Von Anfang an gut organisiert arbeiten
Mit fast 35 Jahren Erfahrung im direkten Austausch mit unseren Nutzerinnen und Nutzern können wir mit Überzeugung sagen:
Eine durchdachte Anfangsstruktur für die administrative und buchhalterische Arbeit ist entscheidend.
Wer sich zu Beginn Zeit für eine gute Organisation nimmt, vermeidet spätere Umstrukturierungen und sorgt für einen effizienteren Arbeitsablauf.
Auf den folgenden Seiten finden Sie praktische Tipps zur Dokumentenablage, zur Gliederung nach Kategorien sowie zur sinnvollen Strukturierung Ihrer Dateispeicherung:
Basisdokumente
Eine optimale Organisation der Dokumente ist nämlich für jedes Unternehmen fundamental. Auf der Seite Arten von Dokumenten finden Sie wichtige Hinweise. Im Folgenden konzentrieren wir uns auf Dokumente mit unbegrenzter Aufbewahrungsfrist oder Basisdokumente, die immer Gültigkeit haben werden und permanent aufbewahrt werden müssen.
Hier einige Tipps, die sich als nützlich erwiesen haben:
- Mietverträge für Immobilien zum Beispiel (mieten oder vermieten)
- Leasingverträge
- Dokumente betreffend Eröffnung eines Bankkontos
- Versicherungsverträge.
- Verträge mit Gesellschaften für Telefon, Gas und Elektrizität
- Vermarktungsvereinbarung
- Internetdienst abonnieren
- Arbeitsvertrag eines Mitarbeiters
- Kaufvertrag für Immobilien (Grundstücke) oder Mobilien (Auto)
Regeln zur Aufbewahrung
In der Schweiz müssen Basisdokumente in der Regel zehn Jahre nach Vertragsende aufbewahrt werden, sofern es das Gesetz nicht anders vorsieht.
Ein Mietvertrag muss also für die gesamte Gültigkeitsdauer des Vertrags aufbewahrt werden. Wenn der Vertrag ausgelaufen ist, weil das Objekt nicht mehr gemietet wird oder durch einen anderen Vertrag ersetzt wurde, muss das Dokument für die gesetzlich festgelegte Zeit archiviert werden.
Gesetzlich oder vertraglich festgelegte Fristen
Die Archivierung von Dokumenten dient dem Nachweis des Bestehens oder Nichtbestehens einer Verpflichtung oder ist gesetzlich vorgeschrieben:
- Aufbewahrungspflicht von Buchhaltungsunterlagen. Normalerweise 10 Jahre.
- Die Garantiezeit. Frist, innerhalb derer man Mängel melden muss und deren Behebung zu beantragen ist. Um die Gültigkeit der Mängel geltend zu machen.
- Verjährung. Die gesetzlich zulässige Höchstfrist für eine Klage. Die Frist für die Beantragung der Zahlung einer offenen Rechnung beim Gericht, zum Beispiel.
- Verpflichtungen, die sich aus Sonderregelungen ergeben. Zum Beispiel im Banken- oder Notariatssektor gelten besondere Vorschriften.
Dokumente, die permanent aufbewahrt werden müssen
Die Dokumente müssen in dafür geeigneten Räumen archiviert und sorgfältig aufbewahrt werden
- Nicht in Räumen aufbewahren, die das korrekte Aufbewahren nicht gewährleisten können.
- Für wichtige Dokumente ist es sinnvoll, Kopien aufzubewahren, vielleicht in digitalem Format.
Ordner für "Basisdokumente"
- Verwenden Sie einen Ordner für "Basisdokumente".
Bei Bedarf können Sie auch spezielle Schachteln/Boxen zur Archivierung verwenden. Es ist wichtig, dass die Dokumente leicht zu finden sind.- Wenn Sie über viele Basisdokumente verfügen, ist es sinnvoll, diese nach Vertragspartner (Name des Mieters, Versicherungsgesellschaft) oder nach Art (Versicherungsverträge, Banken) zu trennen.
- Den Originalvertrag in die entsprechende Abtrennung/Rubrik einfügen.
- Mehrere Ordner:
- Verträge und andere Dokumente betreffend Miete (z.B. für Immobilien)
- Verträge oder Dokumente im Zusammenhang mit dem Einstellen von Personal
- Sie können auch mit nur einem Ordner beginnen und dann weitere hinzufügen.
Dokumente ersetzen
Wenn ein Vertrag ersetzt wird, muss der bisherige Vertrag dennoch beibehalten werden. Das Dokument ist unerlässlich, falls es im Nachhinein einen Streitfall gibt, eine Revision erfolgt oder Sie den Aufwand gegenüber den Steuerbehörden nachweisen müssen.
Bei archivierten Basisdokumenten ist es sinnvoll, einen Ordner (oder eine Archivbox) aufzubewahren.
- Diese Dokumente werden nur selten konsultiert.
Geben Sie auf der Etikette an, dass es sich um Dokumente handelt, die ab dem Jahr 20XX archiviert wurden (z.B. Mietverträge oder Personalakten). So vorgehen:
- Legen Sie die Dokumente in Reihenfolge des Archivierungsdatums ab.
- Wenn der Ordner voll ist, schreiben Sie auf die Etikette "bis zum Jahr 20XX".
- Beginnen Sie neuen Ordner.
Dokumente mit historischem Wert
Es könnte sehr nützlich sein, bestimmte historische Elemente des Unternehmen aufzubewahren, die Sie später als Idee umsetzen könnten.
Erstellen Sie gleich einen Ordner für historischen Dokumente:
- Der erste Mietvertrag
- Die erste Rechnung, die Sie erstellt haben
- Die Bilder von der Ladeneröffnung
- Die DVD mit dem ersten Werbevideo
- Das Foto des ersten Prototyps
- Eine Kopie der Verkaufsflyer
Aufbewahrung von Dokumenten in Schliessfächern
Wichtige Dokumente, die für das Unternehmen von grossem Wert sind und für den Nachweis einer Kreditwürdigkeit unerlässlich sind, sollten in Schliessfächern (Bankschliessfach/Tresoren/Safe) aufbewahrt werden. Der Zugriff auf den Tresor ist zeitaufwändig, daher ist es sinnvoll, eine Kopie der Dokumente in Ihrer Nähe aufzubewahren, damit Sie den Inhalt jederzeit einsehen können. Gehen Sie folgendermassen vor:
- Erstellen Sie keine Kopie, bevor Sie die Dokumente im Tresor legen.
- Legen Sie die Kopie zu Ihren Basisdokumenten mit dem Vermerk, dass sich das Originaldokument im Tresor befindet.
- Bewahren Sie wichtige Dokumente im Tresor in einem Dokumentenhalter (z.B. durchsichtige Sichtmappe) auf.
Digitale Archivierung
Digitalisierung von Papierdokumenten
Es ist sinnvoll, Kopien der Basisdokumente auch in digitaler Form aufzubewahren.
Sie können mühelos Kopien anfertigen und an mehreren Orten aufbewahren.
Sie müssen von Fall zu Fall prüfen, ob es möglich ist, ein Papierdokument durch eine digitale Kopie zu ersetzen. Bevor Sie die Papiervorlage wegwerfen, sollten Sie prüfen, ob das digitalisierte Dokument die gleiche Gültigkeit hat und welche Verfahren zu befolgen sind.
Arten von Dokumenten
Die Buchhaltung wird aufgrund von Dokumenten und Belegen erstellt. Sie können selber entscheiden, wie Sie sich organisieren wollen. Das hängt auch von der Grösse Ihres Unternehmens und von der Anzahl der Dokumente ab.
Hier einige Tipps, die sich als nützlich erwiesen haben.
Tipps für eine optimale Organisation Ihrer Dokumente
Es ist wichtig, die verschiedenen Arten von Dokumenten zu unterscheiden und separat aufzubewahren:
- Basis Dokumente: Mietverträge, Abonnement (Telefon), Statuten, Versicherungspolicen und alles, was mit einer Unterschrift Gültigkeit über verschiedene Jahre hat.
Diese Dokumente müssen in einem separaten Ordner aufbewahrt werden.
Wenn es sich um wichtige Dokumente handelt (Garantien z.B.) kann es nützlich sein, sie zu kopieren/fotokopieren und das Original in einem Schliessfach oder an einem anderen sicheren Ort aufzubewahren.
Wichtige Dokumente sollten nicht gelocht werden, sondern in durchsichtige Sichtmappen abgelegt werden.
Dieser Ordner ist sozusagen das Fundament Ihres Unternehmens und Ihrer Aktivität und sollte entsprechend sorgfältig aufbewahrt werden. - Dokumente, die Angestellte betreffen: Arbeitsverträge, Versicherungen des Personals usw. sollten in einem separaten Ordner aufbewahrt werden. Wenn es viele Dokumente sind, sollten sie sich verschiedene Ordner anschaffen und die Dokumente je nach Thematik ablegen.
- MWSt/USt-Abrechnung: Legen Sie sich einen Ordner für die verschiedenen Erklärungen zu (vierteljährliche, halbjährliche, jährliche). Die anderen Dokumente, welche z.B. das Steueramt und anderes betreffen, bewahren Sie besser zusammen mit den Basis-Dokumenten auf.
- Buchhalterische Belege des Jahres: Dies sind Quittungen, Rechnungen und anderes, die mit einem Einkauf oder einem Inkasso zu tun haben. Die buchhalterischen Belege werden Jahr für Jahr in einem neuen Ordner abgelegt. Für jedes Jahr haben Sie also eine Ordner mit buchhalterischen Belegen.
Buchhalterische Belege
Eine korrekte Buchführung basiert aufgrund einer sorgfältigen Verwaltung dieser Dokumente, was Ihnen alleine schon die Sicherheit gibt, immer alles unter Kontrolle zu haben (Liquidität, Kreditoren und Debitoren usw.).
- Alle buchhalterischen Belege (Quittungen, Rechnungen, Kassenzettel) sind grundsätzlich mindestens 10 Jahre lang aufzubewahren.
In der Regel wird jedes Jahr ein neuer Ordner erstellt. - Die Belege nach Datum sortieren und zusammen mit den entsprechenden Dokumenten der Bank aufbewahren (Zahlungsüberweisungen, Gutschriften und so weiter).
- Die Bankkontoauszüge gehören zu den Belegen.
- Die Dokumente fortlaufend nummerieren. Diese Nummer wird in die Spalte Beleg der Tabelle Buchungen eingegeben und hilft Ihnen, bei Bedarf das buchhalterische Dokument schnell zu finden.
