Budget und Finanzplanung auf Grundlage von Planbuchungen
Das Budget mit Planbuchungen ist eine Methode zur Finanzplanung in Banana Buchhaltung, mit der Sie die zukünftige Entwicklung Ihres Unternehmens oder Ihrer Geschäftstätigkeit planen können. Sie erstellen Planwerte für die Ertrags-, Vermögens- und Liquiditätslage, indem Sie zukünftige Geschäftsvorgänge in der Tabelle Budget nach derselben Soll-/Haben-Logik wie in der Buchhaltung erfassen.
Dabei verwenden Sie denselben Kontenplan und dieselbe Struktur wie für die laufende Buchhaltung. Die Finanzplanung wird somit nicht getrennt verwaltet: Buchhaltungs- und Plandaten sind Bestandteil desselben Systems.
Aufwände, Erträge, Vermögen und Liquidität bleiben miteinander verknüpft. Banana Buchhaltung berechnet die entsprechenden Planwerte automatisch.
Die Buchhaltung der Zukunft
Die Buchhaltung zeigt strukturiert, was bereits geschehen ist: welche Umsätze erzielt und welche Kosten angefallen sind, welche Beträge die Kunden noch bezahlen müssen, welche Verbindlichkeiten zu begleichen sind und wie viel Liquidität verfügbar ist.
Für fundierte Entscheidungen ist es jedoch ebenso wichtig, vorauszuschauen und Fragen wie diese beantworten zu können:
- Wird das Unternehmen einen Gewinn erzielen?
- Wird in den kommenden Monaten genügend Liquidität vorhanden sein?
- Wann können neue Investitionen getätigt werden?
- Wird eine Finanzierung erforderlich sein?
- Wie viel kann entnommen oder ausgeschüttet werden, ohne Liquiditätsengpässe zu verursachen?
Das Konzept des Budgets mit Planbuchungen ist aus dem Bedürfnis entstanden, solche Fragen strukturiert zu beantworten und die Finanzplanung einfach auf dem aktuellen Stand zu halten.
Viele Unternehmen, insbesondere Neugründungen, geraten nicht deshalb in Schwierigkeiten, weil Kunden fehlen oder ihre Produkte und Dienstleistungen nicht überzeugen, sondern weil ihnen eine verlässliche Planung der zukünftigen Liquidität fehlt oder weil sich diese bei veränderten Geschäftsbedingungen nur schwer auf dem aktuellen Stand halten lässt.
Daraus ergibt sich ein einfaches Prinzip: Für die Planung der Zukunft wird dieselbe Methode verwendet, mit der die Buchhaltung die Vergangenheit abbildet.
Das Budget mit Planbuchungen wendet somit dieselbe Buchungslogik auf zukünftige Geschäftsvorgänge an.
In der Tabelle Budget erfassen Sie die Geschäftsvorgänge, die Sie für die Zukunft erwarten. Dabei verwenden Sie dieselben Konten und dieselbe Soll-/Haben-Logik wie bei gewöhnlichen Buchungen.
Sie können beispielsweise Folgendes planen:
- Verkäufe und Einkäufe
- Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge
- Löhne und andere wiederkehrende Kosten
- Investitionen und Abschreibungen
- Finanzierungen und Rückzahlungen
Das System nutzt somit die Berechnungslogik der Buchhaltung auch für die Zukunft. Aus den Planbuchungen kann es die Entwicklung der Konten berechnen sowie die Bilanz, die Erfolgsrechnung, die Liquiditätsplanung und weitere Berichte erstellen. Dabei wird dieselbe Struktur wie für die Istwerte verwendet.
Die Struktur, mit der die Vergangenheit nachvollzogen wird, wird so zu einem Instrument für die Planung der Zukunft. In der Praxis bedeutet dies, die Buchhaltung der Zukunft bereits heute zu führen.
Zielgruppe
Das Budget mit Planbuchungen richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Unternehmer, Buchhaltungsfachleute, Treuhandunternehmen, Steuerberatende und weitere Beratungsfachpersonen, die eine detaillierte betriebswirtschaftliche und finanzielle Planung in die Buchhaltung integrieren möchten.
Besonders nützlich ist diese Methode für Start-ups und neu gegründete Unternehmen, deren Planung sich vor allem auf die Zukunft richtet. Die Annahmen eines Projekts können in Planbuchungen übertragen werden. Dadurch lässt sich beurteilen, wie sich Verkäufe, Kosten, Investitionen, Finanzierungen, Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge im Laufe der Zeit auf Ertragskraft und Liquidität auswirken.
Das System kann sowohl für die eigene Geschäftstätigkeit als auch für diejenige von Kunden eingesetzt werden.
Es ermöglicht insbesondere:
- die zukünftige Geschäftstätigkeit zu planen
- die wirtschaftliche und finanzielle Tragfähigkeit eines Projekts zu prüfen
- Ertragskraft und Liquidität zu überwachen
- Investitionen und Finanzierungen zu beurteilen
- einen möglichen Finanzierungsbedarf frühzeitig zu erkennen
- nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit die Planwerte mit den Istwerten zu vergleichen
Buchhaltungsfachleute können damit über die Erfassung und Analyse vergangener Geschäftsvorgänge hinausgehen und ihre Fachkenntnisse auch zur Unterstützung zukünftiger Entscheidungen einsetzen.
Vorteile des integrierten Systems
Das Budget ist direkt in die Buchhaltung integriert. Dies bietet verschiedene Vorteile:
- Ein einziges System und eine einzige Datei. Buchhaltungs- und Plandaten werden gemeinsam verwaltet. Buchhaltung, Budget und Finanzplanung müssen nicht getrennt geführt werden.
- Budget nach dem Prinzip der doppelten Buchhaltung. Die Planbuchungen verwenden dieselbe Soll-/Haben-Logik wie die normalen Buchungen.
- Derselbe Kontenplan – ohne Zuordnungen. Für die Plan- und Istwerte werden dieselben Konten verwendet. Zuordnungen zwischen dem Kontenplan und einer separaten Budgetstruktur sind daher nicht erforderlich.
- Zwei Möglichkeiten zur Budgetplanung. Sie können zusammengefasste Planwerte in der Spalte Budget der Tabelle Konten oder Kategorien erfassen oder mithilfe der Planbuchungen in der Tabelle Budget eine detaillierte Finanzplanung nach Zeiträumen erstellen.
Formeln und automatische Berechnungen. In der Tabelle Budget können Sie Formeln, Mengen und Preise verwenden, um die Planbeträge automatisch zu berechnen. Die Formeln können auch auf Istsalden der Konten und bereits berechnete Planwerte zugreifen. Dadurch lassen sich die verschiedenen Elemente der Finanzplanung miteinander verknüpfen.
- Automatische Neuberechnung abhängiger Werte. Wenn sich ein Wert ändert, berechnet Banana Buchhaltung alle davon abhängigen Planwerte automatisch neu.
- Direkter Vergleich zwischen Plan- und Istwerten. Sie können die Plan- und Istwerte in den Berichten vergleichen und die einzelnen Buchungen in den Kontoauszügen detailliert analysieren.
- Berichte ohne Datenübertragung. Bilanz, Erfolgsrechnung, Liquiditätsplanung und weitere Berichte werden direkt aus denselben Daten erstellt. Exporte, Importe, Zuordnungen oder Abstimmungen zwischen unterschiedlichen Systemen sind nicht erforderlich.
Planung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
Finanzplanung bedeutet nicht nur, Aufwände und Erträge vorauszuplanen.
Jede unternehmerische Entscheidung kann sich gleichzeitig auf das Geschäftsergebnis, das Vermögen und die Liquidität auswirken. Das Budget mit Planbuchungen verknüpft diese Auswirkungen mithilfe der Buchungslogik miteinander.
Dadurch erhalten Sie automatisch:
- die Plan-Erfolgsrechnung
- die Planbilanz
- die Entwicklung der Liquidität
- den Vergleich zwischen Planwerten und tatsächlichen Werten (Istwerten)
Jede Planbuchung erzeugt die entsprechenden buchhalterischen Auswirkungen und hält die verschiedenen Bestandteile der Finanzplanung aufeinander abgestimmt.
Beispiel: vom Verkauf zur Liquidität
Nehmen wir an, Sie planen einen Verkauf mit späterer Zahlung.
Die Buchung des Verkaufs führt zu:
- dem geplanten Ertrag
- der Forderung gegenüber dem Kunden
Wenn Sie zusätzlich den erwarteten Zahlungseingang erfassen, berechnet das System:
- die Verringerung der Forderung gegenüber dem Kunden
- die Erhöhung der Liquidität
So sehen Sie nicht nur, welchen Ertrag Sie erwarten, sondern auch, wann der entsprechende Zahlungseingang erwartet wird.
Liquiditätsorientierte Finanzplanung
Ein positives Geschäftsergebnis bedeutet nicht zwangsläufig, dass genügend liquide Mittel zur Begleichung fälliger Zahlungen vorhanden sind.
Ein Unternehmen kann einen Gewinn erzielen und dennoch in Schwierigkeiten geraten, wenn die Zahlungseingänge erst nach den fälligen Zahlungen erfolgen. Auch Investitionen, die Rückzahlung von Finanzierungen oder andere Ausgaben können die verfügbare Liquidität vorübergehend stark beanspruchen.
Daher ist die Liquidität ein zentraler Bestandteil der Finanzplanung.
Indem Sie Aufwände, Erträge, Forderungen, Verbindlichkeiten, Investitionen, Finanzierungen, Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge miteinander verknüpfen, können Sie erkennen, wie sich die geplanten Geschäftsvorgänge im Laufe der Zeit auf die verfügbaren finanziellen Mittel auswirken.
Die Finanzplanung wird damit zu einem Hilfsmittel, mit dem sich mögliche Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen und Entscheidungen rechtzeitig prüfen lassen, beispielsweise die Verschiebung einer Investition, die Änderung der Zahlungsbedingungen oder die Aufnahme einer Finanzierung.
So erstellen Sie die Finanzplanung
Die Grundlage des Budgets mit Planbuchungen bildet die Tabelle Budget. In dieser Tabelle erfassen und organisieren Sie die Geschäftsvorgänge, die Sie für die Zukunft erwarten.
Die Tabelle Budget funktioniert ähnlich wie die Tabelle Buchungen: Jede Zeile entspricht einer Buchung und verwendet dieselben Konten wie in der Buchhaltung. Der Unterschied besteht darin, dass Sie keine bereits erfolgten, sondern erwartete zukünftige Geschäftsvorgänge erfassen.
Für jede Planbuchung können Sie unter anderem Folgendes festlegen:
- Datum
- Beschreibung
- Soll- und Habenkonto
- Betrag
- Wiederholungscode
- Enddatum der Wiederholung
Bei Bedarf können Sie auch MWST/USt-Codes, Kosten- und Profitstellen, Segmente, Formeln, Mengen und Preise verwenden.
Banana Buchhaltung verarbeitet die in der Tabelle Budget erfassten Planbuchungen und berechnet daraus die Planwerte der Konten sowie deren zeitliche Entwicklung. Aus denselben Daten können Sie die Planbilanz, die Plan-Erfolgsrechnung, die Liquiditätsplanung und weitere Berichte zur Finanzplanung erstellen.
Der Ablauf lässt sich vereinfacht wie folgt darstellen:
- Kontenplan → Tabelle Budget → Planbuchungen → Planwerte → Berichte zur Finanzplanung → Vergleich mit den Istwerten
Ausführliche Informationen zu den verfügbaren Spalten und Funktionen finden Sie auf der Seite Tabelle Budget.
Weitere Informationen zur Erfassung und Organisation zukünftiger Geschäftsvorgänge finden Sie auf der Seite Planbuchungen.
Finanzplanung automatisieren
Viele geplante Geschäftsvorgänge wiederholen sich im Laufe der Zeit oder hängen von Werten ab, die automatisch berechnet werden können.
Banana Buchhaltung bietet verschiedene Funktionen, mit denen sich die Finanzplanung einfacher einrichten und leichter aktualisieren lässt.
Wiederkehrende Planbuchungen
Geschäftsvorgänge wie Mieten, Löhne, Versicherungen, Ratenzahlungen und andere wiederkehrende Zahlungen müssen nicht für jeden Zeitraum manuell erfasst werden.
Sie können die Planbuchung einmal erfassen und in der Spalte Wiederholen Folgendes festlegen:
- den Wiederholungscode
- das Enddatum der Wiederholung
Banana Buchhaltung berechnet daraus automatisch die entsprechenden Planwerte für die folgenden Zeiträume.
Anzahl, Preis/Einheit und Formeln
Wenn ein Betrag von anderen Werten abhängt, können Sie Anzahl, Preis/Einheit und Berechnungsformeln verwenden.
Sie können beispielsweise:
- eine Anzahl und einen Preis pro Einheit angeben
- einen Betrag mithilfe einer Formel automatisch berechnen
- Variablen für die Berechnungen definieren
- bereits berechnete Planwerte verwenden
Dadurch können Sie Finanzplanungen erstellen, bei denen bestimmte Beträge automatisch aktualisiert werden, wenn sich die Planungsannahmen ändern.
Planwerte der Konten in Berechnungen verwenden
Bei der Berechnung des Budgets aktualisiert Banana Buchhaltung fortlaufend die Planwerte der Konten.
Diese Werte können in Formeln verwendet werden, um die Beträge weiterer Planbuchungen automatisch zu berechnen.
So können Sie beispielsweise Berechnungen für folgende Werte festlegen:
- MWST/USt-Salden und die entsprechenden Zahlungen
- Abschreibungen
- Rückstellungen
- weitere Beträge, die von den bis zu diesem Zeitpunkt berechneten Planwerten abhängen
Wenn Sie eine Planbuchung ändern, können auch die davon abhängigen Werte automatisch neu berechnet werden.
Die Formeln und Berechnungsfunktionen werden auf den entsprechenden Seiten dieses Tutorials ausführlicher erläutert.
Detaillierte Finanzplanung nach Zeiträumen
Mit dem Budget erhalten Sie nicht nur Planwerte für das gesamte Jahr.
Jede Planbuchung wird dem Zeitraum zugeordnet, in dem der entsprechende Geschäftsvorgang voraussichtlich stattfindet. Dadurch können Sie detaillierte Berichte nach Monaten, Quartalen, Jahren oder anderen Zeiträumen erstellen.
Fallen beispielsweise Kosten nur in den Monaten Juni, Juli und August und in jeweils unterschiedlicher Höhe an, können Sie die entsprechenden Planbuchungen mit dem jeweiligen Datum und Betrag erfassen.
In den Berichten zeigt Banana Buchhaltung die jeweiligen Kosten im entsprechenden Zeitraum an, ohne dass sich dies auf die anderen Monate auswirkt.
Die Finanzplanung berücksichtigt somit, wann ein Geschäftsvorgang stattfindet und in welcher Höhe, anstatt einen Jahresbetrag pauschal auf zwölf Monate zu verteilen.
Kontinuierliche Finanzplanung: Rolling Budget
Die Finanzplanung sollte kein statisches Dokument sein, das nur einmal im Jahr erstellt wird.
Im Laufe der Geschäftstätigkeit ändern sich die Bedingungen: Neue Aufträge kommen hinzu, bestimmte Kosten steigen, Investitionen werden vorgezogen oder verschoben und Zahlungseingänge erfolgen möglicherweise zu anderen Zeitpunkten als ursprünglich erwartet.
Sie können die Finanzplanung jederzeit aktualisieren, indem Sie:
- Beträge ändern
- Datumsangaben anpassen
- neue Planbuchungen hinzufügen
- nicht mehr gültige Planbuchungen löschen
Banana Buchhaltung berechnet die Planwerte und die entsprechenden Berichte automatisch neu.
Dadurch können Sie das System für eine kontinuierliche Finanzplanung, ein sogenanntes Rolling Budget (rollierendes Budget), verwenden und die Planwerte regelmässig anhand der neu verfügbaren Informationen aktualisieren.
Das Budget bleibt somit keine Momentaufnahme vom Anfang des Jahres, sondern entwickelt sich als operative Arbeitsgrundlage gemeinsam mit der Geschäftstätigkeit weiter.
Plan- und Istwerte im selben System
Während die Buchhaltung laufend aktualisiert wird, können Sie Folgendes vergleichen:
- die ursprünglich geplanten Werte
- die tatsächlichen Werte (Istwerte)
- die entsprechenden Abweichungen
Der Vergleich ist sowohl in den Berichten als auch in den Kontoauszügen möglich, da für die Plan- und Istwerte derselbe Kontenplan und dieselbe Buchhaltungsstruktur verwendet werden.
Dadurch können Sie die Abweichungen bis auf die Ebene der einzelnen Konten analysieren, deren Ursachen ermitteln und die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um die weitere Finanzplanung laufend zu aktualisieren und zu verbessern.
Sie müssen Daten aus unterschiedlichen Systemen weder importieren noch manuell aufeinander abstimmen: Der Vergleich erfolgt direkt anhand der Buchhaltungs- und Plandaten, die in derselben Datei enthalten sind.
Ein leistungsfähiges System
Das Budget mit Planbuchungen nutzt die Buchungslogik, um Planwerte für die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage zu erstellen und miteinander zu verknüpfen.
Damit Sie die Möglichkeiten dieses Systems vollständig nutzen können, sind Kenntnisse in Buchhaltung, Finanzplanung sowie im Bereich der Zahlungsströme hilfreich.
Im Vergleich zu einem einfachen Jahresbudget ermöglicht diese Methode eine wesentlich detailliertere Finanzplanung. Zudem lassen sich die Auswirkungen zukünftiger Entscheidungen auf die Ertragskraft, das Vermögen und die Liquidität konsistent analysieren.
Berechnungslogik des Budgets
Banana Buchhaltung verarbeitet die Buchhaltungs- und Plandaten und berechnet daraus automatisch Werte und Salden pro Konto und Zeitraum. Zudem erstellt das Programm Kontoauszüge, Berichte und Vergleiche zwischen Planwerten und Istwerten (tatsächlichen Werten).
Diese Seite beschreibt die Berechnungslogik, nach der die Plandaten verarbeitet und in die für die Berichte verwendeten Werte umgewandelt werden.
Das Berechnungsjournal
Für die Berechnungen erstellt Banana Buchhaltung intern ein Berechnungsjournal.
Das Berechnungsjournal fasst die erforderlichen Informationen zur Ermittlung der Buchhaltungs- und Planwerte zusammen und enthält je nach Art der Verarbeitung:
- Eröffnungssalden
- Buchungen
- Planbuchungen
Aus diesen Daten werden die Kontosalden berechnet und die Kontoauszüge, die Bilanz, die Erfolgsrechnung, die Planwerte sowie die entsprechenden Vergleiche erstellt.
Auch die Planbuchungen werden nach der Logik der doppelten Buchhaltung verarbeitet. Dadurch bleiben die Auswirkungen zukünftiger Geschäftsvorgänge auf das Geschäftsergebnis, das Vermögen und die Liquidität miteinander verknüpft.
Für fortgeschrittene Anwendungen und individuelle Entwicklungen sind die Daten des Berechnungsjournals auch über die APIs von Banana Buchhaltung zugänglich (nur auf Englisch).
Erstellung des Berechnungsjournals
Wenn die Daten neu berechnet werden, erstellt Banana Buchhaltung das Berechnungsjournal anhand der in der Datei enthaltenen Informationen neu.
Jeder Geschäftsvorgang erzeugt die erforderlichen Zeilen, um die Werte den entsprechenden Konten zuzuordnen.
Ein einzelner Geschäftsvorgang kann daher mehrere Zeilen im Berechnungsjournal erzeugen. Abhängig von den vorhandenen Informationen können beispielsweise Zeilen für Soll- und Habenkonten, die MWST/USt, Kosten- und Profitstellen oder Segmente erstellt werden.
Die Berechnungszeilen enthalten unter anderem folgende Informationen:
- Herkunft der Buchung: Buchhaltung oder Budget
- Art des Geschäftsvorgangs
- Datum
- Beschreibung
- Konto
- Kontoart
- Betrag in der Basiswährung
- gegebenenfalls Betrag in der Kontowährung
- weitere für die Berechnung erforderliche Informationen
Die Beträge werden den Konten nach der Soll-/Haben-Logik zugeordnet. Im Berechnungsjournal stellen positive Beträge Bewegungen im Soll und negative Beträge Bewegungen im Haben dar.
Das Berechnungsjournal bildet somit die gemeinsame Grundlage, auf der Banana Buchhaltung sowohl die Gesamtwerte als auch die Details der einzelnen Geschäftsvorgänge ermittelt.
Berechnung der Buchhaltungswerte
Die Buchhaltungs- beziehungsweise Istwerte werden anhand der Eröffnungssalden und der in der Tabelle Buchungen erfassten Buchungen berechnet.
Die Eröffnungssalden werden in entsprechende Zeilen des Berechnungsjournals umgewandelt und den jeweiligen Konten sowie dem Eröffnungsdatum zugeordnet.
Bei der Berechnung werden die Buchungen verarbeitet und den entsprechenden Konten zugeordnet.
Je nach Buchhaltungsart und den vorhandenen Informationen kann eine Buchung auch Werte für MWST/USt, Kosten- und Profitstellen, Segmente und weitere Buchhaltungselemente erzeugen.
Das Ergebnis der Verarbeitung bildet die Ist-Situation, die für Salden, Kontoauszüge und Berichte verwendet wird.
Berechnung der Planwerte
Die Planwerte werden anhand der in der Datei enthaltenen Plandaten berechnet.
Die Berechnung hängt davon ab, wie das Budget eingerichtet wurde:
- Ist die Tabelle Budget vorhanden, werden die Planbuchungen verarbeitet.
- Ist die Tabelle Budget nicht vorhanden, werden die in der Spalte Budget der Tabelle Konten oder Kategorien erfassten Werte verwendet.
Auch bei der Berechnung der Planwerte bilden die Eröffnungssalden den Ausgangspunkt.
Wenn die Tabelle Budget nicht vorhanden ist, werden die in der Spalte Budget erfassten Jahresbeträge zur Berechnung der Planwerte für die verschiedenen Zeiträume verwendet. Das Programm ermittelt die im Buchhaltungszeitraum enthaltenen Monate und verteilt den Jahresbetrag auf die entsprechenden Zeiträume. Allfällige Rundungsdifferenzen werden im letzten Zeitraum ausgeglichen.
Verarbeitung der Planbuchungen in der Tabelle Budget
Wenn die Tabelle Budget verwendet wird, verarbeitet Banana Buchhaltung jede Zeile anhand der darin erfassten Informationen.
Bei der Berechnung können folgende Angaben berücksichtigt werden:
- Datum
- Soll- und Habenkonto
- Betrag
- Wiederholungscode
- Enddatum
- Anzahl
- Preis/Einheit
- Formel
- MWST/USt
- Kosten- und Profitstellen
- Segmente
Eine Zeile der Tabelle Budget kann somit eine einzelne zukünftige Planbuchung darstellen oder zur Berechnung mehrerer Planwerte verwendet werden.
Aus diesen Angaben erzeugt Banana Buchhaltung die erforderlichen Berechnungszeilen, um die zukünftige Entwicklung der Konten zu berechnen.
In der Buchhaltung mit Fremdwährungen kann die Verarbeitung sowohl den Betrag in der Kontowährung als auch den entsprechenden Wert in der Basiswährung umfassen. Enthält die Buchung MWST/USt-Angaben, werden zudem die vom jeweiligen MWST/USt-Code vorgesehenen Auswirkungen berechnet.
Berechnung des Betrags
Der Betrag einer Planbuchung kann direkt eingegeben oder automatisch berechnet werden.
Wenn Anzahl, Preis/Einheit oder Formeln verwendet werden, berechnet Banana Buchhaltung den Betrag anhand der in der Zeile enthaltenen Angaben.
Enthält dieselbe Zeile mehrere Elemente zur Berechnung des Betrags, gilt folgende Reihenfolge:
- Formel
- Anzahl × Preis/Einheit
- Direkt eingegebener Betrag
Ist eine Formel vorhanden, wird deren Ergebnis verwendet. Ist keine Formel vorhanden, sind jedoch Anzahl und Preis/Einheit angegeben, wird der Betrag anhand dieser Werte berechnet. In allen anderen Fällen wird der direkt eingegebene Betrag verwendet.
Dadurch können Sie das Budget sowohl mit festen Werten als auch mit Werten erstellen, die von anderen Planungsannahmen abhängen.
Wenn sich die für die Berechnung verwendeten Daten ändern, können der Betrag der Planbuchung und damit auch die davon abhängigen Planwerte automatisch aktualisiert werden.
Wiederkehrende Planbuchungen
Eine Planbuchung kann einen Geschäftsvorgang darstellen, der sich im Laufe der Zeit wiederholt.
In der Spalte Wiederholen der Tabelle Budget können Sie den Wiederholungscode festlegen. Banana Buchhaltung verwendet diese Angabe zusammen mit dem Anfangsdatum und einem allfälligen Enddatum, um die vorgesehenen Wiederholungen automatisch zu erzeugen.
Eine einzige Zeile kann somit beispielsweise eine Reihe von Mietzahlungen, Lohnzahlungen, Ratenzahlungen, Zahlungseingängen oder anderen wiederkehrenden Geschäftsvorgängen darstellen.
Existiert ein Wiederholungsdatum im betreffenden Monat nicht, wird es auf den letzten verfügbaren Tag dieses Monats angepasst. Dadurch können auch Planbuchungen berücksichtigt werden, die für das Monatsende vorgesehen sind.
Jede Wiederholung wird dem entsprechenden Datum zugeordnet und in den Planwerten des jeweiligen Zeitraums und der betroffenen Konten berücksichtigt.
Dadurch müssen die einzelnen zukünftigen Planbuchungen nicht manuell erfasst werden.
Anzahl und Preis/Einheit
Wenn Anzahl und Preis/Einheit verwendet werden, wird der Betrag der Planbuchung anhand der eingegebenen Werte berechnet.
Diese Methode eignet sich beispielsweise für die Planung von:
- verkauften Einheiten und deren Verkaufspreis
- eingekauften Einheiten und deren Einkaufspreis
- geplanten Stunden und dem entsprechenden Stundensatz
- Kunden oder Leistungen und deren jeweiligem Wert
Wenn Sie die Anzahl oder den Preis pro Einheit ändern, wird der Betrag neu berechnet und die damit verbundenen Planwerte werden aktualisiert.
Formeln und JavaScript
Mit Formeln können die Beträge der Planbuchungen automatisch berechnet und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Elementen der Finanzplanung hergestellt werden.
Für die Verarbeitung der Formeln verwendet Banana Buchhaltung JavaScript.
Beim Erstellen des Berechnungsjournals wird die JavaScript-Umgebung für die Verarbeitung der Formeln initialisiert. Dabei werden die programminternen Skripte und, sofern vorhanden, die für die Finanzplanung verwendete Datei _budget.js geladen.
In der Datei _budget.js können Variablen, Funktionen und weitere benutzerdefinierte Automatisierungen definiert werden, die sich in den Budgetformeln aufrufen lassen.
Dadurch können sowohl einfache Formeln als auch komplexere Berechnungen mit Variablen, Funktionen und bereits berechneten Planwerten verwendet werden.
Eine Formel kann beispielsweise Folgendes berechnen:
- Kosten als Prozentsatz der Verkäufe
- einen Betrag in Abhängigkeit von einem geplanten Saldo
- Zinsen oder andere berechnete Werte
- Beträge, die von zuvor berechneten Ergebnissen abhängen
Auf diese Weise lassen sich die verschiedenen Planungsannahmen miteinander verknüpfen. Die Änderung eines Werts wirkt sich dadurch automatisch auf die davon abhängigen Berechnungen aus.
Ausführliche Informationen zur JavaScript-Syntax, zu den verfügbaren Funktionen und zu Anwendungsbeispielen finden Sie in der Dokumentation zu den Budgetformeln.
Fortlaufende Berechnung im Zeitverlauf
Die Planbuchungen werden in ihrer zeitlichen Reihenfolge verarbeitet.
Während der Berechnung kann eine Formel auf Planwerte zugreifen, die sich aus den bis zu diesem Zeitpunkt bereits verarbeiteten Planbuchungen ergeben.
Der Zustand des JavaScript-Interpreters bleibt während der Verarbeitung erhalten. Dadurch können nachfolgende Formeln zuvor definierte Variablen und berechnete Werte verwenden.
Haben mehrere Planbuchungen dasselbe Datum, bleibt ihre relative Verarbeitungsreihenfolge erhalten. Auch die Formeln wiederkehrender Planbuchungen werden in der chronologischen Reihenfolge der automatisch erzeugten Wiederholungen verarbeitet.
Dadurch lässt sich eine Finanzplanung erstellen, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt.
Eine Planbuchung für einen bestimmten Zeitraum kann beispielsweise anhand der bis dahin berechneten Planwerte für Verkäufe, Kosten oder Kontosalden berechnet werden.
Die zeitliche Reihenfolge der Planbuchungen ist somit Bestandteil der Berechnungslogik des Budgets.
Berechnung der Spalte Total
Die Spalte Total der Tabelle Budget zeigt den Gesamtwert, den eine Planbuchung innerhalb des Buchhaltungszeitraums ergibt.
Das Total hängt vom Betrag der einzelnen Planbuchung und vom allfälligen Wiederholungscode in der Spalte Wiederholen ab.
Der Betrag der einzelnen Planbuchung kann:
- direkt in der Spalte Betrag eingegeben
- anhand von Anzahl × Preis/Einheit berechnet
- mithilfe einer Formel ermittelt werden
Ist die Spalte Wiederholen leer, entspricht das Total dem Betrag der einzelnen Planbuchung.
Ist in der Spalte Wiederholen ein Wiederholungscode angegeben, erzeugt Banana Buchhaltung die vorgesehenen Wiederholungen innerhalb des Buchhaltungszeitraums. Das Total entspricht der Summe der Beträge aller berücksichtigten Planbuchungen.
Liegt die Planbuchung ausserhalb des berücksichtigten Buchhaltungszeitraums, wird sie nicht in das Total einbezogen.
Das Total berücksichtigt somit sowohl die Art der Betragsberechnung als auch allfällige Wiederholungen im Zeitverlauf.
Wenn Sie den Betrag, die Anzahl, den Preis pro Einheit, die Formel oder den Wiederholungscode in der Spalte Wiederholen ändern, wird auch das Total aktualisiert.
In der Spalte Total sehen Sie somit unmittelbar die Gesamtwirkung einer Planbuchung innerhalb des Buchhaltungszeitraums.
Planwerte pro Konto und Zeitraum
Nach der Verarbeitung der Planbuchungen berechnet Banana Buchhaltung die Planwerte der einzelnen Konten.
Für jedes Konto können unter anderem folgende Werte berechnet werden:
- Anfangssaldo
- Sollbewegungen
- Habenbewegungen
- Veränderung im Zeitraum
- Endsaldo
Der Endsaldo wird anhand des Anfangssaldos sowie der dem Zeitraum zugeordneten Soll- und Habenbewegungen berechnet.
Da jede Planbuchung ein Datum enthält, können dieselben Plandaten für unterschiedliche Zeiträume ausgewertet werden.
So lassen sich beispielsweise Werte pro Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr ermitteln, ohne für jeden Zeitraum eine separate Finanzplanung erstellen zu müssen.
Weitere Informationen zur Verwendung von Datumsangaben und zum Planungshorizont finden Sie auf der Seite Planungszeitraum.
Erstellung der Kontoauszüge
Anhand des Berechnungsjournals lassen sich nicht nur die Gesamtwerte, sondern auch die Buchungen nachvollziehen, aus denen sich der Saldo jedes Kontos ergibt.
Dadurch kann Banana Buchhaltung einen Kontoauszug mit Planwerten erstellen, der die dem Konto zugeordneten Planbuchungen im Detail anzeigt.
So können Sie von einem Wert in einem Bericht zur Finanzplanung ausgehen und die Planbuchungen analysieren, die diesem Wert zugrunde liegen.
Erstellung der Berichte zur Finanzplanung
Die für die verschiedenen Konten berechneten Planwerte werden zur Erstellung der Berichte zur Finanzplanung verwendet.
Abhängig von der Buchhaltungsstruktur und dem verwendeten Bericht können Sie folgende Informationen erhalten:
- Geschäftsergebnis
- Aktiven und Passiven
- Liquidität
- Forderungen und Verbindlichkeiten
- weitere Bilanz- und Finanzwerte
- nach Zeiträumen gegliederte Werte
Die verschiedenen Berichte basieren somit auf denselben Plandaten und derselben Berechnungslogik.
Änderungen an den Planbuchungen wirken sich auf die Planwerte der Konten und die daraus erstellten Berichte aus.
Vergleich zwischen Plan- und Istwerten
Plan- und Istwerte werden auf Grundlage derselben Buchhaltungsstruktur berechnet.
Dadurch können Sie für dieselben Konten und Zeiträume Folgendes vergleichen:
- Istwerte
- Planwerte
- Differenzen oder Abweichungen
Je nach verwendetem Bericht können die Abweichungen betragsmässig und prozentual dargestellt werden.
Der Vergleich ist in den Berichten möglich. Beim Budget mit Planbuchungen können Sie zudem die einzelnen Buchungen in den Kontoauszügen detailliert analysieren.
So können Sie vom Vergleich der Gesamtwerte zur Analyse der einzelnen Buchungen wechseln, die zu diesen Werten geführt haben.
Für erweiterte Auswertungen lassen sich ausserdem Ist- und Plandaten kombinieren. Beispielsweise können die Istwerte bis zu einem bestimmten Datum und die Planwerte für den darauffolgenden Zeitraum verwendet werden.
Neuberechnung der Plandaten
Wenn Daten geändert werden, die sich auf die Finanzplanung auswirken, berechnet Banana Buchhaltung die Planwerte neu.
Eine Änderung kann sich somit auf nachfolgende Berechnungen auswirken und folgende Elemente aktualisieren:
- berechnete Beträge
- wiederkehrende Planbuchungen
- formelabhängige Werte
- geplante Salden
- Planwerte der Konten
- Kontoauszüge
- Berichte
- Vergleiche mit den Istwerten
Dank dieses Mechanismus können Sie die Finanzplanung aktualisieren, ohne alle damit verbundenen Werte manuell neu berechnen zu müssen.
Die Neuberechnung erfolgt normalerweise, wenn Daten geändert werden, die sich auf die Finanzplanung auswirken, oder wenn eine Auswertung aktuelle Werte erfordert.
Bestimmte Elemente, die von Formeln indirekt verwendet werden, können jedoch eine vollständige Neuberechnung erfordern. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Datei _budget.js, andere von den Formeln verwendete JavaScript-Skripte oder externe Daten geändert werden, von denen die Berechnungen abhängen.
Bei komplexen Finanzplanungen oder wenn Formeln externe Abhängigkeiten verwenden, kann es erforderlich sein, die Buchhaltung vollständig neu zu berechnen.
Bei sehr umfangreichen Finanzplanungen hängt die Berechnungsdauer von der Anzahl der Konten und Planbuchungen, den durch wiederkehrende Planbuchungen erzeugten Wiederholungen, der Komplexität der Formeln und der Länge des Planungszeitraums ab.
Bei Bedarf kann die Neuberechnung manuell ausgeführt werden, um die Ergebnisse zum gewünschten Zeitpunkt zu aktualisieren.
Eine Finanzplanung erstellen
Sie können auf einfache Weise umfassende Finanzplanungen mit Liquiditätsplanung, Bilanz und Erfolgsrechnung erstellen.
Die Vorgehensweise ist ähnlich wie bei der Erstellung einer normalen Buchhaltung.
Einführungsvideos
Diese Videos geben einen Überblick über den Aufbau einer Finanzplanung.
- Doppelte Buchhaltung
- Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
1. Buchhaltungs- oder Finanzplanungsdatei erstellen
Zum Erstellen einer neuen Datei stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
- Erstellen Sie über das Menü Datei > Neu eine neue Datei und wählen Sie die passende Buchhaltungsart und Vorlage aus.
- Verwenden Sie eine Vorlage oder ein Tutorial, das bereits Beispiele für Planbuchungen enthält.
- Ergänzen Sie eine bestehende Buchhaltungsdatei um die Finanzplanung.
Speichern Sie die erstellte Datei unter einem leicht erkennbaren Namen, der sich vorzugsweise aus dem Namen des Unternehmens und dem Jahr zusammensetzt, beispielsweise: Musterfirma-20xx.ac2
Vorlagen und Tutorials für die doppelte Buchhaltung
- Tutorial zur Finanzplanung für Buchhaltungs-, Treuhand- oder Steuerberatungsbüros
Ideale Vorlage für die wirtschaftliche und finanzielle Planung eines Buchhaltungs-, Treuhand- oder Steuerberatungsbüros. - Finanzplanung für die Eröffnung eines Restaurants (Doppelte Buchhaltung)
Ideal für die Erstellung einer umfassenden Finanzplanung nach dem Prinzip der doppelten Buchhaltung. Die Vorlage richtet sich an Personen, die bereits mit dieser Buchhaltungsmethode vertraut sind.
Die Vorlage verwendet alphabetische Kontonummern, die das Verständnis erleichtern.
Verwendung von Anzahl, Formeln und Fremdwährungen
Für die Vertiefung erweiterter Funktionen stehen ausserdem folgende Vorlagen zur Verfügung:
- Doppelte Buchhaltung mit den Spalten Anzahl und Formel
Zeigt anhand praktischer Beispiele und Erläuterungen die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten der Spalte Formel. - Buchhaltung mit Fremdwährungen: Beispiele für Planbuchungen mit Formeln
Ermöglicht die Verwendung spezieller Formeln für die Buchhaltung mit Fremdwährungen und enthält auch Beispiele für komplexere Fälle.
Vorlagen und Tutorials für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Finanzplan für die Familie (mit Cash Manager)
Zur Planung der Einnahmen und Ausgaben Ihrer Familie. - Finanzplanung für die Eröffnung eines Restaurants (Einnahmen-Ausgaben-Rechnung)
Diese Vorlage verwendet alphabetische Kontonummern, die das Verständnis erleichtern.
Mit der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung können Sie auch ohne Buchhaltungskenntnisse eine umfassende professionelle Finanzplanung erstellen, die Folgendes umfasst:- Liquiditätsplanung
- Planung der Vermögenslage
- geplante Einnahmen und Ausgaben
2. Datei personalisieren
Passen Sie die erstellt Buchhaltungsdatei an die Anforderungen Ihres Geschäftstätigkeit an:
- Legen Sie die Dateieigenschaften fest:
- den Namen des Unternehmens
- den Buchhaltungszeitraum
Dieser entspricht normalerweise dem Kalenderjahr, kann jedoch je nach Ihren Anforderungen auch anders festgelegt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Planungszeitraum.
- Passen Sie den Kontenplan an:
- Beschreibungen ändern
- Konten oder Gruppen hinzufügen bzw. löschen
- den Kontenplan jederzeit nachträglich anpassen
- Wenn die Geschäftstätigkeit bereits aufgenommen wurde, erfassen Sie auch die Eröffnungssalden.
Die Eröffnungssalden bilden die Vermögenslage ab, von der sowohl die Buchhaltung als auch die Finanzplanung ausgehen.
3. Planbuchungen erfassen
In der Tabelle Budget können Sie die Planbuchungen für die Finanzplanung erfassen.

