsdatei integrierte Daten | ✅ Ja, in der Tabelle Buchungen. | ❌ Nein |
| MWST nach vereinbarten Entgelten | ✅ Ja, Kundenrechnungen nach vereinbarten Entgelten (mit Postenbuch Kunden mit Konten der Bilanz). | ❌ Nein |
| MWST nach vereinnahmten Entgelten | ✅ Ja, Kundenrechnungen nach vereinnahmten Entgelten (mit Postenbuch Kunden mit Profitstellen 'KS3'). | ❌ Nein |
| Berichterstattung | ✅ Ja, Kontoauszüge für jeden Kunden, Bericht über offene Rechnungen pro Kunde und Fälligkeiten. | ❌ Nein |
| Zahlungserinnerungen/Mahnungen verwalten | ✅ Ja, Verwaltung überfälliger Rechnungen und Druck von Mahnungen mit dem Befehl Mahnungen drucken. | 🔒 Nein, manuelle Verwaltung überfälliger Rechnungen und Druck von Mahnungen (nur im Advanced-Plan verfügbar). |
| Zahlungseingänge der Rechnungen verwalten | ✅ Ja, Zahlungseingänge buchen. | ✅ Nein, manuelle Verwaltung der bezahlten Rechnungen über die 'Spalte 'Zahlung' in der Tabelle Rechnungen. |
| Exklusive Funktionen der separaten Applikation 'Offerten und Rechnungen' | ||
| Offerten verwalten | 🔒 Nein, eine Rechnung mit dem Vermerk "Offerte" erstellen und anschliessend als Offerte ausdrucken (nur im Advanced-Plan verfügbar). | ✅ Ja, Offerten separat von den Rechnungen verwalten. |
| Offerten in Rechnungen umwandeln | 🔒 Nein, eine Rechnung mit dem Vermerk "Offerte" erstellen und anschliessend als Offerte ausdrucken (nur im Advanced-Plan verfügbar). | ✅ Ja, Offerten in Rechnungen mit einem einfachen Befehl umwandeln. |
Fakturierung/Rechnungsstellung in die Buchhaltungsdatei integriert
Die integrierte Rechnungsstellung von Banana Buchhaltung Plus verwendet das System der Kundenrechnungsregistrierung direkt in der Tabelle Buchungen. Es ermöglicht das Erstellen von Druckausgaben, die auch angepasst werden können, basierend auf den Kundenbewegungen.
Sie können sowohl Rechnungen für die Schweiz mit QR-Zahlteil als auch internationale Rechnungen für andere Länder drucken, auch in Fremdwährung ohne QR-Zahlteil.
Bei Mehrwertsteuer-Pflicht konsultieren Sie unbedingt die folgende Seite Rechnungen ausdrucken und MWST verwalten.
Fakturierung erstellen
Die Tabelle Buchungen ist das Zentrum von Banana Buchhaltung und wird auch zur Erstellung von Rechnungen verwendet. Es ist ganz einfach: Um eine Rechnung zu erstellen, geben Sie einfach eine normale Buchung ein, die den Kunden belastet.
Banana Buchhaltung ermöglicht auch die Erstellung von Rechnungen in Fremdwährung.

Die Hauptspalten für die Abrechnung:
- Datum - Das Datum der Rechnung
- Rechnung - Die Rechnungsnummer
- Beschreibung - Die Beschreibung des zu fakturierenden Elements
Wenn es mehrere zu fakturierende Elemente gibt, verwenden Sie eine weitere Zeile mit derselben Kundennummer. - KtSoll - Im Soll-Konto das Kundenkonto
- KtHaben - Im Haben-Konto das Erlöskonto
- Betrag - Der Rechnungsbetrag
Sie können auch die Menge und den Stückpreis angeben und das Programm berechnet den Betrag automatisch. - MWST/USt-Code - Der Mehrwertsteuercode
Vorteile
Mit der integrierten Fakturierung/Rechnungsstellung von Banana Buchhaltung vereinfachen Sie die administrative Arbeit und reduzieren den Zeitaufwand für die Verwaltung von Rechnungen, Kunden und Buchführung benötigt wird:
- Die eingegebenen Rechnungsdaten sind sowohl für die Rechnungsstellung als auch für die Buchführung immer dieselben, was das Risiko von Fehlern und Auslassungen verringert.
- Banana Buchhaltung generiert automatisch die entsprechenden Buchungsdokumente wie Mehrwertsteuerregister, Kundenkonten und Einnahmeregister
- Sie haben eine präzisere und Echtzeit-Übersicht über Ihre Kunden mit stets aktuellen Salden
- Viele Automatisierungen erleichtern die Arbeit und liefern sofortige professionelle Ergebnisse:
- Automatische Übernahme von Adressen aus Kontakten, um die Daten nicht erneut in die Rechnung eingeben zu müssen.
- Keine manuellen Berechnungen. Alle Berechnungen sind automatisch, stets präzise und aktuell.
- Einstellung der Sprache, Währung, Anzahl der Dezimalstellen und Rundung für jede einzelne Rechnung.
- Anzeige von Fälligkeiten.
Unterschiede zur Applikation Offerten und Rechnungen
Die integrierte Rechnungsstellung/Fakturierung ist eine Zusatzfunktion, die in allen Buchhaltungsanwendungen enthalten ist: Doppelte Buchhaltung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Fremdwährung, Cash-Manager (Kassenbuch).
Die Applikation Offerten und Rechnungen ist separat von allen anderen Buchhaltungsanwendungen und dient ausschliesslich zur Erstellung von Offerten und Rechnungen. Es besteht keine Verbindung zur Buchhaltungsdatei.
Die integrierte Rechnungsstellung ist ideal für die Fakturierung von Dienstleistungen oder Verkäufen, ohne dass viele strukturierte Details in der Rechnung enthalten sein müssen:
- Die Elemente und Details der Rechnungen (Mengen, Preise, Einheiten usw.) werden nur in der Tabelle Buchungen erfasst.
In der Applikation Offerten und Rechnungen gibt es eine Tabelle Rechnungen mit einem Rechnungsdialog, in dem es verschiedene Spalten und Optionen für die Angabe der verschiedenen Artikel und Daten zu finden sind, die eingegeben werden müssen. In dieser Hinsicht ist die Anwendung Offerten und Rechnungen viel flexibler und vollständiger, da sie mehr Anpassungen zulässt. - In der Tabelle Buchungen werden zusätzlich zu den Daten für die Rechnungsstellung auch das Soll- und das Haben-Konto eingegeben, so dass die Buchung in der Buchhaltungsdatei verbucht wird, ohne dass die Rechnung nachträglich registriert werden muss. Dies ist ideal, wenn Sie die MWST nach vereinnahmten Entgelten abrechnen.
In der Offerten und Rechnungen werden die Daten nicht verbucht, daher muss die Rechnung in der Buchhaltungsdatei erfasst werden. - Bei der integrierten Fakturierung ist die Erstellung von Offerten nicht möglich. Es ist jedoch möglich, eine Rechnung mit dem Titel 'Offerten' (anstelle von Rechnung) zu erstellen und auszudrucken.
Tabelle Artikel
Die Tabelle Artikel ermöglicht die Verwaltung des Artikelkatalogs, sowie über die Informationen verfügbarer Mengen (Lagerbestand) sowie Verkaufs- und Einkaufspreise zu verfügen.
In dieser Tabelle werden Daten zur Verwaltung von Artikeln oder Dienstleistungen eingegeben. Jeder Artikel erhält eine Artikel-ID und es können Gruppierungen von Artikeln und Dienstleistungen derselben Kategorie erstellt werden. Es stehen verschiedene Spalten zur Verfügung, um umfassende und detaillierte Informationen zu erhalten:
- Artikel (Artikel-ID): Der Artikelcode
- Beschreibung: Die Artikelbeschreibung
- Gruppenzugehörigkeit
- Konto (für die Buchhaltung)
- MWST/USt-Code für den Verkauf
- Einheit: Ein Kürzel, um den Typ anzugeben, auf den sich die Menge bezieht (Stück, Stunden...)
- Verkaufspreis: Der Einzelpreis für den Verkauf
- Kosten: Anschaffungskosten
Die Tabelle Artikel ist mit den Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen verbunden.
Die Verwendung der Tabelle Artikel beschleunigt die Eingabe von Rechnungsdaten in die Tabelle Buchungen. Durch Angabe der ID (Artikelcode) greift das Programm automatisch auf die Beschreibung, Einheit und den Einzelpreis zu. Durch die Eingabe der Menge wird der Gesamtpreis für die Rechnungsstellung berechnet und eingetragen.

Rechnung mit Schweizer QR-Einzahlungsschein ausdrucken
Nachdem Sie die Rechnungsdaten in der Tabelle Buchungen eingegeben haben, können Sie die Rechnungen mithilfe der Drucklayouts erstellen und ausdrucken.
Aus dem Menü Berichte > Kunden > Rechnung ausdrucken:
- Wählen Sie das Layout mit Schweizer QR-Code [CH10] aus.
- Passen Sie den Ausdruck Ihren Bedürfnissen an. Mit dem Advanced-Plan sind weitere Anpassungen möglich.
- Sie können eine Rechnungsvorschau erhalten, die sie als PDF speichern und elektronisch versenden oder ausdrucken können.
Wenn Sie dieses Layout verwenden, wird das Einzahlungsschein mit Schweizer QR-Code auf der Rechnung gedruckt und die Referenzdaten werden auf dem Kontoauszug angezeigt. Sie können die Zahlungsdaten Ihrer Kunden mit der spezifischen Erweiterung Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+) aus der Bank importieren. Sie haben die Zahlungseingänge der Rechnungen im Griff.
Es ist möglich, die Rechnung mit einem QR-Bulletin zu drucken, auch ohne Betrag und Adresse, indem ein leeres Feld zum manuellen Einfügen der Daten belassen wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur Personalisierung QR-Code im Abschnitt Im Druck einschliessen/ausschliessen.
Mit demselben Buchungssatz können Sie aus dem Dialogfenster Rechnung ausdrucken im Abschnitt Layout-Einstellungen > Drucken als auswählen, ob Sie Lieferscheine, Offerten und Mahnungen/Zahlungserinnerungen ausdrucken möchten.

Internationale Rechnungen drucken
Nachdem Sie die Rechnungsdaten in der Tabelle Buchungen eingegeben haben, können Sie die Rechnungen mithilfe der Drucklayouts erstellen und ausdrucken.
Aus dem Menü Berichte > Kunden > Rechnung ausdrucken:
- Wählen Sie das universelle Layout UNI11 aus.
- Passen Sie den Ausdruck Ihren Bedürfnissen an. Mit dem Advanced-Plan sind weitere Anpassungen möglich.
- Schauen Sie eine Vorschau der Rechnung an, Sie können sie als PDF speichern und elektronisch versenden oder ausdrucken.
Mit demselben Buchungssatz können Sie aus dem Dialogfenster Rechnung drucken im Abschnitt Layout-Einstellungen > Drucken als auswählen, ob Sie Lieferscheine, Offerten und Mahnungen/Zahlungserinnerungen ausdrucken möchten.
Struktur der Rechnung
Auf diesem Bild sehen Sie, wie die Rechnung aufgebaut ist.
![]() | LogoEs ist möglich, ein personalisiertes Logo einzufügen: Menü Datei > Logo einrichten | |||
BriefkopfDaten werden von den Dateieigenschaften übernommen: | ||||
Adresse des KundenKundenadressen werden aus der Tabelle Konten übernommen, in welcher Sie die Kundenkonten mit Adressen eingerichtet haben. Siehe Anleitung. | ||||
RechnungsdatenRechnungsinhalt ist in der Tabelle Buchungen einzugeben. Siehe Anleitung. | ||||
Benutzerdefinierte Texte am RechnungsendeFreie Texte können am Ende der Rechnung eingefügt werden: Menü Berichte > Kunden > Rechnungen ausdrucken > Registerkarte 'Optionen für Layouts'. | ||||
Schweizer QR-CodeAutomatische Erstellung von Einzahlungsscheine (QR) ist nur für die Schweiz und nur mit dem [CH10] Layout mit Schweizer QR-Code. |
Kundenverwaltung
Die Kundenverwaltung ermöglicht es Ihnen, Kundeninformationen zu erfassen, zu organisieren und zu verwalten. Sie können Transaktionen, Kundenzahlungen, Fälligkeiten und Kontaktdaten verfolgen. Sie können Zahlungseingänge überwachen und den Zahlungsstatus der erstellten Rechnungen aktualisieren. Zudem können Sie Rechnungen erstellen und ausdrucken.
In Banana Buchhaltung werden Kundendaten in der Tabelle Konten eingestellt.
Um Rechnungen erstellen zu können, sind folgende Schritte erforderlich:
- Das Postenbuch Kunden definieren
- Erstellen von Rechnungen durch Eingabe von Buchungen in der Tabelle Buchungen und Belastung des Kundenkontos.
Mit einer Reihe von Funktionen können Sie verwalten:
- Die Zahlungseingänge der Rechnungen werden in die Tabelle Buchungen eingetragen:
- Manuelle Eingabe der Zahlungseingänge
- Automatische Eingabe durch das Importieren von Bewegungen aus den ISO 20022-Kontoauszügen. Mit Hilfe von Regeln fügt das Programm automatisch den vollständigen Eintrag ein, einschliesslich aller Daten, ohne manuelles Eingreifen erforderlich zu machen.
- Mahnungen
Erstellen einer Rechnung aus einer Profitstelle
Wird der Postenbuch Kunden mit den Profitstellen (Kassenprinzip) verwaltet, ist beim Buchen der Rechnung die Profitstelle 'KS3' zu verwendet.
In den entsprechenden Spalten der Tabelle Buchungen geben Sie an:
- Datum - Datum der Rechnung
- Rechnung - Die Rechnungsnummer
- Beschreibung - Die Beschreibung des zu fakturierenden Elements
Wenn es mehrere zu fakturierende Elemente gibt, verwenden Sie eine weitere Zeile mit derselben Kundennummer. - KtSoll - Im Soll-Konto werden keine Konten erfasst
- KtHaben - Im Haben-Konto werden keine Konten erfasst
- Betrag - Der Rechnungsbetrag. Sie können auch die Menge und den Einzelpreis angeben, und das Programm berechnet den Betrag.
- In der Spalte KS3 geben Sie das in der Tabelle Konten definierte Profitstellen-Konto des Kunden an.

Funktionen derzeit nicht verfügbar
Diese von Benutzern angeforderten Funktionen sind nicht verfügbar.
- Automatischer Versand von Rechnungen per E-Mail
- Offerten können nicht erstellt werden
Das Programm ermöglicht das Drucken einer Rechnung mit dem Vermerk "Offerte". - Lieferscheinen können nicht erstellt werden
Das Programm ermöglicht das Drucken einer Rechnung mit dem Vermerk "Lieferschein". - Keine Verbindung zur Lagerverwaltung
- Keine Verbindung zur Zeiterfassungs-App
- Erstellung von Rechnungen in Fremdwährung mit MWST/USt in Basiswährung (z.B. Rechnungen in EUR mit Umsatzsteuer in CHF).
- Mahngebühren automatisch zur Rechnung hinzufügen.
Alternativ kann in der Rechnung eine Zeile eingefügt werden, in der das Datum und die Rechnungsnummer angegeben sowie in der Beschreibung der Text zur Mahngebühr und der gewünschte Betrag erfasst werden.
Wenn Sie Rechnungen separat von der Buchhaltung erstellen möchten (nützlich für die Buchhaltung über erhaltene Zahlungen) und auch Offerten/Angebote vorbereiten möchten, können Sie die Applikation Offerten und Rechnungen verwenden.
Vollständige Liste der derzeit nicht verfügbaren Funktionen
Weiterführende Informationen:
- Rechnungen ausdrucken und Schweizer MWST verwalten (nach vereinbarter Methode)
- Rechnungen in der Sprache des Kunden ausdrucken
- Rechnungsfälligkeit und Zahlungskonditionen definieren
- Alle Erweiterungen mit der QR-Rechnungsstellung
Beispieldateien
- Buchungsbeispiel für Rechnungen mit Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Buchungsbeispiel für Rechnungen mit doppelter Buchhaltung
- Buchungsbeispiel mit Kundenkonten als Kostenstellen eingerichtet. Nützlich, wenn Sie Rechnungen mit MWST auf vereinnahmten Entgelten (mit Kunden- und Lieferantenkonten als Kostenstellen KS3) verwalten oder wenn Sie Rechnungsdetails von den Bilanzkonten ausschliessen wollen.
Datei für die Fakturierung einrichten
Die Datei für die Fakturierung kann auf zwei Arten erstellt werden:
- Neue Buchhaltungsdatei aufgrund schon vorhandener Vorlage im Programm erstellen
- Bestehende Buchhaltungsdatei anpassen
Neue Buchhaltungsdatei
Es stehen verschiedene Vorlagen mit vorgegebenem Kunden-Postenbuch zur Verfügung. Rechnungen können mit den folgenden Buchhaltungsarten erstellt werden:
- Doppelte Buchhaltung (mit oder ohne MWST/USt)
- Doppelte Buchhaltung mit Fremdwährung (mit oder ohne MWST/USt)
- Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (mit oder ohne MWST/USt)
So wird eine neue Buchhaltungsdatei für die Fakturierung erstellt:
- Menü Datei > Neu
- Region (Nation) und Sprache auswählen.
- Im Feld Filter nach das Schlüsselwort Rechnung eingeben.
- Im rechten Bereich eine Vorlage auswählen, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
- Datei mit eigenen Namen speichern.
Bitte den Anweisungen auf der Webseite Fakturierung (Rechnungen erstellen) folgen.
Um die Buchhaltungsarten mit MWST/USt-Verwaltung korrekt einzurichten, verweisen wir Sie auf unsere Webseite Rechnungen ausdrucken und MWST verwalten.
Anpassung einer bestehenden Buchhaltungsdatei
Falls Sie noch keine Rechnungen erfasst haben und eine Datei verwenden, die noch nicht für die Erstellung von Rechnungen vorgesehen wurde, müssen bestimmte Funktionen und Einstellungen hinzugefügt werden.
Basisdaten der Firma eingeben
- Im Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Registerkarte 'Adresse' die Firmenadresse, die im Briefkopf erscheinen wird und die Daten Ihrer Firma, die auf der Rechnung gedruckt werden sollen, eingeben.
- Um das Firmenlogo auf Ihrer Rechnung oder Ihrem Ausdruck zu verwenden, sehen Sie bitte den Abschnitt "Logo auf der Rechnung oder auf dem Ausdruck" der Webseite Dokumente-Tabelle.
Liste der Kunden in der Tabelle Konten einrichten
- In der Tabelle Konten, das Postenbuch Kunden einrichten
- Adress-Spalten hinzufügen oder anzeigen.
- In der Tabelle Konten, die Ansicht Adresse anwählen und die Kundenadressen eingeben.
- Falls die Ansicht Adresse nicht sichtbar ist, aus Menü Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen > Adress-Spalten in der Kontentabelle hinzufügen aktivieren.
- Kundeneinstellungen über das Menü Berichte > Kunden > Einstellungen vornehmen.
Spalten hinzufügen, die in der Buchungen-Tabelle erscheinen sollen
- Spalten in der Tabelle Buchungen für die Fakturierung sichtbar machen.
- Über das Menü Daten > Spalten einrichten die Spalten BelegTyp und RechnungBeleg (für die Rechnungs-Nummer) sichtbar machen.
- Spalten für die Anzahl Menge und Einheitspreis (nicht zwingend) hinzufügen, wenn auf den Rechnungen nicht nur ein Betrag, sondern auch Preis und Einheit erscheinen sollen.
Um die Spalte Anzahl hinzuzufügen, aus Menü Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen > Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen hinzufügen auswählen. - Artikel-Tabelle hinzufügen (fakultativ).
Wird benötigt, um eine Liste Ihrer Artikel zu führen und dient als Mini-Lagerverwaltung.
Menü Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen >Tabelle Artikel hinzufügen.
Um die Buchhaltungsarten mit MWST/USt-Verwaltung korrekt einzurichten, verweisen wir Sie auf unsere Webseite Rechnungen ausdrucken und MWST verwalten.
Rechnungen in separater Datei führen, nur für die Fakturierung
Es wird eine neue Datei erstellt, die vollständig von der Buchhaltungsdatei getrennt ist, in welcher in der Tabelle Konten die Kunden und nur die für die Rechnungsstellung notwendigen Konten festgelegt werden. Danach werden in der Tabelle Buchungen die Buchungen für die Fakturierung eingegeben.
Dieser Vorgang ist angebracht für:
- Diejenigen, die Rechnungen mit MWST/USt auf vereinnahmten Entgelten verwalten oder wenn Sie Rechnungsdetails von den Bilanzkonten ausschliessen wollen. In der Buchhaltungsdatei wird nur der einkassierte Betrag erfasst. Siehe auch Rechnungen ausdrucken und MWST verwalten.
- Diejenigen, die eine komplett getrennte Verwaltung der Rechnungen wünschen, wie z.B. Vereine, die Mitgliedsbeiträge an die Mitglieder verrechnen wollen.
Wie eine separate Datei für die Rechnungsverwaltung erstellt wird:
- Laden Sie die Vorlage Rechnungsbeispiele mit doppelter Buchhaltung herunter, öffnen Sie sie und passen Sie sie Ihren Bedürfnissen an.
Alternativ können Sie auch von einer beliebigen Vorlage ausgehen und diese, wie oben erwähnt, für die Verwaltung von Rechnungen anpassen. - Vergewissern Sie sich, dass alle im vorherigen Absatz erläuterten Einstellungen und Spalten vorhanden sind.
Rechnungen in den Buchungszeilen eingeben
Bei der integrierten Fakturierung werden die Rechnungen direkt im gleichen Buchhaltungsdokument (Tabelle Buchungen) erstellt und gleichzeitig verbucht. Dabei können sowohl Rechnungen mit als auch ohne MWST erfasst werden.
Bevor Sie mit der Erstellung und Verbuchung von Rechnungen beginnen, ist es wichtig, die gewünschte Buchungsmethode festzulegen. Folgende Methoden stehen Ihnen zur Verfügung:
- Verbuchung bei Rechnungsausstellung (MWST-Abrechnung nach vereinbarten Entgelten)
- Ausgestellte Rechnungen werden sofort verbucht und in der Buchhaltung erfasst.
- Die Einnahmen (Erlöse) werden bereits zum Zeitpunkt der Rechnungsausstellung berücksichtigt.
- Die Kundenverwaltung (Postenbuch 'Kunden') erfolgt über Bilanzkonten.
- Verbuchung nach Zahlungseingang (MWST-Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten)
- Ausgestellte Rechnungen werden erst beim Zahlungseingang verbucht.
- Die Einnahmen (Erlöse) werden erst erfasst, wenn die Rechnung bezahlt wurde; die Buchung erfolgt zum Zeitpunkt des Zahlungseingangs.
- Die Kundenverwaltung (Postenbuch 'Kunden') erfolgt über die Profitstelle KS3.
MWST-Verwaltung
- Verbuchung der MWST nach der effektiven Methode (nach vereinbarten Entgelten)
- Die Rechnungen werden mit den effektiven MWST-Sätzen ausgestellt (z.B. 8,1%, 3,8%, 2,6%).
- Die Erträge werden zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung verbucht.
- Der zu erfassende Betrag ist in der Regel der Bruttobetrag (inkl. MWST).
- Der MWST-Code wird in der Ertragszeile bei Ausstellung der Rechnung eingegeben.
- Bei der Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten, wenn Rechnungsbeträge netto ausgewiesen werden, müssen die Rechnungen in einer separaten Datei verwaltet werden (z.B. mit der Applikation Offerten und Rechnungen oder einer zusätzlichen Buchhaltungsdatei).
- Verbuchung mit Saldo- oder Pauschalsteuersatz (nach vereinnahmten Entgelten)
- Rechnungen werden mit einem anderen MWST-Satz ausgestellt als demjenigen, der später in der Buchhaltung verwendet wird.
- Einnahmen (Erlöse) werden erst beim tatsächlichen Zahlungseingang berücksichtigt. Die Verbuchung erfolgt zum Zeitpunkt der Zahlung.
- Bei Bruttobeträgen kann die Buchung wahlweise bei der Rechnungsausstellung oder erst beim Zahlungseingang erfolgen. Der MWST-Code wird dabei in eckigen Klammern angegeben (z.B. [V81]).
- Bei beiden Abrechnungsmethoden (nach vereinbarten oder vereinnahmten Entgelten), bei Nettobeträgen müssen die Rechnungen in einer separaten Datei verwaltet werden (z.B. mit der Applikation Offerten und Rechnungen oder einer zusätzlichen Buchhaltungsdatei).
Netto-Mehrwertsteuer und Verwaltung der Mehrwertsteuer bei vereinnahmten Entgelten:
- Beim Erstellen von Rechnungen mit MWST gibt es einige Einschränkungen, wenn die Beträge in der Buchhaltung netto (ohne MWST) erfasst werden und gleichzeitig die Verbuchung bei Zahlungseingang angewendet wird.
In diesem Fall ist es nicht möglich, Nettobeträge einzugeben, da beim Erstellen der Rechnung die MWST-Codes in eckigen Klammern angegeben werden müssen. Die MWST erscheint auf der Rechnung zur Information des Kunden, wird aber nicht automatisch berechnet oder verbucht, solange kein Zahlungseingang erfolgt ist.
Spalten zur Erstellung der Rechnungen
Zur Eingabe der Standarddaten von Rechnungen stehen Basis-Spalten zur Verfügung. Wenn weitere Details benötigt werden – z.B. Menge, Einheitspreis usw. – können zusätzliche Spalten hinzugefügt werden, indem die Artikel-Tabelle aktiviert wird.
Die Spalten lassen sich auch in ihrer Anordnung individuell anpassen.

Basis-Spalten (Tabelle 'Buchungen')
Datum
Das in dieser Spalte angegebene Datum erscheint auf der Rechnung. Alle Zeilen, die zu einem Dokument gehören, müssen dasselbe Datum aufweisen.
Rechnung
Für die Erstellung einer Rechnung ist es erforderlich, in der Spalte Rechnung eine frei definierbare Rechnungsnummer einzutragen.
Beschreibung
Beschreibung der Produkte oder Dienstleistungen, die dem Kunden in Rechnung gestellt werden.
KtSoll
Die Spalte 'Soll-Konto' wird ausschliesslich zur Erfassung des Zahlungseingangs der Rechnung verwendet. Tragen Sie hier das Liquiditätskonto ein (z.B. Bank, Post...).
KtHaben
Die Spalte 'Haben-Konto' wird ebenfalls ausschliesslich zur Erfassung des Zahlungseingangs der Rechnung verwendet. Tragen Sie hier das Erlöskonto ein.
Betrag
Geben Sie den Rechnungsbetrag ein. Wenn die Mehrwertsteuer verwaltet wird, ist der Bruttobetrag (inkl. MWST) zu verwenden.
MWST/USt-Code
Geben Sie den MWST-Code ein, der dem verwendeten Erlöskonto entspricht (z.B. bei Verkäufen oder Dienstleistungen).
- Für die Ausstellung der Rechnung muss der MWST-Code in eckigen Klammern eingegeben werden (z.B. [V81]).
- Für die Verbuchung des Zahlungseingangs einer Rechnung muss der MWST-Code des Erlöses ohne eckige Klammern eingegeben werden.
KS3
Geben Sie ein Kundenkonto aus dem Postenbuch 'Kunden' ein, das am Ende des Kontenplans unter der Gruppe der Profitstelle 'KS3' eingerichtet ist.
Optionale Spalten
Typ
In der Spalte Typ können Zeilendetails definiert werden – z.B. Zwischensummen oder spezifische Zahlungskonditionen einer Rechnung. Diese Spalte wird standardmässig nicht angezeigt, kann jedoch über das Menü Daten > Spalten einrichten sichtbar gemacht werden, indem die Spalte BelegTyp (Typ) aktiviert wird.
Anzahl
In dieser Spalte wird die Anzahl der gelieferten Waren oder erbrachten Dienstleistungen angegeben.
Um die Spalte Anzahl hinzuzufügen, rufen Sie das Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen... auf und wählen im Dialogfenster 'Wert auswählen' die Funktion Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen hinzufügen.
Hinweis: Wenn die Spalten Anzahl und Preis/Einheit auf der Rechnung angezeigt werden sollen, muss zusätzlich auch die Spalte 'Einheit' verwendet werden. Das bedeutet, dass ein entsprechender Text eingegeben werden muss (z.B. "Stk." für Stück) . In den Layout-Einstellungen kann anschliessend festgelegt werden, ob diese Spalte mitgedruckt wird oder nicht.
Einheit
Hier wird die Art der Einheit angegeben – z.B. "kg", "Stk." oder Stk." für Stück, "h" für Stunden usw.
Preis/Einheit
In dieser Spalte wird der Stückpreis der Ware oder Dienstleistung angegeben.
Das Programm berechnet daraus automatisch den Gesamtbetrag, basierend auf der in der Spalte Anzahl erfassten Menge.
Andere Spalten
Neben den vordefinierten Spalten ist es im Rechnungsdruck möglich, weitere Spalten aus der Tabelle Buchungen hinzuzufügen, einschliesslich eigener benutzerdefinierter Spalten, die manuell zur Tabelle hinzugefügt wurden (z.B. um das Ausführungsdatum einer Arbeit anzugeben). Siehe Beispiel Spalten der Tabelle Buchungen benutzen.
Rechnung mit mehreren Zeilen
Wenn die Rechnung mehrere Elemente enthält (Artikel, Dienstleistungen oder beides), müssen Sie jedes Element in einer separaten Zeile erfassen.
- Erfassen Sie für jedes Element eine neue Buchungszeile, das Sie auf der Rechnung aufführen möchten.
- Wiederholen Sie in jeder zusätzlichen Zeile das Rechnungsdatum und die Rechnungsnummer, identisch wie in der ersten Zeile.
Verwaltung des Kundenkontos
- Sammelbuchungen (auf mehreren Zeilen)
Wenn in den Detailzeilen kein Kundenkonto, sondern nur das Gegenkonto angegeben wird, müssen Sie das Kundenkonto in der ersten Zeile angeben.
Andernfalls werden die Gegenkonten der folgenden Zeilen im Rechnungsdruck nicht korrekt angezeigt. - Einfache Buchungen (auf einer Zeile)
Alternativ können Sie in jeder Detailzeile sowohl das Kundenkonto als auch das Ertragskonto angeben, um eine korrekte Zuordnung der Daten zu gewährleisten.
So definieren Sie Kundennummer und Rechnungsnummer
Diese Seite erklärt, wie Sie beim Erstellen von Rechnungen mit Banana Buchhaltung die Länge und das Format der Kundennummer und der Rechnungsnummer korrekt definieren.
Wichtig: Die korrekte Einstellung der Kundennummer und der Rechnungsnummer ist entscheidend – insbesondere, wenn Sie Rechnungen mit Schweizer QR-Code ausstellen und Zahlungseingänge automatisch verbuchen möchten. Beide Nummern sind in der Referenznummer des QR-Einzahlungsscheins enthalten und ermöglichen es, importierte Zahlungen automatisch den entsprechenden Rechnungen zuzuordnen.
Diese Einstellung gilt für:
- Die in die Buchhaltung integrierte Rechnungsstellung/Fakturierung (mit oder ohne Schweizer QR-Code)
- Die Rechnungsstellung mit der App 'Offerten und Rechnungen' (mit oder ohne Schweizer QR-Code).
Kundennummer
Die Kundennummer ist der Identifikator des Kunden in der Buchhaltung (Debitorenkonto oder Kostenstelle). Bei QR-Rechnungen wird sie ebenfalls verwendet, um Zahlungseingänge automatisch zu verbuchen.
Format der Kundennummer für QR-Rechnungen
Bei QR-Rechnungen ist die Kundennummer Teil der Referenznummer. Daher muss sie bestimmten Vorgaben entsprechen, die je nach verwendetem Kontotyp (IBAN oder QR-IBAN) und dem gewählten Referenztyp unterschiedlich sind.
- QR-Rechnung mit IBAN-Konto:
- Erlaubt sind nur Buchstaben und Zahlen (A–Z, 0–9).
- Nicht erlaubt sind Leerzeichen, Trennzeichen oder andere Zeichen (z. B. –, /, # usw.).
→ Wenn solche Zeichen eingegeben werden, entfernt das Programm sie beim Rechnungsdruck – dies kann zu Problemen bei der automatischen Verbuchung von Zahlungen führen. - Kundennummer + Rechnungsnummer: maximal 19 Zeichen.
Die kombinierte Länge von Kunden- und Rechnungsnummer ist auf 19 Zeichen begrenzt. Es wird empfohlen, die Kundennummer auf höchstens 7 Zeichen zu beschränken.
- QR-Rechnung mit QR-IBAN:
- Es sind nur Ziffern (0–9) erlaubt.
- Nicht erlaubt sind Leerzeichen, Buchstaben, Trennzeichen oder andere Zeichen (z. B. –, /, # usw.).
→ Falls solche Zeichen eingegeben werden, werden sie beim Rechnungsdruck entfernt – dies kann zu Problemen bei der automatischen Verbuchung von Zahlungen führen. - Maximale Länge: 7 Ziffern.
- Kundennummer + Rechnungsnummer: zusammen maximal 14 Ziffern.
Format der Kundennummer für Rechnungen ohne QR
Für Rechnungen ohne QR-Code gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich des Formats der Kundennummer. Es gelten die üblichen Richtlinien bzw. bewährten Praktiken.
Richtlinien für die Vergabe von Kundennummern
- Eindeutigkeit: Jeder Kunde muss eine eindeutige Nummer erhalten.
- Einheitlichkeit: Vergeben Sie ein festes Nummernschema (z.B. 1000001, 1000002 usw.).
- Kompatibilität: Wenn Sie planen, QR-Rechnungen sowohl mit einem normalen IBAN-Konto als auch mit einem speziellen QR-IBAN-Konto auszustellen – oder von IBAN auf QR-IBAN umzustellen –, verwenden Sie nur Zahlen.
Rechnungsnummer
Die Rechnungsnummer dient der eindeutigen Identifikation der Rechnung (obligatorisch). Bei QR-Rechnungen wird sie ebenfalls verwendet, um Zahlungseingänge automatisch zu verbuchen.
Format der Rechnungsnummer für QR-Rechnungen
Bei QR-Rechnungen ist die Rechnungsnummer Teil der Referenznummer. Daher muss sie bestimmten Vorgaben entsprechen, die je nach verwendetem Kontotyp (IBAN oder QR-IBAN) und dem gewählten Referenztyp unterschiedlich sind.
- QR-Rechnung mit IBAN-Konto:
- Erlaubt sind nur Buchstaben und Zahlen (A–Z, 0–9).
- Nicht erlaubt sind Leerzeichen, Trennzeichen oder andere Zeichen (z. B. –, /, # usw.).
→ Wenn solche Zeichen eingegeben werden, entfernt das Programm sie beim Rechnungsdruck – dies kann zu Problemen bei der automatischen Verbuchung von Zahlungen führen. - Kundennummer + Rechnungsnummer: maximal 19 Zeichen.
Die kombinierte Länge von Kunden- und Rechnungsnummer ist auf 19 Zeichen begrenzt. Es wird empfohlen, die Kundennummer auf höchstens 7 Zeichen zu beschränken.
- QR-Rechnung mit QR-IBAN:
- Es sind nur Ziffern (0–9) erlaubt.
- Nicht erlaubt sind Leerzeichen, Buchstaben, Trennzeichen oder andere Zeichen (z. B. –, /, # usw.).
→ Falls solche Zeichen eingegeben werden, werden sie beim Rechnungsdruck entfernt – dies kann zu Problemen bei der automatischen Verbuchung von Zahlungen führen. - Maximale Länge: 7 Ziffern.
- Kundennummer + Rechnungsnummer: zusammen maximal 14 Ziffern.
Format der Rechnungsnummer für Rechnungen ohne QR
Für Rechnungen ohne QR-Code gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich des Formats der Rechnungsnummer. Es gelten die üblichen Richtlinien bzw. bewährten Praktiken.
Richtlinien für die Vergabe von Rechnungsnummern
- Eindeutigkeit: Jede Rechnung muss eine eindeutige Nummer erhalten.
- Einheitlichkeit: Verwenden Sie ein festes Schema (z.B. Jahr+laufende Nummer: 2500001, 2500002 usw.).
- Kompatibilität: Wenn Sie planen, QR-Rechnungen sowohl mit einem normalen IBAN-Konto als auch mit einem speziellen QR-IBAN-Konto auszustellen – oder von IBAN auf QR-IBAN umzustellen –, verwenden Sie ausschliesslich Zahlen.
Rechnungsstellung und MWST-Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten
In der integrierten Fakturierung werden die Rechnungen im selben Buchhaltungsdokument erstellt und verbucht.
Bei der Verbuchung auf vereinnahmter Basis müssen die Rechnungen erst zum Zeitpunkt des Zahlungseingangs erfasst werden.
Für die Verwaltung von Rechnungen nach vereinnahmtem Entgelt müssen die Kundenkonten im Kontenplan mit der Profitstelle KS3 (Postenbuch) eingerichtet werden.
Alle Kundenkonten müssen vollständig ausgefüllt sein (Name, Vorname bzw. Firmenname, Adresse), da das Programm diese Angaben beim Erstellen der Rechnung automatisch für den Rechnungskopf verwendet.
Es können sowohl Rechnungen mit MWST als auch Rechnungen ohne MWST erstellt und verbucht werden.
Rechnung mit MWST-Verwaltung nach vereinnahmten Entgelten
Bei der MWST-Verwaltung nach vereinnahmten Entgelten wird die Rechnung erstellt und dem Kunden übermittelt, verbucht wird sie jedoch erst mit dem Zahlungseingang.
Zur Erstellung der Rechnung werden die zu fakturierenden Positionen wie folgt erfasst – unter Verwendung der Profitstelle KS3 des jeweiligen Kunden:
- In der Spalte Datum und Beleg tragen Sie das Rechnungsdatum und ggf. eine Belegnummer ein.
- In der Spalte Rechnung geben Sie die Rechnungsnummer ein.
Wichtig: Die Rechnungsnummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Rechnungsnummer korrekt erstellen. - In der Spalte Beschreibung erfassen Sie die zu verrechnenden Positionen, die auf der Kundenrechnung erscheinen sollen.
- Die Spalten Soll und Haben bleiben leer, da die Buchung erst beim Zahlungseingang erfolgt.
- In der Spalte Betrag wird der Bruttobetrag eingetragen.
- In der Spalte KS3 tragen Sie das Kundenkonto als Profitstelle KS3 ein.
Wichtig: Die Kundennummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Kundennummer korrekt erstellen.

Rechnungen auf Basis vereinnahmter Entgelte und MWST nach vereinnahmter Methode
Bei der MWST-Verwaltung mit vereinnahmtem Entgelt sieht Banana Buchhaltung vor, den MWST-Code erst beim Zahlungseingang zusammen mit dem Ertrag zu erfassen.
Da die Erträge erst bei Zahlungseingang erfasst werden, wird der MWST-Code im System der vereinnahmten Versteuerung ebenfalls erst zum Zeitpunkt des Zahlungseingangs eingetragen.

Die Rechnungsdaten werden in der Tabelle Buchungen erfasst. Für jede neue Rechnung ist eine zusätzliche Rechnungszeile hinzuzufügen und wie folgt vorzugehen:
- Datum: Das Buchungsdatum angeben.
- Rechnung: Die Rechnungsnummer erfassen.
Wichtig: Die Rechnungsnummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Rechnungsnummer korrekt erstellen. - Beschreibung: Den Text (Produkte, Dienstleistungen, Beratungen ...), der auf der Kundenrechnung erscheinen soll, angeben.
- KtSoll (Soll-Konto): Die Spalte Soll bleibt leer.
- KtHaben (Haben-Konto): Die Spalte Haben bleibt leer.
- Betrag: Den Rechnungsbetrag inkl. MWST (Bruttobetrag) eingeben.
- MWSTUSt-Code: Bei Mehrwertsteuerpflicht ist der MWST-Code für den Verkauf in derselben Zeile in eckigen Klammern einzugeben (z.B. [V81]). Siehe Rechnungen ausdrucken und MWST verwalten.
Durch die Eingabe des MWST-Codes in eckigen Klammern wird der MWST-Betrag auf der Rechnung ausgewiesen, ohne sofort verbucht zu werden. Die Verbuchung erfolgt erst beim Zahlungseingang (bei Einnahmen). - In der Spalte KS3 tragen Sie das Kundenkonto als Profitstelle KS3 ein.
Wichtig: Die Kundennummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Kundennummer korrekt erstellen.

Rechnungsstellung und MWST-Abrechnung nach vereinbarten Entgelten
In der integrierten Fakturierung werden Rechnungen im gleichen Buchhaltungsdokument (Tabelle Buchungen) erstellt und gleichzeitig verbucht. Bei der Verbuchung nach vereinbarten Entgelten müssen Rechnungen zum Zeitpunkt der Ausstellung erfasst werden.
Zur Verwaltung von Rechnungen nach vereinbarten Entgelten ist es erforderlich, die Kundenkonten (Postenbuch) in der Tabelle 'Konten' so einzurichten, dass sie in der Bilanz ausgewiesen werden.
Alle Kundenkonten müssen vollständig ausgefüllt sein (Name, Vorname bzw. Firmenname, Adresse), da das Programm diese Angaben beim Erstellen der Rechnung automatisch für den Rechnungskopf verwendet.
Es können sowohl Rechnungen mit MWST als auch Rechnungen ohne MWST erstellt und verbucht werden.
Rechnung mit MWST-Verwaltung nach vereinbarten Entgelten (Umsatzbasis)
In der MWST-Verwaltung nach vereinbarten Entgelten wird die Rechnung erstellt, um sie dem Kunden zuzustellen, und gleichzeitig verbucht.
Mit einem einzigen Buchungseintrag erfolgt sowohl die Rechnungserstellung als auch deren Verbuchung. So vorgehen:
- In der Spalte Datum und Beleg tragen Sie das Rechnungsdatum und ggf. eine Belegnummer ein.
- In der Spalte Rechnung geben Sie die Rechnungsnummer ein.
Wichtig: Die Rechnungsnummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Rechnungsnummer korrekt erstellen. - In der Spalte Beschreibung erfassen Sie die zu verrechnenden Positionen, die auf der Kundenrechnung erscheinen sollen.
- In der Spalte Soll tragen Sie das Kundenkonto gemäss der Debitorenbuchhaltung (Postenbuch) ein.
Wichtig: Die Kundennummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Kundennummer korrekt erstellen. - In der Spalte Haben erfassen Sie das entsprechende Erlöskonto.
- In der Spalte Betrag geben Sie den Bruttobetrag (inkl. MWST) ein.

Rechnungen auf Basis vereinbarter Entgelte und MWST nach der effektiven Methode
Das Verfahren von Banana Buchhaltung für die MWST-Verwaltung sieht vor, dass der MWST-Code immer in der Zeile eingetragen wird, in der die Einnahmen (Erlöse) verbucht werden.
Ausgestellte Rechnungen werden sofort verbucht und in der Buchhaltung erfasst. Die Erfassung der Erträge erfolgt mit der Ausstellung der Rechnung.

Bei der MWST-Verwaltung nach vereinbarten Entgelten wird der MWST-Code bereits bei der Erstellung der Rechnung erfasst.
Die Rechnungsdaten werden in der Tabelle Buchungen eingegeben. Für jede neue Rechnung ist eine eigene Buchungszeile hinzuzufügen. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Buchungsdatum: Das Buchungsdatum angeben.
- Rechnungsnummer: Die Rechnungsnummer erfassen.
Wichtig: Die Rechnungsnummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Rechnungsnummer korrekt erstellen. - Beschreibung: Den Text (Produkte, Dienstleistungen, Beratungen ...), der auf der Kundenrechnung erscheinen soll, angeben.
- KtSoll (Soll-Konto): Als Soll-Konto die Kundennummer eingeben.
Wichtig: Die Kundennummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Kundennummer korrekt erstellen. - KtHaben (Haben-Konto): Als Haben-Konto das Gegenkonto (Verkauf, Beratung oder ein anderes Konto) eingeben.
- Betrag: Den Rechnungsbetrag eingeben.
- Bei Mehrwertsteuerpflicht ist der MWST-Code mit dem entsprechenden MWST-Prozentsatz einzugeben. Siehe auch Rechnungen ausdrucken und MWST verwalten.

Rechnungsstellung und MWST-Verwaltung mit Saldo- oder Pauschalsteuersatz nach vereinnahmten Entgelten
Wenn Sie der Mehrwertsteuer mit dem Saldoansatz oder dem Pauschalsteuersystem auf vereinnahmter Basis unterliegen, müssen das Ausstellen der Rechnung an den Kunden und deren buchhalterische Erfassung getrennt erfolgen. Dies ist aus folgenden Gründen erforderlich:
- Rechnung an den Kunden:
Auf der Rechnung muss ein normaler kommerzieller Mehrwertsteuersatz aufgeführt werden (z.B. 8,1 %), gemäss den gesetzlichen Anforderungen des MWST-Rechts. - Buchhalterische Erfassung der Rechnung:
In der Buchhaltung erfolgt die Erfassung hingegen mit dem reduzierten effektiven Steuersatz gemäss Saldo- oder Pauschalmethode (z.B. 6,2 %), unter Verwendung des entsprechenden MWST-Codes (z.B. F1).
Dieser Ansatz ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die an die Steuerverwaltung abgeführte Mehrwertsteuer korrekt im Rahmen des vereinfachten Abrechnungsregimes deklariert wird und die Kundenrechnung den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Rechnungserstellung für den Kunden
Um eine Rechnung für den Kunden zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:
In der Tabelle 'Konten':
- Ein Debitorenkonto erstellen, das dem Kunden zugewiesen ist, und es mit der Profitstelle KS3 verknüpfen (z.B. ;10001 für Kunde XX).
- In der Ansicht 'Adresse' alle Kundendaten erfassen (Name, Adresse usw.).
In der Tabelle 'Buchungen':
- In der Spalte Datum tragen Sie das Rechnungsdatum ein.
- In der Spalte Rechnung geben Sie die Rechnungsnummer ein.
Wichtig: Die Rechnungsnummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Rechnungsnummer korrekt erstellen. - In der Spalte Beschreibung erfassen Sie die zu verrechnenden Positionen, die auf der Kundenrechnung erscheinen sollen.
- In der Spalte Betrag den Rechnungsbetrag erfassen (inkl. MWST).
- Die Spalten Soll und Haben bleiben leer, da dieser Eintrag nicht verbucht, sondern nur zur Rechnungserstellung verwendet wird.
- In der Spalte MWST/USt-Code den Code V81 in eckigen Klammern angeben – z.B. [V81].
Hinweis: MWST-Codes in eckigen Klammern führen nicht zu einer Buchung, sie dienen nur zur Anzeige auf der Rechnung. - In der Spalte KS3 die Nummer der zugewiesenen Profitstelle ohne Semikolon (;) eingeben (z.B. 10001).
Wichtig: Die Kundennummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Kundennummer korrekt erstellen.
Da in den Spalten 'Soll' und 'Haben' keine Konten angegeben sind, erfolgt keine Verbuchung des Eintrags – er dient ausschliesslich der Rechnungserstellung.
Buchung der Rechnung mit MWST-Saldoansatz
Wenn eine Rechnung in der Buchhaltung mit dem MWST-Saldoansatz erfasst wird, genügt es, wie bei einer normalen Buchung vorzugehen: die Konten in den Spalten Soll und Haben angeben und den entsprechenden MWST-Code zum Saldoansatz hinzufügen (z.B. F1).
Für die Verbuchung einer Rechnung mit Saldoansatz stehen zwei Methoden zur Verfügung:
- Buchung mit MWST-Zerlegung
In der Tabelle MWST/USt-Codes sind den Saldoansatz-Codes bereits die jeweiligen Mehrwertsteuersätze zugewiesen. Bei der Erfassung in der Buchungstabelle fügt das Programm beim Eintragen eines MWST-Codes mit Saldoansatz (z.B. F1) automatisch den entsprechenden Prozentsatz (z.B. 6,2%) sowie den berechneten MWST-Betrag ein. - Buchung ohne MWST-Zerlegung (empfohlene Methode)
Beim Einfügen des MWST-Codes mit Saldoansatz (z.B. F1) wird weder der MWST-Prozentsatz noch der MWST-Betrag automatisch eingetragen. Die Abrechnung erfolgt stattdessen am Ende der Abrechnungsperiode über eine dafür vorgesehene Erweiterung zur Berechnung der MWST mit Saldoansatz.
Anhand des im Erweiterungsdialog definierten Satzes erkennt das Programm:- alle Buchungen, bei denen ein MWST-Code zum Saldoansatz verwendet wurde,
- berechnet automatisch die geschuldete MWST für den jeweiligen Abrechnungszeitraum,
- und summiert die entsprechenden Beträge periodisch, je nach gewählter Einstellung im Dialogfenster der Erweiterung – z.B. monatlich, vierteljährlich oder jährlich.
Skonto oder Rabatt buchen
Wird einem Kunden ein Rabatt bzw. Preisnachlass oder Skonto gewährt, so ist dieser in der Rechnung mit einem Buchungssatz zu erfassen. Dazu ist eine neue Zeile hinzuzufügen, in der Folgendes einzugeben ist:
- Rechnungsdatum: Das Datum der Buchung angeben.
- Rechnungsnummer: Die Rechnungsnummer erfassen.
- Beschreibung: Skonto oder Rabatt (inkl. Prozentsatz) sind in der Spalte Beschreibung als Text zu erfassen, und der berechnete Rabattbetrag ist in der Spalte Betrag einzutragen.
- Konten (Spalten KtSoll und KtHaben): Das Soll-Konto bzw. Haben-Konto entsprechend der gewählten Buchungsmethode eingeben. Wichtig: Die Konten der ursprünglichen Buchung (Verkauf) sind umgekehrt zu buchen.
Werden Kunden und Lieferanten mit Kostenstellen verwaltet (z.B. bei der MWST-Verwaltung nach vereinnahmter Methode (Kassenprinzip)), ist beim Buchen von Skonti und Rabatten die Kostenstelle umgekehrt zu buchen (z.B. mit einem vorangestellten Minuszeichen (-)), damit der Betrag korrekt abgezogen wird. - Bei einer Buchung mit MWST/USt ist der MWST/USt-Code der Verkäufe mit einem Minuszeichen (z.B. -V77) zu buchen, damit die MWST/USt abgezogen wird. Alternativ kann, falls vorhanden, der spezielle Mehrwertsteuercode für Rabatte verwendet werden.
Zum Ausdrucken der Rechnung beachten Sie bitte unsere Anleitung Rechnungen ausdrucken.

Rechnung mit Saldo-/Pauschalsteuersatz nach vereinbarten Entgelten
Das Verfahren der Banana Buchhaltung bei der MWST-Verwaltung sieht vor, dass der MWST-Code immer in derjenigen Zeile eingefügt wird, in der der Erlös erfasst wird. Wird die Buchhaltung nach der Umsatzbasis (vereinbarte Entgelte) geführt, erfolgt die Erfassung des Erlöses zum Zeitpunkt der Rechnungsausstellung.
Wenn man der MWST-Pflicht unterliegt und das Saldosteuersatz- oder Pauschalsteuersatzverfahren anwendet, müssen die Rechnungen an Kunden mit den regulären MWST-Sätzen (z. B. 8.1 %) ausgestellt werden.
Die Buchhaltung der Rechnung nach dem Saldosteuersatz- der Pauschalsteuersatzverfahren hingegen erfolgt mit den reduzierten Steuersätzen (z. B. 6.2 %).
- Wenn die Beträge Bruttobeträge sind, kann die Buchung entweder beim Fakturieren oder beim Zahlungseingang erfolgen, wobei der MWST-Code in eckige Klammern bzw. zwischen [] gesetzt wird.
- Wenn es sich um Netto-Beträge handelt, ist es NICHT möglich, die Erstellung und die Buchung der Rechnungen gleichzeitig vorzunehmen. In diesem Fall ist folgendes erforderlich:
- Die Erstellung der Rechnung in einer separaten Datei, entweder über die integrierte Fakturierung (mit separater Datei für die Fakturierung) oder mit der Applikation Offerten und Rechnungen.
- Die Buchung der Rechnungen erfolgt in der Buchhaltungsdatei.
In diesem Fall müssen Sie die Erstellung der Rechnungen in einer Buchhaltungsdatei oder mit der Anwendung Offerten und Rechnungen verwalten und die Verbuchung in einer separaten Buchhaltungsdatei vornehmen.
Rechnungserstellung mit Saldosteuersatz und Bruttobeträgen
Um eine Rechnung an Kunden mit dem regulären MWST-Satz (z.B. 8,1 %) auszustellen, müssen Sie ein Debitorenkonto erstellen, das dem Kunden zugewiesen ist, und es mit der Profitstelle KS3 verknüpfen (z.B. ;10001 für Kunde XX). In der Ansicht 'Adresse' alle Kundendaten erfassen (Name, Adresse usw.).
In der Tabelle Konten:
- In der Spalte Datum tragen Sie das Rechnungsdatum ein.
- In der Spalte Rechnung geben Sie die Rechnungsnummer ein.
Wichtig: Die Rechnungsnummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Rechnungsnummer korrekt erstellen. - In der Spalte Beschreibung erfassen Sie die zu verrechnenden Positionen, die auf der Kundenrechnung erscheinen sollen.
- Die Spalten Soll und Haben keine Konten angegeben sind (bleiben leer!), erfolgt keine Verbuchung des Eintrags – er dient ausschliesslich der Rechnungserstellung.
- In der Spalte Betrag den Rechnungsbetrag erfassen.
- In der Spalte MWST/USt-Code den Code V81 in eckigen Klammern angeben – z.B. [V81].
Hinweis: MWST-Codes in eckigen Klammern führen nicht zu einer Buchung, sie dienen nur zur Anzeige auf der Rechnung. - In der Spalte KS3 die Nummer der zugewiesenen Profitstelle ohne Semikolon (;) eingeben (z.B. 10001).
Wichtig: Die Kundennummer muss bestimmte Vorgaben erfüllen. Erfahren Sie hier, wie Sie die Kundennummer korrekt erstellen.
Buchung einer Rechnung mit Saldosteuersatz und Bruttobeträgen
Zum Zeitpunkt der Verbuchung der Rechnung in der Buchhaltung – um diese mit dem Saldosteuersatz zu verbuchen – ist die Buchung wie gewohnt vorzunehmen, wobei auch die Konten in den Spalten KtSoll und KtHaben sowie der ensprechende MwSt/USt-Code des Saldosteuersatzes eingetragen werden müssen:
- Wenn das Buchungssystem mit MwSt-Zerlegung (Nettomethode) verwendet wird, ist der MwSt/USt-Code des Saldosteuersatzes (z. B. F1) einzutragen. In der Tabelle MwSt/USt-Codes sind die Saldosätze mit entsprechenden Prozentsätzen hinterlegt – im Beispiel steht F1 für 6,2 %.
- Wenn das Buchungssystem ohne MwSt-Zerlegung (Bruttomethode - empfohlen) verwendet wird, ist der MwSt/USt-Code OHNE hinterlegten Steuersatz einzugeben (z. B. ebenfalls F1).
In der Tabelle MwSt/USt-Codes enthalten die Codes für den Saldosteuersatz KEINE hinterlegten Prozentsätze.
Um die Rechnung mit Saldosteuersatz zu verbuchen, ist in der Tabelle Konten folgendes zu erstellen:
- Ein Debitorenkonto über Bilanzkonten.
- In den entsprechenden Spalten Datum und Beschreibung die Angaben erfassen.
- In der Spalte KtSoll das Kundenkonto eintragen (z. B. 10001).
- In der Spalte KtHaben das Ertragskonto angeben.
- In der Spalte Betrag den Rechnungsbetrag erfassen.
- In der Spalte MwSt/USt-Code den Code des Saldosteuersatzes eintragen (z. B. F1)

Rundung der Mehrwertsteuer auf der Rechnung
Beim Drucken von Rechnungen, die in die Buchhaltung integriert sind, entspricht der Gesamtbetrag der Mehrwertsteuer (MWST) der Summe der einzelnen MWST-Buchungen, die die gleiche Rechnung ausmachen. Da die einzelnen MWST-Buchungen auf die nächsten Hundertstel gerundet werden, kann es bei der Berechnung der MWST auf den Gesamtrechnungsbetrag zu einer Differenz kommen.
Betrachten Sie zum besseren Verständnis das folgende Beispiel:
- Zeile 1: 7,7% von CHF 187.50 = CHF 14.4375 -> Aufgerundet: CHF 14.44
- Zeile 2: 7,7% von CHF 875.00 = CHF 67.375 -> Aufgerundet: CHF 67.38
- Total: 7,7% von CHF 1062.50 = CHF 81.8125 -> Abgerundet: CHF 81.81
Auf der Rechnung wird ein Mehrwertsteuerbetrag von CHF 81.82 anstelle von CHF 81.81 ausgewiesen. Tatsächlich entspricht der Betrag von CHF 81.82 der Summe der für jeden Artikel einzeln berechneten Mehrwertsteuer (CHF 14.44 + CHF 67.38).
Diese Vorgehensweise wird angewendet, um Differenzen zwischen den in der Buchhaltung verbuchten und den auf der Rechnung ausgewiesenen Mehrwertsteuerbeträgen zu vermeiden. Auf diese Weise stimmt der Gesamtbetrag der Mehrwertsteuer in der Buchhaltung mit dem in der Rechnung ausgewiesenen Betrag überein.
Weitere Informationen sind auf der Webseite Rechnungen ausdrucken und MWST verwalten verfügbar.
Kundensprache einrichten
Die Standardlayouts sind in folgenden Sprachen verfügbar: Italienisch, Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch (Holländisch).
Die Rechnungstexte werden in der Sprache des Kunden gedruckt, sofern sie in der Spalte Sprache (Tabelle Konten, Ansicht Adressen) erfasst ist.
Für die Sprache wird der ISO-Code verwendet (it = Italienisch, de = Deutsch, en = Englisch, fr = Französisch, nl = Niederländisch (Holländisch)), der in der Regel aus zwei Kleinbuchstaben besteht.
Falls dem Kunden keine spezifische Sprache zugewiesen wurde, wird die in den Stammdaten der Buchhaltungsdatei definierte Sprache übernommen (Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Verschiedene).

Fälligkeiten und Zahlungskonditionen
Die Fälligkeit der Rechnung kann auf verschiedene Arten festgelegt werden:
- Allgemeine Fälligkeit – gleiche Fälligkeit für alle Rechnungen
Über das Menü Berichte > Kunden > Einstellungen > Allgemein > Zahlungen: Hier kann die Zahlungsfrist (in Tagen) angegeben werden, ab wann die Rechnung als fällig gilt.
Beispiel: Wenn das Rechnungsdatum der 10. Mai ist und 10 Tage eingegeben werden, ist das Fälligkeitsdatum der 20. Mai. - Fällig nach Kunde – kundenspezifische Fälligkeit
In der Tabelle Konten (Ansicht Basis) ist die Spalte Zahlungskondition in Tagen verfügbar.
Falls sie nicht sichtbar ist, kann sie über das Menü Daten > Spalten einrichten aktiviert werden.
In dieser Spalte können Sie die Zahlungsfrist (in Tagen) festlegen, ab wann die Rechnung als fällig gilt. - Fälligkeit spezifisch nach Rechnung
In der Tabelle Buchungen (Ansicht Fälligkeitsdaten) ist die Spalte Fälligkeit sichtbar. Hier kann das Fälligkeitsdatum direkt eingegeben werden. - Alternativer Text für die Zahlungskonditionen
Für jede Rechnung kann ein Freitext als Zahlungskondition definiert werden, der den Standardtext zum Fälligkeitsdatum ersetzt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite Fortgeschrittene Einstellungen - Spalte Typ.
Rechnungen in anderen Währungen ausdrucken
Mit Banana Buchhaltung Plus lassen sich Rechnungen in verschiedenen Währungen erstellen.
Rechnungen in Fremdwährungen für ausländische Kunden
Notwendige Einstellungen:
- Öffnen Sie eine unserer Buchhaltungsvorlagen mit Fremdwährungen.
- Richten Sie in der Tabelle Konten im Kunden-Postenbuch den betreffenden Kunden mit der gewünschten Fremdwährung ein. Die Rechnung wird in der Währung des Kundenkontos ausgedruckt.
- Wenn Sie demselben Kunden Rechnungen in verschiedenen Währungen senden möchten, müssen Sie in der Tabelle Konten für diesen Kunden mehrere Kundenkonten mit den entsprechenden Währungen einrichten.
- Für den Druck von Rechnungen, die ins Ausland versendet werden, verwenden Sie das UNI11-Layout.
Rechnungen in Fremdwährungen mit MWST/USt in Basiswährung
Normalerweise können Rechnungen in Fremdwährung nicht mit einer MWST/USt in der Basiswährung erfasst werden. Mit dem folgenden Vorgehen lässt sich diese Einschränkung jedoch umgehen.
Rechnungen in Fremdwährungen mit MWST nach vereinnahmter Methode
- Öffnen Sie eine unserer Buchhaltungsvorlagen mit Fremdwährungen und MWST/USt mit Kostenstellen KS3 (;).
- Richten Sie in der Tabelle Konten die Kunden als KS3-Kostenstellen in Fremdwährung ein (mit vorangestelltem ";").
Wenn Sie demselben Kunden Rechnungen in verschiedenen Währungen senden möchten, müssen Sie in der Tabelle Konten für diesen Kunden mehrere KS3-Kostenstellen mit den gewünschten Währungen einrichten. - Gehen Sie zu Berichte > Kunden > Einstellungen und legen Sie die Kundengruppe bzw. das Kundenkonto über die Kostenstelle KS3 fest.
- In der Tabelle Buchungen müssen die Rechnungsdaten auf mehreren Zeilen erfasst werden:
- Erste Zeile:
- Geben Sie in der Spalte Währung Betrag (Betr.Währung) den Rechnungsbetrag ohne MWST/USt ein (ohne Angabe eines Soll- oder Habenkontos).
- Geben Sie in der Spalte KS3 die Kunden-Kostenstelle in Fremdwährung ein.
- Zweite Zeile:
- Geben Sie in der Spalte Währung Betrag (Betr.Währung) den MWST/USt-Betrag in Fremdwährung ein (ebenfalls ohne Angabe eines Soll- oder Habenkontos). Der MWST/USt-Betrag in Fremdwährung muss manuell berechnet werden.
- Geben Sie in der Spalte KS3 erneut die Kunden-Kostenstelle in Fremdwährung ein.
- Erste Zeile:
- Für den Druck von Rechnungen mit Schweizer QR-Code verwenden Sie das CH10-Layout.
Buchen Sie den Zahlungseingang (Inkasso):
- Geben Sie in der Spalte Soll das Liquiditätskonto ein.
- Geben Sie in der Spalte Haben das Erlöskonto ein.
- Geben Sie in der Spalte MWST/USt-Code den MWST/USt-Code des Verkaufs ein.
- Geben Sie in der Spalte KS3 die Kunden-Kostenstelle in Fremdwährung mit einem vorangestellten Minuszeichen (negativ) ein.
Beispiel: Rechnungsbuchung in Fremdwährung (EUR) mit MWST/USt nach vereinnahmter Methode in Basiswährung (CHF):

Rechnungen in Fremdwährungen mit Mehrwertsteuer nach vereinbarter Methode
- Öffnen Sie eine unserer Buchhaltungsvorlagen mit Fremdwährungen und MWST/USt sowie einem Kunden-Postenbuch.
- Legen Sie in der Tabelle Konten die Kunden in Fremdwährung sowohl als Kundenkonten als auch als KS3-Kostenstellen (mit vorangestelltem ";") an.
- Gehen Sie zu Berichte > Kunden > Einstellungen und legen Sie die Kundengruppe bzw. das Kundenkonto über die Kostenstelle KS3 fest.
Hinweis: Wenn diese Option auf KS3 eingestellt ist, werden ausgestellte Rechnungen nicht über die normalen Kundenkonten verarbeitet. Deshalb müssen die Kunden zusätzlich als KS3-Kostenstellen angelegt werden. - In der Tabelle Buchungen sind die Rechnungsdaten auf mehreren Zeilen einzugeben:
- Erste Zeile:
- Geben Sie die üblichen Rechnungsdaten ein: das Datum, die Beschreibung, im Soll-Konto das Kundenkonto in Fremdwährung, im Haben-Konto das Erlöskonto, den Bruttobetrag (Betrag inkl. MWST/USt) sowie den MWST/USt-Code des Verkaufs.
- Die Rechnungsnummer wird nicht eingegeben.
- Zweite Zeile:
- Geben Sie in der Spalte Währung Betrag (Betr.Währung) den Rechnungsbetrag ohne MWST/USt ein (ohne Angabe eines Soll- oder Habenkontos).
- Geben Sie in der Spalte KS3 die Kunden-Kostenstelle in Fremdwährung ein.
- Werden die Spalten Menge, Einheit und Einheitspreis verwendet, ist der Einheitspreis ohne MWST/USt anzugeben.
- Dritte Zeile:
- Geben Sie in der Spalte Währung Betrag (Betr.Währung) den MWST/USt-Betrag in Fremdwährung ein (ohne Angabe eines Soll- oder Habenkontos). Der MWST/USt-Betrag in Fremdwährung muss manuell berechnet werden.
- Geben Sie in der Spalte KS3 erneut die Kunden-Kostenstelle in Fremdwährung ein.
- Erste Zeile:
Die Zeilen mit den KS3-Kostenstellen dienen ausschliesslich dazu, Rechnungen in Fremdwährung mit MWST/USt zu erstellen.
Buchen Sie den Zahlungseingang (Inkasso):
- Geben Sie in der Spalte Soll das Ertragskonto ein.
- Geben Sie in der Spalte Haben das Kundenkonto in Fremdwährung ein.
- Geben Sie in der Spalte KS3 die Kunden-Kostenstelle in Fremdwährung mit einem vorangestellten Minuszeichen (-) ein.
Beispiel: Rechnungsbuchung in Fremdwährung (EUR) mit MWST/USt nach vereinbarter Methode in Basiswährung (CHF):

Fortgeschrittene Einstellungen Spalte Typ
In der in der Buchhaltung integrierten Fakturierung können in der Rechnung dank der Spalte Typ der Tabelle 'Buchungen' spezielle Zeilen eingefügt werden (wie z.B. Zwischensummen, Notizen oder eine von der üblichen Kundenadresse abweichende Adresse).
Sollte diese Spalte nicht sichtbar sein, kann sie mittels Menü Daten > Spalten einrichten und aktivieren von Beleg-Typ sichtbar gemacht werden.
Daten eingeben
Sobald die Spalte angezeigt wird, kann man mit der Dateneingabe fortsetzen, wobei wie folgt vorzugehen ist:
- Nach den Rechnungsdaten eine Leerzeile eingeben.
- In Spalte Datum das Rechnungsdatum eingeben.
- In Spalte Typ den gewünschten Code eingeben (siehe nachfolgende Tabelle).
- In Spalte Rechnung die Rechnungsnummer eingeben.
- In Spalte Beschreibung die Daten eingeben, die auf der Rechnung erscheinen sollen.
Rechnung an Kunde
Durch Eingabe von 10: in der Spalte Typ werden alle verfügbaren Optionen für 10: zum personalisieren der Rechnungsdaten aufgeführt.
Diese Befehlzeilen sollten, mit Ausnahme der Summenzeilen, am Ende der Rechnung stehen, nach allen Detailzeilen zu Artikeln oder Leistungen.
| Rechnungsdaten | Spalte 'Typ' | Spalte 'Beschreibung' |
|---|---|---|
Kundenadresse Wenn eine andere Rechnungsadresse als die in der Tabelle Konten (Ansicht Adresse) angegebene gewünscht wird, kann man sie mit den entsprechenden Optionen eingeben. In jeder Zeile unter 'Beschreibung' die dazugehörigen Adressdaten eingeben (Name, Vorname, Adresse ...). | 10:adr:fna 10:adr:lna 10:adr:bna 10:adr:str1 10:adr:str2 10:adr:str3 10:adr:cod 10:adr:cit 10:adr:sta 10:adr:cou | Vorname Nachname Firmen-/Unternehmensname Adresszeile 1 Adresszeile 2 Adresszeile 3 Postleitzahl Ort Kanton/Bundesland Nation |
| Lieferadresse | 10:sadr:pna 10:sadr:fna 10:sadr:lna 10:sadr:str1 10:sadr:cod 10:sadr:cit | Präfix Vorname Nachname Adresszeile 1 Postleitzahl Ort |
Grussformel Nach den fakturierten Artikeln/Dienstleistungen kann man eine Textzeile für die Gruss- oder Schlussformel hinzufügen. Siehe auch Rechnungsbeispiele. | 10:gre | Grussformel oder Schlussformel eingeben |
Bemerkungen Unterhalb der fakturierten Artikeln/Dienstleistungen und vor den Gruss- oder Schlussformeln kann man eine oder mehrere Textzeilen für Anmerkungen hinzufügen. Siehe auch Rechnungsbeispiele. | 10:not | Bemerkungen eingeben |
| Bestellung Datum | 10:ordd | Bestellung-Datum eingeben |
| Bestellung Nummer | 10:ordn | Bestellung-Nummer eingeben |
Parameter (erweitert) Wenn man benutzerdefinierte Daten auf der Rechnung drucken will, ist die dafür entsprechende Option zu verwenden. Benutzer mit JavaScript-Programmierkenntnisse können das Rechnungslayout so anpassen, dass die mit dieser Option definierten Parameter verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Printing custom data (nur in englischer Sprache). | 10:par | Benutzerdefinierte Parameter eingeben |
Zahlungskonditionen Wenn man einen alternativen Text als Zahlungskondition wünscht, ist der gewünschte Text unter 'Beschreibung' anzugeben, welcher auf der Rechnung als Zahlungskondition übernommen wird. | 10:ter | Alternativen Text für die Zahlungskondition eingeben |
| Anfangstext | 10:beg | Vor dem Dokumenttitel ausgedruckter Anfangstext eingeben (1 Zeile) |
Dokumenttitel Wenn man den Standarttitel der Rechnung nicht verwenden möchte, kann man einen anderen Titel angeben (z.B. das Wort "Rechnung" mit dem Wort "Kostenvoranschlag" ändern). | 10:tit | Rechnungstitel eingeben |
Zwischensumme Nach den fakturierten Artikeln/Dienstleistungen kann man Zwischentotale einfügen. Siehe auch Rechnungsbeispiele. | 10:tot 10:tot:0 |
Total Level 0 eingeben |
Kopf- / Titeltext In den Rechnungsdetails (Tabelle Buchungen > Spalte Beschreibung) ist es möglich, Kopfzeilen hinzuzufügen, in welchen die Artikeln gruppiert werden. Siehe auch Rechnungsbeispiele. | 10:hdr | Text eingeben, welcher zu den Rechnungsdetails hinzugefügt werden soll. Feld leer lassen, um eine Leerzeile hinzuzufügen. |
Zwischensummen
Um Zwischentotale oder Zahlungsbedingungen einfügen zu können, sind zusätzliche Buchungszeilen in der Tabelle Buchungen zu erfassen:
- In Spalte Typ den Wert 10: eingeben und im Pulldown-Menü, das sich hierauf öffnet, Total auswählen, worauf vom Programm 10:tot in die Spalte Typ eingefüllt wird.
- In Spalte Beschreibung eine passende Bemerkung schreiben (z.B. Totalsumme Ware).
- Die Rechnungsnummer ist auf diesen zusätzlichen Buchungszeilen für das Total zwingend einzugeben, sonst wird es nicht ausgedruckt.

Rechnungsbeispiel mit Zwischensummen

Alternativer Text für Zahlungskonditionen
Für jede Rechnung kann ein Freitext als Zahlungskondition festgelegt werden, welcher den vorhandenen Fälligkeitsdatum-Text ersetzt. So vorgehen:
- In der Tabelle Buchungen eine zusätzliche Buchungszeile mit derselben Rechnungsnummer erfassen.
- In Spalte 'Typ' den Wert '10:' eingeben und im Pulldown-Menü, das sich hierauf öffnet, 'Zahlungskonditionen' auswählen, worauf vom Programm '10:ter' in die Spalte 'Typ' eingefüllt wird.
- In Spalte 'Beschreibung' eine passende Bemerkung schreiben (z.B. 30 Tage, 60 Tage, etc.).
Beim Druck der Rechnung wird unter 'Zahlungskonditionen' der unter 'Beschreibung' erfasste Text erscheinen.
Weitere Anpassungen
Weitere Anpassungsmöglichkeiten, wie z. B. die Definition von Bankverbindungen oder abschliessenden Grussformeln, sind im Dialogfenster für den Rechnungsdruck verfügbar.
Wie man den Rechnungsausdruck individuell gestalten kann
Der Rechnungsausdruck kann individuell gestaltet und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.
Adresse des Unternehmens (Absender) einrichten
Legen Sie im Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Adresse die Adresse Ihres Unternehmens fest.
Informationen zum Festlegen der Position der Adresse auf dem Rechnungsausdruck finden Sie im Abschnitt Position der Kundenadresse einrichten.
Kundennummer und Rechnungsnummer einrichten
Wichtig: Kundennummer und Rechnungsnummer unterliegen bestimmten Vorgaben. Hier lesen Sie, wie Sie beide richtig erstellen.
Liste der Kunden in der Konten-Tabelle festlegen
- In der Tabelle Konten legen Sie das Postenbuch der Kunden fest.
- Zeigen Sie die Spalten Adressen aus der Ansicht Adresse an und geben Sie die Kundenadressen ein.
Wenn die Ansicht Adresse nicht sichtbar ist, fügen Sie sie über das Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen > Adress-Spalten der Konten-Tabelle hinzufügen fest. - Konfigurieren Sie die Kundeneinstellungen im Menü Berichte > Kunden > Einstellungen.
Kundenadressen aus Excel übernehmen
Wenn sich Kundendaten in einer Excel-Datei befinden, können sie einfach in die Tabelle Konten, Ansicht Adresse übernommen werden.
Angenommen, dass in der Konten-Tabelle am Ende des Kontenplans das Kunden-Postenbuch oder die Mitgliederliste eingerichtet ist. Stellen Sie sicher, dass genügend leere Zeilen vorhanden sind, um die aus Excel kopierten Daten einzufügen.
So vorgehen:
- Wählen Sie in Excel die Spalte mit den zu kopierenden Daten aus und verwenden Sie den Befehl Kopieren (Strg+C).
- Begeben Sie sich in die Tabelle Konten (Ansicht Adresse) von Banana, positionieren Sie sich in der entsprechenden Spalte und wählen Sie den Befehl Einfügen (Strg+V oder Einfügen aus Menü Bearbeiten).
- Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Adressspalten (Konto, Vorname, Nachname, Organisation, Strasse, Postleitzahl, Ländercode, Sprache).
Die Daten, die den genannten Spalten entsprechen, werden für den Rechnungsdruck benötigt. - Wenn die Excel-Datei nicht über alle genannten Spalten verfügt, müssen Sie die fehlenden Informationen manuell hinzufügen.
Sprache der Kunden einrichten
Sie können Rechnungen in der Sprache der Kunden ausdrucken. Dazu müssen Sie zunächst die Sprache des Kunden einrichten.
Position des Logos und Adresse des Absenders festlegen
Um das Logo einzustellen, müssen Sie:
- Laden Sie das Logobild im Menü Datei > Logo einrichten hoch.
- Um das Logo auf der Rechnung zu verwenden, müssen Sie in den Rechnungseinstellungen das Feld Logo aktivieren und den Namen der von Ihnen verwendeten Anpassung unter Beachtung der Gross- und Kleinschreibung in das Feld Logoname eingeben.
Sie können z. B. das Logo links und die Adresse rechts platzieren und die Grösse des Logos ändern.
Die Adresse wird automatisch aus den Stammdaten der Datei übernommen.
Die Adresse des Absenders wird, wenn die Standardeinstellungen nicht geändert werden, unabhängig vom Vorhandensein des Logos auf der rechten Seite eingetragen.
Wenn Sie die Absenderadresse ohne Logo nach links setzen möchten, lesen Sie bitte die folgende Seite:
Adresse im Rechnungskopf anpassen
Die Gestaltung der Absenderadresse im Rechnungskopf (Farbe, Grösse, Schriftart...) wird standardmässig vom Programm eingestellt.
Mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus können Sie bei der Adresse die Schriftart anpassen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Beispiele (nur auf Englisch).
Einrichten von Rechnungsinformationen
Bei den Rechnungsdaten handelt es sich um Angaben zum Datum, zur Kundennummer, zum Fälligkeitsdatum usw., die sich in der Regel unmittelbar unter der Kopfzeile und neben der Adresse des Kunden befinden.
Mit den Layouts CH10 und UNI11 können Sie festlegen, welche Rechnungsdaten im Ausdruck einbezogen und welche ausgeschlossen werden sollen. Auf der Seite Rechnungseinstellungen finden Sie eine Anleitung.
Bei anderen Drucklayouts (CH01-CH09 / UNI01-UNI08) können die Lage und der Aufbau der Adresse des Kunden nicht geändert werden.
Zahlungsfrist der Rechnung festlegen
Im Programm ist standardmässig eine Zahlungsfrist von 30 Tagen ab Ausstellungsdatum der Rechnung festgelegt.
Wenn Sie die Zahlungsfrist ändern möchten, gehen Sie wie folgt vor:
- Fügen Sie der Rechnung in der Buchungen-Tabelle eine neue Zeile hinzu
- Geben Sie in der Spalte Datum das Rechnungsdatum ein
- Geben Sie in der Spalte Typ (Beleg-Typ) den Wert 10: ter (: ter Zahlungskondition) ein
- Geben Sie in der Spalte Rechnung die Rechnungsnummer ein
- Geben Sie in der Spalte Beschreibung die gewünschte Frist ein (z.B. "10 Tage")
Der eingegebene Text wird in den Rechnungsinformationen erscheinen.
Position der Kundenadresse einrichten
In den Layouts CH10 und UNI11 können Sie die Position der Kundenadresse und die Reihenfolge der Adresselemente festlegen. Auf der Seite Einstellungen der Rechnung finden Sie diese Informationen.
Bei den anderen Drucklayouts (CH01-CH09 / UNI01-UNI08) ist die Position und der Aufbau der Kundenadresse fest vorgegeben und kann nicht geändert werden.
Einstellung der Lieferanschrift
Um zusätzlich zur Kundenadresse eine Lieferadresse einzugeben, gehen Sie wie folgt vor:
- Verwenden Sie die Spalte Typ der Tabelle Buchungen, Befehl 10:sadr.
- Fügen Sie der Rechnung eine Zeile in der Tabelle Buchungen hinzu.
- Geben Sie in der Spalte Datum das Datum der Rechnung ein.
- In der Spalte Typ geben Sie ein:
- 10:sadr:fna für den Namen.
- 10:sadr:lna für den Nachnamen.
- 10:sadr:str1 für die Adresse ( Strasse und Hausnummer).
- 10:sadr:cod für die Postleitzahl.
- 10:sadr:cit für den Ort.
- In der Spalte Rechnung geben Sie die Rechnungsnummer ein.
- In der Spalte Beschreibung geben Sie den Text ein, der angezeigt werden soll.
- In den Layouts CH10 und UNI11 gehen Sie zu Rechnungseinstellungen > Registerkarte Kundenadresse und wählen Sie den Punkt Lieferadresse.
Es werden die Daten auf dem Ausdruck der Rechnung übernommen, die in der Spalte Typ der Tabelle Buchungen eingegeben worden sind.
Titel/Betreff einrichten
Für die Eingabe des Titels/Objekts der Rechnung haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Verwenden Sie die Spalte Typ (Beleg-Typ) der Tabelle Buchungen, Befehl 10:tit.
- Für jede Rechnung wird ein Titel definiert
- Dies gilt für jedes Drucklayout
- Wenn Sie die Spalte Typ (Beleg-Typ) verwenden, hat diese immer Vorrang vor etwaigen Layout-Einstellungen (siehe nächster Punkt).
- Bei den Layouts CH10 und UNI11 kann der Text in den Rechnungseinstellungen, Abschnitt Texte, Rechnungstitel, eingegeben werden.
- Der Titel gilt für alle mit diesem Layout gedruckten Rechnungen
- Das gilt nur, wenn kein Titel gemäss dem ersten Punkt definiert wurde
Wenn Sie keinen Text eingeben, verwendet das Programm den Standardtext.
Anfangstext einrichten
Für die Eingabe des Anfangstextes der Rechnung haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Verwenden Sie die Spalte Typ (Beleg-Typ) der Tabelle Buchungen, Code 10:beg.
- Für jede Rechnung legen Sie einen Ausgangstext fest
- Dies gilt für jedes Drucklayout
- Wenn Sie die Spalte Typ (Beleg-Typ) verwenden, hat diese immer Vorrang vor etwaigen Layout-Einstellungen (siehe nächster Punkt).
- Bei den Layouts CH10 und UNI11 geben Sie den Text unter Rechnungseinstellungen, Abschnitt Texte, Anfangstext ein.
- Der Text gilt für alle Rechnungen, die mit diesem Layout gedruckt werden
- Das gilt nur, wenn kein Anfangstext gemäss dem ersten Punkt definiert wurde
Rechnungsdetails einrichten
Verwenden Sie die Tabelle Buchungen, um Rechnungsdaten einzugeben.
Sehen Sie auch Skonto oder Rabatt buchen.
Mit den Layouts CH10 und UNI11 bestimmen Sie, welche Spalten im Ausdruck angezeigt werden. Siehe dazu die Seite Rechnungseinstellungen > Rechnungsdetails.
Bei den anderen Drucklayouts (CH01-CH09 / UNI01-UNI08) sind die Spalten fest vorgegeben und können nicht geändert werden.
Schlusstexte einrichten
So geben Sie den Text am Ende der Rechnung ein:
- Aus dem Menü Dialogfenster Rechnungen ausdrucken
- Sektion Optionen
- Wählen Sie die Sprache, in der die Rechnung gedruckt werden soll
- Geben Sie den Text in das Feld Schlusstext ein
- Der von Ihnen eingegebene Text wird für jedes von Ihnen verwendete Drucklayout angewendet.
Bei den Layouts CH10 und UNI11 können Sie den endgültigen Text auch über die Rechnungseinstellungen festlegen.
- Geben Sie den Text in den Rechnungseinstellungen > Registerkarte Texte > Schlusstext ein
- Wird für jede Rechnung in derselben .ac2-Datei angewendet, die mit dem Layout erstellt wurde
- Es ersetzt den Text, der im Menü Dialogfenster Rechnungen ausdrucken > Optionen > Schlusstext eingestellt wurde.
Um für jede Rechnung unterschiedliche Schlusstexte festzulegen, müssen Sie die Spalte Typ der Tabelle Buchungen benutzen:
- Geben Sie in der Spalte 'BelegTyp' 10:not (Bemerkungen) ein
- Geben Sie in der Spalte Beschreibung den gewünschten Schlusstext ein. Der von Ihnen eingegebene Text wird in einer einzigen Zeile erscheinen.
Um weitere Zeilen mit Notizen hinzuzufügen, muss der Eintrag in den Spalten Typ und Beschreibung auf mehreren Zeilen wiederholt werden.
Bankkontonummer festlegen
Wenn Sie den QR-Code nicht verwenden, müssen Sie die Bankkontonummer im Schlusstext als Referenz für die Rechnungszahlung angeben.
Zur Eingabe der Bankkontonummer siehe das Kapitel Schlusstexte einrichten.
IBAN für den Druck von Schweizer QR-Codes einrichten
Wenn Sie QR-Rechnungen mit einem IBAN-Konto erstellen möchten, müssen Sie wie folgt vorgehen:
Auf der Seite QR-Rechnung mit IBAN-Konto finden Sie weitere Informationen zum Einrichten von QR-Rechnungen mit IBAN-Konto.
QR-IBAN für Druck von Schweizer QR-Codes einrichten
Wenn Sie QR-Rechnungen mit einem QR-IBAN-Konto erstellen möchten, müssen Sie wie folgt vorgehen:
Auf der Seite QR-Rechnung mit QR-IBAN finden Sie weitere Informationen zum Einrichten von QR-Rechnungen mit QR-IBAN-Konto.
QR-Einzahlungsschein ohne Betrag und Adresse ausdrucken
Wenn Sie nur den QR-Einzahlungsschein ohne Betrag und Adresse des Kunden ausdrucken möchten, müssen Sie wie folgt vorgehen:
- Die Erweiterung QR-Rechnung ohne Betrag und ohne Adresse verwenden
- Währung, Adresse und IBAN -Kontonummer eingeben
- QR-Zahlteil erstellen
Sehen Sie auch Rechnung ohne Betrag ausdrucken.
Stile und Farben einrichten
Für den Ausdruck von Rechnungen gibt es ebenfalls eine Einstellung, mit der Sie festlegen können:
- Schriftart
- Geben Sie den Namen der Schriftart ein (z.B. Arial, Helvetica, etc.)
- Farben
- Sie können die englische Bezeichnung verwenden (black, yellow, white, blue, red, usw.)
- Oder der Hexadezimalwert (HEX), dem ein #-Zeichen vorangestellt ist (z. B. #000000, #009FE3, #FF00EA)
Die Farbcodes sind im Internet leicht zu finden. Sie können zum Beispiel die Tabelle unter https://www.w3schools.com/cssref/css_colors.asp einsehen.
Die Layouts CH10 und UNI11 verfügen auch über eine Rechnungseinstellung zur Festlegung der Schriftgrösse.
Fettgedruckte Texte einrichten
In den Layouts CH10 und UNI11 können Rechnungstexte fett gedruckt werden.
Bilder in Rechnungen einfügen
Mit dem Plan Advanced von Banana Buchhaltung Plus können Sie den Rechnungen, die Sie an Ihre Kunden senden, Bilder hinzufügen.
Durch diese Funktionalität ist die Rechnung noch besser anpassbar und der Kunde, der sie erhält, hat einen noch vollständigeren und klareren Überblick über die Fakturierung der Artikel.
Wir haben mehrere Informationsseiten zum Einfügen von Bildern in Rechnungen. Wir empfehlen, sie zu konsultieren, um das Verfahren zu verstehen oder mehr über das Thema zu erfahren.
Unsere Ressourcen sind wie folgt:
Abschluss der eingenommenen Rechnungen
Es gibt zwei Möglichkeiten, offene Rechnungen abzuschliessen:
Andere Ressourcen
Rechnungen ausdrucken
Rechnungsausdruck – flexibel und anpassbar
Der Rechnungsausdruck kann individuell angepasst und auf Ihre Anforderungen zugeschnitten werden. Sie haben folgende Möglichkeiten:
- Drucklayout auswählen
- Rechnungsausdruck personalisieren, indem Sie die Layout-Einstellungen anpassen.
- Für den Rechnungsausdruck stehen verschiedene Layouts zur Verfügung. Empfohlene Layouts sind:
- CH10-Layout - Für Benutzer in der Schweiz (mit Schweizer QR-Code)
- UNI11-Layout - Für Nutzer in anderen Ländern (entspricht CH10-Layout, aber ohne QR-Code).
Detaillierte Anpassungsmöglichkeiten finden Sie auf den folgenden Seiten:
Mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus können Sie mehrere Rechnungen gleichzeitig drucken und für jede Rechnung ein separates PDF erstellen! Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Rechnungen oder Kundenabrechnungen als separate PDFs drucken.
Dialogfenster 'Rechnungen ausdrucken'
Der Rechnungsausdruck erfolgt über Menü Rechnungen > Kunden > Rechnung ausdrucken.

Beim Öffnen des Dialogfensters Rechnungen ausdrucken haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Rechnung(en) auswählen, die gedruckt werden sollen.
- Layout festlegen, das für den Rechnungsausdruck verwendet wird.
- Layout-Einstellungen anpassen, um den Ausdruck individuell zu gestalten.
Nachdem Sie die gewünschten Druckoptionen ausgewählt haben, öffnet sich über die Schaltfläche OK eine Seitenansicht der Rechnung.
In der Seitenansicht der Rechnung können Sie:
- Die Rechnung(en) ausdrucken.
- Die Rechnung(en) als PDF speichern, um sie bequem per E-Mail zu versenden (siehe auch die Webseite Ausdrucken/Seitenansicht).
- Die Rechnung(en) in anderen Formaten speichern.
- Zurück zum Dialogfenster Rechnungen ausdrucken.
Registerkarte 'Ausdrucken'
Rechnungsnummern
Es können einzelne oder mehrere Rechnungen gedruckt werden. So vorgehen:
- Einzeldruck: Die gewünschte Rechnungsnummer angeben
- Mehrere Rechnungen: Rechnungsnummern mit Komma trennen (z.B. 1,3,6).
- Fortlaufende Rechnungen (von … bis …):
- Zum Drucken aufeinanderfolgender Rechnungen geben Sie die Rechnungsnummern mit Bindestrich an (z.B. 1-3).
Hinweis: Falls die Rechnungsnummer selbst einen Bindestrich enthält (z.B. '2016-1'), setzen Sie sie in geschweifte Klammern {}, um sie von einem Nummernintervall zu unterscheiden (z.B. '{2016-1}-{2016-3}').
- Zum Drucken aufeinanderfolgender Rechnungen geben Sie die Rechnungsnummern mit Bindestrich an (z.B. 1-3).
Rechnungen vom
Mit dieser Option können Rechnungen für eine bestimmte Zeitperiode ausgedruckt werden. Dazu müssen das Anfangs- und das Schlussdatum angegeben werden.
Ungedruckte Rechnungen
Es werden nur Rechnungen ausgedruckt, die in der Spalte 'Ausgedruckt' der Tabelle Buchungen keinen Eintrag enthalten. So werden alle Rechnungen gedruckt, die bisher nicht ausgedruckt wurden.
Layout
Mit dieser Option kann das Rechnungslayout geändert werden. Es stehen verschiedene vordefinierte Layouts zur Verfügung.
Layout-Präferenzen
Voraussetzungen für die Verwendung der Layout-Präferenzen:
- Banana Buchhaltung Plus (Version 10.1.7 oder neuer)
- Advanced-Aboplan
Mit dieser Option können die Einstellungen für das ausgewählte Layout angepasst werden.
Falls ein Layout keine anpassbaren Voreinstellungen hat, wird dieser Abschnitt im Dialogfeld nicht angezeigt.
- Drucken als
Hier kann die Art des Dokuments gewählt werden:- Automatisch: Druck im Standard-Rechnungsformat
- Lieferschein mit Beträgen: Druck als Lieferschein mit Beträgen
- Lieferschein ohne Beträge: Druck als Lieferschein ohne Beträge und Gesamtsumme
- Bestellbestätigung: Druck als Bestellbestätigung
- Offerte: Druck als Offerte
- Rechnung: Druck im Rechnungsformat
- Proforma-Rechnung: Druck als Proforma-Rechnung
- QR-Einzahlungsschein: Druck nur des QR-Einzahlungsscheins (für CH10-Layout).
- 1. Mahnung: Druck als erste Zahlungserinnerung
- 2. Mahnung: Druck als zweite Zahlungserinnerung
- 3. Mahnung: Druck als dritte Zahlungserinnerung
Bitte beachten Sie: Der gewählte Dokumententyp wird nicht gespeichert. Beim nächsten Mal wird die Auswahl automatisch auf "Automatisch" zurückgesetzt.
Verfügbare Layouts:
Weitere Layouts
Über die Schaltfläche Weitere Layouts... gelangen Sie zum Dialogfenster Erweiterungen verwalten, dort können Sie im Bereich Rechnungen:
- Neue Layouts installieren
- Vorhandene Layouts aktualisieren
- Eigene, individuelle Layouts hinzufügen.
Einstellungen
Die Schaltfläche 'Einstellungen' öffnet das Dialogfenster für die Layout-Einstellungen, in dem Sie den Druck der Rechnung individuell anpassen können.
Hinweis: Jedes Layout verfügt über eigene anpassbare Einstellungen.
Feld 'Ausgedruckt' nach dem Drucken aktualisieren
Die Spalte Ausgedruckt kann über den Menübefehl Daten > Spalten einrichten sichtbar gemacht werden.
Nach der Seitenansicht der Rechnung wird die Spalte Ausgedruckt ('Rechnung ausgedruckt' - in der Abbildung als 'InvoicedPrinted' bezeichnet) in der Tabelle Buchungen mit dem Text 1 aktualisiert. So können mit der Option Ungedruckte Rechnungen gezielt Rechnungen ausgewählt werden, bei denen die Spalte leer ist.
Registerkarte 'Optionen'
In diesem Bereich können sprachspezifische Texte hinzugefügt werden, z.B. der Schlusstext oder die Bankverbindung für die Zahlung.
Je nach Sprache des Kunden zeigt das Programm die hinterlegten Texte im letzten Teil der Rechnung an.
Es kann jeweils nur ein Texttyp pro Sprache eingefügt werden.
Die hier hinterlegten Texte werden in allen Rechnungen gedruckt, unabhängig vom verwendeten Drucklayout.
So wird der Schlusstext eingefügt:
- Menü Berichte > Kunden > Rechnungen ausdrucken auswählen.
- In der Registerkarte Optionen unter Sprache (Vordefiniert) die Kundensprache festlegen (siehe Abbildung 'Language (default)').
- In der Registerkarte Optionen, im Bereich 'Text am Ende' den gewünschten Schlusstext eingeben (siehe Abbildung 'Final text') .
- Mit Schaltfläche OK bestätigen.
Der eingegebene Text erscheint in der Seitenansicht der Rechnung.

Unterschiedliche Schlusstexte eingeben
Um verschiedene Schlusstexte für Ihre Rechnungen zu hinterlegen, besuchen Sie bitte die folgende Seite:
PDF-Datei exportieren
Das Programm zeigt eine Vorschau der Rechnungen oder Kontoauszüge an. In der Druckvorschau können Sie mit dem Befehl PDF-Datei exportieren zwischen folgenden Optionen wählen:
- Eine einzige Datei, die alle Rechnungen oder Kontoauszüge eines Kunden enthält.
- Separate Dateien, jeweils eine pro Rechnung oder Kontoauszug eines Kunden.
Lieferscheine ausdrucken
Mit der integrierten Rechnungserstellung wird eine erstellte Rechnung automatisch in der Buchhaltung und im Kundenkonto erfasst.
Es ist möglich, eine Rechnung mit dem Vermerk "Lieferschein" unter Verwendung der Layouts CH10 und UNI11 zu drucken, wobei die Rechnungsdaten genutzt werden.
Hinweis: Es ist jedoch nicht möglich, einen Lieferschein zu erstellen, der keine Buchhaltungsauswirkungen hat – jeder erfasste Eintrag wird in der Buchhaltung verbucht, das Kundenkonto belastet und andere Konten entsprechend aktualisiert.
Voraussetzungen für die Nutzung der Layout-Präferenzen:
- Banana Buchhaltung Plus (Version 10.1.7 oder neuer)
- Advanced-Aboplan
Lieferschein ausdrucken
Um einen Lieferschein zu drucken, wählen Sie in der Tabelle Rechnungen die entsprechende Zeile aus und folgen Sie diesen Schritten:
- Menü Rechnungen > Kunden > Rechnungen ausdrucken... ausführen
- Das gewünschte Layout auswählen: CH10 oder UNI11
- Unter Layout-Präferenzen Drucken als, die Art des Dokuments auswählen:
- Lieferschein mit Beträgen: Der Lieferschein wird mit Beträgen in den Einzelpositionen sowie der Gesamtsumme gedruckt.
- Lieferschein ohne Beträge: Der Lieferschein enthält lediglich die Details der versendeten Ware, jedoch keine Beträge.
- Mit OK bestätigen.
Lieferanschrift
Falls der Lieferschein mit einer anderen Adresse als der Rechnungsadresse gedruckt werden soll, muss die Lieferadresse in der Tabelle Buchungen über die Spalte Typ eingegeben werden.
In diesem Fall wird auf dem Lieferschein die in der Tabelle Buchungen hinterlegte Adresse verwendet, anstelle der in der Tabelle Konten (Ansicht Adressen) erfassten Kundenadresse.
Drucklayout und Anpassung
Alle Einstellungen der Layouts CH10 und UNI11 bleiben beim Druck des Lieferscheins erhalten.
Individuelle Anpassungen können über die Layout-Einstellungen vorgenommen werden.
Unter Texte > Lieferschein können Anfangs- und Schlusstexte für den Lieferschein definiert werden.
Beispiel eines Ausdrucks:
Offerten ausdrucken
Mit der integrierten Rechnungserstellung wird eine erstellte Rechnung automatisch in der Buchhaltung und im Kundenkonto erfasst.
Es ist möglich, eine Rechnung mit dem Vermerk "Offerte" unter Verwendung der Layouts CH10 und UNI11 zu drucken, wobei die Rechnungsdaten genutzt werden.
Hinweis: Es ist jedoch nicht möglich, eine Offerte zu erstellen, die keine Buchhaltungsauswirkungen hat – jeder erfasste Eintrag wird in der Buchhaltung verbucht, das Kundenkonto belastet und andere Konten entsprechend aktualisiert.
Voraussetzungen für die Nutzung der Layout-Präferenzen mit dem Vermerk "Offerte":
- Banana Buchhaltung Plus (Version 10.1.7 oder neuer)
- Advanced-Aboplan
Die Daten der Offerten werden genauso wie die Rechnungsdaten in der Tabelle Rechnungen erfasst.
Wenn die Angaben auf der Offerte mit denen der Rechnung übereinstimmen, können dieselben Daten sowohl für den Ausdruck der Offerte als auch der Rechnung verwendet werden.
Offerte ausdrucken
Um eine Offerte zu drucken, wählen Sie in der Tabelle Rechnungen die entsprechende Zeile aus und folgen Sie diesen Schritten:
- Menü Rechnungen > Kunden > Rechnungen ausdrucken... ausführen
- Das gewünschte Layout auswählen: CH10 oder UNI11
- Unter Layout-Präferenzen Drucken als... die Option 'Offerte' auswählen
- Mit OK bestätigen.
Die Offerte wird immer OHNE QR-Einzahlungsschein für die Schweiz gedruckt.
Drucklayout und Anpassung
Alle Einstellungen der Layouts CH10 und UNI11 bleiben auch beim Druck der Offerte erhalten.
Individuelle Anpassungen können über die Layout-Einstellungen vorgenommen werden.
Unter Texte > Lieferschein können Anfangs- und Schlusstexte der Offerte definiert werden.
Mahnungen/Zahlungserinnerungen ausdrucken
In Banana Buchhaltung Plus können Sie Mahnungen bzw. Zahlungserinnerungen auf zwei verschiedene Arten ausdrucken:
Mahnungen/Zahlungserinnerungen aus dem Dialogfenster Rechnungen ausdrucken
Banana Buchhaltung Plus ermöglicht es Ihnen, mit den Layouts CH10 und UNI11 auch Mahnungen/Zahlungserinnerungen auszudrucken.
Voraussetzungen für die Nutzung der Layout-Präferenzen:
- Banana Buchhaltung+ (Version 10.1.7 oder neuer)
- Advanced-Aboplan
Anhand der in der Tabelle Buchungen eingegebenen Rechnungsdaten können Mahnungen ausgedruckt werden.
Mahnungen bzw. Zahlungserinnerungen ausdrucken
Wählen Sie in der Tabelle Buchungen die Zeile mit der Rechnung aus, für die Sie eine Mahnung ausdrucken möchten. So vorgehen:
- Menü Berichte > Kunden > Rechnungen ausdrucken... ausführen
- Das gewünschte Layout auswählen: CH10 oder UNI11
- Unter Layout-Präferenzen Drucken als... die gewünschte Option auswählen:
- 1. Mahnung
- 2. Mahnung
- 3. Mahnung
- Mit OK bestätigen
Anpassung des Ausdrucks
Alle Einstellungen der Layouts CH10 und UNI11 bleiben auch beim Ausdruck der Mahnung/Zahlungserinnerung erhalten.
Um Änderungen vorzunehmen, gehen Sie zu den Layouts-Einstellungen.
Unter Texte > Mahnungen können Sie den Anfangs- und Schlusstext für die Mahnung anpassen.
Beispiel eines Ausdrucks:

Rechnungen im PDF-Format exportieren
Dieses Dialogfenster erscheint in der Druckvorschau, wenn Sie Rechnungen und Kundenauszüge als PDF exportieren möchten.
So exportieren Sie Rechnungen als PDF:
- Wählen Sie im Menü Berichte > Kunden > Rechnungen ausdrucken.
- Geben Sie die Rechnungsnummern oder Mahnungen an, die Sie drucken möchten (z.B. 1-10).
- Bestätigen Sie mit OK.
- Klicken Sie in der Druckvorschau auf das PDF-Symbol.
Einzelne Rechnungen oder Kundenauszüge als PDF exportieren
Mit dieser Funktion können Sie eine Rechnung oder einen Kundenauszug als PDF-Datei exportieren.
Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn eine einzelne Rechnung oder ein einzelner Kundenauszug für den PDF-Export ausgewählt wurde.
So exportieren Sie eine einzelne Rechnung oder einen einzelnen Kundenauszug als PDF:
- Klicken Sie in der Druckvorschau/Seitenansicht auf Exportieren > PDF erstellen.
- Klicken Sie auf Blättern (Browse) und wählen oder erstellen Sie den Ordner, in dem die Datei gespeichert werden soll.
- Geben Sie den Dateinamen für die PDF-Datei ein. Der Name wird im Feld Dateiname automatisch angezeigt.
- Aktivieren Sie die Option Datei sofort anzeigen, um die erstellte PDF-Datei direkt zu öffnen.
- Bestätigen Sie mit OK.