- Drucken Sie am Ende des Jahres eine Kopie der Journals aus und bewahren Sie es zusammen mit den buchhalterischen Belegen auf.
Es sind zwei Abrechnungsarten vorgesehen
Es kann nach zwei verschiedenen Richtlinien gebucht werden:
- Nach vereinnahmten Entgelten - Die Rechnungen werden erst gebucht, wenn sie dem Lieferanten bezahlt, oder vom Kunden beglichen worden sind.
- Nach vereinbarten Entgelten - Die Rechnungen werden gebucht, sobald sie eingegangen sind (Rechnungen von Lieferanten) oder ausgestellt worden sind (Rechnungen an Kunden).
In der Schweiz können kleine Unternehmen, die nicht der Mehrwertsteuerpflicht unterliegen, nach beiden Methoden abrechnen; MWST-pflichtige Unternehmen, müssen hingegen eine Abrechnungsmethode auswählen, die von der Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) in Bern genehmigt werden muss.
In manchen Fällen kann es sogar vorkommen, dass die ESTV die anzuwendende Abrechnungsmethode vorschreibt.
Sobald eine bestimmte Richtlinie genehmigt wurde, muss diese eingehalten werden. Ein Wechsel ist nur möglich, wenn ein Antrag bei der zuständigen Behörde gestellt wird.
Buchführung nach vereinnahmten Entgelten
Die Kosten und die Erträge werden erst erhoben, wenn die Rechnungen bezahlt oder eingezogen werden.
- Ausgestellte Rechnungen getrennt von erhaltenen Rechnungen aufbewahren.
- Überprüfen Sie regelmässig, ob die Rechnungen bezahlt worden sind.
Sobald die Zahlungsfrist verstrichen ist, sollten Sie umgehend eine Zahlungserinnerung/Mahnung verschicken. Lassen Sie nicht zu viel Zeit verstreichen, kümmern Sie sich sofort um die Einforderung unbezahlter Rechnungen. Diese Tätigkeit ist zeitaufwändig, aber unerlässlich. - Sobald die Rechnungen bezahlt sind, legen Sie sie zusammen mit den anderen Belegen ab.
Buchführung nach vereinbarten Entgelten
Die Kosten und die Erträge werden erst erhoben, wenn Rechnungen an Kunden ausgestellt werden oder Rechnungen von Lieferanten eingehen.
Sehen Sie auch: Führung des Postenbuches Kunden und Lieferanten
- Ausgestellte Rechnungen getrennt von erhaltenen Rechnungen aufbewahren.
- Überprüfen Sie regelmässig, ob die Rechnungen bezahlt worden sind.
Sobald die Zahlungsfrist verstrichen ist, sollten Sie umgehend eine Zahlungserinnerung/Mahnung verschicken. Lassen Sie nicht zu viel Zeit verstreichen, kümmern Sie sich sofort um die Einforderung unbezahlter Rechnungen. Diese Tätigkeit ist zeitaufwändig, aber unerlässlich. - Wenn Sie eine ausgestellte Rechnung gebucht haben, vermerken Sie auf der Rechnung, dass sie gebucht wurde.
Beim Buchen in Banana Buchhaltung Plus benutzen Sie die Spalte Rechnung der Tabelle Buchungen zum Eingeben der Rechnungsnummer. - Sobald die Rechnungen bezahlt sind, werden sie gebucht und am richtigen Ort abgelegt.
Nach der Buchung vermerken Sie sofort auf dem Dokument (z.B. mit einem Visum), dass es gebucht worden ist.
Buchungen / Häufigkeit
- Es empfiehlt sich, regelmässig zu buchen (täglich, wöchentlich, monatlich).
- Wir empfehlen dringend, die Buchungseinträge nicht zu vernachlässigen, um stets aktuelle Daten zu haben und die Entwicklung Ihres Unternehmens bewerten zu können.
- Beim Durchsehen der verschiedenen Kosten können Sie sich leicht einen Überblick für die unterschiedlichen Ausgaben verschaffen, die Sie getätigt haben.
- Die Buchhaltung dient nicht nur steuerlichen Zwecken.
Ordner für digitale Belege
Mit Banana Buchhaltung Plus können Sie Belege (Rechnungen, Quittungen, Kontoauszüge und andere Dokumente) in digitaler Form verwalten und dadurch den Papierverbrauch reduzieren oder ganz vermeiden.
Jede Zeile der Tabelle Buchungen kann einen Link zu einer PDF-Datei enthalten. Mit einem einfachen Klick können Sie das zugehörige Dokument sofort anzeigen.
Dadurch:
- bleiben Buchungen und Belege miteinander verknüpft
- wird die Suche nach Dokumenten beschleunigt
- werden Kontrolle und Revision vereinfacht
So organisieren Sie die Buchhaltungsdatei und die Anhänge
Damit die Dokumentenverknüpfungen korrekt funktionieren, müssen die Banana-Buchhaltungsdatei (.ac2) und die digitalen Dokumente in derselben Speicherumgebung gespeichert sein (entweder alle lokal oder alle in der Cloud) und sich im selben Hauptordner befinden.
Sie können die Dokumente auf zwei Arten organisieren:
- Fall 1 – Anhänge direkt im Hauptordner gespeichert
Die digitalen Anhänge und die Buchhaltungsdatei befinden sich direkt im Hauptordner.
- Fall 2 – Anhänge in einem Unterordner des Hauptordners gespeichert
Die digitalen Anhänge (Belege) werden in einem Unterordner (z.B. "Anhänge» oder «Dokumente") des Hauptordners gespeichert, der die Buchhaltungsdatei enthält.
Wir empfehlen diese zweite Lösung, da die Buchhaltungsdatei von den angehängten Dokumenten getrennt bleibt und die Archivstruktur übersichtlicher sowie einfacher zu verwalten ist.
Vorteile relativer Verknüpfungen
Wenn die Dokumente (z.B. PDF-Belege) im selben Hauptordner wie die Buchhaltungsdatei gespeichert werden – entweder direkt oder in einem Unterordner –, verwendet Banana Buchhaltung Plus relative Verknüpfungen. Dadurch bleiben die Verknüpfungen zu den Dokumenten auch in folgenden Fällen gültig:
- wenn Synchronisationssysteme verwendet werden (z.B. Dropbox oder ähnliche Dienste)
- wenn sich der Dateipfad von einem Computer zum anderen unterscheidet.
Organisation des Archivs
Es wird empfohlen, für jedes Buchhaltungsjahr einen separaten Ordner zu erstellen.
Innerhalb des Jahresordners kann ein Unterordner für Anhänge angelegt werden sowie bei Bedarf weitere Unterordner zur Organisation der Dokumente, zum Beispiel:
- Kundenrechnungen
- Lieferantenrechnungen
- Kreditkarten
- Auslandsrechnungen
Wichtig ist, eine logische und konsistente Struktur beizubehalten, die der Organisation der Buchhaltung entspricht und das Wiederfinden von Dokumenten auch nach Jahren erleichtert.
Beispiel für die Organisation des digitalen Archivs

Speichern Sie im Ordner Dokumente alle digitalen Belege, die Sie erhalten oder im Laufe des Jahres digitalisieren.
Empfehlung für die Dateibenennung
Verwenden Sie immer dieselben Kriterien für die Vergabe von Dateinamen. Ein empfohlenes Format ist:
- Jahr-Monat-Tag + Gegenpartei + Dokumenttyp
Beispiele:
- 2024-01-15-TIM-Rechnung.pdf
- 2024-01-31-Rossi Marco-Rechnung.pdf.
Verwenden Sie vorzugsweise das Datum des Belegs.
Mit dieser Methode:
- werden die Dokumente automatisch chronologisch sortiert
- wird die Suche nach Dokumenten vereinfacht
- bleibt das Archiv langfristig konsistent.
Eine systematische Benennung ist genauso wichtig wie die Ordnerstruktur.
Dokument mit der Buchung verknüpfen
Wenn Sie eine Buchung erfassen, verknüpfen Sie diese über die Spalte Link (DokLink) mit dem entsprechenden digitalen Dokument.
So zeigen Sie das PDF an:
Positionieren Sie sich auf der Zeile der gewünschten Buchung.

- Klicken Sie auf das Öffnungssymbol in der Spalte Link (DokLink).
Zusammenfassung
Für die korrekte Organisation digitaler Belege in Banana Buchhaltung Plus:
- erstellen Sie eine klare und stabile Ordnerstruktur
- speichern Sie die Dokumente in einem Unterordner des jeweiligen Buchhaltungsjahres
- verwenden Sie eine einheitliche Dateibenennung (Jahr-Monat-Tag + Gegenpartei + Dokumenttyp)
- verknüpfen Sie jedes PDF über die Spalte Doc.Link mit der entsprechenden Buchung
Eine systematische Verwaltung digitaler Dokumente verbessert die Übersichtlichkeit, erleichtert die Suche und macht die Buchhaltung auch langfristig besser nachvollziehbar.
Organisation von Dateien – lokal, im Netzwerk oder in der Cloud
Um Buchhaltungsdateien und -dokumente effizient zu verwalten und die Suche, das Teilen und die Speicherung finanzieller Geschäftsdaten zu vereinfachen, ist es wichtig, eine ordentliche Ordnerstruktur zu erstellen, in der die Dateien gespeichert werden.
- Organisieren Sie die Ordner in einer hierarchischen Struktur, wobei die Hauptordner allgemeine Kategorien oder das Ausgangsthema darstellen (z.B. Buchhaltung) und die Unterordner spezifischere Kategorien darstellen (z. B. Buchhaltung Firma Rossi > Buchhaltung Rossi 2024 > Dokumente).
- Weisen Sie den Ordnern klare und beschreibende Namen zu, sodass der Inhalt leicht erkennbar ist, ohne die Ordner öffnen zu müssen.
- Führen Sie regelmässige Backups der Buchhaltungsdateien und wichtiger Dokumente durch, um die Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten langfristig zu gewährleisten.
- Teilen Sie Dateien sicher nur mit autorisierten Personen und stellen Sie sicher, dass die Zugriffsrechte korrekt konfiguriert sind.
Welche Ordner sollten erstellt werden
Die Definition und Organisation der Ordner zum Speichern von Dateien hängt stark von Ihren persönlichen Bedürfnissen und der Art Ihrer Arbeit ab. Hier sind jedoch einige allgemeine Tipps:
- Buchhaltungsordner: Erstellen Sie zunächst einen Hauptordner, der der Buchhaltung gewidmet ist.