Für jede Planbuchung können Sie unter anderem Folgendes festlegen:
- Datum
- Beschreibung
- Sollkonto
- Habenkonto
- Betrag
- allfälliger Wiederholungscode
- Enddatum
Bei Bedarf können Sie ausserdem MWST/USt-Codes, Kostenstellen, Segmente, Anzahl und Formeln verwenden.
4. Planwerte anzeigen
Die Planwerte werden an folgenden Stellen angezeigt:
- in den Diagrammen (Grafiken)
- in der Tabelle Konten, Spalte Budget
- in den Berichten, Spalte Budget
- im Kontoauszug als Planwerte
In den Berichten können Sie unter anderem Folgendes analysieren:
- Plan-Erfolgsrechnung
- Planbilanz
- Entwicklung der Liquidität
- Vergleich zwischen Plan- und Istwerten
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Berichte zur Finanzplanung.
Finanzplanung aktualisieren
Die Finanzplanung kann jederzeit aktualisiert werden.
Sie können:
- Beträge ändern
- Datumsangaben anpassen
- neue Planbuchungen hinzufügen
- nicht mehr gültige Planbuchungen löschen
- die Planungsannahmen aktualisieren
Banana Buchhaltung berechnet die Planwerte automatisch neu und aktualisiert die entsprechenden Berichte.
Dadurch kann sich die Finanzplanung gemeinsam mit der Buchhaltung und der tatsächlichen Entwicklung der Geschäftstätigkeit weiterentwickeln.
Tabelle Budget
Die Tabelle Budget ist das zentrale Element der detaillierten Finanzplanung in Banana Buchhaltung.
Sie ermöglicht es, zukünftige Geschäftsvorgänge nach einer ähnlichen Logik wie in der Tabelle Buchungen zu erfassen. Die Finanzplanung kann in derselben Datei wie die Buchhaltung oder in einer separaten Datei verwaltet werden, die ausschliesslich der Finanzplanung dient.
Für jede Planbuchung können Sie unter anderem folgende Angaben erfassen:
- Datum
- Beschreibung
- Sollkonto
- Habenkonto
- Betrag
Zusätzlich stehen spezifische Spalten für die Finanzplanung zur Verfügung. Darin können Sie Wiederholungen, Formeln, Mengen, Preise und weitere Automatismen festlegen.