Mehrere Rechnungen oder Kundenauszüge in eine einzige PDF exportieren
Mit dieser Funktion können Sie mehrere Rechnungen oder Kundenauszüge in eine einzige PDF-Datei exportieren.
Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn mehrere Rechnungen oder Kundenauszüge für den PDF-Export ausgewählt wurden.
So exportieren Sie mehrere Rechnungen oder Kundenauszüge in eine einzige PDF:
- Klicken Sie in der Druckvorschau/Seitenansicht auf Exportieren > PDF erstellen.
- Aktivieren Sie die Option Als einzelne Datei speichern.
- Klicken Sie auf Blättern (Browse) und wählen oder erstellen Sie den Ordner, in dem die Datei gespeichert werden soll.
- Geben Sie den Dateinamen für die PDF-Datei ein. Der Name wird im Feld Dateiname automatisch angezeigt.
- Aktivieren Sie die Option Datei sofort anzeigen, um die erstellte PDF-Datei direkt zu öffnen.
- Bestätigen Sie mit OK.

Mehrere Rechnungen oder Kundenauszüge als separate PDFs exportieren
Mit dieser Funktion können Sie mehrere Rechnungen oder Kundenauszüge in einem einzigen Arbeitsgang exportieren. Für jedes Dokument wird dabei automatisch eine eigene PDF-Datei erstellt.
Diese Option ist nur verfügbar:
- mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus
- wenn mehrere Rechnungen oder Kundenauszüge für den PDF-Export ausgewählt wurden.
Um Rechnungen oder Kundenauszüge als separate PDFs zu exportieren, gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie in der Druckvorschau auf Exportieren > PDF erstellen.
- Aktivieren Sie die Option Als einzelne Dateien speichern.
- Klicken Sie auf Blättern (Browse) und wählen oder erstellen Sie den Ordner, in dem die Dateien gespeichert werden sollen.
- Im Feld Dateinamen können Sie den Dateinamen mithilfe der im Dialogfenster verfügbaren Variablen anpassen.
- Klicken Sie auf Variablen, um die vollständige Liste der Variablen anzuzeigen.
- Mit einem Doppelklick wählen Sie die gewünschten Variablen und setzen Sie den Dateinamen zusammen. Dabei wird die Vorschau des resultierenden Dateinamens automatisch aktualisiert.
Beispiel: <doc_date> für das Belegdatum, <customer_name> für den Kundennamen und <doc_number> für die Belegnummer.
- Aktivieren Sie die Option Datei sofort anzeigen, um die erstellten PDFs direkt zu öffnen.
- Bestätigen Sie mit OK.

Liste der verfügbaren Variablen
Um die Dateinamen anzupassen, können Sie die folgenden Variablen verwenden:
- cur_date: aktuelles Datum beim Erstellen der PDF-Dokumente
- cur_time: aktuelle Uhrzeit beim Erstellen der PDF-Dokumente
- customer_city: Wohnort/Ort des Kunden
- customer_email: E-Mail-Adresse des Kunden
- customer_familyname: Nachname des Kunden
- customer_firstname: Vorname des Kunden
- customer_name: Vollständiger Name des Kunden bzw. Firmenname
- customer_number: Kundennummer
- customer_organisation: Firmenname
- doc_amount: Betrag des Dokuments
- doc_date: Datum des Dokuments
- doc_number: Dokumentnummer
- doc_title: Dokumenttitel (Rechnungstitel inkl. Nummer sowie Kundenname bzw. Firmenname)
- name: Standarddateiname (Dokumenttitel inkl. Nummer sowie Kundenname bzw. Firmenname)
Andere Dokumenttypen exportieren
In der Druckvorschau können Sie jedes Dokument mit dem Befehl PDF erstellen als PDF exportieren.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Bezahlte Kundenrechnungen erfassen
Offene Debitorenrechnungen (Kundenrechnungen) können auf zwei Arten abgeschlossen werden:
- Manueller Ausgleich durch eine direkte Buchung.
- Automatischer Ausgleich durch den Import des Kontoauszugs im ISO-20022-Format
Manuelle Erfassung von Zahlungseingängen
Um Zahlungseingänge von Rechnungen manuell zu verbuchen, lesen Sie bitte die folgenden Seiten zu diesen Themen:
- MWST-Abrechnungsmethode nach vereinbarten Entgelten (Kompetenzprinzip)
- MWST-Abrechnungsmethode nach vereinnahmten Entgelten (Kassenprinzip)
- Vereinsbuchhaltung mit Mitglieder-Kostenstellen
Zahlungen im ISO 20022-Format (Schweiz) importieren
Um offene Kundenrechnungen automatisch durch den Import von Kontoauszugsdaten auszugleichen, folgen Sie diesen Schritten:
- Daten herunterladen – Laden Sie die ISO-20022-Daten direkt von der Webseite Ihrer Bank herunter und speichern Sie sie auf Ihrem Computer.
In der Schweiz werden die Formate ISO 20022 camt052, camt053 und camt054 unterstützt (siehe Schweizer Realität). - Erweiterung installieren – Installieren Sie in Banana Buchhaltung Plus die Erweiterung Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+).
- Parameter einrichten – Konfigurieren Sie die erforderlichen Erweiterungsparameter für eine korrekte Integration.
- Bewegungen importieren – Wählen Sie die Erweiterung Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+), um die Bewegungen zu importieren und offene Kundenrechnungen automatisch abzugleichen.
Automatische Buchungen beim Import
Das Programm erstellt automatisch Buchungen in der Tabelle Buchungen und fügt die Daten in die entsprechenden Spalten ein:
- Spalte Datum – Datum, an dem die Rechnung beglichen wurde.
- Spalte Rechnung – Rechnungsnummer, abgeleitet aus der QR-Referenznummer (siehe Parameter).
- Spalte Beschreibung – Die QR-Referenznummer.
- Spalte Haben – Das Kundenkonto, ermittelt anhand der QR-Referenznummer (siehe Parameter).
Das extrahierte Kundenkonto wird gemäss den Parametern als Konto, Kategorie oder Kostenstelle gespeichert. - Spalte Betrag – Der Rechnungsbetrag.
- Spalte Soll – Das Gegenkonto (Bankkonto, auf dem der Betrag eingegangen ist), falls diese Option beim Import aktiviert wurde.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Bankauszug Camt ISO 20022 (Schweiz).
QR-Referenzen
Die Codes der QR-Referenzen werden auf den folgenden Seiten erläutert:
- IBAN-Konto: Verwendung des Referenztyps Structured Creditor Reference (SCOR).
- QR-IBAN-Konto: Verwendung des Referenztyps QRR.
Kundenkonto und Rechnungsnummer bearbeiten
Wenn Sie die Kundennummer sowohl im Postenbuch als auch in den Kosten- und Profitstellen ändern oder die Rechnungsnummer anpassen, stellen Sie sicher, dass keine offenen Rechnungen aus den Vorjahren vorhanden sind.
Kundenkonto bearbeiten ohne Anfangssaldi
Das Kundenkonto kann mit dem Befehl Umbenennen geändert werden.
Wenn bereits Buchungen mit dem alten Konto existieren, werden diese automatisch auf das neue Kundenkonto aktualisiert.
Es wird empfohlen, ein Kundenkonto zu Beginn des Jahres umzubenennen, sofern keine offenen Rechnungen vorhanden sind.
Kundenkontos bearbeiten mit Anfangssaldi
Wenn ein Kundenkonto mit Eröffnungssalden (offenen Rechnungen) umbenannt werden soll, kann das Konto nicht einfach geändert werden. Stattdessen muss ein neues Konto mit der neuen Nummerierung angelegt werden. Der Eröffnungssaldo wird anschliessend durch eine Buchung vom alten Konto auf das neue Konto übertragen.
- Fügen Sie in der Tabelle Konten das neue Konto mit der neuen Nummerierung hinzu.

- Erstellen Sie in der Tabelle Buchungen eine Buchung, um den Eröffnungssaldo vom alten Konto auf das neue Konto umzubuchen.
- Falls im neuen Jahr noch Rechnungen existieren, die sich auf das alte Konto beziehen, können diese dem neuen Konto zugeordnet werden. Dazu muss die Kontonummer in allen zugehörigen Buchungen geändert werden.
Wichtige Hinweise:
- Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Rechnungen bereits an den Kunden gesendet oder bezahlt wurden.
- Falls die Belegnummer auch die Kundennummer enthält, prüfen Sie, ob eine Änderung erforderlich oder möglich ist.

- Im Menü Aktionen > Kundenbericht > Offene Rechnungen pro Kunde wird ein Bericht angezeigt, der die Schliessung des alten Kontos sowie die Übertragung des Saldos auf das neue Konto dokumentiert.
- Ein Konto mit der alten Nummerierung und einem Nullsaldo kann im folgenden Jahr gelöscht werden, sofern der Anfangssaldo Null beträgt.

Ändern einer bereits gebuchten oder ausgestellten Rechnungsnummer
Wenn Sie die Nummer einer noch nicht bezahlten Rechnung ändern möchten, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
- Ersetzen Sie die Rechnungsnummer direkt in der ursprünglichen Buchung der Rechnung.
Diese Vorgehensweise wird nicht empfohlen, wenn die Rechnung mit der alten Nummer bereits in der Vorjahresdatei erfasst wurde.
- Stornierung und erneute Buchung
- Stornieren Sie die ursprüngliche Buchung der Rechnungsausstellung.
- Erfassen Sie eine neue Buchung mit folgenden Angaben:
- Spalte Rechnung – Geben Sie die neue Rechnungsnummer ein.
- Spalte Typ – Tragen Sie den Wert 15 ein (schliesst den Kundenbeleg).
- Spalte Soll – Geben Sie ein Transferkonto an.
- In der Spalte Haben – Geben Sie das Kundenkonto an.
- Spalte Betrag – Erfassen Sie den Rechnungsbetrag.
Diese Vorgehensweise wird empfohlen, wenn die Rechnung mit der alten Nummer in der Vorjahresdatei erfasst wurde, da sie sicherstellt, dass die Änderung korrekt nachvollzogen werden kann.

So erstellen Sie eine Gutschrift – mit MWST nach vereinbarten und vereinnahmten Entgelten
Mit Banana Buchhaltung können Sie eine Gutschrift sowohl bei der Verbuchung nach vereinbarten Entgelten (Kompetenzprinzip) als auch nach vereinnahmten Entgelten (Kassenprinzip) erstellen.
Nachfolgend sind die beiden Vorgehensweisen beschrieben:
Gutschrift nach vereinbarten Entgelten (Kompetenzprinzip)
Gutschriften haben einen eigenen Beleg-Typ, der sich von dem der Rechnungen unterscheidet.
Erfassung der Buchung
Erfassen Sie die Buchung wie eine normale Rechnung.
- Geben Sie in der Spalte Datum das Datum der Gutschrift ein.
- Geben Sie in der Spalte Typ (Beleg-Typ) den Wert 12 ein.
- Geben Sie in der Spalte Rechnung die Nummer der Gutschrift ein.
- Geben Sie in der Spalte Beschreibung den Text ein, der in den Gutschriftsdetails erscheinen soll.
- Geben Sie in der Spalte Betrag den entsprechenden Betrag ein.
- Geben Sie in der Spalte Soll das Erlöskonto und in der Spalte Haben das Kundenkonto ein.
Die Konten folgen der Buchungslogik einer Gutschrift. Dadurch wird der Betrag im Dokument negativ ausgewiesen.
MWST/USt-Korrektur (falls erforderlich)
Wenn Sie auch die MWST in der Gutschrift stornieren) müssen:
- Geben Sie in der Spalte MWST/USt-Code den MWST/USt-Code des Verkaufs mit einem vorangestellten Minuszeichen ein (im Beispiel: -V81).

Gutschrift ausdrucken
Um die Gutschrift zu drucken, verwenden Sie denselben Befehl wie für Rechnungen:
Falls auf der Gutschrift ein zusätzlicher Hinweis erscheinen soll, lesen Sie bitte den Abschnitt 'Registerkarte Optionen' in unserer Anleitung Rechnungen ausdrucken.
Gutschrift nach vereinnahmten Entgelten (Kassenprinzip)
Auch in diesem Fall haben Gutschriften einen spezifischen Beleg-Typ.
Erfassung der Buchung
Erfassen Sie die Buchung wie eine Rechnung, ohne ein Konto in den Spalten Soll und Haben einzugeben.
- Geben Sie in der Spalte Datum das Datum der Gutschrift ein.
- Geben Sie in der Spalte Typ (Beleg-Typ) den Wert 12 ein.
- Geben Sie in der Spalte Rechnung die Nummer der Gutschrift ein.
- Wenn die Gutschrift als Reduktion des Rechnungsbetrags angezeigt werden soll, muss die Nummer der Gutschrift mit der Rechnungsnummer übereinstimmen.
- Geben Sie in der Spalte Beschreibung den Text ein, der in den Gutschriftsdetails erscheinen soll.
- Geben Sie in der Spalte Betrag den entsprechenden Betrag ein.
- Geben Sie in der Spalte KS3 das Kundenkonto (KS3-Konto) mit einem vorangestellten Minuszeichen ein (im Beispiel: -110001).
MWST/USt-Korrektur (falls erforderlich)
Wenn Sie auch die MWST in der Gutschrift stornieren müssen:
- Geben Sie in der Spalte MWST/USt-Code den MWST-Code des Verkaufs in eckigen Klammern mit einem vorangestellten Minuszeichen ein (im Beispiel: [-V81]).

Gutschrift drucken
Auch in diesem Fall erfolgt das Drucken mit demselben Befehl wie für Rechnungen:
Falls auf der Gutschrift ein zusätzlicher Hinweis erscheinen soll, lesen Sie bitte den Abschnitt 'Registerkarte Optionen' in unserer Anleitung Rechnungen ausdrucken.
Rundungsdifferenzen bei Rechnungsbeträgen
Wenn beim Rechnungsausdruck eine Rundungsdifferenz auftritt, muss die Rundung in der Buchhaltung durch eine zusätzliche Buchungszeile erfasst werden. Andernfalls meldet das Programm einen Fehler und weist auf den noch zu verbuchenden Rundungsbetrag hin.
Einstellungen zur Rundung des Rechnungsbetrags
Im Menü Berichte > Kunden > Einstellungen, Registerkarte 'Erweitert', kann die Rundung des Rechnungsbetrags auf die gewünschte Einheit eingestellt werden – allerdings nur für die Basiswährung.
Falls keine Rundung des Endbetrags gewünscht ist, kann im Feld Rechnungsrundung (nur Basiswährung) der Wert 0.01 eingegeben werden, sodass der Rechnungsbetrag auf den Hundertstel genau gerundet wird.
Rundung bei Fremdwährungen
In der Tabelle Wechselkurse wird normalerweise in der Spalte Bez.Währung (Bezugswährung) die Basiswährung der Buchhaltung und in der Spalte Währung die Fremdwährung eingetragen.
Falls jedoch die Bezugswährung nicht der Basiswährung entspricht, kann die Rundung nicht über die Kundeneinstellungen vorgenommen werden (Menü Berichte > Kunden > Einstellungen > Erweitert). In diesem Fall muss die Rundung in der Spalte Runden der Tabelle Wechselkurse festgelegt werden. Diese Spalte kann über das Menü Daten > Spalten einrichten > 'Spalte Runden' aktiviert werden.
Falls der Rechnungsbetrag nicht gerundet werden soll, muss der Wert in der Spalte Runden auf 0.01 gesetzt werden.
Buchung einer positiven Rundung (Kundenkonten)
Bei einer positiven Rundung erfassen Sie diese in der Tabelle Buchungen wie folgt:
- In der Spalte Datum das 'Rechnungsdatum' eingeben.
- In der Spalte Rechnung die 'Rechnungsnummer' eintragen.
- In der Spalte Beschreibung den gewünschten Text hinzufügen.
- In der Spalte KtSoll (Soll-Konto) die 'Kundennummer' angeben.
- In der Spalte KtHaben (Haben-Konto) das 'Gegenkonto' (z.B. Verkauf, Beratung oder ein anderes Konto) eintragen.
- In der Spalte Betrag den Rundungsbetrag in Hundertsteln erfassen.

Buchung einer negativen Rundung (Kundenkonten)
Bei einer negativen Rundung erfassen Sie diese in der Tabelle Buchungen wie folgt:
- In der Spalte Datum das 'Rechnungsdatum' eingeben.
- In der Spalte Rechnung die 'Rechnungsnummer' eintragen.
- In der Spalte Beschreibung den gewünschten Text hinzufügen.
- In der Spalte KtSoll (Soll-Konto) das 'Gegenkonto' (z.B. Verkauf, Beratung oder ein anderes Konto) angeben.
- In der Spalte KtHaben (Haben-Konto) die 'Kundennummer' eintragen.
- In der Spalte Betrag den Rundungsbetrag in Hundertsteln erfassen.

Buchung einer positiven Rundung (Kostenstelle KS3)
Bei einer positiven Rundung erfassen Sie diese in der Tabelle Buchungen wie folgt:
- In der Spalte Datum das 'Rechnungsdatum' eingeben.
- In der Spalte Rechnung die 'Rechnungsnummer' eintragen.
- In der Spalte Beschreibung den gewünschten Text hinzufügen.
- In der Spalte KtSoll (Soll-Konto) nichts eingeben (leer lassen!).
- In der Spalte KtHaben (Haben-Konto) nichts eingeben (leer lassen!).
- In der Spalte Betrag den Rundungsbetrag in Hundertsteln erfassen.
- In der Spalte KS3 die Kunden-Kostenstelle eintragen.

Buchung einer negativen Rundung (Kostenstelle KS3)
Bei einer negativen Rundung erfassen Sie diese in der Tabelle Buchungen wie folgt:
- In der Spalte Datum das 'Rechnungsdatum' eingeben.
- In der Spalte Rechnung die 'Rechnungsnummer' eintragen.
- In der Spalte Beschreibung den gewünschten Text hinzufügen.
- In der Spalte KtSoll (Soll-Konto) nichts eingeben (leer lassen!).
- In der Spalte KtHaben (Haben-Konto) nichts eingeben (leer lassen!).
- In der Spalte Betrag den Rundungsbetrag in Hundertsteln erfassen.
- In der Spalte KS3 die Kunden-Kostenstelle mit vorangestelltem Minuszeichen (-) eingeben.

Artikelverwaltung direkt in die Buchhaltung integriert
In der Buchhaltungsdatei können Sie eine Tabelle zur Artikelverwaltung hinzufügen und die Artikel mithilfe einer Artikel-ID (Artikelnummer) mit einzelnen Buchungen verknüpfen. Die Artikel-ID wird dabei in der Artikel-Spalte eingetragen.

Diese Funktion ist sehr leistungsstark und nützlich, da sie folgende Automatisierungen ermöglicht:
- Eine Produktliste oder ein Inventar mit Beschreibungen, Mengen, Preisen und Gruppierungen direkt in die Buchhaltung zu integrieren.
- In der Tabelle Buchungen genügt es, beim Erfassen von Rechnungen die Artikel-ID (Artikelkennzeichen) in der Spalte Artikel anzugeben – Beschreibung, Preis und das zugehörige Konto werden automatisch übernommen.
- Wird in der Buchungszeile (Tabelle Buchungen) eine Menge (positiv oder negativ) eingegeben, aktualisiert das Programm automatisch den aktuellen Mengenbestand. Die Funktion dient somit als eine Art kleines Lagerverwaltungssystem (Mini-Lager).
Einige Erweiterungen, wie z.B. jene zur Wertpapierverwaltung, nutzen diese Funktion, um:
- eine Liste der Wertpapiere zu verwalten.
- ein Inventar zu führen.
- den buchhalterischen Gewinn oder Verlust beim Verkauf zu berechnen.
Aktivierung der Funktion
Diese Funktion wird über das Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen... aktiviert.
Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:
- Tabelle Artikel hinzufügen
Fügt die Artikel-Tabelle zur Buchhaltungsdatei hinzu. - Tabelle Artikel und Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen hinzufügen
Fügt gleichzeitig die Artikel-Tabelle und die entsprechenden Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen hinzu.
Tabelle Artikel in der Buchhaltungsdatei
Die Tabelle Artikel ist eine Art Mini-Lager, das in die Buchhaltung integriert ist.
Sie dient dazu:
- Die Liste der Produkte mit den jeweiligen Preisen zu verwalten.
- Die Produkte in Gruppen zusammenzufassen.
- Wird in der Tabelle Buchungen den Artikel eingegeben, übernimmt das Programm automatisch die Beschreibung und den Preis.
- Wird in der Tabelle Buchungen die Menge eingegeben, aktualisiert das Programm automatisch die aktuelle Menge in der Artikel-Tabelle.

Um die Tabelle Artikel zu benutzen, ist folgendes erforderlich:
- Die Artikel-Tabelle hinzufügen.
- Der Buchungen-Tabelle die Artikel-Spalten hinzufügen.
- Die Artikel-Spalte in der Buchungen-Tabelle mittels Menübefehl Daten > Spalten einrichten sichtbar machen.
Der Inhalt der Spalte Artikel hat einem Artikel zu entsprechen, der in der Artikel-Tabelle definiert ist bzw. vorhanden ist.
Die Artikel-Tabelle hinzufügen
Wird aus Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen... > Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen hinzufügen ausgeführt, so wird die Artikel-Tabelle erstellt und hinzugefügt.
In der Artikel-Tabelle können Artikel, Produkte oder anderes eingefügt werden. Sie kann auch als einfache Lagerkontrolle verwendet werden.
Spalten der Tabelle Artikel
Die Standard-Spalten sind die folgenden:
- Gruppe: Um Totalsummen-Zeilen zu erstellen.
- ID (Artikel-ID): Die Artikel-Nummer bzw. Artikel-ID.
- Beschreibung: Die Artikelbeschreibung.
- Summ. in: Die Gruppe, in welcher die Totalisierung erfolgen soll.
- Konto: Das Konto, das in den Buchungen übernommen wird.
- Assetkonto: Das Bilanzkonto, das angibt, wo dieser Artikel verbucht wird.
Es verbindet die doppelte Buchhaltung mit der Lagerbuchhaltung der Artikel.
Wenn ein Assetkonto vorhanden ist:- Die Währung des Assetkontos muss mit derjenigen des Artikels übereinstimmen.
- Der Eröffnungssaldo des Assetkontos muss der Summe der Anfangswerte aller Artikel mit demselben Assetkonto entsprechen.
- Der Saldo des Assetkontos muss der Summe der Buchwerte aller Artikel mit demselben Assetkonto entsprechen.
- Buchungen, die sich auf diesen Artikel beziehen und eine Menge enthalten, müssen zwingend das Assetkonto verwenden.
- Assettyp: Definiert den Typ des Asset. Dies ist eine interne Klassifizierung des Programms, die von der Erweiterung für Investment Accounting zur Berechnung der Werte verwendet wird; es handelt sich nicht um eine Standardklassifizierung und sie hat keinen Reporting-Zweck. Die derzeit unterstützten Werte sind:
- 1: Aktien, ETFs, Fonds,...
Investitionen gemessen nach Menge. - 2: Anleihen, Schuldverschreibungen,...
Investitionen gemessen nach Nennwert.
- 1: Aktien, ETFs, Fonds,...
- Währung: Die zu verwendende Währung (nur bei Dateityp der Buchhaltung mit Fremdwährungen).
- MWST/USt-Code: Der zu verwendende MWST/USt-Code (nur bei Dateityp der Buchhaltung mit MWST/USt).
- Einheit: Ein Kennzeichen für die Definition der Art, auf welche sich die Anzahl bezieht.
- Verkaufspreis: Der Verkaufspreis pro Einheit.
- Wird in der Tabelle Buchungen übernommen, wenn die Artikel-ID eingegeben wird.
- Kosten: Die Kosten pro Stück.
- Ein Wert, der nur als Referenz dient und vom Programm nicht verwendet wird.
- Anfangsmenge: Die anfängliche Stückzahl des Artikels.
- Preis/Einheit Anfang: Der anfängliche Stückpreis des Artikels.
- In der Mehrwährungsbuchhaltung wird er in der Währung des Artikels ausgedrückt
- Anfangswert Währung: In der Mehrwährungsbuchhaltung: die Anfangsmenge multipliziert mit dem Anfangseinheitspreis in der Währung des Artikels.
- Anfangswert: In der Basiswährung. In der Mehrwährungsbuchhaltung stellt er den Anfangswert in Währung dar, umgerechnet zum Eröffnungskurs, der in der Tabelle Wechselkurse angegeben ist.
- Anzahl aktuell: Die vom Programm unter Berücksichtigung der Anfangsmenge und der in der Buchungen-Tabelle erfassten Transaktionen berechnete aktuelle Stückzahl des Artikels. Es wird die Spalte 'Anzahl' der Buchungen-Tabelle benutzt.
- Anzahl Bewegung: Die Gesamtsumme aller Mengenbewegungen. Dieser Wert wird vom Programm auf Basis der Einträge in der Spalte Anzahl der Tabelle Buchungen automatisch berechnet.
- Preis/Einheit aktuell: Der aktuelle Preis des Artikels.
- In der Mehrwährungsbuchhaltung wird er in der Währung des Artikels ausgedrückt.
- Er muss vom Benutzer manuell eingegeben oder aus anderen Programmen importiert werden.
- Er wird auch als Abschlusswert der Buchhaltung verwendet und in der Wertpapierbuchhaltung zur Berechnung eines eventuellen nicht realisierten Gewinns oder Verlusts im Vergleich zum Buchwert.
- Aktueller Wert Währung: Vom Programm berechnet. Die aktuelle Menge multipliziert mit dem aktuellen Preis in Währung.
- Aktueller Wert: Der aktuelle Wert zum in der Tabelle Wechselkurse angegebenen aktuellen Kurs.
In der Tabelle sind keine Spalten vorhanden, die den durchschnittlichen Buchwert oder den nach den LIFO- bzw. FIFO-Methoden berechneten Wert angeben. Diese Werte werden gegebenenfalls von spezifischen Erweiterungen berechnet, wie z. B. der Erweiterung für die Wertpapierbuchhaltung, welche den Buchwert auf Grundlage der Buchungen berechnet.
Artikel-Spalten der Tabelle Buchungen
Die Artikel-Spalten der Tabelle Buchungen werden verwendet, um Menge und Preis einzugeben.
- Sie können in der Tabelle Buchungen über das Menü Werkzeuge → Funktionen hinzufügen/entfernen → Artikel-Spalten hinzufügen hinzugefügt werden.
- Der Buchungsbetrag wird auf der Grundlage der Werte in den Spalten Menge und Stückpreis berechnet.
- Wenn die Tabelle Artikel vorhanden ist, wird die Menge wie in einer Lagerverwaltung verwendet und erhöht oder verringert die aktuelle Menge.
Weitere Informationen finden Sie unter:
In der Tabelle Buchungen hinzugefügte Spalten
- ArtikelId
- Dies ist der Artikel, der in der Artikeltabelle enthalten ist.
- Standardmäßig ist in der Tabelle Buchungen die Spalte ArtikelId nicht sichtbar.
Mit dem Befehl Daten → Spalten einrichten kann man die Spalte sichtbar machen, um sie zu verwenden. - Wenn keine Artikeltabelle vorhanden ist, dient sie nur als Referenz.
- Menge
- Ein positiver Wert (+) wird zur Artikelmenge hinzugefügt.
- Ein negativer Wert (–) wird von der Artikelmenge abgezogen.
- Ein neutraler Wert (±) wird zur Berechnung des Buchungsbetrags berücksichtigt, beeinflusst jedoch nicht die Menge in der Artikeltabelle.
- Zusammen mit dem Stückpreis wird er zur Berechnung des Buchungsbetrags verwendet.
- Wenn eine ArtikelId vorhanden ist, erhöht (positive Werte) oder verringert (negative Werte) die Menge den Bestand in der Artikel-Tabelle.
- Neutrale Werte (±123) werden zur Berechnung des Buchungsbetrags verwendet, ändern jedoch die Menge in der Artikel-Tabelle nicht.
- Einheit
Eine Abkürzung, die angibt, worauf sich das Stück bezieht (z. B. Stk., m, h). - Preis/Einheit
Kann ein positiver, negativer oder neutraler Wert sein.

Umsatzabstimmung mit den MWST-Abrechnungen
MWST/USt-Verwaltung
Banana Buchhaltung Plus bietet modernste Funktionen für eine schnelle und einfache Verwaltung der Mehrwertsteuer. Das Programm vereinfacht und automatisiert den Berechnungsprozess, die Buchungen, die Erstellung der MWST/USt-Zusammenfassung und des Mehrwertsteuerabrechnungsformulars sowie deren Einreichung der periodischen Mehrwertsteuerabrechnung bei den zuständigen Behörden, wodurch manuelle Fehler reduziert und die Einhaltung der Steuervorschriften gewährleistet werden.
Es stehen für alle Buchhaltungsapplikationen Vorlagen mit MWST-Option zur Verfügung, in welchen die MWST/USt-Codes bereits den aktuellen Sätzen entsprechend definiert sind.
Die für die Schweiz neuen Mehrwertsteuersätze (gültig ab 2024) sind in Banana Buchhaltung Plus bereits verfügbar. Auch die neue Mehrwertsteuer-Erweiterung für die digitale Einreichung der Mehrwertsteuerabrechnung ist ebenfalls verfügbar.
Erfassung von Buchungen mit MWST
Mit Banana Buchhaltung ist die Mehrwertsteuer-Verwaltung dank vollständiger Automatisierung sehr einfach. Die Bewegungen mit MWST werden in der Tabelle Buchungen erfasst, im wichtigsten Knotenpunkt der gesamten Buchhaltung, erfasst, indem man für jede MWST-Bewegung den entsprechenden MWST-Code erfasst, der sich auf den Verkauf oder den Kauf bezieht, je nach geltenden Sätzen.
Es stehen hierfür mehrere vordefinierte Spalten zur Verfügung, deren Anzeige individuell personalisiert werden kann.
Das Programm bietet ausserdem folgende Möglichkeiten:
- Erfassen von mehrerer MWST-Sätze in derselben Buchung
- Hinzufügen des PDFs der Rechnung in der Spalte Link.

In der Tabelle Buchungen gibt es spezifische Spalten für die MWST für verschiedene MWST-bezogene Informationen.
Um eine Buchung mit MWST zu erfassen, geben Sie die folgenden Daten ein:
- Das Datum der Buchung
- Die Rechnungsnummer
- Die Spalte Link bietet die Möglichkeit, den digitalen Link zum PDF-Buchhaltungsdokument zu erfassen
- Das Soll-Konto und Haben-Konto, wo Sie das Konto und den Gegenposten angeben können
- Der Betrag
- Den MWST-Code für den Kauf oder Verkauf (in der Tabelle MWST/USt-Codes enthaltene Codes).
Für jede Buchung führt das Programm die folgenden Automatismen aus:
- Exakte Verbuchung der auf Käufen bezahlten und auf Verkäufen kassierten MWST/USt
- Automatische Berechnung des MWST/USt-Betrages
- Aufschlüsselung des MWST/USt-Betrages vom Aufwand oder vom Ertrag
- Ausweisung der MWST/USt-pflichtigen Beträge sowie der auf den MWST-Konten verbuchten MWST/USt-Beträge.
Vordefinierte MWST-Konten und Einstellungen
In den Dateivorlagen mit MWST/USt von Banana Buchhaltung Plus sind die MWST-Konten bereits in der Tabelle Konten eingerichtet.
Unter den Passiv-Konten besteht das automatische MWST/USt-Split-Konto und das MWST-Schuldkonto (oder MWST-Forderungskonto).
Um die Buchungen mit MWST zu beschleunigen, ist es möglich, jedem Konto mit das MWST-Bewegungen in der Tabelle Konten einen MWST/USt-Code zu hinterlegen. Mit dieser Einstellung können Sie die Eingabe des MWST/USt-Codes automatisieren, wenn Sie beim Buchen die Kontonummer in der Tabelle Buchungen erfassen.
Weitere Einzelheiten diesbezüglich finden Sie auf der Webseite MWST/USt-Code mit Konto verbinden.

Tabelle MWST/USt-Codes
In der Tabelle MWST/USt-Codes sind die MWST/USt-Codes für die geltenden Sätze und andere Parameter für die Berechnung der MWST/USt definiert.
- Es gibt Spalten, in welchen die MWST/USt-Codes mit Einstellungen für ein Berechnung brutto, netto oder ausschliesslich MWST definiert werden können.
- Es sind sowohl für die Abrechnung nach effektiver Methode als auch mit Saldo-/Pauschalsteuer verfügbar.
- Die Dateivorlagen für die Schweiz verfügen über die MWST/USt-Codes-Tabelle mit folgenden bereits gemachten Einstellungen:
- Die MWST/USt-Codes, die sich auf die geltenden Steuersätze beziehen
- Für jeden MWST/USt-Code wurde in der Spalte GR1 die Referenzziffer festgelegt, die es ermöglicht, die MWST-Daten auf dem Faksimile des MWST-Abrechnungsformulars und auch in der XML-Datei wiederzugeben, welche an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) zu übermitteln ist.
- Für jedes Land gibt es Dateien mit MWST-Codes, die bereits entsprechend den nationalen Meldeanforderungen eingerichtet sind.
Automatisierte Mehrwertsteuerabrechnung und Einreichung
Das Programm erstellt automatisch verschiedene Berichte mit sehr detaillierten Zusammenfassungen nach MWST-Code, Konto, Prozentsätzen, Buchungen und Periode. Die MWST/USt-Zusammenfassungen können durch die Anzeige spezifischer Spalten für die von Ihnen gewünschten Daten individuell angepasst werden. MWST/USt-Zusammenfassungen sind nützlich für das Verständnis der MWST-Bewegungen (fällige Umsatzsteuer, abziehbare Vorsteuer und zu zahlende MWST) und ermöglichen eine wirksame Kontrolle und im Falle von Prüfungen durch die Steuerbehörden sind gezielte Details verfügbar, welche die Prüfungsarbeit erleichtern.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite MWST/USt-Zusammenfassung.

Die MWST-Funktionen von Banana Buchhaltung Plus bieten diverse Vorteile
- Effizienz
Sie ersparen sich das manuelle Erstellen von Berechnungen und Abrechnungen, was Zeit und Mühe spart. - Korrekte Berechnungen und Abrechnungen
Fehler werden vermieden, da das Programm die Berechnungen automatisch und genau auf der Grundlage der erfassten Daten vom Programm durchführt. - Konformität mit den aktuellen Vorschriften
Das Programm wird entsprechend den aktuellen Sätzen aktualisiert. Es genügt, die Tabelle mit den MWST/USt-Codes zu aktualisieren, und die Berechnungen und Abrechnungen werden korrekt und vorschriftsmässig durchgeführt. - Erweiterungen für länderspezifische Mehrwertsteuerberichte
Hierbei handelt es sich um zusätzliche Module, die je nach Land unterschiedlich sind und die Mehrwertsteuerdaten in dem von den Steuerbehörden geforderten Format ausdrucken oder exportieren. Bitte beachten Sie diesbezüglich die länderspezifischen MWST-Dokumentationen. - Archivierung von MWST-Ausdrucken
Alle Ausdrucke mit MWST-Daten können in PDF oder anderen Formaten gespeichert und archiviert werden. Durch die Archivierung sind die Daten im Falle von Steuerprüfungen jederzeit verfügbar.
Berechnungsmodi
Banana Buchhaltung ist ein leistungsfähiges Berechnungsprogramm und auch in der MWST-Verwaltung können Sie die Möglichkeiten nutzen, um immer genaue und korrekte MWST-Berechnungen und -Abrechnungen zu erhalten
Es gibt zwei Berechnungsmodi:
- Effektive Methode - Berechnungen und -Verbuchung der MWST auf der Basis von vereinbarten und vereinnahmten Entgelten
- Saldo-/Pauschalsteuermethode - Berechnungen und -Verbuchung der MWST auf Basis von den der Mehrwertsteuerbehörde gewährten Sätzen
Buchungsmethoden
- Vereinbarte Entgelte
Ermöglicht die Führung eines Kunden- und Lieferantenbuchs.
Kosten und Einnahmen werden mit dem entsprechenden MWST/USt-Code bei Ausstellung und Erhalt der Rechnung verbucht.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Kunden und Lieferanten bei MWST nach vereinbarten Entgelten.
- Vereinnahmte Entgelte
Die Führung eines Kunden- und Lieferantenbuchs ist nicht obligatorisch, aber wenn diese dennoch zu führen wünscht, ist es wichtig, dass man sie mit Kostenstellen einrichtet.
Kosten und Einnahmen werden mit dem entsprechenden MWST/USt-Code erfasst, wenn sie vereinnahmt oder bezahlt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Kunden und Lieferanten bei MWST nach vereinnahmten Entgelten.
Nicht unterstützte Funktionen
Folgende Funktionalitäten sind aktuell nicht verfügbar:
- In der Buchhaltung mit mehreren Währungen muss das Konto, auf dem die MWST netto verbucht wird (in der Regel das Erlös- und das Aufwandskonto) in der Basiswährung sein.
Es ist hingegen nicht möglich, die MWST von Konten abzuziehen, welche nicht in Basiswährung sind. - Der MWST-Betrag wird aufgrund der verbuchten MWST-Codes vom Programm berechnet und bei der Neuberechnung der Buchhaltung mittels Befehl Buchhaltung nachkontrollieren neu berechnet. Auf diese Weise kann der Revisor oder andere Personen, welche die Buchhaltung prüfen, sicher sein, dass die Berechnungen immer nach der gleichen Logik erfolgen.
- Es ist nicht möglich, einen anderen als den vom Programm berechneten MWST-Betrag einzugeben, welcher z.B. auf der Lieferantenrechnung welche verbucht wird, resultiert. Dabei handelt es sich in der Regel nur um eine Differenz von wenigen Hundertsteln, die auf unterschiedliche Rundungsmethoden zurückzuführen ist.
Vollständige Liste der derzeit nicht verfügbaren Funktionen
Lesen Sie auch:
Dokumentation MWST/USt je nach Land
Im Sektor für jedes Land finden Sie eine spezifischere Dokumentation zur Mehrwertsteuer.
Hier finden Sie die in deutscher Sprache verfügbare Mehrwertsteuer-Dokumentation.
- MWST-Verwaltung Schweiz
Informationen speziell für die Schweiz:- Tabelle MWST-Codes Schweiz
- Die MWST buchen
- Die MWST-Abrechnung erstellen
- Die Erweiterung für die schweizerische MWST nutzen
- Umsatzsteuerverwaltung EU (für Firmen, die in der Schweiz und der EU MWST/USt abrechnen)
- UST-Verwaltung Deutschland
Spezifische Informationen für Deutschland - UST-Verwaltung Österreich
Spezifische Informationen für Österreich.
Erweiterungen für nationale MWST-Abrechnung
Bei einigen Ländern handelt es sich dabei um Erweiterungen, die Sie einfach installieren, so dass Sie die MWST/USt-Abrechnung in dem von den Behörden geforderten Format ausdrucken oder exportieren können.
Die MWST/USt-Erweiterungen für jedes Land funktionieren in Verbindung mit der Tabelle der MWST/USt-Codes des Landes.
Theoretisches Wissen
Die MWST/USt (Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer), ist eine Steuer, welche auf dem Endbenutzer lastet. Alle MWST/USt-pflichtigen Personen, müssen periodisch die MWST/USt abrechnen und dem Staat überweisen.
Der Prozentsatz der MWST/USt hängt vom Land und von der Art der Ware/Dienstleistung ab. Gewisse Waren und Dienstleistungen sind MWST/USt-frei.
Die MWST/USt-Sätze können im Laufe der Jahre ändern, je nachdem wie die Finanzen des Staates aussehen.
MWST/USt-Satz
In den folgenden Beispielen wurden Richtsätze verwendet:
- 10 % normaler Prozentsatz
- 4 % reduzierter Prozentsatz
- 0 % ausgenommene Operationen oder nicht MWST/USt-pflichtig
MWST/USt-Berechnung
Nettopreis x MWST/USt-Satz / 100 = MWST/USt-Betrag
Beispiel:
Nettopreis 300
Steuersatz 10%
MWST/USt-Betrag = 300 x 10 / 100 = 30
Bruttopreis berechnen
Nettopreis + MWST/USt-Betrag = Bruttopreis
Beispiel:
300 + 30 = 330
Manchmal kennt man den Bruttobetrag und muss den Nettobetrag und die MWST/USt berechnen.
Nettopreis berechnen
Bruttopreis / (100 + MWST/USt-Satz) x 100 = Nettopreis
Beispiel:
330 / (100 + 10) x 100 = 300
Der Nettopreis steht für den Aufwand (Einkauf) oder den Ertrag (Verkauf) der Firma.
MWST/USt-Betrag berechnen
Bruttopreis - Nettopreis = MWST/USt-Betrag
Beispiel:
330 - 300 = 30
oder
330 – [330 / (100 + 10) x 100] = 30
Der MWST/USt-Betrag steht für Schuld (Verkäufe) oder Guthaben (Einkäufe) dem Staat gegenüber.
MWST/USt-Satz berechnen
MWST/USt-Betrag / Nettobetrag x 100 = MWST/USt-Satz
Beispiel:
30 / 300 x 100 = 10%
oder
[330 - 330 / (100 + 10) x 100]/100 = 10%
Anderes Beispiel:
20 / 400 x 100 = 5%
So wird gerechnet, wenn man den Steuersatz nicht kennt.
Eigenschaften (MWST/USt)
Diese Registerkarte ist nur in der Buchhaltung mit MWST/USt vorhanden.
Die Registerkarte MWST zur Einrichtung von MWST/USt-Konten wird über das Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > MWST/USt erreicht.

MWST/USt Konto
Standardmässig wird das MWST-Konto für die automatische Zerlegung, im Kontenplan enthalten, eingerichtet. Für Schweizer Benutzer entspricht es dem MWST-Konto, Abrechnung. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, das MWST/USt-Konto in die Tabelle MWST/USt-Codes einzutragen.
Wenn Sie nur das MWST/USt-Konto automatische Zerlegung einrichten, werden alle MWST/USt-Beträge, sowohl die Verkäufe als auch die Einkäufe, auf der Soll- bzw. der Habenseite dieses Kontos verbucht, und es ist nicht erforderlich, das MWST/USt-Konto der Vorsteuer einzurichten. Am Ende des Quartals wird der Saldo des MWST/USt-Kontos für die automatische Zerlegung auf das MWST/USt-Konto (oder MWST/USt-Konto Fiskus) übertragen.
Konto für die Vorsteuer
Wenn das MWST/USt-Konto für die automatische Zerlegung nicht als einziges MWST/USt-Konto festgelegt ist, wird das Konto für die Vorsteuer eingerichtet. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, das Konto in der Tabelle MWST/USt-Codes einzutragen.
Runden der MWST/USt
Legt fest, wie die Mehrwertsteuerbeträge gerundet werden sollen; wenn Sie beispielsweise 0,05 eingeben, werden die Mehrwertsteuerbeträge auf ein Vielfaches von 0.05 gerundet.
Kostenstelle 1 (KS1), 2 (KS2), 3 (KS3)
Für jede Kostenstelle kann bestimmt werden, welcher Betrag zum Buchen auf der Kostenstelle verwendet werden soll:
- Betrag der Buchung verwenden
- Betrag inklusive MWST/USt verwenden
(Im Falle von Kostenstellen für Kunden- und Lieferantenkonten) - Betrag ohne MWST/USt verwenden
Einstellung, wenn die Kostenstelle für Aufwand oder Ertrag benutzt wird.
Bemerkung
Wird einer dieser Parameter geändert, müssen Sie die Buchhaltung nachrechnen.
Weiterführende Informationen:
Tabelle MWST/USt-Codes
Mit dem Einrichten der Tabelle MWST/USt-Codes werden alle Parameter definiert, die es zum Verwalten der Buchungen mit MWST/USt braucht. Die Einstellungen betreffen:
- Mehrwertsteuer oder Vorsteuer
- Betrag der Brutto-Buchung, Netto-Buchung oder MWST-Betrag 100% (Zollsteuer)
- MWST/USt-Satz, der anzuwenden ist
- das Konto, auf dem die Mehrwertsteuer gebucht werden soll
- Spezielles Runden für jeden Code
- die Gruppierungs-und Totalisierungsmethode
Die Tabelle MWST/USt-Codes hat zwei Ansichten, nämlich die Basis- und die komplette Ansicht. In der Komplettansicht gibt es mehr Spalten als in der Basisansicht. Diese dienen zum Einrichten von speziellen Optionen.
Berechnungsmodalitäten
Die Parameter in der Tabelle MWST/USt-Codes dienen zum Berechnen der MWST/USt der einzelnen Buchungen.
In den Buchungen kann man die Parameter der Tabelle MWST/USt-Codes nicht ändern. Diese Modalität versichert, dass die MWST/USt-Berechnungen korrekt und einheitlich sind.
Achtung: Wenn der Wert eines MWST/USt-Codes, der bereits in Buchungen angewendet worden ist, geändert wird, werden die Änderungen nicht automatisch übernommen. In diesem Fall muss der Befehl zum Nachrechnen der Buchhaltung (Menü Aktionen > Buchhaltung nachkontrollieren) ausgeführt werden.
Wenn Änderungen in der Tabelle MWST/USt-Codes vorgenommen werden, zeigt das Programm im Informationsfenster eine entsprechende Meldung an und weist darauf hin, dass die gesamte Buchhaltung überprüft werden sollte.
In der folgenden Tabelle sind die nach den schweizerischen Vorschriften verwendeten Codes aufgeführt.

Detaillierte Beschreibung der Spalten
In diesen Spalten folgende Daten eingeben:
- Gruppe: Kennzeichen oder Nummer eingeben, die die Herkunftsgruppe der Codes angibt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Gruppierungs- und Totalisierungssystem. - MWST-Code:
Im Programm sind drei Arten von Codes vorgesehen- Normale MWST-Codes
Das Kürzel zur Identifikation und Verwendung des MWST-Codes in den Buchungen
Verwendet in der Tabelle Buchungen, Spalte MWST-Code (z. B. V81)
Hinweis: dürfen kein ":" enthalten - Spezielle Codes mit vorangestelltem Zeichen ":"
Dies sind keine MWST-Codes, sondern dienen dazu, MWST-Fälle genauer zu spezifizieren
Verwendet in der Tabelle Buchungen, Spalte MWST Extra (z. B. :ESCL) - Reverse-Charge MWST-Codes
In den Reverse-Charge Buchungen werden zwei MWST-Codes mit (:) Doppelpunkt getrennt angegeben, das Programm berechnet die MWST sowohl im Soll als auch im Haben
Verwendet in der Tabelle Buchungen, Spalte MWST-Code (z. B. B81:M81)
Hinweis: In der Tabelle MWST-Codes werden nur die beiden einzelnen Codes definiert; die Kombination wird in der Tabelle Buchungen eingegeben.
- Normale MWST-Codes
- Beschreibung: Text zum Beschreiben des MWST/USt-Codes oder der Gruppe.
- Deaktivieren:
Sie können nicht verwendete MWST/USt-Codes deaktivieren. Erleichtert die Eingabe von Daten in die Tabelle Buchungen.
1 - Der MWST/USt-Code ist nicht sichtbar in der Vervollständigungsliste (Tabelle Buchungen), kann aber trotzdem benutzt werden
2 - ist nicht sichtbar in der Vervollständigungsliste und kann nicht benutzt werden - Summieren in: Abkürzung oder Nummer der Gruppe, in der die Zeile eines Codes summiert werden soll
- Gr1: diese Spalte wird für bestimmte Gruppierungen verwendet.
Die Abbildung zeigt die Gruppierungen für die Kodierung der Zahlen der Schweizer Mehrwertsteuererklärung - Gr2: Kennzeichen für weitere Gruppierungen
- Umsatzsteuer:
Wenn in der Zelle dieser Spalte "Ja" angegeben wird, heisst es, dass es sich um die Steuer handelt, die dem Staat geschuldet wird.
Wenn die Zelle leer ist, heisst es, dass es sich um Vorsteuer handelt. - Art Betrag: Der Code gibt an, wie der Mehrwertsteuerbetrag im Eintrag zu verstehen ist.
- 0 (oder leere Zelle) der Betrag der Buchung ist inklusive Mehrwertsteuer
- 1 = exklusive MWST/USt, der Betrag des Buchungseintrags ist ohne Mehrwertsteuer
- 2 = MWST/USt-Betrag, der Buchungsbetrag wird als 100% MWST/USt-Betrag betrachtet.
Die Betragsart 2 wird insbesondere verwendet, um die auf der Rechnung des Spediteurs am Zoll gezahlte oder belastete Umsatzsteuer auszuweisen. Weitere Details zur Buchung finden Sie auf dieser Seite: Beim Import bezahlte MWST (Einfuhrsteuer).
- MWST %: Steuersatz, der auf den MWST-Code anzuwenden ist
- Nicht abz. %:
Der Anteil der MWST, welcher nicht in % abziehbar ist. Zu verwenden, wenn die MWST auf bestimmte Kosten nicht vollständig abziehbar ist. Änderungen in diesem Feld werden nur für neue Buchungen übernommen. - MWST/USt-% auf Bruttobetrag: Normalerweise leer lassen. In seltenen Fällen muss ein Ja eingegeben werden, nämlich wenn der MWST/USt-Satz auf dem Bruttobetrag angewendet werden muss (inklusive MWST/USt) und nicht auf dem steuerpflichtigen Betrag.
- MWST/USt-Konto: Das Konto auf welchem die automatisch zerlegte MWST/USt gebucht werden soll.
Wenn die Zelle des MWST-Kontos leer ist, wird das in den Eigenschaften (Stammdaten) im Menü Datei definierte allgemeine Konto verwendet. - Runden minimal: Minimalwert zum Runden. Wenn leer, wird die in den Stammdaten der Buchhaltung angegebene Rundung verwendet.
- Nicht warnen: Es gibt besondere Buchungen, die das Programm als falsch deuten könnte, die aber korrekt sind. Damit es keine Fehlermeldungen gibt, "Ja" beim entsprechenden Code eingeben.
Buchhaltung nachrechnen
Wenn man die Buchhaltung nachrechnet und die Buchungen nicht gesperrt sind, übernimmt das Programm in den Buchungen die Parameter die jedem Code zugeordnet sind. Wenn also eine Einstellung eines MWST-Codes geändert wurde, wird die Änderung in die entsprechenden Spalten der Buchungen übernommen, die vom Benutzer nicht geändert werden können.
Aus diesem Grund weist das Programm bei Änderungen in der Tabelle der MWST-Codes darauf hin, dass eine vollständige Nachberechnung erforderlich ist.
Neuen Steuersatz hinzufügen
Wenn ein neuer Steuersatz eingeführt wird, müssen Sie eine Zeile hinzufügen, in der Sie den neuen MWST-Code mit dem neuen Steuersatz eingeben, wobei Sie darauf achten müssen, dass die Gruppierung korrekt ist. Es ist empfehlenswert, einen bereits in den Buchungen verwendeten MWST-Code nicht mehr zu ändern.
MWST/USt-Codes für im Ausland erbrachte Dienstleistungen
In der Tabelle MWST/USt-Codes können in getrennten Gruppen MWST/USt-Codes für Dienstleistungen festgelegt werden, die im Ausland erbracht werden und für die die MWST/USt auch im Ausland anfällt, mit den Steuersätzen für das Land, in dem Sie tätig sind.
Für jedes Land wird der entsprechende MWST/USt-Code festgelegt, der in einer eigenen Gruppe oder in einer Totalisierungsgruppe summiert werden kann, die sich auf die an ausländische Staaten zu zahlende MWST/USt bezieht.
Um die zu zahlenden Beträge anzuzeigen, gehen Sie zu Menü Berichte > MWST/USt-Zusammenfassung und wählen Sie den länderspezifischen Code oder die Totalisierungsgruppe für die ins Ausland zu zahlende MWST aus.
Für die Zahlung der Mehrwertsteuer an ausländische Staaten ist eine elektronische Übermittlung nicht möglich.
Eigene Gruppierungen
Wenn man eigene Gruppen mit mehreren Totalisierungsebenen erstellt, kann man die für die Mehrwertsteuererklärung benötigten Totalsummen erhalten.
Wählt man in der MWST/USt-Zusammenfassung die Option Eigene Gruppierungen verwenden, berechnet das Programm die Totalsummen genau in der Reihenfolge, in der sie in der Tabelle MWST/USt-Codes aufgeführt sind.
Die Gruppierungen werden benötigt, um Totalsummen von Buchungsgruppen zu erhalten, z. B. die Totalsummen aller Ausfuhren und Einfuhren von Waren.
Einen MWST/USt-Code mit einem Konto verknüpfen
Alle in der Tabelle MWST/USt-Codes aufgeführten Codes können den entsprechenden MWST/USt-Konten in der Tabelle Konten zugeordnet werden.
Beim Erfassen von Buchungen in der Tabelle Buchungen fügt das Programm automatisch den entsprechenden MWST/USt-Code ein.
Die Vorgehensweise zur Verknüpfung eines MWST/USt-Codes mit einem Konto ist auf folgender Seite beschrieben:
Weiterführende Informationen:
- MWST/USt-Codes importieren
- MWST/USt - Länderspezifische Dokumentation
Links zur spezifischen MWST/USt-Dokumentation für die Schweiz, Deutschland und andere Länder.
MWST/USt-Code einem Konto zuweisen/verknüpfen
In der Buchhaltung mit MWST/USt können Sie in der Tabelle Konten die Eingabe des MWST/USt-Codes automatisieren, indem Sie jedem Aufwands- und Ertragskonto den entsprechenden Code zuordnen.
In der Tabelle Buchungen ergänzt das Programm beim Erfassen von Verkäufen und Einkäufen automatisch den passenden MWST/USt-Code und füllt die Spalten mit den zugehörigen Daten.
Einen MWST/USt-Code mit einem Konto verknüpfen (Effektive Methode)
Um einen MWST/USt-Code mit einem Konto zu verknüpfen:
- Die Spalte MWST/USt-Code ist standardmässig in der Ansicht Verschiedene sichtbar.
Um die Spalte MWST/USt-Code auch in der Ansicht Basis (Hauptansicht) anzuzeigen, wählen Sie im Menü Daten > Spalten einrichten > MWST/USt-Code (MwSt-Code). - Sobald die Spalte sichtbar ist, tragen Sie die entsprechenden MWST/USt-Codes für die einzelnen Konten in der Spalte MWST/USt-Code ein.
- Wenn der MWST/USt-Code in eckige Klammern gesetzt wird – z.B. [V81] –, erscheint die MWST/USt zwar auf der ausgestellten Rechnung, wird jedoch nicht verbucht und nicht separat in der Buchhaltung ausgewiesen.

Einen MWST/USt-Code mit einem Konto verknüpfen (Saldosteuersatz-Methode)
Die Vorgehensweise ist dieselbe wie im vorherigen Abschnitt beschrieben:
- In der Tabelle Konten, in der Spalte MWST/USt-Code, tragen Sie den entsprechenden MWST/USt-Code in die Zeilen der Konten ein, die sich auf Verkäufe beziehen (z.B. F1).

Je nach Art der Buchung gibt es zwei Fälle:
Fall 1 – Buchungen mit MWST-Zerlegung
Wenn Sie sich für die Methode Buchungen mit MWST-Zerlegung entscheiden:
- Tragen Sie in der Tabelle MWST/USt-Codes > Spalte MwSt/USt-% den bzw. die entsprechenden Saldosteuersätze ein.

- Das Programm zeigt bei jeder Buchung:
- den Bruttobetrag des Verkaufs
- sowie die entsprechende MWST-Zerlegung.
Auf diese Weise erhalten Sie eine vollständige Aufschlüsselung des steuerbaren Betrags und der Steuer.
Fall 2 – Buchungen ohne MWST-Zerlegung (empfohlen)
Wenn Sie die Methode ohne Zerlegung der Mehrwertsteuer verwenden möchten:
- In der Tabelle MWST/USt-Codes dürfen keine Saldosteuersätze erfasst sein (die Zelle in der Spalte 'MWST/USt-%' muss leer sein!).
- In der Tabelle Konten, in der Spalte MWST/USt-Code, geben Sie einfach den entsprechenden Code ein.

Am Ende des Semesters (oder des festgelegten Abrechnungszeitraums) berechnet das Programm automatisch die geschuldete MWST/USt auf Basis des Bruttoumsatzes, der aus den Verkaufsbuchungen mit dem entsprechenden Code für den Saldosteuersatz ermittelt wurde (siehe MWST Saldo-/Pauschalsteuersatz Methode).
Hinweis: Wenn die MWST-Codes ändern (siehe Aktuelle MWST-Sätze), müssen die Werte in der Spalte MWST/USt-Codes manuell aktualisiert werden.
Dies betrifft auch bereits bestehende Buchungen in der Tabelle Buchungen: Die Einträge in der Spalte MWST/USt-Code müssen entweder manuell pro Buchungszeile oder mit dem Befehl Ersetzen in einem Schritt angepasst werden.
Runden der MWST/USt
Im Schweizer MWST-System wird die MWST-Berechnung auf den Rappen genau durchgeführt, ohne Rundungen.
Für Benutzer, die den MWST/USt-Betrag runden möchten (auf- oder abrunden), z.B. um Differenzen in Rappen auszugleichen, ist folgendes Vorgehen vorgesehen:
- In der Tabelle Buchungen die Transaktion wie gewohnt erfassen und den entsprechenden MWST/USt-Code anwenden.
- In der folgenden Zeile im Soll und Haben dasselbe Aufwands- oder Ertragskonto wie in der vorherigen Zeile verwenden.
- In der Spalte Betrag die zu rundenden Rappen erfassen.
- In der Spalte MWST/USt-Codes einen MWST/USt-Code mit dem "Art Betrag 2" (entspricht MWST/USt-Betrag 100 %) einfügen, z.B. M81-2.
- Wenn der Rundungsbetrag als Abzug erfasst werden soll, den Code mit einem Minuszeichen davor eingeben, z.B. "-M81-2".

Buchhalterische Erfassung der mit der Applikation 'Offerten und Rechnungen' ausgestellten Rechnungen
In der Applikation Offerten und Rechnungen kann es insbesondere dann zu einer Differenz von wenigen Rappen bei der MWST/USt kommen, wenn eine Rechnung viele Positionen mit kleinen Beträgen enthält. In solchen Fällen wird die MWST/USt für jede einzelne Position separat berechnet und jeweils auf den nächsten Rappen gerundet. Bei der buchhalterischen Erfassung hingegen wird die MWST/USt auf den Gesamtbetrag der Rechnung neu berechnet, was zu einer Abweichung zwischen dem auf der Rechnung ausgewiesenen MWST/USt-Betrag und dem in der Buchhaltung erfassten Betrag führen kann.
Solche Abweichungen sind üblich und können problemlos durch eine entsprechende Buchung gemäss der oben beschriebenen Methode ausgeglichen werden.
Beispiel einer Buchung mit MWST-Rundung
| Datum | Beleg | Beschreibung | Soll | Haben | Betrag | MWST/USt-Code | Art Betrag | % MWST/USt | MWST/USt verbucht |
| 17.06.2025 | Zahlungseingang Rechnung Nr. 123 | 1000 Kasse | 3000 Verkaufserlöse | 54.10 | V81 |
| -8.10 | -4.05 | |
| 17.06.2025 | MWST/USt-Rundung gemäss Rechnung Nr. 123 | 3000 Verkaufserlöse | 3000 Verkaufserlöse | 0.03 | V81 | 2 | -8.10 | -0.03 |
- Die Rechnung Nr. 123, erstellt in der Applikation 'Offerten und Rechnungen', weist einen Gesamtbetrag von CHF 54.10 aus, inklusive einer MWST von CHF 4.08.
- Bei der buchhalterischen Erfassung berechnet das Programm die MWST auf den Gesamtbetrag von CHF 54.10 neu und erhält einen Betrag von CHF 4.05 (erste Zeile im Beispiel).
- Um die Buchung an den in der Rechnung ausgewiesenen MWST-Betrag anzupassen, wird eine zusätzliche Buchung über die Differenz von CHF 0.03 erfasst (zweite Zeile im Beispiel).
MWST/USt-Konten einrichten
MWST/USt-Konten sind Konten in der Tabelle Konten, auf denen Banana Buchhaltung die anhand der MWST/USt-Codes berechneten MWST-Beträge automatisch verbucht.
Sie dienen zur Erfassung und Überwachung der geschuldeten MWST/USt auf Verkäufen sowie der Vorsteuer auf Einkäufen. Dank der automatischen Verarbeitung der MWST-Codes müssen die MWST-Beträge weder manuell berechnet noch verbucht werden: Banana Buchhaltung übernimmt die Berechnungen und Verbuchungen automatisch.
So funktionieren die MWST/USt-Konten
Wenn Sie einen MWST/USt-Code verwenden, berechnet Banana Buchhaltung die MWST/USt automatisch und verbucht sie auf den definierten MWST-Konten:
- den steuerbaren Betrag
- den MWST-Betrag
- die auf den Soll- und Habenkonten zu verbuchenden Beträge
- den auf dem MWST-Konto zu verbuchenden MWST-Betrag.
Banana unterstützt zwei alternative Methoden zur Verbuchung der MWST/USt. Die MWST-Buchungen können wie folgt erfasst werden:
- mit einem einzigen automatischen MWST-Konto (Konto 2201 MWST-Abrechnung), das im Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten)> MWST/USt definiert ist. Auf dieses Konto werden alle MWST-Buchungen verbucht (Vorsteuer im Soll und geschuldete MWST im Haben);
- mit spezifischen MWST-Konten für Vorsteuer, geschuldete MWST oder andere Kategorien, die den einzelnen MWST-Codes in der Tabelle MWST/USt-Codes zugeordnet werden.
Je nach gewählter Einstellung verbucht das Programm die MWST-Beträge automatisch auf den entsprechenden Konten.
Ein einziges MWST-Konto verwenden (2201 MWST-Abrechnung)
In Programmen ohne MWST-Codes müssen die verschiedenen Arten von MWST-Buchungen häufig auf separaten MWST-Konten erfasst werden, um die für die Kontrolle und die MWST-Abrechnung erforderlichen Auswertungen zu erhalten.
In Banana Buchhaltung bleiben Vorsteuer und geschuldete MWST auch dann klar getrennt, wenn ausschliesslich das Konto 2201 MWST-Abrechnung verwendet wird. Auf diesem Konto wird die Vorsteuer im Soll und die geschuldete MWST im Haben verbucht.
Ausserdem können Sie mit dem MWST/USt-Zusammenfassung detaillierte Auswertungen und Berichte erstellen, ohne separate MWST-Konten verwenden zu müssen:
- Buchungen und Totalbeträge pro MWST-Code
- Buchungen und Totalbeträge pro MWST-Satz
- Buchungen und Totalbeträge pro MWST-Konto
- Buchungen und Totalbeträge der geschuldeten MWST und der Vorsteuer
- steuerbare Beträge und verbuchte MWST-Beträge.
Aus diesem Grund wird in den Schweizer Standardvorlagen von Banana Buchhaltung normalerweise das Konto 2201 MWST-Abrechnung verwendet.
Automatisches MWST/USt-Konto einrichten
In den Vorlagen mit MWST ist das automatische MWST-Konto 2201 MWST-Abrechnung bereits im Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > MWST/USt eingerichtet. Dieses Konto wird automatisch für alle Buchungen mit einem MWST/USt-Code verwendet – sowohl für die geschuldete MWST/USt als auch für die Vorsteuer.
In diesem Fall muss in der Tabelle MWST/USt-Codes, in der Spalte MWST/USt-Konto, kein MWST-Konto angegeben werden.
Alle MWST-Beträge werden auf das Konto 2201 MWST-Abrechnung verbucht:
- im Soll werden die Vorsteuerbeträge aus Einkäufen verbucht;
- im Haben werden die geschuldeten MWST-Beträge aus Verkäufen verbucht.
- Der Saldo des Kontos 2201 MWST-Abrechnung entspricht am Ende der Periode entweder dem an die Steuerbehörde zu zahlenden MWST-Betrag oder dem MWST-Guthaben.
Für eine übersichtliche Buchführung empfiehlt es sich, das Konto 2201 MWST-Abrechnung regelmässig auszugleichen, indem der Saldo auf das Konto 2200 Geschuldete MWST übertragen wird. Dadurch beginnt die neue MWST/USt-Periode mit einem Saldo von null, was die Kontrolle und Überprüfung der MWST/USt-Buchungen der folgenden Periode erleichtert.
Dieser Vorgang ermöglicht:
- den genau zu zahlenden oder zurückzufordernden MWST-Betrag zu bestimmen;
- die einzelnen MWST-Perioden getrennt zu halten;
- Kontrollen zu erleichtern und allfällige Fehler einfacher zu erkennen;
- die neue Periode mit einem MWST-Saldo von null zu beginnen.
In Vorlagen, die das Konto 2201 MWST-Abrechnung verwenden, sorgt der periodische Abschluss dafür, dass die Situation jederzeit übersichtlich und leicht nachvollziehbar bleibt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Periodischer Abschluss und Bezahlung der MWST/USt.
Die wichtigsten Vorteile der Verwendung des Kontos 2201 MWST-Abrechnung
- einfacher und übersichtlicher Kontenplan;
- leichter verständliche Bilanz;
- vereinfachte Verwaltung von Geschäftsvorfällen mit unterschiedlichen MWST-Sätzen;
- sofortige Übersicht über den gesamten MWST-Saldo;
- Möglichkeit, sämtliche MWST-Buchungen auf einem einzigen Konto zu kontrollieren.
Spezifische MWST/USt-Konten verwenden
Wenn Sie für die Vorsteuer und die geschuldete MWST/USt separate MWST-Konten verwenden möchten, müssen Sie die Standardeinstellungen ändern.
In Schweizer Kontenplänen werden beispielsweise häufig folgende Konten verwendet:
- die Konten 1170 und 1171 für die Vorsteuer;
- das Konto 2200 für die geschuldete MWST;
- weitere Konten für besondere Kategorien von MWST-Geschäftsvorfällen.
Um spezifische MWST/USt-Konten zu verwenden, müssen Sie:
- die gewünschten MWST/USt-Konten zum Kontenplan hinzufügen (zum Beispiel die Konten 1170 und 1171 für die Vorsteuer);
- das Feld Automatisches MWST-Konto in den Eigenschaften (Stammdaten) > MWST/USt (Menü Datei) leer lassen;
- in der Tabelle MWST/USt-Codes, in der Spalte MWST/USt-Konto, das für jeden MWST/USt-Code zu verwendende Konto angeben.
Dadurch werden die MWST/USt-Beträge automatisch auf den für den jeweiligen MWST/USt-Code festgelegten Konten verbucht und nicht auf einem einzigen automatischen MWST-Konto.
Wann sollten spezifische MWST/USt-Konten verwendet werden?
Dank der MWST/USt-Codes und der MWST/USt Zusammenfassung ist es in Banana Buchhaltung in den meisten Fällen nicht erforderlich, separate MWST-Konten zu verwenden, da alle für die Kontrolle und Analyse der MWST/USt benötigten Informationen bereits in den Auswertungen des Programms verfügbar sind.
In einigen Ländern oder Organisationen ist es jedoch üblich, für jede Art von MWST/USt-Geschäftsvorfall separate MWST-Konten zu führen. In Deutschland werden beispielsweise häufig getrennte Konten verwendet für:
- MWST/USt auf Verkäufen;
- Vorsteuer auf Einkäufen;
- innergemeinschaftliche Geschäftsvorfälle;
- weitere besondere Arten von MWST/USt-Geschäftsvorfällen.
In diesen Fällen kann die MWST-Abrechnung direkt anhand der Salden der einzelnen MWST-Konten erstellt werden.
Um diese Anforderungen sowie unterschiedliche Buchhaltungspraktiken zu unterstützen, ermöglicht Banana Buchhaltung, jedem MWST/USt-Code ein spezifisches MWST-Konto zuzuordnen.
Buchungen mit MWST/USt
In Banana Buchhaltung sind in Kontenplänen für die Schweiz die MWST/USt-Konten und die geltenden MWST/USt-Sätze bereits eingerichtet. Insbesondere wird das automatisierte Konto 2201 sowohl im Kontenplan als auch in den Eigenschaften der Datei (Stammdaten) > MWST/USt eingestellt. In diesem Fall muss kein MWST/USt-Konto in die Tabelle MWST/USt-Codes eingetragen werden.
Wenn Sie nicht die bereits in Banana eingerichteten Kontenpläne verwenden, müssen Sie sich vergewissern, dass die MWST/USt-Konten in Ihrem Kontenplan vorhanden sind. Wir empfehlen Ihnen, das MWST/USt-Konto 2201 ( automatisiertes MWST/USt-Konto) zu verwenden, indem Sie es in den Dateieigenschaften (Stammdaten), Registerkarte MWST/USt einfügen.
In der Tabelle MWST/USt-Codes gibt es Codes für Verkäufe, Einkäufe und Dienstleistungen. Beim Buchen wird der passende MWST/USt-Code verwendet.
Das Buchhaltungsprogramm zergliedert automatisch die MWST/USt-Beträge und bucht sie im 'Abrechnungskonto MWST/USt' oder auf dem betreffenden vom Benutzer angegebenen MWST/USt-Konto.

Die MWST/USt-Spalten der Tabelle Buchungen (Ansicht komplett)
Informationen zu den wichtigsten Spalten der Tabelle Buchungen finden Sie auf unserer Webseite Die Spalten der Tabelle Buchungen.
In der doppelten Buchhaltung mit MWST/USt gibt es folgende MWST/USt-Spalten:
- MWST/USt-Code: Für jede MWST/USt-pflichtige Buchung wird der passende, in der Tabelle MWST/USt-Codes vorhandene Code eingegeben. Bei Geschäften mit Reverse Charge können zwei MWST/USt-Codes verwendet werden, die durch das Symbol ':' getrennt sind.
- MWST/USt-%: Das Programm übernimmt automatisch den Steuersatz des eingegebenen Codes aus der Tabelle MWST/USt-Codes. Wenn dem Betrag ein "+/-"-Zeichen vorangestellt ist, handelt es sich um eine Umkehrung der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge).
- MWST/UStExtraInfo: Ein Code, der sich auf zusätzliche MWST/USt-Informationen bezieht, welcher in ganz speziellen Fällen benutzt wird.
Es kann ein Kennzeichen zur Identifizierung von bestimmten MWST/USt-Fällen gesetzt werden.
Das Programm schlägt eine Auswahl vor, die den MWST/USt-Codes entspricht, die mit einem Doppelpunkt ":" beginnen. - Effekt. %: Das Programm trägt automatisch den Prozentsatz ein, der sich auf den Nettobetrag (steuerpflichtiger Betrag) bezieht. Er unterscheidet sich vom Prozentsatz, der angewandt wird, wenn dieser auf dem Bruttobetrag (Saldosteuersatz) angewendet wird.
- Steuerbar: Nach Eingabe des MWST/USt-Codes zeigt das Programm automatisch den steuerpflichtigen Betrag (ohne MWST/USt) an.
- MWST/USt-Betrag: Das Programm gibt automatisch den MWST/USt-Betrag an.
- MWST/USt-Konto: Es wird automatisch das Konto angegeben, auf dem die MWST/USt gebucht wird (für die Schweiz ist es normalerweise das 2201 Abrechnungskonto, welches zuvor im Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten), Registerkarte MWST/USt erfasst wurde.
- Art Betrag:
Dieser Code gibt an, wie der Buchungsbetrag zu berücksichtigen ist.- 0 (oder leere Zelle) bedeutet inkl. MWST/USt
- 1 = exklusive MWST/USt bedeutet zuzüglich MWST/USt
- 2 = MWST/USt-Betrag - der Buchungsbetrag wird zu 100% als MWST/USt-Betrag berücksichtigt.
- Nicht modifizierbarer Betragstyp: Vordefinierte Modalität.
- Die Spalte ist geschützt.
- Das Programm verwendet den entsprechenden Wert aus der Tabelle MWST/USt-Codes.
- Wenn der Wert in der MWST/USt-Code-Tabelle geändert wird und alles neu berechnet wird, übernimmt das Programm den neuen Wert, der mit diesem MWST/USt-Code verbunden ist.
- Modifizierbarer Betragstyp: Diese Option wird mit dem Befehl Neue Funktion hinzufügen hinzugefügt. Diese Funktion kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.
- Wird der MWST/USt-Code abgeändert, übernimmt das Programm den mit dem MWST/USt-Code verbundenen Betragstyp.
- Der Wert kann manuell abgeändert werden.
- Wird die Buchhaltung nachgerechnet, wird der in der Tabelle Buchungen angegebene Wert beibehalten.
- Nicht abz. %: Nicht abziehbare Prozentsatz:
- Das Programm nimmt den Wert %Nicht abz., der mit einem Code in der Tabelle MWST/USt-Codes verbunden ist.
- Der Wert kann manuell geändert werden.
- Gebuchte MWST/USt: ist der auf dem MWST/USt-Konto verbuchte MWST/USt-Betrag.
Er wird vom Programm auf der Grundlage des Betrags der Buchung, der Art des Betrags und des nicht abzugsfähigen Prozentsatzes berechnet. - MWST/USt-Nummer: Der Code oder die MWST/USt-Nummer des Kunden oder Lieferanten.
Wenn eine Buchung mit MWST/USt eingefügt wird, kann die MWST/USt-Nummer des Gegenpostens eingegeben werden. Wenn in der Tabelle Konten, Ansicht Adressen, für die Konten von Kunden und Lieferanten die MWST/USt-Nummer eingegeben wird, wird sie automatisch in die Tabelle Buchungen, Spalte MWST/USt-Nummer übernommen.
Buchungen mit MWST/USt
Bevor Sie mehrwertsteuerpflichtige Umsätze verbuchen, sollten Sie alle Informationen auf der Seite Buchungen mit MWST/USt beachten.
Es ist sehr einfach, eine Bewegung mit MWST/USt zu buchen:
- Geben Sie das Datum, die Belegnummer und die Rechnungsnummer in die entsprechenden Spalten ein
- Geben Sie die Beschreibung, das Soll- und das Habenkonto ein
- Geben Sie den Bruttobetrag (einschliesslich Mehrwertsteuer) ein
- Geben Sie den für die Art der Buchung (Käufe, Verkäufe, Anlagen...) vorgesehenen MWST/USt-Code ein, in der Tabelle MWST/USt-Codes vorhanden

Buchungen mit MWST/USt korrigieren
Im Falle eines Fehlers in einer MWST/USt-Buchung ist es möglich, diesen direkt in der Buchungszeile zu korrigieren, sofern noch keine MWST/USt-Abrechnung eingereicht wurde oder die Buchführung nicht gesperrt wurde.
Wurden die Buchungen gesperrt oder das Mehrwertsteuer-Abrechnungsformular eingereicht, darf die fehlerhafte Buchung nicht gelöscht werden, sondern muss mittels Buchungen storniert und korrigiert werden.
Bewegungen mit MWST/USt stornieren:
- Auf einer neuen Zeile buchen und im Soll und im Haben die Konten umkehren, die für die falsche Buchung verwendet wurden.
- den gleichen Betrag buchen
- den gleichen MWST/USt-Code nochmals eingeben, aber mit Minuszeichen (z.B. -V81)
- die Buchung mit den berichtigten Konten, Beträgen und MWST/USt-Code erstellen.
Je nach Umfang des Fehlers sollten Sie sich beim zuständigen Finanzamt erkundigen, das Ihnen in der Regel rät, ein spezielles Formular herunterzuladen, um die bereits eingereichte Umsatzsteuer des vorangegangenen Zeitraums zu korrigieren.
So buchen Sie nur den vollen MWST-Betrag (100%)
Es gibt Fälle, in denen ausschliesslich der MWST-Betrag gebucht werden muss – zum Beispiel, wenn Sie von der Autoversicherung eine Entschädigung erhalten.
In solchen Fällen gehen Sie wie folgt vor:
- Geben Sie das Datum, die Belegnummer und eine Beschreibung in die entsprechenden Spalten ein.
- Erfassen Sie in der Haben-Spalte das Konto, über das der MWST-Betrag verbucht wird. (Die Soll-Spalte bleibt in diesem Fall leer.)
- Tragen Sie in der Spalte Betrag den zu verbuchenden MWST-Betrag ein.
- Geben Sie in der Spalte MWST/USt-Code den MWST-Code I81-2 ein. (Dieser steht für einen 100 % MWST-Betrag.)

Buchung mit verschiedenen MWST/USt-Sätzen
Enthält eine Rechnung einen Totalbetrag, der sich aus Teilbeträgen zusammensetzt, welche zu verschiedenen MWST/USt-Sätzen besteuert werden, so ist sie wie folgt zu verbuchen:
- Jeder Teilbetrag, auf welchem ein bestimmter MWST/USt-Satz berechnet wurde, ist auf einer einzelnen Zeile mit dem entsprechenden MWST/USt-Code zu verbuchen (den Bruttobetrag verbuchen).
- Nach Abschluss der Buchung auf mehren Zeilen (Sammelbuchung) ist zu kontrollieren, dass die Summe der einzelnen Bruttobeträge sowie die MWST/USt-Beträge der Summe der Totale der Rechnung entsprechen.
Beispiel

MWST/USt-befreit
Wenn sich der mehrwertsteuerpflichtige Gesamtbetrag der Rechnung aus einem steuerpflichtigen und einem mehrwertsteuerbefreiten Teil zusammensetzt, muss man wie im vorherigen Fall auf mehreren Zeilen buchen und den Code für die Mehrwertsteuerbefreiung verwenden, der in der Tabelle der Mehrwertsteuercodes zu finden ist.
Stornierung / Gutschrift
Bei Stornierungen von Gutschriften oder Lastschriften oder einfach nur bei der Korrektur von bereits verbuchten Buchungen, deren Beträge der Mehrwertsteuer unterliegen, muss die Mehrwertsteuer in der Stornobuchung ebenfalls storniert werden.
Für die Buchung:
- Stornieren Sie im Soll und im Haben die Konten, die in der vorherigen Buchung verwendet wurden, auf die sich die Gutschrift bezieht.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Mehrwertsteuer zu stornieren:
- Stellen Sie dem MWST/USt-Code ein Minuszeichen voran (z.B. -V81)
- Verwenden Sie einen der Codes, die sich auf Rabatte beziehen, schon in der Tabelle der MWST/USt-Codes eingerichtet
Dank diesen Verfahren wird der Mehrwertsteuerbetrag korrigiert.
Beispiel einer Gutschrift auf Verkäufe
Wenn Waren verkauft werden und der Kunde einen Mangel feststellt, wird dem Kunden normalerweise eine Gutschrift erteilt. Die Gutschrift führt zu einer Verringerung der Einnahmen und folglich zu einer Mehrwertsteuerrückerstattung.
Wir verbuchen einen Verkauf von CHF 12'000.-, inklusive 8.1% Mehrwertsteuer. Bei einem Mangel an der verkauften Ware gewähren wir dem Kunden eine Gutschrift in Höhe von CHF 200.-.

Bei der Verbuchung der an den Kunden ausgestellten Gutschrift:
- wurden die Konten des Verkaufs, auf den sich die Gutschrift bezieht, umgekehrt
- wird der MWST/USt-Code des Umsatzes mit vorangestelltem Minuszeichen für die Rückerstattung der MWST/USt auf der Gutschrift gebucht
Beispiel für eine Gutschrift auf Einkäufe
Wenn wir eine Gutschrift vom Lieferanten erhalten, so ist sie analog des vorangehenden Beispiels zu erfassen;
- dabei sind die Konten für den Einkauf umgekehrt zu erfassen
- und es muss der MWST/USt-Code für den Einkauf mit einem Minuszeichen eingegeben werden
Wir buchen eine Rechnung für den Kauf von Waren im Wert von CHF 3'000.-, inklusive 8.1% Mehrwertsteuer. Wegen eines Mangels an der gekauften Ware gewährt uns der Lieferant einen Rabatt von CHF 300.- und stellt eine entsprechende Gutschrift aus.

Beim Buchen der vom Lieferanten erhaltenen Gutschrift:
- wurden die Konten des Kaufes, auf den sich die Gutschrift bezieht, umgekehrt
- wurde der MWST/USt-Code der Käufe mit einem vorangestellten Minuszeichen für die Rückerstattung der Mehrwertsteuer auf der Gutschrift gebucht.
Reverse charge: cos’è e quando si applica
Normalmente l’IVA è a carico del venditore, che la addebita in fattura e la versa all’autorità fiscale.
Con il reverse charge (o inversione contabile), questo meccanismo viene invertito: l’IVA è posta a carico dell’acquirente.
Il reverse charge non modifica l’importo dell’operazione, ma cambia il modo in cui l’IVA viene dichiarata e registrata.
Si tratta di una gestione particolare dell’IVA che richiede attenzione sia dal punto di vista fiscale sia nella registrazione contabile.
Nel reverse charge:
- il fornitore emette una fattura senza IVA
- il cliente calcola e dichiara l’IVA
- l’IVA risulta, nella maggior parte dei casi, sia a debito sia a credito
Dal punto di vista fiscale, l’IVA risulta quindi:
- dovuta
- e, se previsto dalla normativa, recuperabile
Nella maggior parte dei casi, l’effetto finale sull’IVA è neutro, ma l’operazione deve essere comunque registrata correttamente.
Quando si applica
Il reverse charge si applica principalmente quando:
- si acquistano beni o servizi all’estero
- l’operazione non è stata assoggettata all’IVA in dogana
- il fornitore è esonerato dall’applicazione dell’IVA
Oltre agli acquisti all’estero, ogni Paese prevede altri casi specifici di applicazione del reverse charge, definiti dalla propria legislazione fiscale.
Non tutte le fatture senza IVA rientrano nel reverse charge. È quindi necessario verificare, caso per caso, se l’operazione è soggetta a inversione contabile.
Logica generale di registrazione dell’IVA
Quando un’operazione è soggetta a reverse charge:
- l’IVA deve risultare come IVA dovuta
- se deducibile, deve risultare anche come IVA recuperabile
Questa logica è comune a tutti i tipi di contabilità, ma le modalità di registrazione cambiano a seconda del sistema contabile utilizzato.
Reverse charge in Banana Contabilità
In Banana, la gestione del reverse charge è facilitata dall’uso dei codici IVA già impostati nella tabella Codice IVA, che permettono di calcolare correttamente l’IVA dovuta e l’IVA recuperabile.
Nel caso in cui l'IVA può essere recuperata, nella registrazione Banana Contabilità permette di inserire un doppio codice che va a contabilizzare sia l'IVA dovuta sia l'IVA recuperabile.
Questa modalità semplifica la registrazione e riduce il rischio di errori, mantenendo al tempo stesso la correttezza fiscale.
La possibilità di registrare l'operazione soggetta al Reverse Charge, assoggettamento e recupero IVA, su di un'unica riga, è disponibile nella versione Banana Contabilità Plus.
A seconda del caso, l’operazione può essere registrata:
- con un solo codice IVA, quando l’IVA è solo dovuta
- oppure con due codici IVA, quando l’IVA è sia dovuta sia recuperabile
I dettagli operativi dipendono dal tipo di contabilità utilizzato e sono spiegati nelle sezioni dedicate.
In Banana, il reverse charge utilizza la stessa logica IVA sia nella contabilità in partita doppia sia nella contabilità Entrate/Uscite.
La differenza riguarda la rappresentazione contabile: nella partita doppia i movimenti sono registrati su conti in dare e avere, mentre nella contabilità Entrate/Uscite gli importi sono registrati nelle colonne Entrata e Uscita.
In entrambi i casi, l’effetto IVA è determinato dai codici IVA utilizzati.
Applicazione del reverse charge per nazione
L’applicazione del reverse charge dipende dalla normativa fiscale nazionale. Le regole descritte in questa pagina illustrano il principio generale; i casi concreti variano in base al Paese.
MWST/USt-Buchung mit Reverse Charge
Die MWST/USt mit der Umkehr der Steuerschuld verrechnen
Normalerweise wird die Mehrwertsteuer dem Verkäufer der Waren in Rechnung gestellt. Als Reverse Charge oder Umkehr der Steuerschuld bezeichnet man die Belastung des Käufers mit der Umsatzsteuer.
Die Reverse Charge wird vor allem beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen im Ausland verwendet, die nicht am Zoll versteuert wurden. In diesen Fällen ist der exportierende Verkäufer von der Anwendung der Mehrwertsteuer befreit, während der importierende Käufer sie berechnen und eventuell abziehen muss. Neben dem Einkauf im Ausland gibt es noch weitere Fälle, in denen die Umkehr der Steuerschuld in Betracht kommt, wobei jedes Land in seiner Steuergesetzgebung unterschiedliche Fälle vorsieht.
Bei der Erfassung der Umsatzsteuer mit der Umkehr der Steuerschuld:
- Der Geschäftsvorgang muss umsatzsteuerpflichtig sein, so dass er zu einer Umsatzsteuerschuld führt
- Wenn die Umsatzsteuer abzugsfähig ist, muss auch der abzugsfähige Teil der Umsatzsteuer erfasst werden
Software-Voraussetzungen
In der Version Banana Buchhaltung Plus besteht die Möglichkeit, die der Umkehrung der Steuerschuld (Reverse Charge) unterliegende Operation, sowohl die Unterwerfung als auch die Rückerstattung der MWST/USt, in einer einzigen Zeile zu verbuchen.
Reverse Charge nur mit Mehrwertsteuerpflicht
Wenn Sie die Operation beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen der Umsatzsteuer unterwerfen müssen, aber nicht die Möglichkeit haben, die Umsatzsteuer abzuziehen:
- Geben Sie bei der Buchung den fälligen MWST/USt-Code an, der dem Fall angemessen ist
Die Reverse Charge ohne Abzug wird im Allgemeinen verwendet, wenn Sie von einer Pauschalregelung profitieren oder wenn die Art der Ausgabe nicht als abzugsfähig gilt.
Reverse Charge mit Mehrwertsteuerpflicht und Vorsteuerabzug
Wenn der Betrag der fälligen MWST/USt gleich dem Betrag der abzugsfähigen MWST/USt ist, können Sie die Reverse Charge in einer einzigen Zeile erfassen, indem Sie gleichzeitig den Code für die fällige MWST/USt und den Code für die abzugsfähige MWST/USt eingeben.
- Es werden die vordefinierten MWST/USt-Codes verwendet und man muss die MWST/USt-Tabelle nicht bearbeiten
- Fügen Sie in der Zeile der Bewegung mit Reverse-Charge-Mehrwertsteuer in der Spalte MWST/USt-Code die beiden vordefinierten MWST/USt-Codes ein, getrennt durch das Zeichen ":" (Doppelpunkt).
- Die beiden MWST/USt-Codes müssen komplementär sein, damit das Ergebnis kompensiert wird.
- Einer der beiden Codes muss mit fälliger und der andere mit zurückgewinnbarer MWST/USt eingestellt werden
- Der Mehrwertsteuersatz und alle anderen Berechnungsparameter müssen gleich sein
- Wenn die MWST/USt-Codes nicht die gleichen Parameter haben, wird ein Fehler angezeigt
- Die Reihenfolge der Codes ist nicht relevant, Sie können den einen oder den anderen zuerst setzen
- Wenn es sich um eine Umbuchung handelt, muss dem ersten MWST/USt-Code das Minuszeichen "-" vorangestellt werden
Die Umbuchung wird verwendet, um eine fehlerhaft erfasste Transaktion zu stornieren. In diesem Fall wird unter Berücksichtigung der gleichen Elemente gebucht, aber indem man die Buchung umkehrt:- Der fällige MWST/USt-Code wird als zurückzahlbar erfasst.
- Der rückforderbare MWST/USt-Code wird als fällig erfasst.
- In den Spalten für die Mehrwertsteuer wird den Beträgen ein "+/-"-Zeichen vorangestellt, was bedeutet, dass sich die Beträge für Mehrwertsteuerzwecke kompensieren
- Im Kontoauszug und in der MWST/USt-Zusammenfassung gibt es separate Bewegungen für Soll und Haben.
Beispiel für Reverse-Charge-Buchungen
Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Reverse-Charge-Vorgänge mit fälliger und rückforderbarer MWST/USt:
- Vorgänge mit Mehrwertsteuerpflicht und MWST/USt-Abzug
- Umbuchungen (Cancellation), bei denen den MWST/USt-Codes ein '-'-Zeichen vorangestellt ist.
Bemerkungen: Die Beispiele, die im Bild unten gezeigt werden, dienen nur als Richtlinie. Diese Codes müssen entsprechend den Steuersätzen Ihres Landes angepasst werden. Weitere Informationen:
- Anwendung der Reverse-Charge-Regelung in der Schweiz.
- Anwendung der Reverse-Charge-Regelung in Deutschland.

Reverse Charge mit Konto in Fremdwährung
Wenn die Rechnung mit anderen Währungen als der Buchhaltungswährung und der Rechnungswährung ist, muss die Buchung auf zwei Zeilen erfolgen. So vorgehen:
- Auf der ersten Zeile verbuchen Sie die Rechnung in ausländischer Währung
- Auf der zweiten Zeile müssen Sie bei Mehrwertsteuerpflicht die geschuldete Mehrwertsteuer (Vorsteuer) und den Vorsteuerabzug mit dem in der Rechnungswährung berechneten Betrag ausgewiesen.

Reverse Charge mit unterschiedlichen Steuersätzen
Wenn die geschuldete und die rückerstattbare MWST/USt verschiedene Steuersätze haben, oder die MWST/USt teilweise abziehbar ist, muss man auf mehreren Zeilen buchen:
- In einer Zeile geben Sie den fälligen MWST/USt-Code ein (MWST/USt-pflichtig)
- Auf einer anderen Zeile geben Sie den rückerstattbaren MWST/USt-Code ein.

Reverse Charge MWST/USt nach Saldo- oder Pauschalsteuersätze-Methode (CH) abgerechnet
In diesem Fall ist es nicht möglich, den Vorsteuerabzug zu buchen, da bei Einkäufen keine Mehrwertsteuerrückerstattung möglich ist. Die Steuerschuld muss jedoch erfasst werden.

Registrazioni Reverse charge nella contabilità Entrate/Uscite
Nella contabilità Entrate/Uscite, il reverse charge viene gestito registrando correttamente l’IVA dovuta e, se prevista, l’IVA recuperabile, in modo che l’imposta risulti conforme alla normativa fiscale e correttamente esposta nei report IVA.
Anche nella contabilità Entrate/Uscite, Banana facilita la gestione del reverse charge tramite l’uso del doppio codice IVA nella stessa registrazione.
Principio contabile
Con il reverse charge:
- il fornitore non addebita l’IVA in fattura
- l’acquirente deve assoggettare l’operazione all’IVA
- se ne ha diritto, può dedurre la stessa IVA
Dal punto di vista fiscale, l’IVA deve quindi risultare:
- come IVA dovuta
- e, se deducibile, come IVA recuperabile
Quando l’IVA dovuta e l’IVA recuperabile hanno lo stesso importo, l’effetto finale sull’IVA è neutro, anche nella contabilità Entrate/Uscite.
Modalità di registrazione
Le modalità di registrazione del reverse charge dipendono dal diritto alla deduzione dell’IVA:
- reverse charge con solo assoggettamento IVA
- reverse charge con assoggettamento e deduzione IVA
Reverse charge con solo assoggettamento IVA
Se l’IVA è dovuta ma non deducibile:
- si utilizza un solo codice IVA, impostato come IVA dovuta
- l’IVA risulta come IVA da versare
- non viene registrata alcuna IVA recuperabile
Questo caso si presenta, ad esempio, quando:
- si applica un regime forfettario
- il tipo di spesa non consente la deduzione dell’IVA
Reverse charge con assoggettamento e deduzione IVA
Se l’IVA dovuta è interamente deducibile, il reverse charge può essere registrato su un’unica riga, anche nella contabilità Entrate/Uscite.
In questo caso:
- nella colonna Codice IVA si inseriscono due codici IVA
- i codici sono separati dal segno ":" (due punti)
- un codice è impostato come IVA dovuta
- l’altro come IVA recuperabile.
I due codici IVA devono essere:
- complementari
- con stessa aliquota
- con stessi parametri di calcolo
Se i parametri non coincidono, Banana visualizza un messaggio di errore.
La sequenza dei codici non è rilevante.
Effetti sulla contabilità e sui report IVA
Con questa modalità di registrazione:
- l’IVA dovuta e l’IVA recuperabile si compensano
- l’operazione risulta neutra ai fini IVA
- nei report IVA Banana evidenzia correttamente:
- l’IVA dovuta
- l’IVA recuperabile.
Questo garantisce:
- correttezza fiscale
- trasparenza nei controlli
- tracciabilità delle operazioni.
Operazioni di storno
Per annullare una registrazione di reverse charge effettuata in modo non corretto:
- si utilizza lo storno
- il primo codice IVA viene preceduto dal segno “-”
- i ruoli dei codici IVA vengono invertiti:
- l’IVA dovuta diventa recuperabile
- l’IVA recuperabile diventa dovuta
Lo storno mantiene gli stessi elementi della registrazione originale, ma ne annulla gli effetti.
Esempi e casi particolari con reverse charge
Gli esempi che seguono illustrano alcuni casi tipici di reverse charge nella contabilità Entrate/Uscite:
- operazioni con assoggettamento e deduzione IVA inclusa
- operazioni con assoggettamento e deduzione IVA esclusa
- operazioni di storno.

Nota
Gli esempi sono indicativi e devono essere adattati alle aliquote e alle disposizioni fiscali del proprio Paese.
In sintesi
Nella contabilità Entrate/Uscite di Banana, il reverse charge:
- non è un automatismo
- si basa sull’uso corretto dei codici IVA
- utilizza il doppio codice IVA quando l’IVA è dovuta e recuperabile
- riflette fedelmente la logica fiscale dell’operazione.
Le modalità operative sono pensate per garantire precisione contabile e chiarezza nei controlli IVA.
MWST/USt-Zusammenfassung
Die MWST/USt-Zusammenfassung ist ein Dokument oder ein Abschnitt eines Buchungsjournals, in dem alle Vorgänge, die der Mehrwertsteuer (MWST/USt) unterliegen, für einen bestimmten Zeitraum (monatlich, vierteljährlich oder jährlich) zusammengefasst werden.
Hauptbestandteile der MWST/USt-Zusammenfassung
- Geschuldete MWST/USt: Die Summe der auf ausgestellten oder erhaltenen Rechnungen geschuldeten MWST/USt (Verkäufe).
- Vorsteuer (MWST/USt-Guthaben): Die Summe der abzugsfähigen MWST/USt aus erhaltenen oder bezahlten Rechnungen (Einkäufe).
- Zu zahlende oder erstattungsfähige MWST/USt: Die Differenz zwischen geschuldeter MWST/USt und Vorsteuer.
- Ist die geschuldete MWST/USt höher als die Vorsteuer, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat abführen.
- Übersteigt die Vorsteuer die geschuldete MWST/USt, entsteht ein Guthaben, das verrechnet oder zurückgefordert werden kann.
Die MWST/USt-Zusammenfassung in Banana Buchhaltung Plus ist ein Journal, das alle MWST/USt-Bewegungen und -Salden gemäss den eingestellten Parametern und gewählten Optionen erfasst.
Das Programm erstellt die Zusammenfassung automatisch über das Menü Berichte > MWST/USt-Zusammenfassung. Sie kann als PDF gespeichert und archiviert werden. Je nach gewählten Optionen lassen sich alle Buchungen mit einem MWST/USt-Code nach Konto, MWST/USt-Code und Prozentsatz gliedern.
Es gibt zwei Hauptgruppen:
- Gesamt geschuldete MWST/USt
- Gesamt abzugsfähige MWST/USt (Vorsteuer)
Die Differenz zwischen diesen beiden Summen ergibt die MWST/USt, die an die ESTV (Eidgenössische Steuerverwaltung) zu zahlen oder zurückerstattet wird.
Nachfolgend ein Beispiel für eine MWST/USt-Zusammenfassungstabelle für das erste Quartal 2025:

Für Benutzer, die keine Automatisierung zur Verwaltung und Online-Übermittlung von MWST/USt-Daten nutzen möchten, ist die MWST/USt-Zusammenfassung ein wichtiges Hilfsmittel. Sie ermöglicht die Berechnung der MWST/USt-Beträge, die manuell in die Schweizer MWST/USt-Erklärung auf Papier oder im ESTV-Portal eingetragen werden müssen.
Falls Sie eine vollständige Automatisierung der Schweizer MWST/USt-Erklärung sowie die elektronische Übermittlung der MWST/USt-Daten wünschen, empfehlen wir die Nutzung der neuen MWST/USt-Erweiterungen, die im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar sind.
Vergleich zwischen MWST/USt-Zusammenfassung und MWST/USt-Erweiterung
Um die Unterschiede zwischen der MWST/USt-Zusammenfassung und der MWST/USt-Erweiterung besser zu verstehen, sind hier ihre Hauptmerkmale:
MWST/USt-Zusammenfassung
- Verfügbar in allen Plänen von Banana Buchhaltung Plus und in allen Buchhaltungsanwendungen mit MWST/USt-Verwaltung.
- Integraler Bestandteil der Buchhaltung, da sie ein Buchhaltungsjournal darstellt, in dem alle MWST/USt-Vorgänge erfasst werden.
- Besonders wichtig für die Umsatzüberwachung, da sie zahlreiche Details liefert.
- Dient als Berechnungsgrundlage für die manuelle Erstellung der MWST/USt-Erklärung und -Abrechnung.
- Hilfreiches Werkzeug für Prüfer und Steuerkontrollen, da sie die Überprüfung der MWST/USt-Buchungen erleichtert.
- Unterstützt Steuerprüfungen, indem sie alle relevanten Details zur MWST/USt-Erfassung bereitstellt.
- Keine automatische Erstellung des MWST/USt-Formulars – alle Werte müssen manuell identifiziert und eingetragen werden.
- Der Benutzer muss die einzutragenden Beträge manuell identifizieren und addieren.
- Keine automatische Übermittlung der Daten an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV).
MWST/USt-Erweiterung
- Verfügbar ausschliesslich mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus.
- Erweiterte Funktionen zur Automatisierung der MWST/USt-Verwaltung und zur elektronischen Übermittlung der Daten an die ESTV.
- Automatische Berechnung und Eintragung der MWST/USt-Beträge in die entsprechenden Abschnitte der MWST/USt-Erklärung.
- Reduziert das Fehlerrisiko, indem alle Berechnungen nach vordefinierten Regeln ausgeführt werden.
- Generiert automatisch eine XML-Datei zur elektronischen Übermittlung der MWST/USt-Daten an das ESTV-Portal.
- Erstellt eine PDF-Version (Datei) der MWST/USt-Erklärung zur Dokumentation und Archivierung.
Zeigt Rundungs- und Berechnungsdifferenzen in einem eigenen Abschnitt am Ende der Erklärung an.
Die MWST/USt-Erweiterung automatisiert die Verwaltung, reduziert Fehler und erhöht die Effizienz im administrativen Prozess
Unterstützte Methoden für die MWST/USt-Berechnung und -Erklärung (im Advanced-Plan):
Der Dialog zur MWST/USt-Zusammenfassung
Die MWST/USt-Zusammenfassung kann über Menü Berichte > MWST/USt-Zusammenfassung aufgerufen werden.