- Jahresordner xxxx: Innerhalb des Buchhaltungsordners erstellen Sie einen Unterordner für jedes Geschäftsjahr. Es ist hilfreich, diese Ordner mit dem entsprechenden Jahr zu benennen (z. B. "2024").
- Speichern Sie die Buchhaltungsdatei im Jahresordner xxxx für das entsprechende laufende Jahr.
- Dokumentenordner: Erstellen Sie innerhalb des Jahresordners xxxx einen Unterordner für Dokumente. Sie können ihn Dokumente nennen und dort alle Anhänge und Belege speichern, die in die Buchhaltungsdateien aufgenommen werden müssen.
Im Dokumentenordner können Sie weitere Unterordner zur besseren Aufteilung der Dateien erstellen. Zum Beispiel können Sie einen Unterordner Kreditkarten erstellen, um Rechnungen und Belege von Kreditkarten zu speichern, oder einen Unterordner Auslandsrechnungen, um alle ausländischen Rechnungen aufzubewahren.
- Jahresordner xxxx: Innerhalb des Buchhaltungsordners erstellen Sie einen Unterordner für jedes Geschäftsjahr. Es ist hilfreich, diese Ordner mit dem entsprechenden Jahr zu benennen (z. B. "2024").
- Verwaltung mehrerer Entitäten: Wenn Sie Buchhaltungen für mehrere Unternehmen oder Entitäten führen, erstellen Sie für jede davon einen separaten Ordner. Dies hilft, die Dateien und Dokumente jeder Entität getrennt zu halten. Befolgen Sie dasselbe Ordnerorganisationsmodell für jedes Unternehmen, mit separaten Ordnern für jedes Jahr und einem Ordner für Dokumente.

Speichern der Buchhaltungsdateien
Wenn Sie eine neue Datei speichern, geben Sie ihr einen aussagekräftigen Namen, der den Namen des Unternehmens oder Ihrer Tätigkeit enthält (z. B. Rossi & Söhne AG). Dies erleichtert das Auffinden und Identifizieren der Dateien im Zielordner.
Sie können die Buchhaltungsdateien an einem beliebigen Ort speichern. Sie können sich für einen lokalen Ordner auf Ihrem Computer, ein gemeinsames Netzlaufwerk in der Unternehmensumgebung oder einen Cloud-Dienst entscheiden. Um den Empfehlungen zu folgen, speichern Sie die Buchhaltungsdatei auf der lokalen Festplatte im entsprechenden Jahresunterordner.
Mit dem Befehl im Menü Datei > Speichern oder Speichern unter werden die Daten gespeichert. Die bestehenden Daten auf der Festplatte werden durch die neuen ersetzt.
- Das Ziel und der Dateiname werden bei der ersten Speicherung oder beim Verwenden des Befehls Speichern unter (Menü Datei) festgelegt.
- Wenn Sie mehrere Buchhaltungen verwalten, empfehlen wir Ihnen, für jede Entität und jedes Geschäftsjahr einen separaten Ordner zu erstellen.
- Jede Datei kann mit einem Passwort geschützt werden.
Dateiformat von Banana Buchhaltung Plus
Die mit Banana Buchhaltung erstellten Dateien haben die Erweiterung *.ac2, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.
- Das Dateiformat "ac2" ist spezifisch für Banana. Beim Speichern werden alle Daten komprimiert und in einem Block gespeichert.
- Die .ac2-Dateien sind zwischen verschiedenen Betriebssystemen (Windows, Mac und Linux) kompatibel.
Eine unter Windows gespeicherte Datei kann unter Mac geöffnet und bearbeitet und dann erneut unter Linux oder Windows geöffnet werden. - Die Datei kann als E-Mail-Anhang übertragen, auf anderen Betriebssystemen bearbeitet oder an den Absender zurückgesendet werden.
- Die Dateien sind vollständig vom Banana Buchhaltung Plus-Programm getrennt, das unter Windows die Erweiterung ".exe" hat.
- Installationsdateien haben unter Mac die Erweiterung ".dmg" und unter Linux ".deb, .rpm, .run oder .tgz".
Automatisches Speichern
Banana Buchhaltung Plus erstellt und speichert automatisch die Arbeit in einer temporären Datei. Wenn die Datei normal gespeichert oder das Programm ordnungsgemäss beendet wird, wird die temporäre Datei gelöscht. Sollte der Computer jedoch plötzlich herunterfahren, können die Daten über diese Datei wiederhergestellt werden.
Wenn das Programm nach einem Absturz neu gestartet wird und feststellt, dass die temporäre Datei des automatischen Speicherns nicht gelöscht wurde, wird ein Dialog Wiederherstellung der automatischen Speicherdatei angezeigt, in dem der Benutzer gefragt wird, ob er die Datei wiederherstellen möchte.
In den Programmoptionen kann festgelegt werden, in welchen Zeitabständen Banana Buchhaltung Plus automatisch speichert.
Backup-Kopien
Wir empfehlen Ihnen, regelmässig Backup-Kopien Ihrer Buchhaltungsdateien und aller wichtigen Unternehmensdokumente zu erstellen. Sie können zwischen folgenden Optionen wählen:
- Cloud-Backup: Verwenden Sie Cloud-Backup-Dienste wie Google Drive, Dropbox, Amazon S3, Microsoft Azure oder andere.
- On-Premise-Backup: Verwenden Sie Backup-Software, die auf Ihren Servern oder Speichermedien installiert ist.
- Hybrides Backup: Kombinieren Sie beide Optionen, indem Sie eine Kopie der Daten sowohl lokal als auch in der Cloud aufbewahren, um eine höhere Sicherheit zu gewährleisten.
Erstellen Sie einen regelmässigen Zeitplan für die Durchführung der Backups, und stellen Sie sicher, dass alle kritischen Daten in die Backup-Kopien aufgenommen werden und die Datenschutzvorschriften eingehalten werden.
Überwachen Sie regelmässig den Zustand der Backups, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäss ausgeführt werden und die Daten intakt bleiben. Bewahren Sie die Kopien an sicheren und unterschiedlichen Orten auf, um sie vor katastrophalen Ereignissen wie Bränden, Überschwemmungen oder Diebstählen zu schützen.
Dateien auf Dropbox, Google Drive und anderen Cloud-Systemen speichern
Banana Buchhaltung Plus ist ein Programm, das auf Ihrem Computer installiert wird und lokal arbeitet, aber auch das Speichern von Dateien in der Cloud sowie die Synchronisierung der Änderungen während der lokalen Arbeit ermöglicht.

Änderungen anzeigen
Die Android-Version von Banana Buchhaltung Plus arbeitet direkt mit dem Dropbox-Server. Wenn Änderungen auf dem PC vorgenommen werden, dauert es normalerweise einige Sekunden, bis sie auf dem Server und in der Datei von Banana Buchhaltung Plus sichtbar werden.
Um sicherzustellen, dass die Datei korrekt mit dem Server synchronisiert ist, sollte die Datei mit einem grünen Häkchen markiert sein.
Wenn die Synchronisierungssymbole (grün, rot, blau) nicht angezeigt werden, aktualisieren Sie die auf Ihrem PC installierte Dropbox-Anwendung.
Eine weitere Möglichkeit, den Synchronisierungsstatus auf Ihrem PC zu überprüfen, besteht darin, auf das Dropbox-Symbol in der unteren Leiste zu klicken:

Darüber hinaus erfolgt die Synchronisierung auf Android nicht, während die Anwendung verwendet wird. Sie müssen sie schliessen und erneut öffnen.
Methoden zum Öffnen der Dateien
Um eine Buchhaltungsdatei zu öffnen, müssen Sie Banana Buchhaltung Plus starten, und Sie haben zwei Optionen:
- Wählen Sie den Befehl Öffnen im Menü Datei.
- Verwenden Sie das entsprechende Symbol in der Symbolleiste, um schnell und einfach auf Dateien zuzugreifen.
Die auf der Festplatte gespeicherten Daten sind diejenigen, die gespeichert und im Speicher behalten wurden. Sie können geöffnet und bearbeitet werden.
- Buchhaltungsdateien können geöffnet werden, wenn sie sich auf dem lokalen Computer befinden oder über ein Netzwerk erreichbar sind.
Wenn sie per E-Mail ausgetauscht wurden, müssen sie zuerst in einen Ordner auf dem Computer verschoben werden. - Nur eine Person kann die Datei gleichzeitig im Bearbeitungsmodus öffnen.
Wenn Sie Änderungen an einer geschützten oder bereits verwendeten Datei vornehmen, müssen Sie einen anderen Dateinamen wählen, um sie zu speichern. - Wenn die Datei durch ein Passwort geschützt ist, wird ein Passworteingabedialog angezeigt.
Wenn das Vorjahr durch ein Passwort geschützt ist und der Befehl zur verbesserten Bilanz mit Gruppen ausgeführt werden soll, wird das Passwort des Vorjahres angefordert. Alternativ können Sie eine der in den Anmerkungen auf der Seite Passworteingabedialog beschriebenen Optionen nutzen. - Das Programm warnt, dass die Datei im Lesemodus geöffnet wurde, in folgenden Fällen:
- Die Datei befindet sich auf einem nicht beschreibbaren Medium (z. B. CD-ROM).
- Die Datei befindet sich in einem temporären, nicht beschreibbaren Ordner.
- Die Datei ist schreibgeschützt oder der Benutzer hat keine Berechtigung, sie zu ändern.
- Die Datei wird bereits von einem anderen Benutzer verwendet.
- Die Datei wurde bereits vom gleichen Benutzer oder in einer anderen Sitzung geöffnet.
Buchhaltungsdateien *.ac2 suchen
Wenn Sie sich nicht erinnern können, in welchem Ordner sich die Buchhaltungsdateien befinden, können Sie die Suche in Windows-Explorer oder Finder auf dem Mac verwenden.
Buchhaltungsdateien auf einem Windows-Computer suchen
Die Dateien von Banana Buchhaltung haben die Erweiterung ".ac2". Die Suchfunktion kann je nach Version von Windows unterschiedlich sein.
- Windows 10: Klicken Sie auf das Suchsymbol und geben Sie ac2 oder den Anfang des Dateinamens ein und klicken Sie auf den Pfeil Dokumente.
