Reverse charge: cos’è e quando si applica

Normalmente l’IVA è a carico del venditore, che la addebita in fattura e la versa all’autorità fiscale.
Con il reverse charge (o inversione contabile), questo meccanismo viene invertito: l’IVA è posta a carico dell’acquirente.

Il reverse charge non modifica l’importo dell’operazione, ma cambia il modo in cui l’IVA viene dichiarata e registrata.

Si tratta di una gestione particolare dell’IVA che richiede attenzione sia dal punto di vista fiscale sia nella registrazione contabile.

Nel reverse charge:

  • il fornitore emette una fattura senza IVA
  • il cliente calcola e dichiara l’IVA
  • l’IVA risulta, nella maggior parte dei casi, sia a debito sia a credito

Dal punto di vista fiscale, l’IVA risulta quindi:

  • dovuta
  • e, se previsto dalla normativa, recuperabile

Nella maggior parte dei casi, l’effetto finale sull’IVA è neutro, ma l’operazione deve essere comunque registrata correttamente.

Quando si applica

Il reverse charge si applica principalmente quando:

  • si acquistano beni o servizi all’estero
  • l’operazione non è stata assoggettata all’IVA in dogana
  • il fornitore è esonerato dall’applicazione dell’IVA

Oltre agli acquisti all’estero, ogni Paese prevede altri casi specifici di applicazione del reverse charge, definiti dalla propria legislazione fiscale.

Non tutte le fatture senza IVA rientrano nel reverse charge. È quindi necessario verificare, caso per caso, se l’operazione è soggetta a inversione contabile.

Logica generale di registrazione dell’IVA

Quando un’operazione è soggetta a reverse charge:

  • l’IVA deve risultare come IVA dovuta
  • se deducibile, deve risultare anche come IVA recuperabile

Questa logica è comune a tutti i tipi di contabilità, ma le modalità di registrazione cambiano a seconda del sistema contabile utilizzato.

Reverse charge in Banana Contabilità

In Banana, la gestione del reverse charge è facilitata dall’uso dei codici IVA già impostati nella tabella Codice IVA, che permettono di calcolare correttamente l’IVA dovuta e l’IVA recuperabile.

Nel caso in cui l'IVA può essere recuperata, nella registrazione Banana Contabilità permette di inserire un doppio codice che va a contabilizzare sia l'IVA dovuta sia l'IVA recuperabile.

Questa modalità semplifica la registrazione e riduce il rischio di errori, mantenendo al tempo stesso la correttezza fiscale.

La possibilità di registrare l'operazione soggetta al Reverse Charge, assoggettamento e recupero IVA, su di un'unica riga, è disponibile nella versione Banana Contabilità Plus.

A seconda del caso, l’operazione può essere registrata:

  • con un solo codice IVA, quando l’IVA è solo dovuta
  • oppure con due codici IVA, quando l’IVA è sia dovuta sia recuperabile

I dettagli operativi dipendono dal tipo di contabilità utilizzato e sono spiegati nelle sezioni dedicate.

In Banana, il reverse charge utilizza la stessa logica IVA sia nella contabilità in partita doppia sia nella contabilità Entrate/Uscite.
La differenza riguarda la rappresentazione contabile: nella partita doppia i movimenti sono registrati su conti in dare e avere, mentre nella contabilità Entrate/Uscite gli importi sono registrati nelle colonne Entrata e Uscita.
In entrambi i casi, l’effetto IVA è determinato dai codici IVA utilizzati.

Applicazione del reverse charge per nazione

L’applicazione del reverse charge dipende dalla normativa fiscale nazionale. Le regole descritte in questa pagina illustrano il principio generale; i casi concreti variano in base al Paese.

MWST/USt-Buchung mit Reverse Charge

Die MWST/USt mit der Umkehr der Steuerschuld verrechnen

Normalerweise wird die Mehrwertsteuer dem Verkäufer der Waren in Rechnung gestellt. Als Reverse Charge oder Umkehr der Steuerschuld bezeichnet man die Belastung des Käufers mit der Umsatzsteuer.
Die Reverse Charge wird vor allem beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen im Ausland verwendet, die nicht am Zoll versteuert wurden. In diesen Fällen ist der exportierende Verkäufer von der Anwendung der Mehrwertsteuer befreit, während der importierende Käufer sie berechnen und eventuell abziehen muss. Neben dem Einkauf im Ausland gibt es noch weitere Fälle, in denen die Umkehr der Steuerschuld in Betracht kommt, wobei jedes Land in seiner Steuergesetzgebung unterschiedliche Fälle vorsieht.