Wenn diese Optionen aktiviert sind, können folgende Daten in die MWST/USt-Zusammenfassung aufgenommen werden:
Bewegungen einschliessen
Alle Bewegungen mit MWST/USt einbeziehen.
Totalsummen nach Konten einschliessen
Die Totalsummen der MWST/USt-Bewegungen nach Konto gruppiert darstellen.
Totalsummen nach Codes einschliessen
Die Totalsummen der MWST/USt-Bewegungen nach einzelnen MWST/USt-Codes gruppiert anzeigen
Totalsummen nach Prozentsatz einschliessen
Die Totalsummen der Bewegungen mit MWST/USt nach Steuersatz gruppiert darstellen.
Nicht verwendete Codes einschliessen
Auch nicht verwendete MWST/USt-Codes aus der Tabelle MWST/USt-Codes einbeziehen.
Eigene Gruppierung (Gruppe, Gr) verwenden
Bewegungen mit MWST/USt entsprechend der in der Tabelle MWST/USt-Codes festgelegten Gruppierung anzeigen.
Buchungen sortieren nach
Ermöglicht die Sortierung der Buchungen nach einer ausgewählten Option (z.B. Datum, Beleg, Beschreibung, usw.).
Teilbericht
Falls ein bestimmter Code oder eine Gruppe festgelegt wird, zeigt der Bericht nur die entsprechenden MWST/USt-Totalsummen an:
- Nur festgelegter Code (aus der Liste wählbar).
- Nur festgelegte Gruppe (aus der Liste wählbar).
Weitere Registerkarten
Detaillierte Informationen zu den weiteren Registerkarten finden Sie auf den folgenden Seiten:
MWST/USt-Zusammenfassung / Bewegungen mit Totalsummen nach Codes
Die Totalsumme in der letzten Zeile der MWST/USt-Zusammenfassung muss mit der Totalsumme des Kontos für automatisierte MWST/USt (Spalte Saldo), übereinstimmen, sofern beide den gleichen Zeitraum (Periode) betreffen.
Die Daten der MWST/USt-Zusammenfassung können in andere Programme übernommen und weiterverarbeitet werden (z.B. Excel, XSLT). Zudem ist eine Ausgabe in Dateiformaten möglich, die mit den Modulen der Finanzbehörden kompatibel sind.
Für die Schweiz kann automatisch ein Faksimile des Steuerformulars generiert werden, das die relevanten Beträge für jede Ziffer enthält und zur Übermittlung an das Steueramt verwendet werden kann.
Periodische Abrechnung und Bezahlung der MWST/USt
Damit die MWST/USt korrekt abgerechnet werden kann, verwendet jedes Land spezifische MWST/USt-Konten im Kontenplan. Diese Konten dienen der korrekten Erfassung und Verwaltung der ein- und ausgehenden Steuerbeträge.
- Geschuldete MWST (Umsatzsteuer) – Konto zur Erfassung der Steuerbeträge auf Verkäufe und erbrachte Dienstleistungen.
- Vorsteuer (MWST-Guthaben) – Konto zur Erfassung der Steuerbeträge auf den Einkauf von Waren und Dienstleistungen.
- Abrechnungskonto MWST – Konto, auf das am Ende des Abrechnungszeitraums die Salden der Umsatzsteuer (aus Verkäufen) und der Vorsteuer (aus Einkäufen) übertragen werden.
Der Saldo dieses Kontos zeigt entweder die fällige Zahllast gegenüber der Steuerbehörde oder ein rückforderbares MWST-Guthaben. Nach erfolgter Zahlung wird das Konto ausgeglichen.
In Banana Buchhaltung muss zur Verwaltung der MWST/USt ein Buchhaltungsmodell mit MWST/USt-Funktion gewählt werden, das bereits die folgenden Einstellungen enthält:
- Im Kontenplan (Tabelle Konten) von Banana sind die MWST/USt-Konten bereits gemäss den Vorgaben des jeweiligen Landes eingerichtet.
- Die Tabelle MWST/USt-Codes ist ebenfalls mit den länderspezifischen Steuercodes vorkonfiguriert.
- Über das Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Registerkarte 'MWST/USt' sind zwei MWST/USt-Konten hinterlegt, auf die die Steuerbeträge automatisch verbucht werden; ein Konto für die geschuldete MWST (Umsatzsteuer) – ein Konto für die Vorsteuer (MWST-Guthaben):
- Es ist auch möglich, nur ein einziges MWST/USt-Konto zu definieren. Dieses wird dann sowohl für die geschuldete MWST (Umsatzsteuer) als auch für die gutgeschriebene MWST (Vorsteuer) verwendet.
- In der Tabelle MWST/USt-Codes kann bei Bedarf jedem Steuercode ein eigenes MWST/USt-Konto zugewiesen werden.
- Falls diese Voreinstellungen nicht vorhanden sind, können Sie wie folgt vorgehen:
- Fügen Sie dem Kontenplan ein zusätzliches MWST/USt-Konto mit der Bezeichnung Abrechnungskonto MWST (automatisch) hinzu. Dieses Konto wird für die automatische Zerlegung der MWST/USt verwendet.
- Legen Sie das Konto "Abrechnungskonto MWST (automatisch)" über das Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Registerkarte 'MWST/USt' als Standardkonto fest.

Automatischer Ausgleich des Kontos "2201 Abrechnungskonto MWST (automatisch)" am Ende eines Quartals (auf Null setzen)
Um die Funktionsweise des automatischen MWST/USt-Kontos besser zu verstehen, folgt im Anschluss ein praktisches Beispiel.
Hinweis: Die in diesem Beispiel verwendeten MWST/USt-Kontonummern basieren auf dem in der Schweiz üblichen Nummerierungssystem. In anderen Ländern müssen die Kontonummern an den jeweiligen nationalen Kontenrahmen angepasst werden.
- Konto 2201 – Abrechnungskonto MWST (automatisch): Dient der automatischen Erfassung und Zerlegung der MWST-/USt-Beträge während des Abrechnungszeitraums.
- Konto 2200 – Geschuldete MWST (Umsatzsteuer): Wird verwendet, um am Ende des Abrechnungszeitraums die tatsächlich geschuldete Steuer gegenüber der Steuerbehörde auszuweisen.
Am Ende des Abrechnungszeitraums (z.B. vierteljährlich) wird der im MWST/USt-Konto "2201 Abrechnungskonto MWST (automatisch)" gesammelte MWST/USt-Betrag auf das Konto "2200 Geschuldete MWST (Umsatzsteuer)" übertragen. Dieser Schritt dient dazu:
- die Zahllast oder ein mögliches MWST-/USt-Guthaben zu ermitteln und
- die steuerliche Abrechnung sowie die Buchführung zu vereinfachen.
Beispiel: Zum Ende des Abrechnungszeitraums, in dem die MWST/USt deklariert und bezahlt wird, weist das Konto "2201 Abrechnungskonto MWST (automatisch)" einen Saldo von 10’995.92 auf.

Umbuchung zur Ausgleichung des Kontos "2201 Abrechnungskonto MWST (automatisch)"
Um den Saldo des Kontos "2201 Abrechnungskonto MWST (automatisch)" auszugleichen, muss eine Umbuchung (Stornobuchung) vorgenommen werden. Mit dieser Umbuchung wird das Abrechnungskonto (2201) ausgeglichen, d. h. sein Saldo auf null gesetzt.
Wenn eine Zahllast gegenüber der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) besteht, erfolgt die Buchung wie folgt:
- Soll-Spalte: Konto 2201 Abrechnungskonto MWST (automatisch)
- Haben-Spalte: Konto 2200 Geschuldete MWST (Betrag, der am die ESTV zu entrichten ist).
Besteht hingegen ein MWST/USt-Guthaben, erfolgt die Buchung in umgekehrter Reihenfolge.
Ergebnis der Umbuchung:
- Ausgleich: Der Saldo des Kontos 2201 Abrechnungskonto MWST (automatisches) wird auf Null gesetzt.
- Umbuchung: Der MWST/USt-Saldo wird auf das Konto Geschuldete MWST (Umsatzsteuer) übertragen.

Zahlung des Saldos vom MWST/USt-Konto "Geschuldete MWST (Umsatzsteuer)"
Sobald der geschuldete MWST/USt-Betrag an die Steuerverwaltung (ESTV) überwiesen wird, erfolgt der Ausgleich des Kontos "2200 Geschuldete MWST (Umsatzsteuer)" ausgeglichen. Der Saldo dieses Kontos wird durch die Zahlung auf null gesetzt.
Buchungsvorgang:
- Tabelle Buchungen – Datum, Belegnummer und Beschreibung in die entsprechenden Spalten eintragen.
- Spalte Soll – Konto "2200 Geschuldete MWST (Umsatzsteuer)" eingeben.
- Spalte Haben – Konto für "Liquidität" (z.B. Bankkonto) eintragen.
- Spalte Betrag – Den tatsächlich gezahlten MWST/USt-Betrag erfassen.
Mit dieser Methode kann der Saldo am Ende jedes Quartals überprüft werden. Bei Abweichungen lässt sich durch Vergleich der Buchungen leicht nachvollziehen, in welchem Zeitraum ein Fehler oder eine Differenz aufgetreten ist.

Kontoauszug des Kontos "2200 Geschuldete MWST (Umsatzsteuer)" nach der Zahlungsbuchung

Datenimport und Automatisierung
Die Import- und Automatisierungsfunktionen von Banana Buchhaltung ermöglichen es Ihnen, Daten aus Ihren Bankauszügen einfach zu integrieren sowie Buchungen zu automatisieren.
Diese Werkzeuge vereinfachen die tägliche Verwaltung, reduzieren Fehler und steigern die Effizienz der Buchhaltungsarbeit.
Dank dieser Funktionen können Sie:
- Zeit sparen durch den automatischen Import von Buchungen und Daten;
- Buchungsfehler dank Automatisierungsregeln reduzieren;
- Den Ausgleich der Buchungen über das Durchlaufkonto sicherstellen;
- Ihre Buchhaltung stets aktuell halten;
- Schneller, präziser und besser integriert arbeiten.
In die Buchhaltung importieren
Die Funktion In Buchhaltung importieren ermöglicht Ihnen, Buchungen, Kontakte oder andere Daten automatisch aus externen Dateien automatisch in Ihre Buchhaltungsdatei zu übernehmen.
Sie können Daten aus Bankauszügen, Fakturierungssoftware oder Tabellenkalkulationen importieren – in Formaten wie CSV, Excel, MT940, ISO 20022 und anderen.
Beim Import weist Banana Buchhaltung die Daten den richtigen Konten zu und vereinfacht so die Verbuchung deutlich.
Automatisierung
Die Automatisierungsfunktionen unterstützen Sie dabei, wiederkehrende oder komplexe Arbeitsabläufe zu beschleunigen.
Sie können Importregeln definieren, benutzerdefinierte Erweiterungen erstellen oder Skripte verwenden, die bestimmte Aktionen automatisch ausführen – z.B. Tabellen aktualisieren, Daten importieren oder Berichte erstellen.
Mit der Automatisierung halten Sie Ihre Buchhaltung schnell, präzise und bei minimalem manuellem Aufwand stets auf dem neusten Stand.
Das Transferkonto beim Import
Beim Import von Buchungen wird das Transferkonto – auch alsGirokonto, Interimskonto, Durchlaufkonto oder Geldtransitkonto bezeichnet – als temporäres Gegenkonto verwendet, um die Ausgeglichenheit der Buchungen sicherzustellen.
Insbesondere beim Umbuchungen zwischen verschiedenen Bankkonten hilft das Transferkonto, Doppelbuchungen zu vermeiden, die beim Import von Daten aus mehreren Quellen entstehen können. Durch die Verwendung des Transferkontos als Gegenkonto bleiben die Salden korrekt.
Das Transferkonto ist somit ein praktisches Hilfsmittel, um importierte Buchungen korrekt zu überprüfen und auszugleichen.
Daten aus anderen Programmen importieren
Mit der Funktion Datenübernahme aus anderen Programmen können Sie komplette Buchhaltungsdateien aus anderer Software oder aus früheren Versionen von Banana importieren.
Dabei werden Kontenplan, Eröffnungssaldi, Buchungen und Kontakte übernommen – so bleibt die Kontinuität Ihrer Arbeit gewahrt.
Der Import ist in verschiedenen Formaten möglich, z. B. TXT, Excel, CSV usw.
Zussätzlich bietet Banana Buchhaltung Import-Erweiterungen, mit denen Daten gezielt aus anderen Programmen übernommen werden können, zum Beispiel:
Befehl In Buchhaltung importieren
Der Befehl für den Import wird über das Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren > Pulldown-Menü 'Importieren': Buchungen' aktiviert und ermöglicht das Importieren von Daten aus Dateien in die folgenden Tabellen:
- Buchungen - Bankbewegungen
So importieren Sie Kontoauszüge in die Tabelle Buchungen. - Buchungen - Allgemeine Bewegungen
Für den Import von allgemeinen Bewegungen in die Tabelle Buchungen. - Konten
So importieren Sie Konten in die Tabelle Konten. - MWST/USt-Codes
So importieren Sie MWST/USt-Codes in die Tabelle MWST/USt-Codes. - Wechselkurse
So importieren Sie Wechselkurse in die Tabelle Wechselkurse. - Datei importieren
Importiert Daten in mehrere Tabellen sowie in die Eigenschaften der Buchhaltungsdatei. Diese Importart wird beispielsweise bei der Konvertierung des Kontenplans verwendet.
Um Daten aus anderen Programmen zu importieren, lesen Sie bitte die Seite Datenübernahme aus anderen Programmen.
Vorgehen beim Importieren
- Wählen Sie die gewünschte Zieltabelle aus.
- Wählen Sie den zu importierenden Dateityp.
- Geben Sie den Namen der Datei an.
- Wählen Sie die zu importierenden Bewegungen aus.
Unterstützte Importformate
Je nach Art der Zieltabelle stehen verschiedene Importformate zur Verfügung:
- Import von anderen Banana-Buchhaltungsdateien (.AC2)
Vorbereitet für die Konvertierung von Daten aus anderen Banana-Buchhaltungsdateien. - Textdateien mit Kopfzeile (CSV/TXT)
Für Dateien, die Daten im von Banana Buchhaltung verlangten Format exportieren.
Technische Anweisungen zur Vorbereitung dieser Dateien sind in englischer Sprache verfügbar. - Standard-Dateiformate (generisch)
ISO 20022 (generisch). - Import über Importerweiterungen
Normalerweise für Kontoauszüge.
Eine Importerweiterung ist ein zusätzliches Programm von Banana Buchhaltung, das die Daten eines bestimmten Formats umwandelt.
Der Benutzer muss die entsprechende Erweiterung installieren.
Sollte es erforderlich sein, andere Dateitypen zu importieren, die nicht in der Liste enthalten sind, kann eine spezielle Banana Importerweiterung entwickelt werden.

Importparameter
Dateiname:
- Geben Sie den Dateinamen an, aus dem die Daten importiert werden sollen.
- Für bestimmte Importarten (z.B. Bankkontoauszüge):
- können auch mehrere Dateien angegeben werden. Dies kann entweder über den Datei-Dialog mittels der Schaltfläche Blättern erfolgen oder sie durch ein Semikolon ';' getrennt eingefügt werden.
- kann auch eine Zip-Datei angegeben werden, die mehrere zu importierende Dateien enthält.
- Wenn mehrere Dateien importiert werden, müssen diese alle denselben Dateityp haben.
Daten aus der Zwischenablage importieren (Excel)
Bei dieser Option werden die Daten nicht aus einer Datei, sondern aus der Zwischenablage gelesen. Diese Methode ist nützlich, um Daten aus Dateien zu importieren, die von Banana Buchhaltung nicht direkt gelesen werden können, wie z.B. Kontoauszüge, die nur in Excel vorliegen, oder Daten aus anderen Programmen.
Der Vorteil des Datenimports im Vergleich zum einfachen Kopieren und Einfügen besteht darin, dass die Daten durch das Importprogramm konvertiert und automatisch vervollständigt werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Öffnen Sie die Excel-Datei, die die Daten enthält.
- Wählen Sie die zu importierenden Daten aus, einschliesslich etwaiger Kopfzeilen.
- Kopieren Sie die ausgewählten Daten (Strg+C).
Hinweis: Diese Option wird nur für bestimmte Importtypen angezeigt.
UTF-8
Markieren Sie dieses Feld, wenn die zu importierenden Daten im UTF-8-Format vorliegen.
Diese Option wird nur für bestimmte Importtypen angezeigt.
Erweiterungen verwalten
Mit diesem Befehl gelangen Sie zum Dialogfenster Erweiterungen verwalten.
Verwendung:
- Zum Suchen, Hinzufügen oder Entfernen einer Erweiterung für den Import.
- Zum Ändern der Parameter der Erweiterung.
Verwenden Sie den Befehl auch, um die Einstellungen der Erweiterung zu ändern.
Einstellungen
Mit dieser Schaltfläche können Sie die Einstellungen der Erweiterungen ändern.
Die Schaltfläche ist nur in Version 10.1 sichtbar und wird nur angezeigt, wenn die Erweiterung das Ändern von Parametern ermöglicht.
Schaltfläche OK
Startet den Import.
Fehlermeldungen
Sollten während des Imports Fehlermeldungen auftreten, aktualisieren Sie zunächst die Erweiterungen.
Treten weiterhin Fehler auf, senden Sie uns bitte ein Feedback. Möglicherweise wurde das Dateiformat von der Bank oder dem Institut aktualisiert, und wir passen unseren Importfilter entsprechend an.
Bankbewegungen importieren
Auf dieser Seite wird die Importfunktion für Bankkontoauszüge in Banana Buchhaltung Plus behandelt. Sie gehört zu den am häufigsten genutzten und nützlichsten Funktionen, da sie es ermöglicht, die Eingabe von Buchungen in die Tabelle Buchungen zu automatisieren.
Sie können die Datei mit den Bankbewegungen (sowohl Ein- als auch Auszahlungen) von Ihrem Bankkonto in Banana Buchhaltung Plus importieren. Dabei müssen die Kontonummer und das Gegenkonto angegeben werden. Es ist auch möglich, den Import mithilfe der Regeln zur automatischen Vervollständigung der importierten Datensätze (nur im Advanced-Plan verfügbar) zu automatisieren.
Für den Import von Dateien mit anderen Arten von Bewegungen, wie z.B. der doppelten Buchführung, verweisen wir auf die Seite Bewegungen importieren. Bei diesen Dateitypen ist es jedoch nicht möglich, die Funktion 'Regeln zur automatischen Vervollständigung' anzuwenden.
Importverfahren
- Wählen Sie über das Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren > im Pulldown-Menü 'Importieren: Buchungen' aus.
- Wählen Sie den Typ der Datei aus, die Sie importieren möchten.
Weitere Erläuterungen befinden sich weiter unten. - Klicken Sie auf die Schaltfläche Blättern, um eine oder mehrere Dateien auszuwählen, aus denen Sie die Bewegungen importieren möchten.
- Richten Sie die Parameter nach Bedarf ein.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite In Buchhaltung importieren.

Nächste Schritte
Nach der Bestätigung mit OK werden die Daten eingelesen, und die folgenden Dialoge erscheinen:
- Dialogfenster Bewegungen importieren (nur im Advanced-Plan verfügbar)
Hier finden Sie die Anweisungen zum Ausfüllen der importierten Zeilen. - Regeln für die automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen
Beim Import können Datensätze gespeichert werden, sodass das Programm diese bei zukünftigen Importen automatisch vervollständigt.
Importformate für Kontoauszüge
Im Dialog zum Importieren von Transaktionen können Sie zwischen verschiedenen Dateitypen wählen:
- Importerweiterungen (die meisten Erweiterungen sind nur im Advanced-Plan verfügbar)
Es handelt sich um zusätzliche Programme, die vom Benutzer installiert werden müssen, um die zu importierenden Daten in die von Banana Buchhaltung vorgesehenen Formate umzuwandeln.
Über die Schaltfläche Erweiterungen verwalten können Sie die Erweiterungen installieren, die für den Import von Kontoauszügen verschiedener Banken, Kreditkarten und anderen Formaten entwickelt wurden. Sobald eine Erweiterung installiert ist, erscheint sie in der Liste der verfügbaren Modelle (Menü Erweiterungen) und kann für den Import verwendet werden.- Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+) (verfügbar im Advanced- und Professional-Plan)
Liest das von den Schweizer Banken zur Verfügung gestellte Standardformat.
Diese Erweiterung dekodiert auch die Zahlungsreferenznummer, die durch das Rechnungslayout CH10 erzeugt wird, und fügt die Rechnungs- oder Kundennummer ein. - Aktualisierte Liste der Banana-Importerweiterungen.
- Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+) (verfügbar im Advanced- und Professional-Plan)
- Vordefinierte Formate, die in Banana Buchhaltung Plus enthalten sind (im Professional-Plan verfügbar)
Dies sind Standardformate, die von den Banken bereitgestellt und in Banana Buchhaltung integriert sind:- Kontoauszug MT 940
- Generischer ISO 20022-Kontoauszug
Mehrere Banken in Europa stellen den Kontoauszug im ISO-20022-Standardformat zur Verfügung.
- Generisches Format mit Einnahmen und Ausgaben (TXT) (im Professional-Plan verfügbar)
Dies ist eine Textdatei im CSV-Format, die den Tabulator als Trennzeichen verwendet und die ein- und ausgehenden Beträge eines Kontos als Spalten darstellt.- Siehe technische Anweisungen zum Importieren einer Datei mit Einnahmen und Ausgaben (Seite auf Englisch).
Dateiname
Geben Sie eine oder mehrere Dateien durch ein Semikolon (;) getrennt an. Sie können auch eine ZIP-Datei angeben, die mehrere Importdateien enthält.
Importieren von mehreren Dateien gleichzeitig:
- Wenn Ihre Bank das tägliche camt053 zur Verfügung stellt, können Sie alle Dateien für den Monat auswählen und in einem Schritt importieren.
- Wenn Ihre Bank die Dateien in einer ZIP-Datei bereitstellt, können Sie die Datei auswählen, die alle Auszüge enthält.
Die Importdateien müssen denselben Typ haben. Es ist nicht möglich, unterschiedliche Formate gleichzeitig zu importieren.
Struktur der Importdatei
Die Importdatei enthält die typischen Bewegungen eines Kontoauszugs:
- Datum
- [Transaktionsnummer] (optional)
- Beschreibung
- Eingehender oder ausgehender Betrag
Beim Import gibt der Benutzer an, auf welchem Konto die Transaktionen verbucht werden sollen, sodass das Soll- oder Habenkonto bereits angelegt ist.
Importerweiterungen können für jeden Kontoauszug erstellt werden.
Siehe die technischen Richtlinien für den Import einer Einnahmen- und Ausgabendatei (Seite auf Englisch).
Häufig gestellte Fragen:
Ich kann das Format für meinen Kontoauszug nicht sehen
Wählen Sie im Menü Erweiterungen > Erweiterungen verwalten aus, klicken Sie auf die Schaltfläche Erweiterungen aktualisieren und aktivieren Sie den Filter für das gewünschte Format.
Ich sehe das Format für den PostFinance-XML-Auszug nicht (.tgz-Datei). Wie kann ich die Bewegungen importieren?
Dieses Format wird nicht mehr unterstützt. Wenden Sie sich an Postfinance und fordern Sie einen Auszug im ISO-20022-Standardformat an.
Die Meldung "Diese ISO 20022-Datei enthält keinen Kontoauszug (camt.052/053/054)". Wie ist das möglich?
Diese Fehlermeldung erscheint, wenn die ISO 20022-Datei keinen Kontoauszug enthält. Das ISO-20022-Standardformat ist ein allgemeines Format, das verschiedene Arten von Informationen enthalten kann, wie z.B. Kontoauszüge und Ausführungsbestätigungen. In Banana Buchhaltung können jedoch nur Kontoauszüge (camt.052/053/054) importiert werden.
Meine Bank ist nicht in der Liste der unterstützten Formate enthalten. Wie kann ich sie hinzufügen?
Es ist möglich, neue Erweiterungen für Formate zu erstellen, die noch nicht implementiert wurden. Für die Implementierung von benutzerdefinierten Formaten ist eine kostenpflichtige Unterstützung verfügbar.
Im eBanking (z.B. Raiffeisenbank) müssen Sie bei der Erfassung von Zahlungen die Option "Einzelauftrag" anstelle von "Sammelauftrag" wählen. Nur so werden die Zahlungen als Einzelaufträge importiert.
Bankbewegungen herunterladen
Um die Unternehmensbuchhaltung aktuell zu halten, ist es wesentlich, die Banktransaktionen regelmässig zu importieren. Diese Bewegungen ermöglichen eine Automatisierung der Buchungsvorgänge und vermeiden sowohl das manuelle Erfassen einzelner Buchungen als auch mögliche Fehler.
So speichern Sie Bewegungen richtig ab
Die Dokumente mit den Banktransaktionen sollten – unabhängig davon, wie sie erfasst werden – stets im gleichen Ordner abgelegt werden. Dieser kann sich entweder im Hauptverzeichnis der Buchhaltung oder an einem externen Speicherort befinden.
Für eine übersichtliche Verwaltung empfiehlt es sich, eine klare Ordnerstruktur zu erstellen: ein allgemeiner Hauptordner sowie spezifische Unterordner für einzelne Konten oder Zeiträume. Auf diese Weise reduzieren Sie das Risiko von Fehlern – besonders dann, wenn Sie sich entscheiden, die Bewegungen manuell zu importieren.
Wenn die Daten stets am gleichen Ort gespeichert werden, lassen sich Importprobleme vermeiden, und es ist nicht erforderlich, den Standardpfad für den Import jedes Mal anzupassen. Zudem wird davon abgeraten, diese Dateien vor dem Import zu öffnen oder zu bearbeiten, da dies zu Fehlern bei der Erkennung der Transaktionen führen kann.
Unsere Software bietet zahlreiche Erweiterungen, mit denen sich Buchhaltungsdaten in verschiedenen Formaten importieren lassen. Zu den gängigsten Formaten gehören CAMT, CSV und XLSX.
Das CAMT-Format (Cash Management), definiert durch den ISO-20022-Standard, wird von Banken verwendet, um elektronische Kontoauszüge in strukturierter Form bereitzustellen. Die Dateien enthalten detaillierte Informationen wie Datum, Betrag, Beschreibung und Referenzen jeder Transaktion. Es sind verschiedene CAMT-Dateitypen verfügbar:
- camt.052 – Intraday-Kontoauszug (laufende Bewegungen): Enthält Transaktionen, die während des laufenden Tages verbucht wurden.
- camt.053 – Tagesauszug (Standardformat): Listet alle Transaktionen auf, die bis zum Tagesabschluss erfasst wurden.
- camt.054 – Belastungen/Gutschriften (detailliert): Enthält detaillierte Informationen zu den einzelnen Transaktionen.
Das CSV-Format (Comma-Separated Values) ist eine Textdatei, in der die Daten innerhalb der Tabellenzellen durch Kommas getrennt sind. Dieses Format ist mit den meisten Softwarelösungen kompatibel. Die Struktur des CSV-Formats kann je nach Bank variieren und wird regelmässig aktualisiert.
Das XLSX-Format ist eine Microsoft-Excel-Datei, die zur Speicherung von Tabellen verwendet wird. Eine XLSX-Datei kann Daten, Formeln, Formatierungen, Diagramme sowie mehrere Arbeitsblätter in einem einzigen Dokument enthalten.
Kürzlich wurde eine neue Erweiterung entwickelt, mit der sich CAMT-Dateien aller Banken importieren lassen. Dadurch wird die Erfassung der Bewegungen noch einfacher und effizienter.
Methoden zum Herunterladen der Bewegungen
Die drei Hauptmethoden zur Beschaffung dieser Daten sind:
- Online Banking
- Multibanking
- Software von Mammut Soft Computing AG
Je nach verwendeter Methode ist unterschiedlich viel Aufmerksamkeit hinsichtlich des Speicherorts der Dateien erforderlich. Besonders beim manuellen Herunterladen über die Bankplattform ist grösste Sorgfalt geboten, um Importfehler zu vermeiden..
Online Banking
Die manuelle Methode – traditionell und am weitesten verbreitet – besteht im direkten Zugriff auf das Online-Banking-Portal der eigenen Bank. Nach dem Login navigiert man zum Bereich der Kontobewegungen und lädt die Dateien in einem der Standardformate herunter, die mit Buchhaltungssoftware kompatibel sind.
Dieser Prozess ist zwar einfach, erfordert jedoch eine manuelle Interaktion: Die Benutzerin oder der Benutzer muss sich auf der Bankplattform einloggen, das gewünschte Konto auswählen, die Datei bzw. Dateien herunterladen, lokal auf dem eigenen Computer speichern und anschliessend in die Buchhaltungssoftware importieren.
Multibanking
Multibanking stellt eine Weiterentwicklung gegenüber der traditionellen manuellen Methode dar und richtet sich insbesondere an Unternehmen oder Fachpersonen, die mehrere Bankkonten bei unterschiedlichen Instituten verwalten. Über eine einzige Plattform oder E-Banking-Schnittstelle kann auf sämtliche Konten zugegriffen werden – unabhängig von der jeweiligen Bank. Dadurch wird die Interaktion mit den einzelnen Banken deutlich vereinfacht.
Die meisten Multibanking-Lösungen basieren auf dem internationalen Standard EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard), der einen sicheren Austausch von Informationen und Zahlungsaufträgen zwischen Unternehmen und Banken ermöglicht.
Die wichtigsten Schritte zur Einführung des Multibankings sind:
- Aktualisierung des Vertrags mit der Hauptbank
Der erste Schritt besteht darin, die Hauptbank zu kontaktieren, um die Aktivierung des Multibanking-Dienstes zu beantragen. Dafür ist eine Ergänzung zum bestehenden Vertrag zu unterzeichnen, welche die Hauptbank dazu berechtigt, als Verwalter mehrerer Bankverbindungen zu agieren. - Unterzeichnung der Mandate mit den verbundenen Banken
Für jede Drittbank, die angebunden werden soll, ist ein Mandat zu unterzeichnen, das der Hauptbank den Zugriff auf die entsprechenden Kontoinformationen erlaubt. - Technische Aktivierung und Bereitstellung der Zugangsdaten
Nach Abschluss der vertraglichen Schritte folgen die technischen Anweisungen zur Aktivierung des Zugriffs – in der Regel über APIs oder Drittanbietertools. Dazu gehört auch die Bereitstellung der Zugangsdaten sowie ggf. die Einrichtung spezifischer Authentifizierungsverfahren.
Sobald alle Bankverbindungen eingerichtet sind, können die Bewegungen und Bankdaten zentral heruntergeladen und Zahlungsvorgänge über ein einziges Tool verarbeitet werden. Auch wenn der Prozess teilweise manuell bleibt, ermöglicht das Multibanking eine effizientere Nutzung von Zeit und Ressourcen, reduziert die Anzahl der Zugriffe und vereinfacht die gesamte Verwaltung.
Software der Mammut Soft Computing AG
Eine modernere und vollständig automatisierte Lösung bietet die von der Mammut Soft Computing AG entwickelte Software. Nach der Einrichtung entfällt der manuelle Schritt des Datei-Downloads vollständig, da die Bewegungsdaten automatisch in einem zuvor definierten Ordner gespeichert werden.
Die Software ist auf Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen Banken und Unternehmen spezialisiert. Sie ermöglicht die Anbindung an zahlreiche Banken weltweit und ruft die Bankdaten sicher und automatisiert im erforderlichen Format ab. Diese Daten werden anschliessend automatisch mit der Buchhaltungssoftware synchronisiert – ganz ohne manuelles Eingreifen durch die Benutzerin oder den Benutzer.
Die Schritte zur Nutzung der Software der Mammut Soft Computing AG sind wie folgt:
- Wahl der Lösung
Je nach Bedarf kann zwischen einer Cloud-Lösung oder einer On-Premise-Installation gewählt werden. Letztere entspricht einer physischen Installation auf den Geräten der Benutzerin oder des Benutzers. - Einrichtung der Bankverbindungen
Für die Konfiguration und Aktivierung der Bankverbindungen müssen die entsprechenden Verträge mit den jeweiligen Banken unterzeichnet werden. Diese Verbindungen – etwa über EBICS, SWIFT oder API – ermöglichen das Herunterladen von Kontoauszügen sowie das Versenden von Zahlungen. Mammut begleitet den Aktivierungsprozess bei den Banken. - Zugriffsberechtigung auf die Konten
Die Kundin bzw. der Kunde, für den die Buchhaltung geführt wird, erteilt der Treuhänderin oder dem Treuhänder Zugriff auf die relevanten Kontodaten, sodass alle benötigten Informationen zur Verfügung stehen. - Integration mit der Buchhaltungs- bzw. ERP-Software
Die Software wird mit dem internen Buchhaltungs- oder Verwaltungssystem verbunden, um den automatischen Import und Export der Bankdaten zu ermöglichen.
Der wahre Mehrwert der Software liegt in der kontinuierlichen Aktualisierung der Buchhaltung: Automatisierte Downloads von allen angebundenen Banken sowie die direkte Synchronisation mit dem Buchhaltungssystem sorgen dafür, dass alle Daten stets aktuell und sofort einsatzbereit sind.
Automatischer Import und Verbuchung
Sobald die Transaktionen zur Verfügung stehen, können die verschiedenen Funktionen von Banana Buchhaltung genutzt werden. Unabhängig von der gewählten Methode zum Herunterladen der Bankdaten ermöglicht die Funktion Banktransaktionen im ISO 20022-Format importieren (erweitert) [BETA] die Automatisierung der Buchhaltung – sowohl im System der doppelten Buchführung als auch nach der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung – mithilfe von CAMT-Dateien (052/053/054).
Das Programm liest XML-Dateien aus einem definierten Ordner, speichert sie in einer lokalen Datenbank, erkennt neue, noch nicht importierte Transaktionen und schlägt sie zum Import vor – um doppelte Buchungen zu vermeiden.
Die importierten Banktransaktionen werden dank unserer Regeln für die automatische Vervollständigung (erfordert den Advanced-Aboplan) direkt in vollständige Buchungsoperationen umgewandelt. Das spart Zeit, reduziert Eingabefehler und sorgt für eine schnellere, effizientere und präzisere Buchhaltung.
Dialogfenster 'Bewegungen importieren'
Das Dialogfenster In Buchhaltung importieren wird wie folgt aktiviert:
Über das Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren > im Pulldown-Menü 'Importieren: Buchungen' auswählen.
Inhalt des Dialogfensters
Die Anzeige der Dialogelemente hängt von der Art der importierten Datei ab:
- Einzelne Kontobewegungen und Bankauszüge
Alle Elemente werden angezeigt. - Buchungsbewegungen der doppelten Buchführung oder andere
Die folgenden Elemente werden nicht angezeigt:- Konto
- Temporäres Gegenkonto
- Regeln anwenden
- Nach Rechnung gruppieren
(Dieses Element wird nur angezeigt, wenn die Importdatei Inhalte in der Spalte "DocInvoice" enthält.)
Dialogfenster Bewegungen importieren
Es erscheint das Dialogfenster, das es ermöglicht, die Daten besser in die Buchhaltung zu integrieren.

Zielkonto
Diese Option wird angezeigt, wenn Daten aus einem Bank- oder Postkonto oder Bewegungen von Einnahmen und Ausgaben eines Kontos in Textformat importiert werden.
- Geben Sie die entsprechende Kontonummer Ihres Kontenplans ein, die den zu importierenden Auszug betrifft.
- Wenn Sie das Feld leer lassen, wird das Programm das Konto [A] (Account) einfügen, um zu erkennen, ob es sich um eine Soll- oder Haben-Bewegung handelt.
Bewegungen auswählen
Anfangsdatum, Enddatum
Das Anfangs-und Enddatum der Periode für das Übernehmen der Buchungen eingeben. Die Periode kann automatisch ausgewählt werden, nämlich mit Hilfe der Felder, die sich unter denjenigen für die Daten befinden.
Nicht importieren, wenn gleiche externe Referenz, gleiches Datum oder gleicher Betrag vorhanden ist
Wenn diese Option ausgewählt worden ist, werden bereits gebuchte Bewegungen nicht importiert; damit Doppelbuchungen vermieden werden. Diese Option kann nur aktiviert werden, wenn die Spalte 'Ext.Ref.' (ExterneReferenz) in den zu importierenden Bewegungen (Datei) vorhanden ist; ansonsten ist sie deaktiviert.
Nach Datum sortieren
Die Option ist standardmässig aktiviert und ermöglicht die importierten Bewegungen nach Datum zu erhalten.
Buchungen vervollständigen mit
Werte automatisch vervollständigen
Die Option gibt es für die Buchhaltung mit Mehrwertsteuer und Fremdwährungen. Wenn sie ausgewählt worden ist, kann man die Werte automatisch vervollständigen, die in den importierten Daten fehlen (z.B. der Wechselkurs in der Tabelle Wechselkurse).
Regeln anwenden (nur im Advanced-Plan)
Diese Option ist für den Import von Buchungen aus Dateien der doppelten Buchführung (.ac2-Format) nicht verfügbar.
Siehe: Regeln für die automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen
- Wenn diese Option aktiviert ist und Sie auf OK klicken, wird das Dialogfenster Regeln anwenden geöffnet.
- Wenn Sie diese Option nicht aktiviert haben, gelangen Sie auf die Regeln auch mittels Menübefehl Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Regeln anwenden...
- Diese Option wird standardmässig aktiviert, wenn bereits Importregeln in der Tabelle wiederkehrende Buchungen (Aktionen > Sich wiederholende Buchungen) vorhanden sind.
Temporäres (vorläufiges) Gegenkonto (nur im Advanced-Plan)
Diese Option ist für Importe von Buchungsbewegungen aus einer Datei der doppelten Buchhaltung (im *.ac2-Format) nicht verfügbar.
Es wird ein Konto angegeben, das verwendet wird, um das Gegenkonto der Buchung zu vervollständigen. Dieses Konto muss anschliessend manuell oder mithilfe der Regeln zur automatischen Vervollständigung von importierten Datensätzen durch das korrekte Gegenkonto ersetzt werden. Das Programm schlägt standardmässig das Gegenkonto [CA] (ContraAccount) vor. Sobald die Buchungen abgeschlossen sind, sollten keine Bewegungen mehr auf dem vorläufigen Konto erfolgen.
Dokument Anfangsnummer
Diese Option wird angezeigt, wenn Daten aus einem Bank- oder Postkonto oder Bewegungen von Einnahmen und Ausgaben eines Kontos im Textformat importiert werden.
Es handelt sich um die Belegnummer, die der ersten Buchung unter den importierten Buchungen zugewiesen wird.
Buchungen nach Rechnungsnummer gruppieren
Wenn die Importdatei Werte in der Spalte DocInvoice enthält, werden im Dialog auch die folgenden Optionen angezeigt:

- Buchungen nach Rechnungsnummer gruppieren
Die Zeilen derselben Rechnung werden gruppiert, sodass für das gleiche Konto und den gleichen MWST/USt-Code nur eine Buchung erstellt wird. Erklärungen zu Rechnungsdaten importieren in Englisch. - Zielkonto für Saldodifferenzen
Beim Verwenden von MWST/USt-Codes können Rundungsdifferenzen von wenigen Hundertsteln auftreten.
In diesem Fall erstellt Banana Buchhaltung eine zusätzliche Buchung für jede Rechnung, in der die Differenz verbucht wird.
Es muss darauf geachtet werden, dass sich die Summen von Soll und Haben der zu importierenden Daten aufheben. Falls dies nicht der Fall ist, enthält die Buchungszeile die Differenz zwischen Soll und Haben.
Wichtig: Notwendige Bearbeitung der importierten Buchungen
Das Programm erstellt Buchungen und fügt diese am Ende der Tabelle Buchungen ein. Die Buchungen können bearbeitet oder gelöscht werden.
Das Programm fügt in der doppelten Buchhaltung in den Spalten KtSoll und KtHaben und in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung in den Spalten Konto und Kategorie Symbole ein.
Diese Symbole müssen mit dem entsprechenden Konto oder der entsprechenden Kategorie ersetzt werden.
- [A]
Dieses Symbol wird angezeigt, wenn im Dialog kein Konto angegeben wird. Anstelle von [A] muss das Konto der Buchhaltung für das Bankkonto eingetragen werden. - [CA]
Dieses Symbol zeigt an, dass das Gegenkonto angegeben werden muss, damit sich Soll- und Habenbuchungen ausgleichen.
Für Zeilen mit einem einzelnen Gegenkonto befinden sich auf derselben Zeile das Konto oder das Symbol [A] und das Symbol [CA] des Gegenkontos.
Für Zeilen mit mehreren Gegenkonten erscheint auf jeder Zeile entweder das Konto oder das Symbol [CA] des Gegenkontos. Ohne das Symbol [CA] wäre nicht ersichtlich, ob es sich um eine Soll- oder Habenbuchung handelt.
Für den Import der Kunden- und Rechnungsnummern aus den Referenzen der Kundenzahlungen (Debitoren) finden Sie weitere Informationen auf der Webseite Abschluss der eingezogenen Rechnungen.
ISO 20022-Datei importieren
Banana Buchhaltung Plus ermöglicht den Import von Banktransaktionen in verschiedenen Formaten.
Das ISO 20022-Format ist ein internationaler Standard, der mittlerweile von allen europäischen Banken bereitgestellt werden sollte. Dieses Format kann auch als ISO XML, XML, camt.053, camt.054 oder unter einer anderen Bezeichnung geführt werden.
Der Import von Banktransaktionen im ISO 20022-Format ist auf zwei Arten möglich:
Manueller generischer ISO 20022-Import
Der manuelle Import von Transaktionen, eine Datei nach der anderen, ist auch mit dem Professional-Plan verfügbar.
- Der Benutzer lädt die ISO 20022-Datei von seiner Bank herunter und speichert sie in einem Ordner auf seinem Computer.
- Anschliessend ist diese Datei manuell in Banana Buchhaltung Plus zu importieren.
Dieser Import wird ermöglicht durch die Erweiterung Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+) für die Schweiz und einen generischen Filter, der mit der Anwendung bereitgestellt wird, für andere Länder.
Der Import muss jedes Mal manuell wiederholt werden.
Erweiterter ISO 20022-Import [Beta]
Der erweiterte Import von Transaktionen aus mehreren Dateien gleichzeitig ist ausschliesslich mit dem Advanced-Plan verfügbar.
Dies erleichtert die Arbeit erheblich, da der Benutzer nicht mehr manuell überprüfen muss, für welche Zeiträume Transaktionen importiert werden müssen.
- Der Benutzer definiert einen Ordner, der die ISO 20022-Dateien verschiedener Bankkonten enthält.
- In Banana Buchhaltung Plus gibt das Programm mit einem Befehl eine Benachrichtigung aus, sobald neue Transaktionen importiert werden müssen.
Diese neue erweiterte Importfunktion wird durch die Erweiterung Swiss Camt ISO20022 Reader ermöglicht.
Voraussetzungen für die Verwendung
- Banana Buchhaltung Dev-Channel mit dem Advanced-Plan.
- Dateityp der Buchhaltung: Doppelte Buchhaltung oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Bankbewegungen im ISO-20022-Standardformat importieren
Banana Buchhaltung Plus unterstützt den Import von Bankbewegungen in verschiedenen Formaten.
Das ISO-20022-Format ist ein internationaler Standard für den elektronischen Austausch von Finanzdaten und wird von den meisten europäischen Banken unterstützt.
Es kann unter verschiedenen Bezeichnungen (Formate) verfügbar sein, darunter ISO-XML, XML, camt.053, camt.054. In einigen Fällen muss das ISO-20022-Format aktiv bei der Bank angefordert werden. Das ISO-20022-Format ersetzt den früheren MT940-Standard.
Durch den Import von Bankdaten im ISO-20022-Format (camt) ermöglicht Banana Buchhaltung Plus den automatischen Abgleich offener Kundenrechnungen.
Die Kategorie CAMT umfasst Formate, die zur Übermittlung von Kontenauszügen, Buchungsdetails und Bestätigungen des Kontostands verwendet werden:
- camt052: Buchhalterischer Bericht
- camt053 (inkl. Version 4): Kontoauszug
- camt054: Anzeige von Gutschriften/Belastungen
Seitenansicht der ISO-20022-Datei
Die Software Banana Buchhaltung ermöglicht es, die Seitenansicht einer Camt-Datei anzuzeigen.
Daten in bestehende Buchhaltung importieren
Wie auf der Webseite unter dem Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren beschrieben, vorgehen.
Mit diesem Befehl kann auch eine komprimierte Datei geöffnet werden. In diesem Fall wird das Programm den Benutzer auffordern, die Datei auszuwählen, aus der die Daten importiert werden sollen.
Technische Anmerkungen zur ISO 20022-Konversion
Der ISO 20022-Standard kodiert die Buchhaltungsdaten des Kontoauszugs sehr präzise, bietet jedoch auch Spielraum, um zusätzliche Informationen zum Konto und den Bewegungen hinzuzufügen.
Beim Einlesen der Datei passt sich die Software Banana Buchhaltung so gut wie möglich an die Struktur der spezifischen ISO 20022-Datei an.
- Anfangssaldo: Wird aus entsprechenden Kodierungen ausgelesen.
- Schlusssaldo: Wird ebenfalls aus ähnlichen Kodierungen ermittelt.
- Bewegungen: Alle enthaltenen Bewegungen werden eingelesen und in buchhalterische Bewegungen umgewandelt, inklusive:
- Transaktionsdatum (Datum)
- Valutadatum
- Betrag der Bewegung (positiv oder negativ)
- Beschreibung
Momentan fasst Banana Buchhaltung Plus die verschiedenen Beschreibungen in einem einzigen Text zusammen.
Zukünftig ist jedoch geplant, diese Informationen gezielter zu extrahieren und in separate Spalten zu übertragen. - Trennung in einzelne Bewegungen oder mit Detail
Bei Bewegungen mit Detail gibt es eine Zeile für die Gesamtbewegung sowie zusätzliche Zeilen für die einzelnen Bewegungen, die die Gesamtbewegung bilden.
Nationale Vorschriften
Jedes Land und jede Bank kann je nach Bedarf zusätzliche Informationen in die ISO 20022-Datei einfügen. Banana Buchhaltung bietet einen allgemeinen Filter, der bereits im Programm integriert ist, sowie mehrere länder- und/oder bankenspezifische Filter, die als Banana-Erweiterungen zur Installation zur Verfügung stehen. Um diese länderspezifischen Informationen in die Buchhaltung zu importieren, müssen Sie den für Ihr Land und/oder Ihre Bank am besten geeigneten Filter installieren und verwenden (z.B. Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+)).
Bankbewegungen im ISO-20022-Format importieren (erweitert) [BETA]
Diese neue Funktion ermöglicht es Ihnen, Ihre Buchhaltung automatisch mit Banktransaktionen aus Camt-Dateien (052, 053, 054) zu aktualisieren. Dank dieser Neuerung können Sie:
- Den gesamten Buchungsprozess von Transaktionen beschleunigen.
- Das Risiko manueller Fehler reduzieren.
- Doppelungen vermeiden, da nur Transaktionen importiert werden, die noch nicht in Ihrer Buchhaltung vorhanden sind.
Arbeitsablauf
Der neue Modus beschleunigt den Buchungsvorgang, da er sowohl das Einlesen der Bankdaten als auch die automatische Anwendung der Regeln umfasst:
- Das Programm liest die Camt-Dateien aus einem ausgewählten Ordner, speichert deren Inhalt in einer lokalen Datenbank und erkennt alle neuen, noch nicht verbuchten Transaktionen.
- Diese werden dann für den Import in Ihre Buchhaltung vorgeschlagen, wodurch das Finanzmanagement erheblich vereinfacht wird.
- Nach dem Import können Sie ausserdem von Auto-Vervollständigungsregeln profitieren, um Ihre Arbeit weiter zu optimieren.
Voraussetzungen für die Nutzung
Diese Funktion befindet sich derzeit in einer BETA-Version und steht für experimentelle Zwecke mit Banana Buchhaltung Plus (Advanced-Plan) in der doppelten Buchhaltung oder in Einnahmen & Ausgaben-Buchhaltungen zur Verfügung. Wir freuen uns über alle Anregungen und Feedback, um diese Funktion zu verbessern.
- Verwenden Sie die aktuellste Banana Buchhaltung Dev-Channel-Version (ab 10.2.0) mit dem Advanced-Plan.
- Verwenden Sie eine Buchhaltung mit doppelter Buchhaltung oder Einnahmen und Ausgaben.
Datenvorbereitung
Bevor Sie mit dem Import beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie die folgenden Anforderungen erfüllen:
- Organisation der Camt-Dateien:
Erstellen Sie einen spezifischen eigenen Ordner für alle Camt-Dateien (*.xml), die Sie in Ihre Buchhaltung importieren möchten.
Sie können die Dateien in diesem Ordner nach Bedarf organisieren – beispielsweise durch Unterordner für die unterschiedlichen Buchungsjahr und/oder Finanzinstitute. - Zugriffsberechtigungen:
Stellen Sie sicher, dass der ausgewählte Ordner sowohl vom Programm gelesen als auch beschrieben werden kann. Dies gewährleistet eine korrekte Speicherung der Daten und Importinformationen. - IBAN-Einstellungen:
Für jedes Konto in der Buchhaltung stellen Sie sicher, dass die IBAN in der Spalte 'IBAN' (BankIBAN) der Tabelle Konten eingetragen ist.- Falls die Spalte nicht vorhanden ist, fügen Sie sie über das Menü hinzu: Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen > Adress-Spalten der Konten-Tabelle hinzufügen und machen Sie sie über Menü Daten > Spalten einrichten sichtbar.
- Schreiben Sie die IBAN in Grossbuchstaben und Zahlen, ohne Leer- oder Sonderzeichen.
- Swiss Camt ISO 20022 Reader Erweiterung:
Installieren Sie die Swiss Camt ISO 20022 Reader-Erweiterung. Diese ist erforderlich, damit das Programm Camt-Dateien korrekt interpretieren und den Importvorgang starten kann. Dies wird über Menü Erweiterungen > Erweiterungen verwalten gemacht.
Erste Verwendung
Wenn Sie den im Menü Aktionen verfügbaren Befehl Banktransaktionen im ISO-20022-Format importieren zum ersten Mal verwenden, erlaubt die Erweiterung im nun folgenden Dialogfenster nur die Auswahl von Ordnern (somit nicht direkt von Dateien) und es ist mittels Schaltfläche 'Blättern' der spezifische für das Speichern der ISO20022-Dateien erstellte Ordner auszuwählen. Diese Auswahl wird gespeichert, sodass das Programm bei zukünftigen Importen automatisch denselben Ordner verwendet, ohne erneut nach dem Pfad zu fragen.
Beachten Sie, dass der erste Durchlauf mehr Zeit in Anspruch nehmen kann. Das Programm muss alle im Ordner enthaltenen Dateien lesen, verarbeiten und speichern sowie den Inhalt jeder Datei analysieren. Während dieser Phase zeigt eine Fortschrittsanzeige (Progress Bar) den aktuellen Status des Vorgangs an, sowohl in Prozent als auch in Bezug auf die bereits verarbeiteten Dateien im Verhältnis zur Gesamtzahl. Der gleiche Fortschrittsbalken wird sowohl während des Lesens der Dateien aus dem Ordner als auch beim Öffnen und Lesen ihres Inhalts angezeigt.
Bei nachfolgenden Importen verläuft der Prozess deutlich schneller, da das Programm nur den Inhalt neuer Dateien liest und importiert, da es bereits weiss, welche Daten zuvor gespeichert wurden. Auf diese Weise benötigen zukünftige Vorgänge erheblich weniger Zeit und sorgen für einen reibungsloseren, effizienteren Arbeitsablauf.
Dateiverarbeitung

Die Verarbeitung der Camt-Dateien erfolgt in zwei getrennten Phasen:
- Lesen der Dateien im Ordner:
In der ersten Phase analysiert das Programm den ausgewählten Ordner und erkennt alle vorhandenen Dateien, die dann der internen Datenbank hinzugefügt werden. Während dieses Vorgangs wird eine Fortschrittsanzeige eingeblendet, die angibt, wie viel des Einlesevorgangs bereits abgeschlossen ist, gemessen an der Gesamtzahl der Dateien. - Lesen des Dateiinhalts:
Nach Abschluss des Datei-Lesevorgangs wechselt das Programm zur zweiten Phase, in der es die in der Datenbank gespeicherten Dateien öffnet, ihren Inhalt liest und die Daten verarbeitet. Auch in dieser Phase wird eine spezielle Fortschrittsanzeige angezeigt, die deutlich den Fertigstellungsprozentsatz und die Anzahl der verarbeiteten Dateien zeigt.
Wenn einer dieser Prozesse aus irgendeinem Grund unterbrochen wird, behält das Programm die bereits gespeicherten Daten bei. Beim nächsten Importvorgang setzt es automatisch an der Stelle fort, an der es zuvor aufgehört hat, ohne von vorne beginnen zu müssen. Dies gewährleistet einen effizienten Arbeitsablauf und vermeidet die erneute Verarbeitung bereits abgeschlossener Schritte.
Dialog für den Import von Banktransaktionen
Der Import-Dialog bietet einen Überblick über die verarbeiteten Dateien, die verwendeten Parameter und die zu importierenden Transaktionen. Sie können die Parameter im Dialog jederzeit ändern, und die Daten werden sofort neu berechnet.
Registerkarte „Ordner“

Die Registerkarte Ordner bietet eine Gesamtübersicht des Imports, zeigt den aktuell ausgewählten Ordner, die zu verarbeitenden Dateien und einige Optionen zur Filterung des Inhalts.
- Ordner auswählen:
Hier können Sie den Pfad des Arbeitsordners einsehen und ändern. Das Programm überprüft ständig die Gültigkeit des ausgewählten Pfads und zeigt eine Fehlermeldung an, wenn der Ordner nicht existiert oder nicht zugänglich ist. - Umbenennen oder Verschieben des Ordners:
Wenn Sie den Namen oder den Speicherort des Ordners ändern, denken Sie daran, den Pfad in diesem Dialog anzupassen. Das Programm speichert den zuletzt verwendeten Pfad und zeigt eine Warnung an, wenn er nicht gefunden werden kann. - Umbenennen von Dateien im Ordner:
Sie können die Dateien im Ordner frei umbenennen; das Programm verlässt sich nicht auf den Dateinamen, sondern auf den Inhalt. Selbst wenn zwei Dateien unterschiedliche Namen, aber identischen Inhalt haben, betrachtet das Programm sie als Duplikate und importiert nur eine davon. - Unterordner ignorieren:
Diese Option ist standardmässig aktiviert und ermöglicht es, die in Unterordnern befindlichen Dateien von der Verarbeitung auszuschliessen. Dies ist nützlich, wenn Sie beispielsweise nur Dateien importieren möchten, die für den aktuellen Buchungszeitraum relevant sind, und ältere oder nicht zutreffende Daten vermeiden wollen. Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden alle Camt-Dateien in Unterverzeichnissen in die Datenbank aufgenommen, unabhängig von Datum oder Ordnerstruktur. - Dateien ignorieren, die älter sind als...:
Wenn Sie in diesem Feld ein Datum festlegen, liest das Programm den Inhalt von Dateien, die älter als dieses Datum sind, nicht ein. Standardmässig werden Dateien, die älter als das Eröffnungsdatum der Buchhaltung sind, zwar in der Datenbank gespeichert, aber nicht analysiert. Wenn Sie dieses Datum anpassen, können Sie den Zeitfilter weiter verfeinern. Wenn Sie ein ungültiges Datum eingeben, ersetzt das Programm es automatisch durch das aktuelle Datum. - Alle Dateien lesen...:
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, erzwingen Sie das sofortige erneute Einlesen aller Dateien im Ordner, anstatt auf die tägliche Routineprüfung zu warten. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn Sie neue Dateien hinzugefügt haben und diese sofort importieren möchten, ohne auf das nächste automatische Update warten zu müssen.
Registerkarte „Bankkonten“

Die Registerkarte Bankkonten bietet einen detaillierten Überblick über alle in Ihrer Buchhaltung vorhandenen Bankkonten. Für jedes Konto zeigt das Programm sowohl statische Informationen (wie den aktuellen Buchhaltungssaldo) als auch dynamische Daten an, die auf den neuesten Importen basieren.
Angezeigte Informationen für jedes Konto
- Buchhaltungssaldo (Accounting Balance):
Zeigt den aktuellen in der Buchhaltung erfassten Betrag für dieses Konto. - Letzter Banksaldo (Last Bank Balance):
Zeigt den letzten von den Camt-Dateien erfassten Banksaldo. Dies ermöglicht einen unmittelbaren Vergleich des in Ihrer Buchhaltung erfassten Betrags mit dem tatsächlichen Bankguthaben. - Neue Transaktionen (New Transactions):
Gibt an, wie viele neue, noch nicht in der Buchhaltung erfasste Bewegungen in den Camt-Dateien gefunden wurden. - Gesamtbetrag der neuen Transaktionen (Total New Transactions):
Zeigt den Gesamtwert der neuen Transaktionen, die für dieses Konto importiert werden sollen, und hilft Ihnen so, schnell das Ausmass der noch zu verbuchenden Vorgänge einzuschätzen. - Letzter Import (Last Import):
Gibt das Datum an, an dem der Ordner zuletzt vollständig eingelesen wurde, und bietet so einen nützlichen zeitlichen Bezugspunkt für die letzte Aktualisierung. - Status:
- Aktuell (Updated): Für dieses Konto wurden keine neuen Bewegungen zum Import gefunden.
- Neuen Transaktionen (New transactions): Es wurden neue, nicht verbuchte Bewegungen gefunden, die für den Import in die Buchhaltung bereitstehen.
Registerkarte „Transaktionsdetails“

In der Registerkarte Transaktionsdetails finden Sie alle in den Camt-Dateien (052, 053, 054) erkannten Bankvorgänge, die noch nicht in die Buchhaltung importiert wurden, nach Konten gruppiert. Diese Ansicht ermöglicht es Ihnen, ausstehende Bewegungen schnell zu analysieren, ihre Relevanz zu prüfen und auszuwählen, welche Sie importieren möchten.
- Auswahl der zu importierenden Transaktionen:
Sie können vorübergehend bestimmte Transaktionen oder, falls gewünscht, alle Transaktionen eines bestimmten Kontos mit den entsprechenden Kontrollkästchen ausschliessen. Ausgeschlossene Transaktionen werden nicht dauerhaft entfernt; sie werden beim nächsten Öffnen des Dialogs erneut vorgeschlagen, sodass Sie ihre Importentscheidung jederzeit überdenken können. Derzeit ist es nicht möglich, eine Transaktion dauerhaft auszuschliessen. - Nur Transaktionen ab einem bestimmten Datum berücksichtigen:
Um die Anzahl der angezeigten Bewegungen zu reduzieren, können Sie ein Datum festlegen, ab dem neue Transaktionen für den Import berücksichtigt werden sollen. Standardmässig verwendet das Programm das Eröffnungsdatum der Buchhaltung. Wenn Sie ein anderes Datum einstellen, zeigt das Programm nur Vorgänge an, die nach diesem Tag stattfinden, und ignoriert frühere. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn in der Vergangenheit Transaktionen ohne eine eindeutige ID (Spalte ExternalReference) importiert wurden, typischerweise beim Import aus CSV-Dateien. In solchen Fällen genügt es, ein Datum nach der letzten verbuchten Transaktion festzulegen, um ältere Vorgänge nicht erneut vorzuschlagen. Wenn Sie ein ungültiges Datum eingeben, ersetzt das Programm es automatisch durch das aktuelle Datum. - Eindeutige Identifizierung von Transaktionen:
Transaktionen aus Camt-Dateien (052, 053, 054) sollten immer eine eindeutige ID gemäss dem ISO 20022-Standard enthalten. Diese Kennung ermöglicht es dem Programm, genau zu bestimmen, welche Bewegungen bereits importiert wurden und welche neu sind, wodurch das Risiko von Duplikaten oder Fehlern verringert wird.
Registerkarte 'Einstellungen' (Settings)

In der Registerkarte Einstellungen können Sie einige erweiterte Aspekte des Importvorgangs verwalten, einschliesslich der Möglichkeit, den Ursprungszustand der Daten wiederherzustellen und festzulegen, wie bereits verarbeitete Dateien erkannt werden.
- Gespeicherte Daten löschen (Delete Saved Data):
Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, alle Daten im Zusammenhang mit früheren Importen aus der internen Datenbank zu löschen. Sobald die Löschung bestätigt ist, werden Sie automatisch zur Registerkarte 'Ordner' weitergeleitet, wo die Standardwerte wiederhergestellt werden.- New Import: Wenn Sie nach dem Löschen der Daten einen neuen Import durchführen möchten, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Read all files“.
- Limited Impact on Import Data: Das Löschen von Daten aus der internen Datenbank hat keinen Einfluss auf bereits in der Buchhaltung vorhandene Informationen.
- Complete Database Removal: Der hier verfügbare Befehl löscht nur die Tabelleninhalte der Datenbank. Wenn Sie die Datenbank vollständig entfernen möchten, müssen Sie die Datei „*.db“ im ausgewählten Ordner manuell löschen.
- Überprüfen Sie das Vorhandensein von Dateien immer mit Hashing (Always Verify the Existence of Files Using Hashing):
Diese Option ermöglicht es Ihnen festzulegen, wie das Programm bereits verarbeitete Dateien erkennt:- Hashing (langsamer): Wenn Sie diese Option auswählen, berechnet das Programm einen eindeutigen Hash für jede Datei. Dies stellt eine genaue Erkennung von Duplikaten sicher, auch wenn sich Namen oder Pfade ändern. Allerdings kann dieses Verfahren die Dateieinlesung verlangsamen.
- Name, Datum und Grösse prüfen (Standard): Wenn das Kontrollkästchen nicht ausgewählt ist, vergleicht das Programm einfach den Dateinamen (einschliesslich Pfad), das Erstellungsdatum und die Dateigrösse, um die Eindeutigkeit zu bestimmen. Dieser Ansatz ist schneller, aber unter Umständen nicht so robust in Szenarien, in denen Dateien umbenannt werden, während der Inhalt gleich bleibt.
Ändern des dem IBAN zugeordneten Buchhaltungskontos
Es ist möglich, das einem IBAN zugeordnete Buchhaltungskonto direkt in der Tabelle Konten zu ändern.
Wenn jedoch für dasselbe Bankkonto in der Vergangenheit bereits Bewegungen unter Verwendung eines anderen Buchhaltungskontos importiert wurden, müssen die in der Datenbank gespeicherten Daten gelöscht werden.
Dieser Vorgang kann über die Registerkarte Einstellungen des Importdialogs mithilfe der Schaltfläche Gespeicherte Daten löschen durchgeführt werden.
Anschließend müssen die Daten aus dem Ordner erneut eingelesen werden, indem die Schaltfläche Alle Dateien lesen auf der Registerkarte Ordner verwendet wird.
Durch diesen Vorgang kann das Programm die Zuordnungen zwischen IBAN und Buchhaltungskonto gemäß den neuen Einstellungen korrekt neu erstellen.
Das Löschen der Daten aus der Datenbank hat keinerlei Auswirkungen auf die bereits in der Buchhaltung vorhandenen Daten.
Datenbankdatei
Das Programm verwendet eine SQLite-Datenbank, um importbezogene Daten zu speichern. Wenn Sie diese Funktion zum ersten Mal aktivieren und der ausgewählte Ordner gültig ist, wird darin eine Datenbankdatei (*.db) erstellt.
Es ist wichtig, diese Datei weder zu verschieben noch zu löschen, da das Programm sie als Referenz für alle nachfolgenden Vorgänge verwendet. Bei Verlust oder Löschung der Datei erzeugt das Programm eine neue .db-Datei, was Sie dazu zwingt, alle Dateien im Ordner erneut einzulesen und zu verarbeiten.
Was wird in der Datenbank gespeichert?
- Dateiliste:
Alle im Ordner erkannten Dateien werden gespeichert. Wenn Sie in den Einstellungen festgelegt haben, Unterordner zu ignorieren, werden darin enthaltene Dateien nicht gespeichert. Diese Option ist standardmässig aktiviert. - Bankkonten und zugehörige Daten:
Die Datenbank speichert Informationen über die in der Buchhaltung vorhandenen Bankkonten. Wenn diese Daten in der Buchhaltung geändert werden, aktualisiert die Datenbank ihre Informationen entsprechend. - Importierte Transaktionen:
Die in den geöffneten und gelesenen Dateien gefundenen Transaktionen werden in der Datenbank gespeichert, sodass Sie sie später erneut verarbeiten oder anzeigen können, ohne die Dateien erneut einlesen zu müssen. - Importverlauf:
Das Programm zeichnet auf, wer die Importvorgänge ausgeführt hat, wann sie durchgeführt wurden und mit welcher Softwareversion. Dies sorgt für eine detaillierte historische Nachverfolgbarkeit der Aktivitäten.
Logdatei
Während des Importvorgangs erzeugt das Programm eine Logdatei, um potenzielle Probleme zu erkennen und zu diagnostizieren. Im Falle von Anomalien oder unerwartetem Verhalten liefert die Logdatei detaillierte Informationen über die durchgeführten Vorgänge und hilft Entwicklern dabei, die Fehlerquelle zu verstehen.
Wenn Sie Hilfe beim Auffinden oder Interpretieren der Logdatei benötigen, wenden Sie sich bitte an unser Support-Team. Es wird Sie Schritt für Schritt dabei unterstützen, die Datei in Ihrem aktiven Verzeichnis zu finden.
Zurzeit nicht verfügbare Funktionen
Diese von Benutzern angeforderten Funktionen sind momentan nicht verfügbar:
- Extraktion der Kundennummer und der Kundenkontonummer aus der QR-Referenznummer
Für diese Funktion wird empfohlen, die entsprechende Erweiterung zu verwenden: Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+).
Fehlersuche
Wenn trotz korrekt ausgewähltem Ordner keine zu importierenden Transaktionen angezeigt werden, überprüfen Sie Folgendes:
- Bankkonten: Stellen Sie sicher, dass die Daten zu den Bankkonten (einschliesslich der IBANs) in der Spalte IBAN der Konten-Tabelle vollständig und korrekt sind.
- Buchungszeitraum: Prüfen Sie, ob der aktuell eingestellte Buchungszeitraum die Daten der zu importierenden Transaktionen umfasst. Wenn die Transaktionen ausserhalb des festgelegten Zeitraums liegen, werden sie vom Programm nicht zum Import vorgeschlagen.
Sollte das Problem nach diesen Überprüfungen weiterhin bestehen, wenden Sie sich bitte an unseren technischen Support, um weitere Hilfe zu erhalten.
Bewegungen importieren (allgemeines Format)
Diese Erklärung bezieht sich auf den Import von Daten in die Tabelle Buchungen aus Dateien, die Bewegungen im Dateityp 'Doppelte Buchhaltung' enthalten, sowie aus Banana Buchhaltung oder anderen Formaten.
Der Import von Bankbewegungen ähnelt dem Import von Bewegungen, wird jedoch separat und detailliert auf der entsprechenden Seite behandelt.
Verfahren zum Importieren
- Gehen Sie im Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren > im Pulldown-Menü 'Importieren: Buchungen' auswählen.
- Wählen Sie die Dateiart aus, die Sie importieren möchten (z.B. Bewegungen Kassenbuch, Bewegungen Doppelte Buchhaltung). Weitere Erläuterungen finden Sie weiter unten.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Blättern, um die Datei auszuwählen, aus der Sie die Bewegungen importieren möchten.
- Richten Sie die Parameter nach Bedarf ein.
Weitere Informationen finden Sie unter: In Buchhaltung importieren
Sobald Sie auf die Schaltfläche OK klicken, werden die Daten übernommen, und das folgende Dialogfenster wird angezeigt:
- Dialogfenster 'Bewegungen importieren'
Hier müssen Sie Einstellungen vornehmen, um die importierten Zeilen zu vervollständigen.

Übernahme von Bewegungen aus einer anderen Datei von Banana Buchhaltung
Im ausgewählten Dateityp für den Import bietet das Programm mehrere Voreinstellungen für die Übernahme von Daten aus anderen Banana-Buchhaltungsdateien an:
- Bewegungen aus der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung importieren (*ac2)
Um Bewegungen aus einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung in eine Datei mit doppelter Buchhaltung zu importieren, müssen die Konten und Kategorien der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung den Konten der doppelten Buchhaltung entsprechen. - Bewegungen aus dem Cash Manager (Kassenbuch) importieren (*ac2)
Weitere Informationen finden Sie in unserer Anleitung Daten aus der Kasse importieren. - Bewegungen aus der doppelten Buchhaltung importieren (*ac2)
Um Bewegungen aus einer doppelten Buchhaltung in eine andere Datei mit doppelter Buchhaltung zu importieren, müssen die Konten übereinstimmen. - Abschreibungszeilen in die Buchhaltung importieren
Importiert Bewegungen aus der .ac2-Datei der Anlagenbuchhaltung.
Bewegungen im Txt/CSV-Format importieren
Dieses Format wird verwendet, um Daten aus anderen Programmen zu exportieren, die ein mit Banana Buchhaltung kompatibles Exportformat besitzen. Weitere Informationen finden Sie in der nachfolgenden Anleitung:
- Technische Anweisungen für die Erstellung einer Datei, die in Banana Buchhaltung importiert werden kann (in englischer Sprache).
Kontoauszüge mit Importerweiterung importieren
Importerweiterungen sind Zusatzprogramme, mit denen Sie Daten, die von anderen Programmen exportiert wurden, im jeweiligen spezifischen Format in Banana Buchhaltung importieren können.
Es gibt Erweiterungen für den Import von Kontoauszügen verschiedener Banken, Kreditkarten und anderen Formaten.
Diese Erweiterungen sind nur im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar. Veraltete Filter werden im Laufe der Zeit aktualisiert, stehen jedoch ausschliesslich Benutzern des Advanced-Plans zur Verfügung.
So suchen und installieren Sie eine Erweiterung:
- Gehen Sie im Menü Erweiterungen > Erweiterungen verwalten...
- Wählen Sie in der Liste auf der linken Seite Online > Import aus.
- Suchen Sie die gewünschte Erweiterung in der Auflistung der verfügbaren Erweiterungen und klicken Sie darauf. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Installieren (Install).
- Wenn die Schaltfläche Einstellungen angezeigt wird, bedeutet dies, dass diese Erweiterung über anpassbare Parameter verfügt.
Nach der Installation erscheint die Erweiterung in der Liste der verfügbaren Typen, und Sie können sie für Ihren Import auswählen.
Bewegungen aus dem Cash Manager (Kassenbuch) importieren
Die Bewegungen der Kasse können getrennt von der Hauptbuchhaltungsdatei mit dem Cash Manager (Kassenbuch) verwaltet werden. In regelmässigen Abständen werden diese Bewegungen in die Hauptbuchhaltungsdatei importiert, wobei sie nach einem bestimmten Zeitraum gruppiert werden.
In diesem Fall gibt es zwei separate Dateien:
- Eine Datei enthält alle Daten des Hauptbuchs einschliesslich des Kassenkontos).
- Eine Datei enthält nur die Kassenbewegungen.
Um die Kassenbewegungen in die Hauptbuchhaltung zu integrieren, muss eine Verbindung zwischen der Hauptbuchhaltung und der Cash Manager-Datei hergestellt werden.
Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Verbindung herzustellen:
- In der Cash Manager-Datei werden den Kategorien die gleichen Kontonummern zugewiesen wie in der Hauptbuchhaltung (für doppelte Buchführung oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung).
- In der Cash Manager-Datei werden in der Spalte Kategorie2 (Tabelle 'Kategorien') die entsprechenden Hauptbuchhaltungskonten angegeben.
Falls die Spalte Kategorie2 nicht vorhanden ist, muss sie im Menü Daten > Spalten einrichten aktiviert werden.
Das Transferkonto für Einzahlungen einrichten
Beim Importieren der Kassenbewegungen in die Buchhaltungsdatei müssen bestimmte Einstellungen vorgenommen werden, um zu verhindern, dass sich die Buchungseinträge für Zahlungsvorgänge zwischen dem Kassenkonto in der Hauptbuchhaltung und den importierten Bewegungen aus der Cash Manager-Datei überschneiden.
In der Hauptbuchhaltungsdatei:
- In der Tabelle Konten fügen Sie in der Gruppe Aktiva das Transferkonto (auch Girokonto, Interimskonto, Durchlaufkonto oder Geldtransitkonto genannt) hinzu.
In der Cash Manager-Datei:
- In der Tabelle Kategorien, Spalte Kategorie in der Gruppe 'Einnahmen', geben Sie das Transferkonto als Kategorie für Einzahlungen vom Bank- oder Postkonto an (mit der gleichen Nummer wie in der Hauptbuchhaltung).
- Alternativ tragen Sie in der Tabelle Kategorien, Spalte Kategorie2 in der Gruppe 'Einnahmen' das Transferkonto ein. In diesem Fall wird in der Spalte Kategorie eine Kategorie zur Erfassung der Zahlungen von der Bank eingerichtet. Das Transferkonto in der Spalte Kategorie2 stellt die Verbindung her, wenn die Buchungen in die Hauptbuchhaltung importiert werden.
Einzahlungen vom Bankkonto in die Kasse
Jede Überweisung vom Bankkonto an die Kasse wird sowohl in der Hauptbuchhaltungsdatei als auch in der Kassendatei erfasst. Um sich überschneidende Buchungen beim Import der Kassen-Daten zu vermeiden, wird das Transferkonto genutzt.
- In der Kassen-Datei wird der Eingang von Geldern unter Verwendung des Transferkontos als Kategorie erfasst. Alternativ wird die Kategorie für Zahlungen vom Bankkonto verwendet, wenn das Transferkonto in der Spalte Kategorie2 eingerichtet wurde.
- In der Hauptbuchhaltung wird der Kapitalabfluss verbucht, wobei das Bankkonto im Haben und das Transferkonto im Soll gebucht wird.
Beim Import der Kassendaten in die Hauptbuchhaltungsdatei wird das Transferkonto auf Null zurückgesetzt.
Importieren von Kassen-Daten
- Öffnen Sie die Hauptbuchhaltungsdatei.
- Wählen Sie im Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren.
- In dem daraufhin erscheinenden Dialogfenster wählen Sie im Pulldown-Menü 'Importieren: Buchungen > Bewegungen Cash Manager(*.ac2)'.
- Wählen Sie mit der Schaltfläche Blättern die Cash Manager-Datei aus.

Erklärungen zu diesem Dialogfenster finden Sie auf der Seite In Buchhaltung importieren.

In der Buchhaltung
Ziel-Konto
Geben Sie die Kontonummer der Kasse an, aus der die Bewegungen importiert werden sollen. Die Kontonummer finden Sie entweder in der doppelten Buchhaltung oder in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.
Anfängliche Belegnummer
Sie können eine Anfangsbelegnummer eingeben, die der ersten importierten Buchung zugewiesen wird. Das Programm vergibt dann automatisch eine fortlaufende Nummer für die nachfolgenden Buchungen, beginnend mit der angegebenen Nummer.
Falls Sie die fortlaufende Nummerierung nicht automatisch zuweisen möchten, lassen Sie das Feld einfach leer.
Bewegungen auswählen
Anfangsdatum / Schlussdatum (eingeschlossen)
Geben Sie das Anfangs- und Schlussdatum des Zeitraums ein, auf den sich die importierten Bewegungen beziehen.
Bewegungen gruppieren
Durch Aktivieren einer der folgenden Optionen können Sie festlegen, wie die Bewegungen der Periode gruppiert werden sollen:
- Keine Gruppierung nach Periode.
Alle Zeilen wurden mit den entsprechenden Spalteninhalten importiert. Auch die Dokumentnummer aus der entsprechenden Spalte Beleg der Kassendatei wurde übernommen. - Falls in der Buchhaltung eine andere Nummerierung verwendet wird und der Originalbeleg aus der Datei erhalten bleiben soll, geben Sie die Belegnummer in der Spalte BelegProtokoll im Cash Manager ein.
- Monatlich - gruppiert die Bewegungen nach Monat.
- Vierteljährlich - gruppiert die Bewegungen nach Quartal.
- Halbjährlich - gruppiert die Bewegungen nach Semester.
- Jährlich - gruppiert die Bewegungen nach Jahr.

Eine Buchung pro Konto
Wenn mehrere Kategorien in einem einzigen Konto zusammengefasst sind, aber für jede Kategorie separate Buchungen gewünscht werden, muss dieses Feld aktiviert werden. Das Programm erstellt dann für jede Kategorie eine eigene Buchung. Bei der Verwendung von MWST-Codes werden Buchungen nicht nur pro Kategorie, sondern auch für verschiedene MWST-Codes derselben Kategorie erstellt.
Anmerkung
Wenn Sie eine Buchhaltung mit MWST führen, kann die Berechnung der MWST etwas abweichen. Falls die Buchungsbeträge netto eingegeben werden, kann auch der Saldo des Kassenkontos aufgrund von Rundungsdifferenzen abweichen.
Die Buchhaltungsdatei wird mit den Daten aus der Kasse aktualisiert.

PayPal-Bewegungen importieren
Auf der Seite Filter für PayPal-Transaktionen finden Sie Informationen zur neuen Funktion, mit der Sie alle PayPal-Bewegungen direkt in Banana Buchhaltung importieren können.
Wir haben auch spezielle Vorlagen für die doppelte Buchführung und die Buchführung mit mehreren Währungen vorbereitet. Diese Vorlagen können als Beispiele genutzt oder als separate Datei ausschliesslich zur Erfassung von PayPal-Transaktionen verwendet werden.
Weitere Informationen zu allen Importfiltertypen finden Sie in der vollständigen Liste der Importfilter.
Bitte beachten Sie, dass die Vorlagen und die Seiten mit weiterführenden Informationen zu diesem Thema auf Englisch verfügbar sind.
- Erweiterung zum Importieren von PayPal-Bewegungen – So gehen Sie vor
- Beispiele für die doppelte Buchhaltung
- Beispiele für die Buchhaltung mit Fremdwährungen
Weitere Informationen:
Konten importieren
Dieser Befehl importiert die Konten aus einer Datei mit doppelter Buchführung (*.ac2) oder aus einer Textdatei (*.txt), wobei die Konten automatisch in den aktuellen Kontenplan integriert werden.
Um Konten aus einer anderen Datei zu importieren, gehen Sie wie folgt vor:
- Wählen Sie im Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren > Feld Importieren: Konten aus.
- Wählen Sie den Dateityp *.ac2 oder Text-Datei (*.txt) aus, um die Konten zu importieren.
- Verwenden Sie die Schaltfläche Blättern, um die gewünschte Datei auszuwählen, aus der Sie die Konten importieren möchten.

Sie können die Konten oder Kategorien in die aktuelle Buchhaltung übernehmen, indem Sie eine der folgenden Optionen auswählen:

Optionen
Auch Kostenstellen importieren
Wenn es Kostenstellen gibt, werden deren Konten übernommen.
Nicht existierende Konten hinzufügen
Alle neuen Konten werden dem Kontenplan hinzugefügt.
Text-Beschreibung ersetzen
Wenn bereits bestehende Konten importiert werden, deren Beschreibung sich unterscheidet, wird die Beschreibung durch die des importierten Kontos ersetzt.
Eröffnungssaldo ersetzen
Wenn bereits bestehende Konten importiert werden und der Eröffnungssaldo abweicht, wird dieser mit dem Eröffnungssaldo des importierten Kontos ersetzt.
MWST/USt-Codes importieren
Diese Funktion ist NUR in der Buchhaltung mit Mehrwertsteuer verfügbar und ermöglicht das Importieren der MWST/USt-Codes in folgende Dateiformate:
- Buchhaltungsdatei (*.ac2)
- Textdatei mit Spaltenüberschrift (*.txt)
Import aus einer Buchhaltungsdatei
Wenn Sie benutzerdefinierte MWST/USt-Codes verwenden und mehrere Buchhaltungen führen, können Sie die Tabelle mit den MWST/USt-Codes vorbereiten und diese dann in Ihre anderen Dateien importieren.
Vorgehensweise:
- Bereiten Sie die Tabelle mit den MWST/USt-Codes in Ihrer Buchhaltungsdatei vor.
- Wählen Sie den Befehl Aktionen > In Buchhaltung importieren > MWST/USt-Codes.
- Wählen Sie die Datei aus, die die aktualisierte Tabelle der MWST/USt-Codes enthält.
- Wählen Sie Alle Zeilen ersetzen.
Optionen für den Import von MWST/USt-Codes
Beim Import aus einer anderen Datei stehen mehrere Optionen zur Verfügung.
Neue Codes und neue Gruppen hinzufügen
Neue MWST/USt-Codes und Gruppen werden hinzugefügt, während die bestehenden beibehalten werden.
Alle Zeilen ersetzen (empfohlen)
Diese Option wird verwendet, wenn die aktuellen MWST-Codes in der Tabelle MWST/USt-Codes nicht beibehalten werden sollen.
In diesem Fall wird die bestehende Mehrwertsteuer-Codes-Tabelle vollständig durch die neue Tabelle ersetzt.
Meldung "MWST/USt-Konto nicht gefunden"
Wenn die Meldung MWST/USt-Konto nicht gefunden erscheint, müssen Sie das automatisierte MWST/USt-Konto in den Stammdaten der Buchhaltung eingeben. Dies erfolgt über das Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Registerkarte 'MWST/USt'.
Import von vordefinierten Schweizer MWST-Codes
Dieses Verfahren zeigt, wie Sie MWST-Codes aus dem Modell mit den Standard-MWST-Codes 2024 importieren. Diese beinhalten sowohl die Sätze von 2024 (8,1 % MWST) als auch von 2018 (7,7 % MWST).
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zu den MWST-Codes.
Vorgehensweise:
- Gehen Sie im Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren.
- Wählen Sie im Feld Importieren > MWST/USt-Codes.
- Klicken Sie in der Auflistung auf Schweiz: Neue MWST-Sätze 2024. Im Feld 'Dateiname' wird automatisch die Datei mit den neuen MWST-Codes 2024 eingefügt.
- Bestätigen Sie mit der Schaltfläche OK.

- Es wird folgendes Dialogfenster angezeigt

Dokumentation zur MWST/USt-Verwaltung
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zur MWST/USt-Verwaltung.
Datei importieren
Dank dieser Funktion kann man Daten aus einer anderen Datei von Banana Buchhaltung (des gleichen Typs) importieren.
Man benutzt diese Funktion, um von einem Kontenplan auf ein anderes zu wechseln und/oder wenn man zu einem Kontenplan mit neuer Nummerierung und anderen Gruppierungen wechselt.
Mehr Informationen zum Thema Kontenplan konvertieren stehen auf der Seite zur Datenmigration zu den neuen Plänen.

Quelldatei
Die Datei mit der alten Nummerierung der Konten.
Zieldatei
Die Datei mit der neuen Nummerierung der Konten.
Optionen
Bewegungen importieren
Importiert alle Buchungszeilen (Tabelle 'Buchungen'), die in der Quelldatei vorhanden sind.
Wiederholende Buchungen importieren
Importiert alle sich wiederholenden Buchungen, die in der Quelldatei vorhanden sind.
Bewegungen Budget importieren
Importiert alle Buchungen des Budget (Tabelle 'Budget'), die in der Quelldatei vorhanden sind.
Beträge der Tabelle Konten ersetzen
Die Beträge der Spalte 'Eröffnung', 'Budget' und 'Vorjahr' (werden mittels Befehl Spalten einrichten sichtbar gemacht) der Zieldatei (Tabelle 'Konten') werden mit denen der Quelldatei ersetzt.
Die Konten müssen einen Bezug zur (gleichen) Kontonummern haben oder im Falle der Anwendung der Option "Kontonummern konvertieren" (siehe Konvertierung des Kontenplans) zu einem Ersatz der Kontonummer.
Eigenschaften (Stammdaten) ersetzen
Die Daten der Dateieigenschaften werden mit denen der Quelldatei ersetzt werden.
Kontonummern konvertieren
Dank dieser Funktion kann man die importierten Kontonummern mit denen ersetzen, die in der Spalte angegeben sind.
Wenn man diese Funktion benutzt, muss man auch eine Spalte angeben, in der die Kontonummern stehen, die beim Importieren anstelle der schon bestehenden benutzt werden.
Neben der Kontonummer muss es also eine Spalte geben, in der steht, welche alternative Nummer beim Importieren benutzt werden soll. Wenn keine Alternative angegeben worden ist, wird die ursprüngliche Nummer in der Quelldatei benutzt werden.
- Die Kontenkombinationen sind in der Quelldatei
Die neuen Kontonummern, die in der Quelldatei benutzt werden sollen, gibt man an, wenn man z.B. eine Buchhaltung für ein Land mit spezieller Kontonummerierung verwaltet und nachher die Bewegungen in eine Buchhaltung importieren will, in der es einen anderen Kontenplan mit anderer Kontonummerierung gibt.- In der Quelldatei fügt man im Kontenplan eine Text-Spalte hinzu (mittels Befehl Spalten einrichten), in der für jedes Konto das entsprechende Konto im Kontenplan der Zieldatei angegeben wird.
- Die Kontenkombinationen sind in der Zieldatei
Dank dieser Option kann man z.B. zu einem Kontenplan mit anderer Nummerierung und neuen Gruppierungen übergehen.- Neue Buchhaltungsdatei mit neuem Kontenplan erstellen.
- Im Kontenplan eine Spalte hinzufügen, worin man die betreffende Kontonummer der alten Buchhaltung eingibt.
- In der hinzugefügten Spalte die Kontonummern eingeben, die in der Quelldatei stehen.
Um mehrere Konten in einem einzigen Konto zu gruppieren, gibt man die einzelnen Konten mit einem Strichpunkt getrennt ein (z.B. 1000;1001).
- Spalte enthält die Kombinationen (Tabelle Konten)
Man gibt eine Spalte des Kontenplans an, die vom Benutzer hinzugefügt worden ist und die Kontonummern enthält, die man zum Importieren braucht.
Ergebnis und mögliche Fehler
Das Programm wird alle Daten des vorherigen Kontenplans übernehmen und die Kontonummern konvertieren.
Meldet das Programm Fehler (Konten oder anderes fehlt), wird empfohlen, den Importvorgang abzubrechen, die Kombinationen zu vervollständigen und danach den Importvorgang zu wiederholen.
Aufgrund der unterschiedlichen Kontenpläne kann das Programm nicht automatisch gründliche Kontrollen (z.B. ob alle Daten korrekt importiert und gruppiert wurden) vornehmen.
Ergebnis deshalb unbedingt manuell kontrollieren, indem verifiziert wird, dass die Totalsummen der Bilanz und Erfolgsrechnung korrekt sind.
Fortgeschrittene Optionen zum Importieren
Für komplexere oder automatisierte Konversionen stehen Scripts zur Verfügung, die erlauben, die Konversion und das Importieren ganz zu personalisieren.
Wechselkurse importieren
Diese Option ist nur in der Doppelten Buchhaltung mit Fremdwährungen vorhanden. Ermöglicht das Importieren von Wechselkursen aus der Wechselkurstabelle einer anderen Datei.
So vorgehen:
- Aus Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren > im Pulldownmenü 'Importieren: Wechselkurse' auswählen.
- Die Buchhaltungsdatei oder Wechselkursarchiv (*.ac2) auswählen.
- Mit Schaltfläche Blättern die Datei auswählen, aus der man die Wechselkurse importieren will
Bemerkung: Das Wechselkursarchiv ist eine Datei, die nur aus der Tabelle Wechselkurse besteht, worin die Wechselkurse zu bestimmten Daten gespeichert sind.

Im Dialogfenster, das sich öffnet, stehen folgende Optionen zur Verfügung:

Datum auswählen
Dieses Dialogfenster listet die Daten mit den zuletzt verwendeten Wechselkursen auf. Wenn Sie ein Datum auswählen, nimmt das Programm die zu diesem Zeitpunkt verwendeten Wechselkurse wieder auf.
Wechselkurse ersetzen
Wenn Sie diese Option aktivieren, werden alle Zeilen der Tabelle 'Wechselkurse' durch die importierten Wechselkurse ersetzt.
Zeilen hinzufügen
Wenn Sie diese Option aktivieren, werden in der Tabelle 'Wechselkurse' nur die Wechselkurszeilen mit unterschiedlichen Werten aktualisiert.
Erweiterter Import von Banktransaktionen (Beta-Version)
Die neue Funktion ermöglicht die Aktualisierung der Buchhaltung durch den automatischen Import von Banktransaktionen aus Camt-Dateien (052, 053 und 054). Das Programm liest die Dateien aus einem dafür vorgesehenen Ordner, erkennt neue Transaktionen und schlägt den Import der noch nicht erfassten Transaktionen vor.
- Die Funktion ist im Dev Channel als Beta-Version verfügbar.
- Für die Nutzung muss die Erweiterung Swiss Camt ISO20022 Reader installiert sein. Zudem muss die IBAN den entsprechenden Buchhaltungskonten korrekt zugeordnet sein.
Funktionsweise
- Laden Sie die Camt-Datei Ihrer Bank herunter.
- Öffnen Sie den Ordner mit den Camt-Dateien und wählen Sie die gewünschte Datei aus.
- Das Programm liest und verarbeitet die Datei und speichert die Informationen in einer lokalen Datenbank.
- Neue Transaktionen werden dank der eindeutigen Identifikatoren des ISO-20022-Standards automatisch erkannt.
Es werden Ihnen nur die noch nicht erfassten Buchungen vorgeschlagen. - Nach dem Import können Sie die Buchungen mithilfe der Regeln von Banana Buchhaltung automatisch vervollständigen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Erweiterter ISO20022-Import.
Wichtigste Vorteile
Die Funktion bietet erweiterte Importmöglichkeiten. Dank der deutlich detaillierteren Einstellungen werden Banktransaktionen automatisch eingelesen und importiert und stehen direkt für die Verbuchung bereit – auch unter Verwendung der Regeln für die Auto-Vervollständigung.
Sie profitieren von folgenden Vorteilen:
- Zeitersparnis: Ihre Buchhaltung bleibt mit minimalem Zeitaufwand stets aktuell.
- Weniger manuelle Fehler: Alle Transaktionen werden exakt so importiert, wie sie auf dem Kontoauszug Ihrer Bank erscheinen. Dadurch werden Fehler reduziert.
- Keine Duplikate: Es werden nur Buchungen importiert, die noch nicht in Ihrer Buchhaltung vorhanden sind.
- Immer schnellere Importe: Nach der ersten Verarbeitung analysiert das Programm nur noch neu hinzugefügte Dateien.
- Mehr Kontrolle: Vor dem Import können Sie die zu importierenden Transaktionen prüfen, filtern und auswählen.
- Sofortiger Vergleich mit der Bank: Für jedes Konto werden der Buchhaltungssaldo, der Banksaldo sowie die Anzahl und der Wert der neuen Transaktionen angezeigt.
- Integration mit den Regeln für die Auto-Vervollständigung: Nach dem Import können Sie die Regeln für die Vervollständigung importierter Datensätze von Banana Buchhaltung anwenden, um die Buchungen schnell zu vervollständigen.
- Nachvollziehbarkeit der Vorgänge: Die lokale Datenbank speichert den Verlauf der Importe. Zusätzlich erstellt das Programm Protokolldateien, die für Kontrollen oder den Support hilfreich sind.
Automatisierung
Importieren und automatische Vervollständigung von importierten Bankbewegungen
Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, Ihre Buchhaltung schnell zu führen:
- Bankbewegungen importieren
Das Programm erstellt automatisch die Buchungen mit Datum, Beschreibung, Betrag, Konto und Wechselkurs. Zusätzliche Daten wie die Gegenbuchung müssen manuell eingegeben werden.
Standardformate wie ISO 20022 oder TXT sind im Professional-Plan enthalten; andere Formate erfordern den Advanced-Plan. - Regeln für die automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen (Advanced-Plan)
Sie können Regeln für die automatische Vervollständigung festlegen, um importierte Bewegungen mit Informationen wie Gegenkonto, Mehrwertsteuer-Code, Kostenstellen und weiteren von Ihnen angegebenen Daten zu ergänzen.
Die Einträge können jederzeit weiter bearbeitet und ergänzt werden.
Importformate für Banktransaktionen
- Banana Buchhaltung unterstützt das Einlesen von Buchungen in verschiedenen Formaten. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Bewegungen importieren.
- Dank massgeschneiderter Importerweiterungen können Sie Daten aus verschiedenen Kontoauszügen und anderen Standardprogrammen importieren. Einige Erweiterungen sind nur im Advanced-Plan verfügbar.
Andere Methoden zum Datenimport
Banana Buchhaltung Plus bietet mehrere Optionen, um Daten zu importieren:
- In Buchhaltung importieren
Sie können Daten in jede Tabelle aus verschiedenen Formaten importieren. - Zeilen importieren
In allen Tabellen können Sie Daten im CSV-Format importieren. - Kopieren und Einfügen aus Excel oder anderen Programmen.
Sie können Bewegungen oder andere Daten in einer Excel-Tabelle vorbereiten und diese dann in die Tabelle Buchungen oder eine andere Tabelle kopieren und einfügen.
Manuelle Vervollständigung und Import rückgängig machen
Sobald die Bewegungen oder anderen Daten importiert wurden, können Sie diese problemlos vervollständigen und bearbeiten. Dadurch wird es sehr einfach, Prozesse zu automatisieren: Falls unvorhergesehene Ausnahmen auftreten, können Sie die Daten selbst anpassen.
Wie bei allen Befehlen kann auch der Importvorgang rückgängig gemacht werden, sodass Sie problemlos versuchen können, die Daten zu importieren und zu überprüfen, ob alles wie erwartet funktioniert. Wenn das gewählte Format nicht stimmt oder die Parameter nicht korrekt eingestellt wurden, können Sie den Import einfach abbrechen und den Vorgang erneut starten.
Nützliche Links
Regeln für die automatische Vervollständigung importierter Datensätze
Künstliche Intelligenz (KI) ist eine Technologie, die zunehmend in Automatisierungssystemen eingesetzt wird. In Zusammenarbeit mit unseren Anwendern haben wir ein System zur automatischen Vervollständigung importierter Datensätze entwickelt, das auf vordefinierten Regeln basiert.
Diese Funktion automatisiert und vereinfacht den Erfassungsprozess von Buchungen, spart Zeit und reduziert Fehler bei der Dateneingabe.
Die Regeln bestehen aus einfachen Zeilen voreingestellter Buchungen, die alle erforderlichen Informationen enthalten, um Buchhaltungsvorgänge automatisch, präzise und schnell abzuschliessen.
Nachfolgend finden Sie ein Einführungsvideo zu den Regeln sowie Videos, die das Erstellen der Regeln erläutern:
- ▶ Video: Buchungen automatisch importieren und vervollständigen (Einführung) - 1'04"
- ▶ Video: Regeln für die automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen (Dialogfenster "Regeln anwenden") - 8'11"
- ▶ Video: Regeln für die automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen (Tabelle 'Wiederholende Buchungen') - 6'56"
Um die Funktion "Regeln für die automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen" anwenden zu können, sind der Advanced-Aboplan (der Advanced-Plan im Demonstrationsmodus ist nicht ausreichend) sowie die Version 10.1 oder höher von Banana Buchhaltung Plus erforderlich.
Was sind Regeln?
Bei den Regeln handelt es sich um voreingestellte Buchungszeilen, die dem Programm nützliche Informationen liefern, um:
- Importierte Buchungen zu identifizieren, die vervollständigt werden müssen.
Wenn Sie in der Spalte Beschreibung den Begriff "Swisscom" eingeben, wird die Regel auf alle importierten Bewegungen angewendet, die diesen Begriff in der Beschreibung enthalten. - Die erforderlichen Angaben zur Vervollständigung der Buchung bereitzustellen.
- Geben Sie in der Spalte Soll-Konto das Konto "Telefonkosten" ein.
- Geben Sie in der Spalte MWST/USt-Code den MWST/USt-Code "I81" ein.
Die Regeln für die automatische Vervollständigung importierter Datensätze werden in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' gespeichert. Sie können die Regeln entweder direkt in der Tabelle eingeben und bearbeiten oder beim Anwenden der Regeln den Dialog Regeln hinzufügen/bearbeiten verwenden.