- Im Datei-Manager des Explorers geben Sie die Erweiterung "*.ac2" oder den Namen Ihrer Buchhaltung ein und lassen Sie Windows die Datei suchen.
- Wenn Sie im Menü Datei > Öffnen von Banana Buchhaltung Plus auf die Suchleiste in der oberen rechten Ecke der Dialogbox klicken, geben Sie die Erweiterung *.ac2 ein und klicken Sie unten auf das Symbol Im gesamten Computer suchen oder wählen Sie den Ordner aus, in dem die Datei gesucht werden soll.
Buchhaltungsdateien auf einem Mac suchen
- Im Dialogfeld zum Öffnen von Datei > Öffnen in Banana Buchhaltung Plus geben Sie in die Suchleiste ac2 oder ein Stichwort des Dateinamens ein. Wählen Sie über die Symbole den gewünschten Suchbereich aus (den gesamten Computer oder ausgewählte Ordner).
- Öffnen Sie den Finder und geben Sie ac2 oder den Anfang oder ein Stichwort des Dateinamens ein, den Sie suchen möchten.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Finder-Symbol, klicken Sie auf Suchen und geben Sie ac2 oder den Dateinamen ein.
Dateien kopieren oder verschieben
Banana Buchhaltung Plus kann Dateien auf jedem vom Betriebssystem erkannten Laufwerk speichern, beispielsweise auf einem beschreibbaren Datenträger.
Bei nicht beschreibbaren Medien (CD oder DVD) kann Banana Buchhaltung die Dateien nur lesen. Die Dateien im Format *.ac2 können wie folgt verschoben werden:
- Von einem Ordner in einen anderen
- Verwenden Sie den Windows-Explorer oder den Finder auf dem Mac, um den Ordner zu suchen, in dem die Dateien gespeichert wurden.
- Kopieren und verschieben Sie die Dateien in den neuen Zielordner (nach dem Einfügen können sie bei Bedarf aus dem vorherigen Ordner gelöscht werden).
- Von einem Computer auf einen anderen
- Speichern Sie die Dateien auf einem USB-Stick und übertragen Sie sie auf den neuen Computer:
- Öffnen Sie die zu speichernde Datei.
- Wählen Sie im Menü Datei > Speichern unter das Laufwerk des USB-Sticks als Ziel aus.
- Alternativ können Sie die Datei auch im Explorer öffnen und sie durch Ziehen auf den USB-Stick kopieren.
- Versenden Sie die Datei per E-Mail (als Anhang) und speichern Sie sie auf dem neuen Computer.
- Speichern Sie die Dateien auf einem USB-Stick und übertragen Sie sie auf den neuen Computer:
Dateien löschen oder umbenennen
Das Programm Banana Buchhaltung Plus hat keine eigene Funktion zum Löschen oder Umbenennen von Dateien. Verwenden Sie dazu die entsprechenden Funktionen des Betriebssystems (Windows-Explorer oder Finder auf dem Mac).
Mehrere Personen arbeiten mit derselben Datei
Banana Buchhaltung Plus funktioniert wie Excel: Nur eine Person kann gleichzeitig an derselben Datei arbeiten. Achten Sie darauf, dass keine anderen Personen gleichzeitig an derselben Datei arbeiten.
Wenn Sie in einem lokalen Windows-Netzwerk arbeiten und die Datei von jemand anderem verwendet wird, erhalten Sie eine Meldung, dass die Datei nur im Lesemodus verfügbar ist.
Auf anderen Betriebssystemen gibt es keine solche Meldung, daher ist Vorsicht geboten, wenn mehrere Personen gleichzeitig arbeiten.
Wenn zwei Personen gleichzeitig an derselben Datei arbeiten, überschreibt die Person, die zuletzt speichert, die vorherigen Daten.
Banana Buchhaltung Plus kann nicht erkennen, wenn dieselbe Datei gleichzeitig auf mehreren Computern geöffnet und bearbeitet wird. Es könnte daher passieren, dass eine Person Daten löscht oder eine andere neue Daten hinzufügt. Nur die zuletzt gespeicherte Version der Datei wird beibehalten. Achten Sie daher darauf, nicht gleichzeitig an derselben Datei zu arbeiten.
Verknüpfungen zu digitalen Dateien
Jede Buchung kann mit einer digitalen Belegdatei verknüpft werden.
- Speichern Sie die Belege des Jahres in einem Unterordner des laufenden Jahres. Auf diese Weise erstellt das Programm relative Links, die auch funktionieren, wenn Sie die Dateien auf verschiedenen Computern synchronisieren.
- Speichern Sie hingegen Basisdokumente, die ihre Gültigkeit nicht verlieren (z. B. Versicherungsverträge, Mietverträge usw.), in einem separaten Ordner.
Arbeiten in einem lokalen Netzwerk
Wenn Ihr Unternehmen ein lokales Netzwerk verwendet, können Sie die Ordnerstruktur im Netzwerk erstellen, sodass sie mehreren Personen zugänglich ist.
Im lokalen Netzwerk können Sie in der Regel auch Zugriffsrechte festlegen und somit die Anzahl der Personen einschränken, die auf die Buchhaltungsdaten zugreifen dürfen.
Arbeiten mit Cloud-Systemen
Wenn Sie Cloud-Systeme wie Dropbox, iCloud, OneDrive, Google Drive oder einen ähnlichen Dienst nutzen, wird auf Ihrem Computer ein Ordner erstellt, der die synchronisierten Daten enthält.
Um auf mehreren Computern arbeiten zu können, müssen Sie lediglich in diesem synchronisierten Ordner einen Unterordner mit den Daten Ihres Unternehmens erstellen und dabei die zuvor beschriebene Struktur verwenden.
Daten mit Ihrem Buchhalter teilen
Cloud-Systeme ermöglichen es Ihnen auch, Daten mit anderen zu teilen. Erstellen Sie dazu die oben beschriebene Ordnerstruktur im Hauptordner, der synchronisiert wird. Verwenden Sie den Dropbox-Befehl, um den Ordner mit Ihrem Buchhalter zu teilen, sodass dieser die Dateien sehen und bearbeiten kann.
Banana-Dateien in der Cloud speichern
Heutzutage funktionieren viele Softwareprogramme in der Cloud und erfordern die Erstellung eines Kontos sowie die Nutzung von Zugangsdaten, ohne dass eine lokale Installation erforderlich ist. Die Daten sind von verschiedenen Geräten aus zugänglich, was bedeutet, dass alle Daten und Dokumente auf den Servern des Dienstanbieters gespeichert werden (z.B. Dropbox, ICloud, OneDrive, GoogleDrive).
- Die Vorteile der Cloud für private Banana-Nutzer
- Die Vorteile der Cloud für Unternehmen oder Vereine, die Banana benutzen
- Die Vorteile der Cloud für Treuhänder und Buchhalter
Banana Buchhaltung Plus verfügt nicht über eine eigene Cloud - Sie arbeiten mit Ihrer eigenen Cloud
Banana Buchhaltung Plus verfügt nicht über eine eigene Cloud, aber ermöglicht es Ihnen, mit Ihrer eigenen Cloud zu arbeiten! Da Buchhaltungsdaten besonders sensibel sind, sind wir der Meinung, dass Sie selbst entscheiden sollten, wo Sie sie speichern möchten. Ihre Daten sowie Buchhaltungsdateien gehören ausschliesslich Ihnen. Unser Unternehmen hat keinen Zugriff auf Ihre Daten. Wir empfehlen Ihnen, immer Sicherheitskopie (Backup) zu erstellen.
In Banana Buchhaltung stellt jedes Geschäftsjahr normalerweise eine separate Datei im .ac2-Format dar.
Mit Banana Buchhaltung Plus entscheiden Sie, wo Sie Ihre Daten aufbewahren wollen: Lokal oder auf externen Geräten, auf Cloud-Systemen wie Dropbox iCloud, GoogleDrive, OneDrive oder andere Synchronisierungssysteme, um sie mit anderen zu teilen.
In Banana Buchhaltung ist das Speichern Ihrer Dateien in der Cloud somit nur eine von vielen Optionen - eine freie Wahl.
Die Vorteile der Cloud für private Banana-Nutzer
Für private Anwender kann das Speichern ihrer Buchhaltungsdateien und digitalen Belege in der Cloud ein grosser Vorteil sein: Sie sind von jedem Ihrer Geräte aus zugänglich - von zu Hause, im Büro oder vom Handy.
Zum Beispiel kann Ihr Mobiltelefon eine grosse Hilfe sein, um alle Quittungen oder Belege sofort zu scannen (die ansonsten leicht verloren gehen) und direkt im Cloud-Ordner zu speichern. Von dort aus können sie dann abgerufen und als Link in die Buchhaltungsdatei eingefügt werden.
Speichern Sie Ihre Banana-Dateien in der Cloud
Mit Banana Buchhaltung Plus können Sie Ihre Buchhaltung auch in der Cloud führen und jeden beliebigen Cloud-Speicherdienst verwenden. Absolute Wahlfreiheit, ohne zusätzliche Kosten.
- Sie können den Cloud-Dienst auswählen, den Sie bevorzugen:
- Dropbox, Apple iCloud, Microsoft OneDrive, GoogleDrive oder andere Synchronisierungssysteme.
- Ihre eigene private Cloud.
- Wenn Sie bereits über einen aktiven Cloud-Dienst verfügen, entstehen Ihnen keine zusätzliche Kosten.
- Ihre Buchhaltungsdaten sind immer verfügbar:
- Auch wenn das Abonnement von Banana Buchhaltung Plus abläuft, bleiben Ihre Daten immer in Ihrem Besitz und zugänglich.
- Mit dem kostenlosen Free-Plan von Banana Buchhaltung Plus können Sie den Inhalt der Dateien jederzeit lesen.
- Sie können Kopien auf jedem beliebigen Datenträger oder Computer aufbewahren, um die gesetzlichen Anforderungen zur Aufbewahrung und Archivierung von Buchhaltungsdaten zu erfüllen.
- Sie können jede Art von Datei speichern und freigeben:
- Buchhaltungsdateien
- Belege oder andere Dokumente, die Sie mit den Buchungszeilen verknüpfen.
- Andere Excel-, Word-, Brief-, Foto- oder andere Dateien, die mit der Buchhaltung zusammenhängen.
- Sie können Daten mit anderen teilen:
- Nutzen Sie die Freigabefunktionen Ihres Cloud-Anbieters.
- Sie können mehrere Personen auf die Daten zugreifen lassen.