Detailgrad der Finanzplanung
Wer die Finanzplanung erstellt, entscheidet, welcher Detailgrad erforderlich ist.
Sie können zusammengefasste Daten erfassen oder einzelne Geschäftsvorgänge genauer planen.
Für die Löhne können Sie beispielsweise:
- einen monatlichen Gesamtbetrag einschliesslich der Sozialabgaben erfassen
- die einzelnen Löhne separat erfassen
- die Sozialabgaben mithilfe einer Formel automatisch berechnen
Für eine genauere Liquiditätsplanung ist es sinnvoll, auch den Zeitpunkt der jeweiligen Zahlungen zu berücksichtigen.
Sie können daher folgende Zahlungen separat planen:
- monatliche Löhne
- Sozialabgaben
- 13. Monatslohn
- weitere personalbezogene Zahlungen
Auf diese Weise berücksichtigt die Finanzplanung nicht nur den wirtschaftlichen Aufwand, sondern auch den Zeitpunkt des Liquiditätsabflusses.
Spezifische Funktionen der Tabelle Budget
Eine Finanzplanung zu erstellen unterscheidet sich vom Erfassen bereits erfolgter Geschäftsvorfälle.
Die Tabelle Budget enthält daher spezifische Spalten für die Finanzplanung. Mit diesen lassen sich Budgetbuchungen detailliert erfassen und automatisieren.
Wiederkehrende Buchungen
In der Spalte Wiederholen können Sie festlegen, dass eine Budgetbuchung in einem bestimmten zeitlichen Abstand wiederholt wird.
Beispiele:
M= jeden Monat2M= alle zwei Monate
Ist die Dauer der Buchung begrenzt, können Sie zusätzlich ein Enddatum festlegen, beispielsweise für einen Leasingvertrag.
Die Spalte Total zeigt den Gesamtbetrag aller Wiederholungen an, die in den Buchhaltungszeitraum fallen.
Mengen und Preise
Mit den Spalten Anzahl und Preis/Einheit kann der Betrag einer Budgetbuchung automatisch berechnet werden.
Diese Funktion eignet sich beispielsweise zur Planung von Verkäufen oder Einkäufen anhand der vorgesehenen Stückzahl und des entsprechenden Preises pro Einheit.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Planungen mit Mengen und Preisen.
Berechnungsformeln
Mit der Spalte Formel kann der Betrag anhand einer Formel automatisch berechnet werden.
Formeln ermöglichen eine dynamische Finanzplanung, beispielsweise um:
- Prozentsätze zu berechnen
- Abgaben zu ermitteln
- Zinsen zu berechnen
- Beträge zu ermitteln, die mit anderen Planwerten verknüpft sind
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Berechnungsformeln.
MWST/USt, Kostenstellen und Segmente
In der Tabelle Budget können auch viele der Informationen verwendet werden, die in der Tabelle Buchungen zur Verfügung stehen.
Je nach Buchhaltungsart können Sie beispielsweise folgende Angaben erfassen:
- MWST/USt-Code
- Kundenkonto
- Lieferantenkonto
- Kostenstelle oder Profitstellen
- Segmente
- zusätzliche Spalten für weitere Informationen
Dadurch können Sie eine detaillierte Finanzplanung erstellen und dabei dieselbe Struktur wie in der Buchhaltung verwenden.
Tabelle Budget hinzufügen
Wenn die Buchhaltungsdatei noch keine Tabelle Budget enthält, können Sie diese über folgenden Menübefehl hinzufügen:
Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen > Tabelle Budget hinzufügen.
Achtung: Dieser Vorgang kann nicht mit dem Befehl Rückgängig (Menü Bearbeiten) aufgehoben werden. Es empfiehlt sich daher, vor dem Fortfahren eine Kopie der Datei zu erstellen.
Beim Hinzufügen der Tabelle Budget führt Banana Buchhaltung folgende Schritte aus:
- Die Tabelle Budget wird erstellt.
- Bereits in der Tabelle Konten vorhandene Budgetwerte bleiben erhalten.
- Die Spalte Budget der Tabelle Konten kann nicht mehr bearbeitet werden.
Ab diesem Zeitpunkt werden die Werte in der Spalte Budget automatisch anhand der Budgetbuchungen in der Tabelle Budget berechnet. Dabei wird der in den Dateieigenschaften festgelegte Zeitraum verwendet.
Planbuchungen in der Tabelle Budget erfassen
Wenn die Buchhaltung und der Kontenplan bereits eingerichtet sind, können Sie sofort mit der Erfassung der Budgetbuchungen in der Tabelle Budget beginnen.
Anleitungen dazu finden Sie auf folgenden Seiten:
- Budgetbuchungen in der Tabelle Budget erfassen
- Beispiele für Budgetbuchungen
- Eine neue Finanzplanung beginnen
Sie können die Budgetbuchungen in beliebiger Reihenfolge erfassen und beispielsweise nach Kostenarten, Ertragsarten, Investitionen oder anderen für die Planung nützlichen Kategorien gruppieren.
Tabelle Budget entfernen
Die Tabelle Budget kann über folgenden Menübefehl entfernt werden:
Werkzeuge > Neue Funktionen hinzufügen
Achtung: Dieser Vorgang lässt sich nicht mit dem Befehl Rückgängig im Menü Bearbeiten aufheben. Dabei werden alle Budgetbuchungen in der Tabelle gelöscht. Erstellen Sie daher vorher eine Kopie der Datei.
Nach dem Entfernen der Tabelle Budget kann die Spalte Budget in der Tabelle Konten wieder manuell bearbeitet werden.
Weiterführende Informationen
Mit der Tabelle Budget können Sie:
- festlegen, wann eine Budgetbuchung erfolgt, ob sie wiederholt wird und bis zu welchem Datum
- Budgetbuchungen für das laufende Jahr oder für zukünftige Jahre erfassen
- Mengen, Preise und Formeln verwenden
- MWST, Kunden, Lieferanten, Kostenstellen und Segmente angeben
- Budgetbuchungen in Berichten und Kontenauszügen analysieren
- Informationen erfassen, die für die Übertragung der Daten ins neue Jahr benötigt werden
Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:
Spalten der Tabelle Budget
Die Spalten der Tabelle Budget entsprechen weitgehend denjenigen der Tabelle Buchungen.
Im folgenden Beispiel werden zur besseren Verständlichkeit alphanumerische Kontonummern verwendet. Wenn Ihr Kontenplan numerische Kontonummern enthält, verwenden Sie selbstverständlich Ihre eigenen Kontonummern.