Wozu dienen die Regeln?
Wenn Sie Banktransaktionen in die Tabelle Buchungen importieren, müssen diese in der Regel manuell vervollständigt werden, indem Sie Informationen wie Soll- oder Haben-Konten, den MWST/USt-Code, Kostenstellen oder andere relevante Daten angeben.
Beispiel: Wenn Sie eine Zahlung an Swisscom importieren (ausgehende Bewegung), tragen Sie in der Spalte KtSoll das Soll-Konto "Telefonkosten" und in der Spalte MWST/USt-Code den Code "I81" ein.
Sobald Sie Regeln erstellt haben, ergänzt das Programm die importierten Buchungen automatisch – Sie müssen die Daten nicht mehr manuell eingeben.
Je nach Vorgehensweise können die Regeln vor oder während des Imports festgelegt werden. Nach ihrer Erstellung gelten sie automatisch auch für alle zukünftigen Importe.
Vorgehensweise beim Importieren
- Bankbewegungen importieren
Das Programm erstellt automatisch Buchungszeilen mit folgenden Informationen: Datum, Beschreibung, Betrag, Konto, Belegnummer und Wechselkurs. - Erstellen Sie die Regel auf eine der vorgesehenen Arten.
- Sobald die Regeln festgelegt sind, vervollständigt das Programm die in der Tabelle Buchungen importierten Bewegungen automatisch – z.B. Gegenkonto, MWST/USt-Code, Kostenstelle usw.
- In der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' speichert das Programm die Buchungen zusammen mit den zugehörigen Regeln.
So erstellen Sie Regeln
Wir haben ein System entwickelt, das verschiedene Möglichkeiten zur Erstellung von Regeln bietet. Wählen Sie die Methode, die am besten zu Ihrer Arbeitsweise passt:
- Regeln aus der Tabelle Buchungen
- Regeln aus der Tabelle 'Wiederholende Buchungen'
- Regeln aus dem Dialogfenster 'Regeln anwenden'
Die Vorteile der Regeln
Die Vorteile der Autovervollständigung sind sofort erkennbar:
- Sekundenschnelle Vervollständigung der Buchungen
- Hohe Kontrolle und Präzision
- Vermeidung von Fehlern und Versehen
- Erleichterung der Delegation von Buchführungsaufgaben (z.B. Datenimport) an andere
- Nachverfolgbarkeit der erfassten Bewegungen
- Festlegung von Erfassungsrichtlinien für den Revisor
- Sofortige Nutzung, auch ohne tiefgehendes Fachwissen
- Flexible Anpassung: Regeln können jederzeit hinzugefügt, geändert oder gelöscht werden.
Automatische Übertragung von Regeln auf das neue Jahr
Beim Übergang in das neue Jahr über den Menüpunkt Aktionen > Neues Jahr erstellen werden die vorhandenen Regeln aus der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' automatisch in die Datei des neuen Jahres übernommen.
Sobald Sie die Buchungen aus dem Kontoauszug importieren, werden die Regeln automatisch angewendet.
Sie können neue Regeln hinzufügen oder bestehende Regeln an neue Anforderungen anpassen, z.B. wenn sich Mehrwertsteuersätze ändern oder Konten hinzugefügt bzw. gelöscht werden.
Regelzeilen von einer Datei in eine andere kopieren
Wenn Sie eine neue Datei erstellen, können Sie Regelzeilen in grosser Menge kopieren und in eine andere Banana-Buchhaltungsdatei einfügen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Begeben Sie sich über das Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen in die Tabelle 'Wiederholende Buchungen'.
- Überprüfen Sie die Spaltenanordnung, um sicherzustellen, dass sie in beiden Dateien identisch ist.
- Wählen Sie die Regelzeilen aus, die Sie kopieren möchten.
- Kopieren Sie die Zeilen über das Menü Bearbeiten > Zeilen kopieren oder mit der Tastenkombination Strg+C (Ctrl+C) für Windows bzw. Cmd+C für Mac.
- Fügen Sie die kopierten Zeilen in der Tabelle Wiederholende Buchungen der neuen Datei ein, über das Menü Bearbeiten > Kopierte Zeilen einfügen oder mit der Tastenkombination Strg+V (Ctrl+V) für Windows bzw. Cmd+V für Mac.
Regeln vs. Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in Automatisierungssystemen eingesetzt.
In Zusammenarbeit mit unseren Nutzern haben wir ein System zur automatischen Vervollständigung importierter Buchungen entwickelt, das auf Regeln basiert.
Wir sind überzeugt, dass dies ein wesentlich effektiverer Ansatz ist, weil:
- Regeln folgen einer deterministischen Logik, während Künstliche Intelligenz auf einem probabilistischen Ansatz beruht, der im buchhalterischen und steuerlichen Bereich erhebliche Risiken mit sich bringen kann.
- Regeln bieten ein hohes Mass an Kontrolle und Präzision.
Zum Beispiel können Zahlungen an Versicherungsgesellschaften anhand der Vertragsnummer exakt einem bestimmten Konto zugeordnet werden. - Alle Regeln bilden eine wertvolle Wissensbasis.
Sie sind in der Tabelle "Wiederholende Buchungen" aufgelistet, können leicht angepasst werden (z.B. bei Änderungen der Mehrwertsteuer) und dienen als Referenz- und Kontrollinstrument. Damit können Sie zum Beispiel:- Nachsehen, wie bestimmte Vorgänge gebucht wurden, wenn Sie sich nicht erinnern.
- Mitarbeitenden, die die Buchhaltung führen, erklären, wie unterschiedliche Vorgänge zu erfassen sind.
- Für den Revisor festlegen, wie bestimmte Buchungen behandelt werden sollen.
- Regeln anpassen, wenn sich Mehrwertsteuercodes ändern oder wenn Konten, Kostenstellen oder andere Elemente hinzugefügt bzw. entfernt werden.
- Regeln löschen, die nicht mehr gelten.
- Regeln in eine andere Buchhaltungsdatei kopieren und an spezifische Bedürfnisse anpassen.
- Regeln erfordern keine Lernphase und funktionieren auch bei Zahlungen, die nur einmal oder wenige Male im Jahr vorkommen, zuverlässig.
- Regeln können sofort an gesetzliche Änderungen angepasst werden. Künstliche Intelligenz hingegen orientiert sich am bisherigen Verhalten und neigt dazu, bestehende Vorgehensweisen beizubehalten – selbst wenn sich die Umstände oder Voraussetzungen geändert haben.
Funktionen derzeit nicht verfügbar
Im Folgenden sind einige Funktionen aufgeführt, die – obwohl sie von Anwendern angefragt wurden – derzeit nicht im Programm verfügbar sind:
- Bearbeiten des Buchungstextes, um diesen zu kürzen oder zu vereinfachen.
- Verwendung von Formeln bei Buchungen, die sich über mehrere Zeilen erstrecken, um Beträge automatisch auf Grundlage des importierten Buchungsbetrags zu berechnen.
- Anwendung von Regeln basierend auf dem Buchungsdatum (Bedingung: Spalte 'Datum').
So funktionieren die Regeln zur Vervollständigung von importierten Buchungen
Nachfolgend wird das Verfahren zur Anwendung der Regeln sowie deren Funktionsweise erläutert. Der Prozess lässt sich in drei Schritte gliedern:
- Importieren der Bankbewegungen aus Kontoauszügen in die Tabelle Buchungen
- Erstellen der Regeln
- Anwenden der Regeln zur automatischen Vervollständigung importierter Datensätze
1. Bankbewegungen importieren
Beim Importieren von Bankbewegungen aus Kontoauszügen (z.B. Bank oder Postfinance) fügt das Programm zunächst ein temporäres Gegenkonto [CA] ein. Normalerweise muss das Gegenkonto für jede Buchung manuell ergänzt werden.

In der obigen Abbildung ist in der Tabelle Buchungen Folgendes zu sehen:
- (1) - Die Zellen enthalten ein temporäres Gegenkonto, das mit Verkäufen über Twint verbunden ist.
- (2) - Die Zelle enthält ein temporäres Gegenkonto, das den monatlichen Ausgaben im Mai zugeordnet ist.
- (3) - Die Zelle enthält ein temporäres Gegenkonto, das mit den Telefonkosten bei Swisscom verknüpft ist.
- (4) - Die Zelle enthält ein temporäres Gegenkonto, das mit Versicherungskosten (Policennummer 892-948) verbunden ist.
- (5) - Die Zelle enthält ein temporäres Gegenkonto, das mit Versicherungskosten (Policennummer 987-650) verbunden ist.
2. Regeln erstellen
Die Regeln werden verwendet, um alle temporären Gegenkonten der importierten Datensätze automatisch zu vervollständigen, indem MWST/USt-Codes, Kostenstellen, Verknüpfungen (Links) usw. hinzugefügt werden.
Dabei handelt es sich um vollständig definierte Musterbuchungen, die in der Tabelle Wiederholende Buchungen gespeichert werden.
Um eine Regel zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:
- Geben Sie in der Spalte Beschreibung (Description) den Text (ein oder mehrere Schlüsselwörter) ein, den der importierte Datensatz enthalten muss.
- Geben Sie in den Spalten KtSoll (Debit A/C) oder KtHaben (Credit A/C) das Gegenkonto an, das das temporäre Konto ersetzt.
Wir haben ein System entwickelt, das verschiedene Methoden zur Erstellung von Regeln anbietet:
- Regeln aus dem Dialogfenster Regeln anwenden
- Regeln aus der Tabelle Buchungen
- Regeln aus der Tabelle Wiederholende Buchungen
Unabhängig von der verwendeten Methode werden alle erstellten Regeln automatisch in der Tabelle Wiederholende Buchungen gespeichert.

Im folgenden Beispiel wurde in der Tabelle Wiederholende Buchungen eine Regel für die nachstehenden Buchungen erstellt:
- (1) - Für die Buchung "Twint" ersetzt die Regel das temporäre Gegenkonto durch das Konto Verkauf ("Sales") und fügt den MWST/USt-Code hinzu.
- (2) - Für die Buchung "Interac Electronics" ersetzt die Regel das temporäre Gegenkonto durch das Konto Warenaufwand ("Goods") und fügt den MWST/USt-Code hinzu.
- (3) - Für die Buchung "Swisscom" ersetzt die Regel das temporäre Gegenkonto durch das Konto Telefon ("Admin").
- (4) - Für die Buchung "Best insurance" mit der Policennummer "892-948" ersetzt die Regel das temporäre Gegenkonto durch das Konto Krankenversicherung ("Insurance Health").
- (5) - Für die Buchung "Best insurance" mit der Policennummer "987-650" ersetzt die Regel das temporäre Gegenkonto durch das Konto Autoversicherung ("Insurance Car").
Wichtig: Wenn eine Vertragsnummer, Policennummer, Kundennummer usw. vorhanden ist, empfiehlt es sich, vor der Regel ein "+" hinzuzufügen.
Das "+" ermöglicht es der Regel, einzelne Wörter (oder Zahlenfolgen) unabhängig von ihrer Position innerhalb der Beschreibung der importierten Buchung zu erkennen.
3. Anwendung der Regeln zur automatischen Vervollständigung importierter Datensätze (Ergebnis)
In der Tabelle Buchungen vervollständigt das Programm die importierten Datensätze automatisch, indem es das Gegenkonto, die MWST/USt-Codes und weitere Angaben hinzufügt – unabhängig davon, auf welche Weise die Regeln erstellt wurden.

Im Beispiel wurden in der Tabelle Buchungen die importierten Buchungen automatisch vervollständigt – die in den Regeln definierten Gegenkonten wurden anstelle der temporären Gegenkonten [CA] eingefügt:
- (1) - Für die Buchungen "Twint" ersetzt die Regel [CA] durch das Konto Verkauf ("Sales") und ergänzt den MWST/USt-Code.
- (2) - Für die Buchung "Interac Electronics" ersetzt die Regel [CA] durch das Konto Warenaufwand ("Goods") und ergänzt den MWST/USt-Code.
- (3) - Für die Buchung "Swisscom" ersetzt die Regel [CA] durch das Konto Telefon ("Admin").
- (4) - Für die Buchung "Best insurance" mit der Policennummer "892-948" ersetzt die Regel [CA] durch das Konto Krankenversicherung ("Insurance Health").
- (5) - Für die Buchung "Best insurance" mit der Policennummer "987-650" ersetzt die Regel [CA] durch das Konto Autoversicherung ("Insurance Car") .
Darüber hinaus erkennt das Programm Buchungen mit einem MWST/USt-Code und vervollständigt automatisch alle Spalten, die mit der Mehrwertsteuer verknüpft sind (MWST/USt-Konto und MWST-Beträge).
Erstellen von Regeln im Dialogfenster Regeln anwenden
Eine der Methoden zur Erstellung von Regeln erfolgt über das Dialogfenster Regeln anwenden.
Die Hauptvorteile dieser Methode sind:
- Sie können alle importierten Bankbewegungen einsehen.
- Die importierten Bankbewegungen sind in eingehende und ausgehende Transaktionen unterteilt – jeweils mit und ohne angewendete Regeln.
- Für jede Gruppe identischer Bewegungen wird die angewendete Regel fett hervorgehoben.
- Doppelte oder sich widersprechende Regeln werden angezeigt.
- Sie können neue Regeln hinzufügen sowie bestehende Regeln ändern oder löschen.
- Wenn Sie die Bedingungen einer Regel ändern (z.B. Beschreibung, Betrag, Konto), wird sofort eine Liste der Bewegungen angezeigt, die diesen Bedingungen entsprechen.
- Sie haben die Möglichkeit zu entscheiden, welche Regeln aktiviert oder deaktiviert werden sollen.
Im Folgenden wird die vollständige Vorgehensweise zur Erstellung von Regeln über das Dialogfenster Regeln anwenden beschrieben.
1. Befehl 'In Buchhaltung importieren' ausführen
Bevor Sie zum Dialogfenster Regeln anwenden gelangen, müssen Sie die Bank-, Post- oder anderen Bewegungen wie folgt importieren:
- Begeben Sie sich in das Menü Aktionen > In Buchhaltung importieren und wählen Sie im Pulldown-Menü 'Importieren' die Option Buchungen aus.
- Wählen Sie das passende Dateiformat aus (z.B. 'XML-Bankkontoauszug (ISO 20022)' oder 'Bankauszug Camt ISO 20022 (Schweiz) und klicken Sie auf die Schaltfläche Blättern, um die Datei mit den zu importierenden Bewegungen auszuwählen.
- Im sich öffnenden Dialogfenster müssen folgende Angaben gemacht werden:
- Zielkonto – Wählen Sie das Konto aus, das dem Bankkontoauszug entspricht (z.B. ein Bank- oder Postkonto, für das Sie die Bewegungen importieren möchten). Im Beispiel unten handelt es sich um das Konto 1030 PostFinance.
- Bewegungen auswählen (Zeitraum) – Geben Sie das Anfangs- und Enddatum der zu importierenden Bewegungen an.
- Temporäres Gegenkonto – Falls nötig, können Sie das temporäre Gegenkonto ändern. Standardmässig wird "[CA]" verwendet. Sie können auch ein beliebiges anderes Konto angeben.
Wird das Konto in eckige Klammern gesetzt (z.B. [1020]), wird es beim Verbuchen nicht berücksichtigt – es dient dann lediglich als Platzhalter. - Option 'Regeln anwenden' - Aktivieren Sie diese Option, um Regeln direkt beim Import anzuwenden.
Hinweis: Diese Funktion ist nur mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar. - Bestätigen Sie mit OK.

2. Dialogfenster 'Regeln anwenden'
Nach dem Import öffnet das Programm das Dialogfenster Regeln anwenden, in dem die Importbuchungen erstellt werden.
In diesem Dialogfenster werden folgende Elemente angezeigt:
- Das zuvor eingegebene oder standardmässig verwendete temporäre Gegenkonto "[CA]".
- Das im vorherigen Dialogfenster ausgewählte Bank- oder Postkonto, auf dem alle importierten Bewegungen von Ihrem Bank- oder Postkonto verbucht werden.
- Die aus dem Bankkontoauszug importierten Bewegungen, unterteilt in:
- Zahlungseingänge ohne Regeln (Money in rows without rules)
- Zahlungsausgänge ohne Regeln (Money out rows without rules)
- Zahlungseingänge mit Regeln (Money in rows with rules)
- Zahlungsausgänge mit Regeln (Money out rows with rules)
Im Bereich Zahlungseingänge mit Regeln und Zahlungsausgänge mit Regeln (Money in with rules und Money out with rules) werden zunächst keine Buchungen angezeigt, da noch keine Regeln definiert wurden.

3. Neue Regeln erstellen
So erstellen Sie eine neue Regel:
- Positionieren Sie sich auf einen der importierten Datensätze, für den Sie eine Regel erstellen möchten.
- Bewegen Sie sich nach rechts, bis das Drei-Punkte-Menü ("...") erscheint.
- Klicken Sie auf Neue Regel hinzufügen.

Das Dialogfenster Regeln anwenden - Regel hinzufügen wird geöffnet.
In diesem Dialog müssen Sie folgende Angaben eingeben:
In der Beschreibung: Das Programm schlägt automatisch einen Text aus der importierten Buchung vor, oft sehr detailliert (z.B. mit Rechnungsnummer, Referenzen usw.).
⚠️ Warnung: Wenn Sie den Text unverändert übernehmen, ist die Regel zu spezifisch (sie gilt nur für diese einzelne Buchung) und verliert dadurch ihre Wirksamkeit.
Um eine effektive Regel zu erstellen, wird empfohlen:
1. zu spezifische Teile zu entfernen (z.B. Rechnungsnummern, eindeutige Referenzen) und nur die wesentlichen Elemente (wiederkehrende Schlüsselwörter) beizubehalten, wie z.B.:
- Firmenname
- Firmenbezeichnung / Rechtsform
- Ort
- ggf. Kunden-, Policen- oder ID-Nummer2. bei Bedarf das Symbol "+" vor dem ersten Wort der Beschreibung zu verwenden.
Beispiel:
- Best Insurance Contract 892-948
gilt nur für Zeilen, die genau diesen Text in derselben Reihenfolge enthalten (1. Position = Best; 2. Position = Insurance; 3. Position = Contract; 4. Position = 892-948). - +Best Insurance Contract 892-948
durch das "+" gilt die Regel für Zeilen, die diese Wörter "Best", "Insurance" "Contract" und "892-948" enthalten:
- auch in anderer Reihenfolge (z.B. Insurance Best Contract 892-948 usw.)
- auch wenn sie durch andere Wörter getrennt sind (z.B. Best … 892-948 … Insurance) - Das Gegenkonto, das das temporäre Gegenkonto (z.B. [CA]) ersetzt.
- Weitere Angaben (optional) – z.B. Kostenstelle, MWST/USt-Code, Buchungstext usw.
Wichtig: Wenn eine Vertragsnummer, Policennummer, Kundennummer usw. vorhanden ist, empfiehlt es sich, vor der Regel ein "+" hinzuzufügen.
Das "+" ermöglicht es der Regel, einzelne Wörter (oder Zahlenfolgen) unabhängig von ihrer Position innerhalb der Beschreibung der importierten Buchung zu erkennen.
Das Programm zeigt sofort die Bewegungen an, die mit den eingegebenen Bedingungen übereinstimmen und auf die die neue Regel angewendet wird. Im Beispiel wird nur eine einzige Buchung angezeigt.
- Bestätigen Sie mit OK.

4. 'Regeln anwenden' bestätigen
Im Dialogfenster Regeln anwenden wird folgendes angezeigt:
- Die neue Regelzeile mit dem Hinweis ("NEW"), in der das temporäre Gegenkonto [CA] sowie alle weiteren eingegebenen Felder der Regel aufgeführt sind.
- Direkt darunter: die Bewegungszeilen, auf die die Regel angewendet wurde.
Sie entscheiden selbst, wann der Befehl Regeln anwenden ausgeführt werden soll:
- Sie können die Regeln gezielt anwenden und mit den übrigen Transaktionen unverändert fortfahren.
- Sie können den Dialog 'Regeln anwenden' schliessen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut öffnen.
- Sie können die Anwendung der Regeln abbrechen und später erneut ausführen.
Hinweis: Der Befehl Regeln anwenden speichert auch alle Änderungen, die Sie an den Regeln vorgenommen haben.
Wenn Sie die Regeln erstellt haben, stehen Ihnen zwei Schaltflächen zur Verfügung:
- Regeln anwenden
- Das Programm übernimmt die neuen Regeln in die Tabelle Wiederholende Buchungen.
- Das Programm vervollständigt automatisch die importierten Datensätze in der Tabelle Buchungen.
- Das Dialogfenster bleibt geöffnet, sodass Sie weitere Regeln auf andere Bewegungen anwenden können.
- OK
- Bestätigt die erstellten Regeln und schliesst das Dialogfenster Regeln anwenden.

Vorgenommene Änderungen rückgängig machen
Sobald das Dialogfenster Regeln anwenden geschlossen ist, sehen Sie die vervollständigten Bewegungen in der Tabelle Buchungen.
Falls erforderlich, können Sie die vorgenommenen Änderungen rückgängig machen:
- Führen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Rückgängig: Bearbeiten aus (oder verwenden Sie die Tastenkombination Strg+Z).
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Abbrechen (grüner Pfeil).
Um auch den Datenimport der Bankbewegungen abzubrechen, müssen Sie den Befehl Abbrechen ein zweites Mal ausführen.
Andere Datensätze mit temporärem Gegenkonto vervollständigen
Nach dem Import der Bankbewegungen sollten Sie alle Buchungen vervollständigen, sodass keine Buchungen mit dem temporären Gegenkonto [CA] verbleiben.
Dazu stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
- Manuelles Vervollständigen der verbleibenden Datensätze – geeignet für Einzelfälle, die sich nicht wiederholen.
- Erstellen neuer Regeln, indem Sie eine der folgenden Methoden wählen:
Zusätzliche Informationen zu abgeschlossenen Buchungen mit Regeln hinzufügen
Zusätzliche Angaben zu abgeschlossenen Buchungen mit Regeln können direkt in der Tabelle Wiederholende Buchungen ergänzt werden.
Regeln für die automatische Vervollständigung aus dem Dialogfenster 'Regeln anwenden'
Das Dialogfenster Regeln anwenden ermöglicht es Ihnen, die importierten Bankbewegungen effizient zu verwalten. Sie sehen dort:
- Die bestehenden Regeln
- Die Bewegungen, auf die bereits Regeln angewendet wurden
- Die Bewegungen, auf die noch keine Regeln angewendet wurden
Über diesen Dialog können Sie neue Regeln erstellen sowie bestehende Regeln ändern oder löschen.
Das Fenster Regeln anwenden wird angezeigt:
- Über den Menübefehl Aktionen > Bewegungen importieren, wenn die Option Regeln anwenden aktiviert ist.
- Über den Menübefehl Aktionen > Tabelle 'Wiederholende Buchungen' > Regeln anwenden.
Abschnitte des Dialogfensters
Das Dialogfenster ist in vier Bereiche unterteilt:
- Regeln auf Bewegungen anwenden mit...
- Tabelle zur Anzeige der importierten Buchungen
- Kontextbefehle
- Anzeigeoptionen
- Bestätigungstasten (Schaltflächen)

Regeln auf Bewegungen anwenden mit...
- Temporäres Gegenkonto (Temporary contra account)
Dieses Feld ist obligatorisch. Es filtert alle importierten Datensätze, die dieses spezifische Gegenkonto enthalten – z.B. [CA], das im Dialogfenster 'Bewegungen importieren' angegeben wurde. - Konto (Account)
Dieses Feld filtert alle importierten Datensätze, die ein bestimmtes Konto enthalten – in der Regel ein Bankkonto oder [A], das ebenfalls im Dialogfenster 'Bewegungen importieren' festgelegt wurde.
Tabelle zur Anzeige der importierten Buchungen
Das Fenster zeigt alle Datensätze an, die das oben angegebene temporäre Gegenkonto enthalten (z.B. [CA]). Diese Datensätze sind in vier Hauptkategorien gruppiert:
- Zahlungseingang mit Regeln (Money in rows with rules)
Buchungen mit positiver Kontobewegung (Gutschrift), für die eine Regel definiert und bereits angewendet wurde. - Zahlungsausgang mit Regeln (Money out rows with rules)
Buchungen mit negativer Kontobewegung (Lastschrift), für die eine Regel definiert und bereits angewendet wurde. - Zahlungseingang ohne Regeln (Money in rows without rules)
Buchungen mit positiver Kontobewegung (Gutschrift), die keiner Regel entsprechen. - Zahlungsausgang ohne Regeln (Money out rows without rules)
Buchungen mit negativer Kontobewegung (Lastschrift), die keiner Regel entsprechen.
Kontextbefehle
Mit einem rechten Mausklick auf eine der Bewegungen oder durch einen Klick auf die drei Punkte (…) rechts neben der Bewegung öffnen Sie ein Kontextmenü. Dieses bietet folgende Optionen:
- Neue Regel hinzufügen – Für Bewegungen, für die noch keine Regel existiert.
- Regel bearbeiten oder Regel löschen – Für Bewegungen, denen bereits eine Regel zugeordnet ist.

Mit den Befehlen Neue Regel hinzufügen und Regel bearbeiten wird das Dialogfenster Regeln hinzufügen geöffnet.
Anzeigeoptionen
Diese Optionen dienen dazu, die Darstellung der importierten Bewegungen innerhalb der Tabelle anzupassen.
- Alle erweitern/Alle reduzieren: Blendet die Details aller Bewegungen ein oder aus.
- Nicht verwendete Regeln anzeigen (Display all rules): Wenn diese Option aktiviert ist, werden alle in der Tabelle Wiederholende Buchungen definierten Regeln angezeigt. Wenn sie deaktiviert ist, zeigt das Programm nur jene Regeln, für die Übereinstimmungen gefunden wurden.
- Zeilen ohne Regeln anzeigen (Display all transactions): Wenn diese Option aktiviert ist, werden alle importierten Datensätze angezeigt. Wenn sie deaktiviert ist, zeigt das Programm nur Datensätze, die einer Regel entsprechen.
- Gegenkonti zwischen [ ] löschen (Remove accounts between [ ]): Damit Zeilen korrekt gefiltert werden können, muss jede Buchungszeile auf das Importkonto verweisen, sobald das Programm nach Übereinstimmungen mit Regeln sucht.
Aus diesem Grund – und nur bei mehrzeiligen Buchungen (geteilten Zeilen) – wird in den Detailzeilen das Importkonto in eckigen Klammern [ ] erfasst. Wenn diese Option aktiviert ist, entfernt das Programm die eckigen Klammern [ ] aus den Detailzeilen.
Hinweis: Regeln mit mehrzeiligen Buchungen können ausschliesslich in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' definiert werden.
Bestätigungstasten (Schaltflächen)
- OK – Diese Schaltfläche wendet die aktiven Regeln an und schliesst das Dialogfenster.
- Das temporäre Gegenkonto wird in allen Datensätzen ersetzt, die einer Regel entsprechen.
- Neue oder geänderte Regeln werden ebenfalls in der Tabelle Wiederholende Buchungen gespeichert.
- Abbrechen (Cancel) – Diese Schaltfläche schliesst das Dialogfenster, ohne die Regeln anzuwenden.
- Wenn eine oder mehrere Regeln geändert wurden, werden Sie vor dem Schliessen des Dialogfensters um eine Bestätigung gebeten.
- Wichtig: Die Schaltfläche Abbrechen bewirkt KEINEN Abbruch... (siehe unten):
- des Importbefehls 'Bankbewegungen importieren'.
- der Änderungen an den Datensätzen und der gespeicherten Regeln, die bereits über die Schaltfläche Regeln anwenden vorgenommen wurden.
- Regeln anwenden – Mit dieser Schaltfläche werden die Regeln angewendet, ohne dass das Dialogfenster geschlossen wird.
- Das temporäre Gegenkonto wird in allen importierten Datensätzen ersetzt, die eine Übereinstimmung mit einer Regel aufweisen.
- Die Änderungen an den Buchungen werden in der Tabelle Buchungen gespeichert.
- Hinzugefügte oder geänderte Regeln werden in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' gespeichert.
- In der Tabelle zur Anzeige werden anschliessend alle Datensätze angezeigt, für die keine Regeln existieren.
- Das temporäre Gegenkonto wird in allen importierten Datensätzen ersetzt, die eine Übereinstimmung mit einer Regel aufweisen.
Wenn Sie den Import oder die vorgenommenen Änderungen nach dem Ausführen des Befehls Regeln anwenden rückgängig machen möchten, müssen Sie... :
- das Fenster schliessen.
- den Befehl Rückgängig aus dem Menü Bearbeiten verwenden (ein- oder mehrmals, je nach Bedarf).
Tipps zur Verwendung des Dialogfensters 'Regeln anwenden'
Der effektivste Weg, mit dem Dialogfenster Regeln anwenden zu arbeiten, ist folgender:
- Stellen Sie sicher, dass die Datensätze mit Regeln korrekt sind.
- Verwenden Sie die Schaltfläche Regeln anwenden, um die Tabelle Buchungen mit den ausgewählten Regeln zu aktualisieren.
- Fügen Sie neue Regeln zu den Datensätzen hinzu, die noch keine haben, und prüfen Sie anschliessend, ob diese korrekt angewendet werden.
- Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche Regeln anwenden.
- Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4, bis alle Datensätze über eine Regel verfügen – oder schliessen Sie das Fenster und vervollständigen Sie die verbleibenden Datensätze manuell.
Dialogfenster 'Regeln hinzufügen/bearbeiten'
Zu diesem Dialog gelangen Sie über das Dialogfenster Regeln anwenden:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der Bewegungen:
- Für Bewegungen, die noch keine Regel haben, wählen Sie Neue Regel hinzufügen.
- Für Bewegungen, denen bereits eine Regel zugeordnet ist, wählen Sie Regel bearbeiten.
Die Regeln werden anschliessend in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' gespeichert. Für jede neue Regel wird dort eine eigene Zeile erstellt.

Im Beispiel soll eine neue Regel für die Buchung "Best Insurance 2021 Contract 892-948" hinzugefügt werden.
Dialogfenster 'Regeln anwenden' / Neue Regel hinzufügen
In diesem Dialog werden folgende Elemente erfasst:
- Suchbegriffe (Bedingungen) zur Identifizierung von Übereinstimmungen in den importierten Buchungen.
- Elemente zur Erstellung der Regel (Aktionen), die bestimmen, wie die Buchung automatisch vervollständigt wird.

In diesem Beispiel wurde eine Regel für die Buchung "Best Insurance 2021 Contract 892-948" hinzugefügt.
Dieses Dialogfeld ist in vier unterschiedliche Kriterien unterteilt:
- Regeln (für Zahlungsein- oder -ausgang)
Optional.: Hier kann ein Titel eingegeben werden, um die Regel genauer zu definieren. - Bedingungen
Die Bedingungen sind die Kriterien, die das Programm verwendet, um Übereinstimmungen in den importierten Buchungen zu finden. Sie bestimmen, wann eine Regel angewendet wird und ermöglichen so das automatische Ausfüllen der importierten Buchung.
Eine Übereinstimmung liegt vor, wenn alle Bedingungen (z.B. Beschreibung, Betrag, Konto) erfüllt sind. - Aktionen / Ersetzen
Dies sind die Elemente, die das Programm verwendet, um die Regel zu erstellen und die importierten Buchungen zu vervollständigen.- Gegenkonto
Geben Sie das Konto aus Ihrem Kontenplan ein, das der Regel entsprechen soll.Das Programm bucht das Gegenkonto im Soll oder Haben, abhängig davon, ob die importierte Buchung ein Zahlungseingang oder Zahlungsausgang ist. - MWST/USt
Geben Sie den MWST/USt-Code aus der entsprechenden Tabelle MWST/USt-Codes ein, der auf die jeweilige Buchung angewendet werden soll.- Wenn ein MWST/USt-Code eingegeben wird, füllt das Programm die MWST/USt-Spalten in den importierten Datensätzen automatisch aus.
- Wird kein MWST/USt-Code angegeben, bleiben diese Spalten unverändert.
- Kostenstellen (KS1, KS2, KS3)
Sie können in der Regel die Kostenstellen eingeben, die Sie in Ihrem Kontenplan definiert haben (KS1, KS2, KS3).
Wenn eine oder mehrere Kostenstellen angegeben werden, füllt das Programm die entsprechenden Spalten in den importierten Buchungen automatisch aus.
- Gegenkonto
- Übereinstimmende Buchungssätze
Diese Tabelle zeigt alle importierten Buchungen, die den in der Regel definierten Bedingungen entsprechen und daher automatisch vervollständigt werden.
Durch das Anpassen der Suchkriterien kann das Programm weitere Buchungen identifizieren, die den neuen Bedingungen entsprechen.
Schaltflächen des Dialogs
- Die Schaltfläche Löschen – Entfernt die Regel.
- Die Schaltfläche OK – Speichert die Regeldaten.
- Achtung: Die neuen Regeln werden erst in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' gespeichert, wenn der Befehl Regel anwenden ausgeführt wurde.
- Wenn Sie den Datenimport abbrechen, werden auch die hinzugefügten Regeln nicht gespeichert.
In diesem Fall kehren Sie zum vorherigen Fenster zurück, in dem die importierten Buchungen – sowohl mit als auch ohne angewendete Regeln - erneut angezeigt werden.
Zusätzliche Daten zur Regel hinzufügen
Über die Tabelle 'Wiederholende Buchungen' können Sie einer Regel weitere Elemente hinzufügen, die in diesem Dialog nicht verfügbar sind.
Funktionen, die nur in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' verfügbar sind:
Regeln aus der Tabelle Buchungen erstellen
Eine weitere Methode zur Erstellung von Regeln erfolgt direkt über die Tabelle Buchungen.
Die Hauptvorteile dieser Methode sind:
- Sie arbeiten direkt in der Tabelle Buchungen, die Sie bereits regelmässig nutzen – eine Umgebung, mit der Sie vertraut sind.
- Sie sehen alle Spalten der Buchungen auf einen Blick.
- Sie erstellen Regeln ganz unkompliziert, indem Sie die importierten Buchungen manuell vervollständigen.
Dies ist nur einmal nötig – bei späteren Importen erkennt das Programm die neuen Buchungen automatisch anhand der bereits erstellten Regeln. - Schnelligkeit bei der Regelerstellung.
Wählen Sie die vervollständigten Buchungszeilen aus und erstellen Sie mit nur einem Klick automatisch alle zugehörigen Regeln in der Tabelle Wiederholende Buchungen. Anschliessend müssen Sie lediglich die Beschreibung jeder Regel anpassen, um eine präzise Übereinstimmung bei künftigen Buchungen sicherzustellen. - Sie müssen keine Regeln manuell über separate Dialogfenster eingeben.
- Kein manuelles Erfassen in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' erforderlich – das Programm übernimmt die Daten direkt aus den vervollständigten Buchungen.
Nachfolgend wird die vollständige Vorgehensweise zur Erstellung von Regeln aus der Tabelle Buchungen beschrieben.
Bankbewegungen importieren
In der Tabelle Buchungen importieren Sie Bewegungen aus Ihrem Bank-, Post- oder Kreditkartenauszug.

Importierte Datensätze vervollständigen
Für jede importierte Transaktion geben Sie das Gegenkonto, den MWST/USt-Code, die Kostenstelle oder andere erforderliche Informationen ein.
Wenn Sie eine Bewegung importieren, die auf mehrere Buchungszeilen aufgeteilt werden muss, fügt das Programm zunächst eine einzige Buchungszeile mit dem Gesamtbetrag und dem temporären Gegenkonto [CA] ein
Vorgehensweise:
- Entfernen Sie das temporäre Gegenkonto [CA] aus der ursprünglichen Buchung.
- Fügen Sie neue Zeilen direkt unterhalb der betreffenden Transaktion ein. Geben Sie in jeder Zeile die vollständigen Buchungsinformationen an: Beschreibung, Gegenkonto, Betrag, ggf. MWST/USt-Code und Kostenstelle.

Regeln erstellen
Ausgehend von den vervollständigten Buchungszeilen können Sie Regeln erstellen, die künftig automatisch angewendet werden.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie in der Tabelle Buchungen die Zeilen aus, für die Sie eine Regel erstellen möchten.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Buchung ohne vorhandene Regel und wählen Sie Regeln aus Auswahl erstellen.
Alternativ über das Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Regeln aus Auswahl erstellen.
Alle ausgewählten Buchungen werden automatisch in die Tabelle 'Wiederholende Buchungen' übernommen – genau so, wie sie zuvor in der Tabelle Buchungen vervollständigt wurden.
Regeln vervollständigen
Die Regeln müssen in der Tabelle Wiederholende Buchungen wie folgt ergänzt werden:
- Spalte 'Beschreibung' bearbeiten
In der Spalte Beschreibung geben Sie den Text ein, nach dem das Programm in den importierten Buchungen sucht. Zunächst übernimmt das Programm automatisch die Beschreibung aus der ursprünglichen Transaktion.
Ersetzen Sie diesen Text durch ein oder mehrere Schlüsselwörter, damit das Programm die Buchung bei künftigen Importen korrekt zuordnen kann (z.B. +Versicherung Best Insurance).
Siehe auch den Abschnitt Bedingung zur Beschreibung. - Spalten Sollkonto und Habenkonto
In den Spalten Soll und Haben werden der Gegenposten und das importierte Bankkonto angezeigt.- Überprüfen Sie zuerst, ob der angegebene Gegenposten bereits korrekt ist; andernfalls passen Sie ihn entsprechend an.
- Das Hauptimportkonto, das zur Identifikation der entsprechenden Buchungen verwendet wird, darf nicht als kommentiertes Konto angegeben werden (Konto in eckigen Klammern).
Wenn das Konto dem Hauptkonto der Bank entspricht, aus dem die Transaktionen importiert werden, und als kommentiertes Konto angegeben ist, müssen die Klammern entfernt werden, da die Regel sonst nicht korrekt angewendet wird.
Dies kann bei Detailbuchungen aus dem Kontoauszug auftreten, für die noch keine spezifischen Regeln definiert sind. - Alternativ kann das Hauptimportkonto entfernt und nur der Gegenposten belassen werden. In diesem Fall wird die Regel basierend auf der Spalte Beschreibung angewendet (Übereinstimmung mit der Transaktionsbeschreibung) und gilt für alle importierten Bankkonten.
- Für Buchungen, die sich über mehrere Zeilen aufteilen – sogenannte Sammelbuchungen (Split Rows) –, bearbeiten Sie die Spalte Beleg (Doc).
In der ersten Buchungszeile geben Sie in der Spalte Gegenkonto leere eckige Klammern [] ein.
In den folgenden Zeilen tragen Sie in der Spalte Beleg (Doc) den Eintrag !RuleSplit ein (siehe Zeilen 7, 8 und 9 in der folgenden Abbildung).
Die beschriebene Vorgehensweise muss nur einmal durchgeführt werden, um die Regeln einzurichten. Bei späteren Importen werden die bereits definierten Regeln automatisch angewendet. Sie müssen nur jene neu importierten Bewegungen ohne Regel vervollständigen, die noch kein Gegenkonto zugewiesen bekommen haben – und zwar mit demselben Verfahren.
Um in der Tabelle Buchungen alle importierten Bewegungen zu finden, die noch keine Regel haben, können Sie die temporäre Zeilenfilterfunktion verwenden. Geben Sie dazu den Text "[CA]" in das Filterfeld ein.
Regeln in der Tabelle Wiederholende Buchungen
Auf die Regeln greifen Sie über den Menübefehl über Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Tabelle wiederholende Buchungen zu.
- Regelzeilen sind jene Zeilen, die in der Spalte Beleg (Doc) den Eintrag !Rule oder !RuleSplit enthalten.
- In Regelzeilen haben die Spalten eine abweichende Bedeutung, je nach Funktion:
- Bedingungsspalten
Diese Spalten enthalten die Werte, die verglichen werden, um zu bestimmen, ob die Regel angewendet werden soll.
Folgende Spalten gelten als Bedingungsspalten: Beleg (Doc), Datum, Beschreibung, Konto Soll/Haben, Betrag. - Aktions- / Ersetzungsspalten
Diese Spalten enthalten die Werte, die bei Anwendung der Regel eingefügt und zum Vervollständigen der importierten Zeilen verwendet werden.
Alle Spalten, die nicht als Bedingung verwendet werden, gelten als Ersetzungsspalten.
- Bedingungsspalten

Bedingungsspalten
Die Spalten Bedingungen (auch Suchspalten genannt) enthalten die Werte, die für den Abgleich mit den importierten Bewegungen verwendet werden.
- Spalte Beleg (Doc) (obligatorisch)
- Muss den Eintrag !Rule oder !RuleSplit enthalten:
- !Rule – Kennzeichnet die Zeile als Regel.
- !RuleSplit – Gibt an, dass die zugehörige Regel eine Buchung auf mehreren Zeilen (Split Rows) – auch Sammelbuchung genannt – erzeugt.
- Muss den Eintrag !Rule oder !RuleSplit enthalten:
- Spalte Beschreibung (obligatorisch)
- Die Spalte Beschreibung muss den Text enthalten, nach dem in der Beschreibung der importierten Bewegungen gesucht werden soll.
- Wenn der Beschreibungstext mit einem Ausdruck in eckigen Klammern [ ] beginnt, wird dieser als Regelname verwendet. Der Regelname ist optional und dient der besseren Identifikation in der Tabelle.
- Spalte Konto (empfohlen)
- In der doppelten Buchhaltung: Verwenden Sie die Spalte KtSoll (Soll-Konto), um Einnahmen zu filtern, oder KtHaben (Haben-Konto) für Ausgaben.
- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: Verwenden Sie die Spalte Konto.
- In der Regel handelt es sich um das Bankkonto, von dem die Bewegungen importiert wurden.
- Spalte Datum (optional)
- Begrenzt die Anwendung der Regel auf einen bestimmten Zeitraum.
- Spalte Betrag (optional)
- Begrenzt die Anwendung der Regel auf einen bestimmten Betrag oder einen Betragsbereich.
- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: Verwenden Sie die Spalte Einnahmen (für Geldeingänge) oder Ausgaben (für Geldausgänge).
Ersetzungsspalten
Die Spalten für die Vervollständigung (Ersetzung) enthalten zusätzliche Informationen, die beim Import automatisch in die Buchung eingefügt werden sollen.
- Spalte Link (DokLink)
Hier können Sie Verknüpfungen zu Dokumenten einfügen. - Spalte Gegenkonto
Geben Sie hier das Konto an, das das temporäre Gegenkonto [CA] ersetzt oder das im Dialogfenster "Regeln anwenden" ausgewählte temporäre Gegenkonto.- In der doppelten Buchhaltung: Verwenden Sie die Spalte Haben, um Einnahmen zu filtern, oder Soll für Ausgaben.
- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung: Verwenden Sie die Spalte Kategorie.
- Spalte MWST/USt-Code
Geben Sie den MWST/USt-Code an, der auf die importierte Bewegung angewendet werden soll.
Das Programm ergänzt automatisch alle mehrwertsteuerbezogenen Spalten entsprechend dem gewählten Code. - Spalten Kostenstellen "KS1, KS2 oder KS3" (CC1, CC2, CC3)
Geben Sie den Kostenstellen-Code an, der der Bewegung zugewiesen werden soll. - Spalte Anmerkung (Notizen)
Fügen Sie bei Bedarf zusätzliche Informationen hinzu, die beim Import in die Bewegung übernommen werden sollen. - Andere Spalten
Alle Spalten, die nicht als Bedingungsspalten definiert sind (mit Ausnahme von ExternalReference), gelten als Ersetzungsspalten.
Hinweis: Die Spalte ExternalReference ist eine reservierte Systemspalte, die beim Bankimport verwendet wird, um jede Bewegung eindeutig zu identifizieren und Duplikate zu vermeiden.
Die Spalte Link (DokLink)
In dieser Spalte kann kein direkter Link zu einem spezifischen Dokument eingefügt werden, da jede Buchung mit einem eigenen Beleg verknüpft wird. Sie können jedoch eine Anmerkung in eckigen Klammern (z.B. "[Doc]") einfügen, um Zeilen zu kennzeichnen, die später mit einem digitalen Dokument verknüpft werden sollen.
Nach dem Import der Bewegungen kann es erforderlich sein, diese mit den entsprechenden Belegen zu verbinden. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
- Verwenden Sie in der Spalte Link (DokLink) der Tabelle Wiederholende Buchungen einen Text in eckigen Klammern [ ].
- Geben Sie innerhalb der eckigen Klammern einen Begriff ein, der im Dateinamen des Dokuments enthalten ist, mit dem die Buchung verknüpft werden soll.

- In der Tabelle Buchungen werden die Bewegungen eingefügt, wobei in der Spalte Link ein Text in eckigen Klammern steht.

- Geben Sie in der Tabelle Buchungen mithilfe der temporären Zeilenfilterfunktion den Suchbegriff "!link![ ]" ein. Damit werden alle Zeilen angezeigt, bei denen die Spalte Link (DokLink) eckige Klammern enthält – also Bewegungen, bei denen der Link zum Beleg noch ergänzt werden muss.
- Beim Bearbeiten der Spalte Link (DokLink) in der Buchungen-Tabelle zeigt das Programm in der Autovervollständigung automatisch alle Belegdateien an, die noch nicht mit einer Buchung verknüpft sind und den Text enthalten, der innerhalb der eckigen Klammern steht.
Beispiel: Wenn Sie in der Spalte 'Link' den Text "[Rechnung]" eingeben, zeigt das Programm alle Dateien, deren Dateiname "Rechnung" enthält und die noch keiner Buchung zugeordnet wurden.
Schnelle Suche und Vervollständigung von importierten Datensätzen
Nach dem Import der Datensätze mithilfe der definierten Regeln kann es vorkommen, dass einzelne Buchungen manuell mit zusätzlichen Informationen ergänzt werden müssen.
Um solche Buchungen schnell zu finden, können Sie eine der folgenden Methoden verwenden:
- Verwendung der Spalte 'Bemerkungen'
Zur schnellen Identifikation von Datensätzen, die noch ergänzt werden müssen, empfiehlt es sich, temporäre Suchbegriffe einzugeben, die das Filtern erleichtern.
Zum Beispiel:- Geben Sie in der Spalte Bemerkungen der Tabelle Wiederholende Buchungen – oder in einer beliebigen anderen Spalte der Regelzeile (ausser den Standardspalten für Regeln) – einen Hashtag ein – z.B. #city.
- Verwenden Sie anschliessend in der temporären Zeilenfilterfunktion der Tabelle Buchungen denselben Hashtag (#), um gezielt alle Regelzeilen anzuzeigen, die Sie noch vervollständigen möchten.
- Regelzeilen farbig markieren
In der Tabelle Wiederholende Buchungen können Regelzeilen individuell farblich hervorgehoben werden. Jede Buchung, die einer solchen Regel entspricht, wird in der Tabelle Buchungen ebenfalls mit denselben Merkmalen (inkl. Farbe) dargestellt.
Um nur die farbig markierten Regelzeilen anzuzeigen, verwenden Sie in der temporären Zeilenfilterfunktion den Suchbegriff "!_co!".

Buchungen auf mehreren Zeilen (split rows)
Normalerweise wird beim Import von Bewegungen aus einem Kontoauszug mithilfe einer Regel nur eine einzelne Gegenbuchung erstellt. Wenn der Gesamtbetrag jedoch auf mehrere Gegenkonten verteilt werden soll, können Sie eine mehrzeilige Regel (split rows) erstellen.
Regeln mit !RuleSplit können ausschliesslich in der Tabelle Wiederholende Buchungen erfasst werden. Diese Funktion ist im Dialogfenster Regel erstellen/bearbeiten nicht verfügbar und wird dort auch nicht angezeigt, wenn eine Regel mit !RuleSplit verknüpft ist.
Beispiele:
- Sie erhalten regelmässig eine Zahlung in Höhe von 550, die auf drei verschiedene Konten – und damit auf drei Buchungszeilen – verteilt werden muss:
- 550 – Gesamte Mieteinnahme, verbucht auf dem Bankkonto, das im Kontoauszug erscheint und in der Regel definiert ist.
- 500 – Ertrag aus Miete (Mietzins) – (Gegenposten Ertragskonto für 'Miete')
- 50 – Ertrag aus Nebenkosten (Gegenposten Konto für 'Nebenkosten')
Aufbau einer mehrzeiligen Regel (Split Rows):
Alle zusätzlichen Zeilen müssen direkt unter der Regelzeile eingefügt werden.
- Erste Regelzeile (Hauptzeile) enthält den Gesamtbetrag:
- In der Spalte Beleg (Doc) muss der Text !Rule stehen.
- In der Spalte Beschreibung geben Sie den Text ein, nach dem in den importierten Buchungen gesucht werden soll.
- In der Spalte Gegenkonto tragen Sie entweder das gewünschte Konto ein oder eckige Klammern " [] ", wenn das Feld (Konto) leer bleiben soll.
- Nachfolgende Zeilen (Split-Zeilen):
- In der Spalte Beleg (Doc) geben Sie den Text !RuleSplit ein.
- In der Spalte Beschreibung tragen Sie den Text ein, der in der Buchung angezeigt werden soll.
- In den Spalten Soll-Konto und Haben-Konto geben Sie die gewünschten Konten ein – oder lassen Sie sie leer, falls kein Konto verwendet werden soll.
- In der Spalte Betrag geben Sie den entsprechenden Teilbetrag der Buchung ein.
Hinweis: Der Betrag ist derzeit fix – es ist nicht möglich, Formeln zu verwenden, die sich dynamisch am importierten Betrag orientieren. - In allen weiteren Spalten geben Sie die Werte ein, die in den zusätzlichen Zeilen enthalten sein sollen.
Im folgenden Beispiel sehen Sie die Verwendung einer "Kostenstelle des Mieters".

Im Beispiel der mehrzeiligen Buchung (Sammelbuchung) für die Miete wird angenommen, dass der eingegangene Mietbetrag immer 550 beträgt. Wenn der effektive Betrag abweicht, muss die Buchung manuell angepasst werden.
Regeln in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' ändern
Alle bestehenden Regeln zur automatischen Vervollständigung importierter Datensätze, die in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' gespeichert sind – einschliesslich jener, die Sie über das Dialogfenster Regeln anwenden (nur im Advanced-Plan) erstellt haben – können bearbeitet, gelöscht oder durch neue Regeln ergänzt werden. So können Sie auch im Voraus Regeln definieren, um einen zukünftigen Import vorzubereiten, für den derzeit noch keine Regel existiert.
Importierte Buchungstexte ändern – mit der Spalte 'Bemerkungen'
Alle importierten Buchungen übernehmen in der Spalte Beschreibung der Tabelle Buchungen den Text aus dem Bankkontoauszug. In der Regel handelt es sich dabei um sehr detaillierte Beschreibungen.
Zum Zeitpunkt des Imports ist es nicht möglich, diese Beschreibung automatisch zu ändern.
Wenn Sie die importierte Buchungsbeschreibung anpassen möchten, können Sie dafür die Spalte Bemerkungen in der Tabelle Wiederholende Buchungen verwenden.
Achtung: Wenn die Spalte Bemerkungen bereits für eigene Notizen, Anmerkungen/Bemerkungen oder interne Hinweise genutzt wird, kann sie nicht gleichzeitig zur Ersetzung der Beschreibung verwendet werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, eine eigene zusätzliche Spalte zu erstellen (siehe Neue Spalte).
So gehen Sie vor, wenn die Spalte "Bemerkungen" noch nicht verwendet wird:
- Öffnen Sie über das Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Tabelle wiederholende Buchungen.
- Machen Sie die Spalte Bemerkungen über den Menübefehl Daten > Spalten einrichten sichtbar.
- Geben Sie in der Spalte Bemerkungen den gewünschten Buchungstext ein, der später in der Spalte Beschreibung der Tabelle Buchungen angezeigt werden soll.
Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Buchungen, die angepasst werden müssen.
- Bankbewegungen importieren
- Nach dem Import der Bewegungen in die Tabelle Buchungen öffnen Sie den Menübefehl Daten > Spalten einrichten und blenden die Spalte Bemerkungen ein.
In der Spalte Bemerkungen werden die Einträge oder Hinweise angezeigt, die zuvor in der Tabelle Wiederholende Buchungen definiert wurden.
- Übertragen Sie für jede Buchung den Text aus der Spalte Bemerkungen in die Spalte Beschreibung.

Eine andere Beschreibung als die importierte festlegen – Eigene Spalte
In der Tabelle Wiederholende Buchungen können eigene Spalten nicht direkt hinzugefügt werden.
Um in dieser Tabelle eine eigene Spalte verwenden zu können, müssen Sie die gewünschte Spalte zuerst in der Tabelle Buchungen hinzufügen.
Sobald die eigene Spalte in der Tabelle Buchungen erstellt wurde, erscheint sie automatisch auch in der Tabelle Wiederholende Buchungen und kann dort verwendet werden, um eine alternative Beschreibung zur importierten festzulegen.
Die Eingabe erfolgt auf dieselbe Weise wie im Abschnitt Importierte Buchungstexte bearbeiten – Spalte 'Bemerkungen' beschrieben.
Neues Jahr mit Regeln erstellen
Beim Übergang ins neue Jahr – über den Menübefehl Aktionen > Neues Jahr erstellen – werden alle vorhandenen Regeln aus der Tabelle Wiederholende Buchungen automatisch in die Datei des neuen Jahres übernommen.
Buchhaltungen mit gleichen Regeln
Wenn Sie mehrere ähnliche Buchhaltungen verwalten (zum Beispiel für Kunden mit ähnlichen Eigenschaften), kann es nützlich sein, bereits erstellte Regeln wiederzuverwenden und sie nicht jedes Mal neu zu schreiben.
Wenn die Buchhaltungen den gleichen Kontenplan oder zumindest eine kompatible Struktur haben, können Sie die Regeln von einer Datei in eine andere kopieren.
So kopieren Sie die Regeln
- Öffnen Sie die Quelldatei (diejenige, die die Regeln enthält).
- Zeigen Sie die Tabelle Wiederholende Buchungen über den Menübefehl Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Tabelle wiederholende Buchungen.
- Wählen Sie die Zeilen aus, die Sie kopieren möchten.
- Verwenden Sie den Menübefehl Bearbeiten > Zeilen kopieren.
- Öffnen Sie die Zieldatei und zeigen Sie die Tabelle Wiederholende Buchungen an.
- Fügen Sie die Regeln mit dem Menübefehl Bearbeiten > Kopierte Zeilen einfügen in die Tabelle Wiederholende Buchungen ein.
Sie können auch eine eigene Buchhaltungsdatei erstellen, die als Regelbibliothek dient.
So können Sie bei der Erstellung einer neuen Buchhaltung einfach den benötigten Regelblock kopieren und in die Zieldatei einfügen.
Bedingungen für die Anwendung von Regeln
Die Bedingungen einer Regel sind Kriterien, die festlegen, wann eine Vervollständigungsregel automatisch auf eine Buchung angewendet wird.
Sie werden beim Erstellen oder Bearbeiten einer Regel im Dialogfenster Regeln anwenden festgelegt – oder direkt in der Tabelle wiederholende Buchungen.
Die Bedingungen können sich auf die Beschreibung, das Konto, den Betrag oder das Datum beziehen.
Eine Regel wird nur angewendet, wenn alle festgelegten Bedingungen erfüllt sind. Wird auch nur eine Bedingung nicht erfüllt, wird die Regel nicht ausgeführt. Nicht ausgefüllte Bedingungen werden ignoriert.

Bedingung zur Beschreibung
Geben Sie ein Stichwort oder einen kurzen Ausdruck als Schlüsselwort ein, um Buchungen zu identifizieren, die automatisiert werden sollen – basierend auf dem Text in der Spalte 'Beschreibung' des Kontoauszugs.
Banana Buchhaltung vergleicht automatisch den Beschreibungstext jeder importierten Buchung mit dem in der Regel angegebenen Text. Wird eine Übereinstimmung gefunden, wird die entsprechende Regel angewendet.
Um bessere Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, nur wenige, aber aussagekräftige Schlüsselwörter zu verwenden – zum Beispiel den Namen des Lieferanten oder Dienstleisters. So kann die Regel auf mehrere ähnliche Buchungen angewendet werden.
Die Suchbegriffe können auf verschiedene Arten eingegeben werden:
- Genaues Wort oder exakte Formulierung
- Wenn Sie zum Beispiel "Best Insurance 892-948" eingeben, sucht das Programm nach importierten Buchungen, die genau diesen Text ("Best Insurance 892-948") enthalten.
- Wenn Sie nur "Insurance" als Bedingung eingeben, sucht das Programm nach Buchungen, die dieses Wort ("Insurance") enthalten.
- Alle Wörter in beliebiger Reihenfolge (mit dem Sonderzeichen "+" am Anfang)
- Wenn Sie "+Best Insurance 892-948" als Bedingung eingeben, sucht das Programm nach importierten Buchungen, die die Wörter oder Werte "Best", "Insurance" und die Nummer "892-948" enthalten – in beliebiger Reihenfolge.
- Alle Wörter oder Werte müssen in der Beschreibung der Buchung vorhanden sein, die Reihenfolge spielt jedoch keine Rolle.
- Das Symbol "+"-Symbol wird bei der Suche nicht berücksichtigt.
Wichtig: Wenn eine Vertragsnummer, Policennummer, Kundennummer usw. vorhanden ist, empfiehlt es sich, vor der Regel ein "+" hinzuzufügen.
Das "+" ermöglicht es der Regel, einzelne Wörter (oder Zahlenfolgen) unabhängig von ihrer Position innerhalb der Beschreibung der importierten Buchung zu erkennen.
- Liste von Wörtern (mit "|" als Trennzeichen)
- Wenn Sie "Kaffee|Restaurant" eingeben, sucht das Programm nach importierten Buchungen, die entweder das Wort "Kaffee" oder "Restaurant" enthalten.
Diese Methode ist hilfreich, um mehrere Kategorien gleichzeitig zu erkennen, ohne dafür separate Suchregeln erstellen zu müssen.
- Wenn Sie "Kaffee|Restaurant" eingeben, sucht das Programm nach importierten Buchungen, die entweder das Wort "Kaffee" oder "Restaurant" enthalten.
- Gross- und Kleinschreibung
- Bei der Textsuche wird nicht zwischen Gross- und Kleinbuchstaben unterschieden. Der eingegebene Text wird unabhängig von der Schreibweise (ob gross- oder kleingeschrieben) angewendet.
Der vollständige Text, den Sie im Feld Beschreibung eingeben, wird in der Spalte Beschreibung der Tabelle wiederholende Buchungen angezeigt.
- Bei der Textsuche wird nicht zwischen Gross- und Kleinbuchstaben unterschieden. Der eingegebene Text wird unabhängig von der Schreibweise (ob gross- oder kleingeschrieben) angewendet.
Warnung: Verwenden Sie NICHT den vollständigen Text aus dem Kontoauszug als Beschreibung, da er für jeden Buchungseintrag einzigartig ist und sich nicht für mehrere Buchungen wiederverwenden lässt.
Bedingung zum Konto
- Geben Sie das Konto ein, von dem die Buchungen importiert werden (z.B. Bank, Post usw.).
- Das Programm verbucht den Betrag automatisch im Soll oder Haben, je nach Art der importierten Buchung.
- Wenn das Feld "Konto" leer bleibt, wird die Regel auf alle Konten angewendet, die die Bedingung zur Beschreibung erfüllen.
Bedingung zum Betrag (oder Betrag in Fremdwährung)
- Diese Option ermöglicht es, eine Regel nur dann anzuwenden, wenn die Buchung einen bestimmten Betrag aufweist.
- Alternativ – wenn der genaue Betrag nicht bekannt ist – kann ein Betragsbereich definiert werden, indem ein Minimalwert, ein Maximalwert oder ein konkreter Wertebereich angegeben wird, für den die Regel gilt.
- Verfügbar ab Version 10.2.3 von Banana Buchhaltung Plus – Dev-Channel
- Die Bedingung muss folgende Kriterien erfüllen:
- mit dem Symbol "!" beginnen
- in eckige Klammern [ ] gesetzt sein
- den unformatierten Betrag verwenden (ohne Tausendertrennzeichen, mit Punkt als Dezimaltrennzeichen)
(andere Formate werden nicht erkannt) - erlaubte Operatoren: > (grösser als), < (kleiner als), >= (grösser oder gleich), <= (kleiner oder gleich), <> (ungleich)
- Beispiel: Um Buchungen mit einem Betrag von CHF 1’000.00 oder mehr auszuwählen, geben Sie Folgendes ein:
[!>=1000.00]

Die Abbildung zeigt das Dialogfenster "Regeln anwenden", in dem Sie das Feld Betrag auswählen und einen Zahlenbereich definieren können.
Im folgenden Beispiel wird das Konto 1510 Mobilien und Einrichtungen auf Buchungen angewendet, bei denen die Beschreibung "Kauf Büromaterial" lautet und der Betrag grösser oder gleich CHF 1’000.00 ist.
Die Verwendung dieses Filters ist besonders hilfreich, wenn unterschiedliche Gegenkonten abhängig vom Buchungsbetrag zugewiesen werden sollen.
Beispiele für Bedingungen zum Betrag (Spalte 'Betrag')
| Syntax | Bedeutung |
| [!=1000.00] | Buchungen mit genau CHF 1'000.00 |
| [!>1000.00] | Buchungen mit einem Betrag grösser als CHF 1'000.00 |
| [!>=1000.00] | Buchungen mit einem Betrag von mindestens CHF 1'000.00 |
| [!<1000.00] | Buchungen mit einem Betrag kleiner als CHF 1'000.00 |
| [!<=1000.00] | Buchungen mit einem Betrag von höchstens CHF 1'000.00 |
| [!>=1000.00 !<=2000.00] | Buchungen mit Beträgen zwischen CHF 1'000.00 und CHF 2'000.00 |
| [! |!100.00 |!<150.00] | Buchungen mit genau CHF 100.00 bzw. CHF 150.00 |
Bedingung zum Datum
Ab Version 10.2.3 von Banana Buchhaltung Plus – Dev-Channel können Sie eine Regel auf Buchungen anwenden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums liegen (z.B. nur Buchungen aus dem Januar).
Vorgehen:
- Fügen Sie eine neue Regel hinzu, wie auf der Seite Dialogfenster Regeln anwenden – Regel hinzufügen beschrieben.
- Wählen Sie das Feld Datum aus.
- Geben Sie die Filterbedingung im Feld Kommentar ein.
Die Bedingung muss:- mit dem Symbol "!" beginnen
- in eckige Klammern [ ] gesetzt sein
- das Datum im ISO-Format YYYY-MM-DD enthalten
(andere Formate werden nicht erkannt)
- Beispiel: Um Buchungen mit einem Datum vor dem 1. April 2025 auszuwählen, geben Sie Folgendes ein:
[!<2025-04-01]

Die Abbildung zeigt das Dialogfenster "Regeln anwenden", in dem Sie das Feld Datum auswählen und einen Datumsbereich festlegen können.
Im folgenden Beispiel wird die Regel auf Buchungen angewendet, die vor dem 1. April 2025 liegen.
Die Verwendung dieses Filters ist besonders hilfreich, wenn Vorgänge nach Monat, Quartal oder Jahr unterschieden werden sollen – zum Beispiel, wenn bis zu einem bestimmten Datum ein bestimmter MWST/USt-Code gilt und danach ein anderer, etwa beim Wechsel zu einer neuen MWST/USt-Methode.
Beispiele für Bedingungen zum Datum (Spalte 'Datum')
| Syntax | Bedeutung |
| [!=2025-03-31] | Buchungen mit Datum genau am 31.03.2025 |
| [!>2025-03-31] | Buchungen mit Datum nach dem 31.03.2025 |
| [!>=2025-03-31] | Buchungen mit Datum am oder nach dem 31.03.2025 |
| [!<2025-03-31] | Buchungen mit Datum vor dem 31.03.2025 |
| [!<=2025-03-31] | Buchungen mit Datum am oder vor dem 31.03.2025 |
| [!>=2025-03-31 !<=2025-06-30] | Buchungen im Zeitraum vom 31.03.2025 bis 30.06.2025 |
| [! |!2025-03-15 |!<2025-03-18] | Buchungen mit Datum am 15.03.2025 bzw. 18.03.2025 |
So definieren Sie Bedingungen in der Tabelle wiederholende Buchungen
Bedingungen können direkt in der Tabelle wiederholende Buchungen eingegeben werden – mit derselben Syntax wie in den vorherigen Abschnitten beschrieben.

Gewicht der Regeln und Konfliktauflösung
Das Gewicht einer Autovervollständigungsregel wird durch die Anzahl der in der Regel definierten Bedingungen bestimmt. Je mehr Bedingungen angegeben sind, desto höher ist das der Regel zugewiesene Gewicht.
Wenn mehrere Regeln auf dieselbe Buchung anwendbar sind, wählt Banana Buchhaltung die Regel mit dem höchsten Gewicht aus, da sie als spezifischer betrachtet wird. Dadurch können allgemeine Regeln und detailliertere Regeln definiert werden; bei einem Konflikt wird immer die spezifischere Regel angewendet.
Zum Beispiel können in der Tabelle Wiederholende Buchungen die folgenden Regeln vorhanden sein:
| Datum | Beleg | Beschreibung | KtSoll | KtHaben |
| !Rule | Gutschrift | 1100 Debitoren | ||
| !Rule | Gutschrift Fratelli Bernasconi | 1030 | 1150 Kunde Bernasconi |
Wenn eine Buchung mit der Beschreibung "Gutschrift Fratelli Bernasconi" auf das Konto 1030 importiert wird, sind beide Regeln anwendbar. Die zweite Regel hat jedoch ein höheres Gewicht, weil sie eine zusätzliche Bedingung für das Feld Sollkonto enthält. Da sie spezifischer ist, wird sie vorrangig vor der ersten Regel angewendet.
Tabelle 'Wiederholende Buchungen'
Die Tabelle Wiederholende Buchungen dient der Speicherung von Buchungen, die wiederholt verwendet werden.
Sie enthält drei Arten von wiederholenden Buchungen:
- Wiederholende Buchungen, die über die Spalte Beleg in der Tabelle Buchungen gespeichert werden.
Sie haben einen Identifikationscode in der Spalte Beleg, der keine Interpunktion enthält. - Regeln für die Vervollständigung importierter Buchungen.
Mit diesen Regeln wird festgelegt, wie importierte Buchungen vervollständigt werden sollen.
In der Spalte Beleg steht der Code "!Rule" oder "RuleSplit". - Automatische Buchungen mit regelmässigen Fristen.
Sie werden verwendet, um automatisch Buchungen zu erstellen, die sich in einer bestimmten Häufigkeit wiederholen, zum Beispiel monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich.
In der Spalte Beleg steht der Code "!Auto".
Anzeigen und Anordnen von Spalten und Ansichten in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen'
Vor der Eingabe von wiederholenden Buchungen muss die Tabelle Wiederholende Buchungen über das Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Tabelle wiederholende Buchungen geöffnet werden.
In der Tabelle Wiederholende Buchungen können Sie keine eigenen Einstellungen für die Ansicht speichern. Es werden die Ansichten und Spalteneinstellungen der Tabelle Buchungen übernommen.
Um die Spalten und deren Anordnung in der Tabelle Wiederholende Buchungen anzupassen, gehen Sie wie folgt vor:
- In der Tabelle Buchungen eine neue Ansicht hinzufügen.
- In der Tabelle Buchungen die Spalten einrichten, die Sie für die von Ihnen hinzugefügte Ansicht festgelegt haben.
- In der Tabelle Wiederholende Buchungen die erstellte Ansicht (Tabelle 'Buchungen') auswählen. Die Spalten werden in der gleichen Reihenfolge angezeigt wie in der erstellten Ansicht.
Einfügen von wiederholenden/wiederkehrenden Buchungen über die Spalte 'Beleg'
Für sich wiederholende Buchungen können Codes erstellt werden, die in die Spalte Beleg eingefügt werden, um die Daten automatisch zu übernehmen.
- Wenn die Spalte Enddatum vorhanden ist (siehe Automatische Buchungen), können Sie auch ein Datum angeben, nach dem die Buchung nicht mehr in die Tabelle Buchung übernommen werden soll.
Buchungen, die nicht mehr verwendet werden, müssen manuell gelöscht werden.

Die Tabelle 'Wiederholende Buchungen' in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EÜR)
Die Funktion der Tabelle Wiederholende Buchungen ist dieselbe wie in der doppelten Buchhaltung – es ändern sich lediglich die verwendeten Spalten:
- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EÜR) werden die Spalten Konto und Kategorie verwendet.
- Die Spalte Konto bezieht sich auf das Bankkonto, Postkonto, die Kreditkarte usw. Sie zeigt an, woher das Geld kommt und wohin es fliesst.
- Die Spalte Kategorie gibt an, zu welcher Einnahmen- oder Ausgabenkategorie die Buchung gehört. Sie stellt den Grund dar, warum Geld ausgegeben oder eingenommen wurde.
- Die Spalten Einnahmen und Ausgaben enthalten den Betrag der jeweiligen Bewegung.
- In der doppelten Buchhaltung hingegen werden die Spalten Soll-Konto, Haben-Konto und Betrag verwendet.

Progressive Nummerierung der Dokumente mit "docnum"
Wenn Sie in der Spalte Beleg der Tabelle Buchungen eine andere fortlaufende Nummerierung als die automatische benötigen, können Sie diese über die Tabelle Sich wiederkehrende Buchungen festlegen.
Fügen Sie dazu eine Zeile ein, die in der Spalte Beleg (Doc) den Code docnum enthält. Ab den folgenden Zeilen verwendet das Programm die in der Spalte Beschreibung angegebene Nummerierungsart.
Verwenden Sie folgende Werte:
- "0" – wenn keine automatische Nummerierung benötigt wird
- "1" – für eine einfache fortlaufende Nummerierung
- "Dok-1 (für Dokument; im Abbild "Doc-1") – für eine fortlaufende Nummerierung mit Präfix (z.B. Kasse-1, Kasse-2, Kasse-3, ...); ersetzen Sie "Dok-1" durch das gewünschte Präfix (z.B. Kasse-1, Kasse-2, Kasse-3, ...).
Das Programm ersetzt die am Ende des Textes angegebene Zahl durch eine fortlaufende Nummer.
Anzeige in den Vorschlägen steuern
- Wenn Sie möchten, dass in den Vorschlägen nur eine Zeile pro Kennwort/Code angezeigt wird, können Sie in der Spalte Beschreibung folgende Präfixe (Zeichen) verwenden:
- Ein einzelnes "*" – zeigt nur diese Zeile an und nicht diejenigen mit einem ähnlichen Kennwort/Code.
- Ein doppeltes "**" – zeigt nur diese Zeile an, übernimmt sie jedoch nicht (nur als Titelzeile sichtbar).
- Ein "\*" – ermöglicht es, die Beschreibung mit einem Stern zu beginnen, ohne dass dieser als Steuerzeichen (Befehl) interpretiert wird.
Übernahme von sich wiederholenden Buchungen in die Tabelle 'Buchungen'
In der Tabelle Buchungen können Sie die in der Tabelle Wiederholende Buchungen definierten Zeilen übernehmen:
- Geben Sie in der Tabelle Buchungen das Datum in die entsprechende Buchungszeile ein. Je nach aktiver Ansicht können auch andere Spalten verwendet werden als jene in der Tabelle Wiederkehrende Buchungen.
- Wählen Sie in der Spalte Beleg ein in der Tabelle Wiederholende Buchungen definiertes Kennwort (Code) aus und bestätigen Sie mit Enter.
- Das Programm fügt automatisch alle Zeilen mit demselben Code ein.
- Falls Sie Werte anpassen oder ergänzen möchten, können Sie dies jederzeit tun.
- Die in der Tabelle Wiederkehrende Buchungen gespeicherten Zeilen können auch übernommen werden, indem Sie den entsprechenden Code in der Spalte Beleg eingeben und die Taste F6 drücken.
Kopieren von Buchungen aus der Tabelle 'Buchungen' in die Tabelle 'Wiederkehrende Buchungen'
In der Tabelle Wiederholende Buchungen können auch Regeln für die automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen eingegeben werden.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Markieren Sie in der Tabelle Buchungen die Zeilen, die Sie kopieren möchten.
- Wählen Sie im Menü Bearbeiten > Zeilen kopieren.
- Wechseln Sie zur Tabelle Wiederkehrende Buchungen.
- Wählen Sie im Menü Bearbeiten > Kopierte Zeilen einfügen.
Sie können auch die Tastenkombinationen Strg + C und Strg + V verwenden, um die Buchungen zu kopieren.
Automatische Buchungen mit regelmässigen Fristen
Die automatischen Buchungen sind nützlich, um die Eingabe von sich wiederkehrenden Buchungen zu erleichtern, wie Abonnements, Versicherungen oder Steuern. Bei automatischen Buchungen müssen Sie die entsprechende Buchung nur einmal eingeben, einige Parameter wie Startdatum, Häufigkeit und Enddatum festlegen und dann teilt Ihnen das Programm Banana Buchhaltung Plus mit, wann eine automatische Buchung bereit ist, und erstellt diese für Sie.
In Banana Buchhaltung Plus können automatische Buchungen auf zwei Arten erstellt werden:
- direkt aus der Tabelle 'Wiederholende Buchungen'
- oder aus dem Dialogfenster Automatische Buchungen anwenden
Voraussetzungen
- Diese Funktion ist in der letzten Version von Banana Buchhaltung+ Dev Channel verfügbar.
- Erfordert den Advanced-Plan. Wenn Sie nicht über diesen Plan verfügen, können Sie über folgendes Kontaktformular einen 1-Monats-Promo-Code anfordern.
- Es ist erforderlich, die Spalten Enddatum und Wiederholen in der Buchhaltungsdatei hinzuzufügen.
- Diese Funktion befindet sich derzeit im Beta-Test! Wir bitten Sie, es zu testen und uns etwaige Probleme zu melden.
Spalten 'Enddatum' und 'Wiederholen' in der Buchhaltung hinzufügen
Um die Befehle für die automatischen Buchungen zu aktivieren, müssen Sie die Spalten Enddatum und Wiederholen in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' (Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen) hinzufügen. Ohne diese Spalten werden die Befehle nicht angezeigt!
So vorgehen:
- Öffnen Sie Ihre Buchhaltungsdatei oder erstellen Sie eine neue Buchhaltung mittels Menübefehl Datei > Neu.
- Wählen Sie über Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen.
- Es öffnet sich das Dialogfenster Funktionen hinzufügen/entfernen mit der Liste der verfügbaren Funktionen.
- Klicken Sie auf die Option Spalten Enddatum und Wiederholen in der Tabelle Buchungen hinzufügen.
Wenn diese Option NICHT sichtbar ist, überprüfen Sie bitte, welche Version von Banana und welchen Jahresplan Sie verwenden (siehe auch den Absatz Voraussetzungen). - Klicken Sie auf OK.

Automatische Buchung in der Tabelle 'Wiederholende Buchungen' erstellen
- Wählen Sie den Befehl im Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Automatische Buchung erstellen.
- Es wird die Tabelle Wiederholende Buchungen mit einer neuen Zeile angezeigt, die in der Spalte Datum das Datum des aktuellen Tages und in der Spalte Beleg den Text !Auto enthält, der den automatischen Buchungssatz darstellt.
[img] - Aktualisieren Sie die Spalte Datum mit dem Datum des ersten Ereignisses, das Sie planen möchten.
- Mittels Menübefehl Daten > Spalten einrichten können Sie die Spalten Enddatum und Wiederholen sichtbar machen.
Wählen Sie auf der linken Seite in der Liste der verfügbaren Spalten die Spalte Enddatum aus, klicken Sie auf die Option Sichtbar und bestätigen es mit OK. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Spalte Wiederholen.
Falls diese Spalten in der Tabelle Wiederholende Buchungen fehlen, fügen Sie sie wie im Abschnitt Spalten Enddatum und Wiederholen hinzufügen vermerkt hinzufügen.
Hinweis: Die neuen Spalten werden in der Tabelle Buchungen eingefügt, aber nur in der Tabelle Wiederkehrende Buchungen verwendet. Sie sind in der Ansicht Wiederkehrend sichtbar. - Geben Sie in der Spalte Wiederholen wann die Transaktion wiederholt werden soll (z.B. für eine vierteljährliche Wiederholung, ist in der Spalte Wiederholen den Wiederholungscode 3M einzugeben).
- Wenn die automatische Buchung ein Fälligkeitsdatum hat, geben Sie es in der Spalte Enddatum ein.
- Ergänzen Sie die Spalten Beschreibung, Soll-Konto, Haben-Konto und Betrag.
- Führen Sie den Befehl aus Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Automatische Buchungen anwenden..., um die geplanten Transaktionen im Dialogfenster 'Automatische Buchungen verwalten' anzuzeigen.
Hinweis: Wenn Sie sich in der Tabelle Buchungen auf eine bereits bestehende Buchung positionieren und den Menübefehl Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Automatische Buchung erstellen ausführen, wird automatisch eine Regel für eine sich wiederholende/wiederkehrende Buchung erstellt, die die Spalten Beschreibung, Betrag und Konten mit den Texten der ursprünglichen Buchung enthält.
Der Befehl Automatische Buchung erstellen ist auch im Kontextmenü der Tabelle Buchungen verfügbar (mit der rechten Maustaste direkt auf eine Buchung klicken und danach den Befehl Automatische Buchung erstellen auswählen).
Automatische Buchung erstellen aus dem Dialog Automatische Buchungen anwenden
- Wählen Sie den Befehl aus Menü Aktionen > Sich wiederholende Buchungen > Automatische Buchungen anwenden...
- Es öffnet sich das Dialogfenster Automatische Buchungen verwalten
- Klicken Sie unten links auf Neue automatische Buchung
- Füllen Sie die erforderlichen Felder aus:
- Anfangsdatum
Es wird das Datum angegeben, ab dem die erste automatische Buchung beginnt. Wenn Buchungen generiert werden, wird dieses Datum mit dem Datum der zuletzt erstellten automatischen Buchung aktualisiert. - Enddatum
- Wiederholen
- Beschreibung
- Konto
- Gegenkonto
- Betrag
- KS1, KS2, KS3
- Name oder Beschreibung (optional)
- Anfangsdatum
- Klicken Sie auf OK.
Vervollständigungsregel I Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EÜR)
In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und Cash Manager (Kassenbuch) funktioniert die Vervollständigung von importierten Datensätzen gleich wie die Funktion Automatische Vervollständigung von importierten Datensätzen der doppelten Buchhaltung.
- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung werden die Spalten Konto und Kategorie verwendet werden.
- Die Spalte Konto bezieht sich auf das Bankkonto.
- Die Spalte Kategorie zeigt die Kategorie an und enthält das automatisch eingetragene Gegenkonto.
- Die Spalten Einnahmen und Ausgaben dienen zur Eingabe des Betrags für die Übereinstimmung.
- In der doppelten Buchhaltung werden die Spalten Soll und Haben und Betrag verwendet.
Daher ist es auch in der Einnahmen-/Ausgabenbuchhaltung möglich, Regeln auf eine der folgenden Arten zu erstellen:
- Regeln aus dem Dialogfenster Regeln anwenden
- Regeln aus der Tabelle Buchungen
- Regeln aus der Tabelle 'Wiederholende Buchungen'
Die Tabelle 'Sich wiederholende Buchungen' in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
In der Tabelle Wiederholende Buchungen werden alle importierten Buchungen gespeichert, denen Regeln zugewiesen wurden:
- Die mit dem Betrag verbundenen Spalten sind die Spalten Einnahmen und Ausgaben.
- Wenn kein Betrag angegeben wird, wird die Regel sowohl auf ausgehende als auch auf eingehende Bewegungen angewendet.

Das Transferkonto beim Import
Das Transferkonto (auch Girokonto, Interimskonto, Durchlaufkonto oder Geldtransitkonto genannt) ist ein Zwischenkonto oder Hilfskonto. Es wird insbesondere in den folgenden Fällen eingesetzt:
- Erfassung von MWST/USt-Selbstauferlegung und Rückforderung der Vorsteuer (Bezugsteuer auf Dienstleistungen aus dem Ausland).
- Import von Kassenbuch- und Kreditkartendaten in die Hauptbuchhaltungsdatei.
- Verbuchung der von der Bank überwiesenen Nettolöhne bis zur vollständigen Erfassung der Bruttogehälter unter Berücksichtigung aller monatlichen Abzüge.
- Zahlungseingänge im Format camt.054 und camt.053 erfassen, um doppelte Gutschriften zu vermeiden.
Verwendung des Transferkontos beim Import von Daten aus der Kasse oder von Kreditkarten
Wenn Bargeld- oder Kreditkartenbewegungen in anderen Dateien als der Hauptbuchhaltung geführt werden, wird für Zahlungen von der Bank an die Kasse oder Kreditkarte das Transferkonto als Gegenkonto verwendet, um Überschneidungen beim Import zu vermeiden.
- In der Datei der Kasse oder Kreditkarte wird der Geldeingang gebucht (die Kasse oder das Kreditkartenkonto nimmt zu).
- In der Hauptbuchhaltungsdatei wird der Ausgang vom Bank- oder Postkonto und die Erhöhung der Kasse oder Kreditkarte gebucht.
In beiden Dateien muss das Transferkonto als Gegenkonto verwendet werden, sowohl für die Abhebung von der Bank (Hauptbuchhaltung) als auch für die Bargeld- oder Kreditkarteneinzahlung (separate Datei).
Mit dem Import der Kassen-Bewegungen in die Hauptbuchhaltung, gleicht sich das Transferkonto aus bzw. geht auf Null:
- Die aus der Kassendatei oder dem Kreditkartenkonto importierten Daten werden in Haben auf dem Transferkonto erfasst.
- Bewegungen, die sich auf Zahlungen beziehen, die bereits zu Lasten des Bank- oder Postkontos verbucht wurden, werden in Soll des Transferkontos eingetragen.
Weitere Details zum Import mit Transferkonto finden Sie auf der Webseite Daten aus der Kasse importieren.
Verwendung des Durchlaufkontos für Zahlungseingänge im Format camt054 und camt053
Wer Zahlungen über eine QR-IBAN erhält, kann die XML-Datei im Format camt.054 verwenden, um Zahlungseingänge automatisch zu importieren und zu verbuchen. Gleichzeitig kann der vollständige elektronische Kontoauszug mithilfe der XML-Datei im Format camt053 importiert werden.
- Die XML-Datei im Format camt.054 enthält ausschliesslich die Details der einzelnen Zahlungseingänge pro Kunde.
- Die XML-Datei im Format camt.053 enthält lediglich die tägliche Gesamtgutschrift – ohne Details.
- Zahlungen, die auf ein QR-IBAN-Konto eingehen und über die XML-Datei im Format camt.054 importiert werden, werden täglich automatisch auf das zugehörige IBAN-Konto übertragen, das im Kontenplan als 'Bankkonto' definiert ist.
Problem: Wenn beide XML-Dateien – camt.054 und camt.053 – im Bankkonto der Buchhaltung importiert werden, wird derselbe Zahlungseingang doppelt erfasst: einmal mit den Details der einzelnen Zahlungseingänge (camt.054), und einmal mit dem täglichen Gesamtbetrag (camt.053). Dies führt zu einer doppelten Gutschrift desselben Betrags in der Buchhaltung.
Zur Lösung dieses Problems wird das Durchlaufkonto verwendet – gemäss dem Verfahren auf der Seite Bankauszug Camt ISO 20022 Schweiz (Banana+).
Datenübernahme (Migration) aus anderen Programmen
Banana Buchhaltung Plus ermöglicht es, Buchungen aus anderen Programmen zu übernehmen – sowohl für den Einstieg in Ihre Buchhaltung als auch für wiederkehrende Übernahmen.
Import von Bankbewegungen
Dies ist der häufigste Anwendungsfall für den Datenimport. Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Abschnitt:
Diese Funktionen können sowohl für wiederkehrende Importe als auch für einmalige Datenübernahmen verwendet werden.
Beispiel: Import einer Bankdatei (CSV) über Excel
Wenn Sie Bankdaten importieren müssen und keine Import-Erweiterung verfügbar ist, können Sie auch über Excel vorgehen, indem Sie eine Datenstruktur erstellen, die der Tabelle Buchungen entspricht, und die Daten anschliessend kopieren und einfügen:
- Erstellen Sie in Excel ein Tabellenblatt "Buchungen" mit denselben Spaltenüberschriften wie die Tabelle Buchungen in der Banana-Buchhaltungsdatei:
- Datum, Beleg, Beschreibung, KtSoll, KtHaben, Betrag
- Importieren Sie die Bankdaten in ein separates Tabellenblatt in Excel.
- Übertragen Sie die Daten – gegebenenfalls mithilfe von Formeln – in das Excel-Tabellenblatt "Buchungen".
- Markieren und kopieren Sie die Daten aus dem Excel-Tabellenblatt "Buchungen".
- Wechseln Sie zur Tabelle Buchungen in Banana Buchhaltung Plus.
- Positionieren Sie sich am Ende der Tabelle und wählen Sie den Befehl "Einfügen".
Das Programm fügt neue Zeilen hinzu.
Um die Daten vom Bankformat in das Format von Banana Buchhaltung Plus umzuwandeln, können Sie auch Formeln verwenden, wie im folgenden Beispiel gezeigt. Dabei werden Soll- und Habenkonto anhand des Vorzeichens des Betrags automatisch zugewiesen.

Spalten für die Buchhaltung mit Fremdwährungen
Wenn die Buchhaltung in mehreren Währungen geführt wird, fügen Sie zusätzlich folgende Spalten hinzu:
- Währungskennzeichen
- Betrag in Basiswährung
Wenn sowohl der Betrag in Fremdwährung als auch in Basiswährung vorhanden ist, wird der Wechselkurs von Banana Buchhaltung automatisch berechnet.
Weitere Hinweise
- Wenn die Betragsspalten keine Tausendertrennzeichen enthalten, kann es sein, dass Excel die Werte nicht als Zahlen erkennt. Wählen Sie in diesem Fall die gesamte Spalte aus und verwenden Sie den Befehl "Ersetzen", um das Tausendertrennzeichen einzufügen.
- Wenn die Daten in umgekehrter Reihenfolge vorliegen als in Banana Buchhaltung, positionieren Sie sich vor der Feldzuordnung in der Spalte 'Datum', klicken Sie auf den Pfeil rechts und sortieren Sie die Daten vom ältesten zum neuesten Datum.
- Sie können nach Bedarf zusätzliche Spalten hinzufügen.
- Mit den Office Scripts in Excel oder mit einem Makro können Sie die Dateikonvertierung bei Bedarf automatisieren.
Verwendung von ChatGPT oder einem anderen KI-Assistenten
Wenn es sich nicht um vertrauliche Daten handelt, können Sie ChatGPT oder einen anderen KI-Assistenten verwenden, um eine Excel-Datei mit denselben Spalten wie in der Tabelle "Buchungen" zu erstellen.
- Laden Sie Ihre Datei mit den Buchungen in den KI-Assistenten hoch.
- Geben Sie an, dass es sich um eine Datei mit Bankbewegungen handelt, und beschreiben Sie – wenn möglich – kurz Format, Logik und Bedeutung der Spalten.
- Fordern Sie den KI-Assistenten auf, den Inhalt in eine Excel-Datei umzuwandeln, und geben Sie dabei Folgendes an:
- Die Datei muss mit Banana Buchhaltung kompatibel sein, damit der KI-Assistent die Formatangaben korrekt verwenden kann.
- Die Spalten müssen denjenigen der Tabelle Buchungen in Banana Buchhaltung entsprechen, zum Beispiel:
Datum, Beleg, Beschreibung, KtSoll, KtHaben, Betrag. - Sollkonto (KtSoll) und Habenkonto (KtHaben) sollen anhand des Vorzeichens des Betrags automatisch mit dem entsprechenden Bankkonto ausgefüllt werden.
- Geben Sie das in der Datei verwendete Zahlenformat an:
Beispiel: Tausendertrennzeichen "." und Dezimaltrennzeichen "."
- Öffnen Sie die generierte Datei in Excel und überprüfen Sie das Ergebnis.
- Es kann notwendig sein, manuelle Anpassungen vorzunehmen oder dem KI-Assistenten weitere Anweisungen zu geben, um das Ergebnis zu verbessern.
- Wenn die Datei korrekt ist, markieren und kopieren Sie die Daten in Excel.
- Wechseln Sie zur Tabelle Buchungen in Banana Buchhaltung und fügen Sie die Daten am Ende der Tabelle ein.
Regelmässiger Datenimport aus anderen Programmen
Weitere Informationen finden Sie unter: In Buchhaltung importieren.
In vielen Fällen ist es erforderlich, Daten regelmässig zu importieren, zum Beispiel:
- Import der monatlichen Bewegungen aus dem Lohnprogramm
- Import der ausgestellten Rechnungen aus dem Rechnungsprogramm
- Import der Zahlungen, die im Rechnungsprogramm erfasst wurden
- Import der Verkäufe aus einem Onlineshop
- Import von Daten aus einem anderen Buchhaltungsprogramm
- Import von Daten aus einem Kassensystem (z.B. eines Restaurants oder Hotels).
In diesen Fällen gibt es zwei Möglichkeiten:
- Sorgen Sie dafür, dass Ihre Anwendung die Daten im Dateiformat TXT (TSV) exportiert, das speziell für den Import in Banana Buchhaltung vorgesehen ist.
Sehen Sie bitte die Anleitung zum Erstellen einer Importdatei für Banana Buchhaltung (auf Englisch). - Verwenden Sie eine Import-Erweiterung, die die aus dem Programm exportierten Daten in das von Banana Buchhaltung unterstützte Format umwandelt.
- Prüfen Sie, ob bereits eine Banana-Erweiterung verfügbar ist.
Sehen Sie bitte dazu: Import-Erweiterungen. - Erstellen Sie eine eigene Import-Erweiterung.
Sehen Sie bitte dazu: Develop an Import Extensions (nur auf Englisch verfügbar).
- Prüfen Sie, ob bereits eine Banana-Erweiterung verfügbar ist.
Erstellung einer neuen Buchhaltung auf Basis bestehender Daten
Wenn Sie Banana Buchhaltung auf der Grundlage einer mit anderer Software geführten Buchhaltung verwenden möchten oder die Buchhaltung anhand bestehender Daten neu aufbauen möchten.
Datenübernahme aus Audit-Dateien oder anderen Formaten
Sie können eine Buchhaltung in Banana Buchhaltung anhand von Dateien neu erstellen, die alle Buchhaltungsdaten enthalten, zum Beispiel:
- Audit File for Taxation (nur auf Englisch verfügbar).
- Datei aus externen Daten erstellen
Einmaliger Datenimport mit Excel
Wenn Sie beginnen, die Buchhaltung mit Banana Buchhaltung zu führen, und Buchungen aus einer anderen Buchhaltungssoftware übernehmen möchten, ist es oft schneller, Excel zu verwenden, um die Daten zu kopieren und einzufügen.
- Exportieren Sie die Daten aus dem bisherigen Buchhaltungsprogramm in ein von Excel lesbares Format (z.B. CSV, TXT, …).
- Importieren Sie die Daten in Excel (siehe unten).
- Ordnen Sie in Excel die Spalten genau in der Reihenfolge an, wie sie in der Tabelle Buchungen in Banana Buchhaltung erscheinen.
- Anstatt die bestehenden Spalten neu anzuordnen, kann es praktischer sein, zusätzliche Spalten neben den vorhandenen einzufügen und die Daten dorthin zu kopieren oder Formeln zu verwenden, um die Daten zu übernehmen und umzuwandeln.
Mit Formeln können Sie Leerzeichen entfernen, Texte anpassen oder Beträge und Daten konvertieren.
- Anstatt die bestehenden Spalten neu anzuordnen, kann es praktischer sein, zusätzliche Spalten neben den vorhandenen einzufügen und die Daten dorthin zu kopieren oder Formeln zu verwenden, um die Daten zu übernehmen und umzuwandeln.
- Öffnen Sie die neue Buchhaltung in Banana Buchhaltung.
- Markieren Sie in Excel die zu kopierenden Daten und verwenden Sie die Tastenkombination Ctrl+C oder den Befehl Kopieren über das Menü Bearbeiten.
- Wechseln Sie zu Banana Buchhaltung und verwenden Sie die Tastenkombination Ctrl+V oder den Befehl Einfügen über das Menü Bearbeiten.
Diese Methode ist nützlich, um Daten aus MS Money, Intuit Quicken, QuickBooks und den meisten anderen Buchhaltungsprogrammen zu übernehmen.
Import aus anderen Programmen beim Wechsel zu Banana
Um den Wechsel zu Banana Buchhaltung aus anderen Softwarelösungen zu erleichtern, wurden Erweiterungen entwickelt, mit denen bereits erfasste Buchungen importiert werden können. Wir empfehlen, die spezifischen Seiten für das jeweilige Programm zu konsultieren:
Datenkontrolle und Datensicherheit
Die Kontroll- und Prüfungsfunktionen von Banana Buchhaltung helfen Ihnen sicherzustellen, dass Ihre Buchhaltung korrekt, vollständig und konsistent ist.
Mit einfachen, aber leistungsstarken Werkzeugen können Sie Fehler erkennen, unerwünschte Änderungen verhindern und Salden in Echtzeit überwachen.
Diese Funktionen sind darauf ausgerichtet, sicher zu arbeiten und gleichzeitig Zeit bei den Kontrollen zu sparen.
Dank dieser Funktionen können Sie:
- Daten filtern, um Konten, Beträge oder Texte schnell zu suchen, zu überprüfen und bei Bedarf zu ändern.
- Die Korrektheit der Buchhaltung automatisch und effizient überprüfen.
- Fehler erkennen und beheben, bevor der Abschluss oder das Drucken der Berichte erfolgt.
- Buchhaltungsdifferenzen sofort anzeigen lassen.
- Mit mehr Sicherheit, Genauigkeit und Gelassenheit arbeiten.
Zeilenfilterfunktion
Die temporäre Zeilenfilterfunktion ermöglicht es Ihnen, nur die Buchungen anzuzeigen, die für Sie relevant sind – basierend auf Kriterien wie Datum, Konten, Beträgen oder Text.
Sie können den Filter gezielt verwenden, um Daten zu prüfen, Unstimmigkeiten zu erkennen und direkt in den gefilterten Zeilen Änderungen vorzunehmen.
Die Zeilenfilterfunktion ist in vielen Tabellen und Berichten verfügbar, sodass Sie die benötigten Informationen schnell isolieren und zuverlässig kontrollieren können.
Buchhaltung prüfen
Die Funktion Buchhaltung nachkontrollieren führt eine automatische Kontrolle der gesamten Datei durch und meldet Fehler, Unstimmigkeiten oder fehlende Daten.
Banana überprüft die Richtigkeit der Salden, die Übereinstimmung zwischen Soll- und Habenkonten sowie allfällige falsche Beträge.
Dieses Werkzeug ist unerlässlich, um Probleme frühzeitig zu erkennen – bevor die Bilanz gedruckt oder das Geschäftsjahr abgeschlossen wird.
Buchungen sperren
Die Funktion Buchungen sperren dient dazu, versehentliche oder unautorisierte Änderungen an bereits überprüften Buchungen zu verhindern.
Sie können alle Buchungen bis zu einem bestimmten Datum oder für einen ausgewählten Zeitraum sperren, um die Datenintegrität nach der Überprüfung oder Genehmigung sicherzustellen.
Saldo-Spalte
Die Saldo-Spalte überprüft automatisch, ob bei jeder Buchungszeile die Beträge im Soll und Haben korrekt ausgeglichen sind.
Wenn die beiden Seiten nicht übereinstimmen, zeigt Banana die Differenz an, sodass Sie mögliche Buchungsfehler sofort erkennen und korrigieren können.
Sie bietet eine unmittelbare Kontrolle, die sicherstellt, dass Ihre Bilanz jederzeit im Gleichgewicht bleibt.
Temporäre Zeilenfilterfunktion
Mit der temporären Zeilenfilterfunktion von Banana Buchhaltung Plus können Sie nur jene Zeilen anzeigen, die einem bestimmten Stichwort oder einem anderen Suchkriterium entsprechen, und so die gewünschten Buchungen sofort finden.
Der grosse Vorteil besteht darin, dass Sie die Daten direkt bearbeiten können und dabei wertvolle Zeit sparen – ohne die dauerhafte Reihenfolge der Tabelle zu verändern.
Sobald der Filter aufgehoben wird, erscheinen die Zeilen wieder in ihrer ursprünglichen Reihenfolge.
Die Funktion 'Temporärer Zeilenfilter' ist nur im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus enthalten. Mit den Free- oder Professional-Plänen kann sie ebenfalls getestet werden – jedoch lediglich bis zu 70 Buchungszeilen.
Die häufigsten Verwendungszwecke der temporären Zeilenfilterfunktion sind folgende:
- Zeilen mit einem bestimmten Stichwort finden
- Einen bearbeitbaren Kontoauszug anzeigen
- Farbig markierte Zeilen anzeigen
Wichtiger Hinweis: Die temporäre Zeilenfilterfunktion unterscheidet sich vom Befehl Zeilen sortieren (im Menü Daten), der die Reihenfolge der Zeilen dauerhaft verändert.
Zeilen mit einem bestimmten Stichwort finden
Geben Sie einen beliebigen Text oder Betrag ein.
Die temporäre Zeilenfilterfunktion zeigt sofort alle Zeilen an, die diesen Wert enthalten.

Hinweis: Der grün hervorgehobene Text dient ausschliesslich zur Erklärung und erscheint nicht in der Software.
Nachdem Sie die gewünschten Prüfungen und Anpassungen vorgenommen haben, können Sie den Filter ganz einfach entfernen – löschen Sie dazu das erfasste Suchkriterium oder klicken Sie auf das X-Symbol neben dem Filterfeld.
Die Buchungen werden anschliessend wieder in ihrer ursprünglichen Reihenfolge angezeigt.
Bearbeitbarer "Kontoauszug"
Eine der häufigsten Anwendungen des Filters in Banana Buchhaltung Plus ist die Möglichkeit, einen bearbeitbaren Konto- oder Kategorienauszug zu erstellen. Damit können Sie die Buchungen eines bestimmten Kontos anzeigen und die erforderlichen Änderungen direkt vornehmen.
So erhalten Sie einen bearbeitbaren Kontoauszug
Geben Sie im Feld Temporärer Filter die folgende Kombination ein:
!=kontonummer
Wenn Sie zum Beispiel !=1020 eingeben, erhalten Sie einen bearbeitbaren Kontoauszug für das Konto 1020. Die Zeichenfolge != weist den Filter an, alle Zeilen anzuzeigen, in denen eine Zelle den Code 1020 enthält.