- Sie können Berechtigungen vergeben (z.B. nur Lesezugriff oder schreibgeschützt).
- Sie können die Daten direkt aus dem Internet abrufen.
- Sie können die Buchhaltung auch dann verwalten, wenn Sie über keine aktive Internetverbindung verfügen.
Die Einschränkung, welche Sie bei Banana haben, besteht darin, dass jeweils nur eine Person dieselbe Buchhaltungsdatei ändern kann. Wenn mehrere Personen Änderungen speichern, entsteht ein Konflikt, der zu Datenverlust führen kann. Es handelt sich also um eine ideale Lösung für kleine Teams.
Cloud-Dienst einrichten
Um den Cloud-Dienst einzurichten, müssen Sie den Anweisungen Ihres Anbieters befolgen. In der Regel läuft die Vorgehensweise wie folgt ab:
- Erstellen Sie das Konto über den Cloud-Dienst.
- Installieren Sie das Programm für den Zugriff auf Cloud-Daten auf Ihrem Computer.
- Sie werden nach den Daten für den Zugriff auf Ihr Cloud-Konto gefragt.
- Dieses Programm erstellt einen lokalen Ordner.
- In diesem Ordner synchronisiert das Programm die Daten mit dem Cloud-System.
- Wenn Sie Änderungen lokal vornehmen, werden diese automatisch in die Cloud oder auf andere Geräte übernommen, mit denen Sie verbunden sind.
- Wenn Sie keine Cloud-Verbindung haben, können Sie trotzdem an Ihren Dateien arbeiten. Wenn Sie die Verbindung wieder herstellen, synchronisiert das Programm Ihre Dateien erneut.
- Mit dem Cloud-System können Sie angeben, welche Ordner und Dateien automatisch synchronisiert werden sollen.
- Sie können sowohl von Ihrem Computer als auch von mobilen Geräten auf die Dateien zugreifen.
- Installieren Sie die Software Banana Buchhaltung Plus auf Ihrem Computer.
- Im lokalen Ordner des Cloud-Dienstes:
- Erstellen Sie den Ordner für Ihr Unternehmen oder Ihre Buchhaltung.
- Wenn Sie eine neue Buchhaltungsdatei erstellen, speichern Sie sie in dem von Ihnen erstellten Ordner.
- Erstellen Sie Unterordner, um Ihre Buchhaltungsdaten besser zu organisieren.
- Ihre Daten werden dann automatisch in der Cloud synchronisiert.
- Sie können weitere Ordner für andere Firmen oder Organisationen erstellen.
- Erstellen Sie den Ordner für Ihr Unternehmen oder Ihre Buchhaltung.
Die Vorteile der Cloud für Unternehmen oder Vereine, die Banana benutzen
Zusätzlich zu den Vorteilen, die Privatpersonen vorbehalten sind, wie der Zugriff von verschiedenen Geräten aus und das einfache Scannen von Belegen, können Unternehmen und Vereine Cloud-Dienste nutzen, um die Ordner, in denen sie ihre Buchhaltungsdateien und Belege aufbewahren, mit anderen zu teilen.
Dateien und Ordner mit anderen teilen
Alle Cloud-Systeme bieten die Möglichkeit, Daten mit anderen zu teilen, eine Funktion, die für ein kleines Unternehmen oder einen Verein sehr nützlich sein kann. Um Daten mit anderen zu teilen, gehen Sie wie folgt vor:
- Erstellen Sie ein Konto bei dem von Ihnen genutzten Cloud-Dienst (normalerweise kostenlos).
- Wechseln Sie zu der Datei, die Sie freigeben möchten.
- Verwenden Sie die Freigabefunktion, um die E-Mail-Adresse des Benutzers anzugeben, dem Zugriff gewährt werden soll.
- Sie können mit so vielen Personen teilen, wie Sie möchten.
- Sie können Zugriffsberechtigungen vergeben (nur Lesezugriff oder schreibgeschützt).
- Alle Unterordner werden ebenfalls automatisch freigegeben.
- Verwenden Sie die Freigabefunktion, um die E-Mail-Adresse des Benutzers anzugeben, dem Zugriff gewährt werden soll.
- Der Benutzer kann auf die Daten zugreifen:
- Über die Weboberfläche
- Indem er den Datensynchronisations-Client auf seinem Computer installiert.
- Die Daten werden zwischen den verschiedenen Nutzern synchronisiert.
Achtung: Zwei Personen können nicht gleichzeitig dieselbe Datei bearbeiten. Wenn Sie eine Datei aus der Cloud löschen, wird sie auch von allen anderen Geräten gelöscht, die diesen Ordner über die Cloud freigeben.
Die Vorteile der Cloud für Treuhänder und Buchhalter
Oft verwenden Treuhänder und Buchhalter Banana Buchhaltung Plus, weil sie die Daten einfach mit den Kunden teilen können. Es wird auch als zweite Buchhaltungssoftware der Firma geführt. In den letzten Jahren bietet Banana Buchhaltung Plus dank der Verbreitung der Cloud interessante Möglichkeiten für die Gewinnung neuer Kunden.
Wenn Sie als Buchhalter mit Ihren Kunden gemeinsam an der Buchhaltung arbeiten, können Cloud-basierte Systeme dazu beitragen, den Prozess zu vereinfachen.
In der Regel haben Sie zwei Möglichkeiten:
- Der Kunde hat einen eigenen Cloud-Dienst und teilt die Daten dann mit Ihnen.
- Sie haben ein Cloud-basiertes System, in dem Sie Kundendaten speichern und den Ordner mit dem Kunden teilen.
Wichtige Informationen zur Nutzung einer Cloud:
- Der Cloud-Dienst, den Sie zu verwenden beschlossen haben, ist ein völlig unabhängiges Programm von Banana Buchhaltung. Banana.ch SA übernimmt keine Verantwortung und kann keinen Support in Bezug auf die Nutzung der Cloud anbieten.
- Es wird empfohlen, einen Cloud-Dienst mit einem Geschäftskonto (Business) zu verwenden, um ausreichend Speicherplatz, alle Freigabefunktionen und weitere erweiterte Funktionen zu nutzen.
- Für volle Kompatibilität zwischen Computern zu gewährleisten, wird im Allgemeinen Folgendes empfohlen:
- Wählen Sie einen Windows-Cloud-Dienst wie Microsoft OneDrive, wenn Sie mit Windows arbeiten.
- Wählen Sie einen Apple-Cloud-Dienst wie Apple iCloud, wenn Sie mit einem Mac arbeiten.
- Bei gemischten Betriebssystemen kann als letzte Möglichkeit die gemeinsame Nutzung von Dateien über verschlüsselte Dateiübertragungsdienste wie zum Beispiel Swisstransfer erfolgen.
- Es kann immer nur eine Person gleichzeitig an einer Datei arbeiten.
- Es kann notwendig sein, die Berechtigungen zu verwalten, die denjenigen gewährt werden, mit denen Sie die Dateien teilen.
Mehrere Unternehmen verwalten und Daten mit Kunden austauschen
Wenn Sie mehrere Unternehmen verwalten, sollten Sie Ihre Dateien organisieren, damit Sie sie leichter mit anderen teilen können. Wir schlagen hier eine mögliche Organisation der Daten vor, Sie können natürlich die Struktur wählen, die Ihnen am geeignetsten erscheint.
- Erstellen Sie im lokalen Ordner Ihres Cloud-Systems für jeden Ihrer Kunden einen eigenen Ordner.
- Erstellen Sie dann für jeden Kunden zwei Unterordner:
- Internal (Intern) - Wo Sie die Daten speichern, die Sie nicht teilen möchten.
- Geteilt-[Firmenname]
- Speichern Sie hier die Dateien, die Sie mit Ihrem Kunden teilen möchten.
- Geben Sie auch den Firmennamen an, da dies der Name ist, den Ihr Kunde sehen wird.
- Geben Sie den freigegebenen Ordner mithilfe des vom Cloud-Dienst bereitgestellten Systems für Ihren Kunden frei.
Wichtig: Datensicherungsdienst
Die Arbeit mit einem Datensynchronisationssystem ist vergleichbar mit der Arbeit in einem Netzwerksystem. Wenn ein Benutzer eine Datei oder einen Ordner von seinem lokalen Computer löscht, wird die Datei oder der Ordner automatisch auch aus der Cloud gelöscht. Wenn jemand die Daten überschreibt, gehen die vorherigen Daten ebenfalls verloren.
Es ist daher wichtig, dass Sie über einen Datensicherungsdienst verfügen:
- Prüfen Sie, wie lange Ihr Cloud-Anbieter Kopien Ihrer gelöschten Daten aufbewahrt. Die Aufbewahrungsdauer kann je nach gewähltem Plan variieren.
- Das System kann auch nützlich sein, um sich vor Hardwaredefekten oder Ransomware-Angriffen zu schützen.
- Es kann nützlich sein, ein lokales Sicherungssystem (Backup-System) zu haben, das Ihre Daten auch auf einer Festplatte speichert.
- Ein System, dass das Löschen von Daten durch einfache Befehle verhindert, ist vorzuziehen.
Weiterführende Informationen
Buchhaltungsmethoden
Wenn es um Buchhaltung geht, ist eines der ersten Konzepte, das geklärt werden muss, die Buchhaltungsmethode. Eine Buchhaltungsmethode bestimmt, wann eine Transaktion in der Buchhaltung erfasst wird und in welcher Periode sie das Ergebnis beeinflusst.
Sie verändert nicht, was in der Realität geschieht, sondern wie und wann diese Vorgänge in den Zahlen dargestellt werden.
Wenn Sie heute eine Rechnung ausstellen und die Zahlung erst in zwei Monaten erhalten, entscheidet die Buchhaltungsmethode, ob dieses Einkommen heute oder erst in zwei Monaten berücksichtigt wird.
Der Unterschied ist nicht nur theoretisch: Er verändert den Umsatz und beeinflusst das Ergebnis.
Warum es unterschiedliche Buchhaltungsmethoden gibt
Unternehmen arbeiten nicht alle auf die gleiche Weise. Einige erhalten Zahlungen sofort, andere arbeiten auf Rechnungsbasis. Manche haben nur wenige Kunden, andere Hunderte. Deshalb gibt es keine einzige Methode, die für alle geeignet ist.
Einige Methoden legen den Schwerpunkt auf betriebliche Einfachheit, andere auf wirtschaftliche Genauigkeit. Die Wahl der richtigen Methode bedeutet, das passende Gleichgewicht zwischen diesen beiden Aspekten zu finden.