Nachfolgend werden die Spalten der Tabelle Budget erläutert:
- Datum
Das Datum, an dem der Geschäftsvorfall voraussichtlich stattfindet.
Wenn sich das Datum nicht genau bestimmen lässt, beispielsweise bei der Planung der monatlichen Verkäufe, geben Sie das Monatsende als Datum an. - Wiederholen
Geben Sie einen Wiederholungscode ein. Weitere Informationen zur Verwendung finden Sie unter Datum und Wiederholungen.
Bei der Berechnung der Budgetwerte erzeugt das Programm intern Kopien der Zeile und passt deren Datum entsprechend dem angegebenen Wiederholungscode fortlaufend an.- Leer – Die Zeile wird nicht wiederholt.
Die ursprüngliche Zeile behält das in der Spalte Datum angegebene Datum. - Das Datum der erzeugten Zeilen wird anhand des Wiederholungscodes fortlaufend angepasst.
- Bei monatlichen oder jährlichen Wiederholungen gilt für die erzeugten Zeilen:
- In der Regel wird derselbe Tag wie in der Spalte Datum verwendet.
- Ist dieser Tag im betreffenden Monat nicht vorhanden, wird automatisch der letzte Tag des Monats verwendet.
- Bei der Angabe ME für Monatsende oder YE für Jahresende wird der letzte Tag des Monats beziehungsweise des Jahres verwendet.
- Grundcodes für Wiederholungen
- D – tägliche Wiederholung (Day)
- W – wöchentliche Wiederholung (Week)
- M – monatliche Wiederholung (Month)
- Y – jährliche Wiederholung (Year)
Mehrfachintervalle
Wird dem Wiederholungscode eine Zahl vorangestellt, erfolgt die Wiederholung im entsprechenden Mehrfachintervall:- 2M – alle zwei Monate
- 3M – alle drei Monate (vierteljährlich)
- 6M – alle sechs Monate (halbjährlich)
- Wiederholungen am Monatsende
Wird den Codes M oder Y der Buchstabe E angefügt, setzt das Programm das Datum der nachfolgenden Wiederholungen jeweils auf das Monatsende.- ME – monatliche Wiederholung am Monatsende
Wird als Anfangsdatum der 01.01.2022 eingegeben, lauten die folgenden Daten 28.02.2022 und 31.03.2022.
Ist das Anfangsdatum der 28.02.2022, lautet das nächste Datum 31.03.2022. - 3ME – Wiederholung alle drei Monate am Monatsende
Ist das Anfangsdatum der 30.06.2022, lautet das nächste Datum 30.09.2022. - 6ME – Wiederholung alle sechs Monate am Monatsende
- YE – jährliche Wiederholung am Monatsende
Ist das Anfangsdatum der 28.02.2022, lautet das nächste Datum 28.02.2023. - 5YE – Wiederholung alle fünf Jahre am Monatsende
Ist das Anfangsdatum der 28.02.2022, lautet das nächste Datum 28.02.2027.
- ME – monatliche Wiederholung am Monatsende
- Leer – Die Zeile wird nicht wiederholt.
Ende – Enddatum
In der Regel leer lassen.
- Geben Sie das Datum ein, nach dem die Budgetbuchung nicht mehr wiederholt werden soll.
Bei einem Leasingvertrag geben Sie z.B. das Datum ein, an dem der Vertrag endet.
- Variante
Hier können Sie in Verbindung mit Erweiterungen eine Budgetvariante angeben. Verwaltung neues Jahr
Hier legen Sie fest, wie die Budgetbuchung beim Erstellen eines neuen Jahres übertragen wird:- Kein Wert – das Datum wird um ein Jahr erhöht.
- 1 – Das Datum bleibt unverändert.
- 2 – Die Budgetbuchung wird nicht ins neue Jahr übertragen.
- Beschreibung
Ein beschreibender Text zur Budgetbuchung, der im Kontenauszug angezeigt wird.- Sie können Berechnungsformeln verwendet, indem Sie den Ausdruck zwischen ${} einschliessen (siehe JavaScript template literals).
Beim Erstellen des Kontenauszugs wird die Formel ausgewertet und durch das Ergebnis ersetzt.- Der Text "Betrag ${10+20} pro Jahr" wird beispielsweise als "Betrag 30 pro Jahr" angezeigt.
Wenn Sie die Variablen "anzahl=10" und "preis=20" definiert haben, wird der Text "Anzahl: ${anzahl} Preis: ${preis} als Anzahl: 10 Preis: 20" angezeigt.
Sie können alle verfügbaren Formeln verwenden. Um Unklarheiten zu vermeiden, sollten Sie in der Spalte Beschreibung jedoch keine Wertzuweisungen vornehmen.
- Sie können Berechnungsformeln verwendet, indem Sie den Ausdruck zwischen ${} einschliessen (siehe JavaScript template literals).
- Soll-Konto, Haben-Konto, KS1, KS2 und KS3
Wie in der Tabelle Buchungen geben Sie die Konten an, auf denen die Budgetbuchung erfasst werden soll.
Sie können auch Segmente und Kostenstellen verwenden. Dadurch lässt sich die Finanzplanung nach Segmenten oder Kostenstellen erstellen und auswerten. - Anzahl
Die Anzahl, die mit dem Preis pro Einheit multipliziert wird, um den Gesamtbetrag zu berechnen (siehe Planungen mit Mengen und Preisen). - Einheit (Referenzeinheit)
Die zur Anzahl gehörende Masseinheit, zum Beispiel m², t oder Stk. - Preis/Einheit
Der Preis pro Einheit, der mit der Anzahl multipliziert wird, um den Gesamtbetrag zu berechnen.- Geben Sie bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung einen negativen Wert ein, damit der Betrag in der Spalte Ausgaben erfasst wird.
- Formel (Basiswährung)
In dieser Spalte können Sie Berechnungsformeln in der Programmiersprache JavaScript sowie die Programmierfunktionen der Erweiterungen von Banana Buchhaltung verwenden.
Wenn die Spalte eine Formel oder einen anderen Text enthält, wird der Wert der Spalte Betrag anhand des Ergebnisses der Formel festgelegt.- Bei der doppelten Buchhaltung muss das Ergebnis der Formel immer eine positive Zahl sein.
- Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung wird ein positives Ergebnis als Einnahme und ein negatives Ergebnis als Ausgabe behandelt.
- Formel-Präfix (Anfang)
- Der in dieser Spalte eingegebene Text wird dem Inhalt der Spalte Formel vorangestellt. Der daraus entstehende Ausdruck wird anschliessend für die Berechnung verwendet.
- Die Spalte Formel-Präfix (Anfang) dient hauptsächlich dazu, eine Variablenzuweisung wie "A=" festzulegen. In der Spalte Formel muss dann nur noch der Wert eingegeben werden, sodass er einfacher geändert werden kann.
- Bei der Buchhaltung mit Fremdwährungen wird das Formel-Präfix (Anfang) der Spalte Formel Währung vorangestellt.
- Betrag (Basiswährung)
Der für die Finanzplanung verwendete Betrag.
Bei einer wiederkehrenden Budgetbuchung wird der Betrag der ersten Buchung angezeigt. Die Beträge der nachfolgenden Wiederholungen sind im Kontenauszug ersichtlich.
In folgenden Fällen wird der Betrag automatisch berechnet:- Wenn in den Spalten Anzahl und Preis/Einheit (Einheitspreis) Werte eingegeben wurden, wird der Betrag anhand dieser beiden Werte berechnet.
- Bei der doppelten Buchhaltung wird das Ergebnis in einen positiven Wert umgewandelt.
- Bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung wird ein positives Ergebnis als Einnahme und ein negatives Ergebnis als Ausgabe behandelt.
- Wenn eine Formel eingegeben wurde, entspricht der Betrag dem Ergebnis der Formel.
Die Formel hat Vorrang vor den Werten in den Spalten Anzahl und Preis/Einheit.
- Wenn in den Spalten Anzahl und Preis/Einheit (Einheitspreis) Werte eingegeben wurden, wird der Betrag anhand dieser beiden Werte berechnet.
- Totalsumme
Zeigt die Summe der Beträge aller Wiederholungen an, die in den in den Dateieigenschaften festgelegten Planungs- und Auswertungszeitraum fallen.
Wenn kein Datum angegeben wurde oder das Anfangs- bzw. Enddatum ausserhalb des Buchhaltungszeitraums liegt, bleibt diese Spalte leer.
Spalten in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (EÜR)
Im Cash Manager (Kassenbuch) und in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung werden die Beträge wie folgt erfasst:
- Spalten Einnahmen und Ausgaben
Die Budgetbeträge werden in den Spalten Einnahmen und Ausgaben erfasst. - Verwendung der Spalten Anzahl, Preis/Einheit und Formel
Wenn das Programm den Betrag anhand der Spalten Anzahl, Preis/Einheit oder Formel automatisch berechnet, wird ein positives Ergebnis in der Spalte Einnahmen und ein negatives Ergebnis in der Spalte Ausgaben erfasst.
In den Spalten Anzahl und Preis/Einheit können positive oder negative Werte eingegeben werden.
Spalten in der Buchhaltung mit Fremdwährungen
- Betrag in Kontowährung
Der Betrag der Budgetbuchung in der Währung des Kontos (siehe Buchungen mit Fremdwährungen).
Anhand dieses Betrags und des angegebenen Wechselkurses wird der Betrag in der Basiswährung berechnet.
Wenn eine Formel vorhanden ist, entspricht der Wert dem Ergebnis der Formel.
Bei einer wiederkehrenden Budgetbuchung wird der Betrag der ersten Buchung angezeigt. - Formel Betrag in Kontowährung
In dieser Spalte können Sie eine Berechnungsformel eingeben.Bei einer wiederkehrenden Budgetbuchung wird der Betrag der ersten Buchung angezeigt.
Die Beträge der nachfolgenden Wiederholungen sind im Kontenauszug ersichtlich.Das Formel-Präfix (Anfang) wird dieser Spalte vorangestellt.
- Wechselkurs
Der Wechselkurs, mit dem der Betrag in der Kontowährung in die Basiswährung umgerechnet wird. - Total Betrag in Kontowährung
Zeigt die Summe der Beträge in der Kontowährung aller Wiederholungen an, deren Datum in den in den Dateieigenschaften festgelegten Buchhaltungszeitraum fällt.
Wenn kein Datum angegeben wurde oder das Anfangs- beziehungsweise Enddatum ausserhalb des Buchhaltungszeitraums liegt, bleibt diese Spalte leer.
Siehe auch Buchhaltung mit Fremdwährungen und Budgetbuchungen mit Formeln.
Zeitraum der Finanzplanung
Bei der detaillierten Finanzplanung wird jede Buchung mit dem Datum erfasst, an dem sie voraussichtlich erfolgen wird.
Im Gegensatz zu einer Tabellenkalkulation, bei der häufig im Voraus separate Spalten für Monate, Quartale oder Jahre eingerichtet werden, wird in Banana Buchhaltung für jede Buchung ein Datum angegeben. Bei der Verarbeitung und Anzeige der Daten ordnet das Programm die Werte automatisch den entsprechenden Zeiträumen zu.
Dieselben Buchungen können somit für tägliche, wöchentliche, monatliche, vierteljährliche und jährliche Auswertungen sowie für Auswertungen über mehrere Jahre verwendet werden.
Dieser Ansatz ist besonders für die Liquiditätsplanung wichtig, da nicht nur die erwarteten Beträge berücksichtigt werden, sondern auch der voraussichtliche Zeitpunkt der Einnahmen und Ausgaben.
Buchhaltungszeitraum, Planungszeitraum und Auswertungszeitraum
Bei der Finanzplanung ist es wichtig, zwischen drei Zeiträumen zu unterscheiden: Buchhaltungszeitraum, Planungszeitraum und Auswertungszeitraum.
Buchhaltungszeitraum
Der Buchhaltungszeitraum wird in den Dateieigenschaften durch die Angabe eines Anfangs- und eines Enddatums festgelegt.
In der Regel entspricht er dem Kalenderjahr, er kann jedoch auch einen anderen Anfang und ein anderes Ende haben.
Der Buchhaltungszeitraum dient zudem als Grundlage für die Berechnung:
- der Spalte Total in der Tabelle Budget
- der Budgetwerte in den Tabellen Konten und Kategorien
Wenn das Anfangs- oder Enddatum des Buchhaltungszeitraums geändert wird, werden diese Werte neu berechnet.
Planungszeitraum
Der Planungszeitraum ergibt sich aus den in der Tabelle Budget erfassten Planbuchungen.
Er muss nicht separat festgelegt werden und ist nicht auf den Buchhaltungszeitraum beschränkt.
Sie können daher Folgendes erfassen:
- Planbuchungen innerhalb des Buchhaltungszeitraums
- Planbuchungen mit einem Datum nach dem Ende des Buchhaltungszeitraums
- sich wiederholende Planbuchungen, die in den Folgejahren fortgeführt werden
- sich wiederholende Planbuchungen mit einem Enddatum, das über den Buchhaltungszeitraum hinausgeht
Der Planungszeitraum kann sich somit über mehrere Jahre erstrecken.
Auswertungszeitraum
Der Auswertungszeitraum ist der Zeitraum, für den Banana Buchhaltung die Planwerte berechnet und darstellt.
Er wird normalerweise beim Erstellen eines Berichts oder Ausdrucks durch die Angabe eines Anfangs- und eines Enddatums festgelegt.
Standardmässig wird der Buchhaltungszeitraum verwendet. Sie können jedoch einen beliebigen anderen Zeitraum wählen und dadurch auch Auswertungen über mehrere Jahre erstellen.
Es ist daher wichtig, zwischen den folgenden Zeiträumen zu unterscheiden:
- Buchhaltungszeitraum → Referenzzeitraum der Datei
- Planungszeitraum → Zeitraum, der durch die erfassten Planbuchungen abgedeckt wird
- Auswertungszeitraum → Zeitraum, für den die Planwerte berechnet und dargestellt werden
Genauigkeit der Datumsangaben
Das den Planbuchungen zugewiesene Datum bestimmt, zu welchem Zeitpunkt diese in der Finanzplanung berücksichtigt werden.
Für eine zuverlässige Liquiditätsplanung ist es daher wichtig, Datumsangaben zu verwenden, die möglichst nahe am voraussichtlichen Zeitpunkt des Zahlungseingangs oder der Zahlung liegen.
Bei Vorgängen wie:
- Mietzahlungen
- Lohnzahlungen
- Leasingraten
- Bankspesen
- Steuerzahlungen
- grösseren Zahlungseingängen und Zahlungen
ist es sinnvoll, den Tag anzugeben, an dem die Zahlung voraussichtlich tatsächlich erfolgen wird.
Nicht alle Buchungen erfordern jedoch gleich genaue Datumsangaben.
Bei Geschäftstätigkeiten mit zahlreichen täglichen Buchungen, beispielsweise den Verkäufen eines Restaurants, kann es wenig effizient sein, für jeden Tag einen Planwert zu erfassen. In solchen Fällen kann ein monatlicher Gesamtbetrag eingeplant und einem repräsentativen Datum, beispielsweise der Monatsmitte, zugeordnet werden.
Wie genau die Datumsangaben sein sollten, hängt somit vom Zweck der Finanzplanung ab.
Finanzplanung für das laufende Jahr
In der Tabelle Budget können Sie einzelne und sich wiederholende Planbuchungen für das laufende Jahr erfassen.
Wenn der Planungszeitraum dem Buchhaltungszeitraum entspricht:
- zeigt die Spalte Total der Tabelle Budget den Gesamtbetrag der Planbuchungen für den Buchhaltungszeitraum
- zeigt die Spalte Budget der Tabellen Konten und Kategorien die entsprechenden Planwerte
- können die Berichte die Planwerte für den gesamten Zeitraum darstellen.
Wenn die Datei auch für die laufende Buchhaltung verwendet wird, muss der Buchhaltungszeitraum selbstverständlich dem Zeitraum der Buchhaltung entsprechen.
Auch wenn die Datei hauptsächlich für die Finanzplanung verwendet wird, ist es in der Regel einfacher, einen Buchhaltungszeitraum von einem Jahr beizubehalten und für längerfristige Auswertungen einen entsprechend längeren Planungszeitraum zu verwenden.
Auf diese Weise beziehen sich die Werte in den Spalten Total und Budget weiterhin auf einen klar definierten Jahreszeitraum.

Finanzplanung über mehrere Jahre
Die Finanzplanung kann über den Buchhaltungszeitraum hinausgehen.
Für eine mehrjährige Finanzplanung können Sie Planbuchungen mit zukünftigen Daten oder sich wiederholende Planbuchungen verwenden, die in den Folgejahren fortgeführt werden.
Eröffnungssalden
Die Eröffnungssalden werden in der Tabelle Konten erfasst und bilden den Ausgangspunkt der Finanzplanung.
Planbuchungen vor dem Buchhaltungszeitraum
In besonderen Fällen können in der Tabelle Budget Planbuchungen mit einem Datum vor dem Beginn des Buchhaltungszeitraums erfasst werden.
Diese Buchungen beeinflussen die Ausgangslage zu Beginn des Buchhaltungszeitraums und sollten daher mit Bedacht verwendet werden.
Da sie ausserhalb des Buchhaltungszeitraums liegen, werden sie nicht in die Spalte Total der Tabelle Budget einbezogen.
Planbuchungen innerhalb des Buchhaltungszeitraums
Die für den Buchhaltungszeitraum vorgesehenen Planbuchungen werden mit dem entsprechenden Datum erfasst.
Wenn sich eine Buchung in den Folgejahren wiederholt, können Sie den entsprechenden Wiederholungscode verwenden.
Beispiele:
- Y = jedes Jahr
- 2Y = alle zwei Jahre
- 5Y = alle fünf Jahre
- 10Y = alle zehn Jahre
Soll die Wiederholung an einem bestimmten Datum enden, beispielsweise bei Ablauf eines Leasingvertrags, können Sie zusätzlich ein Enddatum angeben.
Planbuchungen in den Folgejahren
Sie können auch Planbuchungen mit einem Datum nach dem Ende des Buchhaltungszeitraums direkt erfassen.
Für diese Planbuchungen können Sie bei Bedarf Folgendes angeben:
- Wiederholungscode
- Enddatum
- Betrag oder Berechnungsformel
Planbuchungen ausserhalb des Buchhaltungszeitraums werden nicht in die Spalte Total der Tabelle Budget einbezogen. Sie werden jedoch berücksichtigt, wenn Sie eine Auswertung für einen Zeitraum erstellen, der die entsprechenden Daten umfasst.
Formeln bei mehrjähriger Finanzplanung
Formeln sind besonders nützlich für Finanzplanungen, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Damit können die Beträge sich wiederholender Planbuchungen im Laufe der Zeit automatisch angepasst werden.
Sie können beispielsweise verwendet werden, um:
- Abschreibungen anhand des Werts des Anlagevermögens zu berechnen
- Zinsen anhand der jeweiligen Salden zu berechnen
- die Entwicklung der Verkäufe zu planen
- Einkäufe als Prozentsatz anderer Werte zu berechnen
Weitere Informationen finden Sie unter Berechnung von Abschreibungen und Zinsen sowie in der Dokumentation zu den Formeln der Tabelle Budget.
Auswertungszeitraum in den Berichten festlegen
Beim Erstellen eines Berichts können Sie den Zeitraum festlegen, für den die Planwerte berechnet werden sollen.
Geben Sie auf der Registerkarte Zeitraum Folgendes ein:
- Anfangsdatum
- Enddatum
Beginnt die Finanzplanung beispielsweise am 1. Januar 2022, wählen Sie:
- für 2 Jahre: bis zum 31. Dezember 2023
- für 5 Jahre: bis zum 31. Dezember 2026
- für 20 Jahre: bis zum 31. Dezember 2041
Banana Buchhaltung berücksichtigt alle Planbuchungen, die den gewählten Zeitraum betreffen, einschliesslich der automatisch erzeugten Wiederholungen.
Der Auswertungszeitraum kann in den wichtigsten Buchhaltungsauswertungen verwendet werden, darunter:
Weitere Informationen zur Verwendung der Berichte für die Finanzplanung finden Sie auf der Seite Budgetberichte.
Unterteilung nach Zeitraum

Zusätzlich zum gesamten Auswertungszeitraum können Sie festlegen, wie die Ergebnisse zeitlich unterteilt werden sollen.
In der Sektion Unterteilung können Sie z.B. Spalten für folgende Zeiträume erstellen:
- Tage
- Wochen
- Monate
- Quartale
- Halbjahre
- Jahre
Dieselben Planbuchungen können somit nach unterschiedlichen Zeiträumen ausgewertet werden, ohne die Daten der Finanzplanung zu ändern.
Eine Jahresplanung kann beispielsweise nach Monaten dargestellt werden, um die Entwicklung der Liquidität zu analysieren, oder nach Quartalen, um eine kompaktere Übersicht zu erhalten.
Mit den Anpassungen können Sie zudem häufig verwendete Berichtseinstellungen speichern und später erneut aufrufen.
Für eine mehrjährige Finanzplanung können beispielsweise folgende Anpassungen hilfreich sein:
- Jahresauswertungen
- mehrjährige Auswertungen
- Auswertungen mit Unterteilung nach Jahren
- Auswertungen mit einem Vergleich zwischen Budget- und Istwerten
Bilanz - Planung über vier Jahre