So erstellen Sie einen bearbeitbaren Kontoauszug bei beschreibenden Kontonamen, die aus mehreren Wörtern bestehen
Geben Sie im Feld des temporären Zeilenfilters die folgende Kombination ein:
!="text konto"
Wenn Sie zum Beispiel !="Bank XX" eingeben, erhalten Sie einen bearbeitbaren Kontoauszug für das Bankkonto XX.
Die Sequenz != weist den Filter an, alle Zeilen anzuzeigen, in denen eine Zelle nicht genau einen bestimmten Wert enthält. Wenn der gesuchte Text aus zwei oder mehr Wörtern besteht, müssen Sie ihn in Anführungszeichen setzen.
Im folgenden Beispiel zeigt der Filter alle Zeilen an, in denen eine Zelle genau den Text "Bank XX" enthält.

Bearbeiten und zur vollständigen Ansicht zurückkehren
Innerhalb des bearbeitbaren Kontoauszugs können Sie Prüfungen durchführen und die Buchungen bei Bedarf korrigieren.
Sobald die Überprüfungen abgeschlossen sind, können Sie den Filter entfernen:
- indem Sie den eingegebenen Text löschen, oder
- indem Sie auf das X-Symbol neben dem Filterfeld klicken.
Auf diese Weise werden alle Buchungen wieder in ihrer ursprünglichen Reihenfolge angezeigt.
Farbig markierte Zeilen anzeigen
Oft werden Zeilen eingefärbt, zu denen man später zurückkehren möchte – sei es für eine erneute Kontrolle, zur Einsicht durch eine andere Person oder weil es sich um noch zu vervollständigende Buchungen handelt.
Die Möglichkeit, alle farbigen Zeilen auf einmal hervorzuheben, erspart das mühsame Scrollen in der Tabelle Buchungen und sorgt für eine klare Gesamtübersicht.
Der Zeitgewinn und die Arbeitsvereinfachung sind deutlich erkennbar.
So zeigen Sie alle farbigen Zeilen an
Geben Sie im Feld Temporärer Filter eine der folgenden Kombinationen ein:
!_co! oder !_color!
Das Programm zeigt daraufhin alle farbig markierten Zeilen an.
Es ist auch möglich, nur Zeilen einer bestimmten Farbe anzuzeigen. Das Programm weist jeder verwendeten Farbe einen Farbstil mit einer eigenen Farbnummer zu (beginnend mit der Nummer 2), entsprechend der Reihenfolge, in der die Farben zum ersten Mal verwendet wurden.
Sie können daher zum Beispiel Folgendes eingeben:
- !_co!2 um Zeilen mit der Farbnummer 2 anzuzeigen (im Beispiel: hellblau),
- !_co!2|3 um Zeilen mit den Farbnummern 2 und 3 anzuzeigen (im Beispiel: hellblaue und grüne Zeilen).
Nachdem Sie die gewünschten Überprüfungen und Anpassungen vorgenommen haben, können Sie den Filter ganz einfach entfernen – löschen Sie dazu den Text oder klicken Sie auf das X-Symbol neben dem Filterfeld.
Die Buchungen werden anschliessend wieder in ihrer ursprünglichen Reihenfolge angezeigt.
Basis-Syntax für den Filter
Der Filter ermöglicht es, Zeilen zu finden, indem Sie einfach einen Text als Suchkriterium eingeben. Während der Eingabe zeigt das Programm automatisch nur die Zeilen an, die den angegebenen Text enthalten. Wenn Sie mehrere Begriffe durch Leerzeichen trennen, werden nur die Zeilen angezeigt, die alle diese Begriffe enthalten.
Hier einige Beispiele:
- rechnung mario
Zeigt alle Zeilen an, die die Wörter "rechnung" und "mario" an beliebiger Stelle enthalten. - mar rec
Je nach Anzahl der vorhandenen Zeilen kann dasselbe Ergebnis auch durch die Eingabe abgekürzter Begriffe erzielt werden. - "rechnung mario"
Suche nach einem Ausdruck mit Leerzeichen: Wenn Sie den Text in Anführungszeichen setzen, behandelt das Programm den gesamten Ausdruck als ein einziges Wort. - !~Mario
Standardmässig wird bei der Suche nicht zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden.
Um die Gross- und Kleinschreibung zu berücksichtigen, geben Sie ein entsprechendes Sonderzeichen ein.
Das Leerzeichen wird im Suchbefehl E immer als Trennzeichen interpretiert.
- Ein Leerzeichen bedeutet, dass beide Bedingungen erfüllt sein müssen.
- Geben Sie in einer Suche niemals ein Leerzeichen ein, es sei denn, es steht in Anführungszeichen – z.B. "rechnung mario".
- Beispiele:
- rechnung mario
Das Programm findet alle Zeilen, die sowohl das Wort "rechnung" als auch "mario" enthalten – unabhängig von Reihenfolge oder Position.- "rechnung mario"
Wird ein Text in Anführungszeichen gesetzt, interpretiert das Programm ihn als zusammenhängenden Ausdruck – also wie ein einziges Wort inklusive Leerzeichen.
Nur Zeilen, die exakt den Ausdruck "rechnung mario" in dieser Reihenfolge enthalten, werden angezeigt.
Sonderzeichen
Fast jedes Zeichen kann bei der Suche verwendet werden.
Nur zwei Sonderzeichen ("!" und "|") haben am Anfang einer Textsequenz eine besondere Bedeutung:
- Senkrechter Strich "|" – Gibt eine ODER-Bedingung an.
Mindestens eines der mit "|" gekennzeichneten Elemente muss in der Zeile enthalten sein.
Im folgenden Beispiel (mario|rechnung|gebühr) zeigt die Suche alle Zeilen an, die "mario" und "rechnung" oder "gebühr" enthalten.
Hinweis: Das Zeichen "|" (senkrechter Strich) hat den Code Alt+124. Falls es auf Ihrer Tastatur nicht vorhanden ist, suchen Sie bei Google nach:- "Tastaturlayout Windows/Mac Deutsch/Schweiz/USA“ . Unter Bilder sehen Sie die genaue Position.
- Ausrufezeichen "!" – dient als Befehlsindikator
Jeder Text, der mit "!" beginnt, wird vom Programm als Befehl interpretiert und erhält eine spezielle Funktion.
Um einen Begriff auszuschliessen, verwenden Sie die Befehlssequenz "!-".
Beispiel: mario !-rechnung - Zeigt alle Zeilen an, die "mario" enthalten, aber nicht das Wort "rechnung".
Erweiterte Syntax für den Filter
Die erweiterte Suchsyntax ist nur experimentell und kann Änderungen oder Verbesserungen unterliegen.
Wenn das Zeichen "!" am Anfang eines Textes steht, wird es als spezieller Suchbefehl interpretiert.
- !
Steht "!" vor oder nach einem Leerzeichen, beginnt eine Befehlssequenz. - !!
Wird als einfaches "!" interpretiert und nicht als Befehlssequenz. - !-
Das Minuszeichen "-" dient zum Ausschliessen von Inhalten. Es lässt sich mit allen anderen Operatoren kombinieren.
Beispiel: !-mario !-1000 !-=1000 !-^zahlung !-~10 - !~
Die Tilde "~" muss direkt nach "!" oder "!-" stehen.
Mit der Tilde "~" wird die Suche nach Gross- und Kleinschreibung unterschieden:
!~mario
!-~mario
Befehlszeichen
Dies sind die Zeichen, die unmittelbar auf den Beginn eines Befehls ("!", "!-", "!~" oder "!-~") folgen.
Sie können auch mit "-" (zum Ausschliessen) oder "~" (zur Unterscheidung von Gross-/Kleinschreibung) kombiniert werden, werden hier jedoch ohne diese Optionen erklärt.
- !=
Findet exakt den in der Zelle angegebenen Text.
!=1000
Kann mit mehreren Werten kombiniert werden, die durch "|" getrennt sind:
!=1000|2000|30000
Leere Zelle.
Ab Banana-Version 10.1.16 werden auch Zellen mit leeren Werten ausgewählt.
!= - !+
Enthält den angegebenen Text. Entspricht der normalen Suche, erlaubt aber Kombination mit anderen Zeichen.
!-+mario schliesst Zeilen aus, die "mario" enthalten.
!~+mario schliesst Zeilen aus, die "mario" enthalten, unter Berücksichtigung der Gross- und Kleinschreibung. - !<>
Findet Inhalte, die sich vom angegebenen Wert unterscheiden.
!<>1000 - !.
Platzhalterzeichen ("*" , "?") für eine Suche mit Sonderzeichen.
!.100*
!.100*|2?0* - !^
Beginnt mit dem angegebenen Text.
^mar
^mar|hom - !$
Endet mit dem angegebenen Text.
!$rio - !_
Suche nach ganzen Wörtern.
!_100
!_100|200 - !:
Verwendet einen regulären Ausdruck.
!:\bmario\b
Grösser-als-, Kleiner-als- und Bereichszeichen
Diese Zeichen werden verwendet, um numerische Werte oder Daten zu vergleichen.
- Datum im Format yyyy-mm-dd
Beispiel: 2024-12-31 - Betrag mit "." als Dezimaltrennzeichen und ohne Tausendertrennzeichen.
Beispiel: 1999.99
Befehlszeichen (Vergleiche & Bereiche):
- !> (Grösser als – der Inhalt der Zelle muss grösser als 100 sein)
!>100 - !>= (Grösser oder gleich)
!>=100 - !< (Kleiner als)
!<100 - !<= (Kleiner oder gleich)
!<=100 - !<> (Unterscheidet sich vom angegebenen Wert)
- !>< (Bereich ohne die angegebenen Werte)
!><99.99|200 - !>=< (Bereich einschliesslich der angegebenen Werte)
!>=<100|199.99
Spaltenbezeichner
Ermöglicht es, die Spalte anzugeben, in der die Suche durchgeführt werden soll.
- !beschreibung!
Suche in der Spalte "beschreibung".
!beschreibung!mario
!beschreibung!=
!besch*!mario
!besch*;dok!mario
!beschreibung:xml!mario
!soll*!=1000
Zeilen mit Formatierung anzeigen
Wird zur Suche nach Zeilen mit bestimmter Formatierung verwendet.
- !_fo! – Zeigt alle Zeilen mit spezieller Zeilenformatierung.
- !_fo!b – Zeigt alle Zeilen mit fett formatierter Schrift.
- !_fo!i – Zeigt alle Zeilen mit kursiv formatierter Schrift.
Zeilen mit Fehlern anzeigen
Wird zur Suche nach Zeilen mit Fehler- oder Warnhinweisen verwendet.
- !_er! – Zeigt alle Zeilen, die als Fehler oder Warnung markiert sind.
- !_er!e – Zeigt alle Zeilen, die als Fehler markiert sind.
- !_er!w – Zeigt alle Zeilen, die als Warnung markiert sind.
Filterkombinationen
Sie können mehrere Suchbegriffe eingeben. Zum Beispiel können Sie nach Zeilen des Kontos 1020 suchen, die das Wort Miete (Rent) oder Elektrizität (Electricity) enthalten.

Der grün hervorgehobene Text dient nur zur Erklärung und erscheint nicht in der Software.
Weitere Beispiele für Filterkombinationen:
- 2022 !besch*!mario !soll*!=1000
Zeigt Zeilen an, die "2022"enthalten, "mario" in der Spalte "besch" und den exakten Wert "1000" in der Spalte "soll". - |!PeriodTotal_?_C:xml!<> |!PeriodEnd_?_C:xml!<>
Zeigt Zeilen mit einem Betrag in Spalten an, deren XML-Name mit "PeriodTotal_" beginnt und mit "_C" endet, oder deren XML-Name mit "PeriodTotal_" beginnt und ebenfalls mit "_C" endet.
Prinzipien der Filtersyntax
Die erweiterte Suchsyntax mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber wir streben eine Syntax an, die:
- Nicht mit der normalen Suche interferiert, sodass der Benutzer die meisten Suchen intuitiv durchführen kann, indem er Texte so kombiniert, wie er es von Smartphone-Anwendungen gewohnt ist.
- Nicht an eine bestimmte Sprache gebunden ist und daher ausschliesslich Symbole verwendet.
- Alle möglichen Suchabfragen unterstützt, sodass auch vom Benutzer eingegebene Filter in einer Weise ausgedrückt werden können, die Excel ähnelt.
- Die Möglichkeit bietet, spezifische Banana-Befehle einzubeziehen, wie Farben, Fehler usw.
Wir haben verschiedene andere Suchsyntaxen geprüft, doch alle verwendeten Sonderzeichen wie das Minuszeichen "-", das Pluszeichen "+" oder auch Zeichen wie "\", "(", "*", "?", die in der Buchhaltung häufig vorkommen.
Daher haben wir eine eigene Syntax entwickelt, bei der das Ausrufezeichen "!" als Startzeichen für Befehle dient. Da "!" normalerweise nur am Ende eines Satzes verwendet wird, stört es die Suche im Regelfall nicht.
Wir freuen uns über Ihr Feedback und Ihre Anregungen!
Cursorposition
Wenn der Filter verwendet wird, bleibt der Cursor in der Zelle, in der er sich vor dem Anwenden des Filters befand – auch wenn diese Zelle nicht angezeigt wird.
- Um sich in der Tabelle zu bewegen, müssen Sie auf eine sichtbare Zelle klicken.
- Nachdem der Filter entfernt wurde, kehrt der Cursor möglicherweise nicht zur ursprünglichen Zelle zurück.
- Um zu den Zellen zurückzukehren, auf denen Sie vor dem Anwenden des Filters positioniert waren, können Sie die Navigationsschaltflächen "<" und ">" in der Symbolleiste verwenden.
Banana Buchhaltung Plus GPT zur Verwendung des Filters
Dieses Banana Buchhaltung Plus GPT wurde mit ChatGPT erstellt und ist dafür konzipiert, eine erweiterte Suchsyntax zur Filterung von Zeilen in der Tabelle Buchungen zu erzeugen.
Der GPT-Befehlsgenerator für die erweiterte Suchsyntax (Filter) befindet sich in einer experimentellen Phase und kann Änderungen oder Verbesserungen erfahren.
Voraussetzungen
Um diesen GPT zu verwenden, benötigen Sie:
- Die aktuellste Version (ab 10.1.24) von Banana Buchhaltung Plus (Download).
- Ein ChatGPT-Konto.
- Für die Nutzung dieses GPT ist ein ChatGPT Plus-Abonnement erforderlich. Ohne Abonnement können Sie den Dienst bis zu zehnmal kostenlos testen. Danach müssen Sie entweder auf ChatGPT Plus upgraden oder einige Stunden warten, bevor Sie weitere Anfragen stellen können.
Funktionsweise
- Öffnen Sie den Banana GPT über diesen Link: https://chatgpt.com/g/g-HTOEAHRVb-banana-accounting-filter-rows-command-creator-gpt
- Geben Sie im Nachrichtenfeld unten einen Satz ein, der beschreibt, wonach Sie in der Tabelle Buchungen suchen möchten. Tipp: Je spezifischer die Anfrage, desto besser die Ergebnisse.
- Der GPT verarbeitet Ihre Anfrage und gibt das entsprechende Ergebnis zurück.
Auf Grundlage Ihrer Eingabe erzeugt das System eine Textzeichenfolge mit dem Befehl zum Filtern der Zeilen in der Tabelle Buchungen. - Kopieren Sie die generierte Textzeichenfolge.
- Fügen Sie die kopierte Zeichenfolge in das Filterfeld der Tabelle Buchungen in Banana Buchhaltung Plus ein.

Beispiele für Nachrichten, die in den GPT eingegeben werden können
Nachfolgend einige Beispielanfragen, die Sie im GPT-Chat eingeben können, zusammen mit den entsprechenden generierten Ergebnissen:
- "Finde alle Buchungen aus dem dritten Quartal 2024"
- Ergebnis: "!date:xml!>=2024-07-01 !date:xml!<=2024-09-30"
- "Suche nach Zeilen mit einem Betrag von 450.00"
- Ergebnis: "!amount:xml!=450.00"
- "Suche nach Zeilen mit einem Betrag grösser als 200"
- Ergebnis: "!amount:xml!>200"
- "Suche nach Zeilen mit dem Wert 3001 in der Spalte Konto Haben"
- Ergebnis: "!accountcredit:xml!=3001"
- "Gib mir Zeilen mit dem Wert 1020 in der Spalte Konto Haben und einem Betrag zwischen 1500 und 4000"
- Ergebnis: "!accountcredit:xml!=1020 !amount:xml!>=<1500|4000"
Temporäre Zeilensortierfunktion
Die Temporäre Zeilensortierfunktion in Banana Buchhaltung Plus ermöglicht es, die Zeilen einer Tabelle vorübergehend zu sortieren, ohne deren dauerhafte Reihenfolge zu verändern. Diese Funktion ist sehr nützlich, um Daten – sowohl Texte als auch Beträge – schnell zu finden.
Sobald die Funktion deaktiviert wird, kehren die Zeilen der Tabelle automatisch in ihre ursprüngliche Reihenfolge zurück.
Um die Reihenfolge der Zeilen einer Tabelle dauerhaft zu ändern, verwenden Sie den Menübefehl Daten > Zeilen sortieren.
Die 'temporäre Zeilensortierfunktion' ist eine neue Funktion, die nur im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus enthalten ist. Mit den Free- oder Professional-Plänen kann sie ebenfalls getestet werden – jedoch lediglich bis zu 70 Buchungszeilen.
Mit diesem Werkzeug können Sie den Inhalt schnell nach der Spalte sortieren, aus der der Sortierbefehl ausgeführt wird:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spalte, die Sie als Sortierkriterium verwenden möchten.
- Wählen Sie das gewünschte Sortierkriterium – entweder aufsteigend oder absteigend.
Vorteile
- Sie können die angezeigten Zeilen aufsteigend oder absteigend nach der gewünschten Spalte sortieren.
- Im Gegensatz zu Excel kehren die Zeilen nach dem Entfernen der temporären Sortierung automatisch in ihre ursprüngliche Reihenfolge zurück – ohne dass der Vorgang manuell rückgängig gemacht werden muss.


In der Kopfzeile der Spalte, die für die Sortierung der Daten ausgewählt wurde, erscheint ein Pfeil.
Wichtiger Hinweis
Die temporäre Zeilensortierfunktion unterscheidet sich von der Funktion Zeilen sortieren (Menü Daten):
- Temporäres Sortieren von Zeilen ist eine vorübergehende Sortierreihenfolge, die nur auf dem Bildschirm angezeigt wird. Sie dient dazu, die Überprüfung und Bearbeitung von zuvor eingegebenen Daten zu beschleunigen. Die Sortierkriterien können jederzeit entfernt werden, sodass die ursprüngliche Reihenfolge der Zeilen wiederhergestellt wird. Diese Funktion ist nur im Advanced-Plan verfügbar.
- Mit dem Befehl Zeilen sortieren wird die Reihenfolge der Tabellenzeilen dauerhaft verändert. Diese Änderung kann nur unmittelbar danach mit dem Rückgängig-Befehl (Menü Bearbeiten) rückgängig gemacht werden. Dieser Befehl ist in allen Abonnement-Plänen verfügbar.
Buchhaltung nachkontrollieren und nachrechnen
Banana Buchhaltung bietet verschiedene Befehle, um die Daten neu zu berechnen und die Richtigkeit der Buchhaltung zu überprüfen. Es ist empfehlenswert, diese Kontrollen regelmässig durchzuführen – insbesondere dann, wenn das Programm Fehler oder Abweichungen meldet.
- Tastenkombinationen für Neuberechnung und Hauptprüfung:
- Umschalt (Shift) + F9 (für Windows und Mac)
- Cmd + 9 (nur Mac)
- Erweiterte Buchhaltungsprüfungen: Über Menü Aktionen > Buchhaltung nachkontrollieren können umfassende Prüfungen durchgeführt werden.
- Die Spalte Saldo hebt in der Tabelle Buchungen Differenzen zwischen den Spalten "Soll" und "Haben" hervor. Sie kann über den Menübefehl Daten > Spalten einrichten eingeblendet werden.
Tipp: Wenn Fehler oder Abweichungen gemeldet werden, sollten diese möglichst vor dem Fortfahren mit weiteren Buchhaltungsarbeiten behoben werden.
Nachrechnen und Kontrolle der Buchhaltung (primäre Prüfung)
Die Tastenkombination Umschalt (Shift) + F9 führt automatisch folgende Aktionen aus:
- Überprüft die verwendete Programmversion und meldet, ob Updates verfügbar sind
(es wird empfohlen, stets die neueste Version zu verwenden). - Setzt die Salden von Konten, Kostenstellen und Segmenten zurück und berechnet sie neu
- Schreibt alle Buchungen neu, als wären sie soeben eingegeben worden
- Meldet allfällige Fehler in folgenden Tabellen:
- Konten
- Buchungen
- MWST/USt-Codes
- Wechselkurse
- Doppelte Buchhaltung in Fremdwährung
- Aktualisiert die Eröffnungssaldi
- Berechnet die Salden neu anhand der zuletzt in der Tabelle Wechselkurse erfassten Kurse
- Buchhaltung mit MWST/Ust
- Berechnet alle MWST/USt-Werte neu anhand der verwendeten MWST/USt-Codes
- Cash Manager
- Berechnet den laufenden Saldo in der Tabelle Buchungen
- Berechnet die Totalsummen in den Tabellen Konten und Kategorien neu
- Cash Manager und Einnahmen-/Ausgabenrechnung (EÜR)
- Berechnet die Totalsummen in den Tabellen Konten und Kategorien neu
- Buchhaltung mit Budget
- Aktualisiert die Spalten Budgetdifferenz und Vorjahr in der Tabelle Konten
Dialogfenster Buchhaltung nachkontrollieren (erweiterte Prüfung)
Der Menübefehl Aktionen > Buchhaltung nachkontrollieren öffnet ein Dialogfenster mit erweiterten Prüfoptionen.

Buchhaltung nachrechnen mit zusätzlichen Kontrollen
Einer der nützlichsten Befehle zur Überprüfung der Buchhaltung, weil:
- die gesamte Buchhaltung neu berechnet wird,
- erweiterte Prüfungen durchgeführt werden,
- allfällige Fehler im Fenster Meldungen angezeigt werden.
Der Befehl aktualisiert auch die Texte in den Spalten Beschreibung und Kategorie (Tabelle Buchungen), wenn diese geändert wurden.
Eigenschaften (Stammdaten)
Diese Option ist standardmässig aktiviert. Das Programm überprüft die im Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) festgelegten Daten, wie zum Beispiel:
- Anfangs- und Enddatum
- MWST/USt-Konto
- Konten für Wechselkursdifferenzen
Buchungen
Differenzen in Buchungen
- Prüft auf allfällige Differenzen zwischen Soll und Haben (bzw. zwischen Konten und Kategorien).
- Die betroffenen Zeilen werden im Meldungen-Fenster angezeigt.
- Der Gesamtbetrag der Differenz wird im Informationsfenster am unteren Bildschirmrand dargestellt.
- Die Differenzen werden zudem in der Spalte Saldo hervorgehoben.
Zwischendifferenzen einschliessen
- Prüft, ob bei Buchungen mit mehreren Zeilen (Sammelbuchungen) keine Zwischendifferenzen bestehen.
- Solche Differenzen entstehen häufig durch unvollständige Buchungen oder fehlerhafte Beträge (wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist):

Saldoprüfung (#CheckBalance)
- Vergleicht den Buchhaltungssaldo mit dem manuell erfassten effektiven Saldo (z.B. Bank oder Post).
- Allfällige Differenzen werden gemeldet, wobei die betroffenen Konten angegeben werden.
Weitere Informationen zu den #CheckBalance-Buchungen finden Sie auf der Seite Kontrollbuchungen Saldo (#CheckBalance).
Gleicher Beleg mit verschiedenen Daten
- Meldet, wenn dieselbe Belegnummer mit unterschiedlichen Buchungsdaten verwendet wird.
- Diese Situation kann dazu führen, dass das Programm die Gegenbuchung nicht korrekt ermitteln kann.
Konten
Struktur des Kontenplans
- Prüft, ob die Struktur der Buchhaltungsgruppen korrekt ist.
Vorhandensein von Wechselkursdifferenzen
- Meldet allfällige noch nicht verbuchte Wechselkursdifferenzen.
Eröffnungssaldi unterscheiden sich von den Abschlusssalden des Vorjahres
- Prüft, ob die Eröffnungssaldi des neuen Buchhaltungsjahres mit den Abschlusssalden des Vorjahres übereinstimmen.
- Allfällige Differenzen zwischen den Abschlusssalden des Vorjahres und den Eröffnungssalden des neuen Jahres werden als Gesamtbetrag im Fenster Meldungen angezeigt.
Artikel
Eröffnungssalden der Assetkonten
- Prüft, ob der Eröffnungswert der Artikel mit dem Anfangssaldo des zugewiesenen Assetkontos übereinstimmt.
- Die Prüfung wird nur für Artikel durchgeführt, denen ein Assetkonto zugewiesen ist.
Erweiterte Kontrollen mit der Taste Umschalt + F9 einbeziehen
Wenn die Option Zusätzliche Kontrollen mit Schnelltastenkombination Umschalt+F9 einschliessen aktiviert ist, führt das Programm automatisch alle im Dialogfenster Buchhaltung nachkontrollieren ausgewählten Prüfungen auch über die Tastenkombination aus.
Wenn die Option nicht aktiviert ist, wird mit Umschalt + F9 (auf dem Mac Umschalt + Cmd + 9) nur die Buchhaltung neu berechnet.
Buchungen sperren - Blockchain
Digitale Zertifizierung
Banana verwendet ein System zur Zertifizierung von Buchhaltungsdaten, das auf einer Technik basiert, die als Blockchain bezeichnet wird. Diese Zertifizierungsmethode, auf Grundlage einer verketteten Blockstruktur gilt als so zuverlässig, dass sie zur Sicherstellung der Gültigkeit von Bitcoins und allen modernen Kryptowährungen eingesetzt wird.
Banana.ch war das erste Unternehmen der Welt, das die Blockchain-Technologie in der Buchhaltung eingesetzt hat. Das Verfahren wurde 2002 zum Patent angemeldet (US-Patent Nr. 7,020,640). Diese Methode garantiert ein hohes Mass an Datenintegrität und erfüllt die gesetzlichen Vorschriften.
Weitere Informationen finden Sie auf Seite Blockchain zur Gewährleistung der Integrität der buchhalterischen Bewegungen.
Befehl Buchungen sperren
Mit Befehl Buchungen sperren (Menü Aktionen) werden die Buchungen der Buchhaltung gesperrt und mit Kontrollziffern versehen, dank denen man im Nachhinein feststellen kann, ob die Buchungen geändert worden sind.
- Die Gültigkeit einer eventuell bereits bestehenden Sperre wird verifiziert.
- Bis zum Sperrdatum bestehende Buchungen werden fortlaufend nummeriert und blockiert. Für jede Buchung wird eine digitale Kontrollziffer der Zeile und der darauf folgenden berechnet.
Die Berechnung der digitalen Kontrollziffer erfolgt in der Reihenfolge der Spalten. - In der Buchhaltungsdatei wird vermerkt, dass keine Buchungen mit gleichem oder kleinerem Datum als demjenigen der Sperre akzeptiert werden.

Datum neue Sperre (inbegriffen)
Das Datum angeben, bis zu welchem alle Buchungen gesperrt werden müssen.
Passwort (optional)
Für das Entsperren der Buchungen oder zum erneuten Erstellen von Sperren in der Zukuft, kann ein Passwort eingeben werden. Findet das Programm keine Fehler in den mit Datum der Sperre definierten Buchungen, sperrt es die Buchungen und versieht jede Buchungszeile mit berechneten unterschiedlichen Ziffern und Codes. Diese Kontrollziffern sind in der Spalte SperreProgr der Ansicht Sperre zu sehen.
Letzte Sperre
Die Werte dieser Sektion werden automatisch vom Programm aufgrund der zuletzt durchgeführten Sperre eingesetzt.
Sperre gültig
Wird mit “Ja” angezeigt, ist die Buchhaltungssperre gültig.
Datum der Sperre
Es handelt sich um das Datum der letzten Buchhaltungssperre.
Nummer der Sperre
Das Programm setzt den Wert automatisch auf der letzten Zeile der Spalte SperreNr ein.
Wird die Sperre wiederholt und ist der Wert auf der Zeile der letzten Sperre gleich, bedeutet dies, dass die Sperre gültig ist und die Daten nicht geändert worden sind; ist der Wert hingegen anders, steht:
- (-1) wenn die Sperre bereits ab der ersten Zeile ungültig ist.
- (-2) wenn Zeilen mit der gleichen Sperrnummer vorhanden sind.
Hash fortlaufend
Es handelt sich um die in der letzten Buchung vorhandene Kontrollziffer.
Buchungen: Ansicht Sperre
Die digitalen Kontrollziffern und die für die digitale Signatur verwendeten Informationen werden angezeigt.
- SperreNr: Eine progressive, die Zeile unterscheidende Nummer.
- SperreBetrag: Der Gesamtbetrag aller Bewegungen, ähnlich die von gewissen Gesetzgebungen verlangte Totalsumme am Seitenende.
- SperreZeile: (versteckte Spalte) Eine aufgrund der Werte der Zeile berechnete Kontrollziffer.
- SperreProgr: Die gesamte digitale Kontrollziffer (Hash SHA-256).
Kontrollziffer SperreProgr
Das zentrale Element der Zertifizierung, welches die Blockchain-Methodik benutzt.
Die digitale Kontrollziffer wird aufgrund folgender Werte berechnet:
- Der Inhalt der aktuellen Buchung zum Zeitpunkt der Sperre; inklusive Betrag, Beschreibung und Kontobeschreibung.
- Die progressive Zahl (SperreNum)
- Der Gesamtbetrag (SperreBetrag).
- Die fortlaufende Kontrollziffer der vorangehenden Buchung (SperreProgr).
Jede kleinste Änderung in der Buchhaltung (wenn z.B. ein Datum oder ein Betrag geändert wird) hat zur Folge, dass die Kontrollziffer anders sein wird.
Bleibt die Kontrollziffer unverändert, beweist dies, dass es sich um die Originaldaten handelt und die Daten somit nicht verändert worden sind.
Informationen Sperre
Mit dem Befehl Informationen Sperre, Menü Aktionen kontrolliert das Programm, ob die Sperre gültig ist und zeigt die Informationen der Sperre an.
- Das Programm berechnet die Kontrollziffern neu und prüft, ob die neu berechneten mit denen der Buchungen zusammenpassen.
- Stimmen die Werte überein, ist die Sperre gültig und es handelt sich somit um die Originaldaten.
- Weichen die Kontrollziffern voneinander ab, bedeutet dies, dass Änderungen der Daten stattgefunden haben und es sich somit nicht um die ursprünglichen, zum Zeitpunkt der Sperre berechneten Kontrollziffern handelt.

Buchungen freigeben
Die Funktion Buchungen freigeben im Menü Aktionen entfernt die Sperr- und Kontrollziffern.
Bevor Sie den Befehl ausführen, gehen Sie wie folgt vor:
- Markieren Sie die betreffenden Zeilen in der Tabelle Buchungen.
- Löschen Sie das bestehende Sperrdatum (siehe nachfolgendes Dialogfenster).
War die Sperre mit einem Passwort versehen, muss dieses erneut eingegeben werden, um die Freigabe durchzuführen.
Wenn Sie anschliessend eine neue Sperre setzen möchten, bleiben die Kontrollziffern unverändert, sofern sich weder die Daten noch die Reihenfolge der Buchungen geändert haben. Haben sich jedoch Daten oder Reihenfolge geändert, werden auch die Kontrollziffern neu berechnet.
Buchungen teilweise freigeben
Gesperrte Buchungen können auch teilweise ab einem festgelegten Datum wieder freigegeben werden. Wenn die Sperre mit einem Passwort versehen wurde, muss dieses erneut eingegeben werden, um die Buchungen freigeben zu können.

Wieso zulassen, dass die Buchhaltung entsperrt wird?
Grundsätzlich sollte eine gesperrte Buchhaltung nicht freigegeben werden. Es kommt jedoch vor, dass nach der Sperre Fehler in der Buchhaltung festgestellt werden und die Notwendigkeit einer Korrektur entsteht.
Um über die Möglichkeit zu verfügen, weitere Änderungen vornehmen zu können, haben Benutzer in der Vergangenheit eine Kopie der Datei vor der Sperre erstellt und aufbewahrt. Wurden Fehler gefunden, wurde die vorherige Situation wiederhergestellt. In der Zwischenzeit wurden jedoch eventuell weitere Buchungen gemacht und aus diesem Grund kam oft vor, dass sich die Buchhaltung aufgrund der Wiederherstellung von vorherigen Versionen als fehlerhaft herausstellte. Um unnötigen Zeitaufwand zu vermeiden, wurde beschlossen, den Befehl Buchungen freigeben zur Verfügung zu stellen.
Die Zertifizierung ist nicht mit Datensicherheit zu verwechseln. Bei der Zertifizierung der Daten handelt es sich um eine Methode die versichert, dass es sich bei der Buchhaltung um die Originaldaten handelt. Um zu verhindern, dass Daten geändert werden, ist die Methodik diejenige der Datensicherheit. Verfahren für die Datensicherheit können jedoch ausschliesslich in einer Umgebung mit limitiertem Datenzugriff implementiert werden.
Steht die Datei komplett zur Verfügung des Benutzers, so wie dies auf dem PC der Fall ist, so haben die Personen komplette Kontrolle über die Daten. So können auf einfache Art Dateien ersetzt werden. Mit der Zertifizierung wird nicht verhindert, dass Daten geändert werden können; man kann sich jedoch versichern, dass es sich um die Originaldaten handelt.
Die Person, die die Buchhaltung führt, ist für die Buchhaltung verantwortlich und entscheidet, ob eine Änderung gesetzlich zulässig ist oder nicht.
Zertifizierung und Kontrolle organisieren
- Drucken Sie die Informationen zur Sperre oder die letzte zertifizierte Zeile mit ihrer Kontrollziffer(SperreProgr).
- Dokument mit diesen Informationen unterschreiben und sorgfältig zusammen mit den übrigen Buchhaltungsdokumenten oder an einem anderen sicheren Ort aufbewahren.
Für eine Überprüfung, ob es sich bei den Buchhaltungsdaten um die Originaldaten handelt, wie folgt vorgehen:
- Den Befehl Informationen Sperren ausführen.
- Dokument mit Kennziffern der Sperrung oder der letzten zertifizierten Zeile (SperreProgr) zur Hand nehmen.
- Kontrollieren, ob die Zeile Fortlaufender Hash der zuletzt gesperrten Buchung nach wie vor derselben digitalen Kontrollziffer entspricht.
- Stimmt die Kontrollziffer überein, entsprechen die Daten der Buchhaltung den zertifizierten.
- Stimmt die Kontrollziffer nicht überein, bedeutet dies, dass die Buchhaltungsdaten geändert wurden.
Banana ist daran, Applikationen zu entwickeln, die es ermöglichen, zwei Dateien zu vergleichen und festzustellen, welche Daten geändert wurden.
Datensicherheit
Die digitale Zertifizierung der Daten versichert, dass die Daten nach wie vor den Originaldaten entsprechen. Sie verhindert jedoch die Veränderung der Daten nicht.
Es ist die Verantwortung des Buchhalters, sicherzustellen, dass es sich um die Originaldaten handelt. Jede Administration muss diesbezüglich über eine auf ihrer Grösse und Bedürfnisse angemessene Organisation verfügen.
Um sicherzustellen, dass die Daten nicht von nicht berechtigten Personen verändert werden können, müssen andere Methoden und Werkzeuge verwendet werden; z.B.:
- Die Daten auf einem passwortgeschützten sicheren System (geschütztes Netzwerk) speichern
- Eine Kopie der Daten erstellen und aufbewahren.
- Daten verschlüsseln.
Langzeitarchivierung
Die Buchhaltungsdateien enthalten die erfassten Daten. Um die Dateien zu öffnen und einen Bericht oder einen Kontoauszug zu erstellen, muss das Programm somit zur Verfügung stehen.
Banana Buchhaltung erlaubt, alle Daten der Buchhaltung und auch die verschiedenen Ausdrucke in PDF, HTML und XML-Format zu exportieren.
Das auf diese Art erzeugte Archiv kann auf einer CD-ROM oder einem anderem Datenträger gespeichert und auf jedem beliebigen Computer konsultiert werden - auch von Personen, die nicht über Banana Buchhaltung verfügen.
Spalte Saldo zum Erkennen von Buchhaltungsdifferenzen
Die Spalte Saldo ist in der Tabelle Buchungen in Dateien der doppelten Buchhaltung, der Buchhaltung mit Fremdwährungen, der Einnahmen-/Ausgabenrechnung und des Cash Managers vorhanden. Sie ist sehr nützlich, da sie Buchhaltungsdifferenzen in der Tabelle Buchungen anzeigt.
Die Spalte Saldo zeigt nur dann einen Wert an, wenn eine Buchhaltungsdifferenz vorliegt.
Ist die Buchung korrekt und beträgt der Saldo null, bleibt die Zelle leer und die Spalte weist keine Unregelmässigkeiten auf.
Das Vorhandensein eines Betrags in der Spalte Saldo bedeutet daher, dass die Buchung unvollständig ist oder einen Fehler enthält, der überprüft und korrigiert werden muss.
▶ Video ansehen: Die neue Spalte Saldo
So zeigen Sie die Spalte Saldo an
Die Spalte Saldo ist standardmässig nicht sichtbar. Sie kann über das Menü angezeigt werden:
- Daten > Spalten einrichten > Saldo
Die Spalte Saldo kann im Dialogfenster 'Spalten anordnen' mit den Schaltflächen Nach oben (verschiebt die Spalte nach links) und Nach unten (verschiebt die Spalte nach rechts) an die gewünschte Position verschoben werden.
Gründe für Differenzen in der Spalte Saldo
Wenn Buchhaltungsdifferenzen festgestellt werden, ist es wichtig, die Ursache zu identifizieren und zu korrigieren.
Die Differenzen können insbesondere folgende Ursachen haben:
- Das Soll-Konto, das Haben-Konto oder die Kategorie wurde leer gelassen oder enthält einen falschen Wert.
- Bei Buchungen auf mehreren Konten oder Kategorien stimmen die Gesamtsummen der Beträge nicht überein.
- Bei Buchungen mit MWST/USt-Code sind die MWST/USt-Aufschlüsselung oder das MWST/USt-Konto nicht korrekt.
Hinweis: Bei zusammengesetzten Buchungen kann das Programm vorübergehend eine Differenz zwischen Soll und Haben anzeigen, bis die Buchung abgeschlossen ist.
Die Spalte Saldo in der doppelten Buchhaltung
In der doppelten Buchhaltung zeigt die Spalte Saldo die Differenz zwischen den Spalten Soll und Haben an.
Wenn die Buchhaltung korrekt geführt wird, enthält die Spalte Saldo keinen Wert (die Zellen bleiben leer):
- Der Saldo bleibt leer (Nullsaldo), wenn sich die Summe der Soll- und Habenbeträge ausgleicht – es besteht also keine Differenz.
- Bei Buchungen auf mehreren Konten (Sammelbuchungen) oder Kategorien kann vorübergehend ein Saldo erscheinen, bis alle zugehörigen Buchungen erfasst sind. Mit der letzten Buchung muss der Saldo wieder auf Null sinken.

Im folgenden Beispiel wurde eine Differenz von insgesamt 150 erzeugt:
- In der Buchung auf der Zeile Beleg 1 (Spalte 'Doc') wurde das Konto 4999 eingegeben, das im Kontenplan nicht vorhanden ist. Dadurch entsteht in der Spalte Saldo derselben Zeile eine Differenz von 100.
- In der Sammelbuchung auf mehreren Konten (Zeile Beleg 2) beträgt der Gesamtbetrag der Zahlungen 1'000. Die letzte Buchung gleicht diesen Betrag (1'000) jedoch nicht korrekt zwischen den Spalten 'Soll' und 'Haben' aus, da der Gesamtbetrag der Gegenbuchungen nur 950 beträgt. Dadurch entsteht eine zusätzliche Differenz von 50, die zusammen mit der vorherigen Differenz eine Gesamtdifferenz von 150 ergibt.
Die Spalte Saldo in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EÜR)
In der Einnahmen-/Ausgabenrechnung sowie im Cash Manager (früher Kassenbuch) zeigt die Spalte Saldo die Differenz zwischen den Spalten Konto und Kategorie an.
Wenn die Buchhaltung korrekt geführt wird, enthält die Spalte Saldo keinen Wert (die Zellen bleiben leer):
- Der Saldo ist null, wenn sich die Beträge in den Spalten Konto und Kategorie vollständig ausgleichen – es besteht also keine Differenz.
- Bei Buchungen, die mehrere Konten betreffen (Sammelbuchungen), kann vorübergehend ein Saldo erscheinen, bis alle beteiligten Konten und Kategorien korrekt erfasst sind. Mit der letzten Buchungszeile muss der Saldo wieder auf null sinken.

Im folgenden Beispiel wurde eine Differenz von 1'000 erzeugt:
- In der Buchung auf der Zeile Beleg 2 (Spalte 'Doc') wurde in der Spalte Kategorie kein Wert (Kategoriennummer) eingetragen. Da der Betrag nur auf das Konto gebucht wurde, entsteht eine Differenz von 1'000.
Buchhaltung nachkontrollieren
Der Befehl Buchhaltung nachkontrollieren (Menü 'Aktionen') umfasst auch die Kontrolle der Spalte Saldo.
Wenn die Spalte Saldo nicht auf Null ist, liegt ein Problem vor. Suchen Sie die erste Zeile, in der die Differenz zwischen Soll und Haben entsteht.
- Blättern Sie in der Spalte Saldo, um festzustellen, in welcher Zeile der Fehler auftritt, und korrigieren Sie ihn entsprechend.
- Alternativ können Sie den Befehl Buchhaltung nachkontrollieren verwenden, um sich direkt anzeigen zu lassen, ab welcher Zeile die Differenz beginnt.
Exportfunktionen von Banana Buchhaltung+
Banana Buchhaltung Plus bietet mehrere Exportmöglichkeiten. Sie können Daten aus einer einzelnen Tabelle (Zeilen exportieren), aus mehreren Tabellen (Dateien exportieren) oder nur die Daten aus der Druckvorschau exportieren. Für den Export stehen verschiedene Formate zur Verfügung: PDF, XML, Excel, HTML, TXT, JSON usw.
Neuheit! Es ist jetzt auch möglich, die PDF-Datei zusammen mit allen digitalen Anhängen zu exportieren. So enthält eine einzige Datei tatsächlich die gesamte Buchhaltung.
Der Export von PDF-Dateien mit digitalen Anhängen ist in Banana Buchhaltung Plus verfügbar, jedoch nur im Advanced-Plan.
Entdecken Sie alle Vorteile des Advanced Plans.
Datei exportieren
Wählen Sie im Menü Datei > Datei exportieren, wenn Sie mehrere Tabellen gleichzeitig exportieren möchten.
Im Dialogfenster Datei exportieren stehen folgende Registerkarten zur Verfügung:
- Je nach Dateityp – siehe Exportformate
- Einschliessen – Tabellen und Berichte definieren, die exportiert werden sollen
- Periode – (Buchhaltung) die gewünschte Periode festlegen
- MWST/USt – (nur bei Buchhaltungen mit MWST/USt)
- Anpassung
Zeilen exportieren
Über das Menü Daten > Zeilen exportieren kann der Inhalt einer einzelnen Tabelle exportiert werden.
Wenn vor dem Ausführen des Befehls bereits Zeilen ausgewählt wurden, erscheint im Dialogfenster zusätzlich die Option Nur ausgewählte Zeilen.
Seitenansicht exportieren
In der Werkzeugleiste der Seitenansicht des Ausdrucks:
- Klicken Sie auf den Pfeil neben der Schaltfläche Adobe PDF.
- Wählen Sie die gewünschte Option aus:
- PDF-Datei exportieren
- In HTML exportieren
- In Excel exportieren
- In die Zwischenablage kopieren
Exportformate
Für den Export stehen verschiedene Formate zur Verfügung.
Je nach gewähltem Format werden eine oder mehrere Registerkarten mit spezifischen Optionen angezeigt.
Sie können zwischen folgenden Formaten wählen:
- PDF
Erstellt einen Ausdruck des gesamten Inhalts der Buchhaltungsdatei im PDF-Format. - Neu! Es ist jetzt auch möglich, die PDF-Datei zusammen mit allen digitalen Anhängen zu exportieren.
- Excel
Ermöglicht die Erstellung von Excel-Präsentationen, Vergleichen, Budgets, Indexberechnungen, Bilanzanalysen und Grafiken, die direkt mit den Buchhaltungswerten verbunden sind. - HTML
Öffnet alle Daten und Buchhaltungsberichte direkt im Internetbrowser (z.B. Explorer, Mozilla, Opera).
Dank dieses Formats können die Buchhaltungsdaten langfristig archiviert werden und gleichzeitig die gesetzlichen Vorschriften erfüllen. - XML
Standardformat für den Datenaustausch.
Die Buchhaltungsdaten können mit anderen Programmen oder mithilfe von XSLT-Stilblättern einfach gelesen und verarbeitet werden. - Zeilen in TXT exportieren
Exportiert die Zeilen der Tabelle im Textformat.
Export der Daten im Excel-Format
Über das Menü Datei > Datei exportieren > Exportieren in Excel können Sie Ihre Daten im Excel-Format exportieren.
Dateiname
In diesem Feld muss der Name der Datei eingegeben werden, in die exportiert werden soll. Wenn Sie mit der Schaltfläche Blättern eine bereits bestehende Datei auswählen, wird diese mit den neuen Daten überschrieben.
Datei sofort anzeigen
Das Programm zur Anzeige der soeben erstellten MS-Excel-Datei wird automatisch gestartet. Auf diese Weise können Sie das Ergebnis des Exports sofort anzeigen.
Optionen
Namen für Zellen definieren
Mit dieser Option weist das Programm beim Exportieren jeder Zelle automatisch einen Namen zu. Die Zelle mit dem Saldo des Kontos 1000 erhält in Excel beispielsweise den Namen "Accounts _1000_ Balance".
Dadurch kann jede Zelle unabhängig von ihrer Position im Arbeitsblatt eindeutig identifiziert werden. So können Berichte in Excel erstellt werden, die auch bei Änderungen am Kontenplan nicht angepasst werden müssen.
Namen für Tabellen definieren
Mit dieser Option weist das Programm beim Exportieren automatisch einen Namen für den Zellbereich einer Tabelle zu. Zum Beispiel wird der Zellbereich der Tabelle "Accounts" mit dem Namen DB_Accounts identifiziert.
Diese Option ist erforderlich, wenn in Excel beim Erstellen von Berichten Datenbankfunktionen verwendet werden.
Namen in XML (Englisch) verwenden
Die Namen der Zellen können entweder in der Originalsprache der Buchhaltung oder in englischer Sprache definiert werden. Namen in der Originalsprache sind zwar auch für Benutzer ohne Englischkenntnisse leicht verständlich, jedoch nicht so universell wie englische Bezeichnungen.
Dank dieser Option wird beispielsweise "Accounts _1000_ Balance" anstelle von "Konten_1000_Saldo" verwendet.
Tabellen schützen
Mit dieser Option wird der Inhalt der Zellen gesperrt, sodass nur die Formatierung geändert werden kann. Dadurch wird verhindert, dass exportierte Daten versehentlich geändert werden.
Der Schutz kann jederzeit mit dem entsprechenden Befehl in Excel aufgehoben werden.
Andere Registerkarten
Erklärungen zu den anderen Registerkarten finden Sie auf den entsprechenden Seiten:
Resultat des Exportierens
Beim Export nach Excel wird eine Datei mit HTML-Inhalten erstellt, die jedoch die Erweiterung '.xls' trägt. Die Datei kann in Excel geöffnet und automatisch konvertiert werden.
Excel zeigt dabei eine Warnmeldung an, dass es sich nicht um eine echte Excel-Datei handelt. Diese Warnung kann einfach bestätigt werden, um fortzufahren.
Jede Tabelle der Buchhaltung wird als separates Blatt in der Excel-Datei erstellt.

Namen der Zellen statt Zeilen-/Spaltenbezüge verwenden:
- Die Namen verweisen immer auf den gewünschten Wert, auch wenn neue Zeilen oder Spalten eingefügt werden.
- Namen sind leicht verständlich und einfach zu verwenden. Beispiele:
"Konten_1000_Saldo" verweist auf den Saldo des Kontos 1000.
"Konten_1000_Beschreibung" übernimmt den Wert der Zelle mit der Beschreibung des Kontos 1000. - Die Namen können auch in Formeln verwendet werden:
"=Konten_1000_Saldo" übernimmt den Wert der Zelle mit dem Saldo des Kontos 1000.
"=Konten_1000_Saldo/1000" teilt den Saldo des Kontos 1000 durch 1000. - Mit Namen können zudem Verknüpfungen zu verschiedenen Dateien erstellt werden.
Die Verknüpfung zu einer Zelle besteht aus:
- dem Namen der Datei
- dem Namen der Tabelle
- dem Namen der Zelle

Kopieren/Einfügen von Daten aus Banana in Excel
Neben dem Datenexport ermöglicht Banana Buchhaltung auch das Kopieren und Einfügen von Daten aus Banana nach Excel – beispielsweise einzelner Zellen, Spalten oder ganzer Tabellen.
Einige Benutzer haben uns berichtet, dass in seltenen Fällen und nur auf Mac-Computern beim Exportieren von Daten aus Banana nach Excel das Zahlenformat der Beträge nicht optimal dargestellt wird.
Dieses Problem kann einfach behoben werden, indem Sie in Excel die betreffenden Betragsspalten auswählen und das Zellformat auf " Nummer" ändern.

Einschliessen
Über das Menü Datei > Datei exportieren > Exportieren in Excel > Registerkarte Einschliessen können Sie das folgende Dialogfenster öffnen, in dem Sie auswählen können, welche Tabellen und Berichte exportiert werden sollen.

Buchhaltung nachkontrollieren
Wenn Sie diese Funktion auswählen, wird die Buchhaltung vor dem Export überprüft.
Einschliessen
Enthält die Liste der Tabellen und Berichte, die exportiert werden können. Die Liste kann je nach Dateityp und Art der Buchhaltung unterschiedlich sein.
Ansicht
Hier können Sie die Ansicht oder Anpassung auswählen, die eingeschlossen werden soll.
Diese Option ist beim Exportieren im PDF-, HTML- und XML-Format verfügbar.
Perioden
Hier können Sie die Optionen für den Export von Tabellen festlegen, für die eine Periode definiert wurde.
Konten/Kategorien nach Periode
Entspricht der Auswahl Konten Periode.
Legt fest, welche Wiederholung pro Periode erstellt werden soll.
MWST/USt-Zusammenfassung
Entspricht der Auswahl MWST/USt-Zusammenfassung Periode.
Es können MWST/USt-Zusammenfassungen für verschiedene definierte Perioden erstellt werden.
Perioden für das ganze Jahr erstellen
Wenn Sie diese Funktion auswählen, werden die Teilsaldi für das gesamte Jahr exportiert und nicht nur für eine ausgewählte Buchhaltungsperiode oder eine beim Export definierte Periode.
Maximale Anzahl Perioden
Legt die maximal mögliche Anzahl der Perioden fest.
Export der Daten im HTML-Format
Über das Menü Datei > Datei exportieren > Exportieren in HTML können Sie Ihre Daten im HTML-Format exportieren.

Dateiname
In diesem Feld muss der Name der Datei eingegeben werden, in die exportiert werden soll. Wenn Sie mit der Schaltfläche Blättern eine bestehende Datei mit demselben Namen auswählen, wird diese überschrieben.
Datei sofort anzeigen
Das Programm zur Anzeige der soeben erstellten HTML-Datei wird gestartet. Auf diese Weise können Sie das Ergebnis des Exports sofort anzeigen. Beachten Sie, dass Browser wie Mozilla Firefox oder MS-Explorer einen Cache-Mechanismus (Zwischenspeicher) für Dokumente verwenden. Wenn Sie die Datei ein zweites Mal exportieren, kann es sein, dass noch die vorherige Version angezeigt wird. Klicken Sie in diesem Fall auf die Schaltfläche Aktualisieren Ihres Browsers.
Optionen zum Erstellen der Datei
Überschrift 1, 2 und 3
Hier können die Überschriften der Datei definiert werden.
Andere Sektionen
Erklärungen zu den anderen Sektionen finden Sie auf den entsprechenden Seiten:
HTML-Optionen
Über das Menü Datei > Datei exportieren > Exportieren in HTML > Registerkarte HTML-Optionen können Sie die gewünschten Optionen im folgenden Dialogfenster festlegen.

CSS-Stilblatt verwenden
Wenn Sie diese Option aktivieren, kann die exportierte Datei mit einem Stilblatt verknüpft werden. Das Programm verwendet automatisch ein vordefiniertes Stilblatt und fügt es in das Dokument ein.
Vordefiniertes Stilblatt verwenden
Mit dieser Option wird das vordefinierte Stilblatt des Programms verwendet.
Wenn Sie diese Option deaktivieren, wird automatisch die Option Externes Stilblatt aktiviert. Dadurch können Sie den Namen eines eigenen Stilblatts auswählen.
Externes Stilblatt
Dateiname
Wenn ein externes Stilblatt verwendet wird, können Sie mit der Schaltfläche Blättern den Namen des Stilblatts auswählen.
Stilblatt in HTML-Datei einbeziehen
Wenn Daten im HTML-Format versendet werden, muss normalerweise auch die Datei mit dem Stilblatt mitgeschickt werden. Um zu vermeiden, dass zwei separate Dateien versendet werden müssen, aktivieren Sie diese Option.
Dadurch wird das Stilblatt direkt in die HTML-Datei integriert.
Wenn Sie die folgenden Optionen aktivieren, speichert das Programm die Daten entsprechend den gewählten Einstellungen:
- Nur sichtbare Spalten exportieren
- Tabelle mit Rand
- Spalten mit Überschrift
- Seitenumbruch beibehalten
- Als Daten exportieren - die Daten werden ohne Formatierung exportiert.
Export der Daten im XML-Format
Über das Menü Datei > Datei exportieren > Exportieren in XML können Sie Ihre Daten im XML-Format exportieren.

Dateiname
Geben Sie den Namen der neu zu erstellenden Datei ein oder wählen Sie über die Schaltfläche Blättern eine bestehende Datei aus.
Datei sofort anzeigen
Ein Programm zur Anzeige der soeben erstellten Xml-Datei wird gestartet. Auf diese Weise können Sie das Ergebnis des Exports sofort anzeigen.
Beachten Sie, dass Browser wie Mozilla Firefox oder MS-Explorer einen Cache-Mechanismus (Zwischenspeicher) für Dokumente verwenden. Wenn Sie die Datei ein zweites Mal exportieren, kann es sein, dass noch die vorherige Version angezeigt wird. Klicken Sie in diesem Fall auf die Schaltfläche Aktualisieren Ihres Browsers.
XSLT-Stilblatt
In diesem Feld kann das Stilblatt (externe XML-Datei) angegeben werden, nach dem das Programm die Buchhaltungsdaten grafisch darstellen soll. Dadurch können personalisierte Ausdrucke erstellt werden, wie sie beispielsweise von Steuerbehörden verlangt werden. Banana Buchhaltung stellt keine Xslt-Dateien zur Verfügung.
Optionen
- Nur sichtbare Spalten exportieren
- Liste der Ansichten einbeziehen
- Als Daten exportieren
Andere Sektionen
Erklärungen zu den anderen Sektionen finden Sie auf den entsprechenden Seiten:
Zeilen in TXT exportieren
Wenn Sie Zeilen im TXT-Format exportieren möchten, wählen Sie im Menü Daten > Zeilen exportieren > Zeilen in TXT exportieren aus.

Folgende Optionen können ausgewählt werden:
Dateiname
Geben Sie den Namen der Datei ein oder wählen Sie über die Schaltfläche Blättern eine bereits bestehende Datei aus.
Format
Wählen Sie das gewünschte Format aus.
Datei sofort anzeigen
Ein Programm zur Anzeige der soeben erstellten TXT-Datei wird gestartet. Auf diese Weise können Sie das Ergebnis des Exports sofort anzeigen. Beachten Sie, dass Browser wie Mozilla Firefox oder Microsoft Explorer einen Cache-Mechanismus (Zwischenspeicher) für Dokumente verwenden. Wenn Sie die Datei ein zweites Mal exportieren, kann es sein, dass noch die vorherige Version angezeigt wird. Klicken Sie in diesem Fall auf die Schaltfläche Aktualisieren Ihres Browsers..
Optionen
Mit diesen Optionen können Sie die Daten wie folgt exportieren:
- Nur ausgewählte Zeilen
- Nur sichtbare Spalten exportieren
- Überschrift Felder
- Unicode (Utf-8)
Integrierte Erfolgsbudget- und Finanzplanung
Banana Buchhaltung ermöglicht die Erstellung von Erfolgsbudgets und Finanzplanungen nach derselben Methodik wie die Buchhaltung.
Die integrierte Budgetverwaltung erlaubt es, die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens einfach und professionell zu simulieren, ohne separate Werkzeuge für die Erfolgs- und Finanzplanung einsetzen zu müssen.
Das Budget in Banana Buchhaltung unterscheidet sich von vielen anderen Lösungen, da es weder ein separates Modul noch ein einfaches Budgetierungswerkzeug ist, sondern direkt in die Buchhaltungslogik integriert wird.
Die integrierte Planungsfunktion für Kosten, Erträge und Liquidität steht in allen Anwendungen von Banana Buchhaltung Plus zur Verfügung.
Der Vorteil der Budgetplanung innerhalb derselben Buchhaltung
Dank derselben Buchhaltungsstruktur wird das Budget zu einem täglichen Arbeitsinstrument und nicht zu einem separaten Dokument, das laufend manuell aktualisiert werden muss.
Diese Methode bietet zahlreiche Vorteile:
- einfachere und integrierte Verwaltung
- keine doppelte Datenerfassung
- automatische Aktualisierung der Planungsdaten
- bessere finanzielle und betriebswirtschaftliche Kontrolle
- unmittelbare Vergleiche zwischen Budget und den effektiven Werten
Im Gegensatz zu herkömmlichen Excel-Tabellen verknüpft Banana Buchhaltung Kosten, Erträge, Vermögen und Liquidität automatisch und aktualisiert alle Planungsdaten in Echtzeit.
Im selben Buchhaltungsdokument können Sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig verwalten.
Eine stets aktuelle Finanzplanung
Jede Änderung an den Planbuchungen aktualisiert sofort die Planbilanz, die Plan-Erfolgsrechnung und die geplante Liquidität.
Dadurch lassen sich Rolling Budgets erstellen und die Finanzplanung kontinuierlich an die tatsächliche Entwicklung des Unternehmens anpassen.
Zwei Möglichkeiten zur Budgetplanung
Banana Buchhaltung bietet zwei Möglichkeiten zur Erstellung eines Budgets:
- Direkt in der Budgetspalte der Tabelle Konten.
Die Budgetbeträge werden als Jahreswerte erfasst.
In periodischen Auswertungen verteilt das Programm diese Beträge automatisch auf den gewählten Zeitraum (Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr). Dabei wird der Jahresbetrag gleichmässig auf die einzelnen Perioden verteilt. - Mit der Tabelle Budget. Diese Variante eignet sich für detaillierte und präzise Finanzplanungen mit hoher Flexibilität.
Anstatt lediglich Budgetbeträge zu erfassen, werden die geplanten Geschäftsvorfälle wie normale Buchungen eingegeben. Für jede Planbuchung kann festgelegt werden, für welchen Zeitraum oder bis zu welchem Datum sie berücksichtigt werden soll.
Die Auswertungen werden dabei automatisch aktualisiert und umfassen:- zukünftige Kosten und Erträge
- die prognostizierte Vermögenslage
- die Liquiditätsplanung
- die Planbilanz und die Plan-Erfolgsrechnung
Die beiden Methoden unterscheiden sich hinsichtlich ihres Detailgrads, ihres Funktionsumfangs und der Möglichkeiten der Finanzplanung.
Vergleichstabelle
Die folgende Tabelle vergleicht das Budget in der Budgetspalte der Tabelle Konten (als Jahresbudget) mit dem Budget in der Tabelle Budget.
| Merkmal | Budget in der Budgetspalte | Budget in der Tabelle Budget |
|---|---|---|
| Wo zu finden | Budgetspalte der Tabelle Konten bzw. Kategorien | Separate Tabelle Budget |
| Aktivierung | Immer verfügbar (Standard) | Aktivierung über Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen > Tabelle Budget hinzufügen |
| Detailgrad | Jahresbudget pro Konto/Kategorie | Detaillierte Planbuchungen mit Datum und Wiederholungen |
| Datenerfassung | Jahresgesamtbetrag | Einzelne Planbuchungen mit Datum, Konto und Kategorie |
| Zusätzliche Angaben | Nur Beträge | Mengen, Preise, Berechnungsformeln |
| Wiederkehrende Buchungen | Nicht verfügbar | Verfügbar (Spalte Wiederholen) |
| Zukünftige Liquidität je Periode | Keine Berechnung nach Perioden | Automatisch berechnet (prognostizierte Kasse/Bank) |
| Ergebnisse | Summen pro Konto/Kategorie | Detailauswertungen nach Tag, Monat oder Jahr + Summen |
| Typische Verwendung | Einfache Budgetplanung, Jahresbudget | Detaillierte und präzise Finanzplanung |
Einführungsvideos
Die folgenden Videos zeigen anhand praktischer Beispiele die Budgetplanung und Finanzplanung in den verschiedenen Buchhaltungsarten von Banana Buchhaltung.
- Doppelte Buchhaltung
- Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Jahresbudget in der Budget-Spalte
Mit Banana Buchhaltung Plus können Sie direkt in der Tabelle Konten oder Kategorien schnell ein Jahresbudget erstellen. Diese Methode eignet sich besonders für eine einfache und schnelle Budgetplanung und ermöglicht einen sofortigen Überblick über den erwarteten Jahresgewinn oder -verlust.
Einsatz des Jahresbudgets in der Tabelle 'Konten' oder 'Kategorien'
Diese Methode eignet sich besonders:
- wenn Sie Kosten und Erträge auf Jahresbasis einfach planen möchten, ohne eine detaillierte Aufteilung nach Perioden.
- wenn Sie lediglich einen Gesamtüberblick über die erwarteten Kosten und Erträge des Jahres benötigen.
Wenn Sie Ihre Planung hingegen nach Monat, Quartal oder Projekt gliedern möchten, empfiehlt sich die Tabelle Budget, die erweiterte Funktionen für eine detaillierte Finanzplanung bietet.
Das Jahresbudget in der Tabelle Konten oder Kategorien (Budget in der Budgetspalte) ist besonders einfach und bewährt:
- Erfassen Sie die Budgetwerte direkt in der Budgetspalte der Tabelle Konten oder Kategorien.
In der Tabelle Konten können zusätzlich weitere Budgetspalten angelegt werden, um verschiedene Budgetvarianten zu verwalten.
Ein praktisches Anwendungsbeispiel ist das Anlegen einer separaten Budgetspalte für das nächste Geschäftsjahr. So können Sie die Planung des Folgejahres bereits in der Buchhaltung des laufenden Jahres erstellen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Budget für das nächste Jahr in der laufenden Buchhaltung.
Jahresbudget in der Tabelle Konten oder Kategorien (Budget in der Budgetspalte)
In den Tabellen Konten und Kategorien stehen in der Ansicht Budget die folgenden Spalten zur Verfügung:
- Budget → In dieser Spalte erfassen Sie die geplanten Beträge für jedes Aufwands- und Ertragskonto bzw. für jede Einnahmen- und Ausgabenkategorie.
Die Spalte kann nur bearbeitet werden, wenn die Budget-Tabelle nicht aktiviert ist. Ist die Tabelle Budget bereits aktiviert, muss sie zunächst entfernt werden.- Regeln zur Dateneingabe in der doppelten Buchhaltung
- Erträge (Haben) → als negativer Betrag erfassen (Tabelle 'Konten')
- Aufwand (Soll) → als positiver Betrag erfassen (Tabelle 'Konten')
- Regeln zur Datenerfassung in der Einnahmen-/Ausgabenrechnung (EÜR):
- Einnahmen → als positiver Betrag erfassen (Tabelle 'Kategorien')
- Ausgaben → als negativer Betrag erfassen (Tabelle 'Kategorien')
- Regeln zur Dateneingabe in der doppelten Buchhaltung
- Budget-Differenz (Diff.Budget) → Diese Spalte wird automatisch berechnet und zeigt jederzeit die Abweichung zwischen dem aktuellen Saldo und dem Budgetbetrag an.
Bei jeder Buchung wird die Budget-Differenz automatisch aktualisiert. Dadurch können Sie das Budget jederzeit mit den effektiven Werten (Ist-Werten) vergleichen.

Jahresbudget und periodische Auswertungen
Wenn Sie monatliche oder vierteljährliche Auswertungen erstellen, verteilt Banana das Jahresbudget automatisch auf die einzelnen Monate. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des Buchhaltungszeitraums (Anfangs- und Enddatum des Geschäftsjahres), den Sie im Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) festlegen.
- Der Jahresbetrag wird durch die Anzahl der Monate des Buchhaltungszeitraums geteilt.
- Allfällige Rundungsdifferenzen werden dem letzten Monat zugewiesen.
Beispiel: Beträgt das Jahresbudget 10'000, verteilt das Programm den Betrag auf 11 Monatswerte zu 833.33 und einen Monatswert zu 833.37.
Bei einer vierteljährlichen Auswertung entspricht der Quartalswert der Summe der einzelnen Monatswerte und nicht einem Viertel des Jahresbudgets.
Wenn Sie eine Planung mit individuellen Monats-, Quartals- oder Halbjahreswerten erstellen möchten, verwenden Sie die Budget-Tabelle.
Zusätzliche Budgetspalte hinzufügen
Wenn Sie besondere Anforderungen haben, können Sie eine zusätzliche Budgetspalte hinzufügen.
So fügen Sie eine neue Budgetspalte hinzu:
- Wählen Sie im Menü Daten > Spalten einrichten > Hinzufügen.
- Geben Sie der neuen Spalte einen Namen.
- Bestätigen Sie mit OK.
Beispiele für die Verwendung zusätzlicher Budgetspalten
Zusätzliche Budgetspalten eignen sich beispielsweise für:
- die Verwaltung verschiedener Szenarien, beispielsweise optimistischer oder vorsichtiger Budgetschätzungen.
- den Vergleich des ursprünglichen Budgets mit einer überarbeiteten Version
So erstellen Sie eine Kopie einer Budgetspalte:- Positionieren Sie den Cursor in der Tabelle Konten auf der ersten Zeile und markieren Sie die gesamte Budgetspalte, indem Sie auf den Spaltenkopf klicken.
- Wählen Sie im Menü Bearbeiten > Kopieren.
- Positionieren Sie den Cursor auf der ersten Zeile der neuen Budget-Spalte, in die Sie die Daten einfügen möchten.
- Wählen Sie im Menü Bearbeiten > Einfügen.
- Budget für das nächste Geschäftsjahr
- Alternative Budgets für interne Vergleiche
Wichtig: Wenn Sie eine zusätzliche Budget-Spalte hinzufügen, achten Sie darauf, dass als Datentyp die Option Betrag ausgewählt ist.
Dadurch berechnet das Programm die Gruppensummen automatisch.
Budget-Tabelle entfernen
Wenn Sie die Spalte Budget der Tabelle Konten für die Erfassung des Jahresbudgets verwenden möchten, darf die Tabelle Budget nicht aktiviert sein.
Ist die Tabelle Budget aktiviert, können Sie sie wie folgt entfernen:
- Wählen Sie im Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen > Tabelle Budget entfernen.
Nach dem Entfernen der Tabelle Budget können Sie die Budgetbeträge direkt in der Budgetspalte der Tabelle Konten erfassen.
Finanz- und Budgetplanung – präzise und zuverlässig
Die präzise Finanzplanung ist das fortschrittliche Budgetplanungssystem von Banana Buchhaltung. Sie ermöglicht die Erstellung detaillierter Finanz- und Liquiditätspläne, die miteinander verknüpft sind und auf derselben Logik wie die Buchhaltung basieren.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Budgetierungslösungen behandelt Banana Buchhaltung das Budget nicht als separates Modul, sondern integriert die Planungsdaten direkt in die Buchhaltung. Dadurch sind Aufwände, Erträge, Vermögen und Liquidität jederzeit miteinander verknüpft und werden laufend aktualisiert.
Vollständige und integrierte Finanzplanung
Mit der präzisen Finanzplanung lassen sich automatisch folgende Auswertungen erstellen:
- Plan-Erfolgsrechnung
- Planbilanz
- Prognostizierte Vermögenslage
- Liquiditätsplanung
- Budget-Ist-Vergleiche (Vergleiche zwischen Budget und den effektiven Werten)
Jede geplante Buchung wirkt sich gleichzeitig auf alle Bereiche der Finanzplanung aus.
Wird beispielsweise ein zukünftiger Verkauf erfasst, aktualisiert das Programm automatisch:
- den geplanten Ertrag
- das Debitorenkonto oder die geplante Liquidität
- die Vermögenslage
- die Liquiditätsplanung
Dieser Ansatz ermöglicht es, die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen zukünftiger Geschäftsvorfälle unmittelbar zu beurteilen.
Unterschied zum Budget in der Budgetspalte
Die präzise Finanzplanung basiert auf der Tabelle Budget, in der detaillierte Planbuchungen erfasst werden.
Im Gegensatz zum Budget, das direkt in der Budgetspalte der Tabelle Konten eingetragen wird:
- kann jeder Buchung ein eigenes Datum zugewiesen werden.
- können Buchungen automatisch wiederholt werden.
- können Formeln, Mengen und Preise verwendet werden.
- wird die Liquidität automatisch aktualisiert.
- kann die Planung nach Monat, Quartal oder Jahr erstellt werden.
Dadurch entsteht eine deutlich realistischere und flexiblere Finanzplanung.
Eine überzeugende Alternative zu Excel-Tabellen
Viele Finanzplanungen werden mit separaten Tabellenkalkulationen erstellt. Dieser Ansatz erfordert jedoch laufende manuelle Aktualisierungen und erschwert die konsistente Abstimmung von:
- Erfolgsrechnung
- Bilanz
- Liquidität
- Investitionen
- Finanzierungen
Banana Buchhaltung verwendet stattdessen ein integriertes System, das alle Planungsdaten automatisch miteinander verknüpft.
Jede Änderung aktualisiert sofort:
- die Planbilanz
- die Plan-Erfolgsrechnung
- die Liquiditätsplanung
- die Vergleichsberichte
Dadurch werden Fehler, Doppelerfassungen und Inkonsistenzen, wie sie bei herkömmlichen Excel-Tabellen häufig auftreten, deutlich reduziert.
Rolling Budget und kontinuierliche Aktualisierung
Die präzise Finanzplanung eignet sich besonders für Rolling Budgets und eine laufend aktualisierte Finanzplanung.
Die Planungsdaten können jederzeit angepasst werden, indem:
- Beträge aktualisiert werden
- neue Buchungen hinzugefügt werden
- Daten geändert werden
- die Planung an die tatsächliche Entwicklung des Unternehmens angepasst wird
Das Programm berechnet alle Planungsdaten automatisch neu und hält Berichte sowie Auswertungen jederzeit auf dem aktuellen Stand.
Für wen eignet sich die präzise Finanzplanung?
Sie eignet sich besonders für:
- Unternehmen, die ihre zukünftige Liquidität gezielt steuern möchten
- Start-ups und Neugründungen
- Treuhand- und Beratungsunternehmen
- Unternehmen mit schwankenden Zahlungsströmen
- Anwender, die eine detaillierte und realistische Finanzplanung benötigen
Sie ist ein leistungsstarkes und flexibles Instrument, das insbesondere dort erhebliche Vorteile bietet, wo eine zuverlässige Finanzkontrolle entscheidend ist.
Ein leistungsstarkes Werkzeug
Die präzise Finanzplanung bietet ein hohes Mass an Detailgenauigkeit und Automatisierung.
Um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, sind folgende Kenntnisse von Vorteil:
- Grundkenntnisse der Buchhaltung
- Kenntnisse der Finanzplanung
- ein gutes Verständnis der wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenhänge
Dank der direkten Integration in die Buchhaltung ermöglicht Banana Buchhaltung eine konsistente, übersichtliche und langfristig einfach aktualisierbare Finanzplanung.
Grundprinzipien der präzisen Finanzplanung
Die präzise Finanzplanung von Banana Buchhaltung entstand aus der Idee, die Methoden der Buchhaltung auch auf die Planung der Zukunft anzuwenden.
Anstatt mit separaten Programmen oder einfachen Tabellenkalkulationen zu arbeiten, ermöglicht Banana die Erstellung detaillierter Finanz- und Ertragsplanungen nach derselben Logik wie die ordentliche Buchhaltung.
Das System erstellt detaillierte und realistische Planungen, bei denen Bilanz, Erfolgsrechnung und Liquiditätsplanung automatisch miteinander verknüpft sind.
Wird beispielsweise eine geplante Umsatzbuchung geändert, aktualisiert das Programm automatisch:
- die geplanten Erträge
- die zukünftige Liquidität
- die Vermögenslage
- die Planbilanz und die Plan-Erfolgsrechnung
Neben den Planberichten speichert das System auch sämtliche erfassten Planbuchungen. Dadurch lassen sich die Ursachen von Abweichungen zwischen Plan- und Ist-Werten einfach nachvollziehen und analysieren.
Mehr als Excel-Tabellen
Die präzise Finanzplanung bietet einen deutlich leistungsfähigeren Ansatz als herkömmliche Planungen, die mit Excel-Tabellen erstellt werden.
Mit Tabellenkalkulationen lassen sich zwar Verkaufsbudgets oder wirtschaftliche Simulationen erstellen, langfristig ist es jedoch oft schwierig, Folgendes aktuell und konsistent zu halten:
- die Liquiditätsplanung
- die Zusammenhänge zwischen Kosten, Erträgen und Vermögen
- zukünftige Finanzplanungen.
Banana Buchhaltung verwendet dagegen ein integriertes System, das sämtliche Planungsdaten automatisch aktualisiert. Dadurch entsteht eine konsistente, dynamische und realitätsnahe Finanzplanung – besonders wertvoll für Unternehmen, deren Rahmenbedingungen sich laufend verändern.
Das System unterstützt zudem Rolling Budgets und ermöglicht es, die Finanzplanung kontinuierlich an die tatsächliche Entwicklung des Unternehmens anzupassen.
Eine auf Liquidität ausgerichtete Planung
Ein zentrales Element der präzisen Finanzplanung ist die Kontrolle der zukünftigen Liquidität.
Viele Unternehmen geraten nicht deshalb in Schwierigkeiten, weil Kunden oder Aufträge fehlen, sondern weil geeignete Werkzeuge fehlen, um die Liquiditätsentwicklung frühzeitig zu erkennen und künftige Ein- und Auszahlungen zuverlässig zu planen.
Deshalb verknüpft Banana Buchhaltung automatisch:
- Kosten und Erträge
- Liquidität
- Aktiven und Passiven
Dadurch entsteht ein vollständiges Bild der finanziellen Entwicklung des Unternehmens.
Ziel ist nicht nur die Erstellung eines Budgets, sondern die Bereitstellung eines praktischen Werkzeugs für fundierte finanzielle Entscheidungen.
Buchhaltung für die Zukunft
Die präzise Finanzplanung überträgt die Logik der Buchhaltung auf die Planung der Zukunft.
Anstatt ausschliesslich bereits erfolgte Geschäftsvorfälle zu erfassen, werden zukünftige Planbuchungen eingegeben. Daraus entstehen automatisch:
- Planbilanz
- Plan-Erfolgsrechnung
- Liquiditätsplan
- Vergleiche zwischen Budget und Ist-Werten.
Das System basiert auf derselben Grundlage wie die Buchhaltung:
- dieselbe Buchhaltungsdatei
- derselbe Kontenplan
- dieselbe Buchungslogik
Dadurch lassen sich Ist- und Plandaten jederzeit miteinander vergleichen, und die Finanzplanung bleibt stets aktuell.
Ein leistungsstarkes und anspruchsvolles Werkzeug
Die präzise Finanzplanung ist ein leistungsstarkes Werkzeug. Sie bietet zahlreiche Vorteile, setzt jedoch ein gutes Verständnis der buchhalterischen und finanzplanerischen Zusammenhänge voraus.
Um zuverlässige Ergebnisse zu erzielen, sind folgende Voraussetzungen wichtig:
- Kenntnisse der Buchhaltungsstruktur
- Verständnis der Finanzflüsse
- eine konsistente und realistische Planung.
Die Dokumentation ist stellenweise bewusst technisch gehalten, da das System einen hohen Grad an Präzision und Automatisierung bietet.
Die Entstehung des Systems
Die Idee der präzisen Finanzplanung entstand aus der Beobachtung der finanziellen Schwierigkeiten vieler Unternehmen, insbesondere von Neugründungen und kleinen Betrieben.
Häufig entstehen Probleme nicht aufgrund mangelnder Produkte oder Dienstleistungen, sondern weil geeignete Werkzeuge fehlen, um die zukünftige Liquidität zu planen und zu überwachen.
Herkömmliche, auf Excel basierende Systeme erschwerten es:
- detaillierte Finanzplanungen zu erstellen
- Planungsdaten aktuell zu halten
- verschiedene Szenarien zu simulieren
- die finanziellen Auswirkungen von Entscheidungen rasch zu beurteilen
Deshalb wurde ein System entwickelt, das auf der Buchhaltungslogik basiert und für die Zukunft dieselben Analyse- und Kontrollmöglichkeiten bietet, die in der Buchhaltung für historische Daten selbstverständlich sind.
Die Planung automatisieren
Um die laufende Aktualisierung der Finanzplanung zu vereinfachen, stellt Banana Buchhaltung zahlreiche Automatisierungsfunktionen zur Verfügung.
Das System unterstützt:
- wiederkehrende Buchungen
- Berechnungsformeln
- Mengen und Preise
- die automatische Berechnung von Abschreibungen und Zinsen
- mehrjährige Planungen
Wird ein Element der Planung geändert, aktualisiert das Programm automatisch alle verknüpften Werte und hält Bilanz, Erfolgsrechnung und Liquiditätsplanung jederzeit konsistent.
Dadurch wird die Finanzplanung zu einem kontinuierlichen Arbeitsinstrument und nicht zu einem statischen Dokument, das nur einmal pro Jahr erstellt wird.
So funktioniert die präzise Finanzplanung
Die präzise Finanzplanung von Banana Buchhaltung ermöglicht die Erstellung von Finanz- und Erfolgsplanungen nach derselben Logik wie die Buchhaltung.
Anstatt nur bereits erfolgte Geschäftsvorfälle zu erfassen, werden zukünftige Planbuchungen eingegeben. Das Programm verarbeitet diese Daten automatisch und erstellt:
- Planbilanzen
- Plan-Erfolgsrechnungen
- Liquiditätspläne
- Budget-Ist-Vergleiche
Planen – Ausführen – Kontrollieren
Die Finanzplanung in Banana Buchhaltung ist ein wesentlicher Bestandteil des Prozesses Planen - Ausführen - Kontrollieren.
Sie ermöglicht eine kontinuierliche und dynamische Kontrolle der finanziellen Situation und ihrer Entwicklung.

Planung und Buchhaltung in derselben Datei
Dieselbe Datei enthält:
- den Kontenplan
- die Anfangssalden
- die effektiven Buchungen
- die Planbuchungen
Dadurch können Sie in einer einzigen Arbeitsumgebung arbeiten, ohne separate Werkzeuge zu benötigen für:
- die Buchhaltung
- das Budget
- die Finanzplanung
- die Liquiditätskontrolle
Sie können:
- eine bestehende Buchhaltung als Grundlage verwenden und die Finanzplanung ergänzen
- oder zunächst eine Finanzplanung erstellen und später auch die effektive Buchhaltung führen.
Gemeinsame Struktur von Buchhaltung und Finanzplanung
Buchhaltung und Finanzplanung verwenden dieselbe Struktur der Buchhaltungsdatei.
Gemeinsam genutzt werden:
- die Dateieigenschaften
- der Kontenplan
- die Gruppierungen
- die Anfangssalden
- die MWST/USt-Codes
- die Wechselkurse für Buchhaltungen mit Fremdwährungen
- der Buchhaltungszeitraum
In der Tabelle Konten:
- enthält die Spalte Eröffnung die Anfangssalden
- enthält die Spalte Budget die Budgetwerte.

Wird die Tabelle Budget verwendet, aktualisiert das Programm die Werte in der Spalte Budget automatisch anhand der erfassten Planbuchungen.
Budgetdaten
Im Programm bezeichnet der Begriff Budget alle Daten, die sich auf zukünftige Geschäftsvorfälle beziehen und für Folgendes verwendet werden:
- die Finanzplanung
- die Budgetierung
- die Erfolgs-, Vermögens- und Liquiditätsplanung
Die Planungsdaten werden in der Tabelle Budget erfasst und folgen einer Logik, die der Tabelle Buchungen sehr ähnlich ist. Wie in der Buchhaltung werden auch hier Buchungen mit Datum, Beschreibung, Soll-Konto, Haben-Konto und Betrag erfasst – allerdings für zukünftige statt bereits erfolgte Geschäftsvorfälle.
Neben den normalen Planbuchungen unterstützt die Tabelle Budget auch:
- wiederkehrende Buchungen
- Formeln
- Mengen und Preise
- spezielle Automatisierungsfunktionen für die Planung
Dadurch lassen sich detaillierte und dynamische Planungen erstellen, die automatisch aktualisiert werden können.
Budgetwerte
In den Berichten und Auswertungen können die Budgetwerte angezeigt werden. Sie entsprechen den Ergebnissen der Planungsberechnungen.
Das Programm berechnet diese Werte automatisch auf Grundlage:
- der Anfangssalden in der Tabelle Konten
- der Planbuchungen in der Tabelle Budget
Wird die Tabelle Budget nicht verwendet, verwendet das Programm stattdessen die Werte, die direkt in der Spalte Budget der Tabelle Konten oder Kategorien erfasst wurden.
Budget-Kontoauszug
Wie in der ordentlichen Buchhaltung steht auch für das Budget ein Kontoauszug zur Verfügung.
Der Budget-Kontoauszug zeigt alle Planbuchungen eines Kontos oder einer Gruppe im Detail und ermöglicht die Analyse:
- der zukünftigen Entwicklung der Salden
- der geplanten Buchungen
- der zukünftigen Liquidität
- der Abweichungen gegenüber den effektiven Werten
Buchhaltungsarten
Die Finanzplanung kann verwendet werden:
- in der doppelten Buchhaltung
- in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- in der Buchhaltung mit Fremdwährungen
In allen Fällen erstellt Banana Buchhaltung Planberichte sowie Budget-Ist-Vergleiche nach derselben Buchhaltungslogik.
Buchhaltungs-, Planungs- und Planungszeitraum
Sowohl die Buchhaltung als auch die Finanzplanung beziehen sich immer auf einen bestimmten Zeitraum. Dabei wird unterschieden zwischen:
- Buchhaltungszeitraum
Der in den Dateieigenschaften festgelegte Zeitraum mit Anfangs- und Enddatum der Buchhaltung. - Planungszeitraum
Der Zeitraum, für den die Planungsdaten erfasst werden. - Berichtszeitraum
Der Zeitraum, für den das Programm Planberichte und Auswertungen erstellt. Er wird beim Erstellen eines Berichts oder einer Auswertung festgelegt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Zeitraum der Finanzplanung.
Unterteilung nach Zeitraum
In der Finanzplanung mit der doppelten Buchhaltung verfügt jede Planbuchung über ein eigenes Datum.
Beim Erstellen eines Berichts wählen Sie, ob die Planung nach Monaten, Quartalen, Halbjahren oder Jahren dargestellt werden soll. Das Programm berechnet alle Werte automatisch.
Im Gegensatz zu Tabellenkalkulationen müssen Sie nicht bereits zu Beginn festlegen, ob die Planung nach Monaten, Quartalen, Halbjahren oder Jahren erfolgen soll. Die Beträge müssen auch nicht manuell auf die einzelnen Spalten verteilt werden.
Automatische Planung für zukünftige Jahre
Dank der Möglichkeit, Buchungen als wiederkehrend zu definieren, erstellt das Programm die Finanzplanung für zukünftige Jahre automatisch. So lässt sich nachvollziehen, wie sich Erträge, Aufwände, Liquidität sowie weitere Aktiven und Passiven in den kommenden Wochen, Monaten, Quartalen und Jahren entwickeln.
Kontoauszüge und Buchungsdetails
Wie in der ordentlichen Buchhaltung können auch für das Budget folgende Informationen angezeigt werden:
- Kontoauszüge
- detaillierte Buchungen
- fortlaufende Salden
- Entwicklung der Liquidität
Dadurch können Sie:
- die Planung analysieren
- Abweichungen nachvollziehen
- die finanzielle Entwicklung im Zeitverlauf überwachen.
Diese detaillierte Sicht auf die finanzielle Entwicklung ist einer der wesentlichen Vorteile der integrierten Finanzplanung gegenüber herkömmlichen Planungen mit Tabellenkalkulationen.
Berechnungslogik des Budgets
Die Grundlage für alle Buchhaltungs- und Budgetberechnungen bildet das Berechnungsjournal. Für die Erstellung von Bilanz, Erfolgsrechnung, Kontoauszügen und MWST/USt-Auswertungen erzeugt das Programm eine interne Datenstruktur, das sogenannte Berechnungsjournal.
Auf die Buchungen kann über die Buchhaltungs-API mit der Funktion Journal (nur auf Englisch) zugegriffen werden.
Erstellung des Berechnungsjournals
Für die Verarbeitung der Buchhaltungs- und Planungsdaten erstellt Banana Buchhaltung automatisch ein internes Berechnungsjournal, das auf den vom Benutzer erfassten Daten basiert.
Im Berechnungsjournal wird für jede finanzielle Buchung – einschliesslich der Anfangssalden – eine Zeile erzeugt. Jede Zeile enthält die wichtigsten Informationen, die für die Berechnungen benötigt werden, darunter:
- Herkunft der Buchung, um zwischen effektiven Buchungen und Planbuchungen zu unterscheiden
- Art der Buchung, z.B. Eröffnungssaldo, Buchung, Übertrag oder Rechnungsausgleich
- Buchungsdatum
- Beschreibung
- Konto
- Kontotyp, z.B. normales Konto, Kostenstelle oder Profitstelle
- Betrag in der Basiswährung
- Betrag in der Kontowährung
- zusätzliche Spalten der Tabelle Buchungen.
Positive Beträge entsprechen Sollbuchungen, negative Beträge Habenbuchungen.
Das Berechnungsjournal wird bei jeder Neuberechnung automatisch neu erstellt. Dabei führt das Programm folgende Schritte aus:
- Das bisherige Berechnungsjournal wird gelöscht.
- Die Zeilen der effektiven Buchungen werden erzeugt.
- Die Zeilen der Planbuchungen werden erzeugt.
- Alle Berechnungen für Berichte und Auswertungen werden ausgeführt.
Für die Finanzplanung verwendet Banana Buchhaltung dieselbe Berechnungslogik wie für die doppelte Buchhaltung. Dadurch entstehen konsistente Ergebnisse und Berichte für alle unterstützten Buchhaltungsarten, darunter:
- doppelte Buchhaltung
- Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Buchhaltung mit Fremdwährungen.
Erzeugung der effektiven Werte
Zur Berechnung der effektiven Werte fügt Banana Buchhaltung dem Berechnungsjournal automatisch die Zeilen der effektiven Buchungen hinzu.
Die effektiven Werte werden auf Grundlage folgender Daten erzeugt:
- der Anfangssalden in der Tabelle Konten
- der Buchungen in der Tabelle Buchungen
Anfangssalden
Für jedes Konto mit einem Anfangssaldo erstellt das Programm automatisch eine Journalzeile mit:
- dem Eröffnungsdatum der Buchhaltung
- dem Konto
- dem Betrag des Anfangssaldos
Diese Zeilen bilden die Ausgangssituation der Buchhaltung und dienen als Grundlage für alle weiteren Berechnungen.
Buchungen
Anschliessend fügt das Programm die Journalzeilen hinzu, die aus den effektiven Buchungen erzeugt werden.
Eine Buchung kann mehrere Journalzeilen erzeugen, beispielsweise für:
- Soll-Konto
- Haben-Konto
- MWST/USt-Konto
- Kostenstellen
- Profitstellen
- Segmente
Für jedes betroffene Konto wird eine Journalzeile mit dem entsprechenden Betrag erzeugt:
- positiver Betrag für Sollbuchungen
- negativer Betrag für Habenbuchungen
Dieses Verfahren ermöglicht dem Programm eine einheitliche Berechnung von:
- Salden
- Buchungen
- Bilanzen
- Berichten
- Budget-Ist-Vergleichen
Erzeugung der Budgetwerte
Zur Berechnung der Budgetwerte erzeugt Banana Buchhaltung automatisch Budget-Journalzeilen im Berechnungsjournal.
Die Budgetwerte werden auf Grundlage folgender Daten erzeugt:
- der Anfangssalden in der Tabelle Konten
- der Planbuchungen in der Tabelle Budget
- oder der Werte in der Spalte Budget der Tabellen Konten und Kategorien, wenn die Tabelle Budget nicht vorhanden ist.
Anfangssalden
Wie bei den effektiven Werten verwendet das Programm auch für das Budget die Anfangssalden der Tabelle Konten.
Für jedes Konto mit einem Anfangssaldo wird automatisch eine Budget-Journalzeile erzeugt, die die Ausgangssituation der Finanzplanung darstellt.
Planbuchungen
Wird die Tabelle Budget verwendet, erzeugt das Programm automatisch die entsprechenden Budget-Journalzeilen aus den erfassten Planbuchungen.
Die Funktionsweise entspricht derjenigen der Buchhaltung: Für jede Planbuchung werden die entsprechenden Budget-Journalzeilen erstellt.
Verarbeitet werden können:
- Planbuchungen mit festgelegten Beträgen
- Planbuchungen mit Formeln
- Planbuchungen auf Grundlage von Mengen und Preisen
- wiederkehrende/wiederholende Planbuchungen
Wie bei den Buchungen wird auch bei Planbuchungen, die mehrere Konten umfassen, für jedes betroffene Konto automatisch eine eigene Budget-Journalzeile erzeugt.
Wiederkehrende/wiederholende Planbuchungen
Für wiederkehrende Geschäftsvorfälle können in der Tabelle Budget wiederkehrende Planbuchungen erfasst werden.
Anhand des Wiederholungscodes erstellt Banana Buchhaltung automatisch die entsprechenden Budget-Journalzeilen für den gesamten festgelegten Planungszeitraum.
Die wiederkehrenden Buchungen werden anhand folgender Angaben erzeugt:
- Anfangsdatum
- Enddatum
- Wiederholungscode
Wird beispielsweise im Januar eine Mietbuchung mit monatlicher Wiederholung erfasst, erstellt das Programm automatisch die entsprechenden Budget-Journalzeilen für die elf folgenden Monate.
Ist eine Buchung auf den 31. eines Monats festgelegt, verwendet das Programm in Monaten mit weniger als 31 Tagen automatisch den letzten Tag des jeweiligen Monats.
Ebenso werden bei Buchungen, die als Monatsende definiert sind, die folgenden Termine automatisch auf den letzten Tag jedes Monats gesetzt.
Wiederkehrende Planbuchungen können zudem enthalten:
- Formeln
- Mengen
- Einheitspreise
- Kostenstellen
- Segmente
- MWST/USt-Codes
Dadurch lassen sich detaillierte Finanzplanungen erstellen, die automatisch aktualisiert werden können.
Jahresbudget ohne Tabelle Budget
Wird die Tabelle Budget nicht verwendet, erzeugt Banana Buchhaltung automatisch die entsprechenden Budget-Journalzeilen auf Grundlage der Werte in der Spalte Budget der Tabellen Konten und Kategorien.
Dabei:
- berechnet das Programm automatisch die Anzahl der Monate des Buchhaltungszeitraums
- erzeugt es für jeden Monat eine Budget-Journalzeile
- verteilt es den Jahresbetrag gleichmässig auf die einzelnen Monate.
Allfällige Rundungsdifferenzen werden automatisch dem letzten Monat zugewiesen.
Nach der Erzeugung werden alle Budget-Journalzeilen in aufsteigender Reihenfolge sortiert, damit Berichte und Budgetauswertungen korrekt erstellt werden können.
Berechnung der Spalte Betrag
Nachdem das Berechnungsjournal erstellt wurde, berechnet Banana Buchhaltung automatisch den Inhalt der Spalte Betrag für alle Budget-Journalzeilen, die Folgendes verwenden:
- Berechnungsformeln
- Mengen
- Einheitspreise
Dadurch entstehen dynamische Budgetwerte, die automatisch anhand der Planungsdaten aktualisiert werden.
Auswertung der Berechnungsformeln mit JavaScript
Für die Verarbeitung der Berechnungsformeln in der Finanzplanung verwendet Banana Buchhaltung einen integrierten JavaScript-Interpreter.
Jedes Mal, wenn das Berechnungsjournal erstellt wird, erzeugt das Programm automatisch eine neue Instanz des JavaScript-Interpreters für die Budgetberechnungen.
Initialisierung des JavaScript-Interpreters
Bevor die Berechnungsformeln ausgeführt werden, wird der JavaScript-Interpreter initialisiert. Dabei werden geladen:
- die vordefinierten Skripte von Banana Buchhaltung
- der Inhalt der Datei _budget.js, sofern sie in der Tabelle Dokumente vorhanden ist
Dadurch können Sie:
- benutzerdefinierte Variablen initialisieren
- eigene Berechnungsfunktionen erstellen
- individuelle Automatisierungen für die Finanzplanung definieren.
Reihenfolge der Auswertung von Berechnungsformeln
Die Berechnungsformeln in den Budget-Journalzeilen werden schrittweise in chronologischer Reihenfolge ausgewertet.
Haben mehrere Planbuchungen dasselbe Datum, verwendet das Programm die Reihenfolge, in der die Buchungen erfasst wurden.
Während der Berechnung:
- bleibt der Status des JavaScript-Interpreters erhalten
- können die Berechnungsformeln Werte und Variablen verwenden, die in den vorhergehenden Journalzeilen berechnet wurden
- werden die Berechnungsformeln wiederkehrender Planbuchungen in chronologischer Reihenfolge ausgewertet.
Das bedeutet, dass das Ergebnis einer Berechnungsformel davon abhängen kann, zu welchem Zeitpunkt sie innerhalb der zeitlichen Abfolge der Finanzplanung ausgeführt wird.
Priorität bei der Berechnung des Betrags
Für jede Planbuchung berechnet das Programm den Betrag in folgender Reihenfolge:
- Berechnungsformel
- Menge × Einheitspreis
- manuell eingegebener Betrag in der Spalte Betrag
Ist eine Berechnungsformel vorhanden, verwendet das Programm deren Ergebnis.
Ist keine Berechnungsformel vorhanden, aber Menge und Einheitspreis sind definiert, berechnet das Programm den Betrag automatisch durch Multiplikation der beiden Werte.
In allen anderen Fällen bleibt der manuell eingegebene Betrag unverändert.
Buchhaltung mit Fremdwährungen und MWST/USt
In Buchhaltungen mit Fremdwährungen:
- wird zunächst der Betrag in der Kontowährung berechnet
- anschliessend wird der Gegenwert in der Basiswährung berechnet.
Ist keine spezielle Berechnungsformel für die Basiswährung vorhanden, verwendet Banana Buchhaltung automatisch den historischen Wechselkurs zur Berechnung des Gegenwerts.
Bei Buchungen mit MWST/USt berechnet das Programm die MWST/USt automatisch anhand des endgültigen Buchungsbetrags neu.
Fortschreitende Berechnungen
Die Berechnungsformeln werden schrittweise entsprechend der zeitlichen Abfolge der Planbuchungen ausgewertet.
Das bedeutet, dass jede Planbuchung Folgendes verwenden kann:
- Salden
- Werte
- Ergebnisse
die bis zu diesem Zeitpunkt berechnet wurden.
Wird beispielsweise in einer Planbuchung vom Februar eine Berechnungsformel verwendet, die den Saldo eines Kontos abfragt, berücksichtigt das Programm nur die bis Februar berechneten Buchungen und nicht die Buchungen der folgenden Monate.
Dieser Ansatz ermöglicht realistische und konsistente Finanzsimulationen entsprechend der zeitlichen Entwicklung der Finanzplanung.
Berechnung der Spalte Total in der Tabelle Budget
Die Spalte Total der Tabelle Budget wird automatisch vom Programm berechnet. Sie zeigt den Gesamtbetrag einer Planbuchung innerhalb des in den Dateieigenschaften festgelegten Buchhaltungszeitraums an.
- Handelt es sich um eine einmalige Planbuchung, entspricht der Wert in der Spalte Total dem Betrag der Buchung.
- Handelt es sich um eine wiederkehrende Planbuchung, entspricht der Wert in der Spalte Total der Summe aller Wiederholungen, die innerhalb des Buchhaltungszeitraums liegen.
- Die Spalte Total bleibt leer, wenn das Datum der Planbuchung vor oder nach dem festgelegten Buchhaltungszeitraum liegt.
Berechnung der effektiven Werte und Budgetwerte
Nachdem das Berechnungsjournal erstellt wurde, verwendet das Programm dieses zur Berechnung der Bilanz sowie aller weiteren Auswertungen der Buchhaltung.
Für jeden im Bericht definierten Zeitraum berechnet das Programm automatisch:
- die effektiven Werte auf Grundlage der Buchungen
- die Budgetwerte auf Grundlage der Planbuchungen
Berechnete Werte
Sowohl für die effektiven Werte als auch für die Budgetwerte berechnet das Programm automatisch:
- Anfangssaldo des Zeitraums
- Sollbuchungen
- Habenbuchungen
- Gesamtbewegung des Zeitraums
- Endsaldo des Zeitraums
Der Endsaldo ergibt sich aus dem Anfangssaldo zuzüglich der Bewegungen des Zeitraums.
Budget-Ist-Vergleich
Banana Buchhaltung berechnet automatisch die Abweichungen zwischen den effektiven Werten und den Budgetwerten.
In den Vergleichsberichten werden angezeigt:
- die absolute Abweichung als Differenz zwischen Budget- und Ist-Werten
- die prozentuale Abweichung
Dadurch lassen sich einfach analysieren:
- die Zielerreichung
- die Abweichungen gegenüber dem Budget
- die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens
- allfällige Unterschiede zwischen der geplanten und der effektiven Liquidität.
Abweichungswerte
Die Abweichungswerte stellen die Differenz zwischen den Budgetwerten und den effektiven Werten der Buchhaltung dar. Banana Buchhaltung berechnet diese Werte automatisch auf Grundlage:
- der effektiven Werte aus den Buchungen
- der Budgetwerte aus der Finanzplanung
In den Berichten und Auswertungen können spezielle Vergleichsspalten angezeigt werden. Diese zeigen:
- die absolute Abweichung zwischen Budget- und Ist-Werten
- die prozentuale Abweichung
Die Abweichungswerte ermöglichen:
- die Zielerreichung zu überprüfen
- Abweichungen zwischen Budget- und Ist-Werten zu erkennen
- Veränderungen bei Aufwänden, Erträgen und der Liquidität zu analysieren
- die finanzielle Entwicklung des Unternehmens im Zeitverlauf zu überwachen.
Kombinierte Finanzplanung
Banana Buchhaltung ermöglicht auch die Kombination von:
- effektiven Buchhaltungsdaten
- Budgetdaten
Bei dieser Art der Berechnung:
- werden bis zu einem bestimmten Datum die effektiven Buchhaltungswerte verwendet
- ab dem festgelegten Datum die Budgetwerte
Dadurch lassen sich aktuelle Finanzsimulationen erstellen, die Folgendes miteinander verbinden:
- bereits erfasste Ergebnisse
- zukünftige Budgetwerte
- die erwartete Entwicklung der Liquidität und der Vermögenslage
Diese Funktion steht zur Verfügung über:
- Skripte
- den Web Server
- die API von Banana Buchhaltung
Automatische und manuelle Neuberechnung
Banana Buchhaltung berechnet die Budgetwerte automatisch neu, sobald Daten geändert werden, die sich auf die Finanzplanung auswirken.
Eine automatische Neuberechnung erfolgt beispielsweise:
- nach Änderungen in der Tabelle Budget
- nach Änderungen des Anfangs- oder Enddatums der Buchhaltung
- nach Änderungen in der Tabelle Konten
- nach Änderungen der Buchungen beim Erstellen eines Berichts oder einer Auswertung.
Nach jeder Neuberechnung aktualisiert das Programm automatisch:
- die Spalte Budget in den Tabellen Konten und Kategorien
- die Spalte Total in der Tabelle Budget
- die Budgetberichte
- die Budget-Ist-Vergleiche.
Neuberechnung der JavaScript-Berechnungsformeln
Werden Elemente geändert, die in den Berechnungsformeln verwendet werden, muss die Neuberechnung manuell ausgeführt werden. Dies gilt beispielsweise bei Änderungen:
- der Tabelle MWST/USt
- der Datei _budget.js
- anderer JavaScript-Dateien, die in den Berechnungsformeln verwendet werden.
In diesen Fällen führen Sie den Befehl Buchhaltung nachkontrollieren und nachrechnen im Menü Aktionen aus.
Berechnungsgeschwindigkeit
Die Geschwindigkeit der Neuberechnung hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von:
- der Anzahl der Konten und Gruppen in der Tabelle Konten
- der Anzahl der Zeilen in der Tabelle Budget
- der Anzahl der wiederkehrenden Planbuchungen
- der Anzahl der Berechnungsformeln
- der Dauer des Planungszeitraums
Je länger der Planungszeitraum ist, desto mehr Budget-Journalzeilen werden automatisch vom Programm erzeugt.
Manuelle Neuberechnung
Bei umfangreichen oder komplexen Finanzplanungen kann die kontinuierliche automatische Neuberechnung die Dateneingabe in der Tabelle Budget verlangsamen.
In diesem Fall können Sie die manuelle Neuberechnung über das Menü Datei > Eigenschaften (Stammdaten) > Registerkarte 'Optionen' > Totalsummen manuell nachrechnen (F9) aktiviert werden.
Ist diese Option aktiviert, werden die Budgetwerte nur noch mit dem Befehl Totale neu berechnen aktualisiert.
Tabelle Budget
Wer die Finanzplanung erstellt, entscheidet selbst, welche Elemente darin berücksichtigt werden sollen. So kann beispielsweise ein Gesamtbetrag für alle Löhne eines Monats einschliesslich der Sozialabgaben erfasst werden. Alternativ können die einzelnen Löhne detailliert eingegeben und mit einer Berechnungsformel ergänzt werden, sodass das Programm die Sozialabgaben anhand eines Prozentsatzes automatisch berechnet.
Für eine zuverlässige Liquiditätsplanung können beispielsweise Planbuchungen für die monatlichen Löhne, für die Sozialabgaben, die in der Regel zu Beginn des Jahres entrichtet werden, sowie für die am Jahresende ausbezahlten 13. Monatslöhne erfasst werden.
In der Tabelle Budget werden die Buchungen der Finanzplanung erfasst. Sie ist ähnlich aufgebaut wie die Tabelle 'Buchungen' der verwendeten Buchhaltungsart, enthält jedoch zusätzliche spezifische Spalten für die Finanzplanung, die das Erfassen der Budgetdaten erleichtern und beschleunigen.
Sie können die Daten jederzeit nach Bedarf ändern, um eine zuverlässige und stets aktuelle Finanzplanung zu erhalten.