Es gibt keine absolut "richtige" Methode. Es gibt nur die Methode, die am besten zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Arbeitsweise und den Verpflichtungen passt, die Sie erfüllen müssen.
Was sich ändert, wenn Sie eine Buchhaltungsmethode wählen
Die Wahl einer Buchhaltungsmethode bedeutet zu entscheiden, wann:
- ein Verkauf zu Umsatz wird
- eine Ausgabe das Ergebnis beeinflusst
- eine Forderung oder Verbindlichkeit in der Bilanz erscheint
Bei einigen Methoden folgt die Buchhaltung den Zahlungsflüssen. Bei anderen richtet sie sich nach dem wirtschaftlichen Zeitpunkt der Transaktionen. Das beeinflusst direkt, wie Sie die Zahlen interpretieren und welche Entscheidungen Sie treffen.
Die wichtigsten Buchhaltungsmethoden
In der Praxis sind vor allem drei Ansätze verbreitet:
- Das Kassenprinzip (oder nach vereinnahmten Entgelten bzw. nach Zahlungseingang) ist das einfachste: Einnahmen und Ausgaben werden nur dann erfasst, wenn Geld tatsächlich eingeht oder bezahlt wird. Es ist unmittelbar, intuitiv und stark auf den Geldfluss (Liquidität) ausgerichtet.
- Das Kompetenzprinzip (oder nach vereinbarten Entgelten bzw. nach fakturierten Beträgen) konzentriert sich auf die wirtschaftliche Substanz: Einnahmen und Ausgaben werden erfasst, wenn sie entstehen, auch wenn noch kein Geld geflossen ist. Es ist genauer, erfordert jedoch mehr Aufwand.
- Das Kassen-/Kompetenzprinzip (oder gemischte Methode) ist ein Mittelweg. Während des Jahres arbeitet man einfach, indem man Zahlungen und Einnahmen erfasst. Am Ende der Periode werden die Konten mit den notwendigen Buchungen ergänzt, um eine korrekte Bilanz zu erstellen.
Wie Sie erkennen, welche Methode für Sie geeignet ist
Die Wahl der Buchhaltungsmethode hängt in erster Linie davon ab, wie Sie tatsächlich arbeiten. Wenn Sie Zahlungen sofort erhalten und eine einfache Lösung bevorzugen, kann das Kassenprinzip ausreichend sein. Wenn Sie hingegen mit Rechnungen, Zahlungsfristen und grösseren Forderungen arbeiten, benötigen Sie eine umfassendere Übersicht.
In vielen Fällen, insbesondere für KMU und Selbständige, ist es sinnvoll, zunächst einfach zu beginnen und die Buchhaltung nur dann zu vervollständigen, wenn es notwendig ist. Hier erweist sich der gemischte Ansatz als besonders effektiv.
Natürlich spielen auch steuerliche Vorschriften eine Rolle. Diese unterscheiden sich von Land zu Land und müssen immer berücksichtigt werden.
Die Buchhaltungsmethoden in Banana Buchhaltung
Banana Buchhaltung zwingt Sie nicht, sich endgültig für eine Methode zu entscheiden. Stattdessen können Sie flexibel arbeiten und die Buchhaltung an Ihr Unternehmen anpassen.
Sie können mit einer einfachen Methode beginnen, die auf Zahlungen basiert, und später die notwendigen Buchungen ergänzen, um eine vollständige Übersicht zu erhalten. Die Software entscheidet nicht für Sie: Sie ermöglicht es Ihnen, effizient zu arbeiten – unabhängig davon, welche Methode Sie wählen.
In Banana Buchhaltung können Sie Ihre Buchhaltung mit den verschiedenen unterstützten Methoden führen: Kassenprinzip, Kompetenzprinzip und Kassen-/Kompetenzprinzip (gemischte Methode).
Der Umsatz hängt von der gewählten Buchhaltungsmethode ab, die grundlegende Logik bleibt jedoch unverändert.
Der Umsatz kann:
- der Rechnungsstellung folgen,
wenn das Kompetenzprinzip angewendet wird - der Zahlung folgen,
wenn das Kassenprinzip angewendet wird - am Ende der Periode abgeglichen werden,
wenn das Kassen-/Kompetenzprinzip verwendet wird
In allen Fällen gilt:
Der Umsatz wird durch die in den Ertragskonten erfassten Buchungen bestimmt.
Zusammenfassung
- Eine Buchhaltungsmethode hilft, den Zahlen Bedeutung zu geben.
- Sie hilft zu verstehen, wann eine Transaktion tatsächlich relevant wird und wie die Ergebnisse zu interpretieren sind.
- Dieses Konzept zu verstehen ist der erste Schritt, um Buchhaltung bewusst zu nutzen – und nicht nur, um eine Pflicht zu erfüllen.
Kompetenzprinzip (nach vereinbarten Entgelten)
Der Umsatz stellt die gesamten Einnahmen dar, die ein Unternehmen aus seiner Kerngeschäftstätigkeit in einem bestimmten Zeitraum erzielt. Vereinfacht gesagt:
- der Wert der verkauften Waren
- und/oder der erbrachten Dienstleistungen
Der Umsatz misst nicht den Gewinn, sondern nur das Volumen der ausgeübten Geschäftstätigkeit.
Für wen die Methode nach dem Kompetenzprinzip geeignet ist
Die Methode nach dem Kompetenzprinzip eignet sich besonders für strukturierte Unternehmen sowie für Unternehmen mit vielen Kunden und Lieferanten, die eine vollständige und über die Zeit vergleichbare wirtschaftliche Übersicht benötigen, einschließlich Forderungen und Verbindlichkeiten.
In der Schweiz ist diese Methode ausserdem für alle Unternehmen erforderlich, deren Jahresumsatz über CHF 500’000 liegt.
Dieser Ansatz ist typisch für die periodengerechte Buchhaltung und wird verwendet, um während des Jahres vollständige Abschlüsse zu erstellen.
Was im Umsatz enthalten ist
Der Umsatz umfasst:
- Verkäufe von Waren
- erbrachte Dienstleistungen
- Erträge aus der Haupttätigkeit des Unternehmens
Der Umsatz umfasst nicht:
- vereinnahmte Mehrwertsteuer (MWST)
- Finanzerträge
- ausserordentliche Erträge
- Subventionen oder Entschädigungen, die nicht mit dem Verkauf zusammenhängen
Der Umsatz ist daher eine wirtschaftliche Kennzahl und keine finanzielle Kennzahl.
Umsatz, Ertrag und Gewinn: Unterschiede
Es ist wichtig, einige Begriffe zu unterscheiden, die häufig verwechselt werden.
- Umsatz
Misst, wie viel Sie verkauft haben. - Ertrag
Kann auch Einnahmen umfassen, die nicht direkt aus dem Kerngeschäft stammen. - Gewinn (oder Verlust)
Ist die Differenz zwischen Erträgen und Aufwendungen (Kosten).
Ein hoher Umsatz garantiert nicht automatisch einen Gewinn.
Wie der Umsatz berechnet wird
Bei der Buchhaltung nach dem Kompetenzprinzip basiert der Umsatz auf den Verkäufen, die während der Periode entstanden sind, unabhängig davon, ob sie bereits bezahlt wurden.
In der Praxis bedeutet das:
- Ein Verkauf zählt zum Umsatz, sobald der Anspruch auf den Ertrag entsteht.
- Dies gilt auch dann, wenn der Kunde noch nicht bezahlt hat.
Dadurch ergibt sich ein Umsatz, der:
- wirtschaftlich vollständig ist.
- über die Zeit vergleichbar ist.
- unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung ist.
Umsatz und Mehrwertsteuer
Bei der Methode nach dem Kompetenzprinzip wird die Mehrwertsteuer zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung deklariert, unabhängig davon, ob der Kunde bereits bezahlt hat oder nicht.
- Dies ist die Standardmethode, die von den meisten Unternehmen verwendet wird und in der Regel den Anforderungen der schweizerischen Mehrwertsteuerpraxis (MWST) entspricht.
Umsatz ist nicht dasselbe wie Mehrwertsteuer:
- Eingezogene Mehrwertsteuer ist kein Umsatz.
- Sie ist ein Betrag, der im Namen der Steuerbehörde erhoben wird.
Die Mehrwertsteuerregelungen hängen von der Gesetzgebung des jeweiligen Landes ab.
Warum der Umsatz eine wichtige Kennzahl ist
Der Umsatz wird verwendet, um:
- die Grösse eines Unternehmens zu beurteilen
- verschiedene Zeiträume zu vergleichen
- steuerliche und administrative Schwellenwerte festzulegen
- Umsatzentwicklungen zu analysieren
- strategische Entscheidungen zu treffen
Der Umsatz allein ist jedoch nicht ausreichend:
- er sagt nichts über die Kosten aus
- er misst nicht die Rentabilität
- er zeigt nicht die verfügbare Liquidität
Umsatz in Banana Buchhaltung: Rolle der Rechnungen
In Banana wird der Umsatz durch Ertragsbuchungen bestimmt, die aus der Verbuchung von Kundenrechnungen entstehen (nicht aus den Banktransaktionen selbst).
Bankbewegungen dienen dazu, Zahlungseingänge zu verbuchen, nicht um den Umsatz zu bestimmen — ausser bei Anwendung des Kassenprinzips.
- In Banana Buchhaltung wird der Umsatz durch die Verbuchung von Kundenrechnungen bestimmt, also durch Buchungen, die Erträge erzeugen.
- Der Umsatz ist kein manuell eingegebener Wert und hängt nicht direkt vom Bankkonto ab, sondern von den Buchungen auf den Ertragskonten.
Wenn Sie in Banana eine Kundenrechnung verbuchen:
- wird ein Ertrag erfasst
- trägt dieser Ertrag zum Umsatz der Periode bei
- wird die Mehrwertsteuer (MWST) separat behandelt
- wird eine Forderung gegenüber dem Kunden erfasst (falls dies die verwendete Buchhaltungsmethode vorsieht)
Der Umsatz entsteht daher zum Zeitpunkt der Verbuchung der Rechnung und nicht erst beim Zahlungseingang.
Zusammenfassung
In Banana Buchhaltung entsteht der Umsatz:
- durch die Verbuchung von Kundenrechnungen
- über die Ertragskonten
- entweder beim Ausstellen der Rechnung oder beim Zahlungseingang, je nach verwendeter Buchhaltungsmethode
- unabhängig vom Bankkonto, ausser bei Anwendung des Kassenprinzips
Diese Struktur sorgt dafür, dass der Umsatz klar nachvollziehbar, überprüfbar und konsistent ist.