Bei der Erfassung der Umsatzsteuer mit der Umkehr der Steuerschuld:

  • Der Geschäftsvorgang muss umsatzsteuerpflichtig sein, so dass er zu einer Umsatzsteuerschuld führt
  • Wenn die Umsatzsteuer abzugsfähig ist, muss auch der abzugsfähige Teil der Umsatzsteuer erfasst werden

Software-Voraussetzungen

In der Version Banana Buchhaltung Plus besteht die Möglichkeit, die der Umkehrung der Steuerschuld (Reverse Charge) unterliegende Operation, sowohl die Unterwerfung als auch die Rückerstattung der MWST/USt, in einer einzigen Zeile zu verbuchen.

Reverse Charge nur mit Mehrwertsteuerpflicht

Wenn Sie die Operation beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen der Umsatzsteuer unterwerfen müssen, aber nicht die Möglichkeit haben, die Umsatzsteuer abzuziehen:

  • Geben Sie bei der Buchung den fälligen MWST/USt-Code an, der dem Fall angemessen ist

Die Reverse Charge ohne Abzug wird im Allgemeinen verwendet, wenn Sie von einer Pauschalregelung profitieren oder wenn die Art der Ausgabe nicht als abzugsfähig gilt.

Reverse Charge mit Mehrwertsteuerpflicht und Vorsteuerabzug

Wenn der Betrag der fälligen MWST/USt gleich dem Betrag der abzugsfähigen MWST/USt ist, können Sie die Reverse Charge in einer einzigen Zeile erfassen, indem Sie gleichzeitig den Code für die fällige MWST/USt und den Code für die abzugsfähige MWST/USt eingeben.

  • Es werden die vordefinierten MWST/USt-Codes verwendet und man muss die MWST/USt-Tabelle nicht bearbeiten
  • Fügen Sie in der Zeile der Bewegung mit Reverse-Charge-Mehrwertsteuer in der Spalte MWST/USt-Code die beiden vordefinierten MWST/USt-Codes ein, getrennt durch das Zeichen ":" (Doppelpunkt).
  • Die beiden MWST/USt-Codes müssen komplementär sein, damit das Ergebnis kompensiert wird.
    • Einer der beiden Codes muss mit fälliger und der andere mit zurückgewinnbarer MWST/USt eingestellt werden
    • Der Mehrwertsteuersatz und alle anderen Berechnungsparameter müssen gleich sein
    • Wenn die MWST/USt-Codes nicht die gleichen Parameter haben, wird ein Fehler angezeigt
  • Die Reihenfolge der Codes ist nicht relevant, Sie können den einen oder den anderen zuerst setzen
  • Wenn es sich um eine Umbuchung handelt, muss dem ersten MWST/USt-Code das Minuszeichen "-" vorangestellt werden
    Die Umbuchung wird verwendet, um eine fehlerhaft erfasste Transaktion zu stornieren. In diesem Fall wird unter Berücksichtigung der gleichen Elemente gebucht, aber indem man die Buchung umkehrt:
    • Der fällige MWST/USt-Code wird als zurückzahlbar erfasst.
    • Der rückforderbare MWST/USt-Code wird als fällig erfasst.
  • In den Spalten für die Mehrwertsteuer wird den Beträgen ein "+/-"-Zeichen vorangestellt, was bedeutet, dass sich die Beträge für Mehrwertsteuerzwecke kompensieren
  • Im Kontoauszug und in der MWST/USt-Zusammenfassung gibt es separate Bewegungen für Soll und Haben.

Beispiel für Reverse-Charge-Buchungen

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Reverse-Charge-Vorgänge mit fälliger und rückforderbarer MWST/USt:

  • Vorgänge mit Mehrwertsteuerpflicht und MWST/USt-Abzug
  • Umbuchungen (Cancellation), bei denen den MWST/USt-Codes ein '-'-Zeichen vorangestellt ist.

Bemerkungen: Die Beispiele, die im Bild unten gezeigt werden, dienen nur als Richtlinie. Diese Codes müssen entsprechend den Steuersätzen Ihres Landes angepasst werden. Weitere Informationen:

esempio registrazione assoggettamento e deduzione

Reverse Charge mit Konto in Fremdwährung

Wenn die Rechnung mit anderen Währungen als der Buchhaltungswährung und der Rechnungswährung ist, muss die Buchung auf zwei Zeilen erfolgen. So vorgehen:

  • Auf der ersten Zeile verbuchen Sie die Rechnung in ausländischer Währung
  • Auf der zweiten Zeile müssen Sie bei Mehrwertsteuerpflicht die geschuldete Mehrwertsteuer (Vorsteuer) und den Vorsteuerabzug mit dem in der Rechnungswährung berechneten Betrag ausgewiesen.