Das Erstellen einer Finanzplanung unterscheidet sich jedoch von der Führung einer Buchhaltung, in der bereits erfolgte Buchungen erfasst werden. Die Tabelle Budget bietet verschiedene spezifische Funktionen für die Finanzplanung, die über die entsprechenden Spalten festgelegt werden.
Wiederkehrende/wiederholende Planbuchungen
In der Spalte Wiederholen können Sie festlegen, dass sich eine Planbuchung in bestimmten Zeitabständen wiederholt, zum Beispiel M = 1 Monat oder 2M = 2 Monate. Ist ein Enddatum vorgesehen, beispielsweise bei einem Leasingvertrag, geben Sie dieses ebenfalls an. In der Spalte Total wird der für den Buchhaltungszeitraum berechnete Gesamtbetrag angezeigt.
Mengen und Preise
In den Spalten Anzahl und Preis können Sie die entsprechenden Werte eingeben. Das Programm berechnet daraus automatisch den Betrag.
Berechnungsformel
In der Spalte Formel können Sie eine Berechnungsformel eingeben. Das Programm berechnet daraus automatisch den Betrag.
Kostenstellen, Segmente und MWST/USt
Es stehen alle Spalten der Tabelle Buchungen zur Verfügung. Bei Bedarf können Sie daher für jede Planbuchung weitere Details genau festlegen.
Tabelle Budget hinzufügen
Die Finanzplanung wird durch das Hinzufügen der Tabelle Budget erstellt.
Falls Ihre Buchhaltungsdatei noch keine Tabelle Budget enthält, gehen Sie wie folgt vor:
- Wählen Sie im Menü Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen > Tabelle Budget hinzufügen.
Achtung: Dieser Vorgang kann nicht mit dem Befehl Rückgängig (Menü Bearbeiten) rückgängig gemacht werden. Wenn Sie zum vorherigen Zustand zurückkehren möchten, bewahren Sie eine Kopie der bestehenden Datei auf oder verwenden Sie die Funktion Tabelle Budget entfernen.
Anschliessend führt das Programm folgende Schritte automatisch aus:
- Die Tabelle Budget wird hinzugefügt. Dabei werden die in der Tabelle Konten vorhandenen Budgetwerte übernommen.
- Die Spalte Budget in der Tabelle Konten wird gesperrt.
Die Werte dieser Spalte werden anhand der Budgetbuchungen berechnet. Als Zeitraum wird der unter Dateieigenschaften, Basisdaten der Buchhaltung festgelegte Buchhaltungszeitraum verwendet.
Budgetbuchungen eingeben
Wenn die Buchhaltung und der Kontenplan bereits eingerichtet sind, können Sie sofort mit der Eingabe der Budgetbuchungen in der Tabelle Budget beginnen. Siehe auch Beispiele für Budgetbuchungen.
Weitere Anleitungen und Vorlagen finden Sie unter folgendem Link:
Tabelle Budget entfernen
Über das Menü Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen können Sie die Tabelle Budget auch entfernen.
Achtung: Dieser Vorgang kann nicht mit der Rückgängig-Funktion (Menü Bearbeiten) rückgängig gemacht werden. Sobald der Befehl ausgeführt wird, werden alle Budgetbuchungen gelöscht.
Wenn Sie zum vorherigen Zustand zurückkehren möchten, sollten Sie vorher eine Kopie der Datei erstellen.
Wenn die Tabelle Budget entfernt wird, kann die Spalte Budget in der Tabelle Konten wieder bearbeitet werden.
Einfache und vollständige Finanzplanung
- Sie können alle Geschäftsvorfälle im Detail erfassen.
- Sie können eine vollständige Finanzplanung auf Basis der doppelten Buchhaltung erstellen:
- Geben Sie das Herkunfts- und Zielkonto an.
- Das Programm berechnet die Planwerte automatisch auf Grundlage der erfassten Buchungen und zeigt sie an.
- Geben Sie an, wann eine Buchung ausgeführt wird, ob sie wiederholt wird und bis wann:
- Sie können Planbuchungen für das laufende oder für zukünftige Jahre erfassen.
- Geben Sie das Herkunfts- und das Zielkonto an.
- Geben Sie den erwarteten Betrag an:
- Alternativ können Sie die Spalten Anzahl und Preis verwenden.
- Alternativ können Sie Berechnungsformeln verwenden.
- Sie können jede Buchung mit zusätzlichen Informationen ergänzen:
- Kundenkonto
- Lieferantenkonto
- MWST/USt-Code
- Kosten-/Profitstelle
- Segmente
- Sie können weitere Spalten für zusätzliche Informationen hinzufügen.
- Sie können die Buchungen in der gewünschten Reihenfolge erfassen und nach Bedarf gruppieren.
- Zusätzliche Informationen erleichtern die Übernahme der Daten ins neue Geschäftsjahr.
Spalten der Tabelle Budget
Die Spalten der Tabelle Budget sind ähnlich aufgebaut wie die Spalten der Tabelle Buchungen.
Im folgenden Beispiel werden zum besseren Verständnis alphanumerische Kontenbezeichnungen verwendet. Wenn Ihre Buchhaltung numerische Konten verwendet, geben Sie selbstverständlich Ihre eigenen Kontonummern ein.

Nachfolgend werden die Spalten der Tabelle Budget erläutert:
- Datum
Das Datum, an dem die Buchung voraussichtlich erfolgt.
Wenn das Datum nicht genau festgelegt werden kann, beispielsweise bei der Planung der monatlichen Verkäufe, geben Sie das Monatsende als Datum an. - Wiederholen
Geben Sie einen Wiederholungscode ein. Weitere Informationen zur Verwendung finden Sie unter Datum und Wiederholungen.
Bei der Berechnung der Finanzplanung erstellt das Programm intern Kopien der Zeile. Das Datum dieser Zeilen wird anhand des angegebenen Wiederholungscodes fortlaufend angepasst.- Leer – keine Wiederholung.
Die ursprüngliche Zeile behält das in der Spalte Datum angegebene Datum. - Das Datum der wiederholten Zeilen wird anhand des Wiederholungscodes fortlaufend angepasst.
- Bei monatlichen oder jährlichen Wiederholungen gilt für die erstellten Zeilen:
- In der Regel wird derselbe Tag wie in der Spalte Datum verwendet.
- Ist dieser Tag im betreffenden Monat nicht vorhanden, wird automatisch der letzte Tag des Monats verwendet.
- Bei der Angabe "ME" (Monatsende) oder "YE" (Jahresende) wird der letzte Tag des Monats bzw. Jahres verwendet.
- Grundcodes für Wiederholungen
- D – tägliche Wiederholung (Day)
- W – wöchentliche Wiederholung (Week)
- M – monatliche Wiederholung (Month)
- Y – jährliche Wiederholung (Year)
- Mehrfache Wiederholungen
Wenn Sie dem Wiederholungscode eine Zahl voranstellen, erfolgt die Wiederholung im entsprechenden Intervall:- 2M – alle zwei Monate
- 3M – alle drei Monate (vierteljährlich)
- 6M – alle sechs Monate (halbjährlich)
- Wiederholung mit Datum nach Periodenende
Wenn den Codes "M" oder "Y " ein "E" angehängt wird, wird das Wiederholungsdatum auf das Ende der entsprechenden Periode verschoben:- ME – monatliche Wiederholung mit Datum am Monatsende
Start: 01.01.2022 – nächstes Datum: 28.02.2022, danach 31.03.2022 usw.
Start: 28.02.2022 – nächstes Datum: 31.03.2022 - 3ME – alle drei Monate (vierteljährlich), jeweils am Monatsende
Start: 30.06.2022 – nächstes Datum: 30.09.2022 - 6ME – alle sechs Monate (halbjährlich), jeweils am Monatsende
- YE – jährliche Wiederholung am Ende des Monats
Start: 28.02.2022 – nächstes Datum: 28.02.2023 - 5YE – Wiederholung alle fünf Jahre am Ende des Monats
Start: 28.02.2022 – nächstes Datum: 28.02.2027
- ME – monatliche Wiederholung mit Datum am Monatsende
- Leer – keine Wiederholung.
- Enddatum
- Diese Spalte bleibt in der Regel leer.
- Geben Sie ein Datum an, nach dem keine weiteren Wiederholungen mehr erfolgen sollen.
Bei einem Leasingvertrag geben Sie als Enddatum das Datum an, an dem der Leasingvertrag endet.
- Variante
Hier können Sie in Verbindung mit den Erweiterungen eine mögliche Budgetvariante angeben. - Neues Jahr / Jahr verwalten
Hier legen Sie fest, wie die Buchung beim Erstellen eines neuen Jahres übertragen wird:- Kein Wert – das Datum wird um ein Jahr erhöht.
- 1 – das Datum bleibt unverändert.
- 2 – die Buchung wird nicht ins neue Jahr übertragen.
- Beschreibung
Der Buchungstext, der im Kontoauszug angezeigt werden soll.
Es können Berechnungsformeln verwendet werden, indem Sie den Ausdruck zwischen ${} eingeben (siehe auch Javascript template literals). Bei der Erstellung des Kontoauszugs wird die Formel ausgewertet und das Ergebnis in den Text eingesetzt. Beispielsweise wird aus "Betrag ${10+20} Jahr" der Text "Betrag 30 Jahr".
Grundsätzlich können alle Formeln verwendet werden. Um Verwirrung zu vermeiden, empfiehlt es sich jedoch, in der Spalte Beschreibung auf Wertzuweisungen zu verzichten. - Soll- und Haben-Konto, KS1, KS2, KS3
Wie in der Tabelle Buchungen werden in diesen Spalten die Konten angegeben, auf denen die Buchungen erfolgen sollen.
Es können auch Segmente sowie Kosten- und Profitstellen verwendet werden. Auf diese Weise kann auch eine Budgetplanung für Segmente sowie Kosten- und Profitstellen erstellt werden. - Anzahl
Die Anzahl multipliziert mit dem Einheitspreis ergibt den Betrag (siehe Spalten Anzahl und Preis). - Einheit (Referenzeinheit)
Bezeichnung der für die Anzahl verwendeten Masseinheit, zum Beispiel m², t oder Stk. - Preis/Einheit (Einheitspreis)
Der Einheitspreis multipliziert mit der Anzahl (Menge) ergibt den Betrag.- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung muss ein negativer Betrag eingegeben werden, damit dieser in der Spalte Ausgaben erscheint.
- Formel (in Basiswährung)
Ermöglicht die Eingabe von Berechnungsformeln in der JavaScript-Sprache sowie die Verwendung von Programmierfunktionen der Erweiterungen von Banana Buchhaltung.
Wenn eine Formel (oder ein beliebiger Text) vorhanden ist, wird der Wert in der Spalte Betrag durch das Ergebnis der Formel bestimmt.- In der doppelten Buchhaltung muss das Ergebnis der Formel immer eine positive Zahl sein.
- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung wird ein positives Ergebnis als Einnahme und ein negatives als Ausgabe betrachtet.
- Formel Beginn
Der in dieser Spalte eingegebene Text wird dem Ausdruck in der Spalte Formel vorangestellt und anschliessend bei der Berechnung ausgeführt.
Die Spalte Formel Beginn wird hauptsächlich verwendet, um eine Variablenzuweisung wie "A=" einzugeben. In der Spalte Formel muss dann nur noch der entsprechende Wert angegeben werden. Dies erleichtert spätere Änderungen. - Betrag (in Basiswährung)
Der Betrag, der für das Budget verwendet wird.
Wenn für die Zeile eine Wiederholung festgelegt ist, wird hier der Betrag der ersten Buchung angezeigt. Die Beträge der nachfolgenden Wiederholungen sind im Kontoauszug unter den Budgetbuchungen ersichtlich.
In folgenden Fällen wird der Betrag automatisch berechnet:- Wenn in den Spalten Anzahl und Preis/Einheit (Einheitspreis) Werte eingegeben sind, wird der Betrag anhand dieser beiden Werte berechnet.
- In der doppelten Buchhaltung muss das Ergebnis ein positiver Wert sein.
- In der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung wird ein positives Ergebnis als Einnahme und ein negatives Ergebnis als Ausgabe berücksichtigt.
- Wenn eine Formel eingegeben ist, entspricht der Betrag dem Ergebnis der Formel.
Die Formel hat Vorrang vor Anzahl und Preis/Einheit.
- Wenn in den Spalten Anzahl und Preis/Einheit (Einheitspreis) Werte eingegeben sind, wird der Betrag anhand dieser beiden Werte berechnet.
- Totalsumme
Die Totalsumme entspricht der Summe der Beträge aller wiederholten Zeilen, die in den in den Dateieigenschaften festgelegten Buchungs- und Prognosezeitraum fallen.
Wenn kein Datum angegeben ist oder das Anfangs- bzw. Enddatum ausserhalb des Buchungszeitraums liegt, bleibt diese Spalte leer.
Spalten der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EÜR)
Im Cash Manager (Kassenbuch) und in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung werden die Beträge wie folgt angezeigt:
- Spalten Einnahmen und Ausgaben
Die Budgetbeträge werden in den Spalten Einnahmen und Ausgaben eingetragen. - Verwendung der Spalten Anzahl, Preis und Formel.
Wenn das Programm den Betrag anhand der Spalten Anzahl, Preis oder Formel automatisch berechnet, wird ein positives Ergebnis als Einnahme (Spalte Einnahmen) und ein negatives Ergebnis als Ausgabe (Spalte Ausgaben) gebucht.
In den Spalten Anzahl und Preis können sowohl positive als auch negative Werte eingegeben werden.
Spalten der Buchhaltung mit Fremdwährungen
- Betrag in Währung des Kontos
Betrag in der Kontowährung der Buchung (siehe Buchungen mit Fremdwährungen).
Dieser Betrag wird anhand des angegebenen Wechselkurses in die Basiswährung umgerechnet.
Wenn eine Formel vorhanden ist, entspricht der Betrag dem Ergebnis der Formel.
Wenn für die Zeile eine Wiederholung festgelegt ist, wird der Betrag der ersten Budgetbuchung angezeigt. - Formel Betrag Währung des Kontos
Hier kann eine Berechnungsformel eingegeben werden.
Wenn für die Zeile eine Wiederholung festgelegt ist, wird der Betrag der ersten Budgetbuchung angezeigt.
Die Beträge der nachfolgenden Wiederholungen sind im Kontoauszug ersichtlich. - Wechselkurs
Der Wechselkurs, der für die Umrechnung des Betrags in Kontowährung in die Basiswährung verwendet wird. - Totalsumme in Kontowährung
Entspricht der Summe der Beträge in Kontowährung aller wiederholten Zeilen, deren Datum innerhalb des in den Dateieigenschaften festgelegten Buchhaltungszeitraums liegt.
Wenn kein Datum angegeben ist oder das Anfangs- bzw. Enddatum ausserhalb des Buchhaltungszeitraums liegt, bleibt diese Spalte leer.
Siehe auch Doppelte Buchhaltung mit Fremdwährungen und Beispiele für Budgetbuchungen mit Formeln.
Eine präzise Finanzplanung beginnen
Sie können ganz einfach eine Finanzplanung mit Liquiditätsplan, Bilanz und Erfolgsrechnung erstellen.
Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei der Erstellung einer Buchhaltung.
Einführungsvideos
Diese Videos geben einen Überblick über den Aufbau der präzisen Finanzplanung.
- Doppelte Buchhaltung
- Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
1. Datei für Buchhaltung und Finanzplanung erstellen
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, eine neue Datei zu erstellen:
- Erstellen Sie über das Menü Datei > Neu eine Datei für die Finanzplanung. Wählen Sie dazu die Buchhaltungsart und die für Ihre Anforderungen am besten geeignete Buchhaltungsvorlage.
- Verwenden Sie eines der verfügbaren Tutorials, die auch Beispiele für Planbuchungen enthalten.
Nachdem Sie die Datei erstellt haben, speichern Sie sie unter dem gewünschten Namen. Verwenden Sie vorzugsweise den Unternehmensnamen und das Jahr (z.B. Firma-20xx.ac2).
Tutorials für die doppelte Buchhaltung
Finanzplanung für die Eröffnung eines Restaurants (Doppelte Buchhaltung)
- Finanzplanung für die Eröffnung eines Restaurants (Doppelte Buchführung)
Ideal für die Erstellung einer vollständigen Finanzplanung mit der doppelten Buchhaltung. Dieses Tutorial richtet sich an Personen, die bereits mit dieser Buchhaltungsmethode vertraut sind.
Die Vorlage verwendet alphabetische Kontonummern, die das Verständnis erleichtern.
Tutorials für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Finanzplan für die Familie (mit Cash Manager)
Zur Planung der Einnahmen und Ausgaben Ihrer Familie. - Finanzplanung für die Eröffnung eines Restaurants (Einnahmen-Ausgabenrechnung)
Diese Vorlage verwendet alphabetische Kontonummern, die das Verständnis erleichtern.
Mit der Einnahmen- und Ausgabenrechnung können Sie auch ohne Buchhaltungskenntnisse eine vollständige professionelle Finanzplanung erstellen, die Folgendes umfasst: mit- Liquiditätsplan
- Planung der Vermögenslage
- geplante Einnahmen und Ausgaben
Tutorials zu Mengen, Berechnungsformeln und Fremdwährungen
Für erweiterte Funktionen stehen auch Beispieldateien zur Verfügung:
- Doppelte Buchhaltung mit Mengen und Berechnungsformeln
Zeigt die verschiedenen Möglichkeiten zur Verwendung der Spalte Formeln anhand praktischer Beispiele und Erklärungen. - Buchhaltung mit Fremdwährungen und Beispielen für Budgetbuchungen mit Formeln
Ermöglicht die Verwendung spezifischer Berechnungsformeln für die Buchhaltung mit Fremdwährungen und enthält auch Beispiele für komplexere Fälle.
2. Buchhaltungsdatei personalisieren
Nachdem Sie die Datei erstellt haben, passen Sie sie an Ihre spezifischen Anforderungen an.
- Legen Sie in den Dateieigenschaften Folgendes fest:
- den Unternehmensnamen
- den Buchhaltungszeitraum
Der Buchhaltungszeitraum entspricht normalerweise dem Kalenderjahr. Sie können jedoch je nach Bedarf einen anderen Zeitraum festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter Planungszeitraum und Zeitraum der Finanzplanung.
- Personalisieren Sie den Kontenplan:
- Ändern Sie die Beschreibungen.
- Fügen Sie Konten oder Gruppen hinzu oder löschen Sie diese.
- Sie können den Kontenplan auch später jederzeit anpassen.
- Wenn das Unternehmen bereits tätig ist, geben Sie auch die Anfangssalden ein.
3. Planbuchungen erfassen
In der Tabelle Budget können Sie die Buchungen der Finanzplanung eingeben.

4. Finanzplanung anzeigen
Die Werte der Finanzplanung werden angezeigt:
- als grafische Darstellung in den Diagrammen
- in der Tabelle Konten, Spalte Budget
- in den Berichten, Spalte Budget
- in den Kontoauszügen als Budgetwerte (Menü Berichte).
Finanzplanung anpassen
Sie können Planbuchungen jederzeit ändern, hinzufügen oder löschen.
Die Finanzplanung wird automatisch und sofort neu berechnet.
Zeitraum der Finanzplanung
Das auf der Methode der doppelten Buchhaltung basierende System ermöglicht es Ihnen, Prognosen zu erstellen, wobei Sie angeben, wann die Operation stattfinden wird.
Im Gegensatz zu Excel, wo Sie das Blatt mit den Spalten für die Prognoseperioden (Monat, Quartal oder Jahr) festlegen, gibt man in Banana Buchhaltung einfach das Datum des erwarteten Ereignisses an. Die Zuordnung zu einer Periode erfolgt automatisch durch das Programm bei der Präsentation der Daten. Sie können wählen, ob Sie Prognosen für einen Tag, eine Woche, einen Monat, 2 Monate, ein Quartal, ein Semester, ein Jahr, 2, 5 oder 10 Jahre anzeigen möchten.
- Sie können Prognosen für ein oder mehrere Jahre erstellen
- Auf Basis der im Programm eingeführten Daten, berechnet es die Prognosen der Liquidität, der Bilanz und der Erfolgsrechnung für den betreffenden Zeitraum
- Sie können sowohl tägliche Prognosen, die besonders für die Liquidität nützlich sind, aber auch Prognosen für Monate oder Jahre erstellen.
Sehen Sie Ausdrucke und Berichte der Finanzprognosen.
Buchführungs-, Planungs- und Prognoseperiode
Buchhaltung oder Prognosen beziehen sich immer auf eine Periode. Die folgenden Perioden werden unterschieden:
- Buchhaltungsperiode
Es handelt sich um die in den Dateieigenschaften definierte Periode mit Anfangs- und Enddatum.
Im Allgemeinen entspricht sie dem Kalenderjahr, aber sie kann ein beliebiges Anfangs- und Enddatum haben. - Planungsperiode
Dies ist der Zeitraum, für den die Budgetdaten eingegeben werden.- Das Programm verlangt nicht, eine Planungsperiode festzulegen.
- Es wird im Allgemeinen angenommen, dass sie der Buchführungsperiode entspricht.
- Die Planungsperiode kann von der Buchführungsperiode abweichen.
Die Budgettabelle enthält Zeilen, die über die Buchführungsperiode hinaus wirksam sind.- Transaktionen mit Daten ausserhalb der Buchführungsperiode.
- Sich wiederholende Transaktionen ohne Enddatum oder mit einem Enddatum, das über das Datum der Buchführungsperiode hinausgeht.
- Prognoseperiode
Dies ist der Zeitraum, den das Programm für die Berechnung der Prognose verwendet.- Sie wird bei der Erstellung eines Ausdrucks angegeben.
- Verwendet standardmässig die Buchhaltungsperiode.
- Sie kann frei eingestellt werden und auf diese Weise können Prognosen für mehrere Jahre und sogar für mehrere Jahrzehnte erstellt werden.
- Die Buchhaltungsperiode wird als Prognoseperiode für die Berechnung des Inhalts der Spalte "Total" in der Tabelle Budget und der Spalte Budget der Tabellen Konten und Kategorien.
- Diese Werte beziehen sich daher auf den in den Eigenschaften Stammdaten definierten Abrechnungszeitraum.
- Falls das Anfangs- und Enddatum geändert werden, werden die Prognosen neu berechnet.
- Sie wird bei der Erstellung eines Ausdrucks angegeben.
Prognosen mit monatlicher Logik
In der Budgettabelle geben Sie die prognostizierten Bewegungen ein und geben das Datum an, an dem sie voraussichtlich eintreten werden. Möglichst genaue Daten der Einnahmen und Ausgaben sind für die Liquiditätsprognose wichtig.
Für alle anderen Einnahmen und Ausgaben, die an einem Tag des Monats bzw. am Anfang oder Ende des Monats anfallen, wie z.B. Miete, Löhne, Bankgebühren und andere Ausgaben oder Einnahmen, ist es wichtig, den Tag anzugeben, der dem tatsächlichen Zahlungstag am nächsten liegt.
Für andere Einnahmen und Ausgaben werden Näherungswerte festgelegt, z. B. ist es - ausser in besonderen Fällen - für die Einnahmen eines Restaurants, die täglich eingehen, nicht effizient, Prognosen für jeden Tag zu erstellen. In solchen Fällen reicht es aus, den für den Monat erwarteten Gesamtumsatz anzugeben. In diesem Fall ist es ratsam, den 15. Tag, also die Monatsmitte, anzugeben.
Prognose für das laufende Jahr
In der Tabelle Budget geben Sie die Bewegungen mit oder ohne Wiederholung ein.
Die Berechnung der Prognose erfolgt im Allgemeinen unter Berücksichtigung der Bewegungen innerhalb der aktuellen Periode, die in den Dateieigenschaften definiert sind.
- Die Spalte Totalsumme in der Tabelle Budget zeigt den Gesamtbetrag für die aktuelle Periode.
- Die Spalte Budget in der Tabelle Konten und Kategorien zeigt den prognostizierten Saldo für die aktuelle Periode.
- Wenn Sie in den verschiedenen Ausdrucken als Zeitraum Alles angeben, haben Sie Prognosen für den aktuellen Zeitraum.
Wenn die Datei auch zur Führung der Buchhaltung verwendet wird, muss natürlich die buchhalterische Periode die der Buchführung sein. Selbst wenn die Datei nur für Prognosen verwendet wird, ist es besser, die Abrechnungsperiode auf nur ein Jahr festzulegen. Wenn Sie in den Stammdaten einen Zeitraum von zwei Jahren eingeben, werden die Werte der Prognosen in der Spalte Totalsumme und Konten für die beiden Jahre angegeben. Dies kann dazu führen, dass die Werte verwechselt werden.

Prognosen für mehrere Jahre
Wenn Sie prognostizierte Bewegungen mit dem Wiederholungscode eingeben, ist das Programm in der Lage, Prognosen über den definierten Zeitraum hinaus zu erstellen.
Um Prognosen über mehrere Jahre zu erhalten, geben Sie die Bewegungen in die Tabelle Budget ein.
- Eröffnungssaldi
- Werden in der Tabelle Konten eingegeben
- Prognostizierte Bewegungen vor der Rechnungsführungsperiode
- Für besondere Fälle ist es auch möglich, Transaktionen mit Datum vor der Buchhaltungsperiode einzugeben.
- Vorsicht ist geboten, da diese Operationen die Saldi zum Zeitpunkt der Eröffnung verändern werden.
- Bei diesen Vorgängen ist die Spalte Totalsumme leer, da sie ausserhalb der Buchhaltungsperiode liegt.
- Prognostizierte Bewegungen für die Buchhaltungsperiode
- Die Bewegungen werden mit dem Datum angezeigt, das in die Buchhaltungsperiode fällt.
- Wenn es Vorgänge gibt, die in den folgenden Jahren wiederholt werden, müssen Sie den jährlichen Wiederholungscode "Y" einrichten.
- wenn die Operation über mehrere Jahre wiederholt wird, geben Sie die Anzahl der Jahre vor dem Y an, also für jeweils 2 Jahre "2Y", 5 Jahre "5Y", 10 Jahre "10Y".
- Wenn die Wiederholung nicht über ein bestimmtes Datum hinausgeht (z.B. Zahlung für einen Leasingvertrag), ist das Enddatum anzugeben.
- Prognostizierte Bewegungen für die folgenden Jahre
- Man nennt das zukünftige Datum, an dem die Transaktion voraussichtlich stattfinden wird.
- Sie können den Wiederholungscode und das Enddatum angeben.
- Bei diesen Vorgängen ist die Spalte Totalsumme leer, da sie ausserhalb der Buchhaltungsperiode liegt.
Formeln benutzen
Die Formeln ermöglichen es, die Amortisations- und Zinsberechnungen zu automatisieren. Wenn eine Investition steigt, wird auch die Gewinn- und Verlustrechnung sofort aktualisiert. Die Formeln sind besonders nützlich, wenn Prognosen über mehrere Jahre erstellt werden.
Mit Hilfe der Formeln können Sie den Betrag der Wiederholungszeilen automatisch anpassen lassen.
- Die Berechnung der Amortisation kann auf dem Saldo des Kontos für Anlagevermögen basieren.
- Die Berechnung der Zinsen kann direkt bei der Bewegung des Bankkontos erfolgen.
- Sie können einen Verkaufsverlauf angeben.
- Sie können Ihre Einkäufe als Prozentanteil definieren.
Ausdrucken mit der Prognoseperiode
Dank der Tatsache, dass Bewegungen mit dem Wiederholungscode oder mit den Daten der folgenden Jahre in die Tabelle Budget eingegeben wurden, ist das Programm in der Lage, die Prognosen für zukünftige Jahre zu berechnen.
Wenn Sie den Bericht ausdrucken, geben Sie das Anfangs- und Enddatum im Abschnitt Periode an.
Angenommen das Anfangsdatum ist der 1. Januar 2022:
- Wenn Sie eine 2-Jahres-Prognose wünschen, geben Sie bitte das Enddatum 31. Dezember 2024 an.
- Wenn Sie eine 5-Jahres-Prognose wünschen, geben Sie das Enddatum 31. Dezember 2027 an.
- Wenn Sie eine 20-Jahres-Prognose wünschen, geben Sie das Enddatum 31. Dezember 2042 an.
Eine Prognose ist für die folgenden Ausdrucke verfügbar:
Die Konfigurationsmöglichkeiten sind für Buchhaltungsberichte und Prognosen identisch.
Diese Berichte bieten:
- Prognostizierte Bilanzen
- Prognostizierte Erfolgsrechnung
- Liquiditätsplanung
- Investitionsplanung
- Finanzierungsplanung
und mehr, für den zukünftigen Zeitraum, der von Bedeutung ist.
Spalten nach Periode unterteilen
In der Sektion Unterteilung können Sie dem Programm angeben, Spalten zu erstellen für die Periode.
So können Sie die Entwicklung nach Monat, Vierteljahr oder Jahr feststellen.
Mit den Anpassungen können Sie Formate für den Ausdruck einstellen und später wieder abrufen. Wenn Sie Prognosen über mehrere Jahre machen, ist es sinnvoll, vordefinierte Anpassungen zu haben, gesamthafte, pro Jahr, 5 Jahre oder mit dem Vergleich zwischen Bilanz und Budget, den Sie schnell abrufen können.
Bilanz-Prognose für drei Jahre

Erfolgsrechnung - Prognose für drei Jahre
Bewegungen der Finanzprognose
Um die Finanzprognosen, basierend auf der Methode der doppelten Buchführung, einzurichten, werden Transaktionen in die Tabelle Budget eingegeben. Für jede Transaktion wird das Ursprungs- und Zielkonto angegeben. Das Programm verfügt über die notwendigen Informationen zur Erstellung des Budgets und der Gewinn- und Verlustrechnung, die sich auf die Zukunft und nicht auf die Vergangenheit beziehen.
Wenn Sie mit Excel planen, beginnen Sie mit der Einrichtung der Gewinn- und Verlustrechnung und geben dann Ertrag und Aufwand ein. In der Regel wird der Liquiditäts- und Investitionsplan erst später und auf separaten Blättern erstellt.
Bei der Prognose nach Methode der doppelten Buchführung gehen Sie stattdessen so vor, als würden Sie eine Buchhaltung für die Zukunft führen. Sie listen alle Bewegungen auf, die zu erwarten sind. Das Programm erstellt dann automatisch die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung für den angegebenen Zeitraum.
Struktur der Budgetbewegungen
Bei der Erstellung eines Finanzplans werden die verschiedenen Elemente in der Regel in der folgenden Reihenfolge aufgeführt:
- Eigenkapitaleinlagen
- Einbringung von Fremdkapital
- Gründungskosten
- Investitionen:
In Möbel, Geräte - Wiederkehrender Aufwand:
Miete, Personal, Sozialversicherungsbeiträge, Energie, Abonnements. - Wiederkehrender Ertrag
- Variabler Ertrag:
Umsatz, in der Regel saisonal - Variabler Aufwand
Provisionen, Herstellkosten des Umsatzes und Sonstiges, im Verhältnis zum erwarteten Umsatzvolumen - Transaktionen zum Jahresende:
Abschreibungen, Steuern, Zinsen für Kredite, Dividenden
Zum Zeitpunkt der Eingabe von Umsatz und variablen Kosten, haben Sie bereits die Kosten- und Kapitalstruktur. Es ist sofort bekannt, ob der erwartete Umsatz es dem Unternehmen ermöglicht, Gewinn und genug Liquidität zu erzielen, um seine Nachhaltigkeit im Laufe der Zeit zu gewährleisten.
Spalte Betrag und Formel
In der Regel genügt es, die Spalte Betrag zu nutzen, um Prognosen zu erstellen.
Für detailliertere Prognosen besteht die Möglichkeit, auch Mengen, Einheitspreise oder eine Formel anzugeben. Das Programm berechnet automatisch den Wert in der Spalte Betrag.
Prognosen anpassen
Dank Methode der doppelten Buchführung, ist es möglich, jede Operation detailliert anzugeben uns somit die Prognose einfacher zu aktualisieren und zu verbessern. Zunächst werden Schätzwerte verschiedener Kosten oder Investitionen eingegeben. Wenn Sie sich der Betriebsphase nähern und Sie genauere Daten haben, ersetzen Sie einfach die vorhandenen. Selbst wenn die Aktivität gestartet wurde und genaue Elemente bekannt sind, kann die Prognose leicht aktualisieren. Sie erhalten genaue und Rentabilitäts- und Liquiditätsprognose.
Datum und wiederkehrende Buchungen der Finanzprognose
Die Spalte Datum
Der in der Spalte Datum eingegebene Wert ist massgebend für die Erstellung einer Prognose.
- Wird kein Datum angegeben, wird die Bewegung zu Beginn der Finanzprognose erfasst.
Wenn Sie Prognosen mit Angabe einer Periode erstellen, werden die Beträge zu Beginn der Periode im Wert des Saldos gebucht.
Bei diesen Vorgängen ist die Spalte Total leer, weil sie ausserhalb der Buchhaltungsperiode liegen. - Datum des Geschäftsjahres, welches in den Dateieigenschaften eingegeben wird. Dies sind die am häufigsten verwendeten Daten.
In der Spalte Total wird der Gesamtbetrag angezeigt, wobei auch die wiederkehrenden Bewegungen, die innerhalb des Abrechnungszeitraums liegen, berücksichtigt werden. - Datum, welches vor der Prognoseperiode liegt.
Sie können Bewegungen eingeben, die vor der Prognoseperiode liegen. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass diese nicht mit den in der Tabelle Konten eingetragenen Eröffnungssalden in Konflikt geraten. Da sie nicht in den Zeitraum fallen, wird in der Spalte Total kein Betrag angezeigt. - Datum, das über der Buchführungsperiode hinausgeht.
Mehrjährige Prognosen ermöglichen es, zukünftige Transaktionen anzugeben.
Da sie nicht innerhalb des Zeitraums liegen, wird in der Spalte Total kein Betrag angezeigt.
Das Enddatum
Wird zusammen mit der Wiederholung verwendet und gibt das letzte Datum an, an dem der Vorgang wiederholt wird.
- Normalerweise ist diese Spalte leer.
Wenn Sie ein Datum eingeben, das nicht benötigt wird (z. B. das Ende der Buchhaltungsperiode), werden die Prognosen für die folgenden Jahre diesen Vorgang nicht einschliessen. - Für Leasinggeschäfte.
Geben Sie als Enddatum das Datum an, an dem die letzte Rate gezahlt wird. - Zur Rückzahlung von Krediten.
Geben Sie das Datum an, an dem die letzte Zahlung fällig wird. - Für Änderungen des Betrags zu festgelegten Fristen.
Zum Beispiel wenn der Betrag einer wiederkehrenden Transaktion zu einem bestimmten Zeitpunkt angepasst wird (Gehaltserhöhung):- Neue Buchungszeile mit dem Wiederholungscode "M" erstellen und als Enddatum, das Datum der letzten Zahlung vor der Erhöhung angeben.
Neue Buchungszeilen mit Anfangsdatum erstellen, ab welchem die Erhöhung beginnt. - Folgt die Erhöhung einem präzisen und regelmässigen Automatismus, kann sie auch mit Formeln eingerichtet werden.
- Neue Buchungszeile mit dem Wiederholungscode "M" erstellen und als Enddatum, das Datum der letzten Zahlung vor der Erhöhung angeben.
Die Wiederholung
Bei wiederkehrenden Ausgaben oder Einnahmen wird der Wiederholungscode angegeben (Dokumentation Spalten).
- Bei der Berechnung der Prognose erstellt das Programm Kopien der Bewegungen, wobei das Datum schrittweise erhöht und die angegebene Frequenz berücksichtigt wird..
- Wenn kein Enddatum angegeben wird, generiert das Programm bei der Berechnung der Prognose interne Kopien der Buchungen für den gesamten Prognosezeitraum, der für den Berichts eingegeben wird.
- Wenn das Anfangsdatum Januar ist, ist die Frequenz monatlich:
- Wenn der Prognosezeitraum das Jahr ist, werden ab Februar Zeilen erzeugt. Die erste Zeile ist die ursprüngliche Zeile, die manuell eingegeben wurde, die 11 weiteren Zeilen sind automatisch, insgesamt also 12 Wiederholungen.
- Beträgt der Prognosezeitraum 10 Jahre, so werden ab Februar Zeilen erzeugt. Die erste Zeile ist die ursprüngliche, die 119 Zeilen sind automatisch (11 im ersten Jahr + 12 * 9 für die folgenden Jahre), also insgesamt 120 Zeilen.
- Wenn das Anfangsdatum Januar ist, ist die Frequenz monatlich:
- Wenn Sie möchten, dass das Programm automatisch die Prognosen für die folgenden Jahre berechnet, so vorgehen:
- Bei wiederkehrenden Operationen ist der entsprechende Wiederholungscode anzugeben.
- Bei Operationen, die nur einmal im Jahr vorkommen (z.B. Abschreibung am Jahresende), geben Sie den Wiederholungscode "Y" ein, damit die Abschreibung auch in den Folgejahren berechnet wird.
- Geben Sie eine Wiederholung nur dann nicht an, wenn die Transaktion im folgenden Jahr nicht mehr stattfindet.
Die Spalte Total der Tabelle Budget
Die Spalte Total wird automatisch berechnet und stellt die Summe der Beträge der aktuellen Zeile mit denen der Wiederholungen dar, die in den Abrechnungszeitraum fallen.
Die Spalte Total ist leer, wenn das Datum der Transaktionen vor oder nach der Buchhaltungsperiode liegen.
Planung mit genauem Datum und monatlicher Logik
In der Budget-Tabelle geben Sie die prognostizierten Bewegungen ein und geben das Datum an, an dem sie voraussichtlich eintreten werden.
Allerdings ist es nicht immer möglich, genaue Daten der Einnahmen und Ausgaben vorherzusagen. Bei der Erstellung einer Prognose ist es in manchen Fällen sinnvoll, Näherungswerte festgelegt, im Allgemeinen auf monatlicher Basis.Es ist jedoch immer sinnvoll, einer gewissen Logik zu folgen, um auch kurzfristig zuverlässige Liquiditätsprognosen zu erhalten:
- Ausserordentliche Operationen (Kapitalzahlungen, Investitionen) werden mit dem Datum angegeben, an dem sie voraussichtlich eintreten werden.
Wenn es kein bestimmtes Datum gibt, ist es ratsam, den 15. Tag, also die Monatsmitte, anzugeben. in dem sie voraussichtlich stattfinden werden. - Wiederkehrende Ausgaben, die ein bestimmtes Zahlungsdatum haben, sind mit dem voraussichtlichen Datum der Zahlung und dem entsprechenden Wiederholungscode zu erfassen:
- Bankgebühren, Zinsen und Abschreibungen sind jeweils zum Monats-, Quartals- oder Jahresende anzugeben, in dem sie anfallen.
- Mietzinszahlungen, sind mit dem Fälligkeitsdatum oder das Datum anzugeben, an dem die Zahlung erwartet wird.
- Löhne, Sozialversicherungsbeiträge:
- Für die Berechnung und monatliche Zahlung gilt der Tag, an dem die Löhne gezahlt werden.
- Beim 13. Monatslohn, Bonus oder andere Zahlungen ist der Tag anzugeben, an dem sie ausgezahlt werden.
- Zahlungen für Vorschüsse und Anpassungen der Sozialversicherungsbeiträge, voraussichtliches Datum der Zahlung.
- MWST-Zahlungen und -Anpassungen, sind mit dem Tag anzugeben, an dem die Zahlung fällig ist.
- Prognose der Erträge
Die Erstellung von Prognosen hängt von der Art der Tätigkeit ab.
Wenn der genaue Tag nicht bekannt ist, aber die Ereignisse in einem bestimmten Monat bekannt sind, ist es ratsam, den 15. Tag, also die Monatsmitte, anzugeben.- Ausserordentliche Einnahmen
Diese sollten an dem Tag, an dem die Einnahmen zu erwarten sind, oder Mitte Monat angegeben werden. - Wiederkehrende Einnahmen
Diese sollten an dem Tag, an dem die Einnahmen zu erwarten sind, oder Mitte Monat angegeben werden. - In vielen Fällen ist eine monatliche Prognose angebracht. Sie können die Einnahmen am 15. des Monats angeben.
- Handelt es sich um wiederkehrende Einnahmen, kann der Ertrag mit der monatlichen Wiederholung eingegeben werden.
Mit Hilfe von Formeln können Sie das Wachstum vorhersagen. - Wenn die saisonalen Unterschiede bekannt sind, ist es sinnvoll, für jeden Monat eine Umsatzprognosezeile zu erstellen.
- Handelt es sich um wiederkehrende Einnahmen, kann der Ertrag mit der monatlichen Wiederholung eingegeben werden.
- Prognosen für Projekte oder grössere Arbeiten.
Wenn ein Kalender mit den Einnahmen vorhanden ist, wird für jede erwartete Einnahme eine Zeile angegeben. Man kann approximieren, indem man den 15. des Monats angibt. - Prognosen für Kunden:
Für einen Berater oder Buchhalter, der sowohl mit Vorschüssen als auch mit Projekten arbeitet, kann es sehr nützlich sein, für jeden Kunden eine detaillierte Umsatzprognose mit den voraussichtlichen Zahlungsterminen zu erstellen. Diese Prognose ist auch sehr nützlich, um zu überprüfen, ob der Kunde tatsächlich gezahlt hat.
- Ausserordentliche Einnahmen
- Variable Kosten
- Konstanter Konsum im Zusammenhang mit dem Umsatz (z.B. Restaurant), der Aufwand wird mit dem gleichen Datum wie beim Umsatz angegeben. Mit Hilfe einer Formel lässt sich der Wert als Prozentsatz des Umsatzes berechnen.
- Die Kosten können auch mit anderen Elementen verknüpft werden, z. B. mit der Zahl der Mitarbeiter, den gemieteten Räumlichkeiten oder anderen Faktoren.
Prognosen nach dem Kassenprinzip
Für die Planung für Kleinbetriebe und Tätigkeiten, die mit Bareinnahmen arbeiten (z. B. Geschäfte, Restaurants), ist es sinnvoll, nach dem Kassenprinzip zu verfahren, d. h. das Datum anzugeben, an dem die Erträge eingehen und für die Aufwände das Datum, an dem sie bezahlt werden.
Für wichtige Transaktionen, wie z.B. den Kauf einer Maschine, deren Zahlung zeitlich gestreckt wird, ist es notwendig, Prognosebewegungen mit genauen Angaben zu erfassen:
- Kauf der Maschine (Buchung auf dem Aktivkonto und dem Passivkonto des Lieferanten) mit Angabe des Kaufdatums.
- Zahlung der Maschine, mit Angabe des Datums/der Daten (Raten), zu dem/denen die Zahlung erwartet wird.
Prognosen nach dem Kompetenzprinzip
In diesem Fall wird das Datum, an dem die Zahlung erfolgen wird, bei der Erfassung der Transaktionen berücksichtigt.
- Bargeldtransaktionen
Diese werden normal verbucht. - Geschäfte mit Zahlung, die kurzfristig zu erwarten ist
Der Einfachheit halber kann es sinnvoll sein, für Transaktionen, die voraussichtlich innerhalb eines Monats bezahlt werden, das Kassenprinzip anzuwenden. - Zahlungsaufschub
Wenn kein Datum bekannt ist, kann man den 15. des Monats benutzen- Geschäfte mit genauen Zahlungsbedingungen:
- Bei einer Bewegung wird das Kaufdatum angegeben (beim Gegenposten das Lieferantenkonto).
- Bei den anderen Transaktionen wird die Zahlung zu den vorgesehenen Terminen angegeben.
- Geschäfte mit genauen Zahlungsbedingungen:
- Aufgeschobene Einnahmen
- Mit genauen Zahlungsfristen, wie es bei einem Projekt der Fall ist:
- Mit einer Bewegung wird das Rechnungsdatum angegeben und im Gegenpostenmit das Konto des Kunden.
- Bei den anderen Transaktionen wird die Zahlung zu den vorgesehenen Terminen angegeben.
- Verspätete Einnahmen
Dies ist der Fall, wenn ein Teil der Einnahmen in Kürze eingezogen wird, während ein Prozentsatz später eingezogen wird. So vorgehen:- Erfassen Sie den Ertrag als Bareingang.
- Zum gleichen Datum legen Sie eine Bewegung an, die einen Teil der Einnahme auf das Konto des Kunden verschiebt.
- Zu einem späteren Zeitpunkt geben Sie an, wann die Einnahme erfolgt mit Gegenposten das Konto des Kunden
- Mit genauen Zahlungsfristen, wie es bei einem Projekt der Fall ist:
- Verwendung von Variablen für aufgeschobene Einnahmen und Auszahlungen ( siehe Beispiel für die Verwendung von Variablen)
Wenn derselbe Wert zum Zeitpunkt der Zahlung wiederverwendet werden muss, ist es sehr nützlich, die Spalten Formel und Variablen zu verwenden:- Bei der Bewegung der Fakturierung wird der Betrag einer Variablen zugewiesen.
- Beim Zahlungsvorgang wird die Variable so eingegeben, dass der Betrag automatisch übernommen wird.
- Es können auch Variablen verwendet werden, um z.B. den Prozentsatz des zu stundenden Betrags festzulegen
Beispiele für Buchungen der Finanzplanung
Die Bewegungen der Finanzprognose werden wie normale Transaktionen mit Datum, Beschreibung, Betrag, Soll- und Habenkonto erfasst.
Darüber hinaus wird die Spalte Wiederholen verwendet, mit der Sie wiederkehrende Operationen in einer einzigen Zeile eingeben können.
Im Folgenden sind einige Beispiele aufgeführt, die dem nachstehenden Modell entnommen sind und auf die für weitere Erläuterungen verwiesen werden soll.
Prognosebuchungen zu Beginn der Aktivität
Die Planung erfolgt durch Eingabe von Buchungen. Es wird gleich vorgegangen, wie wenn man in der Buchungen-Tabelle Buchungszeilen eingibt.
Bei der folgenden Abbildung handelt es sich um ein Beispiel zu Beginn einer Aktivität. Es betrifft also Transaktionen, die sich nicht wiederholen.

Monatlich wiederkehrende Buchungen
Nachstehend finden Sie Beispiele für sich monatlich wiederholende Buchungen mit dem Code "M" (für monatliche Wiederholung). In der Spalte Total wird der Gesamtbetrag für das aktuelle Jahr angegeben.
Die ersten beiden Buchungen beziehen sich auf den Mietzins, welcher von Februar bis Juni 1'000 und ab Juli 1'200 pro Monat beträgt.
Das Jahr 2024, an dem die Zahlung der Leasingtilgung fällig wird, ist ebenfalls angegeben. In dieser Zeile bleibt die Spalte Total leer (ohne Betrag), da es sich um Werte ausser der buchhalterischen Periode handelt, die in den Dateieigenschaften definiert worden ist.
Der Wiederholungscode "ME" (Monatsende) wurde für die von der Bank verrechneten administrativen Kosten verwendet. Bei den folgenden Buchungen wird nicht der 28. Tag des Monates verwendet, sondern der letzte Tag des Monats (31. März, 30. April).
Quartalsende
Folgend werden einige typische Buchungen angegeben, welche sich an Quartalsenden wiederholen. Wir geben den Wiederholungscode 3ME ein, d.h. Wiederholung alle 3 Monate (mit Datum am Ende des Monats).

Ende Jahr
Ende Jahr fallen Transaktionen an. Hier benutzen wir für Wiederholen den Wert "Y", um diese Transaktionen auch in den kommenden Jahren auszuführen.

Prognose der Erträge und des Wareneinkaufs
Die Prognose der Erträge ist für jede Tätigkeit spezifisch. In diesem Fall wird die Prognose der Erträge und Anschaffungen Monat für Monat mit einem bestimmten Betrag angegeben.
Ab März wird für die jährliche Wiederholung "Y" benutzen, damit diese Transaktionen auch in den Folgejahren wiederholt werden.

Anschaffungen und Verkäufe im folgenden Jahr
Die Monate Januar und Februar wurden im ersten Betriebsjahr als nicht signifikant für die folgenden Jahre angesehen, so dass sie keine Wiederholung hatten.
Für die ersten zwei Monate des zweiten Jahres müssen wir den Umsatz festlegen. Wir stellen auch die jährliche Wiederholung "Y" ein, so dass wir die Erträge im folgenden Jahr wiederholen können.

Budgetplanungen mit Mengen und Preisen
Die Spalten Anzahl, Einheit und Preis/Einheit in der Budget-Tabelle ermöglichen es Ihnen, Budgetberechnungen schneller und präziser durchzuführen.
Der Wert in der Spalte Betrag wird vom Programm automatisch berechnet, indem die Menge mit dem Preis/Einheit multipliziert wird (vorausgesetzt, die Spalte Formel ist leer).
Die Spalten Anzahl und Preis/Einheit werden in der Ansicht Formel als sichtbar eingerichtet.
Vorteile bei der Verwendung der Spalten Anzahl und Preis
Mit den Spalten Anzahl und Preis können Sie Budgetplanungen auf der Grundlage von Mengen und Preisen erstellen. Zum Beispiel:
- In der Spalte Einheit können Sie angeben, worauf sich der Preis bezieht.
- In der Spalte Anzahl erfassen Sie die Menge der täglich servierten Teller.
- In der Spalte Preis geben Sie den geschätzten Ertrag pro Teller an.
Das Programm berechnet den Wert in der Spalte Betrag automatisch anhand der eingegebenen Daten.
Mit diesem Konzept ergeben sich mehrere Vorteile:
- Alle Elemente der Planung können präzise und detailliert dargestellt werden.
- Sie erhalten einen klaren Überblick über die Mengen und Preise, die zur Erstellung der Planung verwendet wurden.
- Die Planung lässt sich einfach anpassen – Sie ändern nur das gewünschte Element.
- Sie können sofort erkennen, wie sich der Gewinn bei einer Änderung der verkauften Mengen oder Preise verändert (Break-even-Analyse).
Formeln in der Budget-Tabelle
Das Einfügen von Formeln in Javascript in der Tabelle Budget von Banana Buchhaltung Plus eröffnet zahlreiche Möglichkeiten.
Die Eingabe von Formeln ist ausschliesslich mit Banana Buchhaltung Plus Advanced-Plan möglich.
Sehen Sie alle Vorteile des Advanced-Plan.
Spalte Formel
Die Spalte Formel ermöglicht die Eingabe von Berechnungsformeln. Die prognostizierten Beträge können somit auf der Grundlage anderer Werte aus derselben Planung berechnet werden (siehe Beispiele für Formeln).
- Geben Sie den Warenwert aufgrund eines Prozentsatzes des Umsatzes ein.
- Erhöhen Sie das Umsatzbudget aufgrund eines prozentualen Wachstums.
- Berechnen Sie am Ende des Jahres die Abschreibungen auf der Grundlage des Wertes der getätigten Investitionen.
- Berechnen Sie vierteljährlich die Zinsen für das Bankkonto aufgrund der tatsächlichen Nutzung (Tage/365).
- Berechnen Sie monatlich die Gewinnsteuer aufgrund des tatsächlich erzielten Gewinns.
Wenn Sie in der Spalte Formel einen Wert eingeben, wird die Spalte Betrag vom Programm auf der Grundlage der Formel berechnet.
Wie in der Dokumentation der Tabelle Budget erläutert, können Sie auch Javascript-Formeln verwenden:
In der Spalte Formelanfang
In der Spalte Beschreibung, für sich wiederholende Zeilen.
Datei mit Beispielen
Für Beispiele zu den Formeln bitte folgende Erklärungen lesen:
- Vorlage mit Buchungen - Verwendung der Spalten Anzahl und Formel.
- Vorlage mit Buchungen - Buchhaltung mit Fremdwährungen unter Verwendung der Spalte Formel für die Basiswährung.
- Beispiele für die Verwendung von Formeln in der Finanzprognose.

Berechnungsformeln in Javascript
- Die Formel muss in der Sprache Javascript ausgedrückt werden (nicht zu verwechseln mit der Sprache Java).
- Wenn es eine Formel (oder einen Text) gibt, wird der Wert der Spalte Betrag entsprechend dem Ergebnis der Formel eingerichtet.
- Sie können alle Funktionen der Javascript-Sprache benutzen und ausserdem die API- Schnittstelle von Banana.
Dezimaltrennzeichen
Als Dezimaltrennzeichen verwendet Javascript nur den Punkt ".".
Wenn Sie ein anderes Trennzeichen verwenden, das für Zahlen im lokalen Format verwendet wird, ist es wahrscheinlich, dass die Zahl abgeschnitten wird.
Betrag = Ergebnis der letzten Instruktionen
In Javascript wird das Strichpunkt ";" zur Trennung von Ausdrücken verwendet.
Wenn die Javascript-Formel mehrere durch ";" getrennte Ausdrücke enthält, ist der Wert in der Spalte Betrag das Ergebnis des zuletzt ausgeführten Ausdrucks.
- 10*3 //wird zurückgegeben 30
- Wenn mehrere Operationen nacheinander ausgeführt werden, getrennt durch einen Strichpunkt ";", wird der letzte Vorgang fortgesetzt.
10*3;7; /-Wird am 7. wieder aufgenommen; - Wenn es einen Return gibt, wird der Wert nach dem Return wieder aufgenommen.
return 10; // die 10 wird wieder aufgenommen
Variablen
Javascript-Variablen sind die stärksten Elemente der Programmierung, da sie es Ihnen ermöglichen, mit einem Namen auf den Speicher des Computers zuzugreifen, Werte zu speichern und abzurufen.
Variablen existieren nicht in Excel-Formeln, sondern sind ähnlich wie die Namen von Zellen, mit dem Unterschied, dass der Name frei vergeben werden kann.

Die Variable wird durch Angabe eines Namens und des Gleichheitszeichens (=) erstellt.
Variablen können direkt in Zeilen definiert und verwendet werden. Wenn Sie den Variablennamen in die Formel schreiben, wird der gespeicherte Wert übernommen.
Hier wird die Variable Price erstellt und mit dem Wert 10 versehen.
var price = 10;
oder einfach
price = 10;
Hier erstellen wir eine Variable Total, die den Wert Price multipliziert mit 5 erhält.
total = price * 5;
Der Wert der Variablen kann neu zugewiesen werden.
price = 20;
Objekte
Javascript-Objekte sind Variablen, die es Ihnen ermöglichen, mehrere Werte zu speichern, die jeweils durch eine Eigenschaft angegeben werden.
Im Folgenden wird das Objekt Prices durch die Angabe der geschweiften Klammern {} erstellt. Für den Zugriff und das Speichern von Werten werden stattdessen eckige Klammern verwendet, oder der Name der Eigenschaft wird nach dem Namen des Objekts angegeben.
prices = {}
prices['car'] = 10;
prices.car = 10;
prices['computer'] = 20;
prices.computer = 20;
Array
Arrays in Javascript sind Variablen, die mehrere Werte enthalten, die nacheinander zugänglich sind.
Arrays werden mit eckigen Klammern erstellt, und auch der Zugriff darauf ist möglich. Das erste Element des Arrays hat den Index 0.
costs = [1,2,3]; costs[0]=3; result = prices['car'] - costs[0];
Wenn der Haushaltseintrag eine Wiederholung hat, wird die Variable jedes Mal neu zugewiesen.
Wenn Sie stattdessen die Gesamtsumme berechnen möchten.
Wiederholung und Variablen
Weitere Informationen über die Berechnungsreihenfolge finden Sie unter Planungslogik.
- Alle Zeilen (auch die für Wiederholungen erstellten) werden nach Datum sortiert. Wenn es Zeilen mit demselben Datum gibt, ist die Reihenfolge diejenige, in der sie in die Tabelle eingefügt wurden.
- Nach dem Sortieren werden die Zeilen (einschliesslich der Formeln) neu berechnet.
- In den Formeln haben Sie daher nur Zugriff auf Budgetdaten bis zu diesem Datum.
- Eine Variable muss in einer Zeile definiert werden, in der das Datum vor der Zeile steht, in der sie verwendet wird.
- Wenn der Haushaltseintrag eine Wiederholung hat, wird die Variable jedes Mal neu zugewiesen.
sum = 10; - Wenn Sie stattdessen die Gesamtsumme berechnen möchten.
- Erstellen Sie in einer ersten Zeile die Variable mit dem Wert Null.
sum = 0; - In der Zeile, die sich in der Summe wiederholt, ist auch der vorherige Wert enthalten.
sum = sum + 10;
oder verwenden Sie das "+="
sum += 10
- Erstellen Sie in einer ersten Zeile die Variable mit dem Wert Null.
Automatische Variablen
- budgetCurrent
Es handelt sich um ein Objekt, das die Tabelle mit den Budgetlinien nach dem Anlegen der Wiederholungen enthält.
Sie werden verwendet, um die Werte in Verbindung mit der JReapeatNumber wieder aufzunehmen. - DEBUG ist eine Variable, die "true" oder falsch sein kann.
Wenn sie "true" ist, werden alle Ergebnisse der Formeln in den Meldungen angezeigt. - row
Es ist ein Javascript-Objekt, das sich auf die aktuelle Zeile bezieht.
Die Werte der Zellen können mit der Funktion value ("columnNameXml") übernommen werden.
row.value ("date") gibt das Datum der Buchung zurück.- row.value ("JRepeatNumber") Gibt den fortschreitenden Wert der Wiederholung zurück.
Die erste Wiederholung ist 0.
- row.value ("JRepeatNumber") Gibt den fortschreitenden Wert der Wiederholung zurück.
Funktionen Budget
Zusätzlich zu den API Budget, definiert in der API der Klasse Buchhaltung, gibt es spezifische Funktionen.
budgetGetPeriod(tDate, period)
Wenn Wiederholungen angezeigt werden, ist es ratsam, sich auf einen Berechnungszeitraum zu beziehen und nicht auf ein genaues Datum.
- Parametro tDate.
Das Datum, auf das sich die Berechnung des Zeitraums bezieht. In der Regel das Datum der Buchung. - Parameter period.
Eine Abkürzung- Um den aktuellen Zeitraum anzugeben:
- "MC" aktueller Monat
- "QC" laufendes Quartal
- "YC" aktuelles Jahr
- Um den vorherigen Zeitraum anzugeben:
- "MP" Vormonat
- "QP" vorheriges Quartal
- "YP" Vorjahr
- Ab Version 9.1 können Sie auch folgendes verwenden:
- "DC" aktueller Tag
- "DP" am Vortag
- "WC" aktuelle Woche
- "WP" Vorwoche
- "BC" aktuell zweimonatlich (2 Monate)
- "BP" vorgerig zweimonatlich
- "SC" laufendes Semester
- "SP" vorheriges Semester
- Um den aktuellen Zeitraum anzugeben:
- Rückgabewert.
Ein Objekt, das aus zwei Daten besteht.- startDate
- endDate
// example
t = BudgetGetPeriod ('2015-01-01', 'MP') ritorna
t.startDate // 2014-12-01
t.endDate // 2014-12-31Spezifische Budgetfunktionen
Die folgenden sind ähnlich wie bei Banana.document, können aber ohne Angabe des Objekts Banana.document verwendet werden.
Zu berücksichtigen:
- Anstelle des startDate Parameters kann eine der in der budgetGetPeriode erläuterten Abkürzungen "MC", "MP" verwendet werden.
- Wenn als Datum ein Periodenkürzel angegeben ist, wird das Datum der aktuellen Buchung verwendet.
- Es ist sinnvoll, das Enddatum nur dann zu verwenden, wenn es vor dem Zeilendatum liegt.
Wenn sie gleich oder höher ist, hat sie keine Wirkung, weil die Werte nach der aktuellen Zeile noch nicht verfügbar sind, da sie nicht bearbeitet worden sind. - Wenn das Datum der Buchungszeile der 15. April ist:
- budgetBalance("1000","MP") gibt den Saldo von 1000 am Ende des Monats März zurück.
- budgetBalance("1000","MC") gibt den Saldo zum aktuellen Zeitpunkt zurück, er ist identisch mit budgetBalance("1000").
- budgetTotal("1000","QP") gibt die Gesamtsumme der Bewegungen für das vorherige Quartal zurück.
- budgetTotal("1000","QC") gibt die Gesamtsumme der Bewegungen für das vorherige Quartal bis zum aktuellen Datum zurück.
budgetBalance(account, startDate, endDate, extraParam)
Der Saldo bis zur aktuellen Zeile.
budgetBalance('1000', 'MP'); //gibt den Saldo von 1000 am Ende des Vormonats zurück.- Wenn budgetBalance einen negativen Betrag zurückgibt, erzeugt das Programm einen Fehler, da in der Spalte Betrag der Budgettabelle keine negativen Werte eingegeben werden können.
- Wenn der Saldo des Kontos im Voraus nicht bekannt ist, kann es hilfreich sein, zwei Buchungen mit den Funktionen debit() und credit() einzugeben.
- Nur eine der beiden Buchungen wird den korrekten Saldo aufweisen, während die andere je nach Soll- oder Habensaldo den Betrag 0 haben wird.
- Die beiden Buchungen müssen selbstverständlich die Soll- und Habenkonten gegeneinander austauschen: zum Beispiel in der ersten Buchung Soll 2210 und Haben 1000; in der zweiten Soll 1000 und Haben 2210.
debit(budgetBalance('1000')); //gibt den Saldo des Kontos 1000 am Buchungstag zurück, 0 wenn negativ
credit(budgetBalance('1000')); //gibt den Saldo des Kontos 1000 am Buchungstag zurück, 0 wenn positivbudgetOpening(account, startDate, endDate, extraParam)
Der Saldo zu Beginn der Periode.
budgetTotal(account, startDate, endDate, extraParam)
Die Differenz zwischen den Bewegungen Soll und Haben der Periode.
budgetTotal('1000', 'MC'); //gibt die gesamte Bewegung des 1000-Kontos für den aktuellen Monat zurück.budgetInterest( account, interest, startDate, endDate, extraParam)
Berechnet die Zinsen auf einem Konto für den angegebenen Zeitraum (maximal das Tagesdatum).
Wenn man die Zinsen auf einem Konto am Ende der Periode berechnet, muss die Zeile, wo die Formel angegeben wird, immer die letzte für dieses Datum sein.
- Parameter 'account':
È il numero di conto sui cui movimenti verranno calcolati gli interessi. - Parameter 'interest':
Gibt den Zinssatz in Prozent an.- positiv (2.5, 4, 10) berechnet die Zinsen der Bewegung Soll des Kontos.
- negativ (-2.5, -4, -10) berechnet die Zinsen der Bewegung Soll des Kontos.
credit( Betrag)
- Wenn der Parameter Betrag negativ ist, gibt er den Betrag als positiven Wert zurück.
credit(-100) // gibt zurück 100 - Wenn der Parameter Betrag positiv ist, gibt er 0 (Null) zurück
credit(100) // gibt zurück 0
Diese Funktion ist in Verbindung mit den anderen budgetBalance-Funktionen nützlich, um nur die Salden zu bearbeiten, die Sie benötigen.
Wenn Sie den Prozentsatz auf die Verkäufe berechnen möchten, ist die Verwendung dieser Funktion einfacher.
credit(budgetTotal('1000')) // Geben Sie den Wert nur ein, wenn er negativ ist.
debit(Betrag)
- Wenn der Parameter Betrag positiv ist, gibt er den Betrag zurück.
debit(100) // gibt zurück 100 - Wenn der Parameter negativ ist, gib er 0 (Null) zurück
debit(-100) //gibt zurück 0
Nützlich, wenn man Berechnungen erstellen muss, indem man nur den Betrag Soll benutzt und vermeidet, den Betrag Haben zu benutzen.
include (beinhaltet)
- include "file:test.js"
Führt den Inhalt der angegebenen Datei aus. Der Name bezieht sich auf die Datei, an der Sie gerade arbeiten. - include "documents:test.js"
Führt den Inhalt des Text-Dokumentes aus, das sich in der Tabelle documents.befindet.
Muss eine Datei vom Typ "text/javascript sein.
Funktionen für die Buchhaltung mit Fremdwährungen:
Sie können auch für die Buchhaltung ohne Fremdwährungen verwendet werden, in diesem Fall ist das Konto immer in Basiswährung.
budgetBalanceCurrency(account, startDate, endDate, extraParam)
Der Saldo in der Währung des Kontos, bis zur aktuellen Zeile.
budgetExchangeDifference (account, [date, exchangeRate])
Diese Formel ruft die Funktion Banana.document.budgetExchangeDifference auf.
budgetOpeningCurrency(account, startDate, endDate, extraParam)
Der Saldo in der Währung des Kontos zu Beginn der Periode.
budgetTotalCurrency(account, startDate, endDate, extraParam)
Ab der Version 9.01 sind auch die Funktionen budgetCreditCurrency, budgetDebitCurrency enthalten.
Vom Benutzer definierte Funktionen
Der Benutzer kann Funktionen mit der Javascript-Sprache definieren und in den Formeln aufrufen.
Es können Funktionen definiert werden:
- Direkt in der Formel
- In einem Anhang vom Codetyp Javascript, angegeben in einem Dokument, das als id-Zeile den Namen "_budget.js" trägt.
- Innerhalb eines Textes in der Tabelle Dokumente und eingebunden mit dem include-Befehl
Wichtig:
In Benutzerfunktionen können derzeit keine Funktionen verwendet werden, die auf aktuelle Buchhaltungsdaten zugreifen (currentBalance, ...).
function Steuerberechnen(Gewinn)
{
var Steuersatz = 10;
if (Gewinn > 50000)
Steuersatz = 10;
else if (Gewinn > 100000)
Steuersatz =20;
zurückgeben Gewinn * Steuersatz / 100;
}
Beispiele von Formeln in der Finanzprognose
Die Möglichkeit, Formeln einzufügen, gibt es in Banana Buchhaltung Plus nur im Advanced-Plan. Aktualisieren Sie sich jetzt!
Beispiele für Formeln zur Automatisierung von Finanzprognosen finden Sie unten.
Bitte beachten Sie die spezifische Dokumentation:
- Formeln in Javascript in der Tabelle Budget
- Vorlage mit Buchungen mit der Spalte Menge und der Spalte Formel

Parameter
Wenn Sie einen Plan erstellen, kann es sinnvoll sein, Variablen zu definieren, die Sie später verwenden werden.
Sie müssen einen Parameterabschnitt mit dem Buchungsdatum 1. Januar oder einem anderen Datum anlegen, das dem ersten Tag der Planung entspricht. Die Parametervariablen werden dann in den folgenden Zeilen verwendet.
// 30% costOfGoodsSold = 0.3 // 5% interestRateDebit = 0.05 // 2% interestRateCredit = 0.02 // 10 % latePaymentPercentage = 0.1
Auf diese Weise sehen Sie auf einen Blick alle einstellbaren Parameter. Wenn ein Parameter geändert wird, wird die Prognose neu errechnet.
Wiederholungen oder Werte pro Monat
Mit der Spalte Wiederholung können Sie das ganze Jahr über mit einer einzigen Buchungszeile planen.
Wenn das Geschäft saisonale Schwankungen hat, ist es am besten, Prognosen nach Monaten einzugeben. Für jeden Monat erstellen Sie eine Zeile mit der Höhe des Umsatzes für den Monat.
Wenn Sie Prognosen automatisch über mehrere Jahre machen wollen, ist es sinnvoll, in der Zeile die Wiederholung "Y" einzufügen, damit die Zeile des Jahres auch für das nächste dient.
Preis und Menge des Verkaufs
Bei der Erstellung eines Verkaufsplans ist es einfacher, Werte über die Spalte Menge und Preis einzugeben. Zum Beispiel kann ein Restaurant die Anzahl der servierten Gedecke pro Tag, Woche oder Monat eingeben und das Programm berechnet automatisch den Betrag. Wenn Sie die Anzahl der Gedecke oder den Preis variieren, können Sie sofort die Auswirkungen auf den Cashflow und das Betriebsergebnis ersehen.
Verwendung von Formeln mit Variablen für Wachstum
Wenn Sie Formeln verwenden, denken Sie daran, dass sie in der Sprache Javascript gezeichnet sind:
- Die Variable muss definiert werden, bevor man sie verwendet. Die Zeile, in der sie definiert wird, muss also ein niedrigeres Datum haben als die Zeile, in der sie verwendet wird.
- Tausendertrennzeichen können in Nummern nicht verwendet werden.
- Das Dezimaltrennzeichen ist immer der Punkt "."
- Namen sind unterschiedlich für Gross-/Kleinschreibung
Sie können einer Variablen einen Wert zuweisen (den Namen können Sie frei wählen) und den Namen der Variablen in den folgenden Zeilen einfügen, um den Wert zu übernehmen.
Wenn Sie den der Variablen zugewiesenen Wert ändern, werden automatisch alle Zeilen geändert, in denen die Variable verwendet wird.
Zu Beginn können Sie z. B. den erwarteten Umsatzwert festlegen und in den folgenden Monaten den Betrag mit einer Formel erhöhen.
- Legen Sie eine Variable mit dem Namen "S" (Umsatz) an, indem Sie den folgenden Text in der Spalte Formel eingeben
Umsatz=1000
In den Betrag wird der Wert 1000.00 eingetragen - In den folgenden Zeilen verwenden Sie die Variable, indem Sie einfach den Namen der Variable in die Formel eingeben:
Sales
In den Betrag wird der Wert 1000.00 eingetragen - Sie können 10 % auf den Betrag addieren (Multiplikation mit 1,1)
Sales*1.1
Im Betrag wird der Wert 1100.00 eingetragen - Sie können den Wert von S erhöhen
Sales=Sales+200
Im Betrag wird der Wert 1200.00 eingetragen - Wenn Sie die Variable in der nächsten Zeile verwenden, gibt es einen neuen Wert
Sales
Im Betrag wird der Wert 1200.00 eingefügt
Sie können auch eine Variable definieren, um den Prozentsatz des Wachstums festzulegen.
- Percentage=1.1
- Amount=200
- In den Formeln können Sie anstelle der Zahl den Namen der Variablen verwenden:
- Sales*Percentage
- Sales=Sales+Amount.
Variablen und Wiederholungen
Nehmen wir an, wir erwarten, dass der Umsatz jeden Monat um 5 % steigt.
- Fügen Sie zwei Zeilen ein, in denen der Wert der Variablen zugewiesen werden soll, ohne ein Konto mit dem Datum des Jahresbeginns anzugeben
Sales=1000
Increment=5. - Erstellen Sie dann eine Zeile mit der Wiederholung, in der Sie die Konten und die Formel einfügen
Sales=Sales*(1+Increment/100).
Bei jeder Wiederholung der Zeile wird der Wert der Variablen S um 5 % erhöht und damit auch der Betrag der Buchung.
Durch einfaches Ändern des Wachstumsprozentsatzes wird die Prognose neu errechnet.
In einer Zeile können Sie auch mehrere Javascript-Anweisungen einfügen, indem Sie diese mit dem Strichpunkt ";" voneinander trennen
Sales=1000; P=5.
Anwendung von Budgetformeln
Es gibt Funktionen, mit denen Sie Kontensalden und -bewegungen für die Planung bis auf die Zeile, die berechnet wird, abrufen können.
Sie können eine Formel eingeben, die über die Funktion budgetTotal den Wert des Kontos Umsatz SALES aus dem Vormonat abruft.
credit( budgetTotal("SALES", "MP") )
Die Funktion budgetTotal nimmt die Kontonummer und die Periode als Argument. Sie können anstelle der Periode eine Verkürzung verwenden.
- MP steht für Vormonat
- QP steht für vorheriges Quartal
Die Erträge sind im Haben, daher ist der von der Funktion zurückgegebene Wert negativ und wird in der doppelten Buchführung nicht als Betrag akzeptiert.
Dann wird die Funktion credit() verwendet, die den negativen Wert in einen positiven umwandelt.
Variablen für den monatlichen Umsatz
Der Umsatz kann jeden Monat anders sein. In diesem Fall müssen Sie für jeden Monat separate Buchungen mit dem Namen der Variablen verwenden.
sales_01 = 1000 cost_01 = sales_01 * costOfGoodsSold sales_01 = 1100
Aufgeschobene Zahlungen
Wenn Sie einen sehr präzisen Liquiditätsplan erstellen wollen, müssen Sie Verkäufe, die sofort bezahlt werden, von denen trennen, die aufgeschoben werden.
Eine Vorgehensweise wäre, alle Verkäufe so zu verbuchen, als ob sie in bar bezahlt würden, und dem Betrag den Wert der monatlichen Variablen zuzuweisen.
sales_01 = 1000
Dann wird eine Buchung eingegeben, die die zurückgestellten Verkäufe umbucht, wobei der Betrag mit der Formel berechnet wird.
sales_01 * latePaymentPercentage
Im Folgemonat wird dann die Zahlung mit der gleichen Formel verbucht.
Verkaufskosten
Es gibt Kosten, die sich auf den Umsatz ( Kosten der Ware) oder auf andere Kosten ( Löhne, Sozialleistungen) beziehen können.
Kostenberechnung mit Variablen
Wenn der Umsatz mit Variablen definiert wird, können auch die Umsatzkosten als Prozentsatz des Umsatzes dargestellt werden.
- Sie können die Variable S für Umsatz und die Variable C für den Prozentsatz der Kosten definieren.
Sales=1000
Cost=60 - Mit dieser Formel berechnen:
Sales*Cost/100.
Der gleiche Vorgang kann auch zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge verwendet werden.
Diese Formel kann eventuell in eine sich wiederholende Zeile eingefügt werden.
Umsatzkostenberechnung mit Budgetfunktionen
Wenn die Kosten im Verhältnis zum Umsatz stehen, können Sie auch die Budgetformel verwenden.
credit( budgetTotal("SALES", "MC") )*60/100
Das Kürzel der Periode "MC" steht für den aktuellen Monat.
Diese Formel gibt den Wert des aktuellen Monatsumsatzes zurück, wandelt ihn in einen positiven Wert um und multipliziert ihn mit 60 und dividiert ihn durch 100.
Das Datum muss natürlich nach demjenigen für die Buchung der Verkäufe liegen.
Sie kann in einer Wiederholungszeile durch Eingabe des Monatsenddatums verwendet werden. Automatisch werden dann die Kosten des Verkaufs auf Basis des Umsatzes berechnet, der verbucht wird.
Die Formel kann mit Variablen kombiniert werden.
- Legen Sie zu Beginn des Jahres den Prozentsatz der Kosten fest
Cost=60 - In der Formel verwenden wir daher die Variable C
credit( budgetTotal("SALES", "MC") )*Cost/100.
Wenn Sie den Beitragsprozentsatz oder einen Verkauf ändern, wird der Plan automatisch aktualisiert.
Berechnung der Verkaufsprovisionen am Ende des Jahres
Am Ende des Jahres kann mit dieser Formel eine Provision von 5 % auf den gesamten Nettoumsatz berechnet werden:
credit( budgetTotal("SALES", "YC") )*5/100
Die Funktion bugetTotal liefert die Bewegung des Verkaufskontos für den Zeitraum "YC", aktuelles Jahr.
Mit der Funktion credit() wird der Betrag ins Positive gesetzt und dann mit 5 multipliziert und durch 100 geteilt.
Wenn Prognosen für mehrere Jahre gemacht werden sollen, denken Sie daran, die Wiederholung "Y" in die Zeile einzufügen, damit die gleiche Formel für das folgende Jahr verwendet wird.
Wie bereits erwähnt, können Sie, anstatt die 5 direkt in die Formel einzugeben, diese mit einer Variablen zuweisen.
- Commission=5
- credit( budgetTotal("SALES", "YC") )*Commission/100
Wenn sich der Prozentsatz von einem Jahr zum nächsten ändert, geben Sie einfach mit einem Datum des Folgejahres eine Buchung ein, mit der die Provisionsvariable neu eingerichtet wird.
Inflation mit Variablen
Wenn Sie Mehrjahresprognosen wünschen, können Sie auch die Inflation berücksichtigen.
- Weisen Sie zu Beginn der Planung der Basis für Preise und Inflation eine Variable zu (2 %)).
Base=1;Inflation=2. - Wenn Sie die Variable Umsatz verwenden, multiplizieren Sie diese mit der Inflation
Sales=Sales*Base. - Zu Beginn des nächsten Jahres, bei jährlicher Wiederholung, erhöhen Sie die Preisgrundlage
Base=Base+Base*Inflation/100.
Berechnung von Abschreibungen
Dank den Formeln können Sie die Berechnung der Abschreibung automatisieren.
Wenn Sie den Wert der Investitionen in der Planung ändern, wird die Abschreibung automatisch neu berechnet. Achten Sie darauf, dass das Datum der Zeile der Amortisationsberechnung höher ist als das Datum der Investitionen. Das Standarddatum ist der 31. Dezember.
Berechnung der Abschreibung auf den buchhalterischen Wert
Um die Abschreibung auf dem Konto EQUIPMENT zu berechnen, geben Sie am Ende des Jahres eine Zeile ein, in der die Konten Soll und Haben so eingestellt sind, dass die Abschreibung erfasst wird, und verwenden Sie die folgende Formel:
budgetBalance("EQUIPMENT")*20/100
Die Funktion budgetBalance zeigt den Saldo zu diesem Zeitpunkt an und berechnet dann die 20%-ige Abschreibung.
Verwenden Sie die Debitfunktion, falls das Aktiva-Konto in Haben gehen könnte.
debit(budgetBalance("EQUIPMENT"))*20/100.
Berechnung der Abschreibung auf den Ausgangswert
Für die Berechnung über den Anfangswert von Investitionen ist es notwendig, Variablen zu verwenden, um sich den Wert der Anfangsinvestitionen zu merken.
Equipment=10000
Wenn die Abschreibung auf 5 Jahre verteilt wird, geben Sie die Formel in der Zeile für die Abschreibung am Jahresende ein.
Equipment=10000/5
Geben Sie in der Zeile die jährliche Wiederholung "Y" und zusätzlich das Datum Ende ein, das dem Datum der letzten Abschreibungsrate entspricht, um zu vermeiden, dass die Abschreibung unbegrenzt weiter läuft.
Für jede Investition legen Sie eine Variable und eine eigene Abschreibungszeile an. In den Variablennamen können Sie auch Zahlen einfügen.
Equipment1=10000
Equipment2=5000.
Zinsberechnung
Die Funktion budgetInterest( account, interest, startDate, endDate) ermöglicht die automatische Berechnung von Zinsen basierend auf der tatsächlichen Nutzung eines Kontos.
Die Parameter sind wie folgt:
- Konto:
Dessen Bewegungen werden zur Berechnung von Zinsen verwendet, im Falle eines Bankkontos oder eines Kredits - Zinsen:
Der Zinssatz in Prozent.
Wenn der Wert positiv ist, werden Sollzinsen berechnet.
Wenn der Wert negativ ist, werden Habenzinsen berechnet - Startdatum, kann auch eine Abkürzung sein:
Enddatum, kann auch eine Abkürzung sein. - Der ausgegebene Wert ist der Zins, der für die 365/365 Tage berechnet wurde
Passive Zinsen auf dem Bankkonto
Um den 5% passiven Zinsaufwand zu berechnen, geben Sie eine Zeile mit dem Enddatum des Quartals und der Wiederholung "3ME" ein, die die Formel enthält
budgetInterest( "Bank", -5, "QC").
Der Zinssatz ist negativ, da die Periode "QC" das aktuelle Quartal bedeutet. Die Konten "Soll" und "Haben" sollten die üblichen Konten für die Erfassung von passiven Zinsen sein. Wenn die Zinsen den Kontostand vermindern, werden sie auch in der Buchung verwendet. Ein anderes Konto kann verwendet werden, wenn es von einem anderen Konto bezahlt wird.
Es ist wichtig, die Wiederholung "3ME" zu verwenden, damit das verwendete Datum immer das letzte im Quartal ist.
Um die Zinsen für den Monat zu berechnen, verwenden Sie die Abkürzung" MC"
budgetInterest( "Bank", -5, "MC").
Aktive Zinsen auf Bankkonto
Bei aktiven Zinsen von 2 % verwenden Sie stattdessen die positiven Zinsen.
budgetInterest( "Bank", 2, "QC")
Zinsen auf Konto für Darlehen mit fester Laufzeit
Bei Darlehen mit fester Laufzeit werden die Zinsen zum angegebenen Datum berechnet und erfasst.
- Legen Sie für jedes Darlehen ein anderes Konto an:
Verwenden Sie die Funktion budgetInterest und geben Sie das genaue Start- und Enddatum an.
Wenn das Datum als Text angegeben wird, müssen Sie die Schreibweise "yyyy-mm-dd" verwenden, also "2022-12-31" - Variablen verwenden:
Wie bei der Abschreibung angegeben, können Sie den Darlehensbetrag einer Variablen zuordnen. Die Zinsberechnung erfolgt mit einer JavaScript-Berechnungsformel- Variable Kredit definieren
Loan=1000. - 5 % Zinsberechnung, für 120 Tage
Loan*5/100*120/365.
- Variable Kredit definieren
Berechnung der Gewinnsteuer
Der Gewinn ist die Gesamtbewegung der Gruppe Gewinn für die Periode.
Um eine 10%-ige Steuer auf den Gewinn zu berechnen, verwenden Sie die Formel
credit(budgetTotal("Sum.in=Result","MC"))*10/100
- Die Funktion budgetTotal im Parameter Gruppe "Sum.in=Result", zeigt an, dass sie statt der Bewegung eines Kontos die der Gruppe berechnet
- Der Zeitraum wird als MC, der aktuelle Monat, angegeben.
- Die Funktion budgetTotal gibt einen positiven Wert zurück, wenn es einen Verlust gibt, und einen negativen Wert, wenn es einen Gewinn gibt.
- Die Funktion credit berücksichtigt nur negative Werte, so dass bei einem Verlust die Steuer gleich Null ist.
Verschobene Zahlungen oder Zahlungen mit unterschiedlichen Fälligkeiten
Bei aufgeschobenen Zahlungen oder Zahlungen mit unterschiedlichen Fälligkeiten gibt es zwei Möglichkeiten, wie Sie vorgehen können:
- Verwenden Sie Variablen, um den Zahlungsbetrag zuzuordnen.
Verwenden Sie die betreffende Variable, wenn Sie die Buchung der Zahlung vornehmen. - Legen Sie Kunden- oder Lieferantenkonten für unterschiedliche Fälligkeiten von Forderungen an.
Andere Fallbeispiele
Bitte teilen Sie uns Ihre weiteren Wünsche mit, damit wir weitere Beispiele hinzufügen können.
Planung getrennt von der Buchhaltung
Vorbereitung der Datei
Wenn die Tabelle Budget in der Buchhaltungsdatei nicht sichtbar ist, zeigen Sie sie über das Menü Werkzeuge → Tabelle Budget hinzufügen an.
Die Tabelle Buchungen bleibt vodefiniert, wenn Sie sie nicht wollen, benutzen Sie Befehl Daten → Tabelleneinstellungen und geben die Tabelle Buchungen als nicht sichtbar an.
Das Verfahren ist das gleiche, egal ob Sie nur eine Buchhaltung, eine Planung oder beides verwalten:
- Erstellen Sie eine Buchhaltungsdatei.
- Legen Sie die Dateieigenschaften fest.
- Richten Sie den Kontenplan ein.
- Eröffnungssalden eingeben (falls vorhanden).
-
Geben Sie die Prognosewerte in die Tabelle Budget ein.
Normalerweise führen Sie die Buchhaltung und die Planung in derselben Datei von Banana Buchhaltung aus. Wenn Sie die Planung getrennt von der Buchhaltung verwalten möchten, fügen Sie die Buchungen nur in die Tabelle Budget ein. Die Tabelle Buchungen, in der die Bewegungen erfasst werden, bleibt in diesem Fall leer.
Eine Datei, die nur die Planung enthält:
- Für eine Start-Up
- Ausarbeitung von Finanzplänen für ein neues, noch nicht in Betrieb genommenes Unternehmen.
- Wenn Sie anfangs noch keine genauen Vorstellungen haben, kann es sinnvoll sein, eine Vorlage mit wenigen Konten und ohne Mehrwertsteuer zu verwenden.
- Wenn Sie auch eine Buchhaltung führen wollen, ist es sinnvoll, mit einem unserer bereits eingerichteten Kontenpläne zu beginnen.
- Für ein bestehendes Unternehmen, das die Buchhaltung mit einem anderen Programm führt
- Der Kontenplan wird nach dem Vorbild des Kontenplans für die Buchhaltung erstellt.
- Für den Vergleich mit den endgültigen Daten gibt es drei Möglichkeiten:
- Budgetzahlen exportieren und in das Buchhaltungsprogramm importieren.
- Wenn Sie die in der Datei von Banana Buchhaltung erstellte Prognose mit den echten Daten Ihrer eigenen Buchhaltung vergleichen wollen, exportieren Sie die Daten und importieren Sie sie in die Prognosedatei (Tabelle Budget von Banana Buchhaltung).
- Erstellen Sie Excel-Tabellen und übertragen Sie die Daten aus der Banana Buchhaltungsprognose und die Buchhaltungsdaten, die Sie in Ihrem eigenen Programm finden.
Weitere Informationen zu den Buchungen der Prognosen finden Sie unter den folgenden Links::
Planungszeitraum
Es ist nicht erforderlich, den Planungszeitraum zu definieren. Es ist möglich, für ein Jahr zu planen und trotzdem Prognosen für die folgenden Jahre zu erhalten.
Jährliche Planung
In der Regel wird der Zeitplan für den in den Dateieigenschaften definierten Buchhaltungszeitraum erstellt, der im Allgemeinen dem Kalenderjahr entspricht.
- Der Eröffnungssaldo zu Beginn der Periode wird in der Spalte Eröffnung der Tabelle Konten eingetragen.
- In der Tabelle Budget geben Sie die Plandaten für das laufende Jahr ein.
Wenn Sie bei der Anforderung von Berichten keinen anderen Zeitraum als den in den Dateieigenschaften angegebenen angeben, verwendet das Programm den Buchhaltungszeitraum.
Wenn Sie für das nächste Jahr planen wollen, legen Sie eine Datei für das neue Jahr an. Das Programm überträgt die Budgetbuchungen, die dann geändert werden können (siehe Übergang zum neuen Jahr).
Mehrjährige Planung
Mit Banana Buchhaltung ist es möglich, über mehrere Jahre zu planen. Der Planungszeitraum ist frei und wird zum Zeitpunkt der Beantragung des Berichts festgelegt.
Bei der Mehrjahresplanung wird der Planungszeitraum in der Regel für das erste Jahr festgelegt und in den Folgejahren verlängert.
Technisch gesehen ist dies dasselbe, als wenn Sie für ein Jahr planen, es aber auf die folgenden Jahre ausdehnen würden:
- In den Dateieigenschaften geben Sie als Start- und Enddatum das Datum des ersten Jahres an (das in der Regel das Kalenderjahr ist).
- Die Eröffnungssalden werden in den Kontenplan eingetragen.
- In der Tabelle Budget erfassen Sie die Bewegungen der Planung:
- Transaktionen, die sich nur auf das erste Jahr beziehen, werden ohne Wiederholung angezeigt.
- Für alle anderen Operationen, die voraussichtlich in den Folgejahren wiederholt werden, wird der Wiederholungscode angegeben.
- Transaktionen, die nur einmal im Jahr vorkommen, sind mit der jährlichen Wiederholung "Y" gekennzeichnet. Zum Beispiel bei der Berechnung der Abschreibung, die am Ende des Jahres vorgenommen wird.
- Transaktionen, die sich auf die folgenden Jahre beziehen, werden mit dem jeweiligen Datum angegeben, an dem sie stattfinden.
- Bei sich wiederholenden Transaktionen, die auf ein einziges Jahr oder einen bestimmten Zeitraum begrenzt sind (Leasinggeschäfte mit fester Laufzeit), wird das Periodenenddatum angegeben. Nach diesem Datum wird keine weitere Wiederholung mehr vorgenommen
- Mit Hilfe von Formeln lässt sich die Anzahl der Wiederholungslinien automatisch anpassen:
- Die Berechnung der Abschreibung kann auf der Grundlage des Saldos des Anlagekontos erfolgen.
- Die Berechnung der Zinsen kann direkt bei der Bewegung des Bankkontos erfolgen.
- Es kann eine Progression der Verkäufe angegeben werden.
- Die Einkäufe können als Prozentsatz der Kosten definiert werden.
- Um die Planung (Bericht Formatierte Bilanz oder mit Formatierte Bilanz mit Gruppen, Kontoauszug) zu erhalten, wird das Anfangs- und Enddatum des gewünschten Prognosezeitraums angegeben.
Übergang auf das neue Jahr
Die Funktion von Banana Buchhaltung für Neues Jahr erstellen berücksichtigt auch die Buchungen der Planung.
- Auf jeder Zeile besteht die Möglichkeit, anzugeben, ob sie vorgetragen werden soll oder nicht und ob das ursprüngliche Datum beibehalten oder mit demjenigen des neuen Jahres ersetzt werden soll.
- Die Erstellung des Budgets für das neue Jahr ist sehr einfach, denn Sie müssen nur die Posten der Ausgaben und Einnahmen anpassen, die sich voraussichtlich ändern werden.
Ausdrucke und Berichte der Finanzplanung
Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf die Daten der Finanzprognose zuzugreifen. Unter den folgenden Links finden Sie alle erforderlichen Informationen:
- Prognostizierte Bilanz
- Prognostizierte Erfolgsrechnung
- Liquiditätsplanung
- Umsatzplanung
- Kundenplanung
- Lieferantenplanung
- Investitionsplanung
- Finanzierungsplan
- Projektplanung
- Fachplanung
Tabelle Budget - Spalte Totalsummen
Die Spalte Totalsummen enthält den geschätzten Gesamtbetrag für den Buchhaltungszeitraum, der in den Dateieigenschaften durch das Anfangs- und Enddatum der Buchhaltung angegeben ist.
Mehr unter Spalten der Tabelle Budget und Datum und Wiederholung.

Entwicklungsdiagramm - Fenster Diagramme
Wenn Sie den Cursor in einer beliebigen Tabelle im Fenster der Diagramme auf die Zelle des Kontos oder der Gruppe setzen, können Sie sofort die Entwicklung des Saldo sehen.

Spalte Budget in der Tabelle Konten und Kategorien
Die Tabelle Konten und Kategorien zeigt die aktualisierten Werte des Budgets für den in den Dateieigenschaften angegebenen Buchhaltungszeitraum entsprechend dem Start- und Enddatum der Buchhaltung.
- Spalte Budget
Gibt das Gesamtbudget des Kontos für den Buchhaltungszeitraum an.
Der angegebene Wert umfasst den Anfangssaldo und die prognostizierten Bewegungen für den Zeitraum. - Spalte Diff.Budget
Zeigt die Differenz zwischen der Spalte Budget und dem Saldo an.

Kontoauszug mit prognostizierten Buchungen
Mit dem Befehl Kontoauszug oder in der Tabelle Budget, indem Sie auf die Schaltfläche neben dem Konto klicken, erhalten Sie ein Detail mit allen voraussichtlichen Bewegungen.
- Im Dialogfenster Kontoauszug können Sie die Bewegungen der folgenden Elemente anzeigen:
- Konto, Kostenstelle, Gruppe oder Segment
- Aktuelle und oder Budgetdaten
- In der Sektion Periode können Sie den Rechenzeitraum angeben. Wenn Sie zum Buchhaltungsdatum noch ein Enddatum wählen, erstellt das Programm automatisch eine Prognose der angegebenen Daten.
- Wenn Sie den Kontoauszug der Tabelle Budget öffnen, wird der Auszug der Transaktionen des Budgets angezeigt.

Formatierte Bilanz mit Gruppen
Alle Ausdrucke, die Sie für die Buchhaltung zur Verfügung haben, können Finanzprognosen enthalten.
- Sie müssen lediglich die Spalten Budget und Diff.Budget sichtbar machen.
- Geben Sie in der Sektion Periode den gewünschten Prognosezeitraum an.
Sie können auch einen Zeitraum von mehreren Jahren angeben, und das Programm wird die Prognose sofort berechnen und anzeigen. - In der Sektion Unterteilung können Sie angeben, ob die Daten nach Monat, Quartal, Jahr oder durch Auswahl eines Segments angezeigt werden sollen.
Sehen Sie sich das Video-Tutorial an, das Ihnen zeigt, wie Sie eine formatierte Bilanz nach Gruppen erstellen und ausdrucken.

