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Die Wahl der Buchhaltungsmethode beeinflusst, wie Sie Ihr Unternehmen während des Jahres überwachen. Einige Methoden legen den Schwerpunkt auf Einfachheit und Liquidität, während andere eine vollständigere wirtschaftliche Übersicht bieten, einschliesslich Forderungen und Verbindlichkeiten.
Die folgende Tabelle hilft Ihnen zu verstehen, welche Methode – je nach betrieblicher Situation und gesetzlichen Anforderungen – am besten geeignet ist: das Kassenprinzip, das gemischte System (Kassen-/Kompetenzprinzip) oder das Kompetenzprinzip.
| Wenn Sie sich in dieser Situation wiedererkennen … | Empfohlene Methode |
|---|---|
| Sie möchten eine einfache Verwaltung, die auf Ein- und Auszahlungen basiert | Kassenprinzip (Ist-Methode) |
| Sie möchten vor allem Ihre Liquidität überwachen | Kassenprinzip oder gemischte Methode (Abgrenzung–Zahlung) |
| Sie möchten während des Jahres einfach arbeiten, aber am Jahresende Rechnungsabgrenzungen ergänzen | Gemischte Methode (Abgrenzung–Zahlung) |
| Sie möchten eine vollständige wirtschaftliche Sicht mit Forderungen und Verbindlichkeiten | Kompetenzprinzip (Umsatzmethode) |
| Sie müssen während des Jahres vollständige Abschlüsse erstellen | Kompetenzprinzip (Umsatzmethode) |
| In der Schweiz übersteigt Ihr Umsatz CHF 500’000* | Kompetenzprinzip (Umsatzmethode – obligatorisch) |
* Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften. Juristische Personen unterliegen stets der vollständigen Buchführung.