Kassenprinzip (nach vereinnahmten Entgelten)
Das Kassenprinzip ist eine Buchhaltungsmethode, bei der Einnahmen und Ausgaben nur dann erfasst werden, wenn tatsächlich eine Zahlung eingeht oder geleistet wird.
Mit anderen Worten:
- Einnahmen entstehen, wenn Geld eingeht.
- Ein Aufwand entsteht, wenn Geld ausgeht.
- Ausgestellte oder erhaltene Rechnungen werden erst erfasst, wenn sie bezahlt werden.
Diese Methode bildet die tatsächliche Liquidität des Unternehmens direkt ab.
Für wen das Kassenprinzip geeignet ist
Das Kassenprinzip eignet sich besonders für:
- Kleinstunternehmen
- Selbständige
- Freiberufler
- Unternehmen mit wenigen Kunden und Lieferanten
- Unternehmen mit schnellen Zahlungseingängen
- Unternehmen, die hauptsächlich ihre Liquidität überwachen möchten.
Wie das Kassenprinzip in der Praxis funktioniert
Beim Kassenprinzip folgt die Buchhaltung hauptsächlich dem Bankkonto (oder der Kasse):
- Sie erhalten eine Zahlung → Sie erfassen eine Einnahme
- Sie bezahlen eine Ausgabe → Sie erfassen einen Aufwand
- Es gibt keine Zahlung → es gibt keine Buchung
Während des Jahres:
- gibt es keine Forderungen gegenüber Kunden
- gibt es keine Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten
- entspricht das wirtschaftliche Ergebnis dem Geldfluss
Was das Kassenprinzip gut zeigt
- Verfügbare Liquidität
- Wie viel Geld Sie tatsächlich erhalten haben
- Wie viel Geld Sie tatsächlich bezahlt haben
- Die Fähigkeit des Unternehmens, Zahlungen zu leisten
Diese Methode ist besonders nützlich für die tägliche Überwachung der finanziellen Situation.
Was das Kassenprinzip nicht zeigt
- Ausgestellte Rechnungen, die noch nicht bezahlt wurden
- Erhaltene Rechnungen, die noch nicht bezahlt wurden
- Erträge und Aufwendungen, die bereits entstanden sind, aber noch nicht bezahlt wurden
Das Kassenprinzip liefert daher kein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Situation, sondern eine sehr klare Darstellung der finanziellen Lage.
Vorteile des Kassenprinzips
Das Kassenprinzip wird besonders wegen seiner operativen Einfachheit geschätzt. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
- Einfache Verwaltung
Es werden nur Zahlungen erfasst, die tatsächlich erfolgt sind. - Unmittelbare Kontrolle der Liquidität
Sie wissen jederzeit, wie viel Geld tatsächlich verfügbar ist. - Weniger administrativer Aufwand
Rechnungen müssen während des Jahres nicht vollständig verbucht werden. - Gut geeignet für digitale Zahlungen
Überweisungen, Karten und elektronische Zahlungen bilden die Grundlage der Buchhaltung.
Grenzen des Kassenprinzips
Das Kassenprinzip hat auch strukturelle Einschränkungen, die wichtig zu verstehen sind.
Die wichtigsten sind:
- Keine Übersicht über Forderungen und Verbindlichkeiten
Sie sehen nicht, wie viel Geld Sie künftig erhalten oder bezahlen müssen. - Unvollständiges wirtschaftliches Ergebnis
Erträge und Aufwendungen sind an Zahlungen gebunden und nicht an ihren Entstehungszeitpunkt. - Begrenzte Vergleichbarkeit über die Zeit
Das Ergebnis kann stark schwanken, je nachdem wann Zahlungen eingehen oder erfolgen.
Aus diesem Grund reicht das Kassenprinzip allein nicht immer für wirtschaftliche Analysen oder formelle Jahresabschlüsse aus.
Um am Ende der Rechnungsperiode eine klarere Sicht auf die dem Geschäftsjahr zuzurechnenden Kosten und Erträge zu erhalten, können aktive und passive Rechnungsabgrenzungen erforderlich sein, um dem Kompetenzprinzip zu entsprechen.
Weitere Informationen finden Sie unter: Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen
Weniger geeignet für:
- strukturierte Unternehmen
- Unternehmen mit vielen Forderungen und Verbindlichkeiten
- Unternehmen, die während des Jahres vollständige Abschlüsse erstellen müssen
Das Kassenprinzip in Banana Buchhaltung
Mit Banana Buchhaltung lässt sich das Kassenprinzip besonders einfach anwenden, da das Programm natürlich auf Banktransaktionen basiert.
Mit der Banana-Software können Sie:
- Transaktionen aus Ihrem E-Banking importieren
- Zahlungseingänge und -ausgänge automatisch erfassen
- Bilanz und Erfolgsrechnung laufend aktualisieren
- Ihre Liquidität in Echtzeit überwachen.
Während des Jahres können Sie einfach und effizient arbeiten, ohne jede einzelne Rechnung verbuchen zu müssen.
Steuerliche Aspekte der Buchhaltung nach dem Kassenprinzip
Die Buchhaltung nach dem Kassenprinzip ist nur unter bestimmten steuerlichen Voraussetzungen zulässig.
In der Schweiz:
- ist sie Unternehmen mit einem Jahresumsatz von weniger als 5 Millionen Franken vorbehalten
- ist eine Genehmigung der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) erforderlich
- muss der Antrag bei Aufnahme der Tätigkeit oder später gestellt werden.
Die steuerlichen Vorschriften zur Anwendung des Kassenprinzips unterscheiden sich je nach Land, insbesondere im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuer (MWST). Es ist daher immer ratsam, die lokalen Vorschriften oder offizielle Steuerleitfäden zu konsultieren.
Zusammenfassung
Das Kassenprinzip ist:
- einfach
- unmittelbar
- auf Liquidität ausgerichtet
Es eignet sich besonders für den Einstieg und für die tägliche Verwaltung, zeigt jedoch seine Grenzen, wenn eine vollständige wirtschaftliche Sicht erforderlich ist.
Mit Banana Buchhaltung können Sie das Kassenprinzip heute verwenden und später problemlos zu einer umfassenderen Buchhaltungsmethode wechseln.
Kassen-/Kompetenzprinzip (gemischtes System)
Die Verwaltung der Buchhaltung kann komplex erscheinen, besonders für Unternehmen, die sich auf ihre tägliche Tätigkeit konzentrieren möchten, ohne sich in Rechnungen und Buchungen zu verlieren.
Die gemischte Methode (Kassen-/Kompetenzprinzip) ist ein Buchhaltungsansatz, der häufig von kleinen Unternehmen und Selbstständigen verwendet wird. Während des Jahres wird nach dem Kassenprinzip gearbeitet, am Jahresende werden jedoch offene Rechnungen von Kunden und Lieferanten berücksichtigt.
Das Kassen-/Kompetenzprinzip ist somit ein hybrides Buchhaltungssystem, das während des Jahres das Kassenprinzip anwendet und am Jahresende offene Rechnungen gemäss dem Kompetenzprinzip berücksichtigt.
Mit dieser Methode:
- Erträge und Aufwendungen werden erfasst, wenn Geld eingeht oder bezahlt wird (Kassenprinzip).
- Am Jahresende werden zur Ermittlung der tatsächlichen Erträge und Aufwendungen die offenen Rechnungen von Kunden und Lieferanten berücksichtigt oder – falls erforderlich – durch Rechnungsabgrenzungen ergänzt.
Weitere Informationen:
Die gemischte Methode stellt daher eine Zwischenlösung zwischen dem Kompetenzprinzip und dem Kassenprinzip dar. Sie ermöglicht eine klare Sicht auf die finanzielle Situation, ohne die Komplexität einer vollständig periodengerechten Buchhaltung.
Für wen diese Methode geeignet ist
Diese Lösung richtet sich an Unternehmen, die während des Jahres einfach arbeiten möchten, am Jahresende jedoch eine Bilanz erstellen müssen, die dem Kompetenzprinzip entspricht.
Die gemischte Methode (Kassen-/Kompetenzprinzip) eignet sich besonders für:
- Freiberufler und Selbständige
- Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen
- Dienstleistungsunternehmen
- Unternehmen, die viele Rechnungen von Lieferanten erhalten
- Unternehmen, die wenige Rechnungen ausstellen und Zahlungen erst später erhalten
- Unternehmen, die die Mehrwertsteuer nach vereinnahmten Entgelten (Ist-Methode) abrechnen.
Wann diese Methode nicht empfohlen wird
Diese Methode ist nicht geeignet für:
- Unternehmen, die die Mehrwertsteuer nach vereinbarten Entgelten abrechnen (zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung oder des Rechnungseingangs)
- Unternehmen, die eine vollständige Buchhaltung nach dem Kompetenzprinzip führen müssen
- Unternehmen mit komplexeren buchhalterischen Verpflichtungen
- Situationen, in denen ein offizieller Jahresabschluss nach dem Kompetenzprinzip erforderlich ist.
Warum diese Methode wählen
Mit digitalen Zahlungssystemen laufen heute die meisten Transaktionen über das Bankkonto. Durch den Import von Banktransaktionen ist die Buchhaltung fast bereits erledigt. Es ist nicht mehr notwendig, jede Rechnung manuell zu erfassen.
Das bringt echte Vorteile: weniger Zeitaufwand für die Datenerfassung, ein geringeres Fehlerrisiko und vor allem die Möglichkeit, stets eine aktuelle Übersicht über die Liquidität zu haben.
Und für KMU ist die Liquidität kein nebensächlicher Aspekt – sie ist ein entscheidender Faktor für die Unternehmensführung.
Die gemischte Methode (Kassen-/Kompetenzprinzip) erfüllt genau diese Anforderungen:
- Zeitersparnis – Rechnungen müssen nicht bei Ausstellung oder Empfang einzeln erfasst werden
- Grössere Einfachheit – weniger Bürokratie und geringere Komplexität
- Stets aktuelle Daten – dank importierter Banktransaktionen
- Kontrolle der Liquidität – die wichtigste Kennzahl zur Steuerung der tatsächlichen Ein- und Auszahlungen.