Alle in der Buchhaltung verfügbaren Anpassungen sind auch in der Planung anwendbar:
- Wählen Sie die gewünschte Ebene der Gruppierung.
Präsentation mit Details zum Konto oder nur mit Gruppen. - Auswahl der Sektionen, die einbezogen werden sollen.
Sie können nur die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Kostenstellen drucken. - Wahl des Buchhaltungszeitraums.
Wenn Sie einen Buchhaltungszeitraum wählen, der über das Datum des Buchhaltungsabschlusses hinausgeht, erstellt das Programm automatisch die Prognosen bis zu dem angegebenen Datum. - Unterteilung nach Zeiträumen (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich.
Es werden Spalten für jede Frequenz erstellt und eine für die Totalsummen für den gesamten gewählten Zeitraum.
Durch die Kombination von Kalkulationszeitraum und Frequenz können Ad-hoc-Berichte erstellt werden:- Die Eingabe des Zeitraums von 1 Jahr ohne Unterteilung ergibt die Prognose für das Jahr.
- Wenn Sie den Zeitraum von 1 Jahr mit vierteljährlicher Unterteilung angeben, erhalten Sie einen Ausdruck mit den Spalten für jedes Quartal.
- Wenn wir den Zeitraum von 6 Monaten mit monatlicher Unterteilung angeben, haben wir einen detaillierten Überblick über die Entwicklung Monat für Monat.
- Wenn wir den Zeitraum von 5 Jahren mit jährlicher Unterteilung angeben, haben wir die Spalten mit der Entwicklung für 5 Jahre.
- Vergleich der aktuellen Werte mit dem Budget.
- Hinzufügen weiterer Spalten.
- Ändern des Druckmodus.
- Speichern der individuellen Anpassung des Drucks.
Die Einstellungen für den Ausdruck können als Anpassung gespeichert und später wieder verwendet werden.
Es können so viele Anpassungen wie gewünscht erstellt werden.
Prognostizierte Erfolgsrechnung
Die geplante Gewinn- und Verlustrechnung stellt Einnahmen, Ausgaben und Jahresergebnis zu einem zukünftigen Zeitpunkt dar. Es ist ein wichtiges Werkzeug für die Unternehmensführung, weil es erlaubt zu verstehen, wie sich die Situation aus wirtschaftlicher und finanzieller Sicht entwickeln wird.
Mit Banana Buchhaltung ist es möglich, dank der Methode der doppelten Buchführung, komplette voraussichtliche Erfolgsrechnungen zu haben, die auf verschiedene Arten organisiert werden können. Das Programm berechnet die Prognosen auch über mehrere Jahre.
Dies gibt einen sehr genauen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung.
Die Struktur der geplanten Gewinn- und Verlustrechnung entspricht derjenigen der Buchhaltung. Zum Zeitpunkt des Ausdrucks können Sie angeben, welche Werte angezeigt werden sollen, nur die des Schlusssaldos, nur die der Prognose oder beide.
Die Prognosewerte werden unter Berücksichtigung der Eröffnungssalden und der prognostizierten Bewegungen berechnet, die in der Planung angegeben sind. Wenn Sie eine Prognosebewegung ändern, wird die Prognose sofort aktualisiert. Sie können Simulationen durchführen, einen Verkauf verschieben, Kosten ändern und sehen, wie sich die Gewinn- und Verlustrechnung im Laufe der Zeit verändert.
Die Prognosewerte der Gewinn- und Verlustrechnung können auf verschiedene Arten angezeigt werden.
Einsatz von Quantitäten und Formeln
Die Spalten Menge und Preis der Tabelle Budget ermöglichen es Ihnen, realistischere Prognosen zu erstellen, wobei die gleiche Methodik wie bei Tabellenkalkulationen verwendet wird. Die Simulationen sind dadurch schneller. Es genügt, den Preis zu ändern, und Sie haben automatisch die neuen Prognosen der Gewinn- und Verlustrechnung und auch die der Bilanz und der Liquidität.
Mit den Formeln können Sie die Kostenberechnungen automatisieren, so dass sich z. B. bei einer Änderung des Umsatzes auch die Einkaufskosten prozentual ändern. Auf diese Weise erhalten Sie genaue Prognosen für die Gewinn- und Verlustrechnung, die automatisch aktualisiert werden. Die Formeln sind besonders nützlich, wenn Prognosen über mehrere Jahre erstellt werden.
Detaillierte Prognosen
Die Prognose der Gewinn- und Verlustrechnung, die auf der Methode der doppelten Buchführung basiert, ermöglicht prognostizierte Berichte über Aufwand und Ertrag, wobei die gleichen Konten und Gruppen wie in der Buchhaltung verwendet werden. Die gleiche Struktur der Buchungsposten, aus denen sich die Gewinn- und Verlustrechnung zusammensetzt, wird für die Prognosen verwendet. Werte und Berichte sind automatisch verfügbar, um Tag für Tag im Detail zu sehen, wie sich die wirtschaftliche Situation entwickelt.
Die Struktur des Kontenplans, auf dem auch die Prognose basiert, ist anpassbar; sie kann sehr einfach sein mit den Hauptgruppen und den Konten, die zu ihnen gehören, oder komplexer, mit Untergruppen, für eine detailliertere Ansicht.
Der Aufbau der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein stufenweiser Aufbau, der es ermöglicht, das Zwischenergebnis und das Endergebnis des Geschäftsjahres, nach Abzug der Steuern, darzustellen.
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
- Ertrag
- Kosten der Ware
Bruttobetriebsergebnis ( Total von Umsatz und Kosten)
- Personalkosten
- Fixe Kosten
Betriebsergebnis (Summe aus Brutto Betriebsergebnis, Personalkosten und Allgemeine Kosten)
Finanzkosten
Ordentliches Ergebnis (Summe aus Betriebsergebnis und finanziellem Aufwand)
- Abschreibungen
Ergebnis vor Abzug der Steuern (Summe der ordentlichen Ergebnisse und Abschreibungen)
- Steuern und Gebühren
Netto Betriebsergebnis (Summe aus dem Ergebnis vor Abzug der Steuern und Gebühren)
Tabelle Konten/Kategorien
In der Tabelle Konten für die doppelte Buchführung und in der Tabelle Kategorien für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung finden Sie in der Spalte Budget die geschätzten Werte für alle Konten (oder Kategorien) und Gruppen der Erfolgsrechnung. Auf einen Blick haben Sie die prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung. Die Werte beziehen sich auf die Buchhaltungsperiode und die Abweichungen beziehen sich auf den aktuellen Saldo.
Wenn Sie mehr Details benötigen, können Sie Konten oder Gruppen hinzufügen.

Erfolgsrechnung mit Gruppen
Der Befehl Formatierte Bilanz nach Gruppen zeigt die prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung an und wählt den am besten geeigneten Darstellungsmodus.
- Geben Sie in den Optionen Sektionen an, dass Sie die Werte des Budgets anzeigen möchten.
Sie können die aktuellen Werte (buchhalterische), die die der Prognose zusammen oder einzeln anzeigen - Periode einrichten
Wenn Sie eine Periode angeben, die über die buchhalterische hinausgeht, erzeugt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre - Die gewünschte Periodenteilung angeben
- In der Option Zeilen können Sie Konten ausschliessen und nur Gruppen anzeigen lassen
- Wenn die von Ihnen vorgenommene Einstellung in Zukunft verwendet werden soll, empfiehlt es sich, eine Anpassung zu erstellen
Mit den verschiedenen Optionen können Sie die Ausdrucke individuell gestalten. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele.
Geschätzte jährliche Erfolgsrechnung
Dieser Ausdruck ist nur mit den Budgetwerten für das aktuelle Jahr eingerichtet worden.
Sie können sich die Abweichung auch als Betrag und in Prozent anzeigen lassen.

Jährliche Erfolgsrechnung aktuell und prognostiziert
Die endgültigen (aktuellen) Werte werden mit den Budgetwerten verglichen.

Vierteljährliche Prognose der Erfolgsrechnung
In Sektion Unterteilung zeigt das Programm durch Einstellen des Quartals die prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung für die verschiedenen Quartale an.
Sie können die Entwicklung des prognostizierten Bilanz während des Jahres sehen.

Vierteljährliche prognostizierte Erfolgsrechnung Budget und aktuell
Dieser Ausdruck ist so eingerichtet, dass das Budget und das laufende Ergebnis ausgedruckt werden. Sie haben dann die Prognose und die aktuelle Situation für die Quartale.

Erfolgsrechnung Dreijahresbudget
Wenn Sie Prognosebewegungen mit dem Wiederholungscode eingeben, ist das Programm in der Lage, Prognosen über den definierten Zeitraum hinaus aufzustellen. Um Prognosen über mehrere Jahre zu erhalten, tragen Sie die Bewegungen in der Tabelle Budget mit der Wiederholung (Y) ein.
Der Ausdruck ist so eingestellt, dass die Gewinn- und Verlustrechnung über drei Jahre prognostiziert wird.

Buchhaltungsbericht Erfolgsrechnung Budget
Mit dem Befehl Buchhalterischer Bericht können Sie Ausdrucke von Gewinn- und Verlustrechnungen mit den Werten in Spalten wie in der Tabelle Konten erhalten.
Die Optionen sind ähnlich wie bei der formatierten Bilanz nach Gruppen.

Liquiditätsplanung
Cash is King ist das Motto für die Bedeutung von Bargeld. Sie ist der wichtigste Motor für die Durchführung von Geschäftstätigkeiten, die Erfüllung von Verpflichtungen und die Erzielung von Profit. Um mit Zuversicht investieren zu können, ist es von grundlegender Bedeutung, die Fähigkeit, Cash zu produzieren, und die Entwicklung im Laufe der Zeit rational zu bewerten.
Die Finanzprognose von Banana Buchhaltung ist ein wichtiges Instrument der Unternehmensführung, das es ermöglicht zu verstehen, ob die finanziellen Mittel ausreichen, um den Verpflichtungen nachzukommen und eine Verschuldung so weit wie möglich zu reduzieren.
Die Liquiditätsprojektionen werden auf der Grundlage des Anfangssaldo und der in der Tabelle Budget eingegebenen Prognose berechnet. Wenn Sie eine Budgetbewegung ändern, werden die Prognosen sofort aktualisiert. Sie können verschiedene Szenarien simulieren, eine Zahlung verschieben, eine Investition hinzufügen, den Umsatz ändern und sehen, wie sich Ihre Liquidität entwickeln wird.
Die Liquiditätswerte können auf unterschiedliche Weise angezeigt werden.
Tabelle Konten
In der Tabelle Konten richten Sie die Konten und Gruppen der Kasse ein. In der Spalte Prognose werden die aktuellen Prognosesalden für den Buchhaltungszeitraum angezeigt. Sie wissen auf einen Blick, wie die Liquiditätslage am Ende des Jahres aussehen wird.

Entwicklungsdiagramm
Wenn Sie das Fenster Diagramme anzeigen und den Cursor auf ein Konto oder eine Gruppe setzen, erscheint das Diagramm, das die Entwicklung der Liquidität darstellt.
Die Legende zeigt den aktuellen, vorherigen und prognostizierten Wert an. Durch Anklicken der einzelnen Diagramme können Sie diese ausblenden oder sichtbar machen.
Auszug Gruppe prognostizierte Liquidität
Mit dem Befehl prognostizierter Kontoauszug prognostizieren werden alle prognostizierten Bewegungen des Kontoauszugs angezeigt. Tag für Tag können Sie sehen, welche Bewegungen sich auf die Liquidität auswirken werden.

Mit dem Befehl Kontoauszug können Sie festlegen, ob Sie aktuelle oder Budgettransaktionen sehen möchten.
- Wählen Sie Budgettransaktionen.
- Legen Sie die Periode fest.
Wird ein Zeitraum angegeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre. - Wenn eine Gruppe angegeben ist, werden die Bewegungen aller zu dieser Gruppe gehörenden Konten angezeigt.
- Wenn Sie sich in der Tabelle Budget befinden, können Sie auf den Kontoauszug des Budgets gelangen, indem Sie auf das Symbol neben dem Konto klicken.
Liquidität in der formatierten Bilanz nach Gruppen
In der formatierten Bilanz mit Gruppen können Sie wählen, ob die Daten in Spalten nach Perioden unterteilt werden sollen. Auf diese Weise können Sie die Entwicklung der Liquidität nach Tag, Woche, Monat, Quartal, Semester, Jahr usw. verfolgen.
- In den Optionen Sektionen geben Sie an, wie die Daten des Budgets angezeigt werden sollen.
- Wählen Sie die Gruppe Liquidität.
Sie können sich auch die Liquiditätskonten anzeigen lassen. - Legen Sie den Zeitraum fest.
Wird ein über den Buchhaltungszeitraum hinausgehender Zeitraum eingegeben, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre.Geben Sie die gewünschte Aufteilung des Zeitraums an. - Wenn die Druckeinstellung in Zukunft verwendet werden soll, empfiehlt es sich, eine Anpassung zu erstellen.

Bericht über die budgetierte Liquidität
Der Buchhaltungsbericht ähnelt der formatierten Bilanz mit Gruppen, mit dem Unterschied, dass die Daten in Spalten angezeigt werden, wie in der Tabelle Konten.
Sie können den Buchhaltungsbericht verwenden, um einen sofortigen Überblick über die Entwicklung der Liquiditätskonten zu erhalten.

Voraussichtlichen Entwicklung der Umsätze (Finanzplanung)
Der Umsatz ist die wichtigste Einnahme- und Liquiditätsquelle für ein Unternehmen. Im Gegensatz zu den Kosten, die leichter zu planen sind, ist der Umsatz schwieriger zu budgetieren. Es ist jedoch möglich, sich an den Umsätzen des Vorjahres für denselben Zeitraum zu orientieren und zu überlegen, ob wichtige Ereignisse geplant sind, die den Umsatz steigern könnten.
Mit Banana Buchhaltung können Sie auf einfache Weise verschiedene Szenarien für Umsatzentwicklungen über einen bestimmten Zeitraum hinweg simulieren. Ändern Sie dazu einfach die Werte für den geplanten Umsatz – das Programm aktualisiert automatisch die Ergebnisse und zeigt Ihnen detaillierte Auswertungen für das laufende oder kommende Geschäftsjahr.
Die Umsatzplanungen basiert auf den Werten, die in der Tabelle Budget eingegebenen wurden, und kann in verschiedenen Ansichten dargestellt werden.
Tabelle Konten
Die Tabelle Konten sind alle Konten und Umsatzgruppen aufgeführt. In der Spalte Budget werden die aktuellen Werte für den geplanten Umsatzverlauf während des Buchhaltungszeitraums angezeigt. So erhalten Sie auf einen Blick eine Übersicht darüber, wie sich der Umsatz im Verlauf des Jahres verändern soll.
Diagramm zur Umsatzentwicklung
Wenn Sie das Fenster Diagramme anzeigen und den Cursor auf ein Konto oder eine Verkaufsgruppe setzen, erscheint das Diagramm, das die Entwicklung des Umsatzes zeigt.
Die Legende zeigt den aktuellen, vorherigen und prognostizierten Wert an. Durch Anklicken der einzelnen Diagramme können Sie diese ausblenden oder sichtbar machen.
Kontoauszug prognostizierte Umsatzplanung
Mit dem Befehl prognostizierter Kontoauszug werden alle prognostizierten Bewegungen des Kontoauszugs angezeigt. Tag für Tag können Sie sehen, wie sich die Umsätze entwickeln und welche Bewegungen den grössten Einfluss haben.

Mit dem Befehl Kontoauszug können Sie festlegen, ob Sie aktuelle Bewegungen oder die des Budgets sehen möchten.
- Wählen Sie Bewegungen des Budgets.
- Aktivieren Sie das Konto oder die Gruppe der Verkäufe.
Es können auch alle Verkaufskonten aktiviert werden. - Die Periode einrichten.
- Wird ein über den Buchhaltungszeitraum hinausgehender Zeitraum angegeben, erstellt das Programm automatisch Projektionen über mehrere Jahre.
- Wenn eine Gruppe angegeben ist, werden die Bewegungen aller zu dieser Gruppe gehörenden Konten angezeigt.
- In der Tabelle Budget können Sie auf den Kontoauszug des Budgets zugreifen, indem Sie auf das Symbol neben dem Konto klicken.
Gewinn- und Verlustrechnung Vierteljährliche Umsatzprognose
Mit der Formatierten Bilanz nach Gruppen können Sie wählen, welche Spalten der Daten angezeigt werden sollen und welchen Zeitraum Sie betrachten möchten, um die Entwicklung des Umsatzes pro Tag, Woche, Monat, Quartal, Semester, Jahr usw. zu sehen.
- In den Optionen Sektionen können Sie angeben, ob die Budgetdaten angezeigt werden sollen.
- Wählen Sie die Verkaufsgruppe. Sie können sich auch Verkaufskonten anzeigen lassen.
- Legen Sie den Zeitraum fest.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Projektionen für mehrere Jahre. - Geben Sie die gewünschte Unterteilung des Zeitraums an.
- Wenn die vorgenommene Einstellung in Zukunft verwendet werden soll, ist es ratsam, eine Anpassung zu erstellen.

Buchhalterischer Bericht Umsatzplanung
Der Buchhaltungsbericht ähnelt der Formatierten Bilanz nach Gruppen, mit dem Unterschied, dass die Daten in Spalten angezeigt werden, wie in der Tabelle Konten.
Sie können den Buchhaltungsbericht verwenden, um einen sofortigen Überblick über die Entwicklung der Verkaufskonten zu erhalten.

Finanzplan für Kunden
Die Kundenplanung trägt zu einer umfassenderen Finanzübersicht bei. So können Sie zum Beispiel die Umsätze planen, indem Sie die Konten der wichtigsten Kunden angeben.
Die Methode der doppelten Buchführung ermöglicht auch die Einrichtung von Konten für einzelne Kunden. Je nach Bedarf kann die Verwaltung der Kunden über Bilanzkonten, Erlöskonten oder Kosten- und Profitstellen erfolgen.
Wenn Sie eine Planungsbuchung ändern, werden die Daten für jeden einzelnen Kunden automatisch aktualisiert.
Tabelle Konten
In der Tabelle Konten richten Sie die Kundenkonten ein. In der Spalte Budget werden die Prognosesalden für den Buchhaltungszeitraum automatisch aktualisiert. So sehen Sie auf einen Blick, wie sich das Ergebnis für jeden einzelnen Kunden entwickelt.

Grafik der Entwicklung
Wenn Sie das Fenster 'Diagramme' öffnen und den Cursor auf ein Konto oder eine Gruppe positionieren, sehen Sie die grafische Darstellung der Liquiditätsentwicklung.
Durch Anklicken der einzelnen Legendenpunkte (Laufend, Vorheriges und Budget) können Sie die jeweiligen Diagramme ein- oder ausblenden.
Kontoauszug Kunden mit Budgetwerten
Mit dem Befehl Kontoauszug mit Budgetwerten haben Sie die Möglichkeit, sämtliche Buchungen und Budgetbewegungen jedes Kunden im Detail einzusehen.

- Budgetbewegungen auswählen.
- Konto oder Gruppe angeben.
Geben Sie das Konto oder die Gruppe des Kunden an. - Zeitraum festlegen.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über die Abrechnungsperiode hinausgeht, erstellt das Programm automatisch eine Mehrjahresplanung. - Gruppe auswählen.
Wenn Sie eine Gruppe angeben, werden alle Bewegungen der Konten, die zu dieser Gruppe gehören, angezeigt. - Direkter Zugriff aus der Budget-Tabelle.
Wenn Sie sich in der Tabelle Budget befinden, können Sie durch Klicken auf das Symbol (Kontoauszug) neben dem Konto direkt auf den Kontoauszug zugreifen.
Kunden in der formatierten Bilanz nach Gruppen
Mit der formatierten Bilanz nach Gruppen können Sie festlegen, welche Datenspalten angezeigt werden und welcher Bezugszeitraum berücksichtigt wird, um die Entwicklung der Kunden nach Tag, Woche, Monat, Quartal, Halbjahr, Jahr usw. anzuzeigen.
- In der Sektion Kontenplan > Spalten können Sie angeben, ob die Budgetdaten einbezogen werden sollen.
- Wählen Sie die Gruppe 'Kunden'. Sie können sich auch die Konten jedes einzelnen Kunden anzeigen lassen.
- Zeitraum festlegen.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über die Abrechnungsperiode hinausgeht, erstellt das Programm automatisch eine Mehrjahresplanung. - Unterteilung nach Zeitraum festlegen.
Wählen Sie die gewünschte zeitliche Unterteilung, z.B. nach Monat, Quartal oder Jahr. - Wenn Sie diese Einstellungen später erneut verwenden möchten, speichern Sie sie als Anpassung.

Buchhalterischer Bericht Kunden
Der buchhalterische Bericht ähnelt der formatierten Bilanz nach Gruppen, unterscheidet sich jedoch dadurch, dass die Daten in Spalten angezeigt werden – ähnlich wie in der Tabelle Konten.
Verwenden Sie diese Funktion, wenn Sie sich einen schnellen Überblick über die Entwicklung der Kundenkonten verschaffen möchten.

Prognostizierte Bilanz
Die prognostizierte Bilanz stellt die Situation der Bilanz zu einem zukünftigen Zeitpunkt dar. Sie ist ein wichtiges Instrument zur Verfolgung der Unternehmensführung, da sie es ermöglicht, die Kapitalstruktur des Unternehmens sowie den Status der Aktiven, Passiven und des Eigenkapitals zu überprüfen.
Mit Banana Buchhaltung erhält man dank der Methode der doppelten Buchhaltung komplette prognostizierte Bilanzen, die auf verschiedene Art und Weise gestaltet werden können. Das Programm berechnet auch Prognosen über mehrere Jahre.
Dies gibt eine sehr genaue Vorstellung davon, wie die künftige Vermögenslage aussehen wird.
Die Gliederung der prognostizierten Bilanz entspricht derjenigen der Buchhaltung. Beim Drucken kann angegeben werden, welche Werte angezeigt werden sollen, die der endgültigen Bilanz, des Budgets oder beider.
Die Prognosewerte werden unter Berücksichtigung der in der Prognosetabelle aufgeführten Eröffnungssalden und prognostizierten Bewegungen berechnet. Wenn eine Prognosebewegung geändert wird, wird die Prognose sofort aktualisiert. Sie können simulieren, eine Zahlung verschieben, eine Investition hinzufügen, den Umsatz ändern und sehen, wie sich die Bilanz im Laufe der Zeit verändert.
Die Werte der prognostizierten Bilanz können auf unterschiedliche Weise angezeigt werden.
Struktur der Prognosen
Die Finanzprognose, die auf der Methode der doppelten Buchführung beruht, liefert Prognosen der Werte der Bilanz, wobei die gleichen Konten und Gruppen wie in der Buchhaltung verwendet werden. Die gleiche Struktur der Positionen, aus denen sich die Bilanz zusammensetzt, wird auch für die Prognosen verwendet. Werte und Berichte sind automatisch verfügbar, um Tag für Tag im Detail zu sehen, wie sich die Liquidität entwickelt, wie die Kundensituation aussieht und vieles mehr.
Die Prognose für die Buchhaltung von Banana enthält Daten zur Bewertung der finanziellen, vermögensrechtlichen und wirtschaftlichen Situation. Die Struktur ist anpassbar, sie kann sehr einfach sein mit den Hauptgruppen und den Konten, die zu ihnen gehören, oder komplexer, indem auch Untergruppen eingefügt werden, um eine detailliertere Ansicht zu erhalten.
| AKTIVEN | PASSIVEN |
|
Umlaufvermögen
Anlagevermögen
|
Fremdkapital
Eigenkapital
|
Tabelle Konten
Die Spalte Budget in der Tabelle Konten enthält die voraussichtlichen Werte für alle Konten und Budgetgruppen. Auf einen Blick haben Sie einen sofortigen Überblick über das Budget. Die Werte beziehen sich auf den Buchhaltungszeitraum und die Abweichungen werden automatisch anhand des aktuellen Saldo berechnet.
Wenn mehr Details erforderlich sind, werden neue Konten oder Gruppen hinzugefügt.

Formatierte Bilanz mit Gruppen
Mit dem Befehl Formatierte Bilanz mit Gruppen wird die prognostizierte Bilanz durch Auswahl des gewünschten Darstellungsmodus angezeigt.
- Geben Sie in den Optionen Sektionen an, dass die Budgetdaten angezeigt werden sollen.
Sie können die aktuellen (buchhalterischen) Werte, die Budgetwerte oder beides anzeigen. - Legen Sie den Zeitraum fest.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen für mehrere Jahre. - Mit der Untergliederung nach Perioden werden die Daten mit den ausgewählten Untergliederungen nach Perioden dargestellt.
- In der Option Zeilen können Sie Konten ausschliessen und nur Gruppen anzeigen lassen.
- Wenn Sie die gleiche Einstellung in Zukunft verwenden möchten, erstellen Sie eine Anpassung.
Dank der verschiedenen Optionen können Sie Ihre Ausdrucke individuell gestalten. Nachstehend einige Beispiele.
Formatierte Bilanz mit Gruppen Jahresbudget
Dieser Ausdruck ist so eingerichtet, dass er nur die Budgetwerte für das laufende Jahr enthält.
Prognostizierte Bilanz und Aktuelle
Die endgültigen (aktuellen) Werte werden mit den Budgetwerten verglichen.
Es kann auch die Veränderung des Vergleichs als Betrag und Prozentsatz angezeigt werden.

Vierteljährliche prognostizierte Bilanz
Um ein jährliche prognostizierte Bilanz mit einer vierteljährlichen Unterteilung zu erhalten, muss das Quartal in der Sektion Unterteilung → Periodische Unterteilung eingegeben werden. Das Programm zeigt die prognostizierte Bilanz des Jahres, aufgeteilt in 4 Quartale.
Vierteljährliche prognostizierte Bilanz und Aktuelle
Dieser Ausdruck enthält sowohl das Budget als auch die Jahresabschlussrechnung mit der Unterteilung des Quartals. Sie haben also die Prognose und die aktuelle Situation am Ende der Quartale.

Dreijährige prognostizierte Bilanz
Richten Sie in der Sektion Periode die Periode bezüglich drei Jahre ein und in der Sektion Unterteilung → Unterteilung nach Periode stellen Sie das Jahr ein. Es ist notwendig, dass in den Eigenschaften (Menü Datei) der Anfangs- und Endzeitraum auf 3 Jahre gesetzt wird (z.B. Anfang 01.01.2022 - Ende 31.12.2024).
Buchhalterischer Bericht Prognose
Über das Menü Bericht → Buchhalterischer Bericht können Sie Bilanzausdrucke erhalten, die wie in der Tabelle Konten angezeigt werden, jedoch mit den gewünschten Spaltenwerten.
Die Optionen sind ähnlich wie die für die Formatierte Bilanz nach Gruppen.

Finanzplan für Lieferanten
Die Lieferantenplanung trägt zu einer umfassenderen Finanzübersicht bei. So können Sie beispielsweise Anschaffungen planen, indem Sie die Konten der wichtigsten Lieferanten angeben. Auf diese Weise können Sie die Beziehung zu den verschiedenen Lieferanten analysieren und optimieren oder bei Bedarf Zahlungsaufschübe einplanen.
Die Finanzplanung mit doppelter Buchführung ermöglicht es ausserdem, Konten für einzelne Lieferanten einzurichten. Je nach Bedarf kann die Verwaltung der Lieferanten über Bilanzkonten, Kostenkonten oder Kosten- und Profitstellen erfolgen.
Wenn Sie eine Planungsbuchung ändern, werden die Daten für jeden einzelnen Lieferanten automatisch aktualisiert.
Tabelle Konten
In der Tabelle Konten richten Sie die Lieferantenkonten ein. In der Spalte Budget werden die Prognosesalden für den Buchhaltungszeitraum automatisch aktualisiert – basierend auf dem Anfangs- und Enddatum, das in den Dateieigenschaften festgelegt wurde. So sehen Sie auf einen Blick, wie sich die Ergebnisse für jeden einzelnen Lieferanten entwickeln.

Grafik der Entwicklung
Das Entwicklungsdiagramm zeigt die Veränderung der Lieferantenkonten im Zeitverlauf.
Durch Anklicken der einzelnen Legendenpunkte (Laufend, Vorheriges und Budget) können Sie die jeweiligen Diagramme ein- oder ausblenden.
Kontoauszug Lieferanten mit Budgetwerten
Mit dem Befehl Kontoauszug mit Budgetwerten erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über alle Budgetbewegungen pro Lieferant.

- Budgetbewegungen auswählen.
- Konto oder Gruppe angeben.
Geben Sie das Konto oder die Gruppe des Lieferanten an. - Zeitraum festlegen.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch eine Mehrjahresplanung. - Gruppe auswählen.
Wenn Sie eine Gruppe angeben, werden die Bewegungen aller Konten, die zu dieser Gruppe gehören, angezeigt. - Direkter Zugriff aus der Budget-Tabelle.
Wenn Sie sich in der Tabelle Budget befinden, können Sie auf den Kontoauszug mit Budgetwerten zugreifen, indem Sie auf das Symbol neben dem Konto klicken.
Lieferanten in der formatierten Bilanz nach Gruppen
Mit der formatierten Bilanz nach Gruppen können Sie festlegen, welche Datenspalten angezeigt werden und welcher Bezugszeitraum berücksichtigt wird, um die Entwicklung der Lieferanten nach Tag, Woche, Monat, Quartal, Halbjahr, Jahr usw. anzuzeigen.
- In der Sektion Kontenplan > Spalten können Sie angeben, ob die Budgetdaten einbezogen werden sollen.
- Wählen Sie die Gruppe 'Lieferanten'. Sie können sich auch die Konten der einzelnen Lieferanten anzeigen lassen.
- Zeitraum festlegen.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch eine Mehrjahresplanung. - Unterteilung nach Zeitraum festlegen.
Wählen Sie die gewünschte zeitliche Unterteilung, z.B. nach Monat, Quartal oder Jahr. - Wenn Sie diese Einstellungen später erneut verwenden möchten, speichern Sie sie als Anpassung.

Buchhalterischer Bericht Lieferanten
Der buchhalterische Bericht ähnelt der formatierten Bilanz nach Gruppen, unterscheidet sich jedoch dadurch, dass die Daten in Spalten angezeigt werden – ähnlich wie in der Tabelle Konten.
Verwenden Sie den buchhalterischen Bericht, um einen schnellen Überblick über die Entwicklung der Lieferantenkonten zu erhalten.

Investitionsplanung
Die Investitionsplanung stellt die Prognose der Entwicklung von Ausrüstungen, Vorräten, Mobilien oder Immobilien dar, die vom Unternehmen benötigt werden.
In Banana Buchhaltung ist dank der doppelten Buchführung die Entwicklung der Aktiva im Laufe der Zeit bekannt. Vollständige Prognosen können auf unterschiedliche Weise erstellt werden und sind auch über mehrere Jahre möglich.
Die Struktur der Konten ist die gleiche wie bei der Buchhaltung. Beim Ausdrucken kann angegeben werden, welche Werte angezeigt werden sollen, z. B. die Schlussbilanz, das Budget oder beides.
Wenn eine Budgetbewegung geändert wird, wird die Prognose sofort aktualisiert. Es ist möglich, Simulationen durchzuführen, eine Zahlung zu verschieben, eine Investition hinzuzufügen und die Entwicklung der Aktiva zu verfolgen.
Für die Investitionsplanung stehen dieselben Optionen zur Verfügung wie für den Liquiditätsplan und die prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnung.
Formeln verwenden
Mit den Formeln können Sie die Abschreibungs- und Zinsberechnungen automatisieren. Wenn eine Investition erhöht wird, wird auch die Gewinn- und Verlustrechnung unmittelbar aktualisiert. Die Formeln sind besonders nützlich, wenn Prognosen über mehrere Jahre erstellt werden.
Kontenplan
In der Tabelle Konten finden Sie in der Spalte Budget die prognostizierten Werte für alle Konten und Gruppen der Bilanz, d.h. alle Investitionen sind enthalten. Auf einen Blick haben Sie einen sofortigen Überblick über die Zahlen der Buchhaltungsperiode.

Wenn Sie mehr Details zu Investitionen benötigen, können Sie weitere Konten oder Gruppen hinzufügen.
Entwicklungsdiagramm
Wenn Sie das Fenster Diagramme anzeigen und den Cursor auf ein Konto oder eine Gruppe von Investitionen setzen, wird ein Diagramm angezeigt, das die Entwicklung der Investitionen darstellt.
Die Legende zeigt den aktuellen, vorherigen und prognostizierten Wert an. Durch Anklicken der einzelnen Diagramme können Sie diese ausblenden oder sichtbar machen.
Auszug Gruppe Investitionen Budget
Mit dem Befehl Kontoauszug Budget können Sie alle Bewegungen der prognostizierten Investitionen im Detail einsehen. Sie können die Entwicklung jedes einzelnen Kontos der Aktiva und auch der Abschreibungen täglich verfolgen.

Mit dem Befehl Kontoauszug können Sie festlegen, ob Sie aktuelle oder prognostizierte Bewegungen sehen möchten.
- Wählen Sie die Bewegungen Budget aus.
- Geben Sie das Konto oder die Anlagegruppe an.
- Richten Sie die Periode ein.
- Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre.
- Wenn eine Gruppe angegeben ist, werden die Bewegungen aller zu dieser Gruppe gehörenden Konten angezeigt.
- Wenn Sie sich in der Tabelle Budget befinden, können Sie auf den Kontoauszug Budget zugreifen, indem Sie auf das Symbol neben dem Konto klicken.
Investitionen in der formatierten Bilanz nach Gruppen
Mit der formatierten Bilanz nach Gruppen können Sie wählen, welche Spalten der Daten angezeigt werden sollen, und den Bezugszeitraum, um die Entwicklung der Kunden nach Tag, Woche, Monat, Quartal, Semester, Jahr usw. zu sehen.
- In den Optionen Sektionen können Sie angeben, ob die Budgetdaten angezeigt werden sollen.
- Wählen Sie die Gruppe Investitionen. Sie können sich auch die Konten der einzelnen Aktiva anzeigen lassen, die mit einer Investition verbunden sind.
- Die Periode einrichten.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre. - Geben Sie die gewünschte Unterteilung des Zeitraums an.
- Wenn die vorgenommene Einstellung in Zukunft verwendet werden soll, ist es ratsam, eine Anpassung zu erstellen.

Buchhaltungsbericht Budget Investitionen
Der Buchhaltungsbericht ähnelt der formatierten Bilanz nach Gruppen, mit dem Unterschied, dass die Daten in Spalten angezeigt werden, wie in der Tabelle Konten.
Sie können den Buchhaltungsbericht verwenden, um einen unmittelbaren Überblick über die Entwicklung der Anlagekonten zu erhalten.

Finanzierungsplan für das Unternehmen
Die Prognose der Unternehmensfinanzierung zeigt die Entwicklung der Konten in Bezug auf die Herkunft des Eigenkapitals und des Fremdkapitals.
Mit Banana Buchhaltung verfügen Sie dank der doppelten Buchhaltung über vollständige Prognosen, die Sie auf verschiedene Arten gestalten können. Das Programm berechnet auch Prognosen über mehrere Jahre.
Die Struktur der Konten ist die gleiche wie die der Buchhaltung. Beim Ausdrucken kann man angeben, welche Werte angezeigt werden sollen, ob nur der Schlusssaldo oder das Budget oder beides.
Wenn Sie eine Bewegung im Budget ändern, werden die Prognosen sofort aktualisiert. Sie können Simulationen vornehmen, eine Zahlung verschieben, eine neue Schuld hinzufügen und sehen, wie sich die Konten der Passiva entwickeln.
Für den Finanzierungsplan stehen die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung wie für den Liquiditätsplan und die prognostizierte Erfolgsrechnung.
Formeln verwenden
Wenn eine Investition erhöht wird, wird auch die Gewinn- und Verlustrechnung unmittelbar aktualisiert. Die Formeln sind besonders nützlich, um Berechnung von Abschreibungen und Zinsen zu automatisieren, wenn Prognosen über mehrere Jahre erstellt werden.
Kontenplan
In der Tabelle Konten finden Sie in der Spalte Budget die prognostizierten Werte für alle Konten und Gruppen der Bilanz, d.h. alle Finanzierungen sind enthalten. Auf einen Blick haben Sie einen sofortigen Überblick über die Zahlen der Buchhaltungsperiode.

Wenn Sie mehr Details zu Finanzierungen benötigen, können Sie weitere Konten oder Gruppen hinzufügen.
Entwicklungsdiagramm
Wenn Sie das Fenster Diagramme anzeigen und den Cursor auf ein Konto oder eine Gruppe von Finanzierungen setzen, wird ein Diagramm angezeigt, das die Entwicklung der Finanzierungen darstellt.
Die Legende zeigt den aktuellen, vorherigen und prognostizierten Wert an. Durch Anklicken der einzelnen Diagramme können Sie diese ausblenden oder sichtbar machen.
Auszug Gruppe Fremdkapital Budget
Mit dem Befehl Kontoauszug Budget können Sie Tag für Tag sehen, wie sich die einzelnen Konten der Passiva entwickeln, die Amortisation der Schulden, die zu zahlenden Zinsen und die Auswirkungen auf die Finanzierung verstehen.

Mit dem Befehl Kontoauszug können Sie festlegen, ob Sie aktuelle oder prognostizierte Bewegungen sehen möchten.
- Wählen Sie die Bewegungen Budget aus.
- Geben Sie das Konto oder die Finanzierungsgruppe an.
- Periode einrichten.
- Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre.
- Wenn eine Gruppe angegeben ist, werden die Bewegungen aller zu dieser Gruppe gehörenden Konten angezeigt.
- Wenn Sie sich in der Tabelle Budget befinden, können Sie auf den Kontoauszug Budget zugreifen, indem Sie auf das Symbol neben dem Konto klicken.
Formatierte Bilanz nach Gruppen
Mit der formatierten Bilanz nach Gruppen ist es möglich, Spalten mit den anzuzeigenden Daten und den Bezugszeitraum zu wählen, um die Entwicklung der Finanzierung nach Tag, Woche, Monat, Quartal, Semester, Jahr usw. zu sehen.

- In den Optionen Sektionen können Sie angeben, ob die Daten des Budgets angezeigt werden sollen
- Wählen Sie die Gruppe Finanzierung. Sie können sich auch die Konten der einzelnen Finanzierungen anzeigen lassen.
- Periode einrichten.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre. - Geben Sie die gewünschte Unterteilung nach Periode an.
- Wenn die vorgenommene Einstellung in Zukunft verwendet werden soll, ist es ratsam, eine Anpassung zu erstellen.
Buchhaltungsbericht Finanzierung Budget
Der Buchhaltungsbericht ähnelt der formatierten Bilanz nach Gruppen, mit dem Unterschied, dass die Daten in Spalten angezeigt werden, wie in der Tabelle Konten.
Sie können den Buchhaltungsbericht verwenden, um einen sofortigen Überblick über die Entwicklung der Konten für die Finanzierung zu erhalten.

Projektbudgetierung mit Kosten-und Profitstellen
Die Finanzplanung von Projekten ermöglicht es, die Einnahmen und Ausgaben eines Projekts zu kontrollieren. Sie dient dazu, die Investitionen und Erträge eines Projekts zu bewerten und seine Durchführung zu bewerten.
Die Prognose nach der Methode der doppelten Buchführung ermöglicht auch die Angabe von Kosten- und Profitstellen. Es genügt, Kostenstellen für die verschiedenen Projekte einzurichten, und parallel zu den Prognosen für das Budget und die Gewinn- und Verlustrechnung wird auch die Prognose für jedes einzelne Projekt erstellt.
- Sehen Sie sich das Video-Tutorial an: Kosten- und Profitstellen
Die Prognosen werden auf der Grundlage des Anfangssaldo und der in der Tabelle Budget enthaltenen Prognosen berechnet. Wenn Sie eine Budgetbewegung ändern, wird die Projektplanung sofort aktualisiert. Sie können Simulationen durchführen, eine Zahlung verschieben, eine Investition hinzufügen, den Umsatz ändern und sehen, wie sich das Projekt verändert.
Projektdaten können auf unterschiedliche Weise angezeigt werden.
Tabelle Konten
In der Tabelle Konten richten Sie die Konten der Kosten- und Profitstellen ein. Nach jeder Bewegung werden in der Spalte Budget die aktualisierten Prognosesalden für den betreffenden Buchhaltungszeitraum angezeigt. Auf einen Blick ist die Situation der Projekte sofort erkennbar.

Entwicklungsdiagramm
Wenn Sie das Fenster Diagramme anzeigen und den Cursor auf eine Kostenstelle oder eine Gruppe von Projekten setzen, erscheint das Diagramm, das die Entwicklung der Projekte zeigt.
Die Legende zeigt Aktuelles, Vorheriges und Budget. Durch Anklicken der einzelnen Diagramme können Sie diese ausblenden oder sichtbar machen.
Kontoauszug mit Daten zum Budget
Mit dem Befehl diagnostizierter Kontoauszug können Sie Tag für Tag sehen, wie jedes einzelne Projekt vorankommt.

Mit dem Befehl Kontoauszug können Sie angeben, ob Sie aktuelle oder Budget-Bewegungen sehen möchten.
- Wählen Sie Budgetbewegungen aus.
- Geben Sie die Kosten- und Profitstellen bzw. die Gruppe an.
- Richten Sie die Periode ein.
- Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre.
- Wenn eine Gruppe angegeben wird, werden die Bewegungen aller Konten angezeigt, die zu dieser Gruppe gehören
- Wenn Sie sich in der Tabelle Budget befinden, können Sie auf den prognostizierten Kontoauszug zugreifen, indem Sie auf das Symbol neben dem Konto klicken
Formatierte Bilanz nach Gruppen
Mit der formatierten Bilanz nach Gruppen können Sie die Spalten, die angezeigt werden sollen, und den Bezugszeitraum auswählen, um die Entwicklung der Projekte nach Tag, Woche, Monat, Quartal, Semester, Jahr usw. zu verfolgen.
- In den Optionen Sektionen können Sie angeben, ob die Budgetdaten angezeigt werden sollen.
- Wählen Sie die Gruppe Projekte. Sie können sich auch die Konten der einzelnen Projekte anzeigen lassen.
- Richten Sie die Periode ein
Wenn Sie eine Periode angeben, die über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre. - Geben Sie die gewünschte Unterteilung der Periode an.
- Wenn die von Ihnen vorgenommene Einstellung in Zukunft verwendet werden soll, ist es ratsam, eine Anpassung zu erstellen.

Buchhaltungsbericht Finanzierung Budget
Der Buchhaltungsbericht ähnelt der formatierten Bilanz nach Gruppen, mit dem Unterschied, dass die Daten in Spalten angezeigt werden, wie in der Tabelle Konten.
Sie können den Buchhaltungsbericht verwenden, um einen sofortigen Überblick über die Entwicklung der Konten für die Projekte zu erhalten.

Sektorielle Planung
Die Finanzplanung der Sektoren ermöglicht die Erstellung von Prognosen für die Bilanz und die Erfolgsrechnung für jeden Sektor oder Filiale der Firma. Mit Hilfe der Segmente ist es möglich, die verschiedenen Bereiche des Unternehmens zu bewerten und zu verstehen, welchen Beitrag sie zur Gesamtaktivität leisten.
Bei der Prognose nach der Methode der doppelten Buchführung können Sie auch die Segmente angeben, die in der Tabelle Konten am Ende des Kontenplans festgelegt sind und sowohl für die Buchhaltung als auch für die Prognose verwendet werden. Bei der Erfassung der Bewegungen der Prognose müssen gegebenenfalls die Konten der Segmente übernommen werden. Banana Buchhaltung führt die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung auch der Prognose durch, mit der Unterteilung nach den verschiedenen Sektoren.
Die Prognosen werden auf der Grundlage des Anfangssaldo und der in der Tabelle Budget eingegebenen Prognose berechnet. Wenn Sie eine Budgetbewegung ändern, werden die Prognosen des Projekts sofort aktualisiert. Sie können Simulationen durchführen, eine Zahlung verschieben, eine Investition hinzufügen, den Umsatz ändern und sehen, wie sich das Projekt verändert.
Die Daten von Sektoren oder Filialen mit Segmenten können auf verschiedene Weise angezeigt werden.
Tabelle Konten
In der Tabelle Konten müssen die Segmente eingerichtet werden. Wenn die Segmente für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung angegeben werden, ist der Saldo der Konten der Segmente immer gleich Null.

Prognostizierter Auszug Gruppe Sektoren
Mit dem Befehl prognostizierter Kontoauszug haben Sie die Möglichkeit, alle Bewegungen für jedes Segment im Detail zu sehen

Mit dem Befehl Kontoauszug können Sie festlegen, ob Sie aktuelle oder Budgettransaktionen sehen möchten.
- Wählen Sie Budget-Bewegungen aus.
- Geben Sie die Konten der Segmente bzw. die Gruppe an.
- Richten Sie die Periode ein.
- Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen über mehrere Jahre.
- Wenn Sie eine Gruppe angeben, werden die Bewegungen aller zu dieser Gruppe gehörenden Konten angezeigt.
- Wenn Sie sich in der Tabelle Budget befinden, können Sie auf den prognostizierten Kontoauszug zugreifen, indem Sie auf das Symbol neben dem Konto klicken.
Formatierte Bilanz nach Gruppen
Bei der formatierten Bilanz nach Gruppen können Sie wählen, ob die Werte in Spalten für jedes Segment unterteilt werden sollen. Auf diese Weise können Sie die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung für jeden Sektor erstellen.
- Geben Sie in der Sektion Spalten an, dass Sie die Budgetwerte anzeigen möchten.
- In der Sektion können Sie wählen, ob Sie nur die Bilanz oder nur die Gewinn- und Verlustrechnung sehen möchten.
- Die Periode einrichten.
Wenn Sie einen Zeitraum angeben, der über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht, erstellt das Programm automatisch Prognosen für mehrere Jahre. - Geben Sie die gewünschte Unterteilung nach Segmenten an.
- Wenn Sie diese Druckeinstellung weiterhin verwenden möchten, erstellen Sie eine Anpassung.

Buchhaltungsbericht Budget Segmente
Der Buchhaltungsbericht ähnelt der formatierten Bilanz nach Gruppen, mit dem Unterschied, dass er in Spalten angezeigt wird.
So können Sie sich sofort einen Überblick über die Entwicklung der Segmente verschaffen.

Übertrag ins neue Jahr in der Finanzplanung
Die Funktion Neues Jahr erstellen von Banana Buchhaltung übernimmt auch die Buchungen der Finanzplanung.
Auf Ebene jeder Zeile der Tabelle Budget kann in der Spalte Neues Jahr festgelegt werden:
- ob die Transaktion übernommen werden soll oder nicht,
- ob das Datum beibehalten oder durch dasjenige des neuen Jahres ersetzt werden soll.
Die Erstellung des Budgets für das neue Jahr wird dadurch vereinfacht, da nur die Ausgaben und Einnahmen angepasst oder ergänzt werden müssen, die sich voraussichtlich ändern.
Budget für das nächste Geschäftsjahr in der laufenden Buchhaltung
In Banana Buchhaltung Plus können Sie zusätzlich zur Spalte Budget (für das Budget des laufenden Geschäftsjahres) eine benutzerdefinierte Budgetspalte hinzufügen, um das Budget für das Folgejahr manuell zu erfassen. hinzufügen, um das Budget für das Folgejahr manuell zu erfassen. So können Sie das Budget des nächsten Geschäftsjahres planen, ohne das Budget des laufenden Jahres zu verändern.
Diese Funktion ist besonders nützlich, beispielsweise für Vereine oder Stockwerkeigentümergemeinschaften, deren Mitglieder bzw. Eigentümer am Jahresende sowohl die Jahresrechnung als auch das Budget für das folgende Geschäftsjahr genehmigen müssen.
Spalte 'Budget Folgejahr' hinzufügen
Die Spalte Budget Folgejahr muss in den Tabellen Konten und Kategorien hinzugefügt werden.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Öffnen Sie in Ihrer Buchhaltungsdatei die Tabelle Konten bzw. Kategorien.
- Wählen Sie im Menü Daten > Spalten einrichten > Hinzufügen.
- Geben Sie als Spaltentitel Budget Folgejahr ein (z.B. Budget Jahr xxxx).
- Wählen Sie als Datentyp die Option Betrag, damit Banana Buchhaltung die Gruppensummen automatisch berechnet.
- Bestätigen Sie mit OK.
Die neue Budgetspalte Budget Folgejahr wird nun in der Tabelle Konten bzw. Kategorien angezeigt.
Budgetwerte erfassen
Tragen Sie in der neuen Budgetspalte für jedes Aufwands- und Ertragskonto bzw. für jede Einnahmen- und Ausgabenkategorie die Budgetwerte für das nächste Geschäftsjahr ein.
- Erträge (Spalte Haben) → als negativer Betrag erfassen.
- Aufwände (Spalte Soll) → als positiver Betrag erfassen.

Bilanz mit dem Budget des Folgejahres drucken
Nachdem Sie alle Budgetwerte in die Spalte Budget Folgejahr eingetragen haben, können Sie eine Bilanz drucken, die sowohl diese Spalte als auch die Budgetspalte des laufenden Geschäftsjahres enthält.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Wählen Sie im Menü Berichte > Formatierte Bilanz nach Gruppen.
- Unter Kontenplan > Spalten > Spalten der Erfolgsrechnung aktivieren Sie:
- Laufende, um die tatsächlichen Werte (Ist-Werte) anzuzeigen.
- Budget > Differenz, um die Abweichung zwischen Budget und Ist-Werten des laufenden Geschäftsjahres anzuzeigen.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert und anschliessend auf Hinzufügen.
Im Dialogfenster, das sich öffnet, werden alle Spalten der Tabelle Konten angezeigt, die in den Bilanzbericht aufgenommen werden können.- Aktivieren Sie hier die hinzugefügte Spalte Budget Folgejahr.
- Bestätigen Sie mit OK.
- Unter Kontenplan > Spalten > Spalten der Erfolgsrechnung aktivieren Sie:
Die Bilanz enthält nun neben den aktuellen Daten auch das Budget für das nächste Geschäftsjahr.

Liquiditätsplan erstellen
Er ist nicht nur für Start-ups von grosser Bedeutung, die bei der Gründung eines Unternehmens ihre Investitionen anhand der verfügbaren finanziellen Mittel planen müssen, sondern auch für bereits etablierte Unternehmen, um ihr finanzielles Gleichgewicht langfristig zu sichern.
Bedeutung des Liquiditätsplans
Eine sorgfältige Analyse der Cashflows hilft sicherzustellen, dass jederzeit ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen, um finanzielle Verpflichtungen wie Gehälter, Lieferantenrechnungen, Steuern und andere Betriebsausgaben zu erfüllen.
Ein Liquiditätsplan bietet zahlreiche Vorteile:
- Strategische Planung: Er liefert wichtige Informationen für fundierte Entscheidungen und hilft, Investitions- und Wachstumschancen rechtzeitig zu nutzen.
- Betriebliche Kontinuität: Er stellt sicher, dass das Unternehmen jederzeit zahlungsfähig bleibt und seinen Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung fortführen kann.
- Vermeidung von Liquiditätsengpässen: Er hilft, finanzielle Engpässe frühzeitig zu erkennen und Zahlungsausfälle oder Insolvenzen zu vermeiden.
- Optimierung der Finanzierungskosten: Eine sorgfältige Planung reduziert Finanzierungskosten und verbessert die Nutzung der verfügbaren Mittel.
- Verbesserung der Geschäftsbeziehungen: Eine solide Liquiditätsplanung stärkt das Vertrauen von Investoren, Lieferanten, Mitarbeitenden und anderen Anspruchsgruppen.
Erstellung eines Liquiditätsplans
Für die Erstellung eines Liquiditätsplans werden verschiedene historische Daten und Unterlagen analysiert.
Zusammenstellung der Unterlagen
Zunächst sollten die wichtigsten Unterlagen zusammengestellt werden, um die Planung vorzubereiten:
- Bank-, Post- und Kreditkartenauszüge: zur Überprüfung der aktuellen Transaktionen und Kontostände.
- Forderungen und Verbindlichkeiten: zur Analyse der offenen Forderungen und Verbindlichkeiten des Unternehmens.
- Aktuelle Bilanz: zur Beurteilung der aktuellen finanziellen Lage.
- Jahresabschlüsse und Berichte früherer Jahre oder Perioden: zur Analyse historischer Daten, insbesondere der Umsätze, um die zukünftige Entwicklung besser einschätzen zu können.
Banana Buchhaltung Plus bietet integrierte Funktionen zur Erstellung eines Liquiditätsplans. Dabei wird derselbe Kontenplan (Kontenstruktur) wie in der Buchhaltung verwendet, und die Planung erfolgt direkt in derselben Buchhaltungsdatei – ohne separate Tabellenkalkulationen.
Für die Erstellung des Liquiditätsplans werden die geplanten Buchungen in der Tabelle Budget wie normale Buchungen erfasst. Dabei werden die Spalten Soll, Haben, Betrag sowie gegebenenfalls MWST/USt-Code, Kostenstellen und Segmente verwendet.
Schätzung von Einnahmen und Ausgaben
Bei der Planung von Aufwänden und Erträgen empfiehlt sich eine vorsichtige Vorgehensweise. Aufwände sollten nicht unterschätzt und Erträge nicht überschätzt werden. Berücksichtigen Sie zudem mögliche unvorhergesehene Ausgaben, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden.
Es ist auch sinnvoll zu prüfen, welche Kosten reduziert werden können und wo sich Einnahmen optimieren oder steigern lassen.
Zukünftige Ausgaben
Erfassen Sie die geplanten Aufwände auf Grundlage historischer Daten und berücksichtigen Sie mögliche ausserordentliche Ausgaben:
- Betriebsaufwände: Regelmässige Ausgaben wie Gehälter, Mieten, Nebenkosten und Produktionskosten.
- Verbindlichkeiten und Zahlungen: Geplante Zahlungen an Lieferanten sowie Rückzahlungen von Krediten.
- Weitere Ausgaben: Steuern, ausserordentliche Unterhaltskosten oder Investitionen.
Zukünftige Einnahmen
Erfassen Sie die geplanten Einnahmen:
- Umsätze: Erstellen Sie die Umsatzplanung auf Grundlage der Verkaufszahlen des Vorjahres sowie unter Berücksichtigung von Markttrends und Marketingstrategien. Falls keine verlässlichen Daten verfügbar sind, können auch historische Daten aus mehreren vergangenen Jahren als Grundlage dienen.
- Weitere Einnahmen: Berücksichtigen Sie zusätzliche Einnahmequellen wie Zinserträge oder Darlehen.
Nachfolgend finden Sie ein Beispiel der Tabelle Budget. Eine Beschreibung der einzelnen Spalten finden Sie auf der Seite Spalten der Tabelle Budget.

Liquiditätsplan aus der Bilanz
Mit dem Befehl Formatierte Bilanz nach Gruppen können Sie den Liquiditätsplan aufrufen.
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Aktivieren Sie im Bereich Kontenplan > Sektionen die Anzeige Budget für die Bilanz (Aktiven und Passiven).
Die aktuellen Buchhaltungswerte und die Budgetwerte können gemeinsam oder getrennt angezeigt werden. - Zeitraum festlegen: Wenn der gewählte Zeitraum über das aktuelle Geschäftsjahr hinausgeht, erstellt das Programm automatisch mehrjährige Planungen.
- Unterteilung festlegen: Wählen Sie die gewünschte Unterteilung nach Zeitraum.
- Optionen für Zeilen: Mit der Option Zeilen können Sie Konten ausblenden und nur die Gruppen anzeigen.
- Wenn Sie diese Einstellungen künftig wiederverwenden möchten, empfiehlt es sich, eine neue Anpassung zu erstellen.

Liquiditätsplan-Report aus der Tabelle Konten
Der Buchhaltungsbericht ähnelt der Formatierten Bilanz nach Gruppen. Der Unterschied besteht darin, dass die Daten spaltenweise dargestellt werden – wie in der Tabelle Konten.
Dieser Report eignet sich besonders, um die Entwicklung der Liquiditätskonten auf einen Blick zu verfolgen.

Banana Integrated Investment Accounting
Banana Integrated Investment Accounting combines professional double-entry accounting with investment management in a single, integrated solution. Manage shares, bonds, funds, and other financial instruments in multiple currencies, directly within your accounting file.
It brings advanced investment accounting features, typically found only in specialized software, within reach of businesses, accounting professionals, and private investors.
By integrating investment management directly into double-entry accounting, every investment transaction becomes part of your financial accounting. You can keep track of investments, book values, realized and unrealized gains or losses, and exchange rate differences, while maintaining an up-to-date Balance Sheet and Profit & Loss statement.
A Valuable Tool for Accounting Professionals
An increasing number of companies and individuals hold significant and increasingly complex investment portfolios. For accounting professionals, this creates new opportunities to provide specialized, value-added services.
Banana Investment Accounting makes it possible to manage financial accounting and investments within the same accounting system. By extending traditional accounting services to include investment accounting, professionals can better serve clients with complex financial assets and create opportunities for additional services, including financial reporting, investment monitoring, and advisory support.
Banana Investment Accounting can be particularly useful for:
- Companies holding and managing different types of investments
- Pension funds managing multi-asset investment portfolios
- Family offices managing multi-asset investment portfolios
- Independent accountants providing investment accounting services
- High-Net-Worth Individuals and Ultra-High-Net-Worth Individuals managing complex investment portfolios
- Non-profit organizations managing investments or endowment funds.
The Advantages of Double-Entry Accounting
Many people managing investments still rely on accounting software that does not integrate investment management. As a result, they often need separate spreadsheets to calculate book values, gains and losses, and other investment-related information. This can be time-consuming and makes reconciliation more difficult, especially when investments are held with multiple banks or custodians that provide reports using different formats and valuation methods.
With Banana Investment Accounting, investment transactions are integrated directly into a consistent double-entry accounting system. Investment data and financial accounting remain connected and can be reconciled and verified at any time.
Key advantages include:
- In the Items table, you can define your investments, including shares, bonds, funds, and other financial instruments, together with information such as the investment ID, currency, Asset Account, opening quantity, and prices.
- In the Transactions table you can record purchases, sales, dividends, interest, charges, and other investment transactions, together with the investment ID, amount in transaction currency, exchange rate, quantity, and unit price.
- When an investment is sold, the Investment Accounting extension can calculate the realized gain or loss and, where applicable, the exchange rate gain or loss, and create the related accounting transactions.
- At any time during the year, the extension can calculate unrealized gains and losses and create the adjustment transactions required to align book values with current market prices and exchange rates.
- The accounting data is immediately reflected in the Balance Sheet and Profit & Loss statement, providing an up-to-date view of your financial position.
- The detailed investment and accounting data remains available for reconciliation, customized reporting, performance analysis, and tax-related reporting.
- Your accounting data remains under your control: Banana Accounting runs locally on your computer, and you decide where your accounting files are stored.
Investment Accounting
Multi-currency investment accounting is one of the most complex areas in accounting.
It combines financial accounting, based on the double-entry method, with the need to track individual investments in a way that resembles inventory management, including quantities, purchase prices, book values, and market values.
- Introduction to Investment and Portfolio Accounting
Professional accountants working in finance are generally familiar with investment accounting and its specific requirements. For those who are less familiar with this specialized area, investment accounting can be challenging. Therefore, we have prepared a theoretical guide that explains the key concepts and challenges, including how to determine the book value of investments and how to calculate realized and unrealized gains and losses, including those arising from exchange rate differences. - How to start
A practical guide that explains the logic and workflow of Banana Investment Accounting. It covers the main steps:- Set up the accounting file and the information required for your investments.
- Record daily investment transactions in chronological order and follow the appropriate workflow to ensure that book values are calculated correctly.
- At the end of the year, update investment values to reflect current market prices and exchange rates and record the corresponding unrealized gains or losses.
- Banana Investment Accounting can also be used by finance and accounting professors to improve investment accounting education.
Table-based accounting
Banana Accounting uses a table-based interface similar to Excel, where accounting and investment data is entered and displayed in tables. This provides a clear overview of the information and makes it easy to search, select, and modify data.
If you are already familiar with investment accounting, this brief overview will help you understand how Banana Accounting works and whether it fits your needs. You will also find links to more detailed information.
A typical Investment Accounting template or file includes the following elements:
- File properties
- Company names, Currency and Accounting Period.
- Settings specific to Investment accounting.
- Accounts Table
- It contains the chart of accounts and defines how data is grouped for the Balance Sheet and Income Statement.
- This is where you enter the Opening amounts.
- Items Table
- It lists and identifies all investments, such as bonds, shares, and funds.
- The Asset Investment column links each security to its corresponding Balance Sheet account — a key element of the entire solution.
- Exchange Rate Table
It defines the currency codes and stores both opening and current exchange rates for accurate multi-currency management. - Transactions Table
- It records all investment transactions.
- This is where you enter the double-entry account, amounts, and exchange rate for financial accounting.
- This is where you enter the Item code, quantity, and price required for investment accounting.
- Double-Entry Accounting Reports
The software provides access to all standard accounting reports, such as the Balance Sheet, Income Statement, Account Cards, and more. - Investment Accounting Extensions
You need to install the Investment Accounting Extension, which provides specific functionalities for investment management, including profit and loss calculations, valuation reporting, and other analytical tools tailored to securities accounting.
Accounts Table
Within the Accounts table you define all the accounts including the ones necessary for the Investment accounting: Balance Sheet accounts for investments, Profit and Loss Accounts.
- The accounting chart is fully customizable based on your specific needs.
- In the Account table you also enter the opening amounts and you see the current balance.

Items Table with Investments
In the Items table, you enter the information for each investment.
Using the Asset Account, each investment is linked to the corresponding investment account specified in the Accounts table.
You also enter the opening quantity and price.

Transactions Table with Investment Details
The Transactions table is the core of the accounting system, where you enter double-entry accounting transactions.
- For investment transactions, you specify the investment ID, quantity, and price.
- You can easily manage all the information in one place, including purchases and sales of investments, realized and unrealized gains or losses on investments, realized and unrealized exchange rate gains or losses, commissions, expenses, and more.
- You can import transactions from bank statements and create rules that automatically complete them.

Balance Sheets & Income Statements
With a predefined, fully customizable chart of accounts and presentation, you can manage the accounting of any type of business, financial corporation, foundation, non-profit organization, or private fortune.
Instantly generate Balance Sheets, Income Statements, and all other double-entry accounting reports ready for auditing.

Investments and Portfolio Reporting
The software provides multiple investment and portfolio reports.

Getting Started
You can get started right away with the Banana Accounting Free plan and manage up to 70 transactions at no cost.
- Download Banana Accounting+ (version 10.2.8 or later).
- See how it works by using one of our templates.
- Adapt your current accounting in just a few steps.
- Use the Investment Accounting Extension (available with the Advanced plan of Banana Accounting Plus) to calculate gains or losses on the sale of investments and generate investment reports.
Pricing for Investment Accounting
Investment Accounting integrated into the accounting system is a highly sophisticated solution, resulting from years of development with the support of our users. It was recently made available to all our customers, allowing them to evaluate the solution and provide further suggestions for improvement.
For the time being, it is available with the Banana Accounting Plus Advanced plan. In the future, it may be offered under a specific subscription plan.
Documentation
Limitations
The current version has some limitations:
- Market prices are not automatically retrieved from financial data providers.
Current prices can be entered manually or imported using the Investment Accounting Extension. - The current account value of each item is available as a report, but it is not displayed in the Items table.
Dedicated Newsletter
Subscribe to our newsletter to stay updated on new features and tips for Investment Accounting in Banana. Interested? Just write to us at info@banana.ch and mention that you’d like to subscribe to the Investment Accounting newsletter.
Is there more you need?
The solution is already used by several customers, but we still consider it to be under development, as we continue to improve it based on user feedback and requests.
We also plan to add the automatic import of investment data (ISIN, quantity, price, commissions) from bank statements.
Please feel free to reach out if you have any specific questions or requests. Given the time invested in development and the high value it provides to customers with specific investment accounting needs, we may offer it through a specific subscription plan in the future.
How to start with an Investment Accounting
This page outlines the main steps required to set up an Investment Accounting file in Banana Accounting and links to the detailed documentation for each topic.
Download Banana Accounting
You need to install Banana Accounting Plus on your computer.
Investment Accounting is available with Banana Accounting Plus version 10.2.8 or later.
- Download Banana Accounting+ (version 10.2.8 or later).
- Install the Investment Accounting extension using menu Extensions > Manage Extensions .
Before You Start
Investment Accounting combines double-entry accounting with securities accounting to manage investments within a single accounting system.
This page assumes that you are already familiar with concepts such as:
- book value of investments
- valuation methods
- realized and unrealized gains and losses
- exchange rate gains and losses.
If you are new to investment accounting, please refer to the Theoretical Introduction before continuing.
Setting Up the Accounting File
There are two ways to start working with Investment Accounting:
- Adapt an existing accounting file
If you already use Banana Accounting, you can add the Investment Accounting functionality to your existing accounting file by configuring the required accounts, Items and settings. Each investment account represents the accounting value of one or more securities. - Start from a template
You can also create a new accounting file from one of the provided templates. Templates already include the required tables, columns and settings, allowing you to start working immediately.
Available templates:
Setting Up the Exchange Rate Table
The Exchange Rate Table defines the currencies used in the accounting file and stores both opening and current exchange rates.
Before setting up the Accounts table, you need to set up the currencies in the Exchange Rate Table.
- The current exchange rate is used as a default for reevaluation and calculation of exchange rate differences (unrealized exchange rate profit or loss).
- The opening exchange rate is used for converting the opening amount of an account or the opening value of investments.
Setting Up the Accounts Table
Set up the chart of accounts and its structure (see Account table).
- Adapt the accounting plan to your needs by modifying, adding or removing accounts and groups.
- Add the Investment asset accounts that will be used for the securities.
- For the balance sheet account with an opening amount you have to specify the opening amount in the account currency.
- Managing Crypto-Currencies
Crypto-currencies like Bitcoin, Ether, can be managed as normal currencies. The main difference is that they use 6, 18 or more decimal places.
Templates are usually available with 2 decimal places, but you can easily convert the accounting to use more decimal place for the foreign currencies.- Menu Tools > Convert to a new file.
Setting Up the Items Table
Each security (share, bond, fund, ETF, etc.) is represented by an Item. In the Items Table you set up the list of securities (see Items table).
- Create an entry (a row with an ItemId) for each security.
- Each Item must be linked to an Asset Account.
- The currency of the Item and the Asset Account must be the same.
- The sum of the opening value of all items with the same asset account should equal the opening amount of the asset account.
- The sum of the current value of all items with the same asset account should equal the current balance of the asset account.
- Specify the opening quantity and the opening price.
- The opening quantity and price should be the same as the current quantity and price in the file of the previous year.
- Specify also the Asset Type (1 Shares, 2 Bonds)
- The current quantity is calculated by the program by adding the opening quantity to the quantities of all transactions for the corresponding Item (ItemId).
- You need to enter manually the current price of the Investment.
- You can also use the command Import Market Prices.
Enter or import transactions
Transactions record both the accounting information and the investment-specific information.
In the Transactions table you enter the transactions.
- Enter normal accounting transactions (debit credit)
- You can enter manually.
- You can import from a bank statement.
- Complete the Investment transactions
For transactions involving securities, you need to enter additional investment information.- At least enter the ItemId.
- For purchase and sales also enter the Quantity.
- When entering the quantity and there is already an amount the program automatically calculate the unit price.
- Make sure that the Balance sheet account is the same as the Asset account defined for the Investment.
- If you want to separate commissions, banks cost, interest, etc, you need to split the transactions on multiple lines.
- For each element you should create a separate line.
- When selling securities you also need to calculate the realized profit or loss for on investments and exchange rate.
- Use the command Calculate sales data to let the program automatically create the supplementary transactions.
End of year reevaluation
Year-end valuation updates the accounting value of investments to their market value by generating unrealized gain or loss transactions.
At the end of the year, or whenever you want to prepare financial statements based on market values, you need to recognize unrealized gains and losses.
- In the Exchange Rate table update the current exchange rate with the one you will use for end of period.
- In the Items table enter in the Current price column the market value of the investment.
- Use the command Create Adjustment Transactions.
- The program will automatically create the transactions that will adjust the value and book the unrealized Profit or Loss.
- The quantity column will have a neutral number (±123.00), so that the quantity will be used to create the transaction amount, but will not change the current quantity of the items.
- For the exchange rate use the command Create Exchange rate differences.
End of year operations and checks
Prior to printing the final Balance sheet you you make all the end of year adjustments and checks. See:
Adapt existing accounting file for Investment Accounting
If you already have a double-entry accounting file in Banana Accounting, you can extend it with the Investment Accounting functionality instead of creating a new file. This page explains the additional configuration steps required before you can start managing investments.
Add Items table and Transactions columns
If your accounting file was not originally created for Investment Accounting, you first need to enable the required tables and columns.
Use the appropriate command to:
- add the Items table and the investment-specific columns to the Transactions table.
- Complete the fields by entering all the information about your investments.
After enabling the functionality, make sure that the ItemId column is visible in the Transactions table: menu Data > Display Columns, and check the "ItemsId" column.
Adjusting the Chart of Accounts
Review your chart of accounts and add the accounts required for investment accounting.
In particular:
- add the Asset Accounts that will hold your investments;
- add any income and expense accounts required for investment transactions, such as realized and unrealized gains and losses, commissions, interest and dividends.
Note: If you currently use an Income & Expenses accounting file, first convert it to a Double-entry Accounting file before continuing.
Change the Decimal Precision for Unit Price
Some investments require prices with more than four decimal places.
If necessary, increase the Unit Price precision using:
This is particularly useful for cryptocurrencies, bonds and other securities quoted with many decimal places.
Example Templates for Investment Accounting
If you already have an accounting file, you can adapt it for Investment Accounting. Before making the necessary changes, we recommend reviewing one of the example templates, which illustrates the recommended accounts, tables and settings.
The templates illustrate the recommended structure of an Investment Accounting file and show how securities, Asset Accounts, Items and investment transactions work together.
You can use these templates either as a starting point for a new accounting file or as a reference when adapting an existing one.
The following templates are provided as reference examples for Investment Accounting:
- Multi-currency Example Template
The template includes:- Investment Asset Accounts (using account names instead of account numbers)
- the Items table with sample securities
- profit and loss accounts for realized and unrealized gains and losses
- exchange rate gain and loss accounts
- example investment transactions.
The tutorial file contains practical examples of investment transactions in a multi-currency accounting file.
- Double-entry Example Template with accounts and tables
The template includes:- Investment Asset Accounts (identified by account names rather than account numbers).
- the Items table with sample securities
- profit and loss accounts for realized and unrealized gains and losses
- example investment transactions.
This template is intended for investment accounting in a single accounting currency.
Theoretical Introduction to Investment and Portfolio Accounting
Multi-currency investment accounting combines financial accounting, based on double-entry bookkeeping, with investment accounting, which uses inventory-like information such as quantities, unit prices, and investment values.
This combination makes it possible to manage both the accounting value of investments and the information required to track individual securities, including their quantities, prices, and valuations in different currencies.
Investment Accounting requires an understanding of both financial accounting and the specific principles used to track and value investments. This introduction provides a practical overview of these concepts and explains how they are applied in Banana Investment Accounting.
It covers key topics such as quantities and unit prices, book value and market value, investment valuation, realized and unrealized gains or losses, and the effects of exchange rate changes on investments denominated in foreign currencies.
This introduction provides a high-level overview of Investment Accounting and does not address specific accounting, regulatory, or tax requirements that may apply to individual circumstances or jurisdictions. Users should verify the appropriate accounting and tax treatment for their circumstances with their auditors or professional advisors.
Banana Investment Accounting can also be used by finance educators as a practical tool for teaching Investment Accounting.
Terminology
In the industry, several equivalent terms are used, which may vary depending on the context, such as Investment Accounting, Portfolio Accounting, and Securities Accounting. In this text, the term Investment Accounting will be used as a synonym for Securities Accounting. Portfolio Accounting, on the other hand, more specifically refers to information and trading systems for securities.
In Banana Accounting, investment accounting uses the inventory functionalities, specifically the Items table and the Item ID as the code for the security. Each Item therefore represents a security, although Items can also be used simply for other purposes, such as creating invoices.
When an Item is linked to an Asset Account, the program treats it as an asset with an accounting value. The term “asset” is therefore applicable to securities management, but it can also refer to other types of assets or, hypothetically, even to other balance sheet elements, including liabilities.
The use of different terminology can naturally be confusing, but this situation arises from the program’s flexibility, which allows the same features to be used in multiple ways. The investment accounting setup is therefore an additional extension of these core functionalities.
Purpose of an Investment Accounting
Online investment platforms provided by your bank or broker are designed to help you follow the market, compare assets, and make informed buy or sell decisions. However, they do not give you full control over your investments from an accounting perspective.
The purpose of Investments Accounting is to provide a comprehensive financial overview of your investments. It allows you to maintain an inventory of all your securities, track quantities and historical changes, and seamlessly integrate investment values, purchases, sales, and market fluctuations into your accounting records. Additionally, it ensures that revenues such as interest and dividends and costs like expenses and commissions are accurately reflected within your Balance Sheet and Income & Expense accounting.
Beyond financial tracking, Investment Accounting helps you optimize the fiscal impact of your investments, ensuring that tax-related aspects such as capital gains, withholding taxes, and deductions are properly accounted for. It also supports compliance and auditing, providing structured and transparent records that facilitate regulatory reporting and financial reviews.
Investments Accounting Goals and Future Developments
Over the years, we have refined the Investments Accounting solution in close collaboration with financial specialists, particularly those in the Swiss financial sector.
Our objective has always been aligned with their needs: to deliver a straightforward, reliable, and professional way to manage investments directly within financial accounting software. Traditionally, such functionality has only been available in specialized and costly financial systems.
With Banana Accounting, we have focused on creating a solution that is simple, intuitive, and efficient, yet powerful enough to give you full control over your investments while streamlining compliance and reporting.
We have also developed and introduced highly innovative features, such as the unique neutral numbers (±123.00) — exclusive to Banana Accounting. This groundbreaking concept makes it incredibly easy to record transactions that affect the value of investments without changing their quantity, ensuring both precision and simplicity in day-to-day accounting operations.
We highly value your feedback and suggestions, as they help us continuously improve the solution, its documentation, and this introduction.
Please use the form at the bottom of this page to get in touch with us — we’ll be glad to hear your thoughts and ideas.
Learning Tool for Finance Students
In line with our company’s mission, we aim to provide a solution that enhances financial literacy and supports practical learning.
By integrating investment management directly into Banana Accounting, students of Finance, Accounting, and Auditing can explore how an investment accounting solution works, gain hands-on experience, and avoid time-consuming manual exercises.
Using a professional accounting tool, they can easily experiment with real-world and complex scenarios, from managing investments to recording transactions, and immediately see how each operation affects the Balance Sheet and the Income Statement.
Differentiating Investments from Bank Deposits & Cryptocurrency Holdings
From an accounting perspective, it is crucial to distinguish between bank deposits or cryptocurrency holdings and investments (securities) based on how they are recorded and valued.
Bank Deposits & Cryptocurrency Holdings – Tracked with an Accounting Balance
- Bank deposits and cryptocurrency holdings are monetary assets recorded as part of a company’s or individual’s cash or financial reserves.
- These holdings are easily tracked using a standard accounting balance, as they have a single value expressed in the account’s currency.
- If held in foreign currency or cryptocurrency, their value is adjusted using the exchange rate at the reporting date.
- Example: A bank account with $10,000 is recorded as a cash asset, converted into the base currency if needed (e.g., €9,090 at an exchange rate of 1.10).
Investments (Securities) – Require an Inventory-Like System
- Investments such as stocks, bonds, and mutual funds share similarities with inventory management, as they involve:
- A quantity (e.g., number of shares or bond nominal value).
- A unit price (e.g., market price per share or bond percentage value).
- An exchange rate, if denominated in a foreign currency.
- Unlike bank holdings, investments cannot be tracked using a simple accounting balance because their value changes not just due to exchange rates but also due to market price fluctuations and transactions (buying, selling, reinvesting).
- Proper Investment Accounting ensures that each transaction and value change is accurately recorded, much like how an inventory system tracks stock levels and price variations over time.
Why Investment Accounting Matters
Because investments behave more like an inventory of financial instruments, traditional accounting methods used for bank balances are not sufficient to track them accurately. Instead, a dedicated investment accounting system is required to properly manage:
- Purchases & Sales – Tracking quantities and cost basis.
- Market Value Changes – Adjusting for price fluctuations.
- Revenues & Expenses – Including dividends, interest, and commissions.
- Exchange Rate Effects – Converting values in foreign currencies.
By structuring investment records similarly to inventory management, Investment Accounting ensures full control and accurate reporting of financial assets.
Structure of the Investment Accounting File
Banana Accounting is a highly modular financial accounting system that allows you to create files with features activated only when needed.
The multi-currency investment accounting setup is among the most advanced, as it combines double-entry financial accounting with inventory-style management for tracking securities, quantities, and valuations. A typical Investment Accounting template or file includes the following elements:
- File properties
- Company names, Currency and Accounting Period.
- Settings Specific to the Investment accounting .
- Accounts Table
- Contains the chart of accounts and defines how data is grouped for the Balance Sheet and Income Statement.
- Enter the Opening amounts.
- Items Table
- Lists and codes all investments, such as bonds, shares, and funds.
- The Asset Investment column links each security to its corresponding Balance Sheet account — a key element of the entire solution.
- Exchange Rate Table
Defines the currency codes and stores both opening and current exchange rates for accurate multi-currency management. - Transactions Table
- Records all investment transactions.
- Enter the double entry account, amounts and exchange rate for the financial accounting.
- Enter the Item code, quantity and price specific for the Investment accounting.
- Double-Entry Accounting Reports
Provides access to all standard accounting reports such as Balance Sheet, Income Statement, Account Cards, and more. - Investment Accounting Extensions
You need to install the Add specific functionalities for investment management, including profit and loss calculations, valuation reporting, and other analytical tools tailored to securities accounting.
The Investment Accounting Elements
For the Investments Accounting it is necessary to explains the following elements.
- Accounting period.
- Information regarding the investment.
- Investment Classification by Measurement Type.
- The Quantity element.
- Price and evaluation methods.
- Investment account.
The connection between the financial accounting and the Investments Inventory System. - Book Value and Book Price.
- Realized Profit and Loss
- Unrealized Profit and Loss
- Investments Revenues and Costs.
- Impact of exchange rates
- Double Entry Investments Transactions.
- Investments and account reconciliation.
- Investments (Items) card.
Accounting period
Financial accounting is always relative to a specific period. In the accounting you specify the start and end date:
- The balance sheet is prepared for a specific date (instant).
- The Balance at the begin of the period (opening balance).
- The current or end of period Balance.
- The Profit & Loss is prepared for a period (duration).
- The revenues, costs, gain and loss, and the tax are always referred to a period.
Inventory systems have not a period concept. They record buy and sell and continue over the time.
There is a conceptual difference in the temporal logic between Financial Accounting, an Inventory system, and Portfolio management systems.
- Portfolio management systems
- Only track events that affect the change in a position (buy or sale).
- The profit or loss is calculated based on the difference between buying and sale.
- Accounting systems
- Require an initial balance and therefore a specific valuation. Quantity and price per unit for each investments at the begin of the period.
- Require an end balance and a valuation of each investment. Quantity and price per unit for each investments at the end of the period.
The end quantity and price will become the begin quantity and price for the following year. - With fair value method the Investment value is adapted and booked as unrealized profit or loss.
If the Investment value grows over time, each year a value increase and a gain is recorded and appears as revenue and contribute to the total profit and loss. - The profit and loss on the investment is the difference between the current Book value and the price of the transaction.
It is therefore the change in value relative to the being of the period and the sale of the investment.
Information Regarding the Investments
To properly manage and account for investments, it is essential to record key identifying information and classify them based on their measurement type.
Every investment should be clearly defined with standard financial identifiers:
- Investment Id (ItemId):
The ItemId is used to uniquely identify the Investment. You can use the Ticker Symbol, or ISIN as an ItemId. - Ticker Symbol.
The unique exchange-listed symbol for publicly traded securities (e.g., AAPL for Apple Inc.). - ISIN (International Securities Identification Number).
A globally recognized unique identifier for financial instruments (e.g., US0378331005 for Apple Inc.). - Description.
The full name and type of the investment (e.g., "Apple Inc. – Common Stock" or "U.S. Treasury Bond 10Y"). - Group different investments together to have a better view and also totals.
The Items Table where investments are inserted.

Investment Classification by Measurement Type
Investments can be classified based on how their value is measured in accounting records:
Investments Measured by Nominal Value (Asset Type = 2)
(e.g., Bonds, Treasury Notes)- These securities are expressed in terms of face value (nominal value).
- The book value is determined based on the purchase price, which may be different from the nominal value due to discounts or premiums.
- Example: A €100,000 corporate bond might be acquired at 97% of face value, meaning the actual acquisition cost is €97,000.
Investments Measured by Effective Quantity (Asset Type = 1)
(e.g., Shares, ETFs, Mutual Funds)- These securities are recorded based on the number of units owned.
- Each unit has a market price, and the total investment value fluctuates accordingly.
- Example: 200 shares of XYZ Corp. at €50 per share have a market value of €10,000.
By properly identifying and classifying investments, Investment Accounting ensures accurate tracking of asset values, market movements, and financial reporting.
Quantity Element
Investment accounting shares similarities with inventory systems. When buying or selling investments, a quantity element is involved, which can be expressed as either an effective quantity or a nominal value.
The key quantities to manage include:
- Quantity at the beginning of the accounting period. Recorded in the Items Table.
- Quantity changes during the accounting period.
Tracked through transactions. - Current Quantity.
Calculated as the initial quantity plus increases and minus decreases.
Price per Unit and Evaluation
Each Investment has the element Price per unit or simply the price.
- For quantity type (shares) is simple the Price.
- For nominal type (bonds) is a percentage.
The price multiplied by the quantity give the value of the Investment.
Cost Attribution Methods
How the cost of units sold or disposed of is determined.
Cost attribution methods determine how the historical cost of an investment is allocated to individual units when multiple purchases are made at different prices.
These methods affect the calculation of realized gains or losses, but do not determine the measurement basis of the investment itself.
- Weighted Average Cost (WAC)
The cost per unit is calculated as a weighted average of all purchase prices.
This method smooths price fluctuations over time and is commonly used for investment accounting. - Moving Average Cost with Market Adjustments (MAC-MA)
This method is based on the Weighted Average Cost approach but includes periodic adjustments to reflect market prices.
It combines cost averaging with market valuation elements.
This method is used by the Banana Accounting Investment Extension. - First-In, First-Out (FIFO)
The earliest purchased units are considered sold first.
In rising markets, this often results in lower costs and higher reported profits. - Last-In, First-Out (LIFO)
The most recently purchased units are considered sold first.
This method can reduce reported profits in rising markets but is rarely used for investments and is not permitted under IFRS.
FIFO
The FIFO (First In First Out) method means that the inventory or investments are evaluated based on the value of purchase, that the the investments purchased first are also sold first. FIFO method is a valid method in IFRS and in the GAAP of other countries. FIFO is also a method used in recognizing revenues for tax fir private investors, in countries where realized gains on sale of investments are taxable.
Investments Manager does not automatically calculate the realized gains using the FIFO method, but you can calculate and record it manually.
Weighted Average Cost (WAC)
The cost per unit is averaged over time with each purchase, smoothing price fluctuations.
The WAC
Moving Average Cost with Market Adjustments (MAC-MA)
Most companies evaluate investment at the Fair value. This means that investments value is adjusted regularly to the market price.
Therefore the Investments Manager allows to calculate based on the Moving Average Cost with Market Adjustments method (MAC-MA). It is an investment valuation method that combines the Weighted Average Cost (WAC) with fair value market adjustments to reflect market price changes. It balances the stability of average cost valuation with the accuracy of market-based adjustments.
Example Calculation (MAC-MA)
Step 1: Purchases and Moving Average Cost
- Buy 100 shares @ $10 → Cost = $1,000
- Buy 50 shares @ $15 → Total Cost = $1,000 + $750 = $1,750
- Total Quantity = 150 shares
- Moving Average Cost per share = $11.67
Step 2: Market Value Adjustment
- Market price rises to $14 per share → Total Market Value = $2,100 (150 × $14)
- Adjustment = $2,100 - $1,750 = $350
- The increase is recorded as an unrealized gain.
Step 3: Sale of Investments
- Sell 50 shares → Cost = 50 × $11.67 = $583.50
- If sold at $14, the realized gain = (50 × $14) - $583.50 = $116.50
- Remaining shares (100) retain the adjusted cost.
Investment Valuation Methods in Accounting
Investments can be accounted for using different measurement bases and different cost attribution methods.
These two concepts serve different purposes and should not be confused.
How investments are measured and presented in the balance sheet.
Measurement bases define the value at which investments are recognized in the financial statements, independently of how costs are attributed upon sale.
- Historical Cost
Investments are recorded at their original purchase price, without considering subsequent market fluctuations, except in cases of impairment or disposal.
Compatible with: WAC, FIFO - Fair Value (Mark-to-Market)
Investments are remeasured at their current market price, reflecting changes in market conditions in real time.
Compatible with: MAC-MA. - Lower of Cost or Market (LCM)
Investments are measured at the lower of historical cost or current market value, applying a conservative valuation approach to prevent overstatement. - Amortized Cost
Used primarily for fixed-income securities.
The investment value is adjusted over time based on interest income and principal repayments, using an effective interest method. - Net Realizable Value (NRV)
Investments are measured at the estimated selling price minus any costs necessary to complete the sale. - Intrinsic Value
The investment is valued based on fundamental analysis of its underlying economic value rather than observable market prices.
This approach is typically used for analytical purposes rather than formal accounting measurement. - Recoverable Amount
The investment is measured at the higher of its fair value less costs to sell and its value in use.
This basis is commonly applied in impairment testing.
Market value of an investment
The market value of an investment is the current price assigned to it in the financial market, and this price can fluctuate according to market conditions. When securities are bought or sold, the portfolio management system informs the holder of the exact market price at which each transaction occurred. Unlike the book value, which is determined by the accounting process, the market price is directly provided by the market and does not require any calculation by the holder.
Within the Investment Manager, the market value of an investment is entered in the "Price Current" column of the Items table. By entering this market price, you can use the valuation report feature to calculate any unrealized gains or losses, which represent the difference between the current market value and the original purchase price of the investment. This provides a snapshot of the potential profit or loss if the securities were sold at the current market price, even though they have not yet been sold.
Fair Value Adjustments and Realized vs. Unrealized Results
When investments are measured at fair value, changes in market prices give rise to fair value adjustments. These adjustments reflect changes in the value of an investment after initial recognition and before its disposal.
Accounting standards differ in how these fair value changes are presented and whether a distinction is made between realized and unrealized gains and losses.
IFRS approach
Under full IFRS, a clear distinction is made between:
- Realized gains and losses, arising from the sale or disposal of an investment; and
- Unrealized gains and losses, arising from changes in fair value while the investment is still held.
Depending on the classification of the financial instrument, unrealized fair value changes may be recognized:
- in profit or loss, or
- in other comprehensive income (FVOCI – Fair Value Through Other Comprehensive Income), a section in balance sheet, equity.
In all cases, unrealized results remain analytically distinct from realized gains and losses, even if they are recognized in equity rather than in profit or loss.
IFRS for SMEs, Swiss GAAP FER, and International GAAP Approach
Under IFRS for SMEs, Swiss GAAP FER, and most national GAAP frameworks worldwide (including European continental GAAPs as well as accounting systems in North America, Asia, and other jurisdictions), the accounting model for investments is deliberately simplified.
Although investments may be measured at fair value in specific circumstances, these frameworks generally do not require a formal separation between realized and unrealized gains and losses at the equity level and do not apply an OCI or FVOCI model comparable to full IFRS.
When fair value changes are recognized, they are typically recorded directly in profit or loss as part of the period result, without mandatory reclassification into realized, unrealized, or OCI components. The emphasis is placed on prudence, understandability, and practical application, rather than on detailed presentation structures designed primarily for capital-market reporting.
Implications of Using the MAC-MA Method
Banana Accounting uses the Moving Average Cost with Market Adjustments (MAC-MA) method to manage investment portfolios.
This method is compatible with the accounting approaches applied under IFRS for SMEs, Swiss GAAP FER, and most national GAAP frameworks worldwide, which are based on simplified valuation and presentation principles for investments.
Under these frameworks:
- Investments may be measured at fair value without a mandatory formal separation between realized and unrealized gains and losses at the equity level.
- Fair value adjustments, when recognized, are generally recorded directly in profit or loss as part of the period result.
No OCI or FVOCI model comparable to full IFRS is required.
Within the MAC-MA method:
- The moving average cost is used to determine the carrying amount of investments sold and the resulting realized gains or losses.
- Market value adjustments reflect changes in fair value while investments are held and give rise to unrealized gains or losses.
By contrast, MAC-MA is not an IFRS-defined measurement model. Under full IFRS, financial instruments must be classified and measured according to specific categories (such as amortized cost, FVTPL, or FVOCI), each with prescribed recognition and presentation rules.
Accordingly, the MAC-MA method cannot be applied directly for IFRS financial statements and requires appropriate adjustments or reconciliations when IFRS reporting is required.
User Responsibility, Disclosure, and Professional Assessment
The applicability of the MAC-MA method depends on the specific accounting framework, regulatory environment, and tax rules applicable to each entity. In addition, the investment valuation and cost attribution method applied should generally be disclosed in the presentation of the financial statements, in accordance with applicable accounting standards.
Users are therefore required to assess the suitability of the MAC-MA method in consultation with their auditors and tax advisors, taking into account their individual reporting, disclosure, and compliance requirements.
Asset Account and Book Value
Investment are assets that are part of the balance sheet. In financial accounting, unlike an inventory systems, there is no direct tracking of quantity and price. Instead, financial transactions are recorded based on monetary amounts, requiring the use of specific accounts to track changes in investments.
When setting up the accounting system, you must create in the Account table and investment accounts (Assets Accounts) to track securities. If you hold investments in multiple currencies, you need one investment account per currency.
- When creating investment elements in the Items Table, you need to specify for each Item a valid Asset account specified in the Account table of the same currency.
- The Asset account of the Item, serves as the link between financial accounting and investment accounting.
- For each transaction affecting an investment account, you must also associate the corresponding investment item (Item ID).
If you post an amount to an Asset account without specifying the Item ID, discrepancies will arise between financial accounting and the investment inventory system.
Investment Value and Investment Unit Price
The Book Value, or Investment Value, is the balance of an Asset account, representing the sum of all debit and credit transactions recorded for a specific investment. The Investment balance is the amount displayed on the Balance Sheet, making it the key financial measure for investment valuation.
Investment accounts may include transactions that affect the balance without changing the quantity (e.g., adjustments, revaluations, dividends, or fees).
To determine the Investment Price per unit, the Investment Value (balance of the Investment) is divided by the investment’s quantity.
Reconciliation between Financial Accounting and Investment accounting
- The opening balance of the Investment account (Accounts table) must be equal to the sum of the opening values (opening quantity multiplied by opening price) of all the Items with the same Asset account.
- The current balance of the Investment account (Accounts table) must be equal to the sum of the current value of all the Items with the same Asset account.
- The current value of the Item is calculated based on the sum of all transactions having the Item Id and Assets account.
Profit and Loss on Investments
When you sell an investment you will get a gain if the price is above the book value price and have a loss is the price is below the the book price.
The sale if The gain is recorded
Realized Profit and Loss
When you sell an investment you will get a gain if the price is above the book value price and have a loss is the price is below the the Investment price. When you register the selling transactions in the double entry accounting you will debit the bank account and credit the Asset account for the amount of the sale.
Assuming you have sold all your stock the balance, the quantity will be zero and the balance of the account will be the gain or loss of the investments. Without any quantity the balance should be zero, so what you have to do is to record the profit or loss as a revenue or cost.
- If the balance is positive (debit) it means you have a loss.
You will have to record a realized loss, by debiting the Realized loss account (Cost) and crediting the Asset account. - If the balance is negative (credit) it means you have a gain.
You have sold the investment to an higher a remaining investment value.
You will have to record a realized gain, by debiting Asset account and crediting the Realized gain account (Revenue).
We can also see how the profit or loss per share is calculated when you sell all the shares:
- Investment Value is the balance of the account, prior to the sale divided by the quantity.
Assuming we had a balance of $ 200 and quantity of 10 the book price would be $ 20 per shares. - Selling all 10 shares at $ 25 per share the transactions value would be of $ 250.
- After recording the transaction (Bank to Asset account) the balance would be in credit of $ 50.
- The gain per share would be $ 5 per 10 share = $ 50.
- We will record Asset account to Realized gains $ 50.
- Selling all 10 shares at $ 18 per shares the transactions value would be of $ 180.
- After recording the transaction (Bank to Asset account) the balance would be in debit of $ 20.
- The loss per share would be $ 2 per 10 share = $ 20.
- We will record Realized Loss to Asset account $ 20.
Partial sales. If you have not sold all the investments but you still have the quantity, you need to record the profit or loss relative to the investments you have sold. Basically it means that the remaining balance should be equal to the quantity multiplied by the same price per unit, prior to the sale.
- Investment Values is the balance of the account, prior to the sale divided by the quantity.
Assuming we had a balance of $ 200 and quantity of 10 the book price would be $ 20 per shares. - Selling 4 shares at $ 25 per share the transactions value would be of $ 100.
- After recording the transaction (Bank to Asset account) the balance would be in debit of $ 100 ($200 - $100).
- The remaining value should be 6 shares at $ 20 = $ 120.
- The gain per share would be $ 5 per 4 shares = $ 20.
- We will record Asset account to Realized gains $ 20.
- The new balance of the Asset account would be $120 ($100 + $ 20) or exactly 6 @ $20.
- Selling 4 at $ 18 per share the transactions value would be of $ 72.
- After recording the transaction (Bank to Asset account) the balance would be in debit of $ 128 ($200 - $72).
- The remaining value should be 6 shares at $ 20 = $ 120.
- The loss per share would be $ 2 per 4 shares = $ 8.
- We will record Realized Loss to Asset account $ 8.
- The new balance of the Asset account would be $120 ($128 - $ 8) or exactly 6 @ $20.
The command "Sale transactions" automatically calculate the Profit or Loss and create the appropriate transactions.
Unrealized Profit and Loss
Fair Value accounting requires to adjust investments value based on the market price. There are also fiscal regulation that require that investments are evaluated at year end at a price defined by the tax authority. These adjustments, increase or decrease the value of the investments in the Balance Sheet, and that are usually recorded in the Income & Expenses as unrealized profit or loss. Adjustments have consequences for the profit and loss calculation and therefore effect the tax calculation.
- Book Price Values is the balance of the account, prior to the adjustment divided by the quantity.
Assuming we had a balance of $ 200 and quantity of 10 the book price would be $ 20 per shares. - If the market price is $ 25 per share the market value $ 25 @ 10 = $ 250.
- The unrealized gain is $ 250 - $ 200 = $50.
- The gain per share is $ 50 divided 10 = $ 5 per share.
- The gain per share is also be calculated $ 25 minus $20 = $ 5.
- We will record "Asset account to Unrealized gains $ 50".
- The new balance of the Asset account would be $250 ($200 + $ 50) or exactly 10 @ $25.
- If the market price is $ 18 per share the market value $ 18 @ 10 = $ 180.
- The unrealized loss is $ 200 - $ 180 = $20.
- The loss per share is $ 20 divided 10 = $ 2 per share.
- The loss per share is also be calculated $ 20 minus $18 = $ 2.
- We will record "Unrealized loss to Asset account $ 20".
- The new balance of the Asset account would be $180 ($200 - $ 20) or exactly 10 @ $18.
The command "Adjust to current value" automatically calculate the adjustments and create the transactions.
Revenues and Costs of Investments
A key function of an accounting system is to track both revenues (such as interest and dividends) and costs (such as commissions, bank fees, and broker expenses) associated with investments.
Revenues and costs related to investments are recorded as transactions linked to the investment (ItemId) but using accounts different from the Asset account. This ensures that these transactions do not affect the Book Value of the investment itself.
Each transaction can be assigned to an appropriate revenue or expense account, allowing for detailed reporting on all income and costs associated with a specific investment. This approach provides clear insights into the performance and profitability of investments while maintaining accurate financial records.
Impact of Exchange Rates on Investments
For investments denominated in foreign currencies, their valuation in accounting is affected by exchange rate fluctuations, which must be considered alongside market price changes.
Key Factors in Exchange Rate Impact
- Initial Exchange Rate at Purchase.
The exchange rate used to record the investment at the time of acquisition. - Current Exchange Rate at Reporting Date.
The rate used to update the investment’s book value in financial statements. - Market Price and Currency Interaction.
A security's value may increase in its original currency, but if the exchange rate moves unfavorably, the gain may be reduced or turned into a loss when converted. - Realized Gains/Losses on Sale.
When an investment is sold in a foreign currency, exchange rate differences can lead to additional gains or losses beyond market price changes.
Example of Exchange Rate Impact
- You purchase 100 shares of a stock at $200 per share, for a total cost of $20,000.
- At the time of purchase, the USD/EUR exchange rate is 1.10, meaning the recorded book value is €18,182.
- If the stock price remains at $200 but the exchange rate changes to 1.05, the book value in EUR would increase to €19,048, reflecting a gain purely due to currency fluctuation.
Because investments can be impacted by both market price movements and exchange rate variations, a proper Investment Accounting System ensures accurate financial reporting, helping investors and accountants manage risk and maintain compliance.
Impact of Exchange Rates on Investments and Adjustments
For investments denominated in foreign currencies, their valuation in accounting is influenced by both market price changes and exchange rate fluctuations. These fluctuations impact both unrealized gains/losses (before sale) and realized gains/losses (after sale), requiring proper adjustments in financial reporting.
Key Factors in Exchange Rate Impact
- Initial Exchange Rate at Purchase
- The exchange rate at the time of acquisition is used to record the investment's book value in the reporting currency.
- Current Exchange Rate at Reporting Date
- At each financial reporting period (e.g., month-end, quarter-end, year-end), investments in foreign currencies must be revalued based on the latest exchange rate.
- Market Price and Currency Interaction
- A security’s value may increase in its original currency, but if the exchange rate moves unfavorably, the gain could be reduced or even turned into a loss when converted to the reporting currency.
- Unrealized Gains/Losses Due to Exchange Rate Changes
- Even if an investment is not sold, the difference in exchange rates between the purchase date and the reporting date can create unrealized foreign exchange gains or losses, which should be recorded separately.
- Realized Gains/Losses on Sale
- When an investment is sold, the difference between:
- The original exchange rate at purchase, and
- The exchange rate at the time of sale,
determines an additional realized gain or loss due to currency fluctuations.
- When an investment is sold, the difference between:
Example of Exchange Rate Impact
- Step 1: Initial Investment Purchase
- You buy 100 shares at $200 per share, for a total cost of $20,000.
- At the time of purchase, the USD/EUR exchange rate is 1.10.
- The recorded book value in EUR is 20,000 divided by 1.10, which equals €18,182.
- Step 2: Exchange Rate Adjustment at Reporting Date
- At the reporting date, the stock price remains $200, but the exchange rate changes to 1.05.
- The new book value in EUR is 20,000 divided by 1.05, which equals €19,048.
- The unrealized foreign exchange gain is 19,048 minus 18,182, which equals €866.
- This gain is recorded in the foreign exchange adjustment account as an unrealized gain.
- Step 3: Realized Foreign Exchange Gain/Loss on Sale
- Later, you sell 100 shares at $210 per share, for a total of $21,000.
- At the time of sale, the USD/EUR exchange rate is 1.08.
- The converted sale amount in EUR is 21,000 divided by 1.08, which equals €19,444.
- The initial book value was €18,182, so the total realized gain is 19,444 minus 18,182, which equals €1,262.
- This realized gain includes both the market price gain (from $200 to $210) and the foreign exchange gain (due to currency movement from 1.10 to 1.08).
Accounting Treatment
- Unrealized Exchange Gains/Losses
- At reporting periods, any changes in exchange rates affect the book value.
- These adjustments are recorded in an exchange rate adjustment account.
- Realized Exchange Gains/Losses
- When an investment is sold, the foreign exchange gain or loss is finalized and recorded in the profit and loss statement.
End of Year Exchange Rates
Different banks/custodians may use different exchange rates when preparing their reports.
- Due to the accounting principle of consistency, for the end of year revaluation you should always use the exchange rate defined in the Exchange Rate table.
- If, for auditing purposes, you need to reconcile the amounts reported by custodians or banks, you should create an Excel sheet and not change the values or exchange rates in the accounting records.
Double entry Investments Transactions
Investments accounts transactions are recorded in the Banana Accounting Transactions table. As you will see the Transactions table, next to the typical double entry elements has also columns that can be used for the inventory:
- Investment Id (Item or ItemId).
When recording a transaction that refers to an Investments you always need to specify the Investment Id. - Quantity.
- If present, together with the Unit Price it is used to calculate the transactions Amount.
- When you enter a positive or negative quantity the program will update the existing quantity for the Investment in the Table Article.
- When using quantities you always need to specify the Asset account of the security as debit or credit account.
If not, the Investment unit price (Balance divided by the quantity) will be wrong. - Positive quantity values (123.00)
- Will increase the existing quantity.
- You will use when
- Buying investments.
- Split stock, that increase the quantity without affecting the value.
- Negative values (-123.00)
- Will decrease the existing quantity.
- You will use when selling investments.
- Neutral Values (±123.00) or Zero quantity
- Neutral Values will be used to calculate the transactions amount.
- Neutral Values will not increment or decrement the existing quantity in the Item table.
- Are used to record changes to the Investments without effecting the quantity.
For example Market price adjustments, the quantity remains the same, but the value of the investment (balance) is changed.
- Price per unit.
If present, together with the Quantity it is used to calculate the transactions Amount. - Amount of the transactions.
- If you enter a quantity or a Unit Price the program will automatically calculate the quantity.
- For market price adjustments the amount is entered without quantity or with a neutral quantity.
- Account Debit or Account Credit
- Asset account
- When changing the quantity or the balance of the investment you always need to enter as a debit or credit account that correspond to the Asset account associated with the Investment.
- Revenues and Cost accounts
- When recording revenues and costs related to the investment, you specify the account that is related to the revenue or cost.
- The program will create reports that calculate all the costs associated with a specific Investments.
- Asset account
Examples of Double entry transactions
The Transactions Table is where you enter investment transactions. Here is a brief explanation:
- When buying or selling investments, multiple lines are typically needed to enter the necessary accounts, quantity, and price. The date and item are repeated.
- The Item column (Investment ID) allows you to specify the investment, while the Qt. (quantity) and Unit Price columns provide the necessary information for inventory tracking.
- The Account Debit and Account Credit columns enable you to specify the accounts for bank transactions, asset accounts, revenues, costs, and realized or unrealized gains or losses, including those related to exchange rates.