Buchungen der Finanzplanung
Für eine detaillierte Finanzplanung erfassen Sie in der Tabelle Budget die Buchungen, die voraussichtlich in Zukunft erfolgen werden.
Jede Buchung wird nach den Regeln der doppelten Buchhaltung erfasst. Dabei geben Sie wie bei einer gewöhnlichen Buchung das Soll- und das Habenkonto an.
Der Unterschied besteht darin, dass Sie in der Tabelle Buchungen bereits erfolgte Geschäftsvorgänge erfassen, während Sie in der Tabelle Budget die voraussichtlich in Zukunft erfolgenden Geschäftsvorgänge eingeben.
Dadurch verfügt Banana Buchhaltung über die notwendigen Informationen, um die Auswirkungen der geplanten Buchungen auf Erfolg, Vermögen und Liquidität automatisch zu berechnen.
So erhalten Sie:
- eine Plan-Erfolgsrechnung
- eine Planbilanz
- die Entwicklung der Liquidität
- die zukünftige Situation der Forderungen und Verbindlichkeiten
- einen Vergleich zwischen Budget- und Istwerten
Dies entspricht dem Prinzip der Buchhaltung der Zukunft: Sie erfassen die voraussichtlich anfallenden Buchungen und Banana Buchhaltung berechnet deren Auswirkungen automatisch.
Von der Erfolgsplanung zur Planung zukünftiger Buchungen
Bei herkömmlichen Tabellenkalkulationen beginnt die Finanzplanung häufig mit der Erfolgsrechnung, in der die erwarteten Erträge und Aufwände erfasst werden. Die Liquiditätsplanung, die Investitionen und weitere finanzielle Aspekte werden anschliessend separat ausgearbeitet.
Bei einer Finanzplanung auf der Grundlage der doppelten Buchhaltung ist das Vorgehen anders.
Sie müssen die Erfolgsrechnung, die Bilanz und die Liquiditätsplanung nicht separat erstellen. Stattdessen erfassen Sie die zukünftigen Buchungen, die den voraussichtlichen Geschäftsverlauf abbilden.
Beispiele:
- Einlage von Eigenkapital
- Aufnahme eines Darlehens
- Kauf einer Anlage
- Zahlung der Miete
- Zahlung der Löhne
- Verkauf an einen Kunden
- Zahlungseingang einer Kundenrechnung
- Zahlung an einen Lieferanten
- Rückzahlung eines Darlehens
- Buchung der Abschreibungen
Banana Buchhaltung verwendet diese Buchungen, um deren Auswirkungen auf die Konten automatisch zu berechnen und die entsprechenden Auswertungen zu erstellen.
Planbuchungen strukturieren
Bei der Erstellung eines Finanzplans ist es sinnvoll, die Planbuchungen in einer logischen Reihenfolge zu erfassen.
Eine mögliche Reihenfolge ist:
1. Eigenkapital
Erfassen Sie die vorgesehenen Eigenkapitaleinlagen der Eigentümer oder Gesellschafter.
Diese Buchungen bestimmen die verfügbaren Eigenmittel zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit.
2. Fremdkapital
Erfassen Sie Finanzierungen, Darlehen und andere Kapitalzuflüsse von Dritten.
Dadurch können Sie sowohl die verfügbare Liquidität als auch die damit verbundenen Finanzverbindlichkeiten berücksichtigen.
3. Gründungskosten
Erfassen Sie die für die Aufnahme der Geschäftstätigkeit vorgesehenen Ausgaben, beispielsweise Gründungskosten, Beratungskosten, Bewilligungsgebühren und weitere anfängliche Ausgaben.
4. Investitionen
Erfassen Sie die vorgesehenen Investitionen, beispielsweise:
- Mobiliar
- Maschinen
- Geräte
- Fahrzeuge
- weitere Anlagegüter
Durch die Planung der Investitionen können Sie sowohl deren Auswirkungen auf das Vermögen als auch auf die Liquidität berücksichtigen.
5. Wiederkehrende Fixkosten
Erfassen Sie die regelmässig wiederkehrenden Kosten, beispielsweise:
- Miete
- Personalkosten
- Sozialabgaben
- Energie
- Versicherungen
- Abonnemente
- weitere Fixkosten
Für diese Buchungen können Sie die Wiederholungsfunktionen der Tabelle Budget verwenden.
6. Wiederkehrende Erträge
Erfassen Sie die Erträge, die mit einer gewissen Regelmässigkeit erwartet werden können, beispielsweise aus Verträgen, Abonnementen oder anderen wiederkehrenden Einnahmequellen.
7. Variable Erträge
Erfassen Sie anschliessend die Erträge, die von der Entwicklung der Geschäftstätigkeit abhängen.
Der Umsatz kann beispielsweise in Abhängigkeit von folgenden Faktoren variieren:
- Monat
- saisonale Schwankungen
- Anzahl der Kunden
- verkaufte Mengen
- festgelegte Preise
8. Variable Kosten
Erfassen Sie die vom Geschäftsvolumen abhängigen Kosten, beispielsweise:
- Wareneinkäufe
- Rohstoffe
- Provisionen
- Vertriebskosten
- weitere umsatzabhängige Kosten
Diese Werte können mithilfe von Formeln mit den Erträgen verknüpft werden.
9. Periodische Buchungen und Jahresabschlussbuchungen
Vervollständigen Sie die Finanzplanung mit Buchungen, die periodisch oder am Ende des Geschäftsjahres erfolgen, beispielsweise:
- Abschreibungen
- Darlehenszinsen
- Steuern
- Darlehensrückzahlungen
- Gewinn- oder Dividendenausschüttungen
Nachdem Sie die vorgesehenen Kapitalzuflüsse, Investitionen, Kosten und Erträge erfasst haben, können Sie überprüfen, ob der angenommene Umsatz ausreicht, um die Kosten zu decken, ein positives Ergebnis zu erzielen und eine ausreichende Liquidität sicherzustellen.
Detaillierungsgrad festlegen
Nicht alle Planbuchungen müssen mit demselben Detaillierungsgrad erfasst werden.
Für gewisse Positionen kann ein Gesamtbetrag ausreichen. Bei anderen Positionen, insbesondere wenn sie sich wesentlich auf die Liquidität auswirken, kann es sinnvoll sein, die einzelnen Buchungen separat zu erfassen.
Die Personalkosten können beispielsweise als Gesamtbetrag geplant oder wie folgt aufgeteilt werden:
- Löhne
- Sozialabgaben
- 13. Monatslöhne
- weitere Personalkosten
Der Detaillierungsgrad sollte entsprechend den Informationen gewählt werden, die Sie aus der Finanzplanung gewinnen möchten.
Je genauer die Buchungen und die dazugehörigen Datumsangaben sind, desto zuverlässiger ist in der Regel die Liquiditätsplanung.
Beträge, Mengen, Preise und Formeln
Für die meisten Planbuchungen genügt es, den Wert direkt in der Spalte Betrag einzugeben.
Für komplexere Finanzplanungen können Sie zusätzlich Folgendes verwenden:
Banana Buchhaltung berechnet den entsprechenden Betrag automatisch.
Mengen und Preise können Sie beispielsweise verwenden, um die geplanten Verkäufe zu ermitteln. Mit einer Formel lassen sich variable Kosten, Zinsen oder andere Werte der Finanzplanung berechnen.

Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise der einzelnen Spalten finden Sie auf der Seite Tabelle Budget.
Planbuchungen aktualisieren
Die Finanzplanung muss nach ihrer erstmaligen Erstellung nicht unverändert bleiben.
Zu Beginn beruhen einige Werte zwangsläufig auf Schätzungen. Im Laufe der Zeit werden genauere Informationen zu Verkäufen, Kosten, Investitionen, Finanzierungen, Zahlungseingängen und Zahlungen verfügbar.
Sie können die Buchungen in der Tabelle Budget daher laufend aktualisieren, indem Sie:
- Beträge ändern
- Datumsangaben korrigieren
- Mengen und Preise aktualisieren
- Wiederholungen anpassen
- Schätzwerte durch genauere Angaben ersetzen
- neue Buchungen hinzufügen
- nicht mehr vorgesehene Buchungen löschen
Banana Buchhaltung berechnet die Planwerte anhand der aktualisierten Daten neu.
So wird die Finanzplanung zu einem fortlaufenden Prozess: Während sich die Geschäftstätigkeit entwickelt, können Sie die Planung verfeinern und erhalten stets aktuelle Informationen zur Rentabilität, zur Bilanzsituation und zur zukünftigen Liquidität.
Datumsangaben und Wiederholungen in den Buchungen der Finanzplanung
Spalte Datum
Der Wert in der Spalte Datum ist für die Finanzplanung massgebend.
- Kein Datum – Wenn kein Datum angegeben ist, wird die Budgetbuchung zu Beginn des Planungszeitraums berücksichtigt.
Wenn Sie eine Auswertung für einen bestimmten Zeitraum erstellen, wird der Betrag im Anfangssaldo des gewählten Zeitraums berücksichtigt.
Da die Budgetbuchung nicht in den Buchhaltungszeitraum fällt, wird in der Spalte Total kein Betrag ausgewiesen. - Datum innerhalb des Buchhaltungszeitraums – Der Buchhaltungszeitraum (Geschäftsjahr) wird in den Dateieigenschaften festgelegt.
Üblicherweise werden Datumsangaben innerhalb dieses Zeitraums verwendet.
In der Spalte Total wird der Gesamtbetrag für den Buchhaltungszeitraum unter Berücksichtigung der sich wiederholenden Budgetbuchungen ausgewiesen. - Datum vor dem Buchhaltungszeitraum – Sie können Budgetbuchungen mit einem Datum vor dem Buchhaltungszeitraum erfassen. Achten Sie jedoch darauf, dass diese nicht mit den in der Tabelle Konten erfassten Eröffnungssalden in Konflikt stehen.
Da diese Budgetbuchungen ausserhalb des Buchhaltungszeitraums liegen, wird in der Spalte Total kein Betrag ausgewiesen. - Datum nach dem Buchhaltungszeitraum – Bei einer mehrjährigen Finanzplanung können Sie auch Budgetbuchungen mit einem zukünftigen Datum erfassen, das nach dem Buchhaltungszeitraum liegt.
Da diese Budgetbuchungen ausserhalb des Buchhaltungszeitraums liegen, wird in der Spalte Total kein Betrag ausgewiesen.
Spalte Enddatum
Das Enddatum wird zusammen mit dem Wiederholungscode verwendet. Es legt fest, bis zu welchem Datum die Budgetbuchung wiederholt werden soll.
- In der Regel leer lassen – Wenn Sie ein Enddatum eingeben, obwohl dies nicht erforderlich ist – z.B. das Ende des Buchhaltungszeitraums –, wird diese Budgetbuchung in der Finanzplanung für die Folgejahre nicht mehr wiederholt.
- Bei Leasinggeschäften – Geben Sie als Enddatum das Datum an, an dem die letzte Leasingrate bezahlt wird.
- Bei Darlehensrückzahlung – Geben Sie das Datum der letzten vorgesehenen Rückzahlung an.
- Bei Betragsänderungen zu festgelegten Zeitpunkten –
Wenn der Betrag einer wiederkehrenden/wiederholenden Budgetbuchung zu einem bestimmten Zeitpunkt angepasst wird, z.B. bei einer Lohnerhöhung:- Erfassen Sie eine Budgetbuchung mit dem Wiederholungscode M und geben Sie als Enddatum das Datum der letzten Zahlung vor der Erhöhung an.
- Erfassen Sie ab dem Zeitpunkt der Erhöhung neue Budgetbuchungen mit dem angepassten Betrag.
- Erfolgt die Erhöhung nach einem festgelegten und regelmässigen Schema, kann sie auch mithilfe von Formeln berechnet werden.
Spalte Wiederholung
Für wiederkehrende Ausgaben oder Einnahmen geben Sie einen Wiederholungscode ein (siehe Dokumentation zu den Spalten).
- Bei der Berechnung der Finanzplanung erstellt das Programm Kopien der Budgetbuchung. Dabei wird das Datum entsprechend der angegebenen Häufigkeit fortlaufend angepasst.
- Wenn kein Enddatum angegeben ist, erzeugt das Programm bei der Berechnung interne Kopien der Budgetbuchung für den gesamten beim Erstellen des Berichts festgelegten Auswertungszeitraum.
- Beginnt die Budgetbuchung im Januar und wird sie monatlich wiederholt:
- Bei einem Auswertungszeitraum von einem Jahr werden ab Februar weitere Buchungen erzeugt. Die erste Buchung ist die manuell erfasste Originalbuchung; die weiteren 11 Buchungen werden automatisch erzeugt. Insgesamt ergeben sich 12 Buchungen.
- Bei einem Auswertungszeitraum von zehn Jahren werden ab Februar weitere Buchungen erzeugt. Die erste Buchung ist die Originalbuchung; die weiteren 119 Buchungen werden automatisch erzeugt – 11 im ersten Jahr und jeweils 12 in den folgenden 9 Jahren. Insgesamt ergeben sich 120 Buchungen.
- Beginnt die Budgetbuchung im Januar und wird sie monatlich wiederholt:
- Damit das Programm die Finanzplanung für die Folgejahre automatisch berechnet:
- Geben Sie für wiederkehrende Buchungen den entsprechenden Wiederholungscode ein.
- Verwenden Sie für Buchungen, die nur einmal jährlich erfolgen, z.B. Abschreibungen am Jahresende, den Wiederholungscode Y. Dadurch werden die Abschreibungen auch für die Folgejahre berechnet.
- Lassen Sie den Wiederholungscode nur dann leer, wenn die Buchung im Folgejahr nicht mehr vorgesehen ist.
Spalte Total der Tabelle Budget
Die Spalte Total wird automatisch berechnet. Sie zeigt die Summe des Betrags der aktuellen Zeile und der dazugehörigen Wiederholungen innerhalb des Buchhaltungszeitraums.
Liegt das Datum einer Budgetbuchung vor oder nach dem Buchhaltungszeitraum, bleibt die Spalte Total leer.
Finanzplanung mit genauen Datumsangaben und monatlicher Logik
In der Tabelle Budget erfassen Sie die Budgetbuchungen mit dem Datum, an dem der jeweilige Geschäftsvorgang voraussichtlich stattfindet.
Es ist nicht immer möglich, sämtliche Einnahmen und Ausgaben tagesgenau zu planen. In solchen Fällen ist es sinnvoll, mit Näherungswerten auf monatlicher Basis zu arbeiten. Dabei sollte eine einheitliche Logik angewendet werden, damit auch für kurze Zeiträume eine zuverlässige Liquiditätsplanung erstellt werden kann:
- Einmalige Geschäftsvorgänge wie Kapitaleinlagen oder Investitionen werden mit dem Datum erfasst, an dem sie voraussichtlich stattfinden.
Ist das genaue Datum nicht bekannt, kann der 15. des betreffenden Monats verwendet werden. - Wiederkehrende Ausgaben mit einem festgelegten Zahlungsdatum werden mit dem voraussichtlichen Zahlungsdatum und dem entsprechenden Wiederholungscode erfasst:
- Bankspesen, Zinsen und Abschreibungen werden am Ende des jeweiligen Monats, Quartals oder Jahres erfasst.
- Mietzahlungen werden am Fälligkeitstag oder am voraussichtlichen Zahlungsdatum erfasst.
- Für Löhne und Sozialabgaben gilt:
- Monatliche Lohnzahlungen werden mit dem Datum erfasst, an dem die Löhne ausbezahlt werden.
- 13. Monatslöhne, Boni und weitere Vergütungen werden mit dem voraussichtlichen Zahlungsdatum erfasst.
- Akontozahlungen und Schlussabrechnungen der Sozialabgaben werden mit dem voraussichtlichen Zahlungsdatum erfasst.
- MWST-Zahlungen und -Ausgleichszahlungen werden mit dem üblichen Fälligkeitsdatum erfasst.
- Planung der Erträge
Die Planung hängt von der Art der Geschäftstätigkeit ab. Ist der genaue Tag nicht bekannt, aber der entsprechende Monat, kann der 15. des Monats verwendet werden.- Einmalige Einnahmen – Erfassen Sie diese am voraussichtlichen Datum des Zahlungseingangs oder in der Monatsmitte.
- Wiederkehrende Einnahmen – Erfassen Sie diese am voraussichtlichen Datum des Zahlungseingangs oder in der Monatsmitte.
- Monatliche Ertragsplanung – In vielen Fällen eignet sich eine monatliche Planung. Die Erträge können jeweils am 15. des Monats erfasst werden.
- Bei wiederkehrenden Einnahmen kann der Ertrag mit einem monatlichen Wiederholungscode erfasst werden. Mithilfe von Formeln können auch zukünftige Steigerungen eingeplant werden.
- Bei saisonabhängigen Verkäufen ist es sinnvoll, für jeden Monat eine separate Budgetbuchung zu erfassen.
- Planung von Projekten oder grösseren Aufträgen – Wenn ein Zahlungsplan mit den vorgesehenen Zahlungseingängen vorliegt, erfassen Sie für jeden erwarteten Zahlungseingang eine separate Budgetbuchung. Falls erforderlich, kann als Näherungsdatum der 15. des Monats verwendet werden.
- Planung nach Kunden – Für Beratungs- oder Treuhandunternehmen, die sowohl mit Akontozahlungen als auch mit Projekten arbeiten, kann eine detaillierte Planung der Einnahmen für jeden Kunden mit den voraussichtlichen Zahlungsdaten sehr hilfreich sein. Anhand dieser Planung lässt sich später auch überprüfen, ob der Kunde die Zahlung tatsächlich geleistet hat.
- Variable Kosten
- Bei Kosten, die in einem konstanten Verhältnis zum Umsatz stehen, beispielsweise für den Warenverbrauch eines Restaurants, werden die Kosten mit demselben Datum wie der Umsatz erfasst. Mithilfe einer Formel kann der Betrag als Prozentsatz des Umsatzes berechnet werden.
- Die Kosten können auch von anderen Faktoren abhängen, beispielsweise von der Anzahl der Mitarbeitenden, den gemieteten Räumlichkeiten oder anderen Bezugsgrössen.
Finanzplanung nach dem Kassenprinzip
Für kleine Unternehmen und Geschäftstätigkeiten mit unmittelbaren Zahlungseingängen und -ausgängen, zum Beispiel Geschäfte oder Restaurants, ist eine Finanzplanung nach dem Kassenprinzip sinnvoll. Dabei werden Erträge mit dem Datum des erwarteten Zahlungseingangs und Kosten mit dem Datum der voraussichtlichen Zahlung erfasst.
Bei grösseren Geschäftsvorgängen, beispielsweise beim Kauf einer Maschine mit Ratenzahlung, müssen detaillierte Budgetbuchungen erfasst werden:
- Kauf der Maschine: Buchung auf dem entsprechenden Aktivkonto und dem Kreditorenkonto mit dem Kaufdatum.
- Bezahlung der Maschine: Buchung mit dem Datum der vorgesehenen Zahlung beziehungsweise mit den Daten der einzelnen Raten.
Finanzplanung nach dem Kompetenzprinzip
Beim Kompetenzprinzip (Periodenabgrenzungsprinzip) werden der Zeitpunkt des Geschäftsvorgangs und der Zeitpunkt der Zahlung separat berücksichtigt.
- Barzahlungen
Diese werden wie üblich erfasst. - Kurzfristig erwartete Zahlungen
Bei Geschäftsvorgängen, deren Zahlung innerhalb eines Monats erwartet wird, kann der Einfachheit halber das Kassenprinzip angewendet werden. - Aufgeschobene Zahlungen
Wenn die genauen Zahlungstermine nicht bekannt sind, kann jeweils der 15. des Monats verwendet werden.- Bei genau festgelegten Zahlungsfristen:
- Erfassen Sie den Kauf mit dem Kaufdatum und dem Kreditorenkonto als Gegenkonto.
- Erfassen Sie die Zahlungen mit den jeweils vorgesehenen Zahlungsdaten.
- Bei genau festgelegten Zahlungsfristen:
- Aufgeschobene Zahlungseingänge
- Bei genau festgelegten Zahlungsfristen, beispielsweise im Rahmen eines Projekts:
- Erfassen Sie die Fakturierung mit dem Rechnungsdatum und dem Debitorenkonto als Gegenkonto.
- Erfassen Sie die Zahlungseingänge mit den jeweils vorgesehenen Daten.
- Bei verzögerten Zahlungseingängen
Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Teil der Erträge kurzfristig und ein bestimmter Prozentsatz erst später eingeht. Gehen Sie wie folgt vor:- Erfassen Sie den Ertrag zunächst als unmittelbaren Zahlungseingang.
- Erfassen Sie mit demselben Datum eine Budgetbuchung, mit der ein Teil des Zahlungseingangs auf das Debitorenkonto übertragen wird.
- Erfassen Sie den späteren Zahlungseingang mit dem voraussichtlichen Datum und dem Debitorenkonto als Gegenkonto.
- Bei genau festgelegten Zahlungsfristen, beispielsweise im Rahmen eines Projekts:
- Variablen für aufgeschobene Zahlungen und Zahlungseingänge verwenden (siehe Beispiel zur Verwendung von Variablen)
Wenn derselbe Betrag bei der späteren Zahlung erneut verwendet werden soll, sind die Formelspalten und Variablen besonders hilfreich:- Weisen Sie den Betrag in der Budgetbuchung für die Fakturierung einer Variablen zu.
- Verwenden Sie diese Variable in der Budgetbuchung für die Zahlung, damit der Betrag automatisch übernommen wird.
- Variablen können auch verwendet werden, um beispielsweise den Prozentsatz des später zu zahlenden Betrags festzulegen.
Beispiele für Buchungen in der Finanzplanung
Die Planbuchungen werden in der Tabelle Budget erfasst. Dabei geben Sie Datum, Beschreibung, Betrag sowie Soll- und Habenkonto nach derselben Logik wie bei normalen Buchungen ein.
Für wiederkehrende Buchungen können Sie die Spalte Wiederholen verwenden. Dadurch müssen Sie diese nicht jedes Mal manuell erfassen.
Die Beispiele auf dieser Seite stammen aus der folgenden Vorlage, die weitere Erläuterungen enthält:
Weitere Informationen zur Verwendung von Datumsangaben und Wiederholungen finden Sie auf der Seite Datum und Wiederholungen.
Planbuchungen bei der Geschäftsaufnahme
Zu Beginn der Geschäftstätigkeit werden die für die Geschäftsaufnahme geplanten Geschäftsvorfälle erfasst.
Diese werden in der Tabelle Budget wie normale Buchungen eingegeben.
Im Beispiel handelt es sich um einmalige Geschäftsvorfälle bei der Geschäftsaufnahme. Daher wird kein Wiederholungscode festgelegt.