Grenzen der gemischten Methode (Kassen-/Kompetenzprinzip) – und wie man damit umgeht
Wie jede Methode hat auch die gemischte Methode ihre Grenzen. Während des Jahres spiegelt das Ergebnis hauptsächlich Zahlungseingänge und -ausgänge wider; offene Rechnungen werden erst am Jahresende erfasst, um den Jahresabschluss zu vervollständigen. Das bedeutet, dass das wirtschaftliche Bild während des Jahres unvollständig sein kann.
Die wichtigsten Einschränkungen sind:
- Forderungen und Verbindlichkeiten sind während des Jahres nicht sichtbar – offene Rechnungen erscheinen erst am Ende der Periode
- Teilweise Sicht auf Erträge und Aufwendungen – sichtbar sind nur diejenigen, die bereits bezahlt oder vereinnahmt wurden
- Mehr Aufwand am Jahresende – zusätzliche Buchungen sind erforderlich (offene Rechnungen, Rechnungsabgrenzungen, Rückstellungen und Abschreibungen)
- Nicht für alle Unternehmen geeignet – stark strukturierte Unternehmen bevorzugen oft eine vollständige Buchhaltung nach dem Kompetenzprinzip.
Mit Banana Buchhaltung lassen sich diese Einschränkungen jedoch leicht bewältigen: Rechnungen und Anpassungen können jederzeit hinzugefügt werden, sodass ein schrittweiser Übergang zu einer vollständigen doppelten Buchhaltung möglich ist.
Wie Banana die gemischte Methode vereinfacht
Mit Banana Buchhaltung können Sie die gemischte Methode (Kassen-/Kompetenzprinzip) anwenden, indem Sie während des Jahres hauptsächlich mit importierten Banktransaktionen arbeiten. Diese werden anschließend mithilfe automatischer Regeln ergänzt. Offene Rechnungen und Jahresendabgrenzungen können bei Bedarf erfasst werden, um einen abschlussgerechten Jahresabschluss nach dem Kompetenzprinzip zu erstellen.
- Banktransaktionen importieren
- Laden Sie die Datei aus Ihrem E-Banking herunter (ISO 20022, CSV, MT940 usw.).
- Importieren Sie Ihre Bankbewegungen in Banana.
- Automatische Regeln anwenden
- Definieren Sie Regeln zur Klassifizierung der Buchungen (Gegenkonto, MWST-Code, Kostenstelle).
- Beim nächsten Import ergänzt Banana die Buchungen automatisch.
- Konten in Echtzeit überwachen
- Bilanz, Cashflow, Margen und MWST sind mit jedem neuen Import immer aktuell.
- Offene Rechnungen am Jahresende erfassen
- Unbezahlte Kundenrechnungen → Kunden/Debitoren an Ertrag
- Unbezahlte Lieferantenrechnungen → Aufwand an Lieferanten/Kreditoren
- Typische Abschlussbuchungen → Rechnungsabgrenzungen, Rückstellungen, Abschreibungen, Wechselkursdifferenzen.
- Erstellen Sie einen abschlussgerechten Jahresabschluss, der für Banken, Gesellschafter und Steuerbehörden verwendet werden kann.
Ein Vorteil auch für Treuhänder und Buchhalter
Das Kassen-/Kompetenzprinzip (gemischte Methode) ist auch für Fachleute, die die Buchhaltung ihrer Kunden führen, besonders vorteilhaft. Sie müssen nicht mehr darauf warten, dass der Kunde jede einzelne Rechnung übermittelt. Die Buchhaltung kann direkt auf Basis der Banktransaktionen aufgebaut werden, wodurch Arbeitsüberlastungen vermieden und der Zeitaufwand deutlich reduziert werden.
Bei Bedarf können die Konten am Jahresende durch Anpassungsbuchungen ergänzt werden. Dieser Ansatz ermöglicht es, mehr Mandate in kürzerer Zeit zu betreuen und gleichzeitig effizientere Dienstleistungen anzubieten.
- Weniger manuelle Arbeit – Kundenrechnungen müssen nicht sofort bei Ausstellung oder Eingang einzeln erfasst werden
- Buchhaltung sofort nutzbar – die Buchführung beginnt direkt mit den importierten Banktransaktionen
- Mehr betreute Kunden – die eingesparte Zeit kann für Beratung und Analyse genutzt werden
- Professionelle Abschlüsse – am Jahresende werden die notwendigen Buchungen ergänzt, um vollständige Abschlüsse zu erstellen.
Mit Banana können Treuhänder schneller und effizienter arbeiten und so den Mehrwert für ihre Kunden erhöhen.
Buchhaltungsmethoden und Mehrwertsteuer in der Schweiz
In der Schweiz hängt im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuer (MWST) der Zeitpunkt der Steuerfälligkeit davon ab, wann die Steuer geschuldet wird:
- Kompetenzprinzip (nach vereinbarten Entgelten) – die Mehrwertsteuer wird fällig, wenn Sie eine Rechnung an den Kunden ausstellen oder eine Rechnung vom Lieferanten erhalten.
- Kassenprinzip (nach vereinnahmten Entgelten) – die Mehrwertsteuer wird fällig, wenn Sie eine Zahlung vom Kunden erhalten oder eine Zahlung an den Lieferanten leisten
- Gemischte Methode (Kassen-/Kompetenzprinzip) – die Mehrwertsteuer wird bei Zahlungseingang oder Zahlungsausgang fällig, wie beim Kassenprinzip.
Zusammenfassung
- Wenn Sie die Methode nach dem Kompetenzprinzip verwenden – wird die Mehrwertsteuer erfasst, wenn die Rechnung ausgestellt wird.
- Wenn Sie die Methode nach vereinnahmter MWST anwenden – MWST wird erst beim effektiven Zahlungseingang erfasst.
n der Schweiz sind sowohl die Buchhaltung nach dem Kassenprinzip als auch nach dem Kompetenzprinzip für die Mehrwertsteuerabrechnung zulässig, sofern die Voraussetzungen für die Anwendung des Kassenprinzips erfüllt sind (in der Regel ein Jahresumsatz unter CHF 5 Millionen).
Ein hybrides System in der Schweiz und im Ausland
Nachfolgend eine kurze Liste von Praxisbeispielen von Organisationen und Institutionen, die einen hybriden Ansatz in der Buchhaltung anwenden, empfehlen oder fördern – sowohl in der Schweiz als auch international:
- Banana.ch – MWST nach vereinnahmten Entgelten und Rechnungsabgrenzungen am Jahresende
Beschreibt die hybride Methode als optimale Praxis für Unternehmen, die nach dem Kassenprinzip arbeiten, aber am Jahresende offene Posten und Rechnungsabgrenzungen integrieren, um eine vollständige Bilanz zu erstellen. - Raiffeisen – Digitale Buchhaltung mit E-Banking und AbaNinja
Zeigt, wie durch den Import von Bankbewegungen Zahlungen automatisch mit Rechnungen verknüpft werden können. Dadurch werden doppelte Buchungen vermieden und gleichzeitig die Kontrolle über offene Rechnungen behalten. - FiscoOggi (Italien) – Kassenregelung für kleine Unternehmen (nur auf Italienisch verfügbar)
Das italienische System für kleine Unternehmen ist faktisch ein hybrides System: Die Buchhaltung wird nach dem Kassenprinzip geführt, jedoch mit Jahresendabgrenzungen für Lagerbestände, Abschreibungen, offene Rechnungen usw. - HMRC (UK/Vereinigtes Königreich) – Erweiterung der Cash-Basis für Selbstständige (PDF)
Ein Artikel über Massnahmen der britischen Regierung zur Ausweitung der Cash-Basis, wobei weiterhin die Möglichkeit besteht, Gewinne und Verluste ähnlich wie beim Kompetenzprinzip vorzutragen. - IRS (USA) – Publication 538: Accounting Methods
In den USA ist die "Hybrid Method" zulässig und weit verbreitet. Sie erlaubt, das Kassenprinzip für laufende Transaktionen zu verwenden und gleichzeitig das Kompetenzprinzip für Lagerbestände, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungen usw. anzuwenden.
Fazit
In der Ausbildung wird oft vermittelt, dass Kassenprinzip und Kompetenzprinzip klar voneinander getrennt sind. In der Praxis moderner KMU ist jedoch ein flexibles, automatisiertes und zugleich präzises System erforderlich.
Banana Buchhaltung Plus ist ein Werkzeug, das die operative Einfachheit des Kassenprinzips mit der buchhalterischen Vollständigkeit des Kompetenzprinzips verbindet.
Banana Buchhaltung stellt vordefinierte Vorlagen für die Buchhaltung nach dem Kassenprinzip zur Verfügung, mit der Möglichkeit, Forderungen und Verbindlichkeiten gemäss dem Kompetenzprinzip zu integrieren.
Welche Buchhaltungsmethode ist die richtige?
Die Wahl der Buchhaltungsmethode beeinflusst, wie Sie Ihr Unternehmen während des Jahres überwachen. Einige Methoden legen den Schwerpunkt auf Einfachheit und Liquidität, während andere eine vollständigere wirtschaftliche Übersicht bieten, einschliesslich Forderungen und Verbindlichkeiten.
Die folgende Tabelle hilft Ihnen zu verstehen, welche Methode – je nach betrieblicher Situation und gesetzlichen Anforderungen – am besten geeignet ist: das Kassenprinzip, das gemischte System (Kassen-/Kompetenzprinzip) oder das Kompetenzprinzip.
| Wenn Sie sich in dieser Situation wiedererkennen … | Empfohlene Methode |
|---|---|
| Sie möchten eine einfache Verwaltung, die auf Ein- und Auszahlungen basiert | Kassenprinzip (Ist-Methode) |
| Sie möchten vor allem Ihre Liquidität überwachen | Kassenprinzip oder gemischte Methode (Abgrenzung–Zahlung) |
| Sie möchten während des Jahres einfach arbeiten, aber am Jahresende Rechnungsabgrenzungen ergänzen | Gemischte Methode (Abgrenzung–Zahlung) |
| Sie möchten eine vollständige wirtschaftliche Sicht mit Forderungen und Verbindlichkeiten | Kompetenzprinzip (Umsatzmethode) |
| Sie müssen während des Jahres vollständige Abschlüsse erstellen | Kompetenzprinzip (Umsatzmethode) |
| In der Schweiz übersteigt Ihr Umsatz CHF 500’000* | Kompetenzprinzip (Umsatzmethode – obligatorisch) |
* Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften. Juristische Personen unterliegen stets der vollständigen Buchführung.