Opening value
When starting a new accounting or a new year you need to enter:
- Opening amounts for Investments accounts.
Like for any other accounts you have to enter the opening amount of the Investments accounts in the account currency.- The program will calculate the opening amount in basic currency, using the opening exchange rate (Exchange rate table).
- The opening balance should be equal the the sum of the value of the opening values of all the investments associated with this accounts.
- Quantity and Price at the investments.
For each investment you will have to enter the opening quantity and the price at the begin.- The program will calculate the begin value, multiplying quantity and price.
- The program will also calculate the begin value in basic currency, using the opening exchange rate.
Accounts and Investments reconciliation
When you insert a new Investment in the Items table you need specify the Account where the value of the investment is booked used the double entry accounting methodology.
Therefore, for all Investments that use the same account, there should be a full correspondence for:
- The opening amount of the account and the opening value of the investments.
- The balance of the account and the book value of all the investments.
The command Reconciliation report will calculate the book value of all accounts and check for the correspondence. If there are any differences it will notify to you.
Investment Accounting Software
An Investment Accounting system is specialized software that records, values, and reports financial investments such as shares, bonds, ETFs, and investment funds.
Unlike a traditional accounting system, it manages both the accounting value and the investment-specific information required to track securities over time, including quantities, prices, market values, exchange rates, and realized and unrealized gains and losses.
Typical functions include:
- recording purchases and sales of securities
- calculating book value and cost basis;
- processing interest, dividends, and commissions;
- performing market and foreign currency valuations;
- calculating realized and unrealized gains and losses;preparing accounting and investment reports.
Professional investment accounting systems also support multiple accounting frameworks, such as IFRS, GAAP, and tax reporting, together with reconciliation and compliance reporting.
Elements
Investment accounting software are sophisticated solution that are usually based on a general accounting software / ERP (Enterprise Resource Planning System) . They are formed by different elements.
- General ledger
- Double-entry accounting engine (Accounting Book of Record, ABOR) – Books all investment-related debits/credits.
- Multi-basis accounting – Supports IFRS, US GAAP, statutory, tax books simultaneously.
- Chart of accounts & financial statements – Provides Balance Sheet and P&L outputs.
- Trade & transaction capture – Records buys, sells, income events, fees, and settlements.
- Cash & liquidity management – Tracks cash movements, forecasts, and balances.
- Investment accounting
- Investment Book of Record (IBOR) – Tracks real-time quantities, cash, and exposures.
- Security master & reference data – Centralized instrument definitions (ISIN, coupons, ratings).
- Market data & pricing engine – Imports or calculates prices, FX rates, yields, and curves.
- Valuation & revaluation logic – Computes fair value, amortized cost, unrealized P&L.
- Performance measurement – Calculates returns, benchmarks, contributions (optional).
- Risk & exposure analytics – Supplies duration, FX, sensitivity, VaR metrics (optional).
- Regulatory & compliance reporting – Supports filings (e.g., Solvency II, NAIC, UCITS).
- Reconciliation tools – Matches cash, positions, and transactions with custodians/brokers.
- Client & portfolio reporting – Generates statements, holdings reports, and dashboards.
Accounting and Investment Book of Record
- Accounting Book of Record (ABOR)
Is a double entry accounting journal that records financial transactions. - Investment Book of Record (IBOR)
- Is a journal similar to an inventory system that records the quantities and prices of securities bought and sold.
- It may be a separate database or a subledger of the ABOR system.
Investment data (IBOR) is typically integrated into the general accounting module (ABOR) through a procedure that creates double entry transactions at a specified time period, usually daily.
Single Book of Record
Banana Accounting uses a single ABOR journal that also allows the integration of information required for investment accounting.
Double entry transactions include the information necessary for investment accounting, such as Investment Id, quantity, price and other details.
The Asset account serves as a connection between the Investment Account part and the General Account part. In the Accounting table you define the Investment account that will record the investments.
In the Items table, for each investment you specify in the Asset Account column one of the Investment accounts you have defined in the Accounts table.
When entering transactions that change the quantity and value of an investment, you must use the account you have defined in the Items table for that investment. The opening balance of the Investment account must match the sum of all opening values of all investments with the same Asset Account.
The current balance of the Investment account must match the sum of all current values of all investments with the same Asset Account.
Banana Accounting ha use instead a single ABOR Journal that also allow to integrate information necessary to the investment accounting.
Simplicity Through Innovation
Simplicity Through Innovation
Integrating investment management into a financial accounting system while keeping it simple to use is a significant technical challenge. Most investment accounting solutions rely on separate portfolio management systems or complex subledgers, making implementation and daily operation more complicated.
Banana Accounting follows a different approach by extending its standard accounting features with functionalities specifically designed for investment accounting.
One of these is the integrated Items system, which allows investment information to be recorded directly in accounting transactions. Each transaction can include the Investment ID, quantity, and unit price, while the program automatically calculates the corresponding accounting amount. This makes it possible to manage investment movements without maintaining a separate investment journal.
Another unique feature is the support for neutral quantities (±). A neutral quantity is entered by typing +-123, which Banana Accounting automatically converts to ±123. Unlike positive or negative quantities, a neutral quantity does not change the number of securities held. Instead, it is used to calculate the accounting amount for transactions that modify the book value of an investment without affecting its quantity, such as market value adjustments, unrealized gains and losses, or other valuation entries.
These innovations allow Banana Accounting to manage complex investment accounting scenarios using the same transaction model employed for ordinary accounting, reducing complexity while maintaining complete integration between financial accounting and investment management.
Keeping track of the book value
One of the most challenging aspects of investment accounting is maintaining the book value of each investment throughout its entire life cycle.
Unlike portfolio management systems, which primarily focus on market value, portfolio performance, and trading activities, investment accounting must determine and maintain the accounting value of each investment. The book value is the amount reported in the Balance Sheet and forms the basis for calculating realized and unrealized gains and losses, as well as taxable income where applicable.
To maintain the correct book value, every investment transaction must be recorded together with all the information that affects its accounting value. This includes:
- purchases and sales;
- quantities and unit prices;
- commissions and transaction costs;
- interest and dividends;
- realized gains and losses;
- unrealized gains and losses resulting from market value adjustments;
- realized and unrealized exchange rate differences.
Traditional accounting software generally records only monetary amounts and does not manage the quantities and prices required for investment accounting. As a result, accountants often maintain separate spreadsheets to calculate book values, realized gains and losses, and year-end valuations, increasing both workload and the risk of errors.
Banana Investment Accounting integrates investment management directly into the accounting system. By recording quantities, prices, expenses, commissions, and other investment data together with the accounting entries, the program automatically maintains the book value of each investment and calculates realized and unrealized gains and losses, including those arising from exchange rate fluctuations.
Using the Moving Average Cost with Market Adjustments (MAC-MA) method, Banana Accounting produces both the financial accounting reports (Balance Sheet and Profit and Loss Statement) and the investment reports required to monitor securities, eliminating the need for separate spreadsheets and manual reconciliations.
Banana Investment Accounting: Professional Wealth Management for the Individual
Banana Investment Accounting integrates investment management directly into a double-entry accounting system. It allows you to manage securities, maintain their book value, and automatically produce both investment reports and financial statements from a single accounting file.
Unlike traditional portfolio management software, Banana Accounting maintains both the investment position and its accounting book value in a single integrated system. Every investment transaction is immediately reflected in both the Investment records and the Balance Sheet and Profit & Loss Statement, ensuring continuous reconciliation between investment data and financial accounting.
Key Benefits for the Professional Investor
- Unified Financial View: Manage all your assets, liabilities, revenues, and expenses within a single, integrated environment. This eliminates the need for multiple software solutions and provides a clear, holistic picture of your complete financial health.
- Professional-Grade Accounting: Leverage a professional accounting solution used by companies, pension funds, and family offices. This ensures your records are structured, controlled, and audit-ready, providing a high level of financial transparency.
- Integrated Reporting: Every investment transaction instantly updates both your detailed portfolio data and your core financial statements (Balance Sheet and P&L). You get real-time access to crucial reports without any manual adjustments.
- Complex Asset Management: The software is designed to handle complex portfolios, including multi-currency investments (bonds, shares, funds, ETFs), real estate, and cryptocurrencies, reliably managing portfolios valued in the millions or billions.
- Automatic P&L and Valuation: Realized gains and losses are calculated automatically upon sale. You can also easily adjust investment values to current market prices to track unrealized gains or losses, ensuring accurate valuation tracking.
- Data Privacy & Security: Banana Accounting is a NoCloud software, meaning your data remains private and stored on your own computer or a cloud system of your choice (e.g., Dropbox, iCloud), not on a third-party server.
Ease of Use & Accessibility
- Excel-Like Interface: The software uses a highly intuitive, spreadsheet-like grid interface that is immediately familiar to most users. This significantly flattens the learning curve for those accustomed to using Excel or Google Sheets for their finances.
- Simple, Quick Installation: Getting started is a breeze. The software has minimal system requirements and installs quickly on both Windows, Mac, and Linux, with no complex server setup required.
- Prerequisite Knowledge: The primary requirement is a working knowledge of the double-entry accounting method. While this offers immense power and accuracy, it is a skill the user must possess or be willing to learn to fully leverage the solution.
How It Works: The Double-Entry Advantage
Banana Investment Accounting combines financial accounting (double-entry method) with securities accounting (similar to inventory management).
- Accounting (Accounts) Table: This central table is your Chart of Accounts. Every transaction recorded in the Transactions table automatically updates the balances here in real-time. This ensures that every movement of money and every change in asset value is accounted for twice—once as a debit and once as a credit—guaranteeing accuracy and providing the data for your Balance Sheet and P&L.
- Item Table: You list and code all your investments (stocks, bonds, etc.) in an "Items Table". Each investment is linked to a specific asset account in your Chart of Accounts.
- Transactions Table: All investment activities (purchases, sales, dividends, fees) are recorded here. Along with standard double-entry details (debit/credit accounts, amounts), you also specify the Investment ID, quantity, and price.
- Instant Updates: The software automatically updates the quantities in the Items Table and the balances in your Accounts Table. This ensures your Balance Sheet and P&L are always current and accurate.
- Detailed Reporting: Use the built-in extensions to generate detailed reports on specific investments, tracking performance, costs, and tax-related information like capital gains and losses.
Get Started
To begin professionally managing your wealth with Banana Investment Accounting, you can explore the software and its documentation. You can download the software from the Banana.ch website.
While the interface is designed to be familiar (similar to Excel), a foundational understanding of double-entry accounting is a prerequisite to use the solution effectively. In-depth guides and tutorials are available on the Banana.ch documentation pages to help you set up your system and manage complex scenarios.
How Finance Professors Can Use Banana Investment Accounting to Enhance Investment Education
Teaching investment and accounting concepts can be challenging when students only see theory or isolated examples. Banana Investment Accounting offers a practical, intuitive solution that brings these concepts to life. By combining traditional double-entry accounting with complete securities management, the software allows professors to demonstrate how investment transactions, valuations, and market changes flow directly into financial statements.
Whether used in financial accounting, portfolio management, or auditing courses, Banana helps students gain real-world skills, understand complex topics more quickly, and work with the same logic used by professional firms and financial institutions.
Students learn not only how investment transactions are recorded, but also why they affect the Balance Sheet, the Profit & Loss Statement, and the book value of each investment. By applying the same accounting principles and workflows used in professional investment accounting, they make the transition from theory to practice much more easily.
Free for student:
Students can use the free plan of Banana Accounting with up to 70 transactions.
Teaching Benefits
Banana Accounting gives professors a practical, intuitive tool that supports both traditional accounting education and investment-related courses.
Strengthens Core Accounting Skills
Students learn double-entry accounting through real transactions, not abstract examples. Every operation—whether a sale, dividend, fee, or adjustment—shows its direct impact on the Balance Sheet and Profit & Loss Statement.
This reinforces fundamentals taught in introductory and intermediate accounting.
Makes Investment Concepts Easy to Understand
Banana integrates quantities, prices, book value, and market value directly into the accounting system.
Students clearly see how:
- Book vs. market value is calculated
- Realized and unrealized gains are recorded
- Exchange rate differences affect financial results
This turns complex investment theory into simple, visual learning.
Connects Theory With Real-World Practice
Students work with realistic investment scenarios, including:
- Recording purchases and sales
- Bond coupon accruals
- Multi-currency valuation
- Year-end adjustments and reconciliations
These exercises prepare students for real accounting and finance roles.
Reduces Teacher Workload
Professors no longer need to build large Excel sheets or manual examples.
Ready-made templates, automated calculations, and built-in reports (Appraisal, Security Card, Reconciliation) make exercises easy to assign and easy for students to complete.
Suitable for Multiple Courses
Banana can be used across the curriculum:
- Financial Accounting – Double-entry logic, reporting, adjustments
- Managerial Accounting – Asset tracking, valuation, cost behavior
- Investment & Portfolio Management – Book value, performance, FX effects
- Auditing – Tracing transactions, reconciliation checks
One tool supports many teaching needs.
What Professors Can Teach Using Banana
This section explains concrete learning outcomes:
Securities Valuation & Book Value Tracking
Students learn:
- Book vs. market value
- Moving average cost method
- Unrealized gains/losses and their journal entries
- End-of-year valuation adjustments using the extension
Investment Transactions: From Theory to Double-Entry
Students practice posting:
- Purchases
- Sales
- Commissions & fees
- Accrued interest (for bonds)
- Dividends and coupons
- Realized gains/losses and FX differences
Multi-Currency Portfolio Accounting
Students learn how currency movements affect:
- Book value
- Realized FX gains/losses
Year-end revaluations (via the Exchange Rate Table)
Portfolio Performance & Reporting
Using built-in reports:
- Appraisal report
- Security card report
- Reconciliation and check balances
Students learn to interpret investment performance from an accounting perspective.
By combining double-entry accounting with integrated investment management, Banana Accounting provides a complete learning environment for teaching and understanding investment accounting, securities valuation, portfolio management, financial reporting, and the accounting treatment of investment transactions.
Accounts Table
To manage investments in Banana Investment Accounting, the Accounts Table must include both the standard financial accounting accounts and additional accounts dedicated to investment management.
Each investment is represented by an Item linked to an Investment Balance Sheet Account. Investment transactions update both the Item quantities and the related accounts, ensuring that the investment position, the book value, and the financial statements remain synchronized.
Investment accounts are organized into three categories:
- Investment Balance Sheet Accounts – represent the book value of investments
- Investment Value Adjustment Accounts – record realized and unrealized gains, losses, and valuation adjustments
- Investment Profit & Loss Accounts – record investment income and expenses such as dividends, interest, commissions, and fees.
Together these accounts record investment positions, maintain the book value of each investment, and ensure that every investment transaction is correctly reflected in the Balance Sheet and Profit & Loss Statement.
Investment Balance Sheet Accounts
Investment Balance Sheet Accounts represent the book value of investments reported in the Balance Sheet. They summarize the value of all securities linked to the account.
Each investment (Item) is associated with one Investment Balance Sheet Account where purchases, sales, and other transactions affecting the investment value are recorded.
The balance of an Investment Balance Sheet Account always equals the total book value of all Items linked to that account.
When to Create Balance Sheet Accounts
The number of Investment Balance Sheet Accounts depends on the organization of the portfolio. Common configurations include:
- You need at least one Investment Balance Sheet Account to record the purchase and sale of securities.
- If you manage different types of securities, such as shares, bonds, or investment funds, it is recommended to create a separate account for each category.
- If you are using multi-currency accounting, you need at least one Investment Balance Sheet Account for each currency.
- If you manage bonds, it is recommended to create a liability account to record withholding tax.
- Key Characteristics:
- Every Item must be linked to one Investment Balance Sheet Account.
- The currency of the Investment Balance Sheet Account must match the currency of the Item ID.
- In transactions, the Investment Balance Sheet Account is always used together with an Item ID.
- Types of Balance Accounts:
- Most Investment Balance Sheet Accounts are asset accounts. Depending on the accounting structure, liability accounts (for example, withholding tax accounts) may also be used for specific investment transactions.
- Account Configuration:
- Account: Account name.
- Description: Account Description.
- BClass: 1 or 2.
- Sum In: Name of the group.
- Currency (just for multi-currency accounting): Currency of the Account.
- Opening (Also Opening Currency for multi-currency accounting): The initial balance of the account.
- The opening balance must match the sum of the opening values of all securities (items) linked to the account in the Items table. See also Opening and closing page for more information.
- You can verify the accounting using the command: Actions > Check Accounting. By selecting the options “Items” and “Asset accounts opening balances,” the program will check the opening balances and display any inconsistencies.

Investment Value Adjustment Accounts
Unlike Investment Balance Sheet Accounts, Investment Value Adjustment Accounts do not store the value of investments. Instead, they record the accounting adjustments that increase or decrease the book value of an investment.
They are used whenever the book value changes because of:
- the sale of an investment
- a market value revaluation
- an exchange rate fluctuation
- other accounting adjustments.
Investment Value Adjustment Accounts are always used together with:
- an Investment Balance Sheet Account
- an Item ID.
Realized Gains and Losses
These accounts are used when an investment is sold and the gain or loss becomes realized.
- Realized Gain on Investments: When the selling price exceeds the book value, the gain is calculated as:
(Selling Price−Book Price)×Quantity Sold - Realized Loss on Investments: When the selling price is below the book value, the loss is calculated similarly.
- Realized Exchange Rate Gain: When the base currency value of the investment increases due to exchange rate changes during the sale.
- Realized Exchange Rate Loss: When the base currency value decreases due to exchange rate changes during the sale.
Unrealized Gains and Losses
These accounts are used when investments are revalued without being sold, typically at the end of the accounting period.
- Unrealized Gain on Investments: The difference between the book value and the market value when the market value is higher.
- Unrealized Loss on Investments: The difference when the market value is lower than the book value.
- Unrealized Exchange Rate Gain: Adjustments in the base currency due to exchange rate fluctuations at year-end.
- Unrealized Exchange Rate Loss: Adjustments in the base currency due to exchange rate fluctuations at year-end.
Other Value Adjustments:
- Depreciation: Tracks the decrease in value for assets over time.
- Capitalized Costs: Expenses related to investments.
- Income Adjustments: Earnings unrelated to direct transactions (e.g., rebates or adjustments).
- Rounding Differences: Adjustments for rounding errors in calculations.
Investment Profit & Loss Accounts
These accounts record income and expenses associated with investments, such as dividends, interest, commissions, and fees. They are not directly linked to an Investment Balance Sheet Account but are normally associated with an Item ID in investment transactions.
- Common Profit & Loss Accounts:
- Interest Earned: Income from interest-bearing investments.
- Interest Paid: Expenses from borrowing or margin accounts.
- Dividend Income: Earnings from stock dividends.
- Commissions Cost: Fees paid for investment transactions.
- Charges: Miscellaneous charges related to investments.
- Other Income: Any other investment-related income.
- Other Costs: Any additional costs incurred.

These accounts measure the financial performance of investments but do not affect their book value.
Relationship Between Investment Accounts
Together with the linked Items and investment transactions, these account categories form the core of the Banana Investment Accounting model, ensuring that investment positions, book values, and financial statements remain continuously synchronized.
Items Table with Investments List
The Items table contains one row for each investment and records the quantities, book values, and market values of all securities managed in Banana Investment Accounting. Together with the Accounts table, it forms the core of the investment accounting model.
Each row represents one investment (Item). The Item identifies the security, stores its quantities, book value, and market value, and links all investment transactions to the corresponding Investment Balance Sheet Account.

Data to be entered
Enter all investments by specifying the following information:
- Item: The ID, generally the ISIN of the security.
- Description: The description.
- Sum In: Defines the grouping used to calculate separate totals for stocks, bonds, funds, or other investment categories.
Usually, a different Investment Balance Sheet Account is used for each group. - Asset Account: The Balance Sheet account to which the investment is linked.
- It represents the connection point between Financial Accounting and Investment Accounting.
- The Investment Balance Sheet Account must be a Balance Sheet account, as investments are part of the company’s assets. If a different type of account is entered (for example, when entering an income statement account), the program displays a warning message.
- The total book value of all securities linked to the same Investment Balance Sheet Account must correspond to the balance of that account. The Reconciliation Report verifies that the account balance and the total book value of investments remain consistent.
Asset Type: The type of security, which can be:
- 1: Stocks, ETFs, funds,...
Investments Measured by Quantity. - 2: Bonds, debt securities,...
Investments Measured by Nominal Value.
This internal classification is used by the investment accounting extension to calculate quantities and values. It is not part of the accounting reports.
- 1: Stocks, ETFs, funds,...
- Currency (for multi-currency accounting only): Currency of the security.
- The currency must be the same as the currency of the Investment Balance Sheet Account selected in the Asset Account field.
- Begin Qt: The opening quantity of the investment.
- Price Begin: The opening quantity of the investment.
- Price Current: The current market price per unit of the security.
- This value can be entered manually or updated using the Import market prices, which allows market prices for multiple securities to be updated at once.
Data calculated automatically
The program automatically calculates:
- Value Begin (also Value Begin Currency for multi-currency accounting): Represents the opening value of the security.
- Value Begin = Begin Qt × Price Begin.
- In multi-currency accounting, the exchange rate applied between Value Begin Currency and Value Begin is the opening exchange rate without a date specified in the Exchange rates table for that particular currency.
- The calculated value, or the sum of the calculated values of all securities linked to the same Investment Balance Sheet Account, must match the opening balance of that account in the Accounts table. See also the Opening and closing page for more information.
- Current Qt: The current quantity of the investment.
- It is calculated from the Begin Qt plus or minus the quantities recorded in transactions.
- Value Current (also Currency Value for multi-currency accounting): Represents the current market value of the security.
- Value Current = Current Qt × Price Current.
- In multi-currency accounting, the exchange rate applied between Currency Value and Value Current is the current exchange rate without a date specified in the Exchange rates table for that particular currency.
- The totals for the different groups.
Grouping
Grouping allows investments to be organized by categories such as shares, bonds, ETFs, or funds. Groups are used to calculate subtotals in the Items table and to organize results in reports such as the Portfolio Valuation Report.
Transactions of purchase and sale of investments
The Transactions table is the core of the accounting workflow. It records all investment operations, including purchases, sales, income, expenses, transfers, and valuation adjustments.
By linking accounting entries to the corresponding Item, Banana Investment Accounting keeps the accounting records and the related investment data synchronized.
Before entering investment transactions, you must:
- create the required Investment Balance Sheet Accounts in the Accounts table
- define each investment in the Items table.

This documentation assumes that you are familiar with financial accounting, portfolio accounting, and the concept of updating the book value of an investment when it is sold.
For general accounting features, such as attaching digital documents, using Cost Centres and Cost Segments, or importing accounting data, refer to the Financial Accounting documentation.
Recording Investment Transactions
Investment transactions are recorded in the Transactions table and linked to the corresponding Item. This allows Banana Investment Accounting to update the accounting records together with the related investment quantities and values.
The information required depends on the type of investment operation. The sections below explain the general booking requirements, while the specific pages provide detailed instructions and examples for shares, funds, bonds, and other investment operations.
Preparing Transaction Data
Before entering an investment transaction, collect all the information required to complete the accounting entry.
The information is often provided by different sources:
- Bank statement – provides the net amount credited or debited
- Portfolio statement – provides the investment details, including quantity, unit price, currency, and transaction date.
Transactions can be entered manually or imported automatically.
Banana Investment Accounting supports several import methods:
- importing bank statements using Import into Accounting
- copying and pasting data prepared in Excel
- importing data generated by Excel macros
- using customized import extensions for specific banks or portfolio management systems.
Regardless of the import method, every investment transaction must contain the information required to correctly update the related accounting records and investment data.
Transaction Structure
Investment purchases and sales are generally recorded as compound (multi-line) transactions following the principles of double-entry accounting. Each row records one accounting component of the operation, while the same Item is used on all rows related to the investment.
A typical investment transaction may include:
- a row for the bank payment or receipt
- a row for the investment movement, including Quantity and Unit Price and, when applicable, Exchange Rate
- separate rows for commissions, bank charges, taxes, or other transaction costs
- for sales, separate rows for the realized investment gain or loss
- for foreign-currency sales, separate rows for the realized exchange rate gain or loss.
The Item identifies the investment involved in the transaction. Repeating the Item on the related rows allows Banana Investment Accounting to associate the accounting entries with the corresponding investment and use them to update investment data and prepare reports.
For sales, the Calculate Sale Data command uses the historical investment data to calculate the realized investment gain or loss and, when applicable, the realized exchange rate gain or loss.
Required booking information
To correctly update both Financial Accounting and Investment Accounting, each investment transaction must include the information required to identify the investment and record the related accounting entries.
The required information depends on the type of transaction. The following information is typically required when recording investment purchases and sales.
Basic Transaction Information
- Date – The transaction date.
- Item – Identifies the investment defined in the Items table. Enter the same Item on all rows related to the investment.
- Description – A short description of the transaction.
Bank Payment or Receipt
This row records the payment for a purchase or the receipt from a sale.
- Debit Account (sale) – Bank account receiving the sale proceeds
- Credit Account (purchase) – Bank account used to pay for the investment
- Amount – Net amount credited or debited by the bank.
Investment Movement
This row records the purchase or sale of the investment and updates its quantity and book value.
- Debit Account (purchase) – Investment Balance Sheet Account assigned to the Item in the Items table.
- Credit Account (sale) – Investment Balance Sheet Account assigned to the Item in the Items table.
- Quantity – Positive for purchases and negative for sales.
- Unit Price – Price per unit at which the investment is purchased or sold.
- Exchange Rate – Exchange rate used for the transaction, when applicable.
Banana Investment Accounting automatically calculates the transaction amount based on the Quantity, Unit Price, and, when applicable, Exchange Rate entered in the transaction.
Note: The Investment Balance Sheet Account must correspond to the account assigned to the Item in the Items table. If a different account is used, Banana Investment Accounting displays a warning.
Bank Charges and Commissions
Use additional rows to record brokerage fees, bank commissions, taxes, or other transaction costs.
- Debit Account – Expense account for the related cost.
Additional Details for Sales Transactions
When an investment is sold, the book value of the investment must be updated and the realized gain or loss must be recorded. For foreign-currency investments, a realized exchange rate gain or loss may also need to be recorded.
These values can be entered manually or calculated using the Calculate Sale Data command.
Realized Gain/Loss on Investment
- Debit Account – Account for realized investment losses.
- Credit Account – Account for realized investment gains.
Use the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item as the corresponding account for the adjustment.
Realized Exchange Gain/Loss
For investments denominated in a foreign currency, an additional row may be required to record the realized exchange rate difference.
- Debit Account – Account for realized exchange rate losses.
- Credit Account – Account for realized exchange rate gains.
Use the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item as the corresponding account for the exchange rate adjustment.
Specific Investment Transactions
The accounting structure and required entries vary depending on the type of investment and transaction. See the following pages for detailed instructions and examples:
- Booking Share Movements – purchases and sales of shares
- Booking Fund Unit Movements – subscriptions, redemptions, distributions, reinvestments, switches, and consolidations
- Booking Bond Movements – purchases, sales, accrued interest, coupons, and withholding tax
- Adjustment to the Market Price – year-end market value adjustments
- Book Rounding Differences – adjustments for rounding differences
- Calculate Sale Data – calculation of realized investment and exchange rate gains or losses on sales.
Booking share movements
Share purchases and sales are recorded as compound transactions, with separate rows for the different accounting components of the operation. This structure makes it possible to record the investment movement, bank payment or receipt, transaction costs, and any realized gains or losses while keeping the book value of the investment up to date.
The Item identifies the share involved in the transaction. Enter the same Item on all rows related to the investment so that Banana Investment Accounting can associate the accounting entries with the corresponding investment.
Purchase of shares
A share purchase is generally recorded using separate rows for the investment purchase, transaction costs, and payment.
- Purchase of shares
- In the Debit Account column, enter the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item in the Items table.
- Enter the number of shares purchased in the Quantity column.
- Enter the purchase price per share in the Unit Price column.
- Banana Investment Accounting automatically calculates the corresponding amount.
- Bank charges
- Enter the account used to record bank charges or commissions in the Debit Account column.
- Enter the amount of the charges.
- Payment of securities and charges
- Enter the account used to make the payment, normally the bank account, in the Credit Account column.
- The payment corresponds to the total amount paid for the shares plus bank charges and other costs included in the transaction.

Sale of shares
A share sale generally requires additional rows because, in addition to recording the sale and the amount received, the book value of the investment must be updated and the realized gain or loss must be recorded.
- Sale of shares
- In the Credit Account column, enter the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item in the Items table.
- Enter the number of shares sold as a negative value in the Quantity column.
- Enter the selling price per share in the Unit Price column.
- Banana Investment Accounting automatically calculates the corresponding sale amount before bank charges.
- Bank charges
- Enter the account used to record bank charges or commissions in the Debit Account column.
- Enter the amount charged by the bank.
- The sale amount less bank charges corresponds to the net amount received, unless other transaction components are present.
- Net amount received
- In the Debit Account column, enter the bank account receiving the sale proceeds.
- Enter the net amount credited by the bank after deducting bank charges and any other amounts included in the transaction.
- In multi-currency accounting, use a bank account with the same currency as the investment.
- Realized Gain or Loss on Investment
- The realized gain or loss on sale results from the difference between the sale value and the book value of the shares sold.
- Use the Calculate Sale Data extension to automatically calculate the realized gain or loss based on the historical investment data.
- On the same row, the extension records the sale quantity as a neutral number. This allows Banana Investment Accounting to calculate the realized gain or loss per unit.
- Record a realized gain using the appropriate realized investment gain account, or a realized loss using the appropriate realized investment loss account. Use the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item as the corresponding account.
- Realized Exchange Rate Gain or Loss (multi-currency accounting only)
- When an investment is denominated in a foreign currency, its sale may generate a realized exchange rate gain or loss in addition to the realized gain or loss on the investment.
- The realized exchange rate gain or loss reflects the effect, in the base currency, of the difference between the accounting exchange rate of the investment and the exchange rate applied to the sale.
- Use the Calculate Sale Data extension to automatically calculate the realized exchange rate gain or loss based on the historical investment data.
- Record a realized exchange rate gain using the appropriate realized exchange rate gain account, or a realized exchange rate loss using the appropriate realized exchange rate loss account. Use the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item as the corresponding account.

Booking fund unit movements
Fund units are generally accounted for in the same way as shares when they are purchased or sold. However, funds may involve specific transactions such as:
- subscriptions
- redemptions
- distributions
- reinvested distributions
- accumulation units
- switches or conversions between fund classes
- splits or consolidations.
Each fund is identified by an Item and linked to the Investment Balance Sheet Account assigned to that Item. Transactions affecting the number of units are recorded using the corresponding Item, Quantity, and Unit Price.
For funds, the price per unit is often referred to as the Net Asset Value (NAV). The NAV represents the value of one fund unit and can be used as the Unit Price when recording subscriptions, redemptions, reinvestments, and other transactions involving fund units.
Subscriptions and Redemptions
Subscriptions and redemptions of fund units are recorded in the same way as purchases and sales of shares.
A subscription increases the number of units held and the book value of the investment. Record the additional units as a positive value in the Quantity column and use the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item.
A redemption decreases the number of units held. Record the redeemed units as a negative value in the Quantity column. If the redemption value differs from the book value of the units redeemed, the difference is recorded as a realized gain or loss on the investment.
For foreign-currency investments, a redemption may also generate a realized exchange rate gain or loss.
For detailed instructions on purchases and sales, see Booking Share Movements. For the calculation of realized gains or losses, see Calculate Sale Data.
Distribution / Income Units
Income or distribution units periodically distribute income to the investor without changing the number of fund units held.
Record the amount received as investment income and the corresponding increase in the bank account.
If taxes, withholding taxes, commissions, or other charges are deducted from the distribution, record them on separate rows using the appropriate accounts.

Accumulation Units
Accumulation units do not normally distribute income in cash. Instead, the income generated by the fund is retained within the fund and reflected in the value of the units.
Because no additional units are normally issued and no cash is received, the quantity held does not normally change.
If the accumulated income must be recognized separately for accounting, tax, or reporting purposes, record the required adjustment according to the applicable accounting and tax treatment.

Reinvestment
When a distribution is reinvested, the distribution income is used to acquire additional fund units instead of being paid out to the investor.
Record the investment income and the acquisition of the additional units as separate accounting components of the transaction. The acquisition increases both the Quantity and the book value of the investment, even when there is no net movement on the bank account.
The quantity of additional units is calculated as:
Reinvested amount / Unit Price (NAV) = Additional units
For example, if USD 100 is reinvested at a NAV of USD 50 per unit, 2 additional units are acquired. If the NAV is USD 37.50, 2.6667 additional units are acquired.
Fund quantities can therefore include decimal units.

Switch / Conversion
A switch or conversion transfers an investment from one fund or fund class to another. The accounting treatment depends on whether the operation is treated as a sale and subsequent purchase or as an internal transfer.
If the switch is treated as a sale and purchase, record the decrease of the old Item and the acquisition of the new Item as separate investment movements. Any applicable realized gain or loss, and for foreign-currency investments any realized exchange rate gain or loss, must also be recorded.
If the switch is treated as an internal transfer, decrease the Quantity of the old Item and increase the Quantity of the new Item. Transfer the corresponding book value from the Investment Balance Sheet Account associated with the old Item to the Investment Balance Sheet Account associated with the new Item. No realized gain or loss is recorded if the transaction does not constitute a realization.
If both Items are assigned to the same Investment Balance Sheet Account, the transfer changes the quantities and book values associated with the Items without changing the overall balance of that account.
For Items denominated in different currencies, the transferred values and any exchange rate differences must be recorded according to the accounting treatment applicable to the conversion.

Split / Consolidation
A split or consolidation changes the number of fund units held without changing the total book value of the investment.
- In a split, the number of units increases and the book value per unit decreases proportionally.
- In a consolidation, the number of units decreases and the book value per unit increases proportionally.
No cash movement and no realized gain or loss are normally recorded.

Booking bonds movements
Bond transactions are recorded using the same general transaction structure as other investments, but bonds introduce specific concepts such as nominal value, accrued interest, coupon interest, and withholding tax.
For bonds, the Quantity represents the nominal value of the bond rather than the number of securities held. The Unit Price represents the bond price applied to the nominal value.
Purchase of Bonds
A bond purchase generally includes separate rows for the bond purchase, bank charges, accrued interest, and payment.
- Purchase of bonds
- In the Debit Account column, enter the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item in the Items table.
- In the Quantity column, enter the nominal value of the bond purchased.
- In the Unit Price column, enter the purchase price of the bond.
- Banana Investment Accounting automatically calculates the corresponding purchase amount.
- Bank charges
- In the Debit Account column, enter the account used to record bank charges or commissions.
- Enter the amount charged by the bank.
- Accrued Interest
- When a bond is purchased between coupon payment dates, the buyer normally pays the seller the interest accrued from the previous coupon date to the purchase date.
- Record the accrued interest using the appropriate interest income account.
- In the Description column, you can indicate the accrual period and the applicable interest rate.
- Payment of Bonds
- In the Credit Account column, enter the account used to make the payment, normally the bank account.
- The total payment generally includes the bond purchase amount, accrued interest, bank charges, and any other transaction costs.

Collection of Interest Coupons
At each coupon payment date, record the interest earned on the bond. The gross interest may be divided between the net amount received and any withholding tax deducted.
- Net Interest
- In the Debit Account column, enter the bank account receiving the net interest.
- Enter the amount credited by the bank after deduction of withholding tax and any other applicable deductions.
- Recoverable Withholding Tax
- If withholding tax has been deducted and is recoverable, record the recoverable amount using the appropriate Balance Sheet account.
- In Switzerland, a 35% withholding tax may apply to certain Swiss investment income, including interest subject to Swiss withholding tax.
- Gross Interest
- In the Credit Account column, enter the appropriate interest income account.
- Record the gross amount of interest before withholding tax.
The net interest received plus the recoverable withholding tax corresponds to the gross interest, unless other deductions are present.

Sale of Bonds
A bond sale generally requires separate rows for the sale, bank charges, accrued interest, net amount received, realized gain or loss and, for foreign-currency investments, any realized exchange rate gain or loss.
- Sale of Bonds
- In the Credit Account column, enter the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item in the Items table.
- In the Quantity column, enter the nominal value of the bond sold as a negative value.
- In the Unit Price column, enter the selling price of the bond.
- Banana Investment Accounting automatically calculates the corresponding sale amount.
- Bank Charges
- In the Debit Account column, enter the account used to record bank charges or commissions.
- Enter the amount charged by the bank.
- Accrued Interest
- When a bond is sold between coupon payment dates, the buyer normally pays the seller the interest accrued from the previous coupon date to the sale date.
- In the Credit Account column, enter the appropriate interest income account.
- Record the accrued interest received.
- Net Amount Received
- In the Debit Account column, enter the bank account receiving the proceeds.
- Enter the net amount credited by the bank.
- The net amount received generally reflects the bond sale amount plus accrued interest, less bank charges and any other deductions.
- Realized Gain or Loss on Investment
- When a bond is sold, the difference between its sale value and its book value must be recorded as a realized gain or loss.
- Use the Calculate Sale Data extension to automatically calculate the realized gain or loss based on the historical investment data.
- On the same row, the extension records the sale Quantity as a neutral number, allowing Banana Investment Accounting to calculate additional information about the realized result.
- Record a realized gain using the appropriate realized investment gain account, or a realized loss using the appropriate realized investment loss account. Use the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item as the corresponding account.
- Realized Exchange Rate Gain or Loss (multi-currency accounting only)
- When a bond is denominated in a foreign currency, its sale may generate a realized exchange rate gain or loss in addition to the realized gain or loss on the investment.
- The realized exchange rate gain or loss reflects the effect, in the base currency, of the difference between the accounting exchange rate of the investment and the exchange rate applied to the sale.
- Use the Calculate Sale Data extension to automatically calculate the realized exchange rate gain or loss based on the historical investment data.
- Record a realized exchange rate gain using the appropriate realized exchange rate gain account, or a realized exchange rate loss using the appropriate realized exchange rate loss account. Use the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item as the corresponding account.
Nominal Value
The nominal value, also known as the face value, is the amount on which the bond interest is calculated.
In Banana Investment Accounting, the nominal value of a bond is entered in the Quantity column.
Interest
Bond interest is generally determined by the coupon rate, expressed as a percentage of the nominal value. The bondholder receives the interest according to the coupon conditions, typically at regular intervals. Interest is calculated on the nominal value of the bond.
Adjustment to the market price
Market price adjustments are generally recorded at the end of the accounting period to adjust the book value of investments that are still held to their current market value.
The adjustment is based on the difference between the book value of the investment and its market value. If the market value is higher than the book value, the difference is recorded as an unrealized gain. If the market value is lower than the book value, the difference is recorded as an unrealized loss.
The adjustment is recorded using the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item and the appropriate income or expense account. The investment remains in the portfolio; the adjustment changes its book value but does not change the Quantity held.
You can automatically create the required adjustment transactions using the Create adjustment transactions extension.

Book rounding difference
Small rounding differences may arise, especially at year-end, because banks, financial institutions, and Banana Investment Accounting may apply different rounding methods to investment prices and values.
When a rounding difference affects the book value of an investment, it can be corrected by entering a manual adjustment transaction.
Record the difference using the appropriate income or expense account and the Investment Balance Sheet Account assigned to the Item as the corresponding account.
This adjustment aligns the accounting records with the required investment value without changing the Quantity held.
Command for calculating profit and loss investment's sales
When an investment is sold, its book value must be updated and the realized result of the sale must be recorded.
Depending on the investment and its currency, the sale may require the calculation of:
- Realized Gain or Loss on Investment – the realized result arising from the difference between the sale value and the book value of the investment sold.
- Realized Exchange Rate Gain or Loss – for investments denominated in a foreign currency, the realized result arising from the exchange rate difference associated with the sale.
The Calculate Sale Data extension uses the historical investment data to automatically calculate the values required to complete the sale transaction and update the book value of the investment.

Investment Accounting Opening and Closing the Year
Beginning of the year
At the beginning of a new accounting year, make sure that the opening quantities and values of the investments in the Items table are consistent with the opening balances of the corresponding Investment Balance Sheet Accounts.
When a new accounting year is created from the previous year, Banana Accounting automatically carries forward the relevant investment quantities, prices, and account balances.
If you need to add a new security manually, enter its opening information in the Items table and make sure that its opening value is consistent with the opening balance of the Investment Balance Sheet Account specified in the Asset Account column.
Add a new security
To manually add a new security at the beginning of the accounting year, define it in the Items table and enter its opening values:
- Begin Qt. – Enter the opening quantity of the security. For bonds, enter the opening nominal value.
- Price Begin – Enter the opening unit price of the security.
Banana Investment Accounting automatically calculates the Value Begin based on the values entered in Begin Qt. and Price Begin.
In multi-currency accounting, the corresponding opening value in the base currency is also calculated automatically.

Matching Securities Balances with the Investment Balance Sheet Account
The total opening value of the securities must correspond to the opening balance of the Investment Balance Sheet Account specified in the Asset Account column of the Items table.
If multiple Items are assigned to the same Investment Balance Sheet Account, the sum of their Value Begin amounts must equal the opening balance of that account.
For example, if two shares are assigned to the same Shares CHF account, the sum of their opening values in the Items table must correspond to the opening balance of the Shares CHF account in the Accounts table.
This correspondence keeps the investment values in the Items table and the related balances in Financial Accounting aligned.

The following image shows that the opening values in the Items table correspond to the opening balance of the related Investment Balance Sheet Account in the Accounts table.

Opening Exchange Rate
In multi-currency accounting, Banana Investment Accounting automatically calculates the opening value of each security in the base currency using the applicable opening exchange rate.
The same opening exchange rate is used to calculate the opening balance of the corresponding Investment Balance Sheet Account, allowing the opening values of the securities and the account balance to remain consistent in the base currency.
To ensure this consistency, the opening balance of the Investment Balance Sheet Account in the account currency must be entered in the Opening Currency column of the Accounts table.
For more information about the values calculated in the Items table, see Data calculated automatically.
Check initial balances
After entering the opening values, you can verify that the opening values of the securities correspond to the opening balances of the related Investment Balance Sheet Accounts:
- Use the Actions > Check Accounting command. Select the Items and Asset accounts opening balances options.

- Use the Check balances extension to verify that the total opening value of the securities corresponds to the opening balance of the associated Investment Balance Sheet Account.

End of the Year
At the end of the accounting year, enter in the Price Current column of the Items table the price at which you want to value the security, normally its year-end market price.
Banana Investment Accounting automatically calculates the current value based on:
Current Qt. × Price Current = Value Current
The Current Qt. is automatically updated based on the investment transactions recorded during the year.
The resulting Value Current represents the current value of the security at the price entered in Price Current.
Closing Exchange Rate
In multi-currency accounting, Banana Investment Accounting automatically calculates the current value of each security in the base currency using the applicable current exchange rate.
The same current exchange rate is used for the corresponding Investment Balance Sheet Account, helping to keep the current values of the securities and the related account balance consistent in the base currency.
This consistency is particularly important when comparing the Value Current of the Items with the balance of the corresponding Investment Balance Sheet Account and when creating year-end adjustment transactions.
Create Adjustment Transactions
Before closing the accounting year, make sure that all required valuation adjustments have been recorded.
You can use the Create adjustment transactions extension to automatically calculate and create the required adjustment transactions.
The extension currently records the adjustment directly in the Investment Balance Sheet Account specified in the Asset Account column of the Items table. After the adjustment transactions have been created, the balance of the Investment Balance Sheet Account should correspond to the total Value Current of the Items assigned to that account.
To verify the balances, compare:
- the current balance of the Investment Balance Sheet Account in the accounting records
- the Value Current of the related Items in the Items table.
If multiple Items are assigned to the same Investment Balance Sheet Account, its balance should correspond to the sum of the Value Current amounts of all Items assigned to it.

In this example, the corresponding values in the Items table confirm that the Item values are consistent with the balance of the related Investment Balance Sheet Account.

Recording the adjustment using a different account
If required for auditing or reporting purposes, you may prefer to record the unrealized gain or loss in a separate Balance Sheet account instead of directly adjusting the Investment Balance Sheet Account specified in the Asset Account column.
In this case, you can:
- manually record the adjustment transactions
- modify the account used in the transactions generated by the Create adjustment transactions extension.
When using this approach, Price Current in the Items table should no longer represent the market price of the security. Instead, it should reflect the price corresponding to the current book value.
This ensures that the Value Current of the Item remains consistent with the balance of the corresponding Investment Balance Sheet Account when the valuation adjustment is recorded separately.
Creating a New Accounting Year
When you create a new accounting year using the Create New Year command, Banana Accounting automatically carries forward the closing values required for the new accounting year.
For each Item:
- the closing Current Qt. becomes the Begin Qt. of the new year
- the closing Price Current becomes the Price Begin of the new year.
The closing balances of the Investment Balance Sheet Accounts are also carried forward as opening balances for the new accounting year.
The opening Value Begin amounts of the Items and the opening balances of their corresponding Investment Balance Sheet Accounts should therefore remain consistent.
After creating the new year, use the Check balances extension to verify that the total opening value of the Items corresponds to the opening balance of the associated Investment Balance Sheet Account.
Analyse- und Planungsfunktionen
Die Analyse- und Planungsfunktionen von Banana Buchhaltung ermöglichen es Ihnen, die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung Ihrer Tätigkeit besser zu verstehen. Mit den Funktionen Budget, Cashflow und Grafiken können Sie Buchhaltungsdaten in klare und aussagekräftige Informationen umwandeln, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Cashflow (Geldfluss)
Der Cashflow zeigt die erwarteten oder tatsächlichen Geldflüsse im Zeitverlauf auf Basis der Buchhaltungsdaten.
Er hilft Ihnen zu verstehen, wie sich die flüssigen Mittel entwickeln, wann Überschüsse oder Engpässe entstehen und ob die Einnahmen ausreichen, um zukünftige Ausgaben zu decken.
Mit der Planungsfunktion können Sie die finanzielle Situation frühzeitig einschätzen und fundierte Entscheidungen treffen, um die Liquidität optimal zu steuern.
Diagramme/Grafiken
Die Funktion Diagramme wandelt Buchhaltungs- und Budgetdaten in intuitive visuelle Darstellungen um.
Sie können Balken-, Linien- oder Kreisdiagramme erstellen, um die Entwicklung von Einnahmen, Kosten, Liquidität oder anderen Kennzahlen zu analysieren.
Grafiken ermöglichen einen direkten Vergleich zwischen Perioden oder Kategorien und helfen dabei, Ergebnisse klar und verständlich darzustellen.
Cashflow-Bericht zur Liquiditätssteuerung
Ab der Version Banana Plus Dev-Channel 10.1.25 wurde der neue Befehl Berichte > Cashflow-Bericht eingeführt, der eine detaillierte Analyse der in der Buchhaltung erfassten Liquiditätsveränderungen ermöglicht.
Dieses Werkzeug ermöglicht es Ihnen, Einnahmen und Ausgaben – auch zukünftige – zu überwachen und liefert wertvolle Informationen über die finanzielle Stabilität und operative Effizienz Ihres Unternehmens.
- Die Logik dieser Funktion basiert auf dem Vergleich zwischen den Salden der Liquiditätskonten und den Bewegungen der Gegenkonten, die in der Regel Einnahmen oder Ausgaben darstellen.
- Indem Sie nachvollziehen, wie sich die Bewegungen in den Liquiditätskonten auf die Nettoliquiditätsflüsse pro Periode auswirken, erhalten Sie jederzeit eine präzise Übersicht über Ihre finanzielle Lage. Dieser Vergleich liefert wertvolle Grundlagen für eine wirksame Finanzplanung und fundierte Entscheidungen und hilft Ihnen, einen ausgewogenen Cashflow zu bewahren und Ihre finanziellen Ziele zu erreichen.
- Dank der Prognosefunktion können Sie die Entwicklung der Liquidität im Laufe des Jahres analysieren, indem Sie sowohl bestehende Buchungen als auch Budgetpositionen berücksichtigen.
Voraussetzungen und wichtige Hinweise
Zurzeit ist die Funktion Cashflow-Bericht:
- Verfügbar in der neuesten Version von Banana Buchhaltung+ Dev-Channel
- Erfordert den Advanced-Plan. Falls Sie diesen Abonnementplan nicht haben, können Sie über das Kontaktformular einen einmonatigen Promotionscode anfordern.
- Befindet sich im Beta-Test; wir bitten Sie daher, die Funktion zu testen und uns allfällige Probleme zu melden.
Die Tabelle Cashflow
So zeigen Sie die Cashflow-Tabelle an:
- Wählen Sie den Befehl im Menü Berichte > Cashflow-Bericht.
(Falls der Befehl nicht sichtbar ist, überprüfen Sie die Voraussetzungen) - Legen Sie die Parameter im Dialogfenster Cashflow-Bericht fest und bestätigen Sie mit OK.

Zeilen
Vertikale Struktur des Berichts:
- Jedes Liquiditätskonto
- Total aller Liquiditätskonten (Cash Accounts)
- Gegenkonten
- Total der Gegenkonten (Gesamtveränderung des Cashflows)
- Differenz (wird nur angezeigt, wenn die Totalbeträge der Liquiditätskonten und der Gegenkonten unterschiedlich sind)
Einige Befehle zum Filtern der angezeigten Zeilen:
- Um nur die Zeilen mit Betrag in der Ansicht Aktuell anzuzeigen:
|!Movement_?_C:xml!<> |!Balance_?_C:xml!<> - Um nur die Zeilen mit Betrag in der Ansicht Budget anzuzeigen:
|!Movement_?_B:xml!<> |!Balance_?_B:xml!<>
Spalten
Die Spalten mit Beträgen:
- Anfangssaldo (nur für Liquiditätskonten)
Der Anfangsbetrag des Liquiditätskontos für den gewählten Zeitraum. - Endsaldo (nur für Liquiditätskonten)
Der Endbetrag des Liquiditätskontos am Ende des Zeitraums. - Bewegungen im Zeitraum
- Einnahmen (versteckte Spalte)
Zeigt den Geldzufluss an. - Ausgaben (versteckte Spalte)
Zeigt den Geldabfluss an. - Netto-Cashflow
- Liquiditätskonten
Berechnet als Einnahmen minus Ausgaben.
Stellt die Summe aller Einnahmen (positive Beträge) und Ausgaben (negative Beträge) im Konto für den betrachteten Zeitraum dar. - Gegenkonten
Zeigt die Herkunft (positive Beträge) und die Verwendung (negative Beträge) der Mittel.
- Liquiditätskonten
- Einnahmen (versteckte Spalte)
Ansichten
Der Bericht verfügt über drei Ansichten:
- Aktuell
Verwendet die Anfangssalden und die tatsächlichen Buchungsdaten. - Budget
Verwendet die Anfangssalden und die Daten aus der Budgettabelle. - Prognose
- Verwendet den Anfangssaldo und die Buchungsdaten bis zum Tag vor dem Prognosebeginn.
- Verwendet die Budgetbuchungen ab dem Prognosebeginn (einschliesslich).
Ansicht Prognose
Die Prognose kombiniert aktuelle Buchhaltungsdaten (Tabelle Buchungen) mit Budgetdaten (Tabelle Budget).
Beispiel:
- In der Tabelle Buchungen sind Bewegungen bis Ende September erfasst.
- In der Tabelle Budget sind die Budgets für die Monate des Jahres eingetragen.
- Wenn Sie das Prognose-Startdatum auf den 1. Oktober setzen, berechnet das Programm die Prognose unter Berücksichtigung von:
- effektivem Anfangssaldo
- Buchungen von Januar bis Ende September
- Budgetdaten ab dem 1. Oktober.
- Die Liquiditätsprognose verwendet somit die effektiven Salden der Liquiditätskonten und berechnet die Entwicklung bis zum Jahresende auf Basis der Budgetdaten.
- Die Prognose ist besonders nützlich in Kombination mit einer monatlichen Aufteilung.
Wenn Sie die monatliche Aufteilung verwenden, können Sie den prognostizierten Cashflow für Oktober, November und Dezember anzeigen, ausgehend von den Ist-Daten bis September.
Beispiel eines Berichts für den Zeitraum 01.01.2025 - 30.06.2025
- Prognosebeginn: 01.04.2025
- 1. Quartal – Beträge basieren auf tatsächlichen Buchungen
- 2. Quartal – Beträge basieren auf Prognosen:
- Der Anfangssaldo der Liquiditätskonten basiert auf effektiven Daten
- Der Netto-Cashflow wird auf Grundlage der Budgetbuchungen berechnet
- Der Endsaldo (Projektion) ist die Summe aus Ist-Daten und Prognosedaten (Buchungen + Budget)

Logik des Berichts
Der Bericht zeigt:
- Für die Liquiditätskonten:
die Gesamtsumme aller Einnahmen und Ausgaben im Zeitraum. - Für die anderen Konten:
die Gesamtsumme der Buchungen, die die Liquiditätskonten beeinflusst haben.
Funktionsweise des Berichts
- Der Benutzer definiert, welche Konten als Liquiditätskonten gelten.
- Der Anfangssaldo der Liquiditätskonten wird als Ausgangswert verwendet.
- Für alle Buchungen in den Tabellen Buchungen und Budget gilt:
- Das Programm berücksichtigt nur Buchungen, die ein Liquiditätskonto betreffen.
- Der auf den Liquiditätskonten gebuchte Betrag wird für jedes Konto einzeln analysiert.
- Auch der auf den Gegenkonten gebuchte Betrag wird für jedes Konto separat analysiert.
Definition Gegenkonto
Ein Gegenkonto ist ein Konto, das nicht zur Liste der Liquiditätskonten gehört.
- Für Einzelbuchungen (Soll/Haben):
Das Gegenkonto ist jenes Konto, das dem Liquiditätskonto gegenübersteht. - Für Buchungen mit mehreren Zeilen und verschiedenen Konten:
Die Position der Zeile mit dem Liquiditätskonto beeinflusst nicht die Entscheidung, ob die Buchung im Bericht enthalten ist.- Das erste Liquiditätskonto (im Soll oder Haben) wird als Hauptliquiditätskonto betrachtet.
- Alle anderen verwendeten Konten werden als Gegenkonten betrachtet.
Logik der Gruppierung von Buchungen
In der Tabelle Buchungen werden die Buchungsvorgänge sequenziell aufgelistet, ohne die Möglichkeit, manuell einen Anfang und ein Ende für jede Buchung zu definieren. Daher bestimmt das Programm automatisch, wann eine Buchung beginnt und endet sowie welche Konten dazugehören. Diese Logik wirkt sich direkt auf die korrekte Zuweisung der Gegenkonten zu den Liquiditätskonten aus.
Das Verständnis dieser Gruppierungslogik in Banana ist entscheidend für eine präzise Interpretation und hilft, allfällige Unterschiede im Cashflow-Bericht zu reduzieren.
Fehler und Differenzen
Wenn das Programm das Gegenkonto in einer Buchung mit mehreren Zeilen nicht bestimmen kann, wird eine Differenz gemeldet. Diese Meldung weist nicht zwingend auf einen Buchhaltungsfehler hin, sondern zeigt vielmehr an, dass das exakte Gegenkonto nicht ermittelt werden konnte.
In solchen Fällen können Sie dem Programm helfen, indem Sie das Liquiditätskonto in eckigen Klammern in der betreffenden Zeile angeben. Dieses Vorgehen:
- ermöglicht es, die Buchung in die Cashflow-Berechnung einzubeziehen.
- Dient nur als Kommentar und beeinflusst das Buchhaltungsergebnis nicht.
Verwaltung von Differenzen
Die Einnahmen und Ausgaben in den Liquiditätskonten müssen immer verbunden sein mit:
- einem Herkunftskonto (für Einnahmen, von dem das Geld stammt)
- einem Zielkonto (für Ausgaben, zu dem das Geld überwiesen wird).
Für jede Buchung (ob Einzelbuchung oder auf mehrere Zeilen verteilt) meldet das System eine Differenz, wenn die Gesamtsumme der Beträge auf den Liquiditätskonten nicht mit der Gesamtsumme der Beträge auf den Gegenkonten übereinstimmt.
Differenzen und Fehler können sich also ergeben durch:
- teilweise oder fehlende Zuweisung der Gegenkonten.
- Betragsabweichungen zwischen Liquiditätsbewegungen und den entsprechenden Gegenbuchungen.
Praktische Beispiele
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für Buchungen, die auf mehrere Zeilen verteilt sind und die Liquiditätskonten 1020 Bank und 1000 Kasse betreffen.
Obwohl diese Buchungen buchhalterisch korrekt sind, können sie bei der Berechnung des Cashflows zu Mehrdeutigkeiten führen und mögliche Diskrepanzen zwischen dem Liquiditätssaldo und der Summe der Bewegungen der Gegenkonten aufzeigen.
Belegwechsel (Spalte Beleg)
- Beispiel: Buchung über mehrere Zeilen mit unterschiedlichen Belegen.
Es wird eine Differenz von CHF 360.00 in Zeile 1 gemeldet.
Datum Beleg Rechnung Beschreibung Sollkonto Habenkonto Betrag Saldo 14.01.2025 1 Diverse Einkäufe 1020 360.00 -360.00 14.01.2025 2 Einkauf vom 12.01 4000 30.00 -330.00 14.01.2025 3 Einkauf vom 13.01 4000 330.00 Korrektur: In der zweiten und dritten Zeile das Liquiditätskonto in eckigen Klammern angeben.
Datum Beleg Rechnung Beschreibung Sollkonto Habenkonto Betrag Saldo 14.01.2025 1 Diverse Einkäufe 1020 360.00 -360.00 14.01.2025 2 Einkauf vom 12.01 4000 [1020] 30.00 -330.00 14.01.2025 3 Einkauf vom 13.01 4000 [1020] 330.00
- Beispiel: Buchung über mehrere Zeilen mit unterschiedlichen Belegen.
Wechsel der Rechnungsnummer (Spalte Rechnung)
- Beispiel: Buchung über mehrere Zeilen mit verschiedenen Rechnungsnummern und leerer Spalte Beleg.
Es wird eine Differenz von CHF 8'000.00 in Zeile 1 gemeldet.
Datum Beleg Rechnung Beschreibung Sollkonto Habenkonto Betrag Saldo 18.01.2025 Inkasso von Kundenrechnungen 1020 8’000.00 8’000.00 18.01.2025 4545 Inkasso der Rechnung von Kunde 1 3000 3’000.00 5’000.00 18.01.2025 4546 Inkasso der Rechnung von Kunde 2 3000 5’000.00 Korrektur: Auf der zweiten und dritten Zeile das Liquiditätskonto in eckigen Klammern angeben.
Datum Beleg Rechnung Beschreibung Sollkonto Habenkonto Betrag Saldo 18.01.2025 Inkasso von Kundenrechnungen 1020 8’000.00 8’000.00 18.01.2025 4545 Inkasso der Rechnung von Kunde 1 [1020] 3000 3’000.00 5’000.00 18.01.2025 4546 Inkasso der Rechnung von Kunde 2 [1020] 3000 5’000.00
- Beispiel: Buchung über mehrere Zeilen mit verschiedenen Rechnungsnummern und leerer Spalte Beleg.
Einschränkungen
Derzeit bestehen folgende Einschränkungen:
- Es ist nicht möglich, eine benutzerdefinierte Ansicht der Spalten zu speichern.
- Es ist nicht möglich, Zeilen mit Konten auszublenden, deren Saldo gleich null ist.
Dialogfenster für den Cashflow-Bericht
Das Dialogfenster Cashflow-Bericht ermöglicht es Ihnen, Ihre Liquiditätsberichte individuell anzupassen.
Sie können spezifische Liquiditätskonten, Zeiträume, Aufteilungen und weitere Einstellungen auswählen, um den Bericht optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.
Dank der Möglichkeit, verschiedene Konfigurationen zu speichern, können mehrere personalisierte Berichte erstellt werden.
Wählen Sie in Banana Buchhaltung im Menü Berichte > Cashflow-Bericht aus.

Registerkarte Basis
- Liquiditätskonto oder Gruppe
- Auswahl: Geben Sie den Namen oder die ID des Liquiditätskontos bzw. der Gruppe ein, für die Sie den Bericht erstellen möchten, und klicken Sie anschliessend auf die Schaltfläche Hinzufügen.
- Wenn Sie eine Gruppe auswählen (gekennzeichnet mit Gr=), werden alle zugehörigen Konten als Liquiditätskonten in den Bericht aufgenommen. Dies ist nützlich, um mehrere Konten gleichzeitig zu analysieren, ohne sie einzeln hinzufügen zu müssen.
- Um ausgewählte Konten oder Gruppen zu entfernen, klicken Sie auf die Schaltfläche "X" neben dem Kontonamen.
- Kontrollkästchen Prognose
- Nur verfügbar für Buchhaltungsdateien, die eine Tabelle Budget enthalten.
- Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Prognosen in den Cashflow-Bericht einzubeziehen und zukünftige Liquiditätsveränderungen auf Basis der Budgetbuchungen zu projizieren.
- Geben Sie das Startdatum ein, ab dem die Prognosedaten berechnet werden sollen. Dieses Datum ist inklusive; das bedeutet, dass ab diesem Tag die Budgetdaten (aus der Tabelle Budget) berücksichtigt werden.
Vor diesem Datum werden die aktuellen Daten (aus der Tabelle Buchungen) verwendet.
Diese Funktion ermöglicht es, historische Ist-Daten nahtlos mit zukünftigen Projektionen zu kombinieren.
Weitere Abschnitte des Dialogs
Erklärungen zu den weiteren Abschnitten finden Sie auf den folgenden Seiten:
- Periode
Definiert den Bezugszeitraum für den Bericht. - Unterteilung
Ermöglicht es, einen Bericht zu erstellen, der in mehrere Zeiträume unterteilt ist.
Die Aufteilung nach Segmenten ist derzeit noch nicht implementiert. - Anpassung
Ermöglicht es, die Einstellungen eines Berichts zu speichern.
Beispielsweise können separate Konfigurationen gespeichert werden für:- Cashflow-Bericht – einschliesslich der Liquiditätskonten
- Bericht über das Umlaufvermögen – einschliesslich der Konten des Umlaufvermögens
Diagramme in Banana Buchhaltung+
In Banana Buchhaltung Plus wird beim Öffnen einer Datei im unteren Bereich das Diagrammfenster angezeigt, das eine grafische Darstellung des Verlaufs eines ausgewählten Kontos, einer Gruppe, einer Kostenstelle oder eines Segments bietet.
Das Diagramm zeigt die Daten des Kontos oder eines anderen ausgewählten Elements gemäss den Einstellungen an, die Sie im rechten Bereich auswählen können:
- Wenn Sie den Cursor auf die Kurve oder die Balken des Diagramms bewegen, werden die genauen Beträge angezeigt.
- Wenn Sie auf einen bestimmten Punkt in der Grafik klicken, wird der entsprechende Kontoauszug geöffnet.

Bedienfeld
Über das Bedienfeld unten rechts können Sie die anzuzeigenden Werte, den Zeitraum und den Modus auswählen sowie das Diagramm drucken oder speichern.
Wenn die Grösse des Fensters die Anzeige aller Einstellungen nicht zulässt, werden nur die Einstellungen der Legende angezeigt. Um alle Einstellungen anzuzeigen, müssen Sie entweder das Hauptfenster der Anwendung oder das untere Fenster vergrössern.
Zeitwerte
Folgende Buchhaltungswerte können einzeln oder gleichzeitig in den Grafiken angezeigt werden:
- Laufend – stellt aktuelle Werte dar
- Budget – stellt die Budgetwerte dar
- Vorherig – stellt die Werte des Vorjahres dar
Durch Klicken auf den jeweiligen Namen (Laufend, Budget oder Vorherig) können die Werte ein- oder ausgeblendet werden.
Legende
Mit der Option Legende können Sie festlegen, ob die Legende im Diagrammfenster angezeigt oder ausgeblendet werden soll. In der Regel ist sie ausgeblendet, kann aber bei Bedarf (z.B. zum Drucken oder Speichern des Diagramms) eingeblendet werden.
- Aus – Das Diagramm zeigt keine Legende
- Unten – Die Legende wird zentriert unterhalb des Diagramms angezeigt
- Links – Die Legende wird unten links angezeigt
- Oben – Die Legende wird zentriert oberhalb des Diagramms angezeigt
- Rechts – Die Legende wird unten rechts angezeigt
Zeitraum
Der Zeitraum in Jahren, für den die Daten angezeigt werden sollen.
- 1J, 2J, 3J, 4J, J (J steht für Jahre).
Unterteilung
Der Abstand zwischen den einzelnen Werten auf der Diagrammskala kann gemäss den folgenden Optionen angepasst werden:
- 1T (Tag), 1W (Woche), 1M (Monat), 3M (Quartal), 6M (Halbjahr), 1J (Jahr).
Wert
Das Diagramm kann den buchhalterischen Saldo am Ende der Periode oder die buchhalterische Bewegung der Periode anzeigen. Je nach gewähltem Wert wird das angezeigte Datum entsprechend angepasst:
- Saldo - Das Diagramm stellt den Saldo am Ende des Zeitraums dar (z.B. 31. Jan '22 - Enddatum des Zeitraums)
- Bewegung - Das Diagramm stellt die Bewegung des Zeitraums dar (z.B. Jan '22 - Zeitraum)
- Automatisch - Das Diagramm stellt den Saldo für die Bilanzkonten und KS3 sowie die Bewegung für die Konten der Erfolgsrechnung, KS1, KS2 und Segmente dar.
Typ
Das Diagramm kann Werte wie folgt darstellen:
- Linie – Die Grafik wird durch Linien dargestellt
- Fläche – Die Grafik wird durch Flächen dargestellt
- Leiste – Die Grafik wird durch Balken dargestellt
- Automatisch – Die Grafik wird als Fläche für die Bilanzkonten und KS3 sowie als Balken für die Konten der Erfolgsrechnung, KS1, KS2 und Segmente dargestellt.
Diagramm drucken, speichern oder kopieren
Diese Funktion ist nur im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar. Sie kann auch mit den Free- oder Professional-Plänen bis zu 70 Buchungszeilen getestet werden.

Wenn Sie in der oberen rechten Ecke der Diagrammtabelle auf das Symbol Kopieren klicken, wird ein Menü mit den folgenden Befehlen angezeigt:
- Drucken – Zeigt das Diagramm in der Druckvorschau (Seitenansicht) an
- Speichern – Speichert das Diagramm als PNG-Bild
- Kopieren – Kopiert die Grafik als PNG-Bild in die Zwischenablage. Das kopierte Bild kann in einen beliebigen Texteditor (Word, Excel, …) eingefügt werden.
- Daten kopieren – Kopiert die zur Erstellung des Diagramms verwendeten Werte als Datentabelle, die in ein beliebiges Tabellenkalkulationsprogramm (Excel, Numbers, …) eingefügt werden kann.
Zusätzliche Funktionen
Über die Werkzeuge Funktionen hinzufügen, Tabellen hinzufügen und Erweiterungen können Sie Ihre Buchhaltungsdatei mit neuen Funktionen, Daten und Automatisierungen erweitern, die die Arbeit vereinfachen und die Verwaltung noch umfassender machen.
Diese Werkzeuge ermöglichen es, Banana Buchhaltung in eine individuell angepasste Arbeitsumgebung zu verwandeln, die mit Ihren Anforderungen wächst und sich anpasst, ohne die einfache Bedienung zu verlieren, die das Programm auszeichnet.
Funktionen hinzufügen
Mit der Funktion Funktionen hinzufügen können Sie erweiterte Werkzeuge aktivieren, wie zum Beispiel die Budget-Tabelle für Budgetierung und Finanzplanung, die Artikel-Tabelle für die Fakturierung, eine einfache Tabelle zum Erfassen zusätzlicher Daten und deren Verknüpfung mit anderen Tabellen sowie vieles mehr.
Sie können mit einer einfachen Buchhaltung beginnen und bei Bedarf schrittweise weitere Funktionen hinzufügen – entsprechend dem Wachstum Ihrer Tätigkeit und Ihrer Anforderungen.
Tabellen hinzufügen
Mit Tabellen hinzufügen können Sie benutzerdefinierte Bereiche erstellen, um zusätzliche Daten zu verwalten und diese mit anderen bereits verwendeten Tabellen zu verknüpfen.
Alle Daten bleiben in derselben Datei – übersichtlich und konsistent organisiert.
Erweiterungen
Mit Erweiterungen können Sie zusätzliche Funktionen hinzufügen, wie z.B. erweiterte Berichte, automatische Prüfungen, Druckvorlagen oder Integrationen mit anderen Tools.
Erweiterungen lassen sich einfach installieren und ermöglichen es Ihnen, die Funktionen des Programms gezielt bei Bedarf zu erweitern.
Funktionen hinzufügen/entfernen
In Banana Buchhaltung Plus können Sie Ihre Datei individuell gestalten, indem Sie neue Funktionen aktivieren – ohne dabei die Hauptstruktur zu überladen. Um auf die verschiedenen Optionen zuzugreifen:
- Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen... > Hinzufügen aufrufen und anschliessend die gewünschte Option auswählen.
Wichtig
- Die in diesem Dialog verfügbaren Optionen sind spezifisch für Buchhaltungsdateien.
- In den Produktivitäts-Applikationen (z.B. Offerten und Rechnungen, Zeiterfassung usw.) zeigt das Dialogfenster Funktionen hinzufügen/entfernen andere Optionen an, die speziell für diese Dateitypen vorgesehen sind.

Nur Gross-/Kleinschreibung für Kontonummern und Codes erlauben
Ermöglicht es, Kontobezeichnungen (Spalte Konto), die aus Wörtern bestehen, so zu belassen, wie sie eingegeben wurden – ohne automatische Umwandlung in Grossbuchstaben.
Wichtiger Hinweis: "Kasse" und "kasse" werden als zwei unterschiedliche Konten erkannt.
Tabelle Artikel hinzufügen
Die Informationen sind auf der Dokumentationsseite Tabelle Artikel verfügbar.
Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen hinzufügen
Die Informationen sind auf der Dokumentationsseite Artikel-Spalten der Buchungen-Tabelle verfügbar.
Tabelle Artikel und Artikel-Spalten in der Tabelle Buchungen hinzufügen
Die Informationen sind auf den Dokumentationsseiten Tabelle Artikel und Artikel-Spalten der Tabelle Buchungen verfügbar.
Adress-Spalten in der Kontentabelle hinzufügen
Diese Funktion ermöglicht es, Adressen und persönliche Angaben zu den Konten in der Tabelle Konten hinzuzufügen (z.B. Kundenadressen, Lieferanten, Mitglieder usw.). Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Ansicht Adressen mit allen neuen Spalten hinzugefügt.
So fügen Sie diese Funktion hinzu:
- Über das Menü Daten > Spalten einrichten können Sie die Spalten auch in anderen Ansichten sichtbar machen.
- Um zusätzliche Ansichten mit spezifischen Spalten zu erstellen, verwenden Sie den Menübefehl Daten > Tabelleneinstellungen.
Tabelle Budget hinzufügen und entfernen
Diese Option fügt der Buchhaltungsdatei die Tabelle Budget hinzu, in der Sie Buchungen für Ihre Finanzplanung erfassen können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Tabelle Budget.
Spalte Art MWST/USt-Betrag in den Buchungen ändern
Mit dieser Funktion kann in Buchhaltungsdateien mit MWST/USt die Spalte Art Betrag (Art Betrag MWST/USt) in der Tabelle Buchungen angepasst werden.
Für jede Buchung übernimmt das Programm automatisch die Standardwerte aus der Tabelle MWST/USt-Codes (für den jeweiligen Code) in die Spalte Art Betrag.
In dieser Spalte kann bei Bedarf eine der folgenden Arten von MWST/USt-Beträgen eingegeben werden:
- 0 (oder leere Zelle) = inkl. MWST/USt
- 1 = exkl. MWST/USt, d.h. ohne MWST/USt
- 2 = MWST/USt-Betrag, der Buchungsbetrag wird zu 100 % als MWST/USt-Betrag betrachtet
Wenn sich ausnahmsweise der Betragstyp für einen bestimmten MWST/USt-Code ändert, kann 1 oder 2 manuell eingegeben werden.
Hinweis
Diese Funktion ist nicht kompatibel mit Dateien, die mit früheren Programmversionen erstellt wurden und diese Option nicht unterstützen.
Tabellen hinzufügen
Mit Banana Buchhaltung Plus können Sie einfache Tabellen erstellen, um zusätzliche Informationen direkt in der Buchhaltungsdatei zu erfassen – ganz ohne externe Dokumente und ohne dabei die Hauptstruktur zu überladen.
Es handelt sich um leere, vollständig anpassbare Tabellen, die sich ideal dazu eignen, Daten flexibel nach Ihren Bedürfnissen zu organisieren und zu verwalten. Sie enthalten keine integrierten Buchhaltungsfunktionen, stellen jedoch ein praktisches Werkzeug zur Verwaltung betriebsbezogener Informationen dar.
Sie können eine oder mehrere einfache Tabellen zu Ihrer Datei hinzufügen und bei Bedarf sowohl mit einer der vordefinierten Tabellen von Banana Buchhaltung Plus als auch untereinander verknüpfen.
Mögliche Verwendungen einer einfachen Tabelle
Einfache Tabellen können verwendet werden, um Listen zu erstellen und Daten zu verwalten, die die Buchhaltung unterstützen – zum Beispiel:
- Personalakten (z.B. Arbeitsrapporte)
- Informationen, Notizen und Termine mit Kunden und Lieferanten
- Erbrachte Dienstleistungen für Kunden
- Fälligkeiten von Versicherungspolicen
- Verwaltung von Hausschlüsseln
- Interne Notizen und Hinweise zur Organisation
- Verweise auf Verträge, Projekte oder laufende Fälle
- Aufgabenlisten im Zusammenhang mit der Buchhaltung
Vorteile
- Flexibilität: Sie können Inhalt und Struktur frei bestimmen.
- Alles in einer Datei: Ihre Informationen bleiben stets mit der Buchhaltung verknüpft.
- Einfachheit: Einfach Zeilen und Spalten hinzufügen – ganz ohne Buchhaltungskenntnisse.
- Sofort einsatzbereit: Nach dem Bestätigen mit OK ist die Tabelle sofort in der Datei verfügbar.
So fügen Sie eine einfache Tabelle zur Datei hinzu
- Öffnen Sie Ihre Buchhaltungsdatei
- Wählen Sie im Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen > Einfache Tabelle hinzufügen
Das Programm fügt der bestehenden Datei eine neue Tabelle mit dem von Ihnen gewählten Namen hinzu, die folgende vordefinierte Spalten enthält:
- Zeilen-ID (RowId) → Dient zur eindeutigen Identifikation jedes Elements.
- Beschreibung → Beschreibung des Elements.
- Notizen → Zusätzliche Anmerkungen oder Informationen.

Für weitere Informationen zu den Tabellen, die Sie Ihrer Datei hinzufügen können, sehen Sie bitte auf folgender Seite nach:
- Einfache Tabelle
Diese Seite erklärt, wie Sie die Tabelle anpassen, weitere vordefinierte Spalten einblenden oder eigene hinzufügen können.
Beispiele für einfache Tabellen
Um Ihnen einen Eindruck von den Möglichkeiten zu geben, finden Sie hier einige Beispiele:
- Tabelle für interne Notizen
In der Buchhaltung ist es oft notwendig, Notizen zu Fristen oder Mitteilungen für Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzte hinzuzufügen. Diese Informationen werden manchmal in Excel- oder Word-Dateien gespeichert und können so leicht verloren gehen oder vergessen werden. Durch das Erstellen einer einfachen Tabelle in derselben Buchhaltungsdatei bleiben die Notizen stets verfügbar und leicht einsehbar. - Tabelle für Freiwillige/Veranstaltungen
Nützlich zur Erfassung von Namen, Verfügbarkeiten und Rollen bei Veranstaltungen oder Aktivitäten eines Vereins. - Tabelle für Verkaufsberater/Vertreter
Ermöglicht das Erfassen von Informationen über Berater, das Überwachen ihrer Zuständigkeitsbereiche sowie das Verfolgen der Kundenbeziehungen.
Auf diese Weise werden einfache Tabellen zu einem echten Hilfsmittel für die Buchhaltung – flexibel anpassbar an die spezifischen Bedürfnisse Ihres Unternehmens.
Interne Notizen-Tabelle erstellen
In Banana Buchhaltung Plus können Sie eine einfache Tabelle für interne Notizen erstellen, um Erinnerungen, Anmerkungen und nützliche Hinweise direkt innerhalb derselben Buchhaltungsdatei zu sammeln.
So haben Sie alle Informationen stets griffbereit – ganz ohne externe Dokumente verwenden zu müssen.
Tabelle für interne Notizen erstellen
- Öffnen Sie Ihre Buchhaltungsdatei
- Erstellen Sie eine einfache Tabelle und benennen Sie sie Interne Notizen (Internal notes)
- Richten Sie die Spalten wie folgt ein:
- Zeilen-ID (RowId) – Diese Spalte wurde in unserem Beispiel ausgeblendet, da keine Verknüpfung mit anderen Tabellen erforderlich ist.
→ Über das Menü Daten > Spalten einrichten > ZeilenID können Sie die Spalte ausblenden (Häkchen bei "Sichtbar" entfernen). - Beschreibung – In unserem Beispiel haben wir hier eine Beschreibung des Themas eingefügt.
- Notizen – Der eigentliche Inhalt der Notiz.
- Link – Die Verknüpfung zum Dokument, das sich auf die Notiz bezieht.
→ Über das Menü Daten > Spalten einrichten > Links (Links zu externen Dokumenten) können Sie die Spalte sichtbar machen (Häkchen bei "Sichtbar" setzen).
- Zeilen-ID (RowId) – Diese Spalte wurde in unserem Beispiel ausgeblendet, da keine Verknüpfung mit anderen Tabellen erforderlich ist.

Mit dieser Einrichtung können Sie eine Tabelle für interne Notizen und Dokumente direkt in der Buchhaltungsdatei erstellen und verwalten – ganz ohne zusätzliche Dateien – und diese jederzeit einsehen.
Tabelle für interne Notizen verwenden
- Sie können Erinnerungen, durchzuführende Kontrollen, Dokumentverweise und alle anderen nützlichen Informationen erfassen.
- Die Notizen sind jederzeit zugänglich und bleiben mit der Buchhaltungsdatei verknüpft – ohne dabei die Hauptstruktur zu überladen.
- Wenn die Anzahl der Notizen wächst, können Sie die Suche mit der temporären Zeilenfilterfunktion erleichtern: Geben Sie einfach ein Stichwort ein, und das Programm zeigt alle Zeilen an, die dieses enthalten.
Tabelle für Verkaufsberater/Vertreter anlegen und mit der Buchungen-Tabelle verknüpfen
In Banana Buchhaltung Plus können Sie eine einfache Tabelle erstellen, die den Verkaufsberatern (oder Vertretern) gewidmet ist, und diese direkt mit der Tabelle Buchungen verknüpfen.
So ordnen Sie jedem Verkauf den zuständigen Vertreter zu und verwalten alle relevanten Informationen direkt in derselben Buchhaltungsdatei – ohne auf externe Dokumente zurückgreifen zu müssen.
Struktur der Tabelle für Verkaufsberater/Vertreter
Die einfache Tabelle für Verkaufsberater/Vertreter kann folgende Spalten enthalten:
- Zeilen-ID (RowId) → eindeutiger Identifikationscode für den Verkaufsberater bzw. Vertreter (dient auch zur Verknüpfung).
- Beschreibung → zusätzliche Informationen zum Verkaufsberater/Vertreter.
- Provisionssatz → Prozentsatz der Provision für jeden Verkaufsberater/Vertreter.
- Anmerkungen → spezifische Bemerkungen.
- Links (Verknüpfungen) → Verweis auf den Provisionsvertrag oder andere relevante Dokumente.

Verknüpfung mit der Buchungen-Tabelle
So verknüpfen Sie die Tabelle Verkaufsberater/Vertreter mit der Tabelle Buchungen:
- Öffnen Sie Ihre Buchhaltungsdatei.
- Gehen Sie zur Tabelle Buchungen.
- Wählen Sie im Menü Werkzeuge > Funktionen hinzufügen/entfernen > Spalten zum Verknüpfen von Tabellen hinzufügen.
- Wählen Sie die Tabelle Verkaufsberater/Vertreter aus.
- Geben Sie an, nach welcher Spalte die Verknüpfung eingefügt werden soll.
- Bestätigen Sie mit OK.
Die Tabelle Buchungen enthält nun die verknüpften Spalten:
- ID → hier wird der Identifikationscode des Verkaufsberaters/Vertreters eingegeben.
- Verkaufsberater/Vertreter (Sales Representative) → die mit der ID verknüpfte Bezeichnung. Sobald Sie den Code eingeben, erscheint automatisch der Name des Verkaufsberaters/Vertreters.
Für jede Verkaufszeile können Sie den Namen des zuständigen Verkaufsberaters/Vertreters direkt aus der entsprechenden Tabelle auswählen.

Vorteile der Verknüpfung
- Zentralisierung → alle Informationen über die Verkaufsberater/Vertreter bleiben in derselben Buchhaltungsdatei.
- Rückverfolgbarkeit → jedem Verkauf kann direkt der Verkaufsberater/Vertreter zugeordnet werden, der ihn abgeschlossen hat.
- Schnelle Analyse → mit der temporären Zeilenfilterfunktion lassen sich gezielt nur die Buchungen eines bestimmten Verkaufsberaters/Vertreters anzeigen.
Berechnung der Provisionen
- Buchungen nach Verkaufsberater/Vertreter filtern.
- Unten im Informationsfenster wird sofort der Gesamtbetrag der Verkäufe angezeigt.
- Provision berechnen:
- In der Spalte Betrag den unten im Info-Fenster angezeigten Gesamtbetrag kopieren (nachdem Sie die Zellen markiert haben) und mit dem Provisionssatz multiplizieren.
- Alternativ die gefilterten Zeilen nach Excel exportieren und dort die Provisionsformel anwenden.
Mit dieser Einrichtung können Sie die Verkäufe pro Verkaufsberater/Vertreter einfach verwalten, die Provisionen berechnen und jederzeit einen aktuellen Verlauf innerhalb derselben Banana-Buchhaltungsdatei behalten.
Erweiterungen
Erweiterungen sind Zusatzmodule des Programms, mit welchen Sie zusätzliche Funktionen nutzen können. Die meisten dieser Funktionen sind nur im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar.
Nachfolgend eine Auflistung der wichtigsten Erweiterungen.
MWST-Abrechnung (Schweiz) 2024
Das MWST-Abrechnungsformular ist für beide Methoden vorgesehen:
Diese Erweiterung ist nur mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar. Weitere Informationen...
Fakturierung/Rechnungsstellung mit QR-Code (Schweiz)
Bilanz- und Cashflow-Analyse
Erweiterte Finanzberichte und Diagramme für Ihre doppelte Buchführung, einschliesslich Kapitalflussrechnung, Standard-Finanzkennzahlen, Dupont-Analyse und Altman-Index. Sie können historische Daten über mehrere Jahre und Prognosedaten mit dem aktuellen Jahr vergleichen.
Diese Erweiterung ist nur mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar.
Wertpapierverwaltung (Portfolio)
Verwaltung von Wertpapieren in Ihrer Buchhaltungsdatei. Es generiert Berichte mit detaillierten Angaben zu Ihren Wertpapierbewegungen (Kauf oder Verkauf), Abstimmungs- und Bewertungsdaten für die Portfolio-Buchhaltung.
Diese Erweiterung ist nur mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar.
Bau- und Renovierungsverwaltung
Verwaltung von Bau- und Renovierungsprojekten. Kontrollieren Sie auf einfache Weise die Kosten Ihres Projekts; vom Kostenvoranschlag bis hin zum Auftrag und Zahlung. Überprüfen Sie, ob die Kosten mit den Schätzungen übereinstimmen, um zu vermeiden, dass Sie das vorgegebene Budget überschreiten. Klassifizierung der Daten nach Kostenkategorien und Unternehmen.
Diese Erweiterung ist nur mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus verfügbar.
Liste aller Erweiterungen
Auf unserer Webseite für Erweiterungen finden Sie eine Liste aller verfügbaren Erweiterungen für die Schweiz, Italien und andere Länder.
Selbst programmierte Erweiterungen
Für Programmier-Experten besteht die Möglichkeit, vorhandene Erweiterungen zu ändern oder neue zu erstellen und sie dann manuell im Programm zu installieren.
Diese Möglichkeit besteht nur mit Banana Buchhaltung Plus - Advanced-Plan.
Gemeinsam genutzte Dialoge
In Banana Buchhaltung gibt es Dialoge, die von verschiedenen Funktionen und Berichten gemeinsam verwendet werden. Einer davon ist der Dialog Periode.
Dieser Dialog ist in verschiedenen Auswertungen und Berichten vorhanden. Hier einige Beispiele:
- Journal nach Periode
- Kontoauszug oder Auszüge für Konten, Kategorien, Kosten- und Profitstellen
- Bilanz und Erfolgsrechnung
- Auswertung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
Dialogfenster - Registerkarte 'Periode'
Diese Registerkarte ist in verschiedenen Dialogfenstern verfügbar (z.B. im Kontoauszug). Ihre Funktion besteht darin, die Anzeige und Verarbeitung auf den angegebenen Zeitraum zu beschränken.
Wenn Sie z.B. ein Vierteljahr angeben, werden im Kontoauszug nur die Bewegungen dieses Zeitraums angezeigt, und im Bilanzausdruck sehen Sie die entsprechenden Resultate für das Vierteljahr.

Alles
Alle Bewegungen der Buchhaltung werden berücksichtigt.
Bestimmte Periode
Es wird die angegebene Periode berücksichtigt, wobei Sie den ersten und den letzten Tag der Periode festlegen.
Bewegungen ohne Datum
Wenn Sie Bewegungen ohne Datum in die Buchhaltung eingegeben haben, werden diese nur berücksichtigt, wenn Sie Alles auswählen.
Wenn Sie hingegen beispielsweise die Periode vom 1. Januar bis zum 31. Dezember festlegen, werden die Bewegungen ohne Datum im Bericht nicht berücksichtigt.
Funktionen für Steuerberater, Treuhänder und Buchhaltungsexperten
Mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus stehen Ihnen Tools zur Verfügung, die speziell für Prüfungs- und Buchhaltungsprofis entwickelt wurden.
Schnellere Kontrollen, verlässliche Abschlüsse und automatisierte Prozesse: weniger Zeit für Prüfungen, mehr Zeit, um Ihren Kunden Mehrwert zu bieten.
Warum den Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus wählen?
Der Advanced-Plan vereint Zuverlässigkeit, Automatisierung und Kontrolle. Er ist die ideale Lösung für Fachleute, die mit mehr Präzision und weniger Aufwand arbeiten möchten. Es geht nicht nur darum, Zahlen zu verwalten, sondern ein System zu nutzen, das Sie unterstützt, Fehler reduziert und den Wert Ihrer Dienstleistungen steigert.
Hauptvorteile:
- Effizienz – Automatische Kontrollen und Prüfungen, die den Prüfungsaufwand deutlich reduzieren.
- Präzision – Funktionen, die Fehler verhindern und Unstimmigkeiten sofort erkennen.
- Vielseitigkeit – Über die klassische Buchhaltung hinaus deckt die Lösung auch spezialisierte Bereiche wie forensische Rechnungslegung (Forensic Accounting), Treuhand und Finanzplanung ab.
- Mehrwert – Mehr Zeit für komplexe Mandate und beratende Tätigkeiten.
Richten Sie die Buchhaltung Ihrer Kunden in wenigen Minuten ein
Dank der vordefinierten Vorlagen von Banana Buchhaltung Plus können Sie sofort mit einem einsatzbereiten Kontenplan starten, der nach Sprache, Rechtsform und Branche vorkonfiguriert ist. Natürlich können Sie anschliessend jedes Detail an die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Kunden anpassen.

Vereinfachen Sie die Buchhaltung Ihrer Kunden mit Automatisierung
Viele Kunden erfassen ihre Buchungen selbstständig, verfügen jedoch nicht immer über vertiefte Buchhaltungskenntnisse.
Mit Banana Buchhaltung Plus können Sie Regeln und Automatisierungen einrichten, die für konsistente Daten sorgen und den Zeitaufwand für manuelle Kontrollen reduzieren.
Dank der automatischen Funktionen können Sie:
- Wiederkehrende/wiederholende Buchungen mit regelmässigen Intervallen automatisch erstellen
- Wiederkehrende/wiederholende Buchungen speichern
- Regeln definieren, um importierte Transaktionen aus Bankauszügen automatisch zu vervollständigen
Weniger Fehler, mehr Effizienz und mehr Zeit für Ihre Kunden.
Richten Sie die Buchhaltung Ihrer Kunden im Handumdrehen ein
Wenn Sie die Buchhaltung für mehrere Kunden führen, können Sie Buchungen erheblich beschleunigen, indem Sie diese direkt aus Bankauszügen importieren.
- Mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus stehen Ihnen Importfilter zur Verfügung, die mit .CSV-Dateien der wichtigsten Schweizer Banken kompatibel sind.
- Mit dem Professional-Plan hingegen können Sie nur Dateien im Standardformat ISO-20022 importieren.
Zusätzlich können Sie Regeln zur Vervollständigung importierter Transaktionen festlegen. Das Programm ergänzt dabei automatisch Gegenkonten, MWST/USt-Codes und weitere Buchhaltungselemente (Funktion nur im Advanced-Plan verfügbar).
So gewinnen Sie mehr Zeit, um:
- mehr Mandate zu betreuen
- sich auf komplexere Buchhaltungsaufgaben zu konzentrieren
- gezielte Analysen und Beratungen anzubieten

Unstimmigkeiten in der Buchhaltung sofort erkennen
Die Saldo-Spalte hilft Ihnen, allfällige Abweichungen zwischen Soll und Haben (oder zwischen Einnahmen und Ausgaben) sofort zu erkennen, indem der nicht übereinstimmende Betrag direkt in der entsprechenden Zeile hervorgehoben wird. So können Sie Differenzen umgehend korrigieren und Ihre Buchhaltung stets korrekt und zuverlässig halten.
Da die Abweichung auch in den folgenden Zeilen angezeigt wird, bis sie behoben ist, können Sie durch die Überwachung dieser Spalte Fehler sofort erkennen und verhindern, dass sie sich weiter fortsetzen.
▶ Video zur Saldo-Spalte ansehen

Sofortige Kontrollen und Überprüfungen
Wenn der Kunde Ihnen die Banana-Datei sendet, haben Sie alles unter Kontrolle. Mit dem Befehl Buchhaltung nachkontrollieren führt das Programm automatisch Kontrollen durch zu:
- Fehlern im Kontenplan, falls dieser geändert wurde
- Differenzen in den Eröffnungssalden (Tabelle 'Konten')
- Differenzen in den Buchungen (Tabelle 'Buchungen')
- Nicht berechneten Wechselkursdifferenzen
- Bankbeständen, die nicht mit den Auszügen übereinstimmen.
Weitere Informationen zu den Kontrollbuchungen finden Sie auf der Seite Kontrollbuchungen Saldo.

Fehler sofort finden und beheben
Mit der temporären Zeilenfilterfunktion können Sie jede Buchung sofort finden, indem Sie einen Text oder einen Betrag eingeben – und so viel Zeit bei der Suche und Kontrolle sparen.
Beispielsweise können Sie durch die Eingabe eines Lieferantennamens prüfen, ob alle Rechnungen den korrekten MWST/USt-Code haben, und die gefilterten Zeilen direkt bearbeiten.
Oder geben Sie eine Bankkontonummer ein: Alle zugehörigen Buchungen werden angezeigt – ähnlich wie in einer Kontokarte (Kontoauszug). Sie können die gefilterten Zeilen direkt bearbeiten und korrigieren.

MWST-Verwaltung Ihrer Kunden
Banana Buchhaltung Plus verarbeitet die MWST gemäss den Vorschriften der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV). Die Schweizer MWST-Abrechnung wird dank der folgenden Erweiterungen, die im Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus enthalten sind, automatisch erstellt:
- MWST-Abrechnung Schweiz – effektive Methode
- MWST-Abrechnung Schweiz – Saldosteuersatz-/Pauschalsteuersatzmethode.
Die Erweiterungen basieren auf den aktuellen Sätzen und MWST-Codes, die den entsprechenden Positionen der MWST-Abrechnung zugeordnet sind.
In Banana Buchhaltung Plus hängt die Eingabe der MWST-Codes bei Buchungen von den zwei Abrechnungsmethoden gemäss Schweizer MWST-Vorschriften ab:
- MWST-Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten (bei Zahlungseingang)
- MWST-Abrechnung nach vereinbarten Entgelten (bei Rechnungsstellung)
MWST-Abstimmung mit Umsatz
Banana Buchhaltung Plus enthält die Erweiterung Schweizer MWST-Jahresabstimmung (derzeit in der Beta-Version). Mit dieser Erweiterung können die der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) übermittelten MWST-Daten mit den Daten in der Buchhaltungsdatei verglichen werden.
Die Erweiterung erstellt detaillierte Abstimmungsberichte und ermöglicht es, bei Abweichungen die verursachenden Buchungen schnell zu identifizieren. Dadurch werden Kontrollen sowie allfällige Korrekturen deutlich vereinfacht.
Dieses Werkzeug ist besonders nützlich bei Abschluss- und Revisionsarbeiten, kann jedoch auch vor der Einreichung jeder periodischen MWST-Abrechnung eingesetzt werden. So lässt sich die Richtigkeit der Daten überprüfen und sicherstellen, dass die an die ESTV übermittelten Angaben mit den Buchungen in der Buchhaltung übereinstimmen.
Professionelle Abschlüsse und Berichte
Dank automatisierter Funktionen erhalten Sie sofort Bilanz und Erfolgsrechnung. Diese werden über den Befehl Berichte > Formatierte Bilanz nach Gruppen automatisch erstellt.
Folgende Auswertungen stehen Ihnen unter anderem zur Verfügung:
- Jahres- und periodische Bilanz und Erfolgsrechnung
- Bilanz und Erfolgsrechnung mit Budgetvergleich
- Bilanz und Erfolgsrechnung mit Vorjahres- oder Periodenvergleich
- Berichte direkt in der Tabelle 'Konten' mit individuell anpassbaren Spalten
Umgegliederte Bilanz und Erfolgsrechnung
Sie können umgegliederte Bilanzen und Erfolgsrechnungen erstellen, ohne den Kontenplan in der Tabelle Konten ändern zu müssen.
Für eine alternative Darstellung der Bilanz oder für weitere Buchhaltungsberichte können Sie einen externen Bericht verwenden, der mit der Buchhaltungsdatei verknüpft ist. Auf diese Weise bleibt die Struktur des Kontenplans unverändert, während Berichte mit unterschiedlichen Gliederungen erstellt werden können – je nach Anforderungen der Analyse oder Präsentation.
Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:
- Umgliederung von Bilanz und Erfolgsrechnung | Banana Buchhaltung Software
- Buchhaltung in Kombination mit dem Buchhaltungsbericht für die Bilanz gemäss Art. 959 des Obligationenrechts | Banana Buchhaltung Software
Liquiditätsplanung und Cashflow-Analysen
Mit Banana Buchhaltung Plus können Sie Ihren Kunden einen umfassenden und zeitnahen Finanzanalyseservice bieten. Die Funktionen zur Liquiditätsplanung und zum Cashflow-Management ermöglichen es Ihnen, Liquiditätsprognosen in Echtzeit zu erstellen und Budgetdaten mit Ist-Daten zu integrieren.
So können Sie die Liquiditätsentwicklung überwachen, potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und Ihre Kunden bei strategischen Entscheidungen unterstützen.
Erweiterte Funktionen für spezialisierte Bereiche
Banana Buchhaltung Plus bietet auch Lösungen für spezialisierte Fachgebiete, die besonders von Treuhändern und Buchhaltungsprofis geschätzt werden.
- Trust-Buchhaltung
Mit Banana Buchhaltung können Sie auch die Buchhaltung eines Trusts einfach und transparent verwalten. Dank der Flexibilität des Kontenplans können Sie Vermögen, Erträge und Ausschüttungen an die Begünstigten klar trennen und behalten jederzeit die volle Kontrolle über die Situation. Banana unterstützt Sie dabei, eine ordnungsgemässe Buchhaltung zu führen, die den Anforderungen der Berichterstattung entspricht und den Prinzipien der Klarheit und Rückverfolgbarkeit gerecht wird, die für die Verwaltung eines Trusts erforderlich sind. - Forensic Accounting (forensische Rechnungslegung)
Ermöglicht die Rekonstruktion von Buchhaltungssituationen, die Analyse auch unvollständiger Daten sowie die lückenlose Dokumentation aller Eingriffe. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite (auf Englisch): Forensic Accounting and Accounting Reconstruction | Banana Buchhaltungssoftware - Finanzplanung
Ermöglicht die Erstellung von Prognoseszenarien, die Analyse von Cashflows und die Unterstützung strategischer Entscheidungen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite: Finanzplanung und Auswertung | Banana Buchhaltungssoftware
Diese Lösungen ermöglichen es Ihnen, einen umfassenderen Service anzubieten, der über die klassische Buchhaltung hinausgeht.