Monatliche Buchungen: Miete und Bankspesen
Für Geschäftsvorfälle, die sich jeden Monat wiederholen, können Sie den monatlichen Wiederholungscode M verwenden.
Im Beispiel betreffen die ersten beiden Planbuchungen die Miete:
- Von Februar bis Juni beträgt die Miete 1'000 pro Monat.
- Ab Juli erhöht sie sich auf 1'200 pro Monat.
Die Änderung des Betrags wird mit zwei getrennten Planbuchungen sowie den entsprechenden Datumsangaben und Wiederholungscodes erfasst.
Im Beispiel ist auch die vorgesehene Zahlung für die Übernahme des Leasingobjekts enthalten. Da das entsprechende Datum nach dem Buchhaltungszeitraum liegt, wird für diese Zeile in der Spalte Total kein Betrag ausgewiesen.
Für die Bankspesen wird der Wiederholungscode ME (Monatsende) verwendet. Dadurch wird die Planbuchung dem letzten Tag des jeweiligen Monats zugeordnet, beispielsweise dem 31. März oder dem 30. April.

Buchungen am Quartalsende
Einige Geschäftsvorfälle können für das Ende eines jeden Quartals geplant werden.
Im Beispiel wird der Wiederholungscode 3ME verwendet. Damit wird die Planbuchung alle drei Monate am Monatsende wiederholt.

Buchungen am Jahresende
Einige Geschäftsvorfälle fallen einmal jährlich an.
Im Beispiel wird der jährliche Wiederholungscode Y verwendet. Dadurch werden die Planbuchungen auch in der Finanzplanung der Folgejahre berücksichtigt.

Planung der Erträge und Wareneinkäufe
Die Planung der Erträge und Wareneinkäufe hängt von den Besonderheiten der Geschäftstätigkeit ab.
Im Beispiel werden die Erträge und Wareneinkäufe Monat für Monat mit einem separaten Betrag für jeden Monat geplant.
Ab März wird der jährliche Wiederholungscode Y verwendet, damit die Planbuchungen auch in den Folgejahren wiederholt werden.
So lässt sich eine nach Monaten differenzierte Planung beibehalten und gleichzeitig in den Folgejahren fortführen.

Einkäufe und Verkäufe im Folgejahr
Im ersten Jahr der Geschäftstätigkeit gelten die Monate Januar und Februar nicht als repräsentativ für die Folgejahre. Daher wird für die entsprechenden Planbuchungen kein jährlicher Wiederholungscode festgelegt.
Für Januar und Februar des zweiten Jahres werden deshalb neue Planbuchungen erfasst.
Diesen Planbuchungen wird der jährliche Wiederholungscode Y zugewiesen, damit sie auch in der Finanzplanung der Folgejahre berücksichtigt werden.

Finanzplanung mit Anzahl und Einheitspreisen
Die Spalten Anzahl, Einheit und Preis/Einheit in der Tabelle Budget ermöglichen eine schnellere und präzisere Berechnung der Budgetwerte.
Der Wert in der Spalte Betrag wird vom Programm automatisch berechnet, indem Anzahl mit Preis/Einheit multipliziert wird, vorausgesetzt, die Spalte Formel ist leer.
Die Spalten Anzahl, Einheit und Preis/Einheit sind in der Ansicht Formel sichtbar.
Vorteile bei der Verwendung der Spalten Anzahl, Einheit und Preis/Einheit
Mit den Spalten Anzahl, Einheit und Preis/Einheit können Sie die Finanzplanung auf Grundlage von Mengen und Preisen erstellen. Zum Beispiel:
- In der Spalte Einheit geben Sie an, worauf sich der Preis bezieht.
- In der Spalte Anzahl erfassen Sie die Anzahl der täglich servierten Teller.
- In der Spalte Preis/Einheit geben Sie den erwarteten Ertrag pro Teller an.
Das Programm berechnet den Wert in der Spalte Betrag automatisch anhand der eingegebenen Daten.
Dieses Vorgehen bietet mehrere Vorteile:
- Die einzelnen Elemente der Finanzplanung können präzise und detailliert dargestellt werden.
- Sie erhalten einen klaren Überblick über die Mengen und Preise, die der Finanzplanung zugrunde liegen.
- Die Finanzplanung lässt sich einfach anpassen, indem Sie nur den gewünschten Wert ändern.
- Sie können sofort erkennen, wie sich Änderungen der verkauften Mengen oder Preise auf den Gewinn auswirken (Break-even-Analyse).
Formeln in der Budget-Tabelle
Das Einfügen von JavaScript-Formeln in der Tabelle Budget von Banana Buchhaltung Plus eröffnet zahlreiche Möglichkeiten.
Die Eingabe von Formeln ist ausschliesslich mit dem Advanced-Plan von Banana Buchhaltung Plus möglich. Entdecken Sie alle Vorteile des Advanced-Plans.
Spalte Formel
Die Spalte Formel ermöglicht die Eingabe von Berechnungsformeln. Damit können die Beträge der Finanzplanung auf Grundlage anderer Werte derselben Planung automatisch berechnet werden (siehe Beispiele für Formeln).
Mit Formeln können Sie beispielsweise:
- den Warenwert als Prozentsatz des Umsatzes berechnen;
- den geplanten Umsatz entsprechend einem prozentualen Wachstum erhöhen;
- am Jahresende die Abschreibungen auf Grundlage des Wertes der getätigten Investitionen berechnen;
- vierteljährlich die Zinsen für das Bankkonto anhand der tatsächlichen Nutzung (Tage/365) berechnen;
- monatlich die Gewinnsteuer auf Grundlage des berechneten Gewinns ermitteln.
Wenn Sie in der Spalte Formel einen Wert eingeben, berechnet das Programm den Wert in der Spalte Betrag automatisch anhand der Formel.
Wie in der Dokumentation zur Tabelle Budget erläutert, können JavaScript-Formeln auch in folgenden Spalten verwendet werden:
- Formelanfang
- Beschreibung, für wiederkehrende Buchungen
Datei mit Beispielen
Weitere Informationen und praktische Beispiele zur Verwendung von Formeln finden Sie auf den folgenden Seiten:
- Vorlage mit Buchungen - Verwendung der Spalten Anzahl und Formel
- Vorlage mit Buchungen - Buchhaltung mit Fremdwährungen und Verwendung der Spalte Formel für die Basiswährung
- Beispiele für die Verwendung von Formeln in der Finanzplanung

Berechnungsformeln in JavaScript
- Die Formel muss in der Programmiersprache JavaScript geschrieben werden (nicht zu verwechseln mit der Sprache Java).
- Wenn eine Formel (oder ein Text) vorhanden ist, wird der Wert in der Spalte Betrag anhand des Ergebnisses der Formel berechnet.
- Sie können alle Funktionen der Programmiersprache JavaScript sowie die Funktionen der API-Schnittstelle von Banana verwenden.
Dezimaltrennzeichen
JavaScript verwendet als Dezimaltrennzeichen ausschliesslich den Punkt ".".
Wenn Sie ein anderes Dezimaltrennzeichen verwenden, z.B. das im lokalen Zahlenformat verwendete Komma, wird die Zahl möglicherweise nicht korrekt interpretiert oder abgeschnitten.
Betrag = Ergebnis der letzten Anweisung
In JavaScript wird der Strichpunkt ";" verwendet, um mehrere Anweisungen voneinander zu trennen.
Enthält die JavaScript-Formel mehrere durch ";" getrennte Anweisungen, entspricht der Wert in der Spalte Betrag dem Ergebnis der zuletzt ausgeführten Anweisung.
- 10*3 //gibt 30 zurück.
- Werden mehrere Ausdrücke nacheinander ausgeführt und durch einen Strichpunkt ";" getrennt, wird das Ergebnis des letzten Ausdrucks verwendet:
10*3;7; /-gibt 7 zurück. - Wird Return verwendet, wird der nach Return angegebene Wert zurückgegeben:
return 10; // gibt 10 zurück.
Variablen
JavaScript-Variablen gehören zu den leistungsfähigsten Elementen der Programmierung, da sie es ermöglichen, Werte unter einem Namen zu speichern und später wieder abzurufen.
Variablen gibt es in Excel-Formeln nicht. Sie sind jedoch mit benannten Zellen vergleichbar, mit dem Unterschied, dass der Name frei vergeben werden kann.