Buchungsbeispiel für den Abzug der Mehrwertsteuer in Fremdwährung

Reverse Charge mit unterschiedlichen Steuersätzen

Wenn die geschuldete und die rückerstattbare MWST/USt verschiedene Steuersätze haben, oder die MWST/USt teilweise abziehbar ist, muss man auf mehreren Zeilen buchen:

  • In einer Zeile geben Sie den fälligen MWST/USt-Code ein (MWST/USt-pflichtig)
  • Auf einer anderen Zeile geben Sie den rückerstattbaren MWST/USt-Code ein.

esempio registrazione aliquote differenti, su due righe

Reverse Charge MWST/USt nach Saldo- oder Pauschalsteuersätze-Methode (CH) abgerechnet

In diesem Fall ist es nicht möglich, den Vorsteuerabzug zu buchen, da bei Einkäufen keine Mehrwertsteuerrückerstattung möglich ist. Die Steuerschuld muss jedoch erfasst werden.

esempio registrazione assoggettamento e deduzione iva metodo a saldo

 

Registrazioni Reverse charge nella contabilità Entrate/Uscite

Nella contabilità Entrate/Uscite, il reverse charge viene gestito registrando correttamente l’IVA dovuta e, se prevista, l’IVA recuperabile, in modo che l’imposta risulti conforme alla normativa fiscale e correttamente esposta nei report IVA.

Anche nella contabilità Entrate/Uscite, Banana facilita la gestione del reverse charge tramite l’uso del doppio codice IVA nella stessa registrazione.

Principio contabile

Con il reverse charge:

  • il fornitore non addebita l’IVA in fattura
  • l’acquirente deve assoggettare l’operazione all’IVA
  • se ne ha diritto, può dedurre la stessa IVA

Dal punto di vista fiscale, l’IVA deve quindi risultare:

  • come IVA dovuta
  • e, se deducibile, come IVA recuperabile

Quando l’IVA dovuta e l’IVA recuperabile hanno lo stesso importo, l’effetto finale sull’IVA è neutro, anche nella contabilità Entrate/Uscite.

Modalità di registrazione

Le modalità di registrazione del reverse charge dipendono dal diritto alla deduzione dell’IVA:

  • reverse charge con solo assoggettamento IVA
  • reverse charge con assoggettamento e deduzione IVA

Reverse charge con solo assoggettamento IVA

Se l’IVA è dovuta ma non deducibile:

  • si utilizza un solo codice IVA, impostato come IVA dovuta
  • l’IVA risulta come IVA da versare
  • non viene registrata alcuna IVA recuperabile

Questo caso si presenta, ad esempio, quando:

  • si applica un regime forfettario
  • il tipo di spesa non consente la deduzione dell’IVA

Reverse charge con assoggettamento e deduzione IVA

Se l’IVA dovuta è interamente deducibile, il reverse charge può essere registrato su un’unica riga, anche nella contabilità Entrate/Uscite.

In questo caso:

  • nella colonna Codice IVA si inseriscono due codici IVA
  • i codici sono separati dal segno ":" (due punti)
    • un codice è impostato come IVA dovuta
    • l’altro come IVA recuperabile.

I due codici IVA devono essere:

  • complementari
  • con stessa aliquota
  • con stessi parametri di calcolo

Se i parametri non coincidono, Banana visualizza un messaggio di errore.

La sequenza dei codici non è rilevante.

Effetti sulla contabilità e sui report IVA

Con questa modalità di registrazione:

  • l’IVA dovuta e l’IVA recuperabile si compensano
  • l’operazione risulta neutra ai fini IVA
  • nei report IVA Banana evidenzia correttamente:
    • l’IVA dovuta
    • l’IVA recuperabile.

Questo garantisce:

  • correttezza fiscale
  • trasparenza nei controlli
  • tracciabilità delle operazioni.

Operazioni di storno

Per annullare una registrazione di reverse charge effettuata in modo non corretto:

  • si utilizza lo storno
  • il primo codice IVA viene preceduto dal segno “-”
  • i ruoli dei codici IVA vengono invertiti:
    • l’IVA dovuta diventa recuperabile
    • l’IVA recuperabile diventa dovuta

Lo storno mantiene gli stessi elementi della registrazione originale, ma ne annulla gli effetti.

Esempi e casi particolari con reverse charge

Gli esempi che seguono illustrano alcuni casi tipici di reverse charge nella contabilità Entrate/Uscite:

  • operazioni con assoggettamento e deduzione IVA inclusa
  • operazioni con assoggettamento e deduzione IVA esclusa
  • operazioni di storno.

Nota

Gli esempi sono indicativi e devono essere adattati alle aliquote e alle disposizioni fiscali del proprio Paese.

In sintesi

Nella contabilità Entrate/Uscite di Banana, il reverse charge:

  • non è un automatismo
  • si basa sull’uso corretto dei codici IVA
  • utilizza il doppio codice IVA quando l’IVA è dovuta e recuperabile
  • riflette fedelmente la logica fiscale dell’operazione.

Le modalità operative sono pensate per garantire precisione contabile e chiarezza nei controlli IVA.