Eine Variable wird mit einem Namen und dem Gleichheitszeichen (=) definiert.
Variablen können direkt in den Zeilen definiert und verwendet werden. Wenn Sie den Variablennamen in einer Formel verwenden, wird der gespeicherte Wert übernommen.
Im folgenden Beispiel wird die Variable Price mit dem Wert 10 definiert.
var price = 10;
oder einfach
price = 10;
Hier erstellen wir die Variable Total mit dem Wert Price multipliziert mit 5.
total = price * 5;
Der Variablen kann ein neuer Wert zugewiesen werden.
price = 20;
Objekte
JavaScript-Objekte ermöglichen es, mehrere Werte in einer Variablen zu speichern. Jeder Wert wird dabei einer Eigenschaft zugeordnet.
Im folgenden Beispiel wird das Objekt Prices mithilfe der geschweiften Klammern {} erstellt. Auf die einzelnen Werte kann über eckige Klammern [] oder über den Namen der Eigenschaft nach dem Objektnamen zugegriffen werden.
prices = {}
prices['car'] = 10;
prices.car = 10;
prices['computer'] = 20;
prices.computer = 20;
Arrays
Arrays in JavaScript ermöglichen es, mehrere Werte in einer Variablen zu speichern und über die Position darauf zuzugreifen.
Arrays werden mit eckigen Klammern [] erstellt. Auf die einzelnen Werte wird über ihren Index zugegriffen. Das erste Element eines Arrays hat den Index 0.
costs = [1,2,3]; costs[0]=3; result = prices['car'] - costs[0];
Wiederholungen und Variablen
Weitere Informationen zur Berechnungsreihenfolge finden Sie unter Planungslogik.
- Alle Zeilen, einschliesslich der durch Wiederholungen erzeugten Zeilen, werden nach Datum sortiert. Haben mehrere Zeilen dasselbe Datum, entspricht ihre Reihenfolge derjenigen in der Tabelle.
- Nach dem Sortieren werden alle Zeilen und Formeln neu berechnet.
- In den Formeln haben Sie daher nur Zugriff auf die Budgetdaten bis zum jeweiligen Datum.
- Eine Variable muss in einer Zeile mit einem Datum definiert werden, das vor dem Datum der Zeile liegt, in der die Variable verwendet wird.
- Wenn ein Budgeteintrag wiederholt wird, wird die Variable bei jeder Wiederholung neu zugewiesen:
sum = 10; - Wenn Sie stattdessen eine fortlaufende Gesamtsumme berechnen möchten:
- Erstellen Sie zunächst in einer vorhergehenden Zeile die Variable mit dem Wert Null:
sum = 0; - Addieren Sie in der wiederholten Zeile den neuen Wert zum bisherigen Wert der Variablen:
sum = sum + 10;
oder verwenden Sie den Operator "+=":
sum += 10
- Erstellen Sie zunächst in einer vorhergehenden Zeile die Variable mit dem Wert Null:
Automatische Variablen
- budgetCurrent
Ein Objekt, das die Tabelle mit den Budgetzeilen nach dem Erzeugen der Wiederholungen enthält.
Es wird verwendet, um zusammen mit JRepeatNumber auf die Werte der einzelnen Wiederholungen zuzugreifen. - DEBUG
Eine Variable, die den Wert "true" (wahr) oder "false" (falsch) haben kann. Hat sie den Wert "true", werden die Ergebnisse aller Formeln in den Meldungen angezeigt. - row
Ein JavaScript-Objekt, das sich auf die aktuelle Zeile bezieht.- Die Zellwerte können mit der Funktion value ("columnNameXml") abgerufen werden.
row.value ("date") gibt das Datum der Buchung zurück. - row.value ("JRepeatNumber") gibt die fortlaufende Nummer der Wiederholung zurück.
Die erste Wiederholung hat den Wert 0.
- Die Zellwerte können mit der Funktion value ("columnNameXml") abgerufen werden.
Budgetfunktionen
Zusätzlich zu den in der API der Klasse Buchhaltung definierten Budget-APIs stehen weitere spezifische Funktionen zur Verfügung.
budgetGetPeriod(tDate, period)
Bei wiederkehrenden Budgeteinträgen empfiehlt es sich, einen Berechnungszeitraum anstelle eines bestimmten Datums zu verwenden.
- Parameter tDate
Das Datum, auf das sich die Berechnung des Zeitraums bezieht. In der Regel handelt es sich um das Datum der Buchung. - Parameter period
Ein Kürzel zur Angabe des gewünschten Zeitraums:- Aktueller Zeitraum:
- "MC" aktueller Monat
- "QC" aktuelles Quartal
- "YC" aktuelles Jahr
- Vorheriger Zeitraum:
- "MP" vorheriger Monat
- "QP" vorheriges Quartal
- "YP" vorheriges Jahr
- Ab Version 9.1 können Sie auch die folgenden Kürzel verwenden:
- "DC" aktueller Tag
- "DP" vorheriger Tag
- "WC" aktuelle Woche
- "WP" vorherige Woche
- "BC" aktueller Zweimonatszeitraum (2 Monate)
- "BP" vorheriger Zweimonatszeitraum
- "SC" aktuelles Halbjahr
- "SP" vorheriges Halbjahr
- Aktueller Zeitraum:
- Rückgabewert
Ein Objekt, das zwei Datumswerte enthält:- startDate (Anfangsdatum des Zeitraums)
- endDate (Enddatum des Zeitraums)
// example
t = BudgetGetPeriod ('2015-01-01', 'MP'); Rückgabewerte
t.startDate // 2014-12-01
t.endDate // 2014-12-31Spezifische Budgetfunktionen
Die folgenden Funktionen entsprechen denjenigen von Banana.document, können jedoch ohne das Präfix Banana.document verwendet werden.
Beachten Sie Folgendes:
- Anstelle des Parameters startDate kann eines der unter budgetGetPeriode erläuterten Periodenkürzel verwendet werden, z.B. "MC" oder "MP".
- Wird anstelle eines Datums ein Periodenkürzel angegeben, dient das Datum der aktuellen Buchungszeile als Bezugsdatum.
- Die Angabe eines Enddatums ist nur sinnvoll, wenn dieses vor dem Datum der aktuellen Zeile liegt. Ist es gleich oder später, hat es keine Wirkung, da die Werte nach der aktuellen Zeile noch nicht verarbeitet wurden und deshalb nicht verfügbar sind.
- Hat die aktuelle Buchungszeile beispielsweise das Datum 15. April:
- budgetBalance("1000","MP") gibt den Saldo des Kontos 1000 am Ende des Monats März zurück.
- budgetBalance("1000","MC") gibt den Saldo des Kontos 1000 bis zur aktuellen Zeile zurück. Das Ergebnis entspricht budgetBalance("1000").
- budgetTotal("1000","QP") gibt die Gesamtsumme der Bewegungen des vorherigen Quartals zurück.
- budgetTotal("1000","QC") gibt die Gesamtsumme der Bewegungen des aktuellen Quartals bis zur aktuellen Zeile zurück.
budgetBalance(account, startDate, endDate, extraParam)
Gibt den Saldo bis zur aktuellen Zeile zurück.
//Gibt den Saldo des Kontos 1000 am Ende des Vormonats zurück.
budgetBalance('1000', 'MP');
//Gibt den Saldo der Gruppe E6 für den Zeitraum vom 01.01.2026 bis 31.01.2026 zurück.
credit(budgetBalance('Gr=E6','2026-01-01','2026-01-31'))
- Wenn budgetBalance einen negativen Betrag zurückgibt, erzeugt das Programm eine Fehlermeldung, da in der Spalte Betrag der Budgettabelle keine negativen Werte eingegeben werden können.
- Ist der Saldo des Kontos im Voraus nicht bekannt, kann es hilfreich sein, zwei Buchungen mit den Funktionen debit() und credit() zu erfassen.
- Abhängig davon, ob ein Soll- oder Habensaldo vorliegt, weist nur eine der beiden Buchungen den korrekten Betrag auf, während die andere den Betrag 0 enthält.
- In den beiden Buchungen müssen die Soll- und Habenkonten vertauscht werden. Beispiel: In der ersten Buchung wird 2210 im Soll und 1000 im Haben erfasst; in der zweiten Buchung 1000 im Soll und 2210 im Haben.
//Gibt den Saldo des Kontos 1000 am Buchungstag zurück; bei einem negativen Saldo 0.
debit(budgetBalance('1000'));
//Gibt den Saldo des Kontos 1000 am Buchungstag zurück; bei einem positiven Saldo 0. credit(budgetBalance('1000'))
budgetOpening(account, startDate, endDate, extraParam)
Gibt den Saldo zu Beginn des Zeitraums zurück.
budgetTotal(account, startDate, endDate, extraParam)
Gibt die Differenz zwischen den Soll- und Habenbewegungen des Zeitraums zurück.
budgetTotal('1000', 'MC'); //Gibt die Summe der Bewegungen des Kontos 1000 für den aktuellen Monat zurück.budgetInterest(account, interest, startDate, endDate, extraParam)
Berechnet die Zinsen für ein Konto im angegebenen Zeitraum, höchstens jedoch bis zum Datum der aktuellen Buchungszeile.
Werden die Zinsen am Ende einer Periode berechnet, muss die Zeile mit der Formel die letzte Buchungszeile dieses Datums sein.
- Parameter account:
Die Nummer des Kontos, für dessen Bewegungen die Zinsen berechnet werden. - Parameter interest:
Der Zinssatz in Prozent:- Ein positiver Wert (z.B. 2.5, 4 oder 10) berechnet die Zinsen auf den Sollbewegungen des Kontos.
- Ein negativer Wert (z.B. -2.5, -4 oder -10) berechnet die Zinsen auf den Habenbewegungen des Kontos.
credit(amount)
- Ist der Parameter amount (Betrag) negativ, gibt die Funktion den Betrag als positiven Wert zurück:
credit(-100) // Gibt 100 zurück. - Ist der Parameter amount (Betrag) positiv, gibt die Funktion 0 (Null) zurück:
credit(100) // Gibt 0 zurück.
Diese Funktion ist in Verbindung mit anderen Budgetfunktionen wie budgetBalance nützlich, wenn nur Habensalden berücksichtigt werden sollen.
Auch bei der Berechnung eines Prozentsatzes des Umsatzes (Verkaufserlöse) vereinfacht diese Funktion die Formel.
credit(budgetTotal('1000')); //Gibt den Wert nur zurück, wenn er negativ ist.debit(amount)
- Ist der Parameter amount (Betrag) positiv, gibt die Funktion den Betrag zurück:
debit(100) // Gibt 100 zurück. - Ist der Parameter amount (Betrag) negativ, gibt die Funktion 0 (Null) zurück:
debit(-100) //Gibt 0 zurück.
Diese Funktion ist nützlich, wenn bei Berechnungen nur Sollbeträge und keine Habenbeträge berücksichtigt werden sollen.
Include (einbinden)
- include "file:test.js"
Führt den Inhalt der angegebenen Datei aus. Der Dateiname bezieht sich auf eine Datei, die sich im selben Verzeichnis wie die aktuell verwendete Datei befindet. - include "documents:test.js"
Führt den Inhalt des Textdokuments aus, das sich in der Tabelle Documents (Dokumente) befindet.
Das Dokument muss vom Dateityp "text/javascript sein.
Funktionen für Buchhaltungen mit Fremdwährungen
Diese Funktionen können auch für Buchhaltungen ohne Fremdwährungen verwendet werden. In diesem Fall wird das Konto immer in der Basiswährung geführt.
budgetBalanceCurrency(account, startDate, endDate, extraParam)
Gibt den Saldo in der Kontowährung bis zur aktuellen Zeile zurück.
budgetExchangeDifference(account, [date, exchangeRate])
Diese Formel ruft die Funktion Banana.document.budgetExchangeDifference auf.
budgetOpeningCurrency(account, startDate, endDate, extraParam)
Gibt den Saldo in der Kontowährung zu Beginn der Periode zurück.
budgetTotalCurrency(account, startDate, endDate, extraParam)
Ab Version 9.0.1 sind auch die Funktionen budgetCreditCurrency und budgetDebitCurrency verfügbar.
Benutzerdefinierte Funktionen
Benutzer können mithilfe der JavaScript-Sprache eigene Funktionen definieren und in den Formeln aufrufen.
Funktionen können an folgenden Stellen definiert werden:
- direkt in der Formel;
- in einem Anhang des Codetyps JavaScript, der in einem Dokument mit der Zeilen-ID "_budget.js" enthalten ist;
- in einem Textdokument in der Tabelle Documents (Dokumente), das mit dem Befehl "include" eingebunden wird.
Wichtig: In benutzerdefinierten Funktionen können derzeit keine Funktionen verwendet werden, die auf die aktuellen Buchhaltungsdaten zugreifen (z.B. "currentBalance", ...).
function Steuerberechnen(Gewinn)
{
var Steuersatz = 10;
if (Gewinn > 50000)
Steuersatz = 10;
else if (Gewinn > 100000)
Steuersatz =20;
zurückgeben Gewinn * Steuersatz / 100;
}
Beispiele zur Verwendung von Formeln in der Finanzplanung
Die Möglichkeit, Formeln zu verwenden, steht in Banana Buchhaltung Plus nur im Advanced-Plan zur Verfügung. Wechseln Sie jetzt zum Advanced-Plan!
Nachfolgend finden Sie Beispiele für Formeln zur Automatisierung der Finanzplanung.
Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Dokumentation:

Parameter
Bei der Erstellung einer Finanzplanung kann es sinnvoll sein, Variablen zu definieren, die später verwendet werden können.
Erstellen Sie dazu einen Parameterabschnitt mit dem Buchungsdatum 1. Januar oder einem anderen Datum, das dem ersten Tag der Finanzplanung entspricht. Die definierten Parametervariablen können anschliessend in den folgenden Zeilen verwendet werden.
// 30% costOfGoodsSold = 0.3 // 5% interestRateDebit = 0.05 // 2% interestRateCredit = 0.02 // 10 % latePaymentPercentage = 0.1
Auf diese Weise sind alle anpassbaren Parameter auf einen Blick ersichtlich. Wird ein Parameter geändert, wird die Finanzplanung automatisch neu berechnet.
Wiederholungen oder monatliche Werte
Mit der Spalte Wiederholen können Sie das gesamte Jahr mit einer einzigen Buchungszeile planen.
Wenn die Geschäftstätigkeit je nach Jahreszeit unterschiedlich ausfällt, empfiehlt es sich, die Prognosen monatlich zu erfassen. Erstellen Sie dazu für jeden Monat eine Zeile mit dem erwarteten Monatsumsatz.
Wenn Sie die Prognosen automatisch über mehrere Jahre fortführen möchten, geben Sie in der Spalte Wiederholen den Wert Y ein. Dadurch wird die Buchungszeile jedes Jahr wiederholt.
Verkaufspreis und -menge
Bei der Erstellung eines Verkaufsplans ist es einfacher, die Werte in den Spalten Anzahl und Preis einzugeben. Ein Restaurant kann beispielsweise die Anzahl der pro Tag, Woche oder Monat servierten Gedecke erfassen. Das Programm berechnet den entsprechenden Betrag automatisch.
Wenn Sie die Anzahl der Gedecke oder den Preis ändern, sehen Sie sofort, wie sich diese Änderungen auf den Cashflow und das Betriebsergebnis auswirken.
Verwendung von Formeln mit Wachstumsvariablen
Beachten Sie bei der Verwendung von Formeln, dass diese in JavaScript-Sprache geschrieben werden:
- Eine Variable muss definiert werden, bevor sie verwendet werden kann. Die Zeile, in der die Variable definiert wird, muss daher ein früheres Datum aufweisen als die Zeile, in der sie verwendet wird.
- In Zahlen können keine Tausendertrennzeichen verwendet werden.
- Als Dezimaltrennzeichen wird immer der Punkt "." verwendet.
- Bei Variablennamen wird zwischen Gross- und Kleinschreibung unterschieden.
Sie können einer Variablen einen Wert zuweisen und ihren Namen frei wählen. Verwenden Sie anschliessend den Variablennamen in den folgenden Zeilen, um den zugewiesenen Wert zu übernehmen.
Wenn Sie den Wert einer Variablen ändern, werden automatisch alle Zeilen neu berechnet, in denen diese Variable verwendet wird.
Zu Beginn können Sie z.B. den erwarteten Umsatz festlegen und den Betrag in den folgenden Monaten mithilfe einer Formel erhöhen.
- Legen Sie eine Variable mit dem Namen "S" für Sales (Umsatz) an, indem Sie in der Spalte Formel Folgendes eingeben:
Sales=1000
In der Spalte Betrag wird der Wert 1000.00 eingetragen. - Verwenden Sie die Variable in den folgenden Zeilen, indem Sie ihren Namen in der Spalte Formel eingeben:
Sales
In der Spalte Betrag wird der Wert 1000.00 eingetragen. - Um den Betrag um 10 % zu erhöhen, multiplizieren Sie ihn mit 1,1:
Sales*1.1
In der Spalte Betrag wird der Wert 1100.00 eingetragen. - Sie können den Wert der Variablen "S" (Sales) um 200 erhöhen:
Sales=Sales+200
In der Spalte Betrag wird der Wert 1200.00 eingetragen. - Wenn Sie die Variable in der nächsten Zeile erneut verwenden, wird der neue Wert übernommen:
Sales
In der Spalte Betrag wird der Wert 1200.00 eingetragen.
Sie können auch Variablen definieren, um den Prozentsatz des Wachstums und den Erhöhungsbetrag festzulegen:
- Percentage=1.1
- Amount=200
- In den Formeln können Sie anschliessend anstelle der Zahlen die entsprechenden Variablennamen verwenden:
- Sales*Percentage
- Sales=Sales+Amount
Variablen und Wiederholungen
Nehmen wir an, Sie erwarten, dass der Umsatz jeden Monat um 5 % steigt.
- Fügen Sie zwei Zeilen mit dem Datum des Jahresbeginns ein, ohne ein Konto anzugeben, und weisen Sie darin den Variablen die entsprechenden Werte zu:
Sales=1000
Increment=5 - Erstellen Sie anschliessend eine Zeile mit einer Wiederholung und geben Sie darin die Konten sowie folgende Formel ein:
Sales=Sales*(1+Increment/100)
Bei jeder Wiederholung der Zeile wird der Wert der Variablen "S" (Sales) um 5 % erhöht. Dadurch erhöht sich auch der Buchungsbetrag.
Wenn Sie den Wachstumsprozentsatz ändern, wird die Finanzplanung automatisch neu berechnet.
Sie können in einer Zeile auch mehrere JavaScript-Anweisungen eingeben. Trennen Sie diese durch einen Strichpunkt ";":
Sales=1000; P=5
Anwendung von Budgetformeln
Mit bestimmten Funktionen können Sie für die Finanzplanung Kontensalden und -bewegungen bis zur aktuell berechneten Zeile abrufen.
Mit der folgenden Formel rufen Sie mithilfe der Funktion budgetTotal den Wert des Umsatzkontos SALES aus dem Vormonat ab:
credit(budgetTotal("SALES", "MP") )
Die Funktion budgetTotal verwendet die Kontonummer und die Periode als Argumente. Für die Periode können Abkürzungen verwendet werden:
- MP steht für den Vormonat
- QP steht für das vorherige Quartal
Erträge werden im Haben gebucht. Daher ist der von der Funktion zurückgegebene Wert negativ und wird in der doppelten Buchhaltung nicht als Betrag akzeptiert.
Aus diesem Grund wird die Funktion credit() verwendet, die den negativen Wert in einen positiven Betrag umwandelt.
Variablen für den monatlichen Umsatz
Der Umsatz kann von Monat zu Monat unterschiedlich ausfallen. In diesem Fall müssen Sie für jeden Monat eine separate Buchungszeile mit dem entsprechenden Variablennamen erfassen.
sales_01 = 1000 cost_01 = sales_01 * costOfGoodsSold sales_01 = 1100
Aufgeschobene Zahlungen
Wenn Sie eine sehr genaue Liquiditätsplanung erstellen möchten, müssen Sie Verkäufe mit sofortiger Zahlung von Verkäufen mit späterer Zahlung unterscheiden.
Eine mögliche Vorgehensweise besteht darin, zunächst alle Verkäufe so zu erfassen, als würden sie sofort bar bezahlt. Als Betrag wird dabei der Wert der jeweiligen Monatsvariablen verwendet.
sales_01 = 1000
Anschliessend wird eine Buchung erfasst, mit der die Verkäufe mit späterer Zahlung umgebucht werden. Der entsprechende Betrag wird mithilfe einer Formel berechnet.
sales_01 * latePaymentPercentage
Im Folgemonat wird dann die Zahlung mit der gleichen Formel verbucht.
Verkaufskosten
Bestimmte Kosten können direkt vom Umsatz abhängen, beispielsweise die Warenkosten. Andere Kosten, wie Löhne oder Sozialversicherungsbeiträge, können auf ähnliche Weise berechnet werden.
Kostenberechnung mit Variablen
Wenn der Umsatz mithilfe von Variablen definiert wird, können auch die Verkaufskosten als Prozentsatz des Umsatzes berechnet werden.
- Definieren Sie die Variable "S" (Sales) für den Umsatz und die Variable "C" (Cost) für den Prozentsatz der Kosten:
Sales=1000
Cost=60 - Berechnen Sie die Kosten mit folgender Formel:
Sales*Cost/100
Dasselbe Verfahren kann auch zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge verwendet werden.
Die Formel kann bei Bedarf in eine Buchungszeile mit Wiederholung eingefügt werden.
Berechnung der Umsatzkosten mit Budgetfunktionen
Wenn die Kosten im Verhältnis zum Umsatz stehen, können Sie auch eine Budgetformel verwenden:
credit(budgetTotal("SALES", "MC") )*60/100
Das Periodenkürzel "MC" steht für den aktuellen Monat.
Diese Formel gibt den Umsatzwert des aktuellen Monats zurück, wandelt ihn in einen positiven Wert um, multipliziert ihn mit 60 und dividiert ihn durch 100.
Das Datum dieser Buchungszeile muss nach dem Datum der Buchung des Verkaufs liegen.
Die Formel kann in einer Buchungszeile mit Wiederholung verwendet werden. Geben Sie dazu als Datum das Monatsende ein. Die Umsatzkosten werden anschliessend automatisch auf der Grundlage des verbuchten Umsatzes berechnet.
Die Formel kann auch mit Variablen kombiniert werden:
- Legen Sie zu Beginn des Jahres den Prozentsatz der Kosten fest:
Cost=60 - Verwenden Sie anschliessend die Variable "C" (Cost) in der Formel:
credit(budgetTotal("SALES", "MC") )*Cost/100.
Wenn Sie den Prozentsatz der Kosten oder den Wert eines Verkaufs ändern, wird die Finanzplanung automatisch aktualisiert.
Berechnung der Verkaufsprovisionen am Jahresende
Am Ende des Jahres können Sie mit der folgenden Formel eine Provision von 5 % auf den gesamten Nettoumsatz berechnen:
credit(budgetTotal("SALES", "YC") )*5/100
Die Funktion budgetTotal gibt die Bewegungen des Umsatzkontos für die Periode "YC" (aktuelles Jahr) zurück.
Mit der Funktion credit() wird der negative Wert in einen positiven Betrag umgewandelt. Anschliessend wird der Betrag mit 5 multipliziert und durch 100 dividiert.
Wenn Sie eine Finanzplanung für mehrere Jahre erstellen möchten, geben Sie in der Spalte Wiederholen den Wiederholungscode "Y" ein. Dadurch wird dieselbe Formel auch im folgenden Jahr verwendet.
Wie bereits erwähnt, können Sie den Prozentsatz einer Variablen zuweisen, anstatt den Wert 5 direkt in die Formel einzugeben:
- Commission=5
- credit(budgetTotal("SALES", "YC") )*Commission/100
Wenn sich der Prozentsatz von einem Jahr zum nächsten ändert, erfassen Sie eine Buchungszeile mit einem Datum des Folgejahres und weisen der Variablen (Commission) den neuen Wert zu.
Inflation mit Variablen
Bei einer mehrjährigen Finanzplanung können Sie auch die Inflation berücksichtigen.
- Weisen Sie zu Beginn der Finanzplanung dem Ausgangswert für die Preise (Preisbasis) und der Inflation (2 %) jeweils eine Variable zu:
Base=1;Inflation=2 - Multiplizieren Sie die Variable "Sales" mit der Variablen "Base":
Sales=Sales*Base - Erhöhen Sie zu Beginn des nächsten Jahres bei jährlicher Wiederholung die Variable Base (Ausgangswert für die Preise) um den festgelegten Inflationsprozentsatz:
Base=Base+Base*Inflation/100
Berechnung von Abschreibungen
Mithilfe von Formeln können Sie die Berechnung der Abschreibungen automatisieren.
Wenn Sie den Wert der Investitionen in der Finanzplanung ändern, werden die Abschreibungen automatisch neu berechnet. Achten Sie darauf, dass das Datum der Buchungszeile für die Abschreibungsberechnung nach dem Datum der Investitionen liegt. Als Standarddatum wird der 31. Dezember verwendet.
Berechnung der Abschreibung auf dem Buchwert
Um die Abschreibung auf dem Konto EQUIPMENT zu berechnen, erfassen Sie am Ende des Jahres eine Buchungszeile mit den entsprechenden Soll- und Habenkonten für die Abschreibung. Verwenden Sie dabei die folgende Formel:
budgetBalance("EQUIPMENT")*20/100
Die Funktion budgetBalance gibt den Kontosaldo zu diesem Zeitpunkt zurück. Anschliessend wird darauf eine Abschreibung von 20 % berechnet.
Verwenden Sie die Funktion "Debit", falls das Aktivkonto einen Habensaldo aufweisen könnte:
debit(budgetBalance("EQUIPMENT"))*20/100.
Berechnung der Abschreibung auf den Ausgangswert
Um die Abschreibung auf der Grundlage des ursprünglichen Investitionswerts zu berechnen, verwenden Sie eine Variable, in der Sie den Ausgangswert der Investition festlegen:
Equipment=10000
Wird die Investition über fünf Jahre abgeschrieben, geben Sie in der Buchungszeile für die Abschreibung am Jahresende folgende Formel ein:
Equipment=10000/5
Geben Sie in der Spalte Wiederholen den Wiederholungscode "Y" ein. Erfassen Sie ausserdem in der Spalte Enddatum das Datum der letzten Abschreibung, damit die Buchungszeile nicht unbegrenzt wiederholt wird.
Legen Sie für jede Investition eine eigene Variable und eine separate Abschreibungszeile an. Variablennamen können auch Zahlen enthalten:
Equipment1=10000
Equipment2=5000
Zinsberechnung
Mit der Funktion budgetInterest(account, interest, startDate, endDate) können Sie die Zinsen automatisch anhand der tatsächlichen Bewegungen eines Kontos berechnen.
Die Parameter haben folgende Bedeutung:
- Konto (account):
Das Konto, dessen Bewegungen für die Zinsberechnung verwendet werden, beispielsweise ein Bank- oder Darlehenskonto. - Zinssatz (interest):
Der Zinssatz in Prozent. Bei einem positiven Wert werden Sollzinsen und bei einem negativen Wert Habenzinsen berechnet. - Startdatum (startDate):
Das Anfangsdatum der Zinsberechnung. Es kann auch eine verwendet werden. - Enddatum (endDate):
Das Enddatum der Zinsberechnung. Es kann ebenfalls eine Abkürzung verwendet werden. - Ausgegebener Wert:
Die Funktion gibt den nach der Methode 365/365 berechneten Zinsbetrag zurück.
Passivzinsen auf dem Bankkonto
Um einen passiven Zinsaufwand von 5 % zu berechnen, erfassen Sie eine Buchungszeile mit dem Datum des Quartalsendes und dem Wiederholungscode "3ME". Geben Sie folgende Formel ein:
budgetInterest("Bank", -5, "QC")
Der Zinssatz ist negativ, da Passivzinsen berechnet werden. Das Periodenkürzel "QC" steht für das aktuelle Quartal.
Geben Sie in den Spalten Soll und Haben die Konten ein, die üblicherweise für die Verbuchung von Passivzinsen verwendet werden. Wenn die Zinsen direkt dem Bankkonto belastet werden, verwenden Sie dieses Konto in der Buchung. Werden die Zinsen über ein anderes Konto bezahlt, geben Sie stattdessen das entsprechende Konto an.
Der Wiederholungscode "3ME" ist wichtig, damit das Buchungsdatum jeweils auf das Ende des Quartals fällt.
Um die Zinsen für den aktuellen Monat zu berechnen, verwenden Sie das Periodenkürzel "MC":
budgetInterest("Bank", -5, "MC")
Aktivzinsen auf dem Bankkonto
Um Aktivzinsen von 2 % zu berechnen, verwenden Sie einen positiven Zinssatz:
budgetInterest("Bank", 2, "QC")
Zinsen auf Darlehenskonten mit fester Laufzeit
Bei Darlehen mit fester Laufzeit werden die Zinsen zum angegebenen Datum berechnet und erfasst.
- Für jedes Darlehen ein eigenes Konto anlegen
Verwenden Sie die Funktion budgetInterest und geben Sie das genaue Start- und Enddatum an.
Wird das Datum als Text eingegeben, muss das Format "yyyy-mm-dd" verwendet werden, beispielsweise "2022-12-31". - Variablen verwenden
Wie bei der Abschreibung können Sie den Darlehensbetrag einer Variablen zuweisen und die Zinsberechnung mithilfe einer JavaScript-Formel durchführen:- Variable für den Darlehensbetrag definieren:
Loan=1000 - Zinsen von 5 % für 120 Tage berechnen:
Loan*5/100*120/365
- Variable für den Darlehensbetrag definieren:
Berechnung der Gewinnsteuer
Der Gewinn entspricht der Gesamtbewegung der Gruppe Gewinn für die ausgewählte Periode.
Um eine Gewinnsteuer von 10 % zu berechnen, verwenden Sie folgende Formel:
credit(budgetTotal("Sum.in=Result","MC"))*10/100
- Der Parameter "Sum.in=Result" weist die Funktion budgetTotal an, die Bewegungen der Gruppe "Result" anstelle der Bewegungen eines einzelnen Kontos zu berechnen.
- Das Periodenkürzel "MC" steht für den aktuellen Monat.
- Die Funktion budgetTotal gibt bei einem Verlust einen positiven und bei einem Gewinn einen negativen Wert zurück.
- Die Funktion credit berücksichtigt nur negative Werte und wandelt diese in einen positiven Betrag um. Bei einem Verlust beträgt die berechnete Steuer daher null (0).
Aufgeschobene Zahlungen oder Zahlungen mit unterschiedlichen Fälligkeiten
Für aufgeschobene Zahlungen oder Zahlungen mit unterschiedlichen Fälligkeiten stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
- Weisen Sie den Zahlungsbetrag einer Variablen zu.
Verwenden Sie diese Variable bei der Buchung der Zahlung. - Legen Sie separate Kunden- oder Lieferantenkonten für Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten mit unterschiedlichen Fälligkeiten an.
Weitere Fallbeispiele
Teilen Sie uns Ihre weiteren Wünsche mit, damit wir zusätzliche Beispiele bereitstellen können.
Finanzplanung getrennt von der Buchhaltung
Vorbereitung der Datei
Wenn die Tabelle Budget in der Buchhaltungsdatei nicht sichtbar ist, fügen Sie sie über das Menü Werkzeuge > Tabelle Budget hinzufügen hinzu.
Die Tabelle Buchungen ist standardmässig sichtbar. Wenn Sie diese nicht benötigen, wählen Sie den Befehl Daten > Tabelleneinstellungen und legen Sie die Tabelle Buchungen als nicht sichtbar fest.
Das Vorgehen ist gleich, unabhängig davon, ob Sie nur eine Buchhaltung, eine Finanzplanung oder beides führen:
- Erstellen Sie eine Buchhaltungsdatei.
- Legen Sie die Dateieigenschaften fest.
- Richten Sie den Kontenplan ein.
- Geben Sie die Eröffnungssalden ein, sofern vorhanden.
- Erfassen Sie die Planwerte in der Tabelle Budget.
Normalerweise werden die Buchhaltung und die Finanzplanung in derselben Datei von Banana Buchhaltung geführt. Wenn Sie die Finanzplanung getrennt von der Buchhaltung verwalten möchten, erfassen Sie die Planbuchungen ausschliesslich in der Tabelle Budget. Die Tabelle Buchungen, in der die tatsächlichen Bewegungen erfasst werden, bleibt in diesem Fall leer.
Eine Datei, die ausschliesslich die Finanzplanung enthält, eignet sich für folgende Fälle:
- Für ein Start-up
- Erstellen Sie einen Finanzplan für ein neues Unternehmen, das seine Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen hat.
- Wenn zu Beginn noch keine genauen Angaben vorliegen, kann es sinnvoll sein, eine Vorlage mit wenigen Konten und ohne MWST/USt zu verwenden.
- Wenn Sie später auch die Buchhaltung führen möchten, empfiehlt es sich, mit einem unserer bereits eingerichteten Kontenpläne zu beginnen.
- Für ein bestehendes Unternehmen, dessen Buchhaltung mit einem anderen Programm geführt wird:
- Der Kontenplan wird nach dem Vorbild des in der Buchhaltung verwendeten Kontenplans erstellt.
- Für den Vergleich mit den tatsächlichen Buchhaltungsdaten gibt es drei Möglichkeiten:
- Exportieren Sie die Planwerte aus Banana Buchhaltung und importieren Sie diese in Ihr Buchhaltungsprogramm.
- Wenn Sie die in Banana Buchhaltung erstellte Finanzplanung mit den tatsächlichen Daten aus Ihrem Buchhaltungsprogramm vergleichen möchten, exportieren Sie die Buchhaltungsdaten und importieren Sie diese in die Planungsdatei von Banana Buchhaltung (Tabelle Budget).
- Erstellen Sie Excel-Tabellen und übertragen Sie sowohl die Planwerte aus Banana Buchhaltung als auch die tatsächlichen Daten aus Ihrem Buchhaltungsprogramm.
Weitere Informationen zu den Buchungen der Prognosen finden Sie unter den folgenden Links:
Planungszeitraum
Der Planungszeitraum muss nicht ausdrücklich festgelegt werden. Sie können eine Finanzplanung für ein Jahr erfassen und dennoch eine finanzielle Vorausschau für die folgenden Jahre erhalten.
Jährliche Planung
In der Regel wird die Finanzplanung für den in den Dateieigenschaften festgelegten Buchhaltungszeitraum erstellt. Dieser entspricht normalerweise dem Kalenderjahr.
- Tragen Sie den Eröffnungssaldo zu Beginn der Periode in der Spalte Eröffnung der Tabelle Konten ein.
- Erfassen Sie die Planwerte für das laufende Jahr in der Tabelle Budget.
Wenn Sie beim Erstellen eines Berichts keinen anderen Zeitraum angeben, verwendet das Programm den in den Dateieigenschaften festgelegten Buchhaltungszeitraum.
Wenn Sie die Finanzplanung für das nächste Jahr erstellen möchten, legen Sie eine neue Datei für dieses Jahr an. Das Programm überträgt die Budgetbuchungen, die Sie anschliessend anpassen können (siehe Übertrag der Finanzplanung ins neue Jahr).
Mehrjährige Planung
Mit Banana Buchhaltung können Sie eine Finanzplanung über mehrere Jahre erstellen. Der Planungszeitraum ist frei wählbar und wird beim Erstellen des Berichts festgelegt.
Bei einer mehrjährigen Planung wird die Finanzplanung in der Regel für das erste Jahr erstellt und anschliessend auf die Folgejahre ausgedehnt.
Das Vorgehen entspricht grundsätzlich einer einjährigen Planung, die auf mehrere Jahre erweitert wird:
- Geben Sie in den Dateieigenschaften als Start- und Enddatum den Buchhaltungszeitraum des ersten Jahres ein. Dieser entspricht in der Regel dem Kalenderjahr.
- Tragen Sie die Eröffnungssalden im Kontenplan ein.
- Erfassen Sie in der Tabelle Budget die Planbuchungen:
- Buchungen, die nur das erste Jahr betreffen, werden ohne Wiederholungscode erfasst.
- Für Buchungen, die in den Folgejahren wiederholt werden, geben Sie den entsprechenden Wiederholungscode ein.
- Buchungen, die einmal jährlich erfolgen, werden mit dem Wiederholungscode "Y" gekennzeichnet. Dies gilt beispielsweise für die Berechnung der Abschreibungen am Jahresende.
- Buchungen, die erst in den Folgejahren anfallen, werden mit dem jeweiligen Datum erfasst.
- Bei wiederkehrenden Buchungen, die auf ein einzelnes Jahr oder einen bestimmten Zeitraum begrenzt sind, z.B. bei einem Leasingvertrag mit fester Laufzeit, geben Sie das Enddatum ein. Nach diesem Datum wird die Buchung nicht mehr wiederholt.
- Mithilfe von Formeln können die Werte der wiederkehrenden Buchungen automatisch angepasst werden:
- Die Abschreibung kann auf der Grundlage des Saldos des Anlagekontos berechnet werden.
- Die Zinsen können anhand der Bewegungen des Bankkontos berechnet werden.
- Die Entwicklung des Umsatzes kann festgelegt werden.
- Die Einkäufe können als Prozentsatz des Umsatzes berechnet werden.
- Um den Finanzplan als Bericht anzuzeigen, geben Sie das Anfangs- und Enddatum des gewünschten Planungszeitraums an. Zur Verfügung stehen beispielsweise die Formatierte Bilanz, die Formatierte Bilanz nach Gruppen und der Kontoauszug.
Übergang zum neuen Jahr
Die Funktion Neues Jahr erstellen von Banana Buchhaltung berücksichtigt auch die Planbuchungen.
- Für jede Buchungszeile können Sie festlegen, ob sie in das neue Jahr übertragen werden soll und ob das ursprüngliche Datum beibehalten oder durch das entsprechende Datum des neuen Jahres ersetzt werden soll.
- Die Finanzplanung für das neue Jahr lässt sich auf diese Weise einfach erstellen: Sie müssen lediglich die Ausgaben- und Einnahmenposten anpassen, bei denen Änderungen zu erwarten